Ich meine, nicht nur dass sie Onkel Dagobert, xgüsi: Donald, zum neuen Presi gewählt haben. Offensichtlich nerven sie sich jetzt auch drüber, dass er sein Imperium "nur" in die Hände seiner Kinder gibt. Als Presi.
„Die Präsidentschaft von Donald Trump beginnt, wo er eigentlich das grosse Aufräumen versprochen hatte, in einem Sumpf von Interessenkonflikten und moralischer Zweideutigkeit. Gegen den Ratschlag des Büros für eine ethische Regierungsführung weigert er sich, sein Unternehmen in eine unabhängige Stiftung zu überführen und von einem Verwalter ausserhalb der Familie führen zu lassen. Seine Söhne wollen an seine Stelle treten – und natürlich werde man am Familientisch nicht über das Geschäft sprechen, sagt Trump. Das ist pure Augenwischerei.“
„Die Präsidentschaft von Donald Trump beginnt, wo er eigentlich das grosse Aufräumen versprochen hatte, in einem Sumpf von Interessenkonflikten und moralischer Zweideutigkeit. Gegen den Ratschlag des Büros für eine ethische Regierungsführung weigert er sich, sein Unternehmen in eine unabhängige Stiftung zu überführen und von einem Verwalter ausserhalb der Familie führen zu lassen. Seine Söhne wollen an seine Stelle treten – und natürlich werde man am Familientisch nicht über das Geschäft sprechen, sagt Trump. Das ist pure Augenwischerei.“
So schteht’s im Tagi, und das Ganze gibt’s hier:
Viel Lärm um nichts!
Meinen wir dazu doch, hier in der Schweiz, der Mutter aller
direckten Demockratien!
Schliesslich hat ja damals der unterdessen alt-BR und immer noch
Milliardär Dr Ch.B. seine EMS-Chemie auch an seine Tochter überschrieben,
als er zum BR gewählt wurde.
Und der heutige BR Johann Schneider-Ammann, seines Zeichens
Wirtschaftsminister, ist ja, wie schon der Name sagt, nicht eigentlich mit dem
Ammann-Konzern verbandelt, gehört doch derselbige ja seiner Angetrauten Bonina.
Und dass der gemeinsame Sohn jetzt der CEO dieses Konzerns ist, also ich meine,
sowas kann seine neutrale Haltung wohl käumlich beeinträchtigen. Nicht mal am
Familientisch.
Und DAZU kräht ja nicht mal der verrückteste helvetische
Hahn vom Kirchturm.
Schliesslich haben/hatten die Damen und Herren Giezendanner,
Schpuhler und Martullo ja offensichtlich auch kein Problem, in der Politik ihre
wirtschaftlichen Eigeninteressen dem Volkswohl hintanzustellen.
Pech gehabt!
Besonders übel ist’s ja einem anderen alt-BR ergangen:
"Kaspar Villiger wurde am 1. Februar 1989 als Nachfolger von
Elisabeth Kopp in den Bundesrat gewählt und stieg aus dem Familienunternehmen
aus. Im Bundesrat stand er zunächst dem Militärdepartement vor. 1996 übernahm
er das Finanzdepartement."
Leider konnte aber auch der Chäschpi nicht verhindern, in
seiner Zeit als Militärminister, dass der Auftrag für die neuen Militärvelos an
die Firma seines Bruders ging:
"Das Militärfahrrad 93 wurde von 1993 bis 1995 gebaut, ist
grün und hat 7 Gänge. Das Militärfahrrad 93 wurde von Villiger und Condor
hergestellt."