Samstag, 27. Juni 2015

5 zu 4


Letzthin hat scheint’s das oberste Gericht der USA entschieden, dass auch homosexuelle Paare heiraten dürfen, all over the world, xgüsi: the USA!


Die Linken machen sich in die Hose for Freude und die Rechten und Rechtgläubigen scheissen Gift und Galle.



Aber warum geht’s denn da eigentlich?

Klar doch, um „die EHE“, aber was IST „die EHE“?
deshalb hier einige Versuche zur Definition derselbigen:
Ich beschränke mich der Einfachheit halber auf die sogenannte Einehe, wobei eine themen-entsprechende Betrachtung sogenannter Viel-Ehen glaub einige ganz interessante Konstellationen aufzeigen täte!

„Die Ehe ist eine Einrichtung zur Wahrung und Mehrung des gemeinsamen Besitzes und der zukünftigen Sicherung desselbigen durch die Produktion späterer Erben“
(Motto des nicht-nur-europäischen Hoch- und Geldadels)

„Die Ehe ist eine Institution zur Einschränkung der Sexualität und deren Kanalisierung auf die jähriche Fortpflanzung.“
(Jüdisch-christliches, besonders römisch-katholisches Wunschdenken)

„Die Ehe ist eine Verbindung von Mann und Frau die aus gegenseitiger Liebe entspringt und die Gründung einer ewig glücklichen, kinderreichen Familie bezweckt.“
(Romantische Neu-Interpretation, erfunden irgendwann im 19. Jahrhundert)

„Die Ehe ist eine Einrichtung, die es jedem verheirateten Mann erlaubt, jederzeit gratis zu vögeln, sein Essen pünktlich zu erhalten und in einer stets sauberen Wohnung leben zu dürfen. Dies als MINIMAL-Anforderungen.“
(Immer noch die häufigste weltweitverbreitete Interpretation einer Hetero-Ehe)

„Die Ehe ist eine Verbindung von Menschen die aus gegenseitiger Liebe entspringt und die Gründung einer ewig glücklichen, allenfalls kinderreichen Familie bezweckt.“
(Linksromantische Neu-Interpretation, erfunden irgendwann im 20. Jahrhundert)



Und wo liegt denn da der Unterschied?

Klar doch auch hier: Homos können sich innerhalb der Beziehung nicht fortpflanzen. Das ist nämlich biologisch bedingt.
Aber auch viele Heteros können sich in der Beziehung nicht fortpflanzen, aus welchen Gründen auch immer, aber auch das ist biologisch bedingt.
Mehr dazu später, aber was hier interessiert:

Weshalb pflanzen sich denn so viele Heteros, wo sich auch innerhalb der Beziehung fortpflanzen könnten, jedenfalls: weshalb tun sie das denn auswärts?
Ok, ok: Auch bei den Homos gibt’s einige wo alles tun, was man mit genug Geld eben so tun kann. Aber DIE brauchen dafür GELD, die Heteros aber eben grad gerade nicht!



Das Kindli-Problem

Wie gesagt, bei den 1ten geht’s prinzipiell nicht, und bei den 2ten manchmal halt auch nicht.
Und weil ich JEDE künstliche Form der Fortpflanzung ablehne (in vitro, Samenspende, Eispende und die Sache mit den Leihkühen) und sowas auch nicht immer so richtig funktioniert; jedenfalls bleibt da manchmal halt nur noch die Adoption.
Madonna hat’s forgemacht, mit dem herzigen Negerli aus Afrika. Und so nes kleines Rumänli gibt’s schon für eine Handvoll Dollar aus so nem Kinderspital.

Und sowas GEHT (naja?) aber jedenfalls HETEROS dürfen so Kleine adoptieren, wenn’s legal ist oder unbemerkt bleibt, Homos aber nicht, naja: nicht legal!.
Und schon wieder klar doch: Das hat ja irgendwie auch so ne Art Logik, von wegen der nicht nur helvetianistischen Müeti-Vatti-Ideologie.



fufi meint

Wie gesagt: Ich bin gegen JEGLICHE nicht-natürliche Art der humanoiden Fortpflanzung, und ebenso gegen die leidige Sache mit den (bezahlten) Leih-Stieren und Leih-Kühen.

Zum Thema der Adoption:
Vordergründig klingt’s ja sogar logisch, weil biologisch, dass da ein Müeti und ein Vatti sein sollten. Aber halt eben nur vordergründig.
Müeti und Vatti braucht’s nämlich biolgisch nur, damit überhaupt was entsteht, und auch das nicht immer: -> Parthenogenese!
Die weitaus allermeisten Kinder werden, biologisch gesehen, von den Müttern aufgezogen oder nach der Zeugung ganz einfach ihrem Schicksal überlassen.
NICHTS ist also mit der hehren Idee von der biologisch gegebenen Familien-Einheit!

Dennoch, auch wenn ich bisher eigentlich auch dagegen war:
Ich sehe KEINEN rationalen Grund, weshalb ein adoptiertes Kind, von wem auch immer adoptiert, es grundsätzlich schlechter haben müsste als ein unerwünschter ehelicher oder eben vielleicht gerade auch unehelichr Balg!

Bleibt die soziokulturelle Frage, und DA mach ich echt ein Fragezeichen:
Du hast keinen Papi – ok
Du hast kein Mütti – etwas weniger ok
Du hast ZWEI MAMI – isch aber komisch
Du hast ZWEI PAPI – absolut NICHT ok

Zum Thema der Homo-Ehe:
Offenbar gibt’s halt scheint’s so ziemlich verschiedene Menschen:
Sportliche, arrogante, intelligente, scheue und halt eben auch homosexuelle.

Und bei Letzteren meine ich nun wirklich:
Wenn DIE lieber ihresgleichen heiraten wollen, sollen sie das doch tun.
Mit allem rechtlichen drum und dran, spätere Scheidung inklusive.
Das betrifft MICH ja irgendwie in allerkeinster Weise.

Und weshalb verheiratete Homo-Paare eine Gefahr für die Demokratie seien, wie das einer der unterlegenen US-Bundesrichter gesagt hat:
Kann mir wer DAS erklären?


In diesem Sinn



Dienstag, 23. Juni 2015

Neues von der Heimtierfront


Leichte Kost heute? Meinetwegen!

Aus dem Mailverkehr mit einer Freundin:

- - - - - - - -b- ¨¨ - - - - - -s - - 3

Es ist ja nicht so,
dass unser kleiner Schwarzer
NICHTS heimbringt.

Und es ist ja auch nicht so,
dass er das, was er heimbringt,
TOT heimbringt.

Anyway, ABER:

20.06.2015, 23:30:
Der kleine Schwarze kommt heim
und macht ein RiesenAffenTheater,
heisst:
der möögget was das Lüngeli hergibt.
Bis Rambo, wo bisher bei fufine schlief,
.................
und danach war Ruhe (ok, nicht wirklich!)
Und was lernen wir daraus?
RICHTIG!
Der Kleine bringt die Maus läbig hei,
damit der Rambo auch noch was zum Spielen hat!
Wie heisst es so schön:
Geteilte Freude ist doppelte Freude!

22.06.2015, 05.45
Gigantogequäck im Wohnzimmer.
Und Katzengeräusche der unterdessen
nur allzubekannten Art.
Aber den Gigantograsfrosch hab ich gerettet(?)!
Eigenartig, aber würkli:
Mit einer Maus hätt' ich das NICHT getan!


Und die Moral von der Geschicht:
Lass dich also NIE von wem als "Müsli" anreden!
Und schon grad gar nicht von MIR!

Und ja doch:

Gib noch einen drauf!

Ich will sagen:
Wie lange wird's noch dauern,
bis der Kleine eine Wildsau nach Hause bringt?

KEIN Scherz, im Fall:
For ein paar Wochen hat der Nachbarskater
eine Wildsau derart genervt, dass sie ihn verfolgt hat.
Bis nach Hause, aber die Wildsau konnte die Katzenleiter
leider (oder zum Glück?), jedenfalls,
aber sie hat ihrem Unmut lautstark Ausdruck gegeben!

GLG aus der Wildnis, an euch Alle!

Donnerstag, 18. Juni 2015

Treibt sie ab, die blöden Bullen!


Und genau DARUM geht’s heute!

(Zufälligerweise kurz nach der PID-Abstimmung, dazu siehe auch weit unten!)

Weil nämlich die blöden Bullen unerwünscht sind, in der Milchwirtschaft, was wiederum der rechtsbürgerlichen ihre 2theiligste Kuh ist, nach der Armee.
Ok, ich würde glaub allerdings auch keinen Soldaten melken wollen!

Zum Einstieg das hier:



Das falsche Geschlecht, halt?

Mit den Milchkühen ist’s leider dasselbe wie mit dem humanoiden Nachwuchs:
Der Bauer weiss nicht, ob es ein Junge werden wird, oder ein Mädel.
Aber an Jungs hat der Milchbauer dann schon grad gar keine Freude, weil DIE geben nur Arbeit, und keine Milch, und als Fleischvieh können sie diese Viecher auch nicht verkaufen, weil die Hochleistungsmilkakühe – sprechen wir mal von den Holsteinerinnen – weil DIE sind darauf gezüchtet worden, dass sie nämlich bloss aus Haut, Knochen, Euter und einem grossen Rahmen bestehen.
 
DA gibt’s sozusagen und wirklich KEIN Fleisch am Knochen!



Die Tierärztin sagt

Selbstverständlich könnten wir diese Bastarde abtreiben, und das sogar ohne grosse Gefahren für die Nun-halt-nicht-mehr-Mutterkühe.
Bloss checken wir im Ultraschall nicht das Geschlecht, sondern bloss ob da was Lebendiges heranwächst oder eben nicht.
Aber einfacher wär’s halt würkli, den Samen für die – ohnehin - künstliche Befruchtung von denenundenen zu kaufen, wo bloss DoubleX-Spermien vom Stier verkaufen.
Ist zu ziemlich vielen % sicher, aber halt vielleicht etwas teurer?
Und ja doch: Auf „natürliche Weise“, tja, vielleicht wird hierzulande doch noch das einte oder sogar das 2te Kälbli SO gezeugt, pro Jahr?



Der Evolutionsbiologe sagt

Selbstverständlich ist’s ein biologisch-physiologisch-energetischer Unsinn, eine Kuh ein Kalb zuerst mal austragen und dann auch noch in’s Stroh fallen zu lassen und danach die Leibesfrucht der Kuh so mir nicht’s dir nicht’s der Entsorgung anheim fallen zu lassen!



Alice Schwarzer sagt

Mein ich doch das: Diese Kühe sollten sich doch parthenogenetisch fortpflanzen.
Sowas funktioniert ja auch bei Blattläusen, Seesternen und Komodo-Waranen.
fufi meint dazu: Komodo-Waraninnen planzen sich nur dann parthenogenetisch fort, wenn grad mal gar keine Männchen zur Hand sind, sozusagen. 


Und deshalb produzieren sie Männchen, parthenogenetisch, diese Weibchen!
Hab keine Ahnung übrigens, WIE sie das machen, im Phall, parthenogenetisch!



Da kräht doch kein Hahn danach

Was eigentlich auch nicht weiter verwunderlich ist, weil Hähne gibt’s ja heute eh fast keine mehr. Die werden nämlich auch getötet, konkret: vergast, kaum sind sie aus dem Ei geschloffen.
Ok, ich hab ein bisschen geschummelt:
Vergast werden nur diejenigen Hähne, wo aus Eiern von Legehennen schlüpfen. Diejenigen wo aus Eiern von Fleisch-Hennen kriechen, werden zuerst noch etwa 3 Monate gemästet, bevor sie geschlachtet werden und auf unseren Fitness-Tellern landen.

Und auch dazu hab ich was zu lesen, nämlich DAS da:



Tja, s’ist ja so einfach: Wer nicht rentiert wird terminiert!



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Weitere Stimmen zum Thema, aus den TA-Kommentaren geklaut


Sacha Meier



Diese Entwicklung halte ich nicht nur für ethisch unkuhl, sondern auch ökonomisch ist es ein Unsinn, Eintagskälber zu züchten - um sie gleich wieder zu entsorgen. Viel sinnvoller wäre es, mit den Methoden der Fortpflanzungsmedizin die Eier ausserhalb der Kuh zu befruchten, das Geschlecht zu selektieren und anschliessend in die Gebärmutter der Mutterkuh einzupflanzen. Zudem haben wir ja das letzte Wochenende die PID angenommen. Damit könnten viele Erkrankungen ausgeschlossen werden - was wiederum die Marge des Bauern erhöhen würde.


Und das Schlusswort will ich dennoch DIESEM Herrn überlassen

Martin Kaske

Erschreckend, wie hier von Laien, die ganz offensichtlich nie auf einem Milchviehbetrieb waren, vernichtende Urteile über Landwirte gefällt werden. Als Tierarzt, der täglich auf Höfen unterwegs ist, sehe ich ganz überwiegend Landwirte, die über ein hohes Berufsethos verfügen und sich verantwortungsvoll und mit viel Einsatz und Engagement um ihre Tiere und speziell auch Kälber kümmern - unabhängig von deren Geschlecht und Marktwert. Diese sollte man in den Mittelpunkt einer Reportage stellen, denn sie sind in der Praxis ungleich häufiger als angebliche oder tatsächliche schwarze Schafe, von denen gemunkelt wird, die aber keiner wirklich kennt.