Letzthin hat scheint’s das oberste Gericht der USA
entschieden, dass auch homosexuelle Paare heiraten dürfen, all over the world,
xgüsi: the USA!
Die Linken machen sich in die Hose for Freude und die
Rechten und Rechtgläubigen scheissen Gift und Galle.
Aber warum geht’s denn da eigentlich?
Klar doch, um „die EHE“, aber was IST „die EHE“?
deshalb hier einige Versuche zur Definition derselbigen:
Ich beschränke mich der Einfachheit halber auf die
sogenannte Einehe, wobei eine themen-entsprechende Betrachtung sogenannter
Viel-Ehen glaub einige ganz interessante Konstellationen aufzeigen täte!
„Die Ehe ist eine Einrichtung zur Wahrung und Mehrung des
gemeinsamen Besitzes und der zukünftigen Sicherung desselbigen durch die
Produktion späterer Erben“
(Motto des nicht-nur-europäischen Hoch- und Geldadels)
„Die Ehe ist eine Institution zur Einschränkung der
Sexualität und deren Kanalisierung auf die jähriche Fortpflanzung.“
(Jüdisch-christliches, besonders römisch-katholisches
Wunschdenken)
„Die Ehe ist eine Verbindung von Mann und Frau die aus
gegenseitiger Liebe entspringt und die Gründung einer ewig glücklichen,
kinderreichen Familie bezweckt.“
(Romantische Neu-Interpretation, erfunden irgendwann im
19. Jahrhundert)
„Die Ehe ist eine Einrichtung, die es jedem verheirateten
Mann erlaubt, jederzeit gratis zu vögeln, sein Essen pünktlich zu erhalten und
in einer stets sauberen Wohnung leben zu dürfen. Dies als
MINIMAL-Anforderungen.“
(Immer noch die häufigste weltweitverbreitete
Interpretation einer Hetero-Ehe)
„Die Ehe ist eine Verbindung von Menschen die aus
gegenseitiger Liebe entspringt und die Gründung einer ewig glücklichen,
allenfalls kinderreichen Familie bezweckt.“
(Linksromantische Neu-Interpretation, erfunden irgendwann
im 20. Jahrhundert)
Und wo liegt denn da der Unterschied?
Klar doch auch hier: Homos können sich innerhalb der
Beziehung nicht fortpflanzen. Das ist nämlich biologisch bedingt.
Aber auch viele Heteros können sich in der Beziehung nicht
fortpflanzen, aus welchen Gründen auch immer, aber auch das ist biologisch
bedingt.
Mehr dazu später, aber was hier interessiert:
Weshalb pflanzen sich denn so viele Heteros, wo sich auch
innerhalb der Beziehung fortpflanzen könnten, jedenfalls: weshalb tun sie das
denn auswärts?
Ok, ok: Auch bei den Homos gibt’s einige wo alles tun, was
man mit genug Geld eben so tun kann. Aber DIE brauchen dafür GELD, die Heteros
aber eben grad gerade nicht!
Das Kindli-Problem
Wie gesagt, bei den 1ten geht’s prinzipiell nicht, und bei
den 2ten manchmal halt auch nicht.
Und weil ich JEDE künstliche Form der Fortpflanzung ablehne
(in vitro, Samenspende, Eispende und die Sache mit den Leihkühen) und sowas
auch nicht immer so richtig funktioniert; jedenfalls bleibt da manchmal halt
nur noch die Adoption.
Madonna hat’s forgemacht, mit dem herzigen Negerli aus
Afrika. Und so nes kleines Rumänli gibt’s schon für eine Handvoll Dollar aus so
nem Kinderspital.
Und sowas GEHT (naja?) aber jedenfalls HETEROS dürfen so
Kleine adoptieren, wenn’s legal ist oder unbemerkt bleibt, Homos aber nicht,
naja: nicht legal!.
Und schon wieder klar doch: Das hat ja irgendwie auch so ne
Art Logik, von wegen der nicht nur helvetianistischen Müeti-Vatti-Ideologie.
fufi meint
Wie gesagt: Ich bin gegen JEGLICHE nicht-natürliche Art der
humanoiden Fortpflanzung, und ebenso gegen die leidige Sache mit den
(bezahlten) Leih-Stieren und Leih-Kühen.
Zum Thema der Adoption:
Vordergründig klingt’s ja sogar logisch, weil biologisch,
dass da ein Müeti und ein Vatti sein sollten. Aber halt eben nur vordergründig.
Müeti und Vatti braucht’s nämlich biolgisch nur, damit
überhaupt was entsteht, und auch das nicht immer: -> Parthenogenese!
Die weitaus allermeisten Kinder werden, biologisch gesehen,
von den Müttern aufgezogen oder nach der Zeugung ganz einfach ihrem Schicksal
überlassen.
NICHTS ist also mit der hehren Idee von der biologisch
gegebenen Familien-Einheit!
Dennoch, auch wenn ich bisher eigentlich auch dagegen war:
Ich sehe KEINEN rationalen Grund, weshalb ein adoptiertes Kind,
von wem auch immer adoptiert, es grundsätzlich schlechter haben müsste als ein
unerwünschter ehelicher oder eben vielleicht gerade auch unehelichr Balg!
Bleibt die soziokulturelle Frage, und DA mach ich echt ein
Fragezeichen:
Du hast keinen Papi – ok
Du hast kein Mütti – etwas weniger ok
Du hast ZWEI MAMI – isch aber komisch
Du hast ZWEI PAPI – absolut NICHT ok
Zum Thema der Homo-Ehe:
Offenbar gibt’s halt scheint’s so ziemlich verschiedene
Menschen:
Sportliche, arrogante, intelligente, scheue und halt eben
auch homosexuelle.
Und bei Letzteren meine ich nun wirklich:
Wenn DIE lieber ihresgleichen heiraten wollen, sollen sie
das doch tun.
Mit allem rechtlichen drum und dran, spätere Scheidung
inklusive.
Das betrifft MICH ja irgendwie in allerkeinster Weise.
Und weshalb verheiratete Homo-Paare eine Gefahr für die
Demokratie seien, wie das einer der unterlegenen US-Bundesrichter gesagt hat:
Kann mir wer DAS erklären?
In diesem Sinn

