Sonntag, 28. Februar 2016

Es ist ein NEIN!














Und die Schildbürger freuen sich ob ihrem neuen Tunnel!
(Einschpurig, im Fall, wie Figura zeigt!)



Aber ansonschten hat sich eigentlich nicht viel verändert:

Die Grüsel dürfen noch immer mit unserem Essen schpielen.

Und die Züricher(?hä?) Sub-Unternehmer ihren Bauarbeitern noch immer Hungerlöhne zahlen.




Samstag, 20. Februar 2016

Wie die Schildbürger eine Autobahn bauten


Dochdoch, auch die Schildbürger waren vom automobilen Fortschritt höchst angetan.
Und da sind sie zusammengesessen und haben beschlossen, so eine richtige Autobahn zu bauen, 4spurig und richtungsgetrennt, quer durch Schilda, und zwar von Nord nach Süd. Einige SchildbürgerUndInnen haben das zwar gerade umgekehrt verstanden: SIE meinten, die Autobahn verlaufe von Süd nach Nord.
Aber letztlich hätten Sie dennoch alle grosse Freude gehabt an der Autobahn, wenn:
JA! Wenn da nicht so ein Berg dazwischengeschtanden wäre, zwischen dem Nord- und dem Süd-Teil der Autobahn, wo die Schildbürger damals gebaut haben.

Da war guter Rat teuer, und das im wortwörtlichsten Sinne:
So lasset uns einen Tunnel bauen, entschieden sie und leerten ihre Schparkässeli zwecks Verlochung des Geldes, und auch das im wortwörtlichsten Sinne.
Aber weil sie eben zu wenig gespart hatten, die Schildbürger, langte das Geld halt nur noch für einen 2spurigen Tunnel, obwohl sie die Autobahnen von Süd nach Nord und umgekehrt 4spurig gebaut hatten. Und im 2spurigen Tunnel herrschte deshalb gezwungenermassen der Gegenverkehr, von Norden nach Süden et vice verso, weil, ich meine: Nicht mal die Schildbürger würden ihr wisst schon was!
Nullo problemo, meinten sie unisono, im Norden und im Süden: Der Tunnel ist sicher und die beiden Spuren genügen vollauf, um den gesamten Verkehr von da nach dort sicherzustellen.

Und viele Jahre später merkten die Schildbürger, dass der 2spurige Tunnel eigentlich mal ausgebessert werden müsste. Aber wie sollte das denn gehen, wenn dennoch alle Auteli weiterhin durch den Tunnel fahren sollten, von Süd nach Nord und umgekehrt?
Tja, aber jetzt war guter Rat noch viel teurer als damals, und das schon wieder im wortwörtlichsten Sinne!

Hey, frohlockten die Schildbürger, wir haben in den letzten Jahren ja gar nicht so viel Schulden gemacht, da können wir uns ja sogar einen 2ten Tunnel leisten, auch wenn wir das Geld dazu ja eigentlich gar nicht haben. Und zwar nochmal einen 2spurigen Tunnel, weil, so sagten sie, und das ist ja recht logisch, wenn denn der alte Tunnel gesperrt ist, müssen die Autöli ja trotzdem in beide Richtungen fahren können. Eben.

Aber wie überall so gab’s auch in Schilda so ein paar miesepetrige Querulanten. Die meinten zum Beispiel, wenn sie jetzt erst grad sonen Gigantotunnel für die Eisenbahn gebaut hätten, weshalb denn die Autöli nicht per Bahn transportiert werden könnten, durch den neuen Tunnel oder viellaicht auch durch den alten Bahntunnel, der jetzt ja scheint’s eh ausser Betrieb gesetzt werden soll, für die Eisenbahn, und erinnerten die anderen Schildbürger daran, dass sowas früher schon mal gang und gäbe war.
Aberneiaberau brüllten die meisten Schildbürger empört! da müssten die Automöbilisten ja warten, und vielleicht – bhüet’s mi vor em Pleitegeier – auch noch bezahlen, für den Bahntransport? Nei, DAS wollen wir Ihnen im Allgemeinen und dem Herrn Giezendanner im Schpeziellen denn wirklich nicht antun. Und überhaupt war die Tunneldurchfahrt bis jetzt auch immer gratis. Nicht wie etwa am Arlberg und anderswo.

Und dann gab’s auch noch die, wo an die Bundesverfassung erinnerten, weil dort drin sowas schteht, wie dass der Autöliverkehr durch den Gotthard auf sone Höchstzahl beschränt werden soll, jedenfalls was die Laschtwägeli betrifft.
Aberneiaberau schleimten die meisten Schildbürger einlullend! Selbschtverschtändlichstens darf der 2te Tunnel nach der Rtestaurierung des 1ten auch nur 1sporig befahren werden, ebenso wie der 1te nch der Restaurierung. Und die beiden Spuren wo befahren werden dürfen, führten denn erst noch nicht in dieselbe Richtung, ist doch intelligent, oder?
Und vor allem werde damit die Sicherheit massiv verbessert, argumentierten sie lauthals.

fufi meint

Ein Schildbürgerstreich wird nicht wirklich gescheiter, wenn man ihn zweimal macht!
Nur schon die Idee, eine 4spurige Autobahn mit einem 2spurigen Tunnel zu verbinden grenzt an, nein IST schiere Idiotie! Und dann noch einen 2ten 2spurigen Tunnel bauen zu wollen, und von den dann 4 zur Verfügung stehenden Spuren nur dero zwo freizugeben, ist derart was von intelligenzfrei – leider gibt’s dazu noch keinen Anti-Nobelpreis!

Nein, DAZU kann fufi nicht Ja sagen.
Insbesondere wenn er bedenkt, dass zur Freigabe aller 4 Fahrspuren später eine blosse Gesetzesänderung reichen würde. Und wenn die 2te Röhre gebaut wäre, würde ja wohl niemand das Referendum gegen diese Änderung unterstützen.

Und dann noch das da:
Bisher sagten Sie mir immer, der Tunnel sei sicher.
Und jetzt sagen Sie das Gegenteil?
Ein Schelm wer denkt Sie würden mich anlügen,
die Herren und Damen Bundes- National- und Ständeräte!

Sonntag, 14. Februar 2016

Schafft die Heirats-Strafe ab!


Schafft die Heirats-Strafe ab!

Aber sicher schon, meint fufi.

Allerdings nicht so, wie die CVP das so will, mit ihrer Initiative.

Weil nämlich die Heiratsstrafe, wo die abschaffen wollen, die allerwenigstn verheirateten trifft. Und schon gar nicht die, wo so schön dem Werbe-TV-Idealbild der CVP (und übrigens auch der SVP) entsprechen: Mamma am Herd, Pappa im Büro und am Sunntig mit em Töchterli und em Büebli und em Hundeli i de Natur underwägs!

Nein, die von der CVP gemeinte „Strafe“ trifft nur die DINKS, will heissen gut- bis sehr gut verdienende kinderlose Doppelverdiener (Double income no kids).
Und auch das nur bei den Steuern, und das nicht mal in allen Kantonen.



Schafft die Heirats-Strafe ab!

Aber sicher schon, meint fufi.

Allerdings nicht so, wie die CVP das so will, mit ihrer Initiative.

Sondern bei der AHV!

Hey: Unverheiratete Paare kriegen rund 1'000.00 MEHR, und das PRO MONAT, von der AHV, als Verheiratete. DAS ist die wirkliche Strafe, wenn’s denn eine Strafe wäre.

Es gibt im Fall unterdessen viele Fälle von gutartigen Scheidungen, wenn denn beide ins AHV-Alter kommen. Ratet mal weshalb!



Schafft die Heirats-Strafe ab!

Aber sicher schon, meint fufi.

Allerdings nicht so, wie die CVP das so will, mit ihrer Initiative.

Sondern ermöglicht ALLEN, wo zusammenleben wollen, dieselben Rechte (und Pflichten) als wie denjenigen, wo so eine traditionelle Familie gründen wollen.

Abar ja doch:
Fufi ist bekennender Heterosexueller, und seit 34 Jahren mit Fufine liiert und seit 32 Jahren mit Fufine verheiratet.

Aber irgendwie meint fufi, er möchte denen, wo nicht so leben wollen wie er das tut, zusammen mit Fufune, eben doch nicht vorschreiben wollen, sie müssten halt eben doch genau gleich zusammenleben, so wie fufine das tut, zusammen mit fufi.

Dienstag, 9. Februar 2016

Schüblig-Ziischtig und Hungerlöhne

Hey, Jungs und Mädels, wollt ihr das wirklich?













NEIN, ich denke das wollt IHR nicht, und ehrlich gesagt:
das will auch ICH nicht!

Aber irgendwie, und wenn ich mich da so umsehe, in den Abstimmungs-Desinformationen, nun denn, was meint ihr, was ich denn dazu noch gefunden habe?
Das da:



































Ja wiedennwodennwasdenn fragt sich fufi, wenn er das sieht?

Die Wirtschaft würde also grad überhaupt nicht lahmgelegt, meint der Herr Hunger(!)bühler, weil eh schon alles so sei, wie es sein soll?

Aber wieso ist er denn trotzdem dagegen?

Ich meine, wenn eh schon Alles gut ist, dann kommt's doch auf so ein paar Sätze mehr oder weniger wirklich nicht mehr drauf an, im Gesetz.
(NEIN, Orli,nicht in der Verfassung!)

Oder ob er vielleicht nicht die ganze Wahrheit sagt?

Ich meine, so wie's da im Abschtimmungsbüchlein schteht, wo die Gegner sagen:





 Aus der Stellungnahme des Regierungsrates des Eidgenössischen Schtandes Zürich.

 Wogegen der Initiativtext SO geht:










Habt ihr's gelesen?

Der Regierungsrat labbert vom "blossen Verdacht", wogegen im Initiativtext die Rede ist vom "begründeten Verdacht".

Hey, wollt ihr mich verarschen?





Samstag, 6. Februar 2016

Fufi ist kein Trotzkist!

Weshalb ich die Trötzli-Initiative ablehne:

Es geht nicht an, dass per Initiative geltendes Völkerrecht ausser Kraft gesetzt werden soll, im heiligen Schwiizerländli!

Es geht nicht an, dass per Initiative die Gewaltentrennung ausser Kraft gesetzt werden soll, im heiligen Schwiizerländli, der Wiege aller Voulchsdemokratien!

















Und ehrlich gesagt, interessiert mich der Inhalt der Initiative aufgrund DIESER Überlegungen dann schon grad gar nicht mehr wirklich!


Und zum Schluss noch DIES:
Secondos sind natürlich NICHT mitgemeint, wenn wir die Ausländer ausschaffen wollen, gälled!
Oder eben doch?

Dienstag, 2. Februar 2016

Gleich? - Gleicher? - Oder eben doch nicht?

Vor dem Gesetz sind alle Gleich.

Alle?

Ein kleines Dorf, ok, sooo klein ist das Dörfli auch nicht,

jedenfalls soll DIESES Dorf von der verfassungsmässigen Gleichbehandlung ausgeschlossen werden.
Ich meine das Dorf der ausländischen Wohnbevölkerung, was zurzeit immerhin etwa 20% der Wohnbevölkerung umfasst.

20% aller in der CH wohnenden Menschen sollen also unter Rechts-Ungleichheit gestellt werden?

Sind vor dem Gesetz nicht alle Menschen gleich?
(fragt sich nicht nur fufi!)
Ja, wenn sie wirklich gleich sind. Ein ausländischer und ein Schweizer Straftäter sind in einem Punkt eben nicht gleich. Das Bürgerrecht ist einfach so.
Meint dazu SVP-NR Heinz Brand

Was das Bürgerrecht mit dem Strafgesetz zu tun hat, also DAS muss mir der Herr Brand-Stifter bittesärr erst mal erklären?
Ich meine, sonst müssten wir ja das Strafgesetzbuch neu Schreiben, so im Sinne was gilt für Schweizer und was gilt für alle Anderen.

Aber so absurd wie das scheinen mag, ist's glaub gar nicht:
In Indonesien (korrigiert mich bitte, wenn ich das falsche Ausland geschrieben habe), jedenfalls gilt dort auch 2erlei Gesetz:
Für Muslime die Scharia, für andere ............... .
Hach, ihr versteht schon.

Schöne neue Schweiz!


Wer sich mehr davon antun will, findet das hier:
http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Auslaendische-und-ein-Schweizer-Straftaeter-sind-eben-nicht-gleich/story/29425427