Fufi ist Schweizer
Ok, das steht nicht in meinem Profil.
Wobei, genau genommen und also eben:
Väterlicherseits geht sein Stammbaum so weit ins Tösstal zurück, als wie das Tösstal noch Habsburgerisch war. Das sind so ein paar Hundert Jahre.
Und Mütterlicherseits geht sein Stammbaum so weit ins Seetal zurück, als wie das Seetal noch Habsburgerisch war. Und das sind auch so ein paar Hundert Jahre.
Und auch wenn sich fufi durch und durch als Schweizer fühlt mag er sich halt trotzdem nicht der Partei der national orientierten Schweizern anschliessen.
Fufi ist Christ
Ok, das wisst ihr ja schon.
Aber gerade deswegen kann er nichts, aber grad gar nichts anfangen mit der religiösen Verbrämung unseres "heiligen Schwiizerländlis" wie das in den kommenden Tagen von rechts wieder beschworen werden wird, weil ja die fromme Seele ahnt, was jetzt kommen wird:
Trittst im Morgenrot daher,
Seh'ich dich im Strahlenmeer,
Dich, du Hocherhabener, Herrlicher!
Wenn der Alpenfirn sich rötet,
Betet, freie Schweizer, betet!
Eure fromme Seele ahnt
Eure fromme Seele ahnt
Gott im hehren Vaterland,
Gott, den Herrn, im hehren Vaterland.
Und so geht's dann noch 3 Strophen weiter, mit den hach so frommen Seelen im hehren Vaterland!
Aber wen mag's denn wundern, der weiss, dass der Text zu diesem Song damals von einem Mönsch gedichtet wurde?
MÖNCH meinte ich, Mönch!
Fufi ist Sozialist
Schon gut, steht auch nicht in meinem Profil.
Dennoch: wenn er denn das da hört:
Wacht auf, Verdammte dieser Erde,
die stets man noch zum Hungern zwingt!
........
Heer der Sklaven, wache auf!
Ein nichts zu sein, tragt es nicht länger
Alles zu werden, strömt zuhauf!
mag er ja noch zustimmen mögen.
Aber wenn's denn SO weitergeht:
In Stadt und Land, ihr Arbeitsleute,
wir sind die stärkste Partei'n
Die Müßiggänger schiebt beiseite!
Diese Welt muß unser sein!
........
Erst wenn wir sie vertrieben haben
dann scheint die Sonn' ohn' Unterlaß!
Und wenn dann auch noch das Hohelied der Multikultis angestimmt wird,
von links
Und wenn dann auch noch das Hohelied des Kapitalismus angestimmt wird,
von rechts
Ideologie in Stereo, sozusagen!
Dann verzieht sich fufi in die Ferien!
Ihr wisst wo die Getränke sind, der Kühlschrank und die Tiefkühltruhe.
Den Backofen kennt ihr ebenso wie den Herd, die Mikrowelle und den Geschirrspüler!
Ich wünsch euch allen was Gutes!
Dienstag, 29. Juli 2014
Samstag, 26. Juli 2014
Fufi ist Christ
Fufi ist gegen jede Art von Gewalt als Mittel um die eigenen Interessen durchzusetzen.
Ok, DA sind viele mit fufi einverstanden.
So lasst uns also mal alle gemeinsam in den Spiegel schauen, ja?
Und Fufi ist ganz besonders gegen jede religiös motivierte Gewalt. Und er ist ganz ganz besonders gegen "religiöse" Gewalt wo bloss irgendwelche kulturellen Eigenarten durchsetzen soll.
Und ganz absolut besonders ist fufi gegen politische Gewalt die "religiös" begründet wird.
Und weil fufi wie bereits gesagt Christ ist, kann, darf, will und muss er sich denen widmen, die sich ebenso als solche bezeichnen tun.
Und das hat er getan!
Hier also der 2te und letzte Teil des 3tten und letzten Teiles:
--------------------------------------------------
Ok, DA sind viele mit fufi einverstanden.
So lasst uns also mal alle gemeinsam in den Spiegel schauen, ja?
Und Fufi ist ganz besonders gegen jede religiös motivierte Gewalt. Und er ist ganz ganz besonders gegen "religiöse" Gewalt wo bloss irgendwelche kulturellen Eigenarten durchsetzen soll.
Und ganz absolut besonders ist fufi gegen politische Gewalt die "religiös" begründet wird.
Und weil fufi wie bereits gesagt Christ ist, kann, darf, will und muss er sich denen widmen, die sich ebenso als solche bezeichnen tun.
Und das hat er getan!
Hier also der 2te und letzte Teil des 3tten und letzten Teiles:
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Christus ist Jesus
a) Der Gekreuzigte: Gott
Zeichnet sich das Christentum unter den Religionen schon
aufgrund seiner Struktur durch Schwachheit aus, so noch viel mehr von seinem
Inhalt her. Ein Glaube, dessen grundlegendes Bekenntnis darin besteht, dass in
diesem Menschen Jesus Gott selbst sich geoffenbart und also Gott selbst sich am
Kreuz hat hinrichten lassen, kann sich seiner Umwelt gegenüber ganz einfach
nicht als intolerante und arrogant-rechthaberische Religion präsentieren. Auch
und gerade in der interreligiösen Begegnung wird sich ein Christ stets vor
Augen halten müssen, dass es Vertreter derjenigen Religionsgemeinschaft waren,
der Gott in seiner menschlichen Gestalt selbst angehörte, welche unter dem
Vorwurf der Gotteslästerung seinen Tod forderten. Ebenso seien hier auch diejenigen, die Jesus Christus vornehmlich
als Weltherrscher und eschatologischen Richter zu verehren und zu 'Himmel und
Hölle'-Spielen zu missbrauchen pflegen, wieder einmal daran erinnert, dass es
sich dabei um keinen anderen handelt als um denjenigen, der um der Welt und der
Menschen willen sein Kreuz auf sich genommen hat.
Die Beziehung eines glaubenden Christen zu seiner Umwelt
lässt sich folglich auf die paradox klingende Formel bringen, dass seine
Fähigkeit zu Toleranz gegen aussen direkt von seiner Intoleranz gegen innen
abhängt: Je kompromissloser er an seinem Glauben und dessen fundamentalen
Dogmen festhalten wird, desto freier, offener und undogmatischer wird er seinen
Mitmenschen begegnen können.
b) Die Botschaft: Evangelium
Schon die Bezeichnung, unter welcher der christliche Glaube
das Christusereignis zusammenfasst, zeigt, dass dessen Verbreitung und die Form
seiner religiösen Manifestation keinesfalls von Intoleranz geprägt sein kann:
Einem euaggelion mit Gewalt Beachtung verschaffen zu wollen, ist schierer
Unsinn.
Die Christenheit muss allerdings von allem Anfang an davon
ausgehen, dass die Umwelt ihre Verkündigung nicht in diesem Sinne wird
verstehen können, sie wird dies bedauern, aber sie wird nicht versuchen wollen,
ihre Mitmenschen zu ihrem Glück zu zwingen. Bloss wird sie sich hoffentlich
bemühen, ihre Botschaft noch überzeugter, überzeugender und inhaltlich
angemessener, mit Blick auf die herrschenden Zustände: jedenfalls etwas
fröhlicher auszurichten.
c) Die Forderung: Feindesliebe
Was immer die radikale Forderung der Feindesliebe an Fragen
bezüglich ihrer Praktikabilität aufwerfen mag, nimmt man sie von ihrer
Kehrseite her in den Blick, so wird jedenfalls deutlich, dass sie keinerlei
Differenzierung des eigenen Verhaltens je nach dem Gegenüber zulässt: Es gibt
nicht die geringste christliche Legitimation, einem Nichtchristen anders
entgegenzutreten als einem Christen, jener verdient dieselbe Achtung, ja
dieselbe Liebe wie dieser auch. Ein Christ hat keinen Menschen nach seiner
Religion zu beurteilen, sondern er soll im Umgang mit ihm, als minimalster Form
der Liebe, zumindest eine tolerante Haltung einnehmen.
d) Die Zukunft: Reich Gottes
Die Christen haben bezüglich der Aufrichtung des Gottesreichs
nur einen, dafür einen ganz klar definierten Auftrag, der dahingehend lautet,
sie sollen um sein Kommen beten. Weiter haben sie in dieser Sache nichts
anderes zu tun, als dieses sein Kommen der Welt anzukündigen, indem sie ihr das
Evangelium predigen.
Die Christenheit wird sich demnach nicht bemüssigt fühlen
dürfen, der Verwirklichung des Gottesreiches in der Welt auf eigene Faust etwas
nachhelfen zu wollen. Sie ist weder fähig noch beauftragt, die ganze Welt zum
Glauben zu bringen (doch bestimmt eher: zu zwingen), noch irgendein
politisch-religiöses Staatsgebilde zu installieren, das auch der
unverbesserlichste Sympathisant nur als billige Karikatur eines Reichs Gottes
zu bezeichnen vermöchte.
Hält sie sich aber an diese Vorgaben, dann wird die christliche
Welt wohl oder übel warten und beten müssen, dass Gott sein Reich selbst
aufrichten werde. Vorher hat sie ihr Verhalten nach der paulinischen Trias
'Glaube, Hoffnung, Liebe' zu richten, und sich vielleicht daran zu erinnern,
dass die grösste dieser drei die Liebe sei, und dass diese keine, auch keine
religiösen Grenzen anzuerkennen gewillt ist.
Allversöhnung?
Mit dem Thema der Allversöhnung ist ein ziemlich delikates
Problem angesprochen: Nicht nur, dass der Begriff verdächtig nach Indifferenz
und Libertinismus klingt , viel schwerer wiegt die Tatsache, dass ihre
Verurteilung als Häresie einen der wenigen Punkte darstellt, worin alle
christlichen Konfessionen übereinstimmen. Wer sich darauf einlässt muss also
befürchten, auf theologisches Glatteis zu geraten, zumal sie sich vom Neuen
Testament her nicht ausreichend begründen lässt. Gleichwohl halte ich sie
durchaus für vertretbar und sachgemäss, lassen sich doch gewichtige
systematische und auch biblische Argumente zu ihrer Unterstützung angeben,
deren einige ich abschliessend kurz skizzieren will.
In erster Linie ist auf hier auf das Bekenntnis zur Allmacht
Gottes zu verweisen, welches mit Blick auf seinen universalen Heilswillen (1Tim
2,4) zu dieser Behauptung führen muss, welche sich zweitens ebenfalls aus der
Endgültigkeit und der universalen Geltung des Heilsgeschehens in Jesus Christus
ergibt. Und drittens lautet auch der Missionsbefehl nicht etwa, sich an einen
kleinen Kreis von Auserwählten zu richten, sondern das Evangelium der gesamten
Menschheit zu verkündigen: "Gehet hin in alle Welt und prediget das
Evangelium allen, die erschaffen sind!" (Mk 16,15).. Nun kann jedoch nur
eine Tatsache verkündigt werden, die für den Adressaten zwar schon Gültigkeit
hat, worüber er aber erst noch informiert werden muss, was nichts anderes
bedeuten kann, als dass die ganze Welt in Jesus Christus tatsächlich mit Gott
versöhnt worden ist und sich nun im Zustand der Versöhntheit mit ihm befindet
(vgl. 2Kor 5,21).
Schliesslich darf nicht übersehen werden, dass Kol 1,20,
immerhin auch Heilige Schrift, expressis verbis vom friedensstiftenden
Kreuzesblut Christi spricht, das die Versöhnung Gottes mit allem, sei es im
Himmel oder auf der Erde, erwirkt habe.
In diesem Sinne möchte ich das letzte Wort gerne Karl Barth
überlassen:
"Das ist sicher, dass es kein theologisches Recht gibt,
der in Jesus Christus erschienenen Menschenfreundlichkeit Gottes unsererseits
irgendwelche Grenzen zu setzen. Unsere theologische Pflicht ist, sie als immer
noch grösser zu sehen und zu verstehen, als wir es zuvor getan haben."
Freitag, 18. Juli 2014
Fufi ist Jägermeister
Momoll!
Fufi kann eine Hirsch- von einer Milchkuh unterscheiden!
Und er kann einen Hahn von einem Brathendl unterscheiden
Er kann sogar ein Wasser- von einem Meer-Schwein unterscheiden!
Und irgendwie macht sie halt einfach schon Schpass, die Jägerei, weil die scheint ja wirklich ein gar lustig Ding zu sein!
https://www.youtube.com/watch?v=hd6lMfWH0aQ
Aber keine Sorge!
Auch wenn ich da so fast alles erschiessen mag, was mir so vor die Flinte gerät, so wie es mir eben grad gefällt, da kann ich dennoch unterscheiden:
Zwischen einem homo sapiens sapiens und einer bufo marinus!
Vor allem aber ist fufi Jägermeister
weil er so gerne mit weissen Mäusen spielt!
Das rechts unten ist übrigens ein Männchen :-)))
Fufi kann eine Hirsch- von einer Milchkuh unterscheiden!
Und er kann einen Hahn von einem Brathendl unterscheiden
Er kann sogar ein Wasser- von einem Meer-Schwein unterscheiden!
Und irgendwie macht sie halt einfach schon Schpass, die Jägerei, weil die scheint ja wirklich ein gar lustig Ding zu sein!
https://www.youtube.com/watch?v=hd6lMfWH0aQ
Aber keine Sorge!
Auch wenn ich da so fast alles erschiessen mag, was mir so vor die Flinte gerät, so wie es mir eben grad gefällt, da kann ich dennoch unterscheiden:
Zwischen einem homo sapiens sapiens und einer bufo marinus!
Vor allem aber ist fufi Jägermeister
weil er so gerne mit weissen Mäusen spielt!
Das rechts unten ist übrigens ein Männchen :-)))
Sonntag, 13. Juli 2014
Fufi ist Theologe ist Dogmatiker ist Theologe
Wie es sich für jedes bessere Medium gehört, will auch ich heuer eine kleine Sommerserie starten. Und zwar zu Themen, wo ich in meinem Profil aufgeschrieben habe.
Den Anfang mache ich, ihr habt's bereits im Titel gelesen.
Und das Stichwort hat mir Orlando gegeben, in seinem Kommentar vom 12. Juli, 11:18, wo er nämlich das Christentum als "Schriftreligion" bezeichnet: "Denn schliesslich ist das Christentum eine Schriftreligion."
Dem will und muss ich ganz entschieden widersprechen!
Ich hab mir damals eben auch so ein paar Gedanken gemacht, zu genau DIESEM Thema, und die möchte ich euch nicht vorenthalten.
Den Anfang mache ich, ihr habt's bereits im Titel gelesen.
Und das Stichwort hat mir Orlando gegeben, in seinem Kommentar vom 12. Juli, 11:18, wo er nämlich das Christentum als "Schriftreligion" bezeichnet: "Denn schliesslich ist das Christentum eine Schriftreligion."
Dem will und muss ich ganz entschieden widersprechen!
Ich hab mir damals eben auch so ein paar Gedanken gemacht, zu genau DIESEM Thema, und die möchte ich euch nicht vorenthalten.
Ist das Christentum eine tolerante Religion?
a) Religion der Offenbarung
Das Christentum ist aufgrund seiner Struktur als
Offenbarungsreligion in jedem Fall intolerant: in seinem zentralen Bekenntnis,
dass nämlich in diesem Jesus von Nazareth Gott selbst Mensch geworden sei und
gesprochen habe, liegt sein Anspruch auf das Wissen um die absolute, weil
göttliche Wahrheit. In diesem Sinne wird die christliche Religion denn auch nie
eine tolerante sein können, in formaler Hinsicht zeichnet sich das Christentum
vielmehr wesenhaft aus durch Intoleranz, welche sich jedoch allein auf den
erkenntnistheoretischen Bereich erstreckt.
Aus dieser formalen nun auch eine praktische Intoleranz der
Christen in ihrem Verhalten zur Welt ableiten zu wollen, wäre ein ebenso
falscher wie fataler denkerischer Kurzschluss, ein geistiger Salto mit mortalen
Folgen für die Nichtchristen.
Die Beziehung des Christentums zu seiner nichtchristlichen
Umwelt wird demzufolge erstens nicht von der Art und Herkunft des Wissens,
sondern einzig von seinem Inhalt bestimmt sein können, und dies zweitens um so
mehr, weil ebendieser Inhalt durch seinen Ursprung als Wille Gottes
ausgezeichnet ist.
Was für jedes gesprochene Wort gilt, darf auch für dasjenige
Gottes vorausgesetzt werden: es fordert zuallererst, gehört zu werden, die
Autorität des Sprechers bestimmt in der Folge erst die Art seiner Aufnahme und
Gewichtung durch den Hörer. Richtet nun Gott sein Wort an die Menschen, so
besteht deren Teil zunächst im Hören auf das Gesagte, um das Gehörte daraufhin,
entsprechend seiner göttlichen Herkunft, in ihrem Leben massgebend sein zu
lassen. Seine Absicht kann gerade nicht darin liegen, dass die Menschen in
(falschem) Respekt vor seinem Wort erstarren und infolgedessen die darin
ausgesagte Botschaft überhören, oder dass ihr Inhalt aufgrund einer
Ueberbetonung ihrer Herkunft bewusst zur Nebensache gemacht wird.
Nicht seiner Faktizität oder Divinität, nicht dem 'Dass',
sondern dem 'Was' des in Jesus Christus offenbar gewordenen Wort Gottes kommt
die entscheidende Bedeutung für das christliche Leben zu.
b) Buchreligion oder Religion des Wortes?
Damit ist bereits gesagt, dass die Definition als
Buchreligion das Christentum nicht eigentlich zu charakterisieren vermag: Zwar
verfügt es mit dem Neuen Testament über eine heilige Schrift, doch verstehen
sich deren Autoren nicht entsprechend als 'heilige Schriftsteller' , sondern
als Berichterstatter, als Chronisten und später als Ausleger des im
Christusereignis offenbar gewordenen Gotteswortes. Die neutestamentlichen
Texte, insbesondere die Evangelien lassen keinen Zweifel offen, dass sie nicht
mit der Absicht entstanden, als diese Texte selbst heilig zu sein, ihr primäres
Anliegen besteht vielmehr darin, über sich selbst hinaus woandershin, auf das
eigentlich Wesentliche, den wirklich Heiligen zu verweisen.
Ein erster Unterschied des Christentums gegenüber den
'klassischen' Buchreligionen des Judentums und des Islam besteht also darin,
dass die Evangelien nicht für sich selbst stehen und auch nicht für sich selbst
sprechen wollen, wogegen deren heilige Schriften sozusagen buchstäblichen
Anspruch auf uneingeschränkte, göttliche Geltung für sich reklamieren. Eine
weitere Differenz liegt im Umstand, dass ihr Inhalt zunächst an einen einzigen
Propheten geoffenbart, und den Gläubigen erst dank dessen Vermittlung
bekanntgemacht wurde. Er stellt deshalb ein esoterisches Spezialwissen dar,
wogegen die christlich als solche bekannte Selbstkundgabe Gottes in Jesus
Christus coram publico geschah und sich damit als öffentliches Ereignis der
Nachprüfbarkeit preisgegeben hat. Insofern, und dies als drittes Merkmal, worin
sich das Christentum von den Buchreligionen unterscheidet, handelt es sich bei
ihm auch nicht eigentlich um eine prophetische Religion, denn die Welt wird
nicht brutal und abrupt konfrontiert mit einem (schriftlich) fixierten Willen
Gottes (Vogel friss oder stirb!), vielmehr tritt hier Gott selbst zu den
Menschen hin und redet sie in lebendiger, verständlicher Sprache unmittelbar an
.
Darüber hinaus verdeutlicht auch die Tatsache, dass das
Christentum zwar einen Missionsbefehl zur Verkündigung des Evangeliums, jedoch
keinen Auftrag zu dessen Verschriftung kennt, dass es in jeder Hinsicht als
Religion des Wortes zu gelten hat: Erstens aufgrund seiner Bezogenheit auf das
als Jesus Christus geoffenbarte göttliche Wort, und zweitens gerade auch vom
Charakter seiner grundlegenden Schriften her, denn die Evangelien sind im
wahrsten Sinne des Wortes Be-, oder vielmehr Nach-schreibung eines Geschehens.
Sie erzählen die Geschichte Gottes, wie er sich mit seinem Wort an die Menschen
gewandt hat, und sollen in ihrer schriftlichen Gestalt der Mit- und Nachwelt
die Möglichkeit bieten, diese seine Geschichte immer wieder neu zu erzählen und
zu hören , um dem Leser, beziehungsweise dem Hörer die Begegnung mit ihm zu
eröffnen. Ihr Anliegen ist nicht eine ansonsten völlig isolierte Proklamation
und Kodifizierung des Gotteswortes im Stil eines alttestamentlich-prophetischen
"So spricht JHWH", sondern die umfassende Darstellung der
Selbstoffenbarung Gottes: "So hat Gott gesprochen."
c) Anspruch als Ansprechen
Aufgrund seiner Struktur als Religion des Wortes kann das
Christentum seinem Anspruch auf das Wissen um die endgültige, göttliche
Wahrheit nur dadurch Ausdruck verleihen, indem es seine nichtchristliche Umwelt
daraufhin anspricht. Es wird infolgedessen auch stets ihrem Widerspruch
ausgesetzt sein, ohne sich dagegen zur Wehr setzen zu können, besitzt es doch
kein göttliches Beglaubigungsschreiben, um die Richtigkeit seines Glaubens zu
beweisen. Es wird seinen Anspruch nur
mit Worten vertreten, nicht aber mit irgendwelchen Machtmitteln durchsetzen und
sein Gegenüber zum Glauben zwingen können.
Eine weitere Konsequenz aus der Bestimmung der christlichen
als einer, oder vielmehr der Religion des Wortes liegt darin, dass sie keinen
eigentlichen religiösen Heilsweg anzubieten hat. Sie wird also darauf
verzichten müssen, sich mit dementsprechenden christlichen Anweisungen zu
profilieren, und vor allem wird sie sich davor hüten müssen, mit derartigen
Forderungen aufzutreten. Vielmehr wird sie auch in dieser Hinsicht nur von
demjenigen berichten, und nur auf ihn zeigen können, von dem sie glaubt, dass
in ihm allein das Heil ist.
Die einzige Form, in welcher das Christentum demnach seinen
Wahrheitsanspruch legitimerweise geltend machen kann, ist diejenige der
christlichen Predigt, der Verkündigung des Evangeliums.
d) Macht oder Ohnmacht der christlichen Religion?
Der Anspruch des Christentums an seine Umwelt wird sich als
ein Ansprechen darauf beschränken müssen, die in den Evangelien dokumentierte
Geschichte Jesu zu erzählen und sich zu ihm als dem Christus zu bekennen, doch
wird es keinen Einfluss auf die Reaktion seiner Hörer nehmen können. Es wird
sprechen können, dürfen und müssen, doch ob es dabei auf Aufmerksamkeit stösst
und Gehör finden wird, ob sein Reden also zum Glauben führen wird, das zu
erreichen steht nicht in seiner Macht: Ein Wort zu sagen ist das eine, dass
dieses aber gehört und darüber hinaus auch noch geglaubt wird ist eine andere
Sache, die sich mit keiner Macht der Welt erzwingen lässt.
Ebenso muss sich auch das Fehlen eines spezifisch
christlichen Heilsweges und eines ebensolchen codex iuri divini, respektive
christiani besonders in einer religiös aufgeladenen Umwelt als Schwachheit des
Christentums auswirken: Die ganze Welt schreit nach Heil, und das Christentum
hat ihr grundsätzlich nichts weiter zu bieten, als ihr dieses als bereits
feststehende Tatsache zu verkündigen. Offensichtlich ist das der religiös suchenden
Seele dann doch etwas zu dürftig … .
Das Christentum als die Religion des Wortes kann deshalb
eine strukturbedingte Schwachheit nicht abstreiten, sie hat wesenhaft Anteil an
der 'Ohnmacht des Wortes'. Dennoch wird ihr dadurch auch eine gewisse Macht
verliehen, denn indem die christliche Kirche um die Grenzen ihrer Möglichkeiten
weiss, wird sie vor einem sinnlosen Einsatz ihrer Kräfte bewahrt und kann sich
darauf beschränken, nur das was ihren Fähigkeiten entspricht, und das jedoch
möglichst gut zu tun. Ihre Macht besteht gerade darin, von aussen an sie
herangetragene, unerfüllbare (religiöse) Ansprüche zurückweisen zu können, und
indem sie das tut wird sie zugleich die Macht desjenigen bezeugen, den sie als
ihren Herrn bekennt.
Samstag, 12. Juli 2014
Entlich Ferien!
Entlich sind sie gekommen, die Sommerferien!
Sei es auf der Alm ....
... sei es am Meer!
Ich wünsche ALLEN wo Ferien haben schöne Ferien!
Und zum Schluss noch dies:
A Tribute to Orli and me
Oder: Wenn 2 dasselbe lesen .... ???
Das ist im Fall wahr!
Ich hab das nämlich beides selbst geschrieben
Damals, in der NZZ vom 32. Juli 1991!
Sei es auf der Alm ....
... sei es am Meer!
Ich wünsche ALLEN wo Ferien haben schöne Ferien!
Und zum Schluss noch dies:
A Tribute to Orli and me
Oder: Wenn 2 dasselbe lesen .... ???
Das ist im Fall wahr!
Ich hab das nämlich beides selbst geschrieben
Damals, in der NZZ vom 32. Juli 1991!
Sonntag, 6. Juli 2014
Zufall, Schicksal, Vorsehung?
Ich möchte hier eine Antwort geben auf Orlandos Kommentar vom 6. Juli, 11:33 zum Post "Germany, ihr wisst schon?).
Ich erlaube mir deshalb, des Orlandos Kommentar auch HIERHIN zu schreiben.
Wer will darf ihn aber auch an seinem Original-Platz lesen.
--------------------------------------
Mpf, was willlst du hören, dass es Vorsehung war? Nein, das wirst du nicht hören, jedenfalls nicht von mir. Wenn es Zufall ist, dass du hier mitschreibst, statt dein Dasein als Schmeissfliege in Indien oder als Stein im Weltall zu fristen...na und?
Der Erkenntnisgewinn scheint mir gering.
Ich würde da eher vom Begriff Schicksal ausgehen. Ja, es gibt ein Schicksal. Keine Kinder zeugen zu können ist Schicksal, in eine steinreiche Familie geboren werden ist Schicksal, schwul zu sein ist Schicksal, hochbegabt zu sein ist Schicksal. Mit einem schönen Körper geboren zu sein ist Schicksal. Dass wir nicht alle so gescheit sind wie Einstein ist Schicksal, aber auch, dass wir nicht alle indische Strassenkinder sind.
Was tun? Man kann natürlich ein Leben lang über sein Schicksal jammern (oder jeden Tag vor Freude weinen, und Gott danken, wie gut es das Schicksal mit einem meint).
Entscheidend ist, was man daraus macht. Das ist dann die menschliche Freiheit, entweder untätig und mit dem Schicksal hadernd zuzuschauen wie die eigene Erdenzeit abläuft oder selber nach dem Glück zu suchen, etwas zu tun, um seinem Leben einen Sinn und eine Richtung zu geben. Das macht mE sowohl der ISIS-Kämpfer wie der Shop-Owner in der Favela, als auch der Nigerianer, der an der Langstrasse Drogen dealt als auch die alleinerziehende Mutter, die nach Feierabend noch Sitzung mit der Schulpflege hat. Sie alle nehmen ihr Leben in die Hand und streben nach den je eigenen Glück. Genau dafür hat Gott uns mit einem freien Willen ausgestattet.
Dass man dabei nicht von gleichen Voraussetzungen ausgehen kann, ist mir klar. Religionsfreiheit zum Beispiel ist nicht überall gegeben (nebenbei bemerkt: je mehr Religionsfreiheit es gibt, desto mehr Christen gibt es).
Aber der Sohn eines orthodoxen Juden, die Tochter eines bärtigen Muslims ist trotzdem nicht rein zufällig dort geboren. Respektive - und darum geht es mir hier die ganze Zeit - er/sie befindet sich in einer ganzen Reihe von Ahnen, in einem kulturellen Raum und mit dessen Erbe vor, aus dem er das beste zu machen versucht. Das schicksalshafte Geborenwerden schafft vor allem Identität. Wenn alle einfach die Hände verrühren und sagen "ich bin ja nur zufällig überhaupt auf der Welt und noch zufälliger hier, wo ich nun mal bin", dann wäre damit gar nichts gewonnen. und es entspricht ja auch nicht der gelebten Wirklichkeit.
Sind deine Eltern aus Zufall deine Eltern, liebst du sie deshalb aus Zufall, Tigri? Ist deine Tochter nur ein Zufallsprodukt?
Der Schlüssel: Die Liebe. Vom Tag eins ist sie da. Das vierte Gebot sagt nicht explizit "du sollst deinen Vater und deine Mutter lieben", aber genau das ist gemeint. Stabile Gesellschaften, starke zwischenmenschliche Bünde und manchmal (vernunftlose) Liebe sind Gott sei Dank auf der Welt die Normalität. Dabei entstehen Volksgemeinschaften, kulturelle Werte, Religion und Nationen. Das schafft Stabilität, Frieden, Ordnung und Freiheit.
Wie billig und dumm ist es da, von einem Westler (der in all das obige hineingeboren wurde und dazu noch mit Wohlstand gemästet) zu hören: "Alles Scheisse, Leute, purer Zufall, wir sind bedeutungslos, lasst uns in unser Möbel-Pfister-Stube hocken und das Nichts denken, alles andere hat keinen Sinn".
-----------------------------------------
Zufall? Schicksal? Vorsehung?
Zunächst mein Versuch einer Begriffsklärung:
Zufall
Ist das wo die allermeisten Menschen denn grad gar nicht aushalten mögen, besonders dann nicht, wenn der Zufall weh tut..
Zufall heisst, dass wir alle irgendwelchen, blindwütig-zufälligen Mächten hilflos ausgesetzt sind, die wir erstens nicht kennen und deshalb zweitens nicht beinflussen können. Oder aber, noch VIEL schlimmer, dass eben ALLES ZUFALL sei, sodass es in unserem Leben KEINEN Sinn gibt. Und wenn WIR denn unserem Leben einen Sinn geben wollten? - ALLES Zufall!
Schicksal
Ist die "atheistische Variante" der -> Vorsehung.
Zwar sind auch hier die Menschen irgendwelchen Mächten ausgesetzt, aber irgendwie besagt "Schicksal" dass wir in einen grösseren Zusammenhang eingebettet seien, dass das Ganze einen Sinn ergeben soll.
NUR: Welchen Sinn denn?
NIEMAND kennt die Mächte die unser "Schicksal" bestimmen. Wenn wir also uns irgendwie benehmen in der Form, dass unser Benehmen einen "Sinn" ergeben soll, dann sind und bleiben es WIR wo den "SINN" unseres Handelns definieren.
Vorsehung
Hier fühlt sich Mensch ganz in einen grossen Zusammenhang eingebunden, und er GLAUBT auch zu wissen wie und weshalb. Er GLAUBT, er kenne seine Stellung in allem, er MEINT zu wissen, was er zu tun und zu lassen habe. Und das tut er denn meistens auch oder eben nicht.
Wer in die Vorsehung eingebunden ist ist individuell, einzigartig. Hat eine Geschichte, eine Zukunft und einen Auftrag.
Bloss: Hat der auch Verantwortung?
Verantwortung
Kann immer und jederzeit leicht von sich gewiesen werden. Die beliebtesten Ausreden sind:
bei Zufall/Schicksal: Ich bin nur mir selbst verantwortlich!
bei Vorsehung: ICH habe ein gutes Gewissen.
Nun ja, aber gerade bei der Vorsehung ist das so richtig allerekelhaftestens!
Im Sinne von:
Es ist halt Vorsehung, dass ICH weiss, reich und schön bin, und DU schwarz, arm und fett!
Heisst nichts anderes als dass ICH weiss, was "Gottes Wille" ist.
Nämlich dass ich noch reicher werde und der andere halt leider - ave Maria - verrecken muss.
NEIN!
Es gibt KEINE Vorsehung ohne Verantwortung für ANDERE!
Ich erlaube mir deshalb, des Orlandos Kommentar auch HIERHIN zu schreiben.
Wer will darf ihn aber auch an seinem Original-Platz lesen.
--------------------------------------
Mpf, was willlst du hören, dass es Vorsehung war? Nein, das wirst du nicht hören, jedenfalls nicht von mir. Wenn es Zufall ist, dass du hier mitschreibst, statt dein Dasein als Schmeissfliege in Indien oder als Stein im Weltall zu fristen...na und?
Der Erkenntnisgewinn scheint mir gering.
Ich würde da eher vom Begriff Schicksal ausgehen. Ja, es gibt ein Schicksal. Keine Kinder zeugen zu können ist Schicksal, in eine steinreiche Familie geboren werden ist Schicksal, schwul zu sein ist Schicksal, hochbegabt zu sein ist Schicksal. Mit einem schönen Körper geboren zu sein ist Schicksal. Dass wir nicht alle so gescheit sind wie Einstein ist Schicksal, aber auch, dass wir nicht alle indische Strassenkinder sind.
Was tun? Man kann natürlich ein Leben lang über sein Schicksal jammern (oder jeden Tag vor Freude weinen, und Gott danken, wie gut es das Schicksal mit einem meint).
Entscheidend ist, was man daraus macht. Das ist dann die menschliche Freiheit, entweder untätig und mit dem Schicksal hadernd zuzuschauen wie die eigene Erdenzeit abläuft oder selber nach dem Glück zu suchen, etwas zu tun, um seinem Leben einen Sinn und eine Richtung zu geben. Das macht mE sowohl der ISIS-Kämpfer wie der Shop-Owner in der Favela, als auch der Nigerianer, der an der Langstrasse Drogen dealt als auch die alleinerziehende Mutter, die nach Feierabend noch Sitzung mit der Schulpflege hat. Sie alle nehmen ihr Leben in die Hand und streben nach den je eigenen Glück. Genau dafür hat Gott uns mit einem freien Willen ausgestattet.
Dass man dabei nicht von gleichen Voraussetzungen ausgehen kann, ist mir klar. Religionsfreiheit zum Beispiel ist nicht überall gegeben (nebenbei bemerkt: je mehr Religionsfreiheit es gibt, desto mehr Christen gibt es).
Aber der Sohn eines orthodoxen Juden, die Tochter eines bärtigen Muslims ist trotzdem nicht rein zufällig dort geboren. Respektive - und darum geht es mir hier die ganze Zeit - er/sie befindet sich in einer ganzen Reihe von Ahnen, in einem kulturellen Raum und mit dessen Erbe vor, aus dem er das beste zu machen versucht. Das schicksalshafte Geborenwerden schafft vor allem Identität. Wenn alle einfach die Hände verrühren und sagen "ich bin ja nur zufällig überhaupt auf der Welt und noch zufälliger hier, wo ich nun mal bin", dann wäre damit gar nichts gewonnen. und es entspricht ja auch nicht der gelebten Wirklichkeit.
Sind deine Eltern aus Zufall deine Eltern, liebst du sie deshalb aus Zufall, Tigri? Ist deine Tochter nur ein Zufallsprodukt?
Der Schlüssel: Die Liebe. Vom Tag eins ist sie da. Das vierte Gebot sagt nicht explizit "du sollst deinen Vater und deine Mutter lieben", aber genau das ist gemeint. Stabile Gesellschaften, starke zwischenmenschliche Bünde und manchmal (vernunftlose) Liebe sind Gott sei Dank auf der Welt die Normalität. Dabei entstehen Volksgemeinschaften, kulturelle Werte, Religion und Nationen. Das schafft Stabilität, Frieden, Ordnung und Freiheit.
Wie billig und dumm ist es da, von einem Westler (der in all das obige hineingeboren wurde und dazu noch mit Wohlstand gemästet) zu hören: "Alles Scheisse, Leute, purer Zufall, wir sind bedeutungslos, lasst uns in unser Möbel-Pfister-Stube hocken und das Nichts denken, alles andere hat keinen Sinn".
-----------------------------------------
Zufall? Schicksal? Vorsehung?
Zunächst mein Versuch einer Begriffsklärung:
Zufall
Ist das wo die allermeisten Menschen denn grad gar nicht aushalten mögen, besonders dann nicht, wenn der Zufall weh tut..
Zufall heisst, dass wir alle irgendwelchen, blindwütig-zufälligen Mächten hilflos ausgesetzt sind, die wir erstens nicht kennen und deshalb zweitens nicht beinflussen können. Oder aber, noch VIEL schlimmer, dass eben ALLES ZUFALL sei, sodass es in unserem Leben KEINEN Sinn gibt. Und wenn WIR denn unserem Leben einen Sinn geben wollten? - ALLES Zufall!
Schicksal
Ist die "atheistische Variante" der -> Vorsehung.
Zwar sind auch hier die Menschen irgendwelchen Mächten ausgesetzt, aber irgendwie besagt "Schicksal" dass wir in einen grösseren Zusammenhang eingebettet seien, dass das Ganze einen Sinn ergeben soll.
NUR: Welchen Sinn denn?
NIEMAND kennt die Mächte die unser "Schicksal" bestimmen. Wenn wir also uns irgendwie benehmen in der Form, dass unser Benehmen einen "Sinn" ergeben soll, dann sind und bleiben es WIR wo den "SINN" unseres Handelns definieren.
Vorsehung
Hier fühlt sich Mensch ganz in einen grossen Zusammenhang eingebunden, und er GLAUBT auch zu wissen wie und weshalb. Er GLAUBT, er kenne seine Stellung in allem, er MEINT zu wissen, was er zu tun und zu lassen habe. Und das tut er denn meistens auch oder eben nicht.
Wer in die Vorsehung eingebunden ist ist individuell, einzigartig. Hat eine Geschichte, eine Zukunft und einen Auftrag.
Bloss: Hat der auch Verantwortung?
Verantwortung
Kann immer und jederzeit leicht von sich gewiesen werden. Die beliebtesten Ausreden sind:
bei Zufall/Schicksal: Ich bin nur mir selbst verantwortlich!
bei Vorsehung: ICH habe ein gutes Gewissen.
Nun ja, aber gerade bei der Vorsehung ist das so richtig allerekelhaftestens!
Im Sinne von:
Es ist halt Vorsehung, dass ICH weiss, reich und schön bin, und DU schwarz, arm und fett!
Heisst nichts anderes als dass ICH weiss, was "Gottes Wille" ist.
Nämlich dass ich noch reicher werde und der andere halt leider - ave Maria - verrecken muss.
NEIN!
Es gibt KEINE Vorsehung ohne Verantwortung für ANDERE!
Samstag, 5. Juli 2014
Germany for World Champion 2014
Es sei Tschütteli-Weltmeisterschaft
Haben sie am Radio gesagt, und das ist auch in der Zeitung gestanden und sogar im Fernsehen gekommen. Und zwar in Brasilien, und sogar im Urwald. Und die GANZE Welt schaue in den brasilianischen Urwald, wegen der Tschütteli-Meisterschaft.
Nicht etwa wegen den Quadratkilometern Regenwald, wo dort stündlich vernichtet werde, oder den Slums wo nicht mal Gott selbst mehr die Gewalt stoppen kann, sondern wegen der Tschütteli-Meisterschaft.
Also irgendwie muss DIE ja schon ganz WAHNSINNIG wichtig sein, diese Tschütteli-Weltmeisterschaft in Brasilien?
Brot und Spiele und Milliarden
Da waren die alten Römer ja schon fast altruistisch, wenn sie dem geplagten Voulch so Zirkus-Spiele anboten. Ok, DIE gingen manchmal tödlich aus, aber scheint's wird an der WM auch so lustig um sich gebissen und da geht dann auch mal ne Lendenwirbelsäule zu Bruch.
Der Sport lebt von Emotionen sagen sie - und die Wirtschaft auch
Wieviele NAZIONAL-Trikots wohl wieder verkauft wurden? und andere Fan(antiker)-Artikel?
Und wenn der Beisser da sone Busse von 100'000 Dollar zahlen muss, tja, so einen Wochenlohn mag der Arme Sünder wohl verschmerzen.
Und NIEMAND regt sich darüber auf, dass der Beisser und andere so Tschütteler und "Sportler" ein Vielfaches von dem Abzocken, was die Abzocker abzocken!
5 Millionen Euro für 1 Jahr Tschüttelen?
Hypes sind Hypes sind Hypes
Mag sich noch wer erinnern, dass da im 2012 Olympische Spiele waren, in London?
Da waren doch alle Medien voll davon. Und da haben MillionenMilliarden Menschen zugeschaut, zum Beispiel dem Final im Hochsprung der Frauen.
WER von denen weiss heute noch wer gewonnen hat?
Ok, ich mach's einfacher: Sotschi war erst vor 5 Monaten.
WER wurde Olympiasiegerin im Slalom der Frauen?
Und weil wir grad beim Tschüttelen sind:
WER gewann 2010 das Spiel um den 3tten Platz gegen WEN?
Over and gone!
Die im Dunkeln sieht man nicht
Und dann gibt's daneben noch andere wo auch Sport machen. Spitzensport sogar.
Ich kannte, als ich noch ein Bübli war eine, wo Synchronschwimmen gemacht hat.
6 Tage pro Woche Training. Sie wurde CH-Meisterin bei den Juniorinnen.
Mein Nachbar ist zweifacher Europameister. Im Eisstockschiessen.
Ich hatte mal einen Studienkollegen, der war blind.
Und er wurde CH-Meister im Torball.
Und er hat sich für die Paralympics qualifiziert, im 200m-Lauf.
Und 1 Woche vor Beginn hat er sich beim Training den Knöchel gebrochen.
Ich widme diesen Post all den Spitzensportlern im Dunkeln!
Haben sie am Radio gesagt, und das ist auch in der Zeitung gestanden und sogar im Fernsehen gekommen. Und zwar in Brasilien, und sogar im Urwald. Und die GANZE Welt schaue in den brasilianischen Urwald, wegen der Tschütteli-Meisterschaft.
Nicht etwa wegen den Quadratkilometern Regenwald, wo dort stündlich vernichtet werde, oder den Slums wo nicht mal Gott selbst mehr die Gewalt stoppen kann, sondern wegen der Tschütteli-Meisterschaft.
Also irgendwie muss DIE ja schon ganz WAHNSINNIG wichtig sein, diese Tschütteli-Weltmeisterschaft in Brasilien?
Brot und Spiele und Milliarden
Da waren die alten Römer ja schon fast altruistisch, wenn sie dem geplagten Voulch so Zirkus-Spiele anboten. Ok, DIE gingen manchmal tödlich aus, aber scheint's wird an der WM auch so lustig um sich gebissen und da geht dann auch mal ne Lendenwirbelsäule zu Bruch.
Der Sport lebt von Emotionen sagen sie - und die Wirtschaft auch
Wieviele NAZIONAL-Trikots wohl wieder verkauft wurden? und andere Fan(antiker)-Artikel?
Und wenn der Beisser da sone Busse von 100'000 Dollar zahlen muss, tja, so einen Wochenlohn mag der Arme Sünder wohl verschmerzen.
Und NIEMAND regt sich darüber auf, dass der Beisser und andere so Tschütteler und "Sportler" ein Vielfaches von dem Abzocken, was die Abzocker abzocken!
5 Millionen Euro für 1 Jahr Tschüttelen?
Hypes sind Hypes sind Hypes
Mag sich noch wer erinnern, dass da im 2012 Olympische Spiele waren, in London?
Da waren doch alle Medien voll davon. Und da haben MillionenMilliarden Menschen zugeschaut, zum Beispiel dem Final im Hochsprung der Frauen.
WER von denen weiss heute noch wer gewonnen hat?
Ok, ich mach's einfacher: Sotschi war erst vor 5 Monaten.
WER wurde Olympiasiegerin im Slalom der Frauen?
Und weil wir grad beim Tschüttelen sind:
WER gewann 2010 das Spiel um den 3tten Platz gegen WEN?
Over and gone!
Die im Dunkeln sieht man nicht
Und dann gibt's daneben noch andere wo auch Sport machen. Spitzensport sogar.
Ich kannte, als ich noch ein Bübli war eine, wo Synchronschwimmen gemacht hat.
6 Tage pro Woche Training. Sie wurde CH-Meisterin bei den Juniorinnen.
Mein Nachbar ist zweifacher Europameister. Im Eisstockschiessen.
Ich hatte mal einen Studienkollegen, der war blind.
Und er wurde CH-Meister im Torball.
Und er hat sich für die Paralympics qualifiziert, im 200m-Lauf.
Und 1 Woche vor Beginn hat er sich beim Training den Knöchel gebrochen.
Ich widme diesen Post all den Spitzensportlern im Dunkeln!










