Mittwoch, 30. November 2011

FBI - Fufis Bureau of Intelligence

Hab heute mit einer Freundin gesprochen - naja, tu ich alle Werktage, weil wir immer zusammen zur Arbeit fahren.
Sie hat vor rund 2 Monaten einen IQ-Test gemacht, nur so zum Spass, oder so.

Das Resultat war echt niederschmetternd:

IQ132 - und noch KEIN Nobelpreis!

Tja, da getrau ich mich ja nicht mehr, mich selbst intelligenztesten zu lassen - ihr wisst warum!

Aber, so ein bisschen dran schnuppern? Weshalb nicht?
Na dann los!

1) Bitte geben Sie die nächste Zahl in dieser Reihe an:

1 , 1 , 2 , 3 , 5 , 8 , 13 , ?



2) Verfollständigen Sie diese Figur:







3) Bitte verfollständigen Sie diesen Satz:

Es sitzt ein Strauss im Bundeshaus. Er möchte
a) wieder hinaus
b) Pommes-Frites essen
c) Schneewittchen sein


4) Und die ultimative Frage:


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Lösungen:

1) 122 - in gewissen, sehr seltenen Fällen ist allerdings auch 19 richtig!

2) Die follständige Figur hat volgende Figur:













3) Natürlich möchte er Schneewittchen vögeln!
(fufi dankt dem deutschen MAD für diesen GAG, der vor rund 35 Jahren verdruckt wurde!)


4) Neinei! DAS müsst ihr denn schon selbst herausfinden!

Donnerstag, 24. November 2011

Die Rückkehr des Wirts - frei nach Canterbury Tales

Da geht der Wirt doch mal mit seinem Hundi spazieren, und was findet er bei seiner Rückkehr:

Er findet mehrere E-Mails von mehreren Absenderungen wo ihn fragen, diesen oder jenen Kommentar denn vielleicht und bitteschön und dringendst zu löschen.

Was unterdessen auch geschehen ist.

Und in welchen Speisekarten sind die Kommentare erschienen?
Tja, im einen wo der Wirt krankheitshalber um etwas Geduld bat und im zweiten, wo er sich freute ab (nicht nur) seinem Hochzeitstag!

Tja, da fragt sich der Wirt ja schon:

Was soll denn das?
Was geht denn hier ab, dass sich gewisse Gäste derart was von daneben benehmen meinen zu müssen, damit sie später die Blutspuren ihre Anwesenheit annihilieren wollen?

Oh ja, es sind nur wenige, anonyme Arschlöcher, und andere, die genau wissen, wen ich damit meine!

Wisst ihr:
Ich koche gerne für euch!
Ich mag auch gerne mal einen Streit schlichten, oder was Besoffenem ein Taxi rufen und bezahlen.

Seht ihr, der nächste Beitrag sollte/wird sich mit "Verantwortung" befassen.
Und da bin nicht nur ich gefordert, sonern auch ihr, die ich auch hier gerne empfange!

NEIN! Niemand muss sich hier lieben - dürfen ist erlaubt!
Aber ich bitte rundum um Respekt!
Meine Gäste zur Linken sind ebenso meine Gäste wie meine Gäste zur Rechten!
(et vice versa)

Und denkt dran:

Der nächste Sonntag ist der erste Advents-Sonntag!




















In diesem Sinne:

Hasta la vista, baby!

Dienstag, 22. November 2011

Lang, lang ist's her ....

28 Jahre, um genau zu sein!

Da hat sich Elektra so richtig herausgeputzt, um auf dem festlich gedeckten Tisch denn auch so eine richtig gute Gattung zu machen:














Tja, da wollte ja auch Skylla wissen, was denn am abgehen sei:

















Aber Klaro, doch:

Da haben fufi und fufine geheiratet!
zumindest zivilisiert und steuertechnisch!

Was natürlich nicht nur s'Herrchen gefreut hat,
sondern auch s'Hundi!




















Beachtet bitte den damals schon recht schütteren Haarwuchs!
(NEIN, NICHT vom Hundeli!)

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So, und nachdem ich im November - meinem Lieblingsmonat - fast nur schönes zu berichten wusste:

Das Jahr geht weiter!

:-)

Sonntag, 20. November 2011

Mehr Chaos - weniger Staat?

Und wieder mal wird über die Beamten gelästert

Diesmal geht's um die Ferien für die Angestellten des Züricher Kantons.


Das heisst, darum geht's eigentlich nicht.
Vielmehr geht's darum, dass - wie gesagt - über die Beamten gelästert werden darf. Oeffentlich. Unwidersprochen. Applaus ist garantiert!
Interessanterweise ist keine Rede von den Beamtinnen, wo unterdessen einen nicht unwesentlichen Teil des Personals der öffentlichen Verwaltungen ausmachen.
Und besonders in den oberen Kadern gegenüber den Schwänzlern massivstens übervertreten sind.

Aber wie gesagt, es geht ja nur drum, über die Staatsangestellten lästern zu dürfen.

Mögt ihr euch noch erinnern: Der Züricher GR hat das Budget zurückgewiesen, Ende letzten Jahres. Der StR hat's Budget angepasst = gekürzt.
Gespart wurde beim Personal. Drauf angesprochen hat die Züricher  Stadtpräsidentin (SP!) gemeint:
"Wenn wir beim Personal sparen, werden die rechtsbürgerlichen wohl nichts dagegen haben. Aber bei der KULTUR sparen wir NICHT! Und dazu stehe ich!"
(Naja, IHR "Lohn" von >220'000.-- war ja auch nicht betroffen!)













Und kurz darauf wurde den beiden Züricher NLA-Tschütteliklubs die Hälfte der Stadionmiete erlassen. DIE sind ja nämli so was von sozial und kulturell. Besonders bei der "FAN-Kultur!"




















Und die zahlen so armen Immigranten aus Tunesien oder Brasilien denn auch so gute Löhne, dass die sich nicht nur Ferraris leisten dürfen, sondern auch nach das halbe Heimatdorf mit ihrem Lohn ernähren können. Tun sie das wirklich, die Tschütteler?

Weshalb fufi so böse schreibt?

Erraten!
Weil fufi in einer öffentlichen Verwaltung arbeitet.

ARBEITET!

Und ich mags einfach nicht mehr hören!

WIR arbeiten für EUCH!

IHR wollt euren Strom und euer Frischwasser. Garantiert und jederzeit!
IHR wollt, dass Trams und Busse pünktlich und alle 5 Min. fahren, 24/7!
IHR wollt, dass die Polizei den Einbrecher in 5 min fängt und ins Chefi bringt!
IHR wollt jederzeit die beste und umfassendste medizinische Betreuung.
Und so weiter:


IHR arbeitet für eine BANK, für einen KONZERN, für Hr. Giezendanner. Wasweissichwofür.
Jedenfalls für GELD!
(Ok, tun auch wir! J)

Ich weiss, dass einige von euch - ich denke da besonders an Anna2 und Astrid (in alphabetischer Reihenfolge) - ach ihr wisst schon was ich meine!

Frage bloss:
Möchtet IHR uns wirklich loshaben?
Endgültig und definitiv?

Nun denn: Cobra, übernehmen Sie!

Wir sind gerne für Sie da!















Donnerstag, 17. November 2011

Ganz Balkonien ist besetzt - ganz Balkonien?

Schweren Schrittes, erbarmungslos ihre kalten Füsse auf alles Blühende tretend haben die Voraustruppen des Winters ganz Balkonien erobert und das einst blühende Land in eine triste betongraue Wüste verwandelt.

Ganz Balkonien ist erobert.

Ganz Balkonien ist erobert? - NEIN!

Ein kleiner Balkon - wir sagen NICHT wo - trotzt den Eindringlingen und bietet aller herbstlichen Tristesse mit blühendem Lächeln die Stirn!

Montag, 14. November 2011

Geduld bringt Rosen!

Meine Lieben

Bin bronchitischerweise seit einigen Tagen recht reduziert.
Werkle zwar an einem neuen Post, aber wie der Titel sagt!

Ueberbringe damit allen, die sich darob freuen mögen:



























Wünsch euch was!

Bis später:

fufi

Dienstag, 8. November 2011

Die Welt ist aus den Fugen, Maloney!

Eurokrise, Silvio B. hat's wieder geschafft, Kokain in der Südkurve und dann auch noch die FCZ-Resultate!
Aber jedes Scheitern trägt den Samen des Neubeginns in sich!

In diesem Sinne: 

Alexander A

Er brauchte nicht lange zu überlegen, was in dieser Situation am besten zu tun sei, die Devise konnte bloss lauten: Daumendrehen und abwarten - abwarten bis, wenn überhaupt, sich irgendetwas ereignen würde. Zunächst versuchte er, sich die Eigenheiten der Landessprache wieder ins Gedächtnis zu rufen, immerhin hatte er sich während seiner Schulzeit lange Jahre damit herumschlagen müssen. Doch er vermochte sich nur an den kleinen dicken Fachlehrer zu erinnern, dessen Unterricht auch den verzweifeltsten Schlaflosen sofort von seinem Leiden erlöst hätte. Also beschloss er, seine Sprachkenntnisse praxisnah aufzufrischen und begab sich auf den Rennplatz, wo ihm am Wettschalter sich die Gelegenheit zur Repetition der Zahlwörter bieten würde.
Diese hatten ihm stets Schwierigkeiten bereitet, sodass es ihn nicht weiter erstaunte, zwar auf den richtigen Sieger, aber auf die falsche Nummer gesetzt zu haben und so die Hälfte seiner Barschaft zu verlieren. Nach dieser teuren Lektion zog er sich leicht verärgert auf die Tribüne zurück, wo er gelangweilt den weiteren Rennen zusah.

"Erst das Fleisch macht die Knochen interessant."
Dieser Satz, den seine Nachbarin gedankenverloren vor sich hinmurmelte, indem sie ein dick belegtes Sandwich aus einer Papiertüte zog, liess ihn aufhorchen. Er hatte ihn oft genug gehört, allerdings nicht aus dem Mund dieser molligen jungen Dame - sie verkörperte offensichtlich das, was man allgemein als eine Dame zu bezeichnen pflegt -, sondern als Lieblingssatz seines Jugendfreundes Alexander A, den dieser, vornehmlich nach durchzechter Nacht, und auch dann nur im engsten Freundeskreis zu äussern pflegte. Natürlich war Alexanders Nachname nicht A, er lautete vielmehr Alexandrowitsch, doch alle seine Freunde hatten ihn stets Alexandrow genannt.
Auch hatte er diesen Satz nie geäussert: Er war davon besessen.

Alexandrow war ein führender Paläozoologe gewesen, eine Autorität in seinem Fach, bis er sich eines Tages in den Kopf setzte, lebendige Zeugen der Vorzeit zu entdecken, anstatt sich bloss mit deren Ueberresten zu befassen. Dabei dachte er nicht an derart unspektakuläre Wesen wie beispielsweise den Quastenflosser, nein, er wollte der Fachwelt zumindest einen Archeopteryx oder einen Plesiosaurier leibhaftig präsentieren.


Seither war er aus dem Blickfeld sowohl der Gelehrten als auch seiner Freunde verschwunden. Böse Zungen behaupteten, seine Suche habe ihn auf direktem Weg ins Irrenhaus geführt.

Seine Nachbarin sprach also nicht nur seine Muttersprache, was an diesem Ort schon ungewöhnlich genug gewesen wäre, sie musste darüber hinaus auch mit Alexandrow bekannt sein. Neugierig, mehr über das Schicksal seines Freundes zu erfahren, sprach er die junge Dame an und fragte sie, ob sie ihm diesbezügliche Auskünfte geben könne. Sie betrachachtete ihn eine Weile schweigend, mit einem Blick, der zugleich Skepsis und Erstaunen ausdrückte, bevor sie antwortete, sie kenne Alexandrow tatsächlich recht gut. Sie habe ihn nach seiner Entlassung aus der Klinik geheiratet und sich mit ihm hierher zurückgezogen, wo er als Züchter von Zierfischen für den Aquarienhandel eine neue Lebensaufgabe gefunden habe.

Mittwoch, 2. November 2011

2. November MMXI

Herbsttag


Herr: es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.
Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren,
Und auf den Fluren lass die Winde los.

Befiehl den letzten Früchten voll zu sein;
Gib ihnen noch zwei südlichere Tage,
Dränge sie zur Vollendung hin und jage
Die letzte Süße in den schweren Wein.

Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.
Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,
Wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben
Und wird in den Alleen hin und her
Unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.

Rainer Maria Rilke (1875 – 1926)


Maurice de Vlaminck - Strohhütten



















 

Erntedank


Schnitter, s'ist Zeit!
Leg er die Sichel an,
stimm er die Fiedel und
mach er uns tanzen!

Fufi (1958*)