Mittwoch, 30. Januar 2013

Strafe muss sein!

Und damit die dreifache Kindsmörderin Bianca B.,

wo lebenslänglich gekriegt hat, nicht etwa zu früh entlassen werden kann, muss (muss?) sie bloss eine ambulante Therapie (Therapie?) machen.
Obwohl sie scheints, weil in Hindelbank noch Plätze frei sind, denn stationär .... ???
Aber das sind so juristische Spitzfindigkeiterein.
Oder nöd? Oder doch?

Aber wichtig scheints, dass sie die ichweissnichtwieviele Jahre wo „lebenslänglich“ heisst, absitzt, auch wenn’s bei „guter Führung“ etwas weniger sein möchten.


Und der Top-Manager mit „intakter“ Familie


wo da so ein paar Sihlquai-Nutten zum – zumindest für ihn - ausserehelichen Sex gezwungen hat.
Oder der ZickZackZuppiger, der verurteilte Veruntreuer.
(Wär eigentlich noch cool gewesen, wenn der zum BR gewählt worden wäre, so von wegen der parlamentarischen Immunität und so! – Ach ja: schützt diese denn auch vor Grippe?)

Wo zu BEDINGTEN Geldstrafen verurteilt worden sind!
Tja, bei genügend grossem Vermögen kann die Strafe ja nach 3 Jahren bloss von den Zinsen bezahlt werden .... ????


Sind Strafen sinnvoll?


Ueber bedingte Strafen soll mal gar nicht gesprochen werden, das tönt in fufis Ohren öppe so:
Bisch ganz en Bööse gsii, aber gäll, so öppis machsch nie meh, das mer dich wider chönd gern ha!

Das betrifft ja, nur so als Beispiel, oft auch so Banksters, und dass die zuweilen die materielle Existenz von 100 Menschen vernichten, und diese 100 danach von der Sozialhilfe leben müssen?
Und von denen, die in den Knast müssen, weswegen auch immer:
WIEVIELE von denen kommen denn „geläutert“ raus und haben bloss 1 Ziel, nämlich wieder sich zu integrieren und was ganz Braves zu sein, bei uns hier? Wieviele?

Ok, EINER der Fraumünster-Posträuber hat’s versucht.
Die Adresse seiner Pizzeria findet ihr bestimmt irgendwo im TA/Züritipp


Sind Strafen sinnvoll?


Und wenn dann Bianca B. irgendwann wieder rauskommt aus dem Knast. Wenn sie denn nicht schon AHV bezieht, wird sie sicher Sozialhilfe beziehen.
Aber bestimmt wird sie NICHT noch weitere drei eigene Kinder töten!

WAS haben wir davon, dass Bianca B. nun, sage ich mal 20 Jahre eingebuchtet sein wird, mit intensiver therapeutischer Begleitung?

Ausser Spesen NICHTS gewesen?



Sind bedingte Strafen sinnvoll?





Sind Gefängnisstrafen sinnvoll?

Samstag, 26. Januar 2013

The faker wins it all

Jaja, ihr, die ihr des Englischen mächtig sind, ihr habt richtig gelesen! 
Weil eigentlich sollte es ja, so meint ihr, ja eigentlich SO heissen:

The winner fakes it all


Oh ja, ihr wisst es: Es sind die Sieger, wo die Geschichte schreiben.

Die lieben Israeliten, zum Beispiel, wo die pöhsen Kanaanäer haben ausrotten müssen, weil die nämlich an den Baal glaubten.
Oder die Eidgenossen, wo die pöhsen Habsburger haben vertreiben müssen. Aber DAS hatte keine religiösen, sondern wirtschaftliche Gründe.
Oder die lieben Kapitalisten, wo doch so gerne die bösen Kommunisten ..... ?
Aber die Kommunisten haben’s ja vorgezogen, sich selbst .. – mögt ihr euch noch erinnern?

Und dennoch:
Diese Verhaltensweise kennen wir doch auch in harmloseren Formen.
Wenn zum Beispiel ein Tschütteler nach einem ungefährdeten 6:0 Sieg meint: Das war ein hartes Stück Arbeit!
Oder die SVP, nachdem sie 30 Wählerprozente erreicht hat, rausplärrt: WIR sind das VOLK und so und eben, obwohl doch bloss 15% aller Wahlberechtigten die SVP gewählt haben und der eigentliche Sieger die FPAW (Fufis Partei der WahlAbstinenten) ist.


Und dabei ginge es ja sooo viel einfacher:


Wer bschiisst günnt!


Im Sport, zum Beispiel.
NEIN! – Der Lance hat doch alle seine TdF-Siege verloren, meint ihr.
Tja, und wie steht’s mit Bjarne Riis und dem ollen Jan Ulle, wo BEIDE des Dopings überführt wurden und das auch – wie stets: unter Tränen – gestanden haben?
DIE haben ihre Titel und das Geld behalten dürfen!

Oder in der Politik

Neineineiundnei, da geht’s nicht nur um irgendwelche ferne exotische Länder, wo demokratische Wahlen standardmässig mit knapp über 90% und so.
Weil es da ja so ganz liebe Menschen geben soll, auch in der Schweiz, wo amel in die Altersheime gehen und den armen Alten helfen, beim Ausfüllen der Stimm- oder Wahlzettel.
Jaja Orli, das soll’s auch(!!!!!) links von Dir gegeben haben!

Die Banken zahlen Milliardenbussen

Nein, eigentlich sind es ja nicht die Banken, sondern die Anleger. Und es birebirebirebitzeli trifft’s vielleicht sogar auch die Aktionäre.
Aber bestimmt nicht DIE, wo die ganze Scheisse gemacht haben und dafür auch noch höchstiglichstens entschädigt werden!
Ist ja eigentlich irre, dass Die, wo den Schaden anrichten, dafür auch noch entschädigt werden!


Wie lange währt ehrlich?

Dienstag, 22. Januar 2013

Völlig off topic weil nebenan: das elfte Negerlein

Also
Negerlein darf nicht mehr geschrieben stehen.
Und wohl noch einiges andere mehr,
was eigentlich weniger bedeutet!
Und das nöd emal me imene Märli!

Aber Stiefmütter dürfen immer noch böse sein?
Und arme Mütter dürfen ihre Kinder immer noch verstossen?
Aber bitteschönsistjanurim Märchen, gälled!

Habe mir überlegt, ob ich dazu was schreiben solle, aber ehrlich gesagt, s'war mir eigentlich zu blöd!

Wichtiger scheint mir nämli DAS da:

Nun denn, soll ich euch die Geschichte vom elften Negerlein erzählen?

Sie ist zwar erfunden, aber sie könnte sich täglich ereignen, somewhere in Africa!
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Also gut, wenn ihr mich so drängt, dann kann ich's euch ja wirklich nicht verschweigen:


Nun, das elfte Negerlein kümmert sich, ehrlich gesagt keinen Deut um diese endlosen Streitereien um irgendeine "political correctness".

Schliesslich muss es seine Familie ernähren, und die Mutter ist altersschwach geworden, und die liebe Frau hat schon wieder einen gewölbten Bauch, und dabei wächst der Mais einfach nicht mehr so üppig wie früher, seit im Nachbardorf diese Fabrik steht, wo sein grösster Sohn arbeitet und in einem Jahr zehnmal soviel verdient wie es selbst.
Ja, und seine Augen leuchten bei der Erzählung, der hat's zu viel gebracht. Aber er war auch immer ein folgsamer und fleissiger Junge. Er hat sich sogar einen Figurenkasten kaufen können, nach drei Jahren Arbeit; das bliebe ihm selbst wahrscheinlich immer nur ein unerfüllbarer Traum.

Aber das sei ja nicht ganz so schlimm, hat es sogleich hinzugefügt, dafür habe es immerhin noch zwei gesunde Arme, und alle seine Kinder seien so zur Welt gekommen, wie man sich das normalerweise eben so vorstelle. Ob es an den geopferten Hähnen gelegen habe, oder an den Vaterunser, welche seine liebe Frau jeden Morgen aufsagt, das weiss es allerdings auch nicht genau, das elfte Negerlein.

Ja, seine Frau, und da ist es ganz stolz auf sich selbst, darf jeden Morgen, auf dem Weg zur Arbeit auf dem Feld, einen Blick ins grosse Holzhaus werfen, das der weisse Erzähler damals errichtet hat. Obwohl es auch heute, nach vierzig Jahren noch nicht verstehen kann, weshalb dieses genau dort gebaut wurde, wo seit jeher die Seelen der Ahnen verehrt wurden. Schliesslich, so meint es, hätte es doch gleich neben dem Dorf noch genügend freien Platz gehabt.
Auf dem kleinen Hügel in der Richtung vom Sonnenaufgang könne man sowieso nichts anpflanzen, und wie schön hätte das goldene Kreuz auf dem Türmchen wohl leuchten müssen. Ja, meint das elfte Negerlein, das hätte einen ganz schönen Anblick abgeben müssen, jeden Abend, bei der Heimkehr vom Feld, würde sich die Abendsonne darin spiegeln; das hätte dem Herz bestimmt einen ganz besonderen Frieden geschenkt, und eine grosse Freude bei der Heimkehr ins Dorf.

Aber das macht ihm jetzt auch keine grossen Sorgen. Denn bald wird es soweit sein, mit seiner lieben Frau, und es hat auch schon vorgestern einen schönen gesunden Hahn als Opfer dargebracht. Und seine liebe Frau sagt immer noch jeden Morgen ein Vaterunser. Nur, dass diesem Mäulchen auch wirklich je ein Paar gesunde Beine und Arme angewachsen sein werden, dafür weiss es keinen Rat.

Lange habe ich ihm zugehört, dem elften Negerlein, und es hat mir alles erzählt, von sich und seinem Leben; von seiner Angst, ob wohl das Wasser wiederkomme. Und von seiner Hoffnung, dass es auch ein weiteres hungriges Mäulchen ernähren könne.

Aber, so hat mich das elfte Negerlein gefragt, ganz zum Schluss, kurz bevor ich wieder abreiste, aber, auch wenn es sterben wird, mein Kind, und auch wenn ihm meine liebe Frau den Weg zeigen wird zu meinen Ahnen, so kommen sie beide wohlbehalten dorthin, ins Land wo ihnen Frieden geschenkt wird, und Essen genug, und Ruhe, sie kommen dorthin, nicht wahr, durch das Haus des weissen Erzählers, das Haus mit dem goldenen Kreuz auf dem Türmchen?

Liebe Leserin, lieber Leser, kennst Du die Antwort? Sag sie ihm, dem elften Negerlein, sag sie ihm, aber sag ihm die Wahrheit!

So, jetzt reicht's aber!

Nachdem im letzten Post derart was über den armen unverstandenen Orlando hergezogen wurde möchte ich ihn denn schon etwas aufmuntern und ihm gemeinsam mit euch ein fröhliches Lidl vorsingen,
nach dem Motto:

Arbeitest du noch, oder bist du schon Beamter?


Zu singen nach der alteidgenössischen Volksliedmelodie "Lustig ist das Zigeunerleben"
http://www.youtube.com/watch?v=oN_na-5l86o

Lustig ist das Beamtenleben - faria faria ho
brauchen uns käheine Mühe zu geben - faria faria ho
Lustig ist’s in der rotgrünen Stadt,
wo Corinne Mauch das Sagen hat.
faria faria faria faria faria-ho.

Sollt uns einmal der Hunger plagen - faria faria ho
tun wir an unseren Lunch-Checks nagen - faria faria ho
Wirtlein nimm dich wohl in Acht,
der Beamte hat dir nur Lunch-Checks gebracht.
faria faria faria faria faria ho.

Sollt uns einmal der Durst sehr quälen - faria faria ho
tun wir den einfachsten Weg uns wählen - faria faria ho
Wir trinken das Wasser gratis vom Hahn,
soviel wie der Steuermensch zahlen kann.
faria faria faria faria faria ho.

Wenn uns tut der Beutel hexen - faria faria ho
tun wir intern die Stelle wechseln - faria faria ho
Ja, und dank unsrer Beamtenkunst
kommen die Taler all wieder zu uns!
faria faria faria faria faria ho.

Und wenn wir auch kein Federbett haben - faria faria ho
tun wir uns unter dem Pult vergraben - faria faria ho
Da legen wir unsre Pendenzen rein:
DAS soll unser Federbett sein.
faria faria faria faria faria ho.

Und geht dann endlich die Sonne nieder - faria faria ho
brennt unser inneres Feuer wieder - faria faria ho
Da fühlen wir uns wieder als Männer im Nu
schwarzbraunes Mädel tanz dazu!
faria faria faria faria faria ho.

Donnerstag, 17. Januar 2013

Ein Blog ist ein Blog – oder doch nöd?

Ich hab die Lounge eröffnet, damals, um allen wo sich vorher in Orlando’s Bar verlustiert, gestritten und besoffen haben, eine neue Location anzubieten.

Ich hab meine Rolle stets nur als diejenige eines Wirtes verstanden:
Ich servier euch was, und wenn’s euch nicht passt oder auch andersrum, dann könnt ihr meinetwegen monatelang drüber streiten.

Selbstredend bin ich etwas eingeschränkt in der Themenwahl, soweit dieselbige nämlich von meinem eigenen kramken Hirn gesteuert werden muss.
Deshalb nämlich auch der Hinweis, dass Gastbeiträge stets willkommen sind.

Was ich aber NIE damit habe bezwecken wollen ist
Irgendeine Unterhaltungsplattform anbieten wollen für welche, wo zwar gerne „gehoben-intellektuelle“-Diskussionen mitlesen, aber das söttige bloss als Konsumenten, weils nämlich gratis ist!

Der langen Rede kurzer Sinn:

WAS haltet ihr davon:
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Mitleser hat gesagt…
Doc, Lina, mila, pöh!, das Grüne Männchen, alle sind sie weg. Sattdessen gähnendes Monologisieren, eine traurige Bilanz.
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Wer bist du, Mitleser?
Und was hast DU, lieber Mitleser, uns mitgebracht, für die Lounge?

Samstag, 12. Januar 2013

Da staunt der Laie .....

... aber der Fachmann wundert sich schon längst nicht mehr!


Die Waffenverkäufe in den USA


sind nach dem Massaker von Newtown sprunghaft angestiegen.
Angestiegen?
JA! Angestiegen!

Weil jetzt nämlich ALLE Schüler mit einer Knarre bewaffnet zur Schule gehen dürfen, aber selbstverständlich nur zur Selbstverteidigung.
Aber vor allem, weil strengere Waffengesetze befürchtet werden, und da muss man sich doch vorher noch schnell so richtig aufrüsten, gelle? 

Everybodys Darling - Zivil: AR-15, Army: M-16 "Sweet little sixteen"










Es sollen übrigens auch die Lehrpersonen besser geschützt werden: Ab 2025 wird in Probeklassen das ROBO-Teaching eingeführt.


Die Schweizer Bischöfe haben ein Problem

 Sie wissen nämlich nicht, wie sie sich zur „Abtreibung auf eigene Kosten“-Initiative stellen sollen. Diese will, dass alle NICHT-medizinisch induzierten Abtreibungen - die Familienplanungs- und Lifestyle-Abtreibungen also -  künftig nicht mehr von den Kassen bezahlt werden sollen. Ja, sie können guten Gewissens weder ein JA noch ein NEIN empfehlen, und deshalb empfehlen sie das, was sie in sexueller Hinsicht stets empfehlen: ABSTINENZ!

Und ich sag's noch und nochmal: Crèmeschnitten essen statt vögeln!



















fufi meint: Bei Annahme der Initiative würden die medizinisch-induzierten Abtreibungen wohl ebenso sprunghaft zunehmen wie der AR-15-Verkauf in USA.


So wollen wir uns denn lächerlich machen

Nein, nein, für einmal spreche ich weder von der RKK noch von anderen Fundis.
Sowas können nämlich auch ihre Gegenteiligen, die Atheisten und Freidenker, indem sie fordern, dass irgend so ne bescheuerte Horoskop-Sendung aus dem Sendeplan des Fernsehens gekippt werden soll. Das sei eine religiöse Sendung, meinen sie.
Nun denn, soooo gaaaanz uuuuunrecht haben sie ja auch nicht, weil die Sterndeutung eine uralt-babylonisch-religiöse Kunst ist. Kunst oder Dunst?

Ungläubige aller Länder vereinigt euch mit den Gläubigen im Mittelalter


















Und übrigens sollen auch die berühmten heiligen Dreikönige Astrologen gewesen oder wenigstens in astrologischem Auftrag zum Jesuschindli gepilgert sein.


Zur allgemeinen Unterhaltung

haben kürzlich auch einige hochwohllöbliche  Züricher Gemeinderäteundinnen ihren Teil beigetragen, als des um die Frage ging, ob die Stadt an einer Studie zum Kiffen teilnehmen soll ...... .

Ich lach mich dünn! War grad beim Photoshopping. Habt ihr's bemerkt?





















Aber dazu wurden sie ja eigentlich nicht gewählt, glaub?

Samstag, 5. Januar 2013

Katzenzüngli und transgene Mäuse


Niemand muss seinen Fido essen oder s’Maunzeli


Und wie sie sich jetzt wieder empören, dass es scheint’s sogar in unserer zivilisierten Schweiz Menschen geben soll, die Hunde und/oder Katzen essen.
Was übrigens anderswo gang und gäbe ist. Anderswo werden auch Ratten, Schlangen, Leguane und Haifischflossen gegessen, ja sogar Schildkröten in Suppe, aus der Dose!
Und selbstredend würde hierzulande niemand Bush-Meat essen, oder Delfinfilet.
Aber vielleicht Calamares-Ringli? Oder Gänseleber oder Froschschenkel?


















Die sollen doch was ganz normales essen, so wie wir!

Geflügel, beispielsweise


oder ein Schweinsfilet


oder ein Rindersteak


und Freitags gibt’s ja eh Fisch!

Pangasiusfarm, Vietnam





















Rindszunge? Pfui Deibel – oder: Ich han s’Flöckli nöd gern!

Wir kaufen immer wieder so ein/xtel-Rind von wo wir wissen dass es herkommt.
Es ist also sehr gut möglich, dass wir dieses Tier nicht nur lebendig auf der Weide gesehen haben, sondern vielleicht haben wir’s ja sogar mal gestreichelt, als es noch lebte. Ebenso wie wenn wir beim Dorfmetzger was spezielles einkaufen, der sagt dann schon, das Lamm sei von diesem Bauern oder das Geissli von jenem Hof.
Und der weiss auch woher die Servela kommen und die Bratwürste.

Und von wegen der Rindszunge:
Ein Plätzli vom Flöckli, naja, meinetwegen.
Aber Rindli sind bekanntlich sowas von gwundrig und zutraulich sodass es auch ganz gut möglich ist, dass die Zunge, die du jetzt an Medeira-Sosse mit Kapern geniesst, dich, als sie noch zum lebenden Rind gehörte, an der Hand und am Arm geschleckt hat.

Nicht jedermanns Sache, meint ihr, zu wissen WAS man isst?
DANN soll jedermann aufhören, Fleisch zu fressen, meint fufi!



Im Namen der Schönheit

werden noch immer Millionen Tiere jährlich unsäglich gehalten und noch schlimmer gequält, damit die Falten weggehen sollen.
Und werden noch immer Millionen Tiere jährlich unsäglich gehalten und dann getötet, damit sie als teure Pelze die reichen Reichen verschönern sollen.


Und im Namen der Forschung werden noch immer Millionen Tiere jährlich unsäglich gehalten und nach Abschluss des Versuchs bestenfalls „euthanasiert“, ebenso häufig aber auch „dekapitiert“ oder ganz einfach vivisektioniert.

Und wer mag sich denn noch empören über den immensen Verbrauch der „transgenen Labormäuse“ – wisst ihr, was das ist?


Vegetarisches Wegschauen?


Na dann werden wir Vegetarisch?
Und essen nur noch so Eier und Milchprodukte und Pflanzen.
Zu den Eiern und der Milch:
Sogar KAG-Hühner werden nach rund 1 Jahr im Zementofen verbrannt, da nunmehr zuwenig produktiv. Und habt ihr schon mal ein modernes Milchproduktionsorgan gesehen?


Aber wenigstens die Pflanzen? Vegan also?
Hors-sol, vielleicht?
Soya, zum Beispiel? Lest dazu das NZZ-Folio zum Thema:


Und wie fühlt sich ein Bio-Salat, wenn er sozusagen dekapitiert wird?


Und zum Schluss noch dies


Aber keine Sorge:
Sie dürfen den Fido und s’Maunzeli ja kremieren und die Asche entweder in einer Urne in der Wohnwand aufstellen oder an Fidos Lieblingsbaum verstreuen. Oder als Sand ins Klo der überlebenden Katze streuen.

Und was schätzt ihr, wieviele Kinder an Hungers gestorben sind, seit ich mit dem Schreiben dieses Artikels begonnen habe?