Samstag, 25. Januar 2014

Zurück zu Paragraph 218?


NEIN!


Obwohl die Initianten das ja eigentlich wollen, aber mit soner Initiative hätten sie ja eh keine Schance gehabt.
Drum wollen Sie bloss den Armen die finanziellen Hürden der Abtreibung erhöhen, indem sie die Abtreibung nicht mehr als kassenpflichtig deklarieren.

Für Reiche würde das im Phall keine grosse Rolle spielen, weil:
Die Volksinitiative verlangt (bloss), dass Schwangerschaftsabbruch und Mehrlingsreduktion nicht mehr von der obligatorischen Krankenversicherung bezahlt werden. Es sollen lediglich seltene Ausnahmen seitens der Mutter möglich sein.


Die Gretchenfrage

Wollen Sie die Volksinitiative «Abtreibungsfinanzierung ist Privatsache - Entlastung der Krankenversicherung durch Streichung der Kosten des Schwangerschaftsabbruchs aus der obligatorischen Grundversicherung» annehmen?

Es geht wie gesagt also nicht um ein Verbot, ja nicht mal um eine relevante Minimierung der „Gesundheits“- und Krankenkassenkosten.
Weil über so Zusatz-VERSICHERUNGEN würden Abtreibungen auch weiterhin von den KRANKENKASSEN bezahlt werden.
Ganz ähnlich also wie mit den Zahnweh-, Esoterik- oder LuxusSpitalZimmer-Zusatzver-sicherungen.


Scheinheilige Argumentation


Ganze ACHT Milliönchen liessen sich sparen, bei der Annahme der Initiative, versprechen sie. Bei einem Gesamtvolumen von was weissichwieviel Milliarden im Gesundheitswesen.
Bin ich etwa blöd?
Das heisst, die würden ja auch nicht gespart, wenn die Abtreibungen denn privat oder über Zusatzversicherungen finanziert würde.
Das einzige, was sich ändern würde, wäre die Zahl hinter dem Komma, auf der KK-Prämien-rechnung!

Zudem: Wenn nur noch „seltene Ausnahmen seitens der Mutter“ möglich sein sollten, heisst im Klartext: KEINE Abtreibungen aufgrund einer vorhersehbaren Behinderung des Kindes.
Nun denn, WENN all die Kindlein, wo mit Spina bifida oder Trisomie 21 oder so zur Welt kommen sollen, tja, ich glaub, DAS würde das Gesundheitswesen mit mehr als läppischen ACHT Milliönchen p.a. belasten.

Beachtet bitte, dass das eine ökonomische Betrachtung ist, und keine ethische!

 

Das Ende des Solidaritätsprinzips?


Selbstverständlichstens NICHT, solange die Angelegenheit über eine Zusatzversicherung finanziert werden kann. Bloss ist dann der „Kreis der Solidarischen“ etwas kleiner.
Ich meine, sonst könnte ich ja auch mich auf’s „unbedingte“ Solidaritätsprinzip berufen und ein 1erZimmer wollen, im Hirslanden, und Privatschwestern und so!

Und ja, ich sie schon, die wo den Rauchern auch die Vollkosten aufbürden wollen.
Hierbei wäre zu bemerken, dass wahrscheinlich ALLE Rauchenden täglich so ein – von der KK bezahltes! – Pilleli schlucken würden, was sie von den unerwünschten Nebenwirkungen des Rauchens schützen täte!
Ebenso wie sie über selbst provozierte Sportunfälle klagen. No sports, also?
Bloss beim AUTO-Verkehr werden alle Kosten so quasi als gottgegeben hingenommen.

Aber wie gesagt: Beim Geschlechts-Verkehr gibt’s ja so Möglichkeiten, „Unfälle“ zu verhindern. Und: Wieso werden eigentlich Kondome nicht auch von den KK bezahlt?


Sorge um Nebenwirkungen der Initiative


Eine Streichung der Abtreibung aus der Grundversicherung würde die Zahl von Pfusch-Abtreibungen erhöhen, weil sie sich die „teuren“ nicht mehr leisten könnten, sagen die Gegner. 8 Millionen würden gespart, sagen die Initianten.
2012 wurden in CH etwas mehr als 10'000 Abtreibungen vorgenommen.
Kosten pro Abtreibung: Fr. 800.00.
Das entspricht so 1 – 1 Markenkleidern.
Oder 1 Pneu für den geleasten Göppel.

Nein, ICH befürchte vielmehr, dass die Zahl der Abtreibungen aufgrund „Gefährdung der Mutter“ um’s etwa 100-fache steigen würde!


Weshalb ich JA gesagt habe


NEIN! Ich bin NICHT grundsätzlich gegen Abtreibungen, schon gar nicht wenn sie medizinisch oder meinetwegen auch psychosozial gerechtfertigt sind. Und über die Abtreibung von vorhersehbar behinderter Kinder lässt sich m.E. zumindest diskutieren.

Aber ich bin absolut GEGEN Abtreibungen aus LIFESTYLE-Gründen!
Familienplanung und so, der falsche Moment, der falsche Vater, wasweissich!
Ich denke, DIESE machen den Grossteil aus, von den über 10'000 Abtreibungen p.a.
OMG! Diese Idioten hätten denn wohl ANDERE Möglichkeiten, sich vor Vermehrung zu schützen, und das sogar es bitzeli auf MEINE Kosten!

Das gilt übrigens auch für alle die „geplanten“ Kaiserschnitte, bei denen NICHT der geringste medizinische Grund dafür besteht.
Frage: Wie steht’s eigentlich mit „unnötigen“ kosmetischen Operationen?


Mehrlingsreduktion!


Hach, wir freuen uns ja soooo auf unser Baby!
Dann sind wir nämli erst so eine RICHTIGE Familie.
Aber wir wollten nur eines, bittesärr!
Mach mir die anderen 3 Bälger weg, gefälligst!



Und zum Schluss noch dies:

 Wer JA sagt, muss auch BE sagen!


Sonntag, 5. Januar 2014

Auf ein Neues!

Liebe Gäste!

Ich freue mich sehr, euch auch im 2014 bewirten zu dürfen!

Mit Trank .....  




 .... und Speisen!




Es hat für Alle etwas ....



... und es hat genug für ALLE!














Anchtrag an den Tiger: