Montag, 29. Oktober 2012

Herrr Müller rennt

Herrr Müller rennt

Er rennt auf’s Tram. Oder den Bus. Oder die S-Bahn.
Wie viele Hunderttausende andere auch.
Täglich. Weltweit.

Aber bleiben wir doch bei unseren eigenen Leisten.
Also nochmal von vorne:

Herr Müller rennt


Er rennt auf’s Tram. Oder den Bus. Oder die S-Bahn.
Wie viele Tausende andere auch.
Täglich.
In Zürich, Bern, Basel, Lenzburg und Wollishofen.
Täglich rennen sie. Als ginge es um’s Ueberleben.
Und bringen sich gerade damit in Lebensgefahr.
Uff! Zum Glück hat’s Tram noch bremsen können.


Und Sabrina rennt auch

Aber sie telefoniert auch noch.
Beim Rennen.
Auf’s Tram. Oder den Bus. Oder die S-Bahn.
Wie viele Tausende andere auch.
Täglich.
Weil es wichtig ist, was sie sagen muss.
Oder was sie hören muss.
SEHR wichtig, jedenfalls.
Sonst würde Sabrina ja auch nicht telefonieren.
Beim Rennen.
Auf’s Tram. Oder den Bus. Oder die S-Bahn.


Daniel rennt nicht

Daniel fährt. Er fährt Auto. Auf der Autobahn.
Und er isst sein Morgenbrötli.
Und er telefoniert, während er sein Morgenbrötli isst.
Und wenn er fertig telefoniert hat,
nimmt er einen Schluck vom Morgenkaffee,
und sendet ein SMS.
Und nimmt nochmal einen Schluck Morgenkaffe.
Und Daniel rennt nicht.
Daniel fährt. Im Auto. Auf der Autobahn.
Und er liest seine SMS.
Und checkt seine E-Mails.
Im Auto. Auf der Autobahn.
Wie viele Tausende andere auch.
Täglich.


Und ist's auch Wahnsinn

so hat's dennoch Methode!

Samstag, 27. Oktober 2012

fufis lexikon des unnützen Wissens - patriotisch

Und für heute will ich mal ganz patriotisch sein und euch bloss was mitteilen, was ihr über die  Schweiz  nicht wirklich wissen müsst.

Nämlich:
Der offizielle Sitz des Bischofs von Basel befindet sich in Solothurn.



















Das Kantonsspital Winterthur
befindet sich direkt neben der Brauerei Haldengut.

















Klein-Guschelmuth liegt ein paar hundert Meter nordöstlich von

Gross-Guschelmuth, was einige Kilometer südlich von Murten liegt.

 

 

 

 

 

 

 

Die Stelle, wo am Lauberhornrennen so ein spektakulärer Sprung ist, ist nach einer markanten Felsformation benannt.

 

 

 

 

 

  

 

 

Sie heisst darum nämli auch nicht Hund-schopf,

sondern Hunds-chopf.

Aber das geht ja glaub nicht in die Chind-schöpfischen Grinder der SpörtlerkömmentatörInnen.




Die Walliser Kupferziege gehört zu den einheimischen Rassen von Nutztieren, die akut vom Aussterben bedroht sind.


















http://www.prospecierara.ch/Generator.aspx?tabindex=3&tabid=360&ItemID=51&mid=693&palias=default


Auf dem Uetliberg ging’s schon hundert Jahre vor Giusep Fry so richtig mächtig dekadent ab, weil schon damals so ein Luxushotel für die Superreichen dort droben stand. Selbiges wurde später unter nicht ganz geklärten Umständen heiss abgebrochen

















Willy Spühler war von 1959 bis 1970 Bundesrat.










In diese Zeit geht der Spruch zurück:
Wer sitzt im Bundesrat?
6 Flaschen und 1 Spühler.

 

 

Von der Zürcher Börse sinds bloss hundert Schritte zum Sozialamt.


















Der Surenenpass verbindet das Reusstal mit jenem der Engelberger Aa. Die Passhöhe befindet sich auf 2291 M.ü.M



















Den absolut urschweizerischsten Satz, wo bekanntlich SO heisst:
Wir wollen sein ein einig Volk von Brüdern
hat so ein aufklärerischer deutscher Möchtegern-Revoluzzer geschrieben, irgendwann zwischen 1800 und 1804.








Wobei er dabei die Schwestern grandios draussen gelassen hat!
Was allerdings auch die „alten Eidgenossen“ so getan hätten!?!
Oder nöd? Oder doch?


Und zum Schluss noch dies:

Es git nüüt, wos nöd git. Zum Biischpiil de Schternmull

Donnerstag, 25. Oktober 2012

Herbstliche Melancholie

Der TA hat heute eines der schönsten und zugleich traurigsten Herbstgedichte gedruckt.

Hier ist es nochmal:


Herbsttag

Herr: es ist Zeit.
Der Sommer war sehr gross.
Leg deinen Schatten auf die
Sonnenuhren.
und auf den Fluren
lass die Winde los.

Befiehl den letzten Früchten voll
zu sein;
gib ihnen noch
zwei südlichere Tage,
dränge sie zur Vollendung
hin und jage die letzte
Süsse in den schweren Wein.

Wer jetzt kein Haus hat baut
sich keines mehr.
Weir jetzt allein ist wird
es lange bleiben,
wird wachen, lesen, lange
Briefe schreiben
und wird wandern
in den Alleen hin
und her unruhig wandern, wenn
die Blätter treiben.

RMR

Ich wünsch euch allen,
dass ihr ein Haus habt!
Und NICHT alleine seid!

Samstag, 20. Oktober 2012

Stellt euch mal vor ...

Stellt euch mal vor, da würde am 21.12.2012 wirklich so ein grosser pöhser Meteor oder so sich mit der Mutter Erde vereinigen wollen.
Aber glücklicherweise würde er sie irgendwo im pazifischen Raum begatten, sodass diese Lounge samt ihren GästInnen zwar nicht verschont geblieben werden worden würde, aber von der gigantischen Druckwelle in einer noch viel gigantischeren Luftblase(!) auf  - und nicht etwa hinter - den Mond katapultiert würde.


Würdet ihr euch auch dann noch derart bekriegen, wie ihr das aktualiter tut?
Oder vertraut ihr einfach darauf, dass Gaja gross genug ist und alt genug werden wird,
um eure kindischen Streitereien locker wegstecken zu können?
So im Sinne:
Menschen und Tierarten entstehen und vergehen, das Leben bleibt bestehen?

Bedenkt dazu:
Etwa 1.5 kg eures Körpergewichts sind Bazillen wo in euren Innereien leben.
Bei Uebergewichtigen darf's auch etwas mehr sein  :-)

NEIN, NEIN! FUFI HAT KEIN MORALIN GETRUNKEN!

Und er hat auch nicht vor, söttiges zu tun, weil sein intelligent-vegetabiles Nervensystem SOWAS denn ja sowieso ablehnen täte. Return to sender, sozusagen.

Aber dennoch:
Klar hab ich so nen "Input", dass ich gerade jetzt gerade das schreibe.

Und DER geht nämlich so:
Ich werde am Montag operiert.

NICHT invasiv, oder so, bloss ein Ballönli, weil eine Arterie verengt ist.
Bloss: Es ist die HALS-Arterie,
und das sieht dann im MRI irgendwie so aus (Beispiel):

Wer findet den Stau?


























und wenn denn DA was schiefgeht,
nun ja, ihr wisst alle, was da oben am Hals sitzt.
Jedenfalls bei denjenigen, die NICHT zu den Kopf- und Hirnlosen gehören!

Nun ja, aber gerade deshalb frage ich nochmals:

Stellt euch mal vor ....

Hätte sich's denn wirklich gelohnt

Einander die Birne vollzuhauen?
Allen andersgläubigen alle Schande zu sagen?
Gift und Galle zu speien wo Trost nötig gewesen wäre?
Zu Treten wo Pflegen angesagt gewesen wäre?

Hätte sich's denn wirklich gelohnt ... ???
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Und zum Schluss das Allerletzte

Wie aus gewöhnlich ungewöhnlich ununterrichteten Quellen gerüchteweise verlautbart wurde, ist das Nobelpreiskomittee (NPK) nach der wiederholten Autolächerlichmachung betreffs der Vergabe des Friedensnobelpreises (FNP) kollektiv in sich gegangen (soso???) und hat eine unüberbietbare Wiedergutmachung beschlossen!

Jaja! Der Wirtschaftsnobelpreis (WNP) soll nächstes Jahr an einen gewissen Appenzeller alt-BR namens Hansruedi Merz gehen,
Und den alternativen WNP soll der Sozialdep der Stadt Zürich erthalten!

Google-Bild-Ergebnis zu "Sozialdep"




























Richtig so, meint fufi! Ehre wem Ehre gebührt!
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Nachtrag am 20.10.2012,18:30

Ich mein damit sowas, wie heute Nachmittag bei uns sich ereignet hat:
Da hat nämli s'Töchterli von den Nachbarn bei uns geläutet.
Weil es fufine hat eine Zeichnung bringen wollen,
wo es ganz alleine und selbst gemacht hat:
Wer fühlen kann verstehe!
Fufine mit Hundeli



Freitag, 12. Oktober 2012

Und Friede auf Erden .....

Auch wenn's wohl nicht allen Menschen ein Wohlgefallen sein mag, dass

AUSGERECHNET DIE EU
EIn kleines Land im Zentrum(!) leistet noch immer erbitterten Widerstand!


























den diesjährigen Friedensnobelpreis kriegt!

Und dies ja nicht nur drum, weil die Schweiz da sich ja nicht mitfreuen kann,
ganz entgegen den 4Mal , wo das IKRK, bzw. dessen Gründer H.D. damit geehrt wurde.

Nun denn, ob sich die EU damit in guter oder schlechter Gesellschaft befinden mag, überlasse ich eurer Beurteilung. (nur eine kleine Auswahl, übrigens)








Und wer wird wohl den Preis entgegennehmen dürfen?
Momentan liegt der Vorsitz bei Zypern.

Zypern?
Aufgrund der Ablehnung des Annan-Plans im Südteil, bei der sich 76 % der griechischen Zyprer gegen den Plan aussprachen, wurde die Republik Zypern am 1. Mai 2004 de facto als geteiltes Land Mitglied der EU.


Jaja, s'ist halt schon so eine Sache, mit dem Frieden!

Und dennoch:

Ich meine, der Preis ist hochverdient!

Was da so alles abgegangen ist, nach den beiden Weltkriegen, nach dem Kalten Krieg, nach dem Mauerfall, nach dem Balkankrieg und all den anderen Kleinkriegen ... !

Also, wie sie DAS geschafft haben, ich finde, NEIN, da ist auch ob all den aktuellen Problemen zunächst mal gar keine Häme angebracht!

Freitag, 5. Oktober 2012

Von Hektaren und Milchkühen

Da sollen unsere Steuergelder den Bauern ja künftig nicht mehr nach der Anzahl der gehaltenen Tiere, sondern nach der Zahl der in ihrem Besitz befindlichen Hektaren Land ausgeschüttet werden.


















Tja, meint fufi, das macht ja eigentlich auch noch Sinn.

Weil: Die Anzahl der Tiere lässt sich ja nicht so einfach kontrollieren, weil die sterben ja manchmal so ganz unkontrolliert (geboren werden sie unter totaler Kontrolle, von A-Z).

Aber eine Hektare ist eine Hektare und bleibt eine Hektare, und das sind 100 Aren und 1 Are misst 100 qm sodass eine Hektare 10'000 qm ist und bleibt. Und das ist etwas mehr als die Grösse eines Tschütteliplatzes (OHNE das drumherumgebaute Stadion!).
Ganz unabhängig, ob diese Hektare landwirtschaftlich genutzt wird oder nicht. Hauptsache, sie befindet sich in der Landwirtschaftszone und gehört dem Bauern.

Ok, besser wärs ja schon, wenn die Hektare in der Bau- statt in der Bauern-Zone wäre ... ?
















Aber immerhin:
SO können die Bauern denn ihre Einnahmen aus unseren Steuergeldern endlich mal so richtig planen!
Weil, wie oben dargelegt, die Hektaren bisher jedenfalls noch kein Anzeichen von Schwindsucht von sich gegeben haben. Ein regelmässiges Einkommen ist damit garantiert!
Und das bisher so beliebte Milch/Tomaten/Aprikosen-Wegschütten fällt auch weg, und vor allem, dass das Zeugs nämlich vorher noch gemolken, bzw. geerntet werden musste!

 

Milchkühe pro Hektare


Aber s’ist ja klaro, dass wer das denn auch bezahlen muss.
Und auch hier haben sie das Problem nach Hektaren gelöst, und das ist ja auch ganz einfach, weil.
Die Einnahmen pro Hektar sind in den Reichen-Vierteln kleiner als bei den Armen.
Also holen wir die Kohle doch bei den Armen!
























Und das hat nämlich auch seine guten Gründe:
Weil, es leben nämlich (naturgemäss?) viel, viel, viel mehr Arme auf einer Hektare, als Reiche. Und die verursachen auch noch viel, viel, viel mehr Kosten und Probleme.
Da müssen nämlich Polizisten eingesetzt werden, um die Armen unter Kontrolle zu halten.
Und Krippen und Horte und Tagesschulen, damit denn auch beide Elternteile arbeiten und Steuern abliefern können.

Und da müssen Tram- und Buslinien gebaut werden, damit sie zur Arbeit und zum Shopping fahren können, weil sich die nämlich keine Range-Rover leisten können, um ihren staatserhaltenden Beitrag zur Produktion und zum Konsum abzuliefern.


















Und dann soll’s ja auch diejenigen Armen geben, die „verarmen“. Und die wohnen ja auch nicht in den Vierteln der Reichen. Und da müssen wir diese arbeitsscheue Subjekte – samt ihrer Brut - ja auch noch mit unseren Steuergeldern am Leben erhalten. Obwohl sie nicht den geringsten Beitrag zum Prosperieren unseres heilen Staates beitragen.

Tja, irgendwie haben die Reichen, wo die Steuern für die Reichen senken und für die Armen erhöhen wollen ja schon recht.

Oder nöd?