Herrr Müller rennt
Er rennt auf’s Tram. Oder den Bus. Oder die S-Bahn.
Wie viele Hunderttausende andere auch.
Täglich. Weltweit.
Aber bleiben wir doch bei unseren eigenen Leisten.
Also nochmal von vorne:
Herr Müller rennt
Er rennt auf’s Tram. Oder den Bus. Oder die S-Bahn.
Wie viele Tausende andere auch.
Täglich.
Täglich.
In Zürich, Bern, Basel, Lenzburg und Wollishofen.
Täglich rennen sie. Als ginge es um’s Ueberleben.
Und bringen sich gerade damit in Lebensgefahr.
Uff! Zum Glück hat’s Tram noch bremsen können.
Und Sabrina rennt auch
Aber sie telefoniert auch noch.
Beim Rennen.
Auf’s Tram. Oder den Bus. Oder die S-Bahn.
Wie viele Tausende andere auch.
Täglich.
Wie viele Tausende andere auch.
Täglich.
Weil es wichtig ist, was sie sagen muss.
Oder was sie hören muss.
SEHR wichtig, jedenfalls.
Sonst würde Sabrina ja auch nicht telefonieren.
Beim Rennen.
Auf’s Tram. Oder den Bus. Oder die S-Bahn.
Daniel rennt nicht
Daniel fährt. Er fährt Auto. Auf der Autobahn.
Und er isst sein Morgenbrötli.
Und er telefoniert, während er sein Morgenbrötli isst.
Und wenn er fertig telefoniert hat,
nimmt er einen Schluck vom Morgenkaffee,
und sendet ein SMS.
Und nimmt nochmal einen Schluck Morgenkaffe.
Und Daniel rennt nicht.
Daniel fährt. Im Auto. Auf der Autobahn.
Und er liest seine SMS.
Und checkt seine E-Mails.
Im Auto. Auf der Autobahn.
Wie viele Tausende andere auch.
Täglich.
Wie viele Tausende andere auch.
Täglich.
Und ist's auch Wahnsinn
so hat's dennoch Methode!





























