Freitag, 28. Februar 2014

Verwunschene Wunschkinder ......

...... und glückliche Krüppel


Sie wollten ein Kind


Und sie nahmen alle medizinische Hilfe in Anspruch, damals, im 1956/57, wo sie bezahlen konnten.
Und sie kriegten ein Kind. MICH!
















Aber das, wo sie kriegten, wollten sie NICHT!
"Wenn wir gewusst hätten", sagte mir mein Vater später, "dass es DICH gibt, DANN hätten wir DICH NICHT gemacht".
Hat mir mein Vater gesagt, als ich so etwa 22 war.


Endlich sind wir eine RICHTIGE Familie

Lesen wir immer wieder in der SI von so Wurst-Promis.
Und ehrlich gesagt:
ICH möchte NICHT das Kind sein!




Wir haben für DICH viel Geld bezahlt!

Ganz besonders tragisch wird's wenn die achsoliebenden Eltern , nun ja, wenn das Kindli ein Ergebnis der modernen High-Tech-Medizin ist.


Und noch viel, viel schlimmer muss es sein, das einzige Überlebende zu sein, von den Sieben Zwergen, wo ursprünglich im Mutterbauch herangewachsen sind, und weil sie ja bloss EINES wollten, dann weggemacht wurden.
OH NEIN! Ich möchte auch nicht dieses Kind sein!



Der glückliche Krüppel

 Es ist einige Jahre her, wo ich mit Xira im Chelleland am Abig noch ein Bier go trinken gegangen bin.


















Am Nebentisch sass ein Elternpaar mit ihrem Kind.
Einem Mann, einem Mann von etwa 40 Jahren.
Einem Möngi vom allerallerfeinsten.

Der Mann hat zu Xira geschaut und so, ihr wisst vielleicht was ich meine.
Ich bin mit ihr rüber, zu ihm, hab sie neben ihm sitzen lassen.
Ich hab seine Hand in meine genommen und mit seiner Hand habe ich Xira gestreichelt.

Wer jemals solche Freude hat spüren dürfen wie er sie hatte, als er Xira streicheln durfte, ich weiss nicht, ob DAS noch jemals von "unwertem Leben" sabbern könnte!


Unwertes Leben?

Es passt NICHT in unseren Lebensentwurf!
Es kostet ja nur!
Wir haben keine Zeit dafür!
Freunde, Bekannte und Nachbarn fragen immer wieder, weshalb wir diese Scheisse denn nicht weggemacht haben!


Wer  wirklich zwischen wertem und unwertem Leben unterscheiden kann, ist herzlich eingeladen, hier eine CB zu schreiben!

Und soll bitte auch erklären, weshalb es gar nicht so schlimm sei, so Dreckszeugs wegzumachen, bevor es unsere Gesellschaft belastet.
Dankeschön!


Nachtrag am 2.3.2014

Illustrierend meinen Kommentar vom 2. März 2014 15:34

















Sonntag, 23. Februar 2014

Wem gehört mein Bauch?

Ich könnte einige Bücher schreiben, zum Thema.
Dashalb belasse ich es lieber mit einigen Diskussions-Inputs!


Mein Bauch gehört MIR!

Selbstverständlichstens!
Jedenfalls solang's um die sexuelle Integrität/Selbstbestimmung geht.
Und auch, im erweiterten Sinne um körperliche und seelische Integrität.
NIEMAND hat an mir was rumzufummeln, wenn ICH es nicht will!

Alles Klaro, BLOSS:


Wem gehört das, wo IN meinem Bauch ist?

Jetzt wird's spannend!
Stelle ich mir mal for, da würde in MEINEM Bauch was wachsen.
Was wo mal was Lebendiges werden könnte.

Gehört DAS auch noch zu mir?, zu MEINEM Bauch?
Gehört DAS MIR?

Habe ICH das Recht, das Ding "wegzumachen", wenn ICH das Ding NICHT will?

Und wenn ich das Ding denn mal aus mir raus hätte, und s'wäre so ein achsohärziges Kindlein, würd's dann MIR gehören? Mir ganz allein?


Oder vielleicht auch zur Hälfte dem Samenspender? Weil, auch wenn DER damit eigentlich ziemlich wenig zu tun hatte, aber so es Bitzeli hat auch der dazu beigetragen.
Und in den meisten Phällen hat's ja sogar auch noch Spass gemacht.


Kann Leben Besitz sein?

Wem gehört mein, unser Kind?
Oder es bitzeli einfacher:
Wir haben für unser Hundeli GELD bezahlt. Gehört das Hundeli jetzt UNS?

















Dürfen wir was Lebendiges als "Besitz" besitzen?

Frauen, Männer, Kinder, Eltern, Töchter, Meerschweinchen und pubertierende Söhne?

Und, ACHTUNG: Falle!:
Gibt's einen Zeitpunkt, wo Kinder nicht mehr uns gehören?
Wo sie "e-man-zipiert" werden, so wie freigelassene Sklaven (was das Wort nämlich bedeutet!)


KEINE RECHTE, NUR PFLICHTEN!

Wem gehört mein, unser Kind?
Wem gehört mein, unser Hundeli?

EINES ist sicher: Sie sind NICHT mein, nicht unser BESITZ!
Oder andersrum:
Auch IHR Bauch gehört IHNEN!
















KEIN Leben gehört irgendwem!


In DIESEM Sinne heisst Besitz PFLICHT!

Die Pflicht nämlich, nach bestem Wissen und Gewissen SORGE zu tragen, für ALLES was LEBT!

Freitag, 14. Februar 2014

De Marius isch gschtorbe


De Marius isch gschtorbe
 
Sie haben ihn abgeknallt, dort oben in Kopenhagen, mit einem Bolzengewehr.
 














Und dann haben sie IHN den Löwen verfüttert, den jungen Giraffenbullen.
















D’ Nummere 25162 isch au gschtorbe

Sie haben ihn abgeknallt, in irgendeinem Schlachthaus, mit einem Bolzengewehr.
















Und dann haben sie ihn aufbereitet




















bevor sie IHN den Menschen verfüttert haben, den jungen Bullen.













Mittwoch, 12. Februar 2014

Die Schweiz in 10 Stichworten

Und hoffentlich ist's auch diesmal KEIN Abzählvers!



Einzigartigkeit

Zehn kleine Schweizerlein
bauten um sich ein' Zaun.
Eines schlug sich mit dem Hammer.
Da waren's nur noch neun.

Wehrhaftigkeit

Neun kleine Schweizerlein
haben die Schweiz bewacht.
Ein’s verliebte sich nach Frankreich.
Da waren's nur noch acht.

Wirtschaft

Acht kleine Schweizerlein
haben Chemie betrieben.
Eines ertrug die Dämpfe nicht.
Da waren's nur noch sieben.

Weltoffenheit

Sieben kleine Schweizerlein
machten in Thailand Sex.
Eines wollt kein' Gummi brauchen.
Da waren's nur noch sechs.

Tradition

Sechs kleine Schweizerlein
assen Wurst mit Senf.
Eines hat sich dran verschluckt.
Da waren's nur noch fünf.

Innovation

Fünf kleine Schweizerlein
schufen ein neues Tier.
Eines hat davon gegessen.
Da waren's nur noch vier.

Mobilität

Vier kleine Schweizerlein
tankten Benzin mit Blei.
Eins wohnte an der Autobahn.
Da waren's nur noch drei.

Freiheit

Drei kleine Schweizerlein
fühlten sich endlich frei.
Eins entschwebte ins Nirwana.
Da waren's nur noch zwei.

Lebensqualität

Zwei kleine Schweizerlein
gingen ins Warenhaus.
Eins verlief im Luxus sich.
Da blieb nur noch eins.

Präzisionsarbeit

Das letzte kleine Schweizerlein
setzt sich einen Schuss.
Mit einer SIG-Armeepistole.
Schluss.

Donnerstag, 6. Februar 2014

Wahltag in Seldwyla


KEIN Abzählvers

NINA will MEHR GÜSEL


LEUPI spielt mit dem KNAUSS-LAUBERBLÄSER

TÜRLER erklärt GOLTA die Uhrzeit

ODERMATT NIELST

WOLFF frisst LAUCH an FILIPPinO-Sosse

Und der gute alte ZOTTEL SCHLECKT den Roland vom Parkett



Drum prüfe .............

WEM würdest du deine Kinder anvertrauen?
WEM würdest du deine dementen Eltern anvertrauen?

Und, und DIES vor allem:
WEM würdest du dein GELD anvertrauen?