Sie wollten ein Kind
Und sie nahmen alle medizinische Hilfe in Anspruch, damals, im 1956/57, wo sie bezahlen konnten.
Und sie kriegten ein Kind. MICH!
Aber das, wo sie kriegten, wollten sie NICHT!
"Wenn wir gewusst hätten", sagte mir mein Vater später, "dass es DICH gibt, DANN hätten wir DICH NICHT gemacht".
Hat mir mein Vater gesagt, als ich so etwa 22 war.
Endlich sind wir eine RICHTIGE Familie
Lesen wir immer wieder in der SI von so Wurst-Promis.
Und ehrlich gesagt:
ICH möchte NICHT das Kind sein!
Wir haben für DICH viel Geld bezahlt!
Ganz besonders tragisch wird's wenn die achsoliebenden Eltern , nun ja, wenn das Kindli ein Ergebnis der modernen High-Tech-Medizin ist.
Und noch viel, viel schlimmer muss es sein, das einzige Überlebende zu sein, von den Sieben Zwergen, wo ursprünglich im Mutterbauch herangewachsen sind, und weil sie ja bloss EINES wollten, dann weggemacht wurden.
OH NEIN! Ich möchte auch nicht dieses Kind sein!
Der glückliche Krüppel
Es ist einige Jahre her, wo ich mit Xira im Chelleland am Abig noch ein Bier go trinken gegangen bin.
Am Nebentisch sass ein Elternpaar mit ihrem Kind.
Einem Mann, einem Mann von etwa 40 Jahren.
Einem Möngi vom allerallerfeinsten.
Der Mann hat zu Xira geschaut und so, ihr wisst vielleicht was ich meine.
Ich bin mit ihr rüber, zu ihm, hab sie neben ihm sitzen lassen.
Ich hab seine Hand in meine genommen und mit seiner Hand habe ich Xira gestreichelt.
Wer jemals solche Freude hat spüren dürfen wie er sie hatte, als er Xira streicheln durfte, ich weiss nicht, ob DAS noch jemals von "unwertem Leben" sabbern könnte!
Unwertes Leben?
Es passt NICHT in unseren Lebensentwurf!
Es kostet ja nur!
Wir haben keine Zeit dafür!
Freunde, Bekannte und Nachbarn fragen immer wieder, weshalb wir diese Scheisse denn nicht weggemacht haben!
Wer wirklich zwischen wertem und unwertem Leben unterscheiden kann, ist herzlich eingeladen, hier eine CB zu schreiben!
Und soll bitte auch erklären, weshalb es gar nicht so schlimm sei, so Dreckszeugs wegzumachen, bevor es unsere Gesellschaft belastet.
Dankeschön!
Nachtrag am 2.3.2014
Illustrierend meinen Kommentar vom








