Donnerstag, 30. Juni 2011

Eigenverantwortung? Drama in 4 Akten!

Akt 1: Ich bin ja soo doof!
Da gibt's zunächst diejenigen, die grösste Einsicht in ihr unwertes Dasein beweisen und deshalb beschliessen, weder ihrer Mitwelt noch der Nachwelt (nach erfolgter sexueller Vermehrung) zur Last zu fallen. Und das denn auch TUN!
Zum Beispiel, indem sie von Brücken auf Eisenbahn-Fahrleitungen pissen. Oder beweisen wollen, dass sie es den wirklich können, den Handstand auf dem obersten Teil des Baugerüstes, nämlich!
Ein besonderes Lob geht allerdings an das Paar, das sich auf einem abschüssigen Dach paarte. Die sind beim Höhepunkt denn echt geflogen! 10 Meter abwärts.



Akt 2: Sicher ist sicher?
Aber dann gibt's auch diese, die ihr Schicksal in die eigenen Hände nehmen, in diesen unsicheren Zeiten, wo sich die Polizei darauf beschränkt, Parkbussen zu verteilen, anstatt gemeingefährliche Verbrecher zu jagen, die sie vorher laufen gelassen haben!
Und weil wir eben noch immer nicht die beste Armee der Welt haben, sind wir eigenverantwortlichen Bürger halt auf Selbsthilfe angewiesen.

Ok, die totale, atomarsichere und Gedanken-abweisende Unterbunkerung des eigenen Lokus eignet sich fast nur für Villen-BesitzerInnen und Diktatoren.
Normalsterbliche können sich jedoch schützen, indem sie ALLE Medikamente und sonstigen Krimskrams wie etwa Zahnpasta entsorgen und durch Jod-Tabletten und Atropin-Spritzen ersetzen! An Kopfweh oder Karies ist noch niemand gestorben!

Weitere Tipps findet ihr hier:
"Im Notfall Buch aufschlagen", ISBN 978-3-499-62730-9


Akt 3: Das Ende der Eigenverantwortung?

Nun ja, aber ZU WEIT soll die Eigenverantwortung ja denn schon nicht gehen. Sowieso nicht bis zu den Aermsten der Armen, den SozialhilfebezügerInnen!
Meinen jedenfalls die Statt-Zürcher SVP- und FDP-GemeinderätInnen!
Die sind ja nämlich SO besorgt um die Armen, und wollen ihnen deshalb das Autofahren verbieten! Weil sie dann ja weniger Geld für anderes haben, und sich dann so schaurig ungesund ernähren täten. Sagen die PolitikerInnen jedenfalls!


Eigenartig ist allerdings, dass das aus denselben Mäulern kommt, die Autofahren für ein unabdingbares Menschenrecht halten und deshalb ihre Forderung: "freie Fahrt für freie Bürger" ja am liebsten in die Uno-Charta aufnehmen täten.
Ob sie denn die SozialhilfebezügerInnen auch am Liebsten an die Wand stellen täten und mit dem Flammenwerfer ..?

Tja, da hätte die Armee ja wenigstens mal wieder was zu tun - so als Sparmassnahme?

Aber dazu denn doch noch das: 
Auf LEGALEM Weg ist's nämli nicht so einfach, zu Sozialhilfegeldern zu gelangen.

Ein Beispiel:
Ch.B., CH-Bürger, Sachbearbeiter in einem global tätigen Dienstleistungsunternehmen, 48, immer noch verheiratet, Vater von 3 Kindern (12 - 16 Jahre),  wird aufgrund von Umstrukturierungen infolge Kostenoptimierung entlassen.
Ch.B. geht 1 ½  Jahre Stempeln, mit 80% des früheren Erwerbseinkommens(!), bewirbt sich stets RAV-gemäss und kriegt dennoch keinen neuen Job.
DANACH muss er sein Vermögen (sagen wir mal: 100'000.--) solange aufbrauchen, bis selbiges auf 4'000.-- geschrumpft ist (inkl. Verkauf des Autos, was denn ja noch 1'500.-- einbringt!)
VORHER gibt's nämlich keine Sozialhilfe!

Ch.B. ist unterdessen 51 und rund 3 Jahre weg vom Fenster!
Ob er wohl je wieder eine Arbeitsstelle kriegen wird?

Und wie stehts mit all den Geschiedenen, die nachher BEIDE Sozialhilfe benötigen?
SIE arbeitslos, "allein"-erziehend mit 3 Kindern?
ER als Working-poor, da er nämlich seine Alimente zahlt?
Tja, da nimmt wenigsten ER seine Eigenverantwortung wahr!
 http://www.youtube.com/watch?v=V5dF0I0yHNc&feature=artist


Akt 4: Ver-sichert oder ver-arscht?

Da haben uns doch die Verantwortlichen der BKW noch bis vorgestern ver-SICHERT, dass das AKW Mühleberg denn im Fall TOD-sicher sei!
Aber jetzt sagt uns der BKW-Chef Kurt Rohrbach höchstpersönlich:
"Also, wir haben .. eine Simulation gemacht. Diese zeigte Resultate, an denen wir keine Freude haben".
Tja, WAS mag der uns bisher VOR-simuliert haben?

Sonntag, 26. Juni 2011

Macht und Ohnmacht

Der mächtige Weise

Vor vielen hundert Jahren herrschte ein tyrannischer Scheich über ein Land, dessen Grenzen zu umschreiten das Leben eines Mannes nicht ausgereicht hätte. Sein Name war Abdul al-Saddiq, ein Name der gefürchtet war von den Oasen der grossen Wüste bis zu den Bergen des Nordens, ganz besonders aber in der Stadt, wo sein Palast stand. Im Innern ihrer Mauern wagte keine Zunge, diesen Namen auch nur zu flüstern, der berühmte Weise El-Qijehr, der an diesem Ort eine Nacht lang hatte sein Lager nehmen müssen, glaubte sogar, dass ihre Einwohner es nicht einmal ertrugen, diesen Namen zu denken.

Nun machte sich einst der älteste Sohn des Scheichs auf, um einige Tage lang alleine in der Einöde der Wildnis zu jagen, seine Fertigkeiten als Schütze zu üben und seine Geduld und Ausdauer zu stärken. Als er aber in die Stadt zurückkehrte, wurde er von einem grossen Aufruhr in den Strassen aufgeschreckt, und um zu erfahren, was sich während seiner Abwesenheit wohl zugetragen haben könnte, lenkte er die Schritte seines Pferdes in die Richtung, woher er das vieltausendstimmige Schreien vernommen hatte.
Bald sah er einen prunkvollen, mit vier prächtigen Schimmelstuten bespannten Wagen, der nur langsam seinen Weg nehmen konnte durch die Volksmenge, die dem darin sitzenden Manne zujubelte.
Der Prinz wusste sehr wohl, dass sein Vater bei seinen Untertanen verhasst war, dem Scheich konnten diese Freudensrufe bestimmt nicht gelten, zumal er weder den Wagen noch die Pferde im Palast je gesehen hatte. Erstaunt und zugleich erschrocken überlegte er bei sich selbst, ob sein Vater vielleicht in die Gewalt eines Thronräubers gefallen sei, sodass der ausgelassene Lärm dem neuen Herrscher gelten sollte?
Nun hatte es dem Jüngling noch nie an Mut gemangelt, und da er in seiner von der langen Hatz mitgenommenen Kleidung nicht fürchten musste, als derjenige erkannt zu werden, der er war, mischte er sich ohne lange zu zögern unter das Volk und fragte den ihm am nächsten Stehenden, wem dieser Jubel denn gelte.
"Wir freuen uns," lautete dessen Antwort, "dass der Wohltäter dieser Stadt, Mahmad Ibn Salam, nach einer langen Reise unversehrt wieder in unserer Mitte weilt! Ungezählt ist sein Reichtum, endlos seine Güte und unfassbar seine Weisheit! Der Segen des Allmächtigen ruhe ewig auf ihm und seinem Haus!"

Diese Antwort befreite den jungen Prinzen zwar von der Sorge um das Wohlergehen seines Vaters, aber die Unruhe seiner Seele vermochte sie dennoch nicht zu besänftigen, weshalb er sich beeilte, zum Palast zu gelangen. Dort begehrte er sogleich, den Scheich aufzusuchen und berichtete ihm, was er gesehen und gehört hatte.
Mit bekümmertem Sinn fragte er, ob ihn dieses Geschehen nicht mit Besorgnis erfülle, ein Mann von solchem Reichtum könne doch jederzeit zu einer Gefahr für seine Herrschaft werden, erst recht, wenn ihm die Untertanen ihre ungeteilten Herzen zugewandt hätten.
Lächelnd antwortete ihm der Tyrann mit beruhigenden Worten: Höre, mein geliebter Sohn, der dir Auskunft gegeben hat, sprach die Wahrheit. Der Mann, den das Volk liebt, besitzt unermesslichen Reichtum. Gross ist sein Vermögen, grösser noch als mein eigenes. Aber seine wertvollsten Besitztümer sind seine Weisheit und seine Güte. Und deshalb wird er mir und meinem Haus denn auch niemals zur Gefahr werden, weiss er doch, dass mein Wort seinem ganzen Vermögen, all seinen Wohltaten ans Volk, und sogar seinem Leben ein Ende setzen könnte.
Und deswegen, so fuhr der Scheich fort, tut er nur, was ihm seine Weisheit zu tun gebietet: Er geniesst seine Güter, solange sie ihm noch gegeben sind, und freut sich, davon an die Armen verschenken zu können. Er bereichert sein Herz mit deren Dank und schafft sich so ein Vermögen, das ihm niemand je entreissen kann. Er weiss zwar heute nicht, ob er vom morgigen Tag an für den Rest seines Lebens in den Kellern dieses meines Palastes eingekerkert sein wird, doch bestimmt wird er keine Stunde einsam sein. Er weiss nicht, ob er die Sonne noch einmal aufgehen sieht, aber er ist gewiss, dass er im Andenken der Menschen noch lebendig sein wird, wenn du und ich und auch deines Sohnes Sohn längst nur noch Namen in den Büchern der Schreiber sein werden.

Der Allmächtige straft, wem er Gewalt und die Gabe des Krieges zuteilt, aber er segnet, den er beschenkt mit der Macht von Weisheit und Güte.
Gelobt sei der Allmächtige!

Freitag, 24. Juni 2011

Der Kindergarten ist nebenan und die Zukunft ist heute

Jungs und Mädels! - Höchstlich verehrteste Gästinnen und sonstige Anwesende!

Wir wurden ja alle schon aus einer Bar rausgeschmissen, weil wir ja sooo pööhhse waren, dass uns der entnervte Barkeeper nicht mehr ertragen mochte!
Ihr erinnert euch doch:



Lasst uns aufpassen, dass uns solchiges Unheil nicht nochmal ereilen kann!
Möchte hier deshalb und DRINGENST nochmal auf die einzige Bedingung hinweisen, die für alle Besucherinnen gelten soll:

Nur wer keinen Anstand und keinen Respekt mitbringt, ist hier fehl am Platz!

Zu Deutsch:
KEINE Beleidigungen an solche, die zwar vielleicht mit-lesen, aber nicht mit-streiten!
KEINE persönlichen Details zu anderen, nur zu sich selbst, denn private Angelegenheiten sollen privat bleiben!
Bin ja eigentlich ein Zu-Spät-Gekommener um all die offensichtlich vorhandenen und vor allem ungelösten Streitereien verstehen zu können.
Aber die kommen von und gehören zu anderen Blogs!
Und ehrlich gesagt, interessieren die mich denn auch nicht im Allergeringsten!
Was mich interessiert seid IHR und EURE Meinung, Hier und Jetzt!

Weiss wie gesagt nicht, was gestern war! Aber das WAR gestern. Auch wenn ich leider meinen muss, dass das was mal war noch heute zu Streitereien im Sandkasten legitimiert?



Was war war, ob's wahr ist oder nicht.
Die Zukunft beginnt JETZT!











Montag, 20. Juni 2011

Matussek verbietet Burka - Züri wird ent-zwinglianisiert und der Feldgottesdienst aus Protest abgesagt

"Spiegel"-Schurni Matussek meint, er müsse der Welt den Spiegel vorhalten, will selbst denn aber gar nicht in denselbigen schauen.

Das ganze Interview findet ihr unter:

www.tagesanzeiger.ch/leben/gesellschaft/Ich-bin-gekraenkt-wenn-Madonna-vor-einem-Kreuz-rumhopst-/story/25514410

Möchte hier bloss die Rosinen rauspicken, nämlich:

Da beklagt er sich doch:
"Die Wollust ist so inflationär geworden, dass sie sich aufgelöst hat. Es gibt sie eigentlich gar nicht mehr."
Wie kann er sich denn worüber beklagen, was es eigentlich gar nicht mehr gibt?
Aber er produziert sich auch weiterhin mit intellektuellen Purzelbäumen, wie etwa:

" Uns ist das Koordinatensystem abhandengekommen. Katastrophen häufen sich."
Als ob das eine mit dem anderen was zu tun hätte.

Immerhin ist er glaub echt betroffen, sagt er doch auch:
"Die Finanzkrise hat gezeigt, dass die Todsünde der Gier sehr wohl verheerende Folgen haben kann, dass sie die Welt an den wirtschaftlichen Abgrund bringt."
Tja, der macht sich noch echte Sorgen um die Wirtschaft - was hilft's der Welt?

Aber er denkt sogar an die Armen, wenn er sich beklagt, dass die Katholiken sich weigern
"in die Kirche zu gehen, die Messe zu feiern, für die Armen zu sammeln, also den Glauben richtig zu leben"
Und kommt dann ob seinem richtigen Glauben noch ganz ins Schwärmen:
"Letzten Sonntag war bei uns etwas ganz Tolles. Da hat der Mädchenchor des Kölner Doms zur Pfingstmesse gesungen. Das «Halleluja» war ergreifend, es stieg auf zum Himmel, man hat an den Gesichtern gesehen, wie glücklich die waren. Der Altar wurde eingeräuchert mit Weihrauch, es war eine grosse Feierlichkeit."
Tja zum Glück war's nicht der Knabenchor!!!!

Aberneiaberau! Schliesslich kommen doch
"nur 0,1 Prozent der Missbrauchstäter aus Reihen der katholischen Kirche" .. " 99,9 Prozent kommen aus....... protestantischen Organisationen."
Tja DER muss es ja wissen!

Und er setzt sich ja auch so schaurig für die Frauen ein, besonders die Musliminnen, denn:
" eine Verhüllung ist eine Demütigung der Frau .... Sie ist Teil eines Systems, das sich gegen die Gleichberechtigung der Frauen richtet. Ich bin deswegen dafür, die Burka zu verbieten." Aber was "christliche" Huren angeht: "die Prostituierte macht es freiwillig."
Kein Wunder, wenn er alle Diskussionen über Zölibat und Frauenpriestertum zurückweist:
"Dem Katholizismus ist der Herzmuskel erschlafft."
Also als Kardiologe wüsste ich nicht, ob ich da wen nicht in Unfrieden sterben lassen täte!

Und schliesslich kümmert er sich auch noch rührend um die Volksgesundheit, obwohl er den eigentliche Sinn eines Parisers glaub immer noch nicht so richtig verstanden hat:
"Es wäre schön, wenn sich Liebende treu sind, dann brauchen sie nämlich keine Kondome. In einigen Fällen aber, etwa bei männlichen Strichern, kann ein Kondom vor Ansteckung schützen. Dort sollte es verwendet werden, .."
Ein Schelm, wer weiterdenkt, wenn er sagt:
"Das ist sehr fein gedacht vom Papst"

Aber offenbar haben wir - zumindest in Zürich - den Homos/Lesbos doch einiges zu verdanken. Das sagte immerhin ein Stadtrat namens Daniel Leupi (weshalb nicht der bekennende STR Odermatt?) am "Zurich Pride Festival" Sie bringen nämlich Farbe in die Stadt und helfen mit "Zürich zu ent-zwinglianisieren" Die ZWINGLI-Stadt!??!
Mindestens Letzteres müsste denn Herrn M. aus D eigentlich freuen?


Aber so eitel Freude an Homos und vor allem Homo-Ehen haben denn doch nicht alle!
Nachdem die LichtensteinerInnen am Wochenende mit grosser Mehrheit ein Gesetz angenommen haben, das die Registrierung von so-called "Homo"-Paaren erlaubt,
herrscht im Ländle sozusagen religiöser Notstand:
Wolfgang Haas ("ich bin ein süsses rosa Ferkel, habt mich lieb"), seines Zeichens Erzbischof von Vaduz hat natürlich postwendend Einspruch erhoben und Strafmassnahmen angedroht:


"Gemäss einer jüngsten Erklärung des Erzbistums lässt der Erzbischof die traditionelle Feldmesse am kommenden 15. August, dem Liechtensteiner Staatsfeiertag, ausfallen. Dies als Reaktion auf einen Vorschlag der Regierung zur Trennung von Kirche und Staat sowie auf das neue Partnerschaftsgesetz."

http://www.kipa-apic.ch/index.php?&pw=&na=0,0,0,0,d&ki=221194

Für Outsider: der 15. August wird in der katholischen Welt gefeiert als der Tag "Mariä Himmelfahrt"! Stellt euch bloss vor, wenn genau an diesem Tag die religiös-kosmischen Abschussrampen geschlossen blieben!


Holy Handgranate!

Freitag, 17. Juni 2011

Heil - Heiler - geheilt!

NEIN! S'geht NICHT darum, was im 12-jährigen Reich an "HEIL" gebrüllt wurde.

S'geht eher darum, was hebräisch unter "schalom" und arabisch unter "salem" verstanden werden soll.
  
Aber was heisst "Heil" in diesem Sinne? Und heilen? Und geheilt?

Ich meine:
Heil bedeutet ein ganzheitliches physisch-psychisch-soziales Wohlergehen.
Wobei ein Mangel am Einen durchaus durch einen Ueberfluss vom Anderen kompensiert werden kann.
Eben: NICHT Reichtum UND braungebrannte Marathon-Gesundheit mit 80 UND dazu noch Heirat mit dem Girl seiner Träume.
Das kann nämlich auch für Milliardenschwere Playboy-Opas schiefgehen, fragt Hugh Hefner!



Sondern eher, wie's in typischer, auf's Maskulinum beschränkter Form in der Bibel steht, retrospektiv, sozusagen: Und er starb alt und lebenssatt!

"Heil" sein heisst: Es muss nicht ALLES gut sein, aber ALLES muss gut sein!
Unschwer zu merken, was ich denn mit "heilen" und "geheilt" sein sagen möchten täte!

Aber was tun, wenn wer "un-heil" ist?

Sozial gesehen: Niemand kann nichts tun! Das würde nämlich heissen, die Gesellschaft, wenn auch im Kleinen, "heilen" zu können!
Ok, in Einzelfällen mag's gelingen, aber im Grossen?
Weshalb ich denn manchmal sage, dass ich 3 Berufsgruppen hasse, nämli Sozis, Lehrer und Pfärrer. Weil sie zwar "wissen" mögen, dass die Welt, so wie sie ist, "besser" sein könnte, aber vor allem zu wissen meinen, wie "die Welt" denn sein müsste. Holy Handgranate!
Also, DAS wussten schon A.H. und J.S. und andere zum Glück unterdessen Verstorbene!

Heilende Pillendreher?

Und dass die so-called Schulmedizin sich auf den Körper beschränkt, muss glaub auch nicht weiter bewiesen werden. Immerhin hat sie sich unterdessen damit anfreunden können, dass es so was wie eine "Psyche" - NICHT Seele! - geben möchte, was schon sehr begrüssenswert ist.


                                                      

Andersrum:
Hat wer psychische, soziale Probleme und dazu noch eine Lungenentzündung - ein Schelm von Arzt/in, wo keine Antibiotika verabreichen täte, damit wenigstens die Lungenentzündung "geheilt" wird!
Und noch ne Drehung:
DA geht's doch drum, dass "der Körper" wieder funktioniert, und DAS ist bestimmt keine schlechte Absicht, denn wenn DER nicht mehr funktioniert, ist alles futsch!

Hauptsache es funktioniert?

Schwieriger wird’s im psychischen Sektor, weil: Was ist denn schon "krank"?
Pauschal gesagt:
"krank" ist, was nicht normal ist.
"krank" ist, was nicht funktioniert.
"krank" ist, was kein GELD verdienen kann.
"krank" ist, was keine LEISTUNG bringt.
"Heilen" heisst in diesem Kontext: zum Funktionieren bringen!

Krass gesagt?

Alternativen?
Wollen wir uns wirklich ein Kristallprisma aufsetzen, um die all-umfassenden kosmischen Ströme einzufangen?
Und was haltet ihr vom Schamanismus, Druidenkult und den vielen esoterischen Heils(!)-wegen zu
O Geld, Geld, Geld, Geld, Geld und ewiger Jugend und ewigen Lovers und so
O Erlösung
O Wiedergeburt
O ewige Alleinheit
(zutreffendes bitte ankreuzen!)

Für jede richtige Antwort gibt’s ein Gratis-Getränk nach Wahl!


Ach ja, und hier noch die ultimative Heilungs-Herausforderung:
Da gibt's doch noch ne Geschichte in der Bibel, wo Jesus einen Gelähmten heilt und dann zu ihm sagt: Nimm dein Bett und gehe von dannen!" - oder so.
Meine Frage:
WER würde sich denn überhaupt GE-TRAUEN, aufzustehen und so?

Donnerstag, 16. Juni 2011

Bundesanwalt Beyeler wurde NICHT wiedergewählt!

Nicht mal seine Freunde von der FilzoDekadenten Partei (FDP) standen geschlossen hinter ihm! Aber ehrlich gesagt: WER möchte denn DIESE Typen im Rücken haben??


Anyway!
Beyeler befindet sich ja in bester Gesellschaft, zumindest was das EJPD betrifft! Da wurde ja sogar mal ein Bundesrat - ein gewisser Herr Dr. C.B., ihr erinnert euch? - nicht wiedergewählt! Unbestätigten Gerüchten zufolge haben sie sich gestern Abend im Café Federal sogar gemeinsam ihren Frust vom Leibe gesoffen und dabei antidemokratische Parolen gebrüllt, wie:
"Die Rööt die sind es Lumpepack, Lumpepack, sind us Schtroh und Huudle gmacht"
siehe auch:


Aber immerhin konnten die beiden politisch-juristischen Versager beruhigt werden, nachdem ihnen ein Innerschwiizer Trachtenchörli ein par Mal die Nationalhymne vorgesungen hat. (ACHTUNG Herr Sick: Helvetismus!)
Viel, viel schlimmer ist ja, was die FDP (siehe oben) bereits gestern sagte:

Wir haben keinen Bundesanwalt mehr!
Es herrscht ein Gerechtigkeitsvakuum! 

Da freuen sich doch alle Ex-sowjetischen Agitatoren, die italienische und die russich-amerikanische Mafia ebenso wie die UBS, und die Al-Qaida hat bereits einen Pflanzblätz auf dem Rütli gekauft, um darauf eine Raketenbasis zu errichten!
Tja, da ist unser schönes Schwiizerländli aber in akuter Gefahr!
Fettet eure Sturmgewehre, entfernt all die Trottis, Schlitten, alten Schachteln und sonstigen Krimskrams aus euren Schutzräumen und bereitet sie so richtig wohnlich her!
Und kauft Notvorrat, solange es noch welchen gibt!
(WERBUNG: Im Migros gibt's am Donnerstag doppelte Cumulus-Punkte!)





ACHTUNG: Entwarnung!

Soeben ist bekannt geworden, dass Bundespolizei, Grenzwacht und Aktivdienstler mit Trillerpfeifen, push-up-Bh's und violetten Ballonen ausgerüstet wurden, um dem Recht und der Gerechtigkeit zum Durchbruch zu verhelfen!

Also: Don't worry, be happy!

Dienstag, 14. Juni 2011

Twenty years after ....

14. Juni 1991: Der helvetische Frauenstreik
14. Juni 2011: Der helvetische Frauenstreik reloaded

14. Juni 2011: Die beste Gelegenheit, die Lounge zu eröffnen
mit einem grossen Fettnapf-Rally!

Achtung - fertig - LOS!
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14. Juni 2011 - wir feiern 20 Jahre Frauenstreik. Feiern? Was gibt's denn da zu feiern?
Und überhaupt, dass Frauen streiken gibt's ja wohl schon fast so lange, wie es Frauen und Männer gibt. Ich mag wohl bezweifeln, dass Lysistrata denn wirklich die erste war.
Und der Streik der Helvetierinnen war denn auch beileibe nicht der letzte. Da haben doch gerade letzthin so ein paar belgische Politikerinnen genau zu diesem NICHTS-Tun aufgefordert!

Jaja, und jetzt streiken unsere lieben Frauen schon wieder!
Ok, ich weiss schon, ihr streikt nicht als Sexworkerinnen, sozusagen, sondern als Erwerbstätige, auch wenn das in gewissen Fällen zusammenfallen mag. Ihr wollt nämlich

faire Frauenlöhne und echte Gleichstellung

(so stehts jedenfalls auf der Website der Gewerkschaft Unia)

Tja, wer könnte denn DA gegen sein?

Bloss: Die "Gleichstellung" ist seit 30 Jahren in der Bundesverfassung verankert. Es kann deshalb KEIN Gesetz geben, nach dem Frauen gegenüber Männern diskriminiert werden dürfen. BASTA!
Aber sie wollen scheint's nicht nur Gleichberechtigung, sondern "echte" Gleichstellung. Was immer das bedeuten mag. Dieselben Pflichten etwa, und dasselbe Rentenalter? Keinen Mutterschaftsurlaub mehr, weil's ja auch keinen Vaterschaftsurlaub gibt?
Von wegen der Militärpflicht:
Im Schwiizerländli ist es doch so, dass der Mann Gewehr bei Fuss an der Grenze steht und nach dem bösen bösen Feind Ausschau hält, sich dabei langweilt und bei Gelegenheit seinen Frust von der Seele säuft und dabei liebevoll Gilbertes Arsch tätschelt.
Die Frau dagegen ist für die "innere Kriegsführung" zuständig, was heisst: Sie erledigt dieselben Arbeiten wie immer und sorgt zusätzlich dafür, dass auch des abwesenden Vaters Aufgaben pflichtgemäss erfüllt werden.

Und mit der wehrpflichtigen "Gleichstellung" ist's auch in der vielzitierten israelischen Armee nicht allzuweit her. Anregungen dazu auf:

Bleibt die Forderung nach "fairen Frauenlöhnen".

Lasst euch das doch nochmal so richtig auf der Zunge zergehen: "faire Frauenlöhne"!
Nicht etwa Löhne, sondern FRAUEN-Löhne! Und nicht etwa leistungsgerecht oder so, sondern FAIR! Je nach Gusto ein Coupe-Romanoff oder ein 1 Liter Martini Bianco!
Also wenn ich Arbeitgeber wäre, hätte ich glaub kein Problem, zu beweisen, dass ich "faire Frauenlöhne" bezahlen täte - auch wenn Männer bei mir das doppelte Gehalt hätten. Sage bewusst nicht: verdienen würden!

Gleicher Lohn für alle, abhängig vom Stellenbeschrieb, den jeweiligen Anforderungen und der individuellen Erfahrung meinetwegen, müsste das heissen,
aber auf jeden Phall unabhängig vom Geschlecht!

Diese Pauschal-Anklagen und das feminin-intime Pauschal-Selbstmitleid gehen nicht nur mir auf den Geist!
Ja, ich find's eine Gigantoschweinerei, wenn Frauen in vergleichbaren Tätigkeiten weniger verdienen als Männer.
Ja, ich find's eine Gigantoschweinerei, wenn Frauen in jedwelcher Lebens-Situation allein aufgrund ihres doppelten X-Chromosoms gegenüber Männern benachteiligt werden.
Aber ich find's auch eine Gigantoschweinerei, wenn Männer in jedwelcher Lebens-Situation allein aufgrund ihres Y-Chromosoms gegenüber Frauen benachteiligt werden.

Aber bitte, ihr Frauen, sagt konkret WO ihr vom Gesetz benachteiligt werdet - Paragraph um Paragraph! Nennt die Arbeitgeber beim Namen, die euch weniger zahlen als Männern!
Verklagt sie! Es GIBT nämli einen "Gleichstellungsartikel" in der Bundesverfassung!

Montag, 13. Juni 2011

Willkommen in fufi's Lounge!

Wir befinden uns noch in der frühesten Startphase, es ist drum alles noch recht provisorisch.
Immerhin gibt's bereits Snäcks und Cüpli und Büchsenbier!