Aber keine Sorge, ich will da nicht den Spiel- oder
Geschäftsverderber spielen.
Vielmehr möchte ich, so richtig adventlich, in der kommenden
Zeit der Besinnlichkeit mir ein paar Gedanken machen und die euch mitgeben, so
in homöopathischen Rationen, fast wie in einem Adventskalender.
Und das zu einem der wichtigsten und bekanntesten Texte des
neuen Testaments, nämlich zum Vater Unser – Unser Vater
Nachzulesen in Lukas 11, 1 - 4 und Matthäus 6, 9 - 13.
Ich werde mich in Folgenden an den Matthäus-Text halten.
Unser Vater
Unser Vater, lehrt er uns beten, der Jesus.
Nicht etwa „Mein Herr“, „Mein Gebieter“, oder gar „mein
Richter“.
Ja, nicht einmal mit „Mein Gott“, oder „mein Retter“
Mein, unser Vater!
Derselbe Vater also wie derjenige wo Jesus von ihm sagt “mein Vater“!
UNSER Vater, eben!
MEIN Vater, DEIN Vater, SEIN Vater, IHR (3 sg f) Vater im
Fall auch!
Und natürlich auch IHR Vater.
KEIN Anlass also, „andere“ Christen zu verunglimpfen und
irgendwie auch keine NICHT-Christen, aber dazu werd ich noch kommen.
Für heute geht’s mir um
Unser VATER
Und was unter „Vater“ so zu verstehen sein könnte, sagt er
uns ja auch, zum Beispiel in Lk 11, 11 - 13, bitte nachlesen.
Oder die Story vom heimkehrenden Sohn!
Ich denke, der Vater hätte seinen Sohn immer und immer
geliebt, solange er (der Vater) lebte. Und dass er sich über seine Rückkehr
freute, wer soll ihm das denn verübeln, ausser der andere Sohn?
Lest in diesem Sinne mal Lk 15, 11 – 32
In Wiki steht dazu: In neueren Übersetzungen wird es auch
als „Gleichnis von den beiden Söhnen“ bzw. „Von der Liebe des Vaters“
bezeichnet.
Und das Türchen für heute:
Bitte ereifert euch nicht, dass da nur von Vätern und Söhnen
die Rede ist. Das hat nämlich mit den damaligen soziokulturellen
Umständlichkeiten zu tun gehabt.
Oder um es mit Wilhelm von Ockham zu sagen,
wo sich fragte, ob Gott denn die Menschen auch mit einem
Esel hätte erlösen können:
Klar hätte Gott das können, bloss hätten die Wenigsten den
Esel verstanden, und denen wo den Esel verstanden hätten, denen hätte denn
schon grad gar niemand geglaubt!





