Sonntag, 30. November 2014

Familie Gygax freut sich

weil sie sich nämlich nicht mehr vor Arbeitsplatzverlust fürchten muss!

Ich weiss ja schon, aber:
Einer von diesen ist ein gewisser Herr Markus Gygax.
Und dieses Bild ist ebenso unpassend von wegen der Initiative wie das, wo damals im Pamphlet an uns verschickt worden ist.
http://fufislounge.blogspot.ch/2014/11/familie-gygax-hat-angst.html


Jaja, das Voulch hat seinen Willen kundgetan!

Bloss: Manchmal zweifle ich,
ob das Voulch denn auch weiss, was es will!

Weil da hat der TA sonen Artikel veröffentlicht über Einkommensmillionäre wo nebenher noch ne IV-Rente beziehen:
http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/1-Million-verdienen--und-IV-beziehen/story/21883867

So weit so kurz. Das Schlimme daran ist, aber seht selbst:


















Voulchsdemokratie? Blödokratie!

Sonntag, 23. November 2014

De Föifer und s’Weggli


Wollen sie scheint’s für sich haben, die von der Gold-Initiative:












Versteh das wer kann, meint fufi und kratzt sich am linken Ohr (s’könnte auch das rechte sein!) Aber zum guten Glück werden sie dann doch noch etwas konkreter und sagen Deutsch und deutlich worum es ihnen denn wirklich geht:


Das Volksvermögen schützen
























Wirklich löblich eigentlich, die Absicht, nickt fufi zustimmend.
Aber wie halt so oft:
Das Gute wollen heisst nicht immer auch, das Gute tun.

Weil fufi hat schon wieder gerechnet.
Und er hat sich erinnert, dass 1% des Voulches 60% des Voulchsvermögens besitzt.
Und weitere 9% geschätzte 50% vom Rest des Voulchsvermögens.

Und dann hat er das in 1 Gleichnis verpackt, und das geht so:
Ein Voulch besteht aus 100 Menschen und besitzt zusammen 100 Franken.
1 Mensch besitzt 60 Franken.
9 Menschen besitzen zusammen 20 Franken.
90 Menschen besitzen zusammen 20 Franken.
Und jetzt seid ihr dran, mit Rechnen!

Und wer jetzt immer noch nicht weiss, für welche Kässeli die Initiative gut sein soll, dem ist imho nicht mehr zu helfen!




















Apropos helfen:

Da will ja noch so eine Initiative helfen, dass unser heiles Schwiizerländli für immer so heil bleiben soll, wie es in der Swissminiature sozusagen vorgebaut ist:

Beachtet bitte, dass ich NICHT vom Ballenberg gesprochen habe!



So lasset uns Afrikaner kastrieren

Weil NICHTS anderes bedeutet es letztlich, wenn die Initiative velangt, dass DAS da in der Verfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft festgeschrieben werden soll.




Im Namen Gottes des Allmächtigen

soll dann da stehen, in der Helvetizynistischen Bundesverfassung,
und hier in Klartext übersetzt:

Im Namen Gottes des Allmächtigen
Blablabla
Blablabla
Wir verpflichten uns, jährlich soundsoviele Millionen dazu zu verwenden, dass sich Afrikaner kastrieren lassen. Selbstferständlich freiwillig!
Blablabla
Blablabla


Ok, das betrifft ja nicht nur Afrikaner, sagen sie, weil: 
Zu Risiken und Nebenwirkungen
fragen Sie doch mal die 10 Inderinnen, wo da letzthin nach so einer freiwilligen Massensterilisation (80 Eingriffe an 1 Tag) gestorben sind. Ohjeh, DIE können Sie ja nicht mehr fragen, aber vielleicht die 20, wo mit mehr oder weniger schweren Komplikationen hospitalisiert werden mussten?

Anyway: Immerhin haben die Überlebenden mit dem Verkauf ihrer Reproduktionsfähigkeit umgerechnet 22 Franken verdient!

Ok, kann da wer ja sagen, damit würde das Übel an der Wurzel ausgerottet.
Tja, eine gewisse Logik kann dem nicht wirklich abgesprochen werden ..............
 

Nachtrag: Wegzug der Pauschalen?

Dienstag, 18. November 2014

Familie Gygax hat Angst


Letzthin hab ich so ein Abstimmungs-Propaganda-Pamphlet erhalten.
Da ging’s um die Pauschalbesteuerungs-Initiative.
Und da war die Familie Gygax drauf, auf einem Bildli, wo Angst hat (NEIN! nicht das Bildli, sondern die Familie Gygax aus Bern!), dass die Initiative angenommen werden könnte, weil sie sich vor Arbeitsplatzverlust fürchtet, die Familie Gygax aus Bern.
















Und ja, aus Bern stammt die Familie Gygax, scheints, und nicht etwa, wie das Bildli suggerieren möchte, aus Wilderswil oder Meiringen-West oder sonstwoher vom Berner Oberländer Armenhaus. Da lacht sich ja sogar das Adelbodner Lisi krumm!


Zahlen lügen nicht? – Aber klar tun sie das!


Und dann zählen sie da auf, dass die rund 5500 Pauschalbesteuerten über 1 Milliarde an Steuern abliefern täten. WOW!
Da hab ich gerechnet, und hab gefunden:

Durchschnittlich liefern die Pauschalen etwas mehr als 180'000 an Steuern ab.

Das ist etwa gleich viel wie einer abliefert, wo in der CH wohnt, wenn er etwa 600'000 erhält, pro Jahr (NICHT verdient!). OHNE Vermögenssteuer, im Fall.
Ganz unabhängig, was die Pauschalen denn jährlich scheffeln und wie hoch ihr Vermögen denn sein mag. Weil Vermögenssteuern zahlen die nämlich auch nicht, hier in der CH.
Und die läppischen 95 Millionen, wo ein gewisser Herr B. Ecclestone mit Steuer-Wohnsitz in Gstaad (ganz links) dieses Jahr hat als Busse wegen Korruption bezahlen müssen, die gelten denn im Fall NICHT als Lebenshaltungskosten!



Stellt euch mal vor


5000 Pauschale würden abhauen, Steuerflüchtlinge, sozusagen.
Aber die wären, im Gegensatz zu anderen, woanders stets willkommen.


Zurück zum Thema:
Die restlichen 500 würden die „Verluste“ denn mehr als kompensieren.
Wenn sie sich denn zu den ortsüblichen Tarifen besteuern lassen täten. Und die Steuern auch bezahlen täten, natürlich!



St. Stepahn hat auch Angst


Die haben nämlich nur 1 guten Steuerzahler, in der Berner Oberlander Gemeinde St. Stephan, und das ist ein Pauschaler, und wenn der wegzieht sei schluss mit lustig. Jammert der Gemeindepräsi.














Hey, bin ICH, sind WIR, ist die Rest-Schweiz denn dafür verantwortlich, dass sich eine fast anonyme Berner Oberländer Gemeinde derart von Einem Einzigen abhängig macht?
Klumpenrisiko, würde sich das im Investment-Banking nennen!

Also ehrlich, SO schlimm wie dem Heiligen Stephan
wird’s wohl weder dem Präsi noch sonst einem Stephanier ergehen.

Und sonst rate ich ihnen, mal eine Alte Dame einzuladen.
Irgendeine/n würden sie sicher finden .... !!!!

Dienstag, 11. November 2014

11/11 - oder: Weshalb ich den November liebe


Der 11te November: Martinstag

Am 11. November geht das Jahr zu Ende, sozusagen. Zumindest im altehrwürdigen Sinne des bäuerlichen Produktionsrhythmus. Da wurde das alte Jahr abgeschlossen, die Steuern wurden bezahlt und der Blick nach vorne auf’s kommende Jahr gerichtet.

Wiki sagt dazu:
Daneben war der Martinstag auch der traditionelle Tag des Zehnten. Die Steuern wurden früher in Naturalien bezahlt, auch in Gänsen, da die bevorstehende Winterzeit das Durchfüttern der Tiere nur in einer eingeschränkten Zahl möglich machte.
An diesem Tag begannen und endeten auch Dienstverhältnisse, Pacht-, Zins- und Besoldungsfristen.
Landpachtverträge beziehen sich auch heute noch häufig auf „Martini“ als Anfangs- und Endtermin, da der Zeitpunkt dem Anfang und Ende der natürlichen Bewirtschaftungsperiode entspricht.
Der Martinstag wurde deshalb auch Zinstag genannt.


Und weil da am 11.11. eh alle am „Zinsort“ waren, gab’s denn auch stets einen grossen „Martinimärt“ mit allerlei zusätzlichen Vergnügunsangeboten – mehr oder grösstenteils weniger moralischer Art.



 Was folgt: Ruhe und Besinnlichkeit

Rückblick auf’s Jahr wo war, Erholung – soweit das möglich war, und ja: Besinnlichkeit, weil bald kam Weihnacht, das Lichterfest, das den Beginn des neuen Arbeitsjahres einläutete.
Ok, DAS war VOR der Erfindung der Shopping-Malls und der TV-Werbung - und so!



Und nun noch zum Wetter

Traditionell hat der November den Ruf, so ziemlich grau zu sein.
Neblig, mit Nieselregen und dem ersten Schnee.
Ein ziemlich schlechter Ruf also?



RUHE! Hab ich gesagt!

Der November ist der Monat der Ruhe, auch und gerade was das „November-Wetter“ betrifft. Da lockt – und jetzt spreche ich im „modernen“ Kontext – da lockt mich also keine Sonne zu was weiss ich welchen Aktivitäten nach draussen, und es verführt mich kein Schnee zu irgendwelchem ausserhäuslichem Treiben.
Nein, ALLES ist ruhig.
ALLES rundum flüstert: Mach dir’s bequem, geniesse dein Zuhause-Sein!

Wer jetzt nicht versteht, weshalb ich stets in den 2 letzten Novemberwochen Ferien mache?



Was andere zum November sagen

Der Herr R. M. Rilke interpretiert das ziemlich deprimativ

Herbsttag

Herr, es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.
Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren,
und auf den Fluren lass die Winde los.

Befiehl den letzten Früchten, voll zu sein;
gib ihnen noch zwei südlichere Tage,
dränge sie zur Vollendung hin, und jage
die letzte Süße in den schweren Wein.

Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.
Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,
wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben
und wird in den Alleen hin und her
unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.


Ebenso Ken Hensley : Cold autumn sunday




Christian Morgenstern, der ewige Galgenvogel, ... aber lest selbst!

Novembertag

Nebel hängt wie Rauch ums Haus,
drängt die Welt nach innen;
ohne Not geht niemand aus;
alles fällt in Sinnen.

Leiser wird die Hand, der Mund,
stiller die Gebärde.
Heimlich, wie auf Meeresgrund,
träumen Mensch und Erde.

Donnerstag, 6. November 2014

suum quique!


Sojabohnen?   Hühnerblut!

Es mögen da ja Einige täglich zu spät kommen, von den PrivatverkehrsteilnehmerInnen.
Aber zu kurz kommt definitiv niemand!

Weil was den Veganern der Sojabohnenstau im Gubrist ist, isst den Karnivoren das Hühnerblut, wo die A1 letzthin immerhin Lastwagenmässig versperrt hat.
Schade eigentlich, dass das Hühnerblut nicht ausgelaufen ist, auf der Autobahn, so als verspätetes Halloween-Schöckli!

Wusstet ihr, dass rund 49% der weltweiten Soja-Ernte in BIO(?)-Treibstoff verzaubert wird, und weitere rund 49% der weltweiten Soja-Ernte an Tiere ferfüttert wird?
Heisst: nur 2 – 3 % der weltweiten Soja-Ernte wird zu Menschenfutter verarbeitet!

Aber was die mit dem Hühnerblut machen wollten täte mich ja schon interessieren!



Jedem sein eigenes Altersheim

Altersheime für Schwule, wollen Sie scheint’s, und für Lesben.
Als ob die nicht zusammen mit den Heteros dementieren könnten. Hoppla: in die ewige Demenz abdriften, meinte ich.

Aber wenn schon denn schon:
Wir fordern Altersheime für Metzger und Lokiführer, für Geschiedene und Sozialarbeiterinnen,  für ex-Missen und ex-Tschütteler. Allen ihr eigenes Ghetto!
Aber eigentlich wünschte ich mir so Institutionen für PolitikerInnen >60. Da könnten die sich denn am Sandkasten streiten, wie SIE die Zukunft der Schweiz bauen wollen würden.

Weisch, was i meine?



non olet? – doch, DAS schtinkt zum Himmel!

Eine gewisse Frau Beyonce soll im heurigen, noch nicht mal abgefertigten Jahr so etwa 115 Millionen Dollar, auf schwiizertütsch: öppe 100 Millione Fränkli verdient haben.
 

Verdient? Hä????????

Da kommen ja sogar einem Herrn Vasella die Tränen!