Sonntag, 28. Dezember 2014

Auf ein tierisch gutes 2015

Oder was ihr auch im neuen Jahr NICHT zu wissen braucht!


Abt. Notvorrat



Maulwürfe habe so ne ziemlich geniale Methode entwickelt, um auch im Winter jederzeit Frischfleisch auf dem Teller zu haben.
Die fangen nämlich Regenwürmer, und beissen denen den Kopf ab. Aber GENAU an der richtigen Stelle.
Weil dann haben sie schon was gegessen, doch der Rest vom Regenwurm bleibt trotzdem am Leben.
Und diese Rest-Regenwürmer sammeln sie dann so in einem Kelllerabteil ihrer Gänge. Auf dass es denn auch übermorgen noch Fleisch geben mag, zum Z'mittag!
http://de.wikipedia.org/wiki/Europ%C3%A4ischer_Maulwurf#Ern.C3.A4hrung




Abt. Das heisse Geschlecht


Krokodile und Schildkröten legen Eier. Ok, das tun Hühner auch, aber diese Vicher machen's anders: Die legen ihre Eier entweder in so selbstgegrabene Mulden oder bauen einen Hügel über ihr Gelege.
Aber auch das ist ja eigentlich noch nicht wirklich interessant.
Witzig daran ist nämlich, dass aus besagten Eiern je nach der "Brut"-Temperatur nur Jungs oder Mädels schlüpfen: Unter 30° gibts Weibchen, über 34° gibt's Männdli.
Und so dazwischen? NEINEI, da gibt's von beidem was!
http://de.wikipedia.org/wiki/Krokodile#Fortpflanzung_und_Sozialverhalten


Abt. Where the f*** is Nemo?

Ich mach's kurz, keine anderthalb Stunden:
Also Nemo gibt's nicht mehr, es gibt nur noch Nema!
Weil wenn's Mami stirbt, bei diesen Fischchen, entwickelt sich der frühere Papi innert 1 Woche zum neuen Mami!
Also wenn ICH so ein Fischkind wäre, ich glaube, ich kriegte Vögel!
http://de.wikipedia.org/wiki/Anemonenfische#Fortpflanzung



Abt. Eseleien 2015


Ein Esel
Es stand vor eines Hauses Tor
ein Esel mit gespitztem Ohr,
der käute sich sein Bündel Heu
gedankenvoll und still entzwei.

Nun kommen da und bleiben stehn
der naseweisen Buben zween,
die auch sogleich, indem sie lachen,
verhaßte Redensarten machen,
womit man denn bezwecken wollte,
daß sich der Esel ärgern sollte.

Doch dieser hocherfahrne Greis
beschrieb nur einen halben Kreis,
verhielt sich stumm und zeigte itzt
die Seite, wo der Wedel sitzt.

Mittwoch, 24. Dezember 2014

Frohos Festos!

fufi wünscht euch Allen




































wunderschöne Festtage!













Dienstag, 23. Dezember 2014

Es weihnachtet sehr ...

SEX wis well!

Die Schtatt Tsürich sucht schwul-lesbische Paare als Pflege-"Eltern".
Das schade den Kindern denn gar nicht, sagen Expertinnen.
Die Frau rechts ist übrigens Sir Elton John





















Dochdoch: Es naht das Fest der sozusagen grenzenlosen Liebe!

Ob die Paare verheiratet = registriert sein müssen, davon hab ich nichts gelesen.



Skandal im Sperrbezirk!

https://www.youtube.com/watch?v=Y1gm0JEwL5s


Neinei, das war NICHT der Kaiser Franz, wo da scheints seinem Personal so recht die Leviten gelesen hat,
sondern der Franz vom Petersdom.
Und die Kirchenfürsten waren ob seiner Rede glaub nicht wirklich amused.
So folget mir, meine lieben Schäfchen, auf dass es mir gut gehe und ihr in den Himmel kommt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die «15 Krankheiten der Kurie»

1) Sich unsterblich, immun oder unersetzbar zu fühlen. «Eine Kurie, die sich nicht selbst kritisiert, die sich nicht selbst erneuert, die nicht versucht, sich selbst zu verbessern, ist ein kranker Körper.»

2) Zu hart arbeiten. «Eine Rast ist für diejenigen, die ihre Arbeit getan haben, notwendig, gut und sollte ernst genommen werden.»

3) Spirituell und geistig abzustumpfen. «Es ist gefährlich, diese menschliche Empfindsamkeit zu verlieren, die einen mit denen weinen lässt, die weinen, und mit denen feiern lässt, die fröhlich sind.»

4) Zu viel planen. «Es ist nötig, gute Pläne zu machen. Aber verfallt nicht der Versuchung, die Freiheit des Heiligen Geistes einzuschliessen oder zu dirigieren, denn er ist grösser und grosszügiger als jeder menschliche Plan.»

5) Ohne Koordination zu arbeiten, wie ein lärmendes Orchester. «Wenn der Fuss der Hand sagt: «Ich brauche dich nicht» oder die Hand dem Kopf sagt: «Ich habe das Sagen».»

6) «Spirituelles Alzheimer». «Wir sehen es in den Leuten, die ihr Zusammentreffen mit dem Herrn vergessen haben ... in jenen, die völlig auf ihr Hier und Jetzt, ihre Leidenschaften, Launen und Manien angewiesen sind; in jenen, die Mauern um sich bauen und sich von Götzen versklaven lassen, die sie mit ihren eigenen Händen erschaffen haben.»

7) Sich in Rivalitäten zu verlieren und zu prahlen. «Wenn das eigene Aussehen, die Farbe der Gewänder oder Ehrentitel zu den wichtigsten Zielen im Leben werden.»

8) Das Leiden an «existenzieller Schizophrenie». «Es ist die Krankheit jener, die ein Doppelleben führen. Ein Resultat der Scheinheiligkeit, die typisch ist für mittelmässige und fortgeschrittene spirituelle Leere, die auch akademische Titel nicht füllen können. Es ist eine Krankheit, an der oft die leiden, die den Priesterdienst aufgegeben haben und sich auf bürokratische Aufgaben beschränken und dadurch den Kontakt mit der Realität und echten Menschen verlieren.»

9) «Terror des Geschwätzes». «Das ist die Krankheit von Feiglingen, die nicht den Mut haben, direkt zu sprechen, sondern nur hinter dem Rücken von Leuten.»

10) Verehrung der Vorgesetzten. «Das ist die Krankheit jener, die ihre Vorgesetzten hofieren und dafür auf deren Wohlwollen hoffen. Sie sind Opfer des Karrierismus und des Opportunismus. Sie verehren Menschen, die nicht Gott sind.»

11) Gleichgültigkeit gegenüber anderen. «Wenn man aus Neid oder Heimtücke Freude daran findet, andere fallen zu sehen, statt ihnen aufzuhelfen und sie zu ermutigen.»

12) Eine Trauermiene aufzusetzen. «Tatsächlich sind theatralischer Ernst und steriler Pessimismus oft Symptome von Angst und Unsicherheit. Der Jünger muss höflich, enthusiastisch und glücklich sein und Freude weitergeben, wo auch immer er hingeht.»

13) Immer mehr zu wollen. «Wenn ein Jünger versucht, eine existenzielle Leere in seinem Herz mit der Ansammlung materieller Güter zu füllen, nicht weil er sie braucht, sondern weil er sich dadurch sicherer fühlt.»

14) Die Bildung «geschlossener Kreise», die stärker seien wollen als die Gemeinschaft. «Diese Krankheit beginnt immer mit guten Absichten, aber mit der Zeit versklavt sie ihre Mitglieder, indem sie zu einem Krebsgeschwür wird, das die Harmonie des Körpers bedroht und so viel Schaden verursacht - Skandale - besonders gegenüber unseren jüngeren Brüdern.»

15) Das Streben nach weltlichen Profiten und die Prahlerei. «Das ist die Krankheit jener, die unersättlich sind in ihren Versuchen, ihre Macht zu vervielfachen, und dabei des Rufmords, der Diffamierung und der Diskreditierung anderer fähig sind - auch in Zeitungen und Magazinen - , natürlich um sich selbst als kompetenter als andere darzustellen.»




Samstag, 20. Dezember 2014

Von alten Tanten

Doch doch, zuweilen lese ich die NZZ.

Primär den Wissensteil und das Blättert-Man, aber auch sonst. Ich hatte die Zeitung nämlich sogar rund 20 Jahre lang abonniert. Aber wie angetönt: zum "auch sonst" muss ich mir halt schon die Brille mit dem Spezialfilter aufsetzen. Wie übrigens auch wenn ich den TA lese! - Bemerkt das bitte, ja!

Der langen Rede kurzer Sinn:
Ich find diese Karikatur einfach herrlich:

Sonntag, 14. Dezember 2014

The eye of the Tiger


Ich danke dem Tiger für diesen seinen Beitrag zum Thema

Bildli stammen vom fufi

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Die Doppelseite über die CIA-Foltereien im Tagesanzeiger vom 11.12. war zwar nett, doch was der Tagi nicht gemacht hat, und das fehlt mir sehr, ist das Folgende: Er hat nicht zu analysieren versucht, WARUM die USA wirklich folterten. Ich bin mir nämlich sicher, dass die Verantwortlichen bei der CIA und weiter oben schon recht bald wussten, dass die Ergebnisse der Folter, so wie sie intendiert waren, gleich Null waren. Sie haben dies der Weltöffentlichkeit einfach verschwiegen, um mit den Praktiken weiterfahren zu können. Aber hier, eben, die grosse Frage: Warum wollten sie unbedingt die Praktiken weiter betreiben, obschon diese ja nichts brachten?



Die Antwort liegt recht tief (und gleichzeitig nahe bei der Oberfläche) in der menschlichen Psychologie, das Stichwort ist Rache. Wenn man die Verursacher eines Schmerzes (oder vielleicht auch nur die vermeintlichen Verursacher) quält und selbst Schmerzen aussetzt, dann befriedigt man den Racheinstinkt. Und wenn man der Frau, die Ihren Ehemann in den Twin-Towers verloren hat, sagen kann, man habe nun einen der Schuldigen gepeinigt, dann fühlt man sich toll. Und die Frau vielleicht auch. Ob man hier nun die Wahrheit sagt oder lügt, weil der Gefolterte mit den Anschlägen nichts zu tun hat, ist total irrelevant. Auch für die Frau. (Dass man solche primitiven Beweggründe natürlich nicht publizieren kann, ist klar, wir leben in einer Zivilisation, und hier sind derartige Motive offiziell verpönt.)


Diese Mechanismen führen dazu, dass man immer mehr von dieser eigenartigen Methode des Genugtuungsgewinns einsetzt. Es wird immer mehr gefoltert. Und selbst, wie man im Tagi vom 11.12. lesen konnte, selbst wenn die Folterknechte sagen, sie hätten jetzt genug gefoltert, heisst man sie weiterfahren. Und zwar im Namen der inneren Folterlogik, die vom deklarierten Zweck ja eigentlich abgekommen ist. Denn es geht ja nicht um die Verhütung von zukünftigen Anschlägen (darum ist es vielleicht am Anfang tatsächlich kurz gegangen), es geht einfach um Vergeltung von Verbrechen der Vergangenheit.


So ist die Strafjustiz ja heute im Prinzip immer noch. Sie ist nicht populär (vor allem bei der Justiz, die am liebsten alles auf die Kommunikation zwischen Maschinen reduzieren würde), die Einsicht, dass hinter einer Strafe an erster Stelle Rache steckt, also ein sehr basales menschliches Bedürfnis, und sie ist noch nicht sehr weit verbreitet. Sie gilt natürlich auch hierzulande. Aber mehr noch gilt sie in den USA, wo die Rache die Aktionen von Polizei und Justiz in vielen Bereichen erklärt. Eine Beleuchtung der Fälle in New York und Ferguson in diesem Licht brächte sicher Erkenntnis.  Die Untersuchung, wofür denn die Polizei sich bei Michael Brown hätte rächen wollen, ist etwas weniger simpel, aber mit einer Beleuchtung der Vergangenheit der Rassenfrage in den USA kommt man hier weit. Stichwort: Die Weissen waren halt die Gleichheitsverlierer. Sie haben vielerorts die Entwicklung der Gleichheit von weiss und schwarz nicht als Win-win-Situation begriffen sondern sich als Unterlegene gesehen.



So. Ich hoffe, dass der Tages-Anzeiger hier noch einmal etwas nachbohrt. Wirklich. Denn diesmal hat der Tagi mit seiner Doppelseite nur etwas an der Sache gekratzt, in meinen Augen. Da geht noch mehr, und hier bin ich ganz sicher.

Mittwoch, 10. Dezember 2014

20 shades of black


Wenn die selbsternannte Hüterin der Demokratie und der Menschenrechte die Menschenrechte verteidigt und die Demokratie verschenken will ............ .

Aber lest selbst:



Und im Sinne der Ausgewogenheit:




Wie heisst’s so schön?

Der Zweck heiligt die Mittel!

Und spezielle Situationen erfordern spezielle Massnahmen.
Und Schlafentzug verhilft zu spirituellen Erlebnissen.
Und Waterboarding wird schon übermorgen als Extremsport betrieben werden?
Und an einer Bohrmaschine an der Schläfe ist noch niemand gestorben?



Holy torture!
 

Samstag, 6. Dezember 2014

fufi wünscht euch was

fufi wünscht euch allen einen schönen Chlaustag
und einen ebensöttigen 2ten Adventssonntag