Samstag, 30. Juni 2012

Grosse Röhren – und des Voulches Stimme

Stellt euch mal vor, ihr würdet eine Modelleisenbahn bauen.
So nach dem Motto von F nach B und zuerst den Berg hoch, dann durch einen Tunnel und zuletzt wieder den Berg runter.
















Und ihr würdet das Bähnli doppelspurig bauen, von F bis G und dann wieder von A bis B.
Bloss den Tunnel zwischendrin, DEN würdet ihr bloss einspurig bauen.
Wär ja schon ziemlich bescheuert, nöd wahr?


Stellt euch mal vor, ihr würdet eine Autobahn bauen, inkl. Tunnel ......
















So weit so bescheuert.
Aber das „Voulch“ scheint mit dieser Lösung ja ganz zufrieden zu sein. Es hat das in Plebisziten nämlich auch wiederholt bestätigt, zum Beispiel bei der Alpeninitiative und der Avantiinitiative.
Was allerdings weder die BrummBrumm-Fraktion noch Herrn NR Giezendanner samt Kumpels daran hindert, des „Voulches“ Willen anzupassen, neuerdings sogar mit tatkräftiger Unterstützung unserer herzigen „Miss Bundesrat“.




















Und das geht dann so:

Das Voulch hat nicht immer recht!

Und wer könnte denn besser dazu in der Lage sein, uns tumbem Pöbel sowas zu erklären als der Intimus und Ziehsohn des obersten Schweizers der Schweiz, nämlich NR Prof. Dr. Ch. Mörgeli – en guete Tag allershits!

"Das Volk hat nicht immer recht, aber der Wille des Volkes gilt. Bei manchen Abstimmungen besinnt sich das Volk nachträglich eines Besseren. Ich glaube, eine Mehrheit für eine zweite Röhre wäre heute machbar."
Eines BESSEREN, sagt er, und eine Mehrheit wäre MACHBAR!

"Die zweite Gotthardröhre ist nicht ein Wille der Obrigkeit, sondern in erster Linie ein Wunsch der Automobilisten ..... ."
Neiaberau, Chrigel, auf SO was gescheites wäre fufi ja nie von selbst gekommen!

Das ganze Interview findet ihr hier:

http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Das-Volk-hat-nicht-immer-recht/story/28729862?dossier_id=1516

Und das glockenhelle Stimmchen unseres Dorli-National und weshalb sie uns denn dieses neue Loch andrehen (sic!) will findet ihr HIER:

http://www.drs.ch/lib/player/radio.php?audiourl=rtmp%3A%2F%2Fcp23910.edgefcs.net%2Fondemand%2Fmpc%2Fdrs1%2Fsamstagsrundschau%2F2012%2F06%2F120630_SaRu_leuthard.mp3&sg=10000064&sh=10230813&type=popup&skin=srdrs


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Ergänzung von fufi am 1.7.12

Wir wollen WirtschaftsWachstum!

Wir wollen mehr von allem, und zwar subito und zu jeder Tages-, Nacht- und Jahreszeit!
Und vor allem billiger, denn das Billige ist der Feind des Guten!
Heiliger Konsum, segne uns mit deinen Gütern!

Wir wollen uneingeschränkte Mobilität. Freie Fahrt für freie Bürger, auch wenn das so ja eigentlich nicht gesagt werden darf!
Und das gilt auch für die OeV: Schneller, billiger und bequemer muss es sein.


SP-WahlWerbung 2011


















Und 5-Minuten-Takt bis ins hinterletzte Kaff und zurück, selbstverständlich. NICHT für die Indigenen, die kommen nämlich auch mit einem 1Std-Takt ganz gut zurecht, aber für die Urbanen, falls das Schicksal diese mal dorthin verschlagen täte!

Und das alles gefälligst OHNE Mehrverkehr und OHNE zusätzliche Umweltbelastungen.

SP-WahlWerbung 2011




 

 

 

Nein, das ist nicht nur naiv, sondern kurzssichtig und irgendwie arrogant


Wir können ganz einfach nicht den Fünfer und s’Weggli und auch noch das Schoggistängeli dazu haben. Wir können das Verkehrswachstum weder einschränken noch auf ein früheres Mass zurückdrehen.

Und was die vielbeschworene „Verlagerung auf die Schiene“ betrifft:
So gut wie alle grossen gleisigen Alpentransitachsen wurden im vorletzten Jahrhundert geplant und gebaut, einige erst zu Beginn des letzten.
Hut ab vor der Voraussicht der Planenden! Hätten sie sich denn nur auf das damals „aktuelle Verkehrsaufkommen“ beschränkt und zB. den Gotthard-Eisenbahntunnel nur einspurig gebaut - „Hui“, würde fufis Teddybär sagen!

Und zudem ist zumindest das CH-Schienennetz bereits heute heillos überlastet.

Deutsche Güterzüge warten auf die Abfahrt nach Süden
















Da gibt’s keine Reserven mehr für dringende Renovationen und so, und sollte denn auch noch ein unvorhergesehenes (nicht unvorhersehbares!) Ereignis eintreten ......  ?
 
 
Nachtrag aufgrund Diskussion am 10.7.12 / fufi
 
 

Dienstag, 26. Juni 2012

Kristallene Nächte

Kristallklar stehen tausend Sterne
Luna lässt ihr Licht über uns leuchten
Andromeda erstrahlt hell am Himmel

Einer schlägt seine Frau für Sex
Einer rettet zeuselnd die Schweiz
Einer erschiesst sich

Kristallklar stehen tausend Sterne
Luna lässt ihr Licht über uns leuchten
Andromeda erstrahlt hell am Himmel

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Und aus aktuellem Anlass am 29.6.2012, ca 18:00
(Weiss nicht wirklich, wie die
Diskussion homosexuell wurde)
jedenfalls:


War ich gut, Schätzchen?






















Und wie 20Min heute ja schrieb:
Die meisten CHler wünschen sich ja nen flotten 3er?

Thank you Madam, thank you Sir!

Sonntag, 24. Juni 2012

a midsummernights awakening

Fufi ist sauer. Schtinkesauer! weil:


Mir scheint, es gibt da gewisse TripleA’s, wo nicht wissen wo sie ihre Kacke rauslassen sollten.

Anonyme alkoholisierte Arschficker meine ich! 
Wie zum Beispiel DIESES Prachtsexemplar:
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Anonym hat gesagt…
************* sagt:
24. Juni 2012 um 03:05
"Als Fazit werde ich meinen Einfluss geltend machen, dass sowohl die Person hinter gabi als auch diejenige hinter beno hier permanent und mit all ihren alias gesperrt werden. Es reicht."

what a nazi cunt!

24. Juni 2012 09:44
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nun denn, zur Erinnerung, du AAArschloch – oder vielleicht Fatherfucker? -  :
Du befandest dich, als du das schriebst, in der Lounge, und NICHT im Mamablog, klaro?
Oder ist das für dein MiniHirn zu schwer zu verstehen?
Wünsche dir, dass du – wenigstens – mit deinem Skrotum denken kannst????

Und wenn Du denn meinst – NEIN! DEINE Schweinerei habe ich eigenhändig aus der Lounge entfernt! Und selbige danach entwurmt und desinfiziert!

Hach, ich mag ja eigentli gar nicht mehr dazu sagen, zu diesem UN-Thema  L

NEINNEINNEINUNDNAMALNEIN!

Die Lounge ist nicht, war es nie und wird auch nie der Abfallkübel vom MB sein, wo all die unreifen Wichser ihre verschissenen Windeln entsorgen können!
Weil sie drüben nämlich gesperrt werden, zu recht, wie ich in DIESEM Fall zugebe!

Wenn ihr Krieg wollt, könnt ihr ja Krieg haben. Aber dann krieget dort, wo EUER Krieg IST, denn dort werdet ihr genau das kriegen, wo ihr kriegt!



Und das gibt mir auch Gelegenheit, auf Milas Kommentar zu antworten:
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mila hat gesagt…
Meta, der MB ist anonym, hier hingegen geben sich Menschen, die über die Zeit doch so einiges über das Leben der anderen Beteiligten erfahren haben, einander mit diesem Wissen saftig auf den Deckel - mitunter auf unterstem Niveau.

Da mache ich einfach nicht mehr mit.

23. Juni 2012 20:47
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All das Wissen, wo scheint’s „Gewisse“ über andere haben, haben sie definitiv NICHT in der Lounge übereinander mitgekriegt, sondern im MB und/oder in der Bar.
Und ich find’s schlicht und einfach zum Kotzen, wenn es da „Gewisse“ gibt, die meinen, mit diesem „Wissen“ anderen Gästen der Lounge auf die Birne pissen zu müssen!
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Aber wisst ihr,
eigentlich fühlte ich mich heute morgen so gut, dass ich einen ganz anderen Post veröffentlichen wollte.
Und der wäre SO gegangen:

Wünsche uns allen einen wunderschönen Sommer!

Und ich bedanke mich bei euch allen für’s Mitlesen, Mitschreiben, Mitdenken!

und irgendwie in diesem Sinne:


Wish ye well, love to meet ye in the Lounge!

GBY!

Donnerstag, 21. Juni 2012

Impressionen von ännet dem Teich


Ich bedanke mich beim Tiger für diese CB!
Ich entschuldige mich beim Tiger, dass ich seine Bilder NICHT geladen habe.
Sie sind scheint's wieder am Verschlimmern des "Bloggers", bin froh, hab ich den Text hingekriegt!

Und im Namen der Lounge wünsche ich dem Tiger, gut angefangen zu haben und es gut zu haben, rundum, und möchte auch mal wieder seine Gesundheit erwähnen, s'ist jetzt bald ein Jahr her! Alles Gute, Tiger!

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State of the union
Zurück nach einer kleinen Woche bei unseren Freunden ennet em Teich, aus dem Land der begrenzten Unmöglichkeiten. Gesehen habe ich ein zutiefst verunsichertes Land, irgendwie, das aber ein grosses, ein zu grosses Selbstbewusstsein ausströmt, dumme, leere Phrasen im Fernsehen und gescheite Sendungen im Radio, Obdachlose, die einem fröhlich einen guten Tag wünschen, auch wenn sie nichts erhalten haben und Shopangestellte, die laut lachen und ihre Hand zum Hi5en hinhalten, wenn man einen kleinen Witz macht. Die USA, ein tolles Land, und viel cooler als es die Arschbackenzusammenkneifpenetranz von CNN suggeriert.

Hello!
Klar, ein Schweizer, sicher, ein netter, aber doch einer ohne Gepäck, ist schon irgendwie verdächtig und muss genau angeschaut werden. Aber das Ganze lief so freundlich und freundschaftlich ab, es war eher lustig als ernst.
"My colleagues will not understand that I let you in." Und dann kam ich an im kurzspitz gebuchten Hotel und hatte dank Jetlag etwas Zeit, mit dem Nachtportier, einem lustigen und blitzgescheiten Iren zu schwätzen. Der Mann hatte Nietzsche und Machiavelli gelesen ... und zog meine Rate von über 200 bucks pro Nacht auf erträgliche 41 herunter. Warum? Keine Ahnung, aber das Geplauder mit mir hatte ihm gefallen.

Posten
Es.ist.alles.so.stink.billig. Wirklich, die Durchschnittspreise betragen ungefähr einen Drittel von unseren, bei Food, Kleidern und allem anderern, Elektronik eh. Und Medizin gibt's im Supermarkt eine ganze Abteilung voll, ein grosser Sack Tortillachips (kleine gibt's gar nicht) kostet etwa 1.70. Und dann gehst Du mit dem Sack in der Hand rüber vom Walmart zum Radio Shack und unterwegs stehen zwei Angestellte von Office oder Home Depot am Rauchen vor dem Laden draussen und rufen fröhlich "Hey, he's bringing us chips!" In der Kleinstadt Boulder, unten mehr, war es etwas weniger krass, die Sachen waren teurer, aber auch besser, und die Läden und Restaurants gehobener. Generell kriegt unsereins aber für 10$ genug zu essen, in einer Nobelhobelpizzeria kostete der Fladen 14$, ein totaler Ripoff. War aber fein, das Teil, die müssen sich im Keller ihren eigenen Napoletaner halten. Seltsam, dass sich sowas lohnt bei der Pizzeriadichte in Boulder. Im Zentrum sind sicher 10 davon. In Denver hat der superfeine Thaifood von der kleinen Küche in der Fussgängerzone ganze 5$ gekostet, weniger als 4.50 also, auch das wohl etwa ein Drittel unseres Preises. Bei Levi Strauss gibt's Jeansjacken zu einem Drittel des Preises von hier. Wer also seine Schulklasse denimisieren will, hat die Reise draussen.


Flug
Ich habe mein Ticket auf irgend einer der tausend Ticketseiten im Netz gekauft und knapp 1200 Franken von Zürich nach Denver und zurück bezahlt. Den Flug musste ich allerdings stornieren und neu kaufen, diesmal direkt beim Flughafen in Zürich, bei British Airways, 90 Minuten vor dem Abflug. Bezahlt habe ich gleich viel. Also: Es kostet nicht viel und ist sehr simpel. Man muss allerdings zuvor etwas Administratives erledigen, die USA wollen so ein Sicherheitszertifikat verkaufen. Das sagt Euch die Seite dann schon. Es dauert wenige Minuten. Ein biometrischer Pass, wie immer behauptet, ist nicht nötig für die Reise.
Den Kohlendioxidausstoss kann man auf myclimate.ch kompensieren (klar, besser als das Kompensieren wäre das Nichtfliegen, das müsst Ihr mir nicht sagen). Die Kompensationskosten betragen CHF 113, also gerade einmal 10% des Flugpreises. Erträglich, finde ich.

Food und 911
Naja, im Hotel ist der Food wohl überall schlecht, wenn man nicht luxuriabel residiert oder zumindest komfortös. Und in der Tat, die faden und harten Brötchen, die überzuckerten Muffins und die supersüssen Fruchtsäfte sind nicht unbedingt der WHO-Empfehlung entsprungen. Naja. Der Cappuccino war meist sehr schlecht (auch in allen Bars und Restaurants), zu Sternstunden nur einfach schlecht, dafür war der Espresso nicht grundübel (allerdings kann man da auch wenig falsch machen mit einer anständigen italienischen Espressokanone). Der Amikaffee ist normales Filterbräu, schmeckt genau wie hier, Geschmackssache. Ich mag das Zeugs irgendwie (ja, haut mich). Dafür läuft immer der Fernseher, wer also mit Osama bin Laden frühstücken will, kein Problem. ObL war übrigens das Standardthema auf allen Sendern, und meist fand man es sehr gut, dass man den Typen endlich abgeknallt hat. Meist, nicht immer. Ich hörte tatsächlich einmal am öffentlichen Radio eine nachdenkliche Sendung, wie wohl die USA in der Welt wahrgenommen wird, mit einem ernsthaften Moderator und einem kenntnisreichen Gast. Und einmal, ich staunte wirklich nicht schlecht, kam am Fernseher 911 Mysteries, ein Programm, das die wichtigsten der vielen Ungereimtheiten rund um den Tag der Tage aufzählte. Und da gibt es ja haufenweise, wer sich interessiert, muss keinen Matthias Bröckers lesen oder Andreas von Bülow, da reicht ein Blick auf unseren Lieblingssender: http://www.youtube.com/watch?v=LwayjX4ipFc . Wie gesagt, ich betätige mich hier nicht als lächerlicher Verschwörungstheoretiker, Elvis ist sicher tot, aber so, wie wir es von unseren Medien vorgesetzt erhielten, lief es vor zehn Jahren mit Sicherheit nicht ab. Whatever.


Lieblingsfarbe
Bei der Uni skatet ein fröhlicher Studi an mir vorbei und ruft mir fragend zu "What's your favorite color?" und auf meine Antwort "öööh, blue!" schmettert er ein erfreutes "sweet!" hin und fährt von dannen. Ist Euch sowas schon mal passiert beim Seilergraben oder auf der Polyterrasse? Nicht, oder?


Probleme
Ein paar Sachen laufen anders als hierzulande. Das Parkhaus wird aus dem Auto heraus bezahlt, wer zuerst ein Ausfahrsticket erwerben will, scheitert. Im Verkehr herrschen tiefe Tempolimiten, die sich überdies alle paar 100m ändern, Ausschau halten nach Speedlimit-Schildern ist also nötig. Was nicht so einfach ist wie hierzulande: die meisten Schilder sind recht schmucklose Texttafeln mit Worten und Zahlen. Analphabeten wissen also nicht, ob die 30 auf dem Schild eine Geschwindigkeitsbegrenzung oder eine Entfernungsangabe ist. Allerdings ist nichts mit den angeblich so coolen US-Drivern. Zu schnell gefahren wird wie bei uns, beim Rechtsüberholen sind die Amis wahre Profis und wer bei grün nicht sofort losfährt wird gnadenlos zusammengehupt. Da fühlt man sich gleich daheim.

Radio
Im Radio läuft die gleiche charakterlose Sauce wie bei uns, nur heissen die Sender nicht irgendwie Energy oder Central sondern benennen sich mit seltsamen Buchstabencodes oder gleich mit ihrer Lieblingsfrequenz. Die Sendungen mit den aufgestellten Moderatören sind wie hier, stammhirn-(aber ansonsten garantiert un-)stimulierende Games wechseln sich ab mit lockigflockeren Themen.

Feministinnen
Erstaunlich, wie nett mir, einem chächen Typen, eine feministische Sexologin im Flugzeug von ihrem Spezialgebiet erzählte und von den Kursen, die sie durchführt. Da lernt einer wie ich in kurzer Zeit viel...

Twin Peaks

Etwa eineinhalb Fahrstunden weg von Denver ist ein kleines Rocky-Mountains-Bergstädtchen namens Nederland (http://nederlandco.org/). Ein falscher Name, wie nur etwas, denn der Ort liegt auf 2500 Metern Höhe, mitten in den Bergen, und strömt nicht das Fluidum von Amsterdam aus sondern den spröden Charme von Twin Peaks. Wobei eine Gemeinsamkeit gibt's doch: in Nederland ist das Kiffen legal... sowas.

GSM

Ah ja, ich habe ein Mobiltelefon gekauft, das nur in den USA funktioniert, wer es will, mailen (pleoni@gmx.net), ich schenk's Euch. Roaming ist sacketheuer, vier Minuten mit diesem Telefon plaudern und man hat die Kosten drin.

Und das beste
Wirklich von den Socken hat mich gehauen, wie leicht man mit Leuten ins Gespräch kommt. Meist reicht ein kleines Wort, ein Scherz, und schon fliesst es hin und her. Und nicht etwa dumm wird dahergeschwafelt, durchaus mit gescheiten Leuten kommt man da ins Reden. Etwa mit der Verkäuferin im Bibelladen (in den ich flüchtete vor dem kalten Wind) die einen die famose Zeitschrift "Christian Science Monitor" empfiehlt, eine Zeitschrift mit sehr wenig "Christian" aber umso mehr "Science", fabelhaft. Oder mit der Verhaltensforscherin im Park mit den beiden Hunden Darwin und Maggie (zweiteren hätte sie Lorenz nennen sollen, aber es war halt ein Weibchen...). Oder, eben, dem belesenen Hotelportier Ryan.

Fazit
Ich war 5 Tage da, und ich habe hier lange nicht alles erzählt, was ich so erlebt und gesehen habe. Die Amis sind ein nettes Völkchen, ich kann sie Euch nur ans Herz legen. Geht sie besuchen, lasst etwas Geld dort, sie können's brauchen, und lasst Euch von ihnen verzaubern. Denn sie sind zauberhaft. Das sagt Euch ein alter Amerikakritiker.

Montag, 18. Juni 2012

DU bist nicht so, wie ICH will, dass DU zu sein hast!

Aber leider tendieren wir ja wohl alle dazu, von Anderen zu erwarten, dass sie so zu sein haben, wie wir es von ihnen erwarten.

Harmloseste Variante:
Wir wählen Frau A.B. in den XY-Rat, weil sie verspricht, sich für dies und das einzusetzen und jenes und anderes zu bekämpfen.
fufi meint: Wenn sie denn mit DIESEN Versprechen gewählt werden will, soll sie das, was sie verspricht, den auch tun, gefälligst!

Schlimmste Variante:
Eltern machen Kinder und erwarten vom Kind, dass es denn DAS sein müsse, was die Eltern schon längst vor der Geburt beschlossen haben, was das Kind sein soll.
Vatti sagt später: Wenn wir gewusst hätten, dass es DICH gibt, hätten wir DICH abgetrieben!

Häufigste Variante:
Beziehungskistenkrise – ganz unabhängig von hetero-verheiratet, homo-reigstriert oder wilder hetero- oder homo- ......... . Oder so.
Und die geht so:
Damals, als wir uns verliebt, verlobt und verheiratet , oder unsere ewige Liebe registriert oder sonstwie was getan haben, jedenfalls: DAMALS warst DU NICHT, was DU jetzt bist!
DU hast damals NICHT getan, was DU heute tust, und was DU heute tust, hast DU damals NICHT getan!
ICH will DICH aber als das, wo DU DAMALS gewesen bist!


Tja, der Lateiner weiss: Tempora mutantur ...

Selbstverständlich bin – nicht nur ICH – nicht mehr dasselbe, was ich damals gewesen bin.
Hoffentli au! denn auch DU hast dich hoffentlich inzwischen etwas „weiterentwickelt“.
Dazu später.

Betrachten wir zunächst den Urknall der allermeisten Beziehungen:
Da schlägt zuerst mal die Liebe erbarmungslos zu, vorzugsweise in den Bauch, wo danach sich für eine mehr oder weniger lange Zeit die Schmetterlinge wie wild austoben.
Und da geben sich alle Beteiligten die grösste Mühe, nur ihr Sonntags-Gesicht zu zeigen und allfällige Macken des anderen geflissentlich zu ignorieren.

Was auf die Dauer(!) selbstverständlich nicht gut gehen kann.
Das merkt nicht nur Mann spätestens in den 3tten gemeinsamen Ferien, oder denn beim Bezug der 1ten gemeinsamen Wohnung.
Und noch immer hängen Beide dem verbreitetsten aller Beziehungs-Aberglauben an, wonach „die Zeit“ es denn schon richten werde!


Du sollst dir kein Bild von mir machen!

So wie auch ICH mir kein Bild von DIR machen soll!

Und wie angetönt: Niemand ist davor gefeit, sich weiterentwickeln zu dürfen.
Da treten vielleicht frühere Interessen mehr und mehr in den Hintergrund, altverdrängte Wünsche drängen wieder ins Bewusstsein und neue entstehen sozusagen aus dem Nichts.
Und JETZT ist das Andere definitif nicht mehr DAS, was es einmal war!

Und jetzt wird’s nämlich ernst!

Denn BEIDE tragen – hoffentlich – noch immer das Bild vom Anderen im Herzen, von damals, als das Leben noch schön und die Liebe noch einfach war!
YESTERDAY!
Und DIESES Bild entspricht der Realität schon längst nicht mehr, auch und gerade weil Beide das schon jahrelang NICHT wahr(!)haben wollten.

Wer JETZT immer noch auf diesem längst veralteten Bild beharrt, hat nicht nur verloren, sondern recht eigentlich der Beziehung bereits den Todesstoss versetzt, weil auf das Erste unweigerlich das Zweite folgt, nämlich


Der ultimative Beziehungskiller

DU musst DICH ändern!

MANN meint:
FrauOFrau, meinst du denn, ICH hätte nicht gemerkt, dass es zwischen uns schon längst nicht mehr so „klappt“ wie früher? Erspare mir die Details!
Und jetzt solls BLOSS an MIR liegen? ICH bin ALLEINE SCHULD an der ganzen Misere?
FRAU meint dasselbe!

BEIDE meinen: Ich bin was ich bin und – ACHTUNG! – ich bin was ich sein will!

Und das war’s denn auch – Hasta la Vista, Baby!

Fufi meint:
Niemand MUSS sich ändern, weil sich nämlich niemand ändern KANN!, ganz abgesehen, dass sich denn unter den skizzierten Bedingungen auch niemand ändern WILL!
(also Ich für meinen Teil würde SO was sicher nicht wollen!


Lieben und Lieben lassen


So werft doch endlich alle eure Bilder, die ihr vom anderen habt, über Bord!

Wenn ihr ihn noch immer liebt – lieben wollt? -, verstellt ihr euch ja bloss die Sicht, ihn als DAS zu sehen und zu lieben, was er heute ist! (gilt auch geschlechtsumgekehrt).
Und wenn das denn sogar gegenseitig der Fall sein sollte?
Dann kann aus dem scheinbar verdorrten Pflänzchen ein schöner neuer Strauch entstehen!
(für GärtnerInnen: Kennt ihr das „tränende Herz“, o.a. „Alpenwaldrebe“?)
Andernfalls:
OMG! Dann wird’s bösartig, leider! und wahrscheinlich unheilbar!

Achtung, zur Beschreibung dessen, was ich nun sagen möchte, fehlen mir die Worte, deshalb:
It’s never too late, to start all over again!

Achtung: Brutales Video, aber vielleicht irgendwie zutreffend auf die Gefühlswelten der Beteiligten.
Und der Schluss: Brothers to the end! - THAT’S IT!

Oder aber:
Versteinerte Herzen


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Sorry, dieses Thema berührt fufi ausserordentlich, aufgrund seinen Erfahrungen.
Er meint deshalb: Was tun, wenn alles verloren scheint?
Verweist auf und orientiert euch an denjenigen (fufi weiss, was er schreibt!), von denen Gott sagt:
Geknicktes Rohr wird er nicht brechen, und glimmenden Docht nicht löschen!

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Abschliessend zum schlimmen Thema dann doch noch dies:


und Frauen: nach 30 Jahren Zusammenseins mit fufine weiss fufi, dass es mängisch verdammt schwierig sein kann, eure Männer zu verstehen:

Mittwoch, 13. Juni 2012

Von Beziehungen und Entschuldigungen


Tja, heute wird die Lounge auch Kalendarisch genau 1 Jahr alt!
Und, auch wenn's Zufall ist, so freue ich mich dennoch sehr, dass dieser Eintrag zugleich der hundertste ist und dass ich ich gerade in diesem Eintrag
eine CB von Zysi veröffentlichen darf! Dankeschön, Zysi!

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Im Lichte der aktuellen Ereignisse

möglicherweise als "nützlicher Text" zu verstehen, von einem Bibelleser:
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Kürzlich lief ich in einer Papeterie an den Stand der Grusskarten. Dabei habe ich so rumgschmöckert und folgende Karte gefunden; nicht weil ich diese direkt verwenden kann, aber vielmehr als nützliche Gedankenstütze für die Menschen.
Auf der Vorderseite der Karte gibt es einen Orang-Utan, der sehr reuevoll aussieht. Dazu heißt es: „Es tut mir leid, ich war im Unrecht . . .“ Freilich drückt das „. . .“ aus, dass sich der Text im Innern der Karte fortsetzt.
Beim Öffnen der Karte liest man dann: „. . . aber Du warst noch mehr im Unrecht.“

Diese Karte resp. deren Auspruch erachte ich als besonders wertvoll, weil sie ein Haupthindernis bei dem Aufbau menschlicher/göttlicher Beziehungen darstellt – die Entschuldigung, die gar keine ist. Warum entschuldigen sich Menschen, wenn sie sich in Wirklichkeit nicht entschuldigen wollen? Kann es sein, dass sich Menschen/Christen manchmal entschuldigen, um der Erwartung anderer gerecht zu werden? Es gibt aber einen großen Unterschied zwischen dem Wissen um richtiges Verhalten und der Ausführung richtigen Verhaltens, das von Herzen kommt.


Ich weiss es, tue es aber nicht


Einige der unhöflichsten und anstößigsten Menschen sind die „korrektesten“. Von Natur aus sorgen wir uns mehr um den Anschein und um die mechanische Ausführung des Richtigen, statt uns um die Rettung einer Beziehung zu kümmern. Es ist wichtig zu verstehen, warum das der Fall ist.

Um eine Beziehung aufzubauen, muss Ihnen das Wohlergehen der anderen Person wirklich am Herzen liegen. Was hier so selbstverständlich daher kommt, ist wie wir wissen und bezeugen müssen nicht so klar wie das Wort "Beziehung" es eigentlich selbstredend meint. Für die meisten von uns ist das kein natürliches Anliegen, höchstens ein soziales Erfordernis. Denken wir darüber nach – die meisten von uns haben wenig in andere Menschen investiert. Männer/Männer und Frauen/Frauen können in der Ehe/Partnerschaft/Konkubinat viel Leid erleben; dennoch bleiben sie aus einem Grund zusammen – sie haben viel in die Beziehung investiert. Oder dann eben nicht.

Eltern können ihre Kinder durch die schwierigen und rebellischen Jahre hindurch lieben. Wenn jene Kinder erwachsen sind, werden ihre Eltern ihnen als ihre größten Förderer aus dem gleichen Grund zur Seite stehen – sie haben viel in ihre Kinder investiert.

Gott denkt auch so über Beziehungen. Er liebte uns, als wir nicht liebenswert waren (Römer 5,10: Denn wenn wir, da wir Feinde waren, mit Gott versöhnt wurden durch den Tod seines Sohnes, viel mehr werden wir, da wir versöhnt sind, durch sein Leben gerettet werden.). Gott hat alles, was er hat, in eine Beziehung mit uns investiert (Johannes 3,16: Denn also hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, auf daß jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe). Wir können in das Leben anderer Menschen investieren, indem wir uns die Zeit nehmen, um eine Beziehung zu ihnen aufzubauen – um uns um sie zu kümmern. Aber haben wir in das Leben anderer Menschen investiert? Welche Beziehungen haben wir aufgebaut?

Es gibt Menschen, die nicht wissen, wie man eine Beziehung aufbaut. Eltern von Kinder wissen um diesen Umstand und können dies beobachten. Als wir kürzlich umzogen galt es für die Kinder wieder neue Bezieheungen zu den Gspändlis draussen aufzubauen. Ich erinnere mich an Kinder, die zu den Kindern kamen, um mit ihnen oder vor allem mit ihren Spielsachen zu spielen. Einige fragten, begrüssten unsere Kinder andere nahmen und wollten das Gefundene auch kaum teilen oder zurückgeben. Meine Kinder schauten mich teilweise hilfesuchend an, und meine Antwort habe ich nicht vergessen: „Bueb/Meitschi, die wollen nur Freundschaft mit dir schließen.“

Wir "Erwachsene" wissen, dass Kinder oft recht seltsame Methoden benutzen, um ihr Interesse an anderen kundzutun. Aber meine Kinder meinten, dass dies eine seltsame Art war, Freundschaften zu schließen! Nach und nach jedoch fanden sich die Kinder aller Couleur und spielen heute mit den ihnen vertrauten Umgangsformen und werden mittel Begleitung der Eltern (mehr oder weniger) in diesen Beziehungen betreut und geführt.

In der Zeit seit jenem Ereignis bin ich mir der Macht der Vermittlung zutiefst bewusst geworden. Ich glaube, dass manchmal der größte Beitrag zum Aufbau einer Beziehung von einer sanftmütigen und weisen dritten Person geleistet werden kann, der die beiden anderen Menschen am Herzen liegen. Das ganze Buch Philemon beinhaltet diese Botschaft.


Ich oder die Anderen zuerst?


(fast wie beim Einsteigen in den ÖV)

Das nächste Prinzip kann ich am besten mittels einer Redewendung beschreiben. Ich glaube, dass wir bereit sein müssen, „den Kürzeren zu ziehen“. Wir müssen bereit sein, benachteiligt zu werden, ohne dass wir Demut vorspielen. Dieses Prinzip ist der Kern von vielem, was in zwischenmenschlichen Beziehungen "abgeht". Es geht um die persönlichen Benachteiligung mit der Absicht, dem Mitmenschen nicht die Verantwortung alleine dafür zu geben.

Der erste Petrusbrief handelt in einem Sinne von der Bereitschaft, „den Kürzeren zu ziehen“. Dazu können wir den ganzen Brief lesen. Fleischlich gesinnte Menschen sind bereit, sich vorübergehend übervorteilen zu lassen, weil sie vielleicht eine Chance sehen, eines Tages abzurechnen. Leider hören wir einige Christen sagen: „Warte nur, bis ich im Reich Gottes bin!“ Mit dieser Haltung verfehlt man das Ziel gänzlich.
Die Botschaft des Petrus ist, dass wir durch andere Menschen viel weniger erlitten haben, als wir selbst Christus zugefügt haben. Doch er vergab uns und löschte unsere Sündenschuld völlig aus. Dabei geht es wieder um etwas Geistliches. Aus einem Grund, den ich nicht ganz verstehen kann, behandeln wir Menschen die Sündenvergebung durch Gott als eine Selbstverständlichkeit – „Nun, so soll es auch sein!“ –, aber die Sünden anderer Menschen gegen uns sind etwas Persönliches. Wenn wir Beziehungen aufbauen wollen, müssen wir willens sein, „den Kürzeren zu ziehen“ in demselben Geist, in dem Jesus es für uns tat. Und nicht schauen, wie wir dem anderen eins auswischen können; alleine oder im Verbund.

Diese Gedanken sind nur die sprichwörtliche Spitze des Eisbergs, aber für jetzt genügen sie. Das nächste Mal, wenn das Leben euch beim Aufbau einer Beziehung eine Herausforderung schickt, versuchen Sie, mit den Worten anzufangen: „Es tut mir leid.“ Und meint es auch so. Ansonsten wir dem anderen nicht das zugestehen, was wir für uns ebenso einfordern.

Samstag, 9. Juni 2012

Fufis Bibelstunde für Ketzer

Jahr 0
Wie ihr vielleicht wisst, beginnt das ganze ja schon mit dem 1. Kapitel der Bibel, vor etwas mehr als 5000 Jahren also - biblische Zeitrechnung!
Denn schon dort steht:
„Und Gott segnete sie [die Menschen] und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde und machet sie euch untertan, und herrschet über die Fische im Meer und die Vögel des Himmels, über das Vieh und alle Tiere, die auf der Erde sich regen.“ Gen 1, 28

Jahr 0,1: Aber damit war’s ja noch nicht genug:
Denn, kaum auf der Welt, begannen wurden die Menschen kriminell und taten, was sie nicht tun sollten. Gen 3 (fufi meint, dazwischen liegt immerhin 1 ganzes Kapitel!)
Jahr 16: Der erste Mord !!!!!!
Der eine verbrennt Gras (Mehrdeutigkeit beabsichtigt), der andere ein fettiges Schaf.
Was riecht besser? Im Streit erschlägt der eine Bruder den anderen Bruder.
Aus nichtigem Anlass also?

KEINESFALLSTENS,  denn die Frage, die zum ersten biblisch dokumentierten Mord in der Geschichte führte war:

WEN HAT GOTT LIEBER?
MICH oder dich?


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ca. 5000 Jahre später, in biblischer Zeitrechnung

Da kann’s ja nicht verwundern, wenn gewisse Christen (ich sage und betone ausdrücklichstens: GEWISSE!) sich an diesen alttestamentarischen Methoden orientieren, im 21. Jahrhundert.

Da dürfen Andersgläubige ja lockerstens verbombt werden, wenn’s denn hilft, das Reich des eigenen Gottes zu errichten.
Und zum Schutz des Lebens dürfen selbstverständlich auch alle AerztInnen abgeknallt werden, die Abtreibungen vornehmen. Denn, wie gesagt: NICHTS ist heiliger als das Leben!
ALLES, was NICHT SO ist, wie DIESE Christen meinen, wie es zu sein haben solle, wird GNADENLOS! bekämpft! Erspart mir weitere Beispiele!

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vor 2000 Jahren, rund, lebte ein gewisser Jesus von Nazareth,

den DIESE gewissen "Christen" nicht aufhören können als IHREN "HERRN" zu preisen.

Und der sagte, wie es in der BIBEL überliefert ist, nämli in Mk 9,38 ff:

„38 Johannes sagte zu ihm: Meister, wir sahen einen in deinem Namen Dämonen austreiben, und wir hinderten ihn daran, weil er uns nicht folgt.
39 Jesus aber sprach: Hindert ihn nicht, denn niemand wird in meinem Namen Wunder tun und bald danach schlecht von mir reden können.
40 Denn wer nicht gegen uns ist, ist für uns.“

Dasselbige meint auch der Evangelist Lukas in Lk 9,50:
„Da sagte Jesus zu ihm: Hindert ihn nicht daran,
denn wer nicht gegen euch ist, ist für euch.“

Seltsamerweise lässt Lukas den Jesus etwas später das genaue Gegenteil sagen:
„Wer nicht mit mir ist, der ist gegen mich, ..“ Lk 11,23

Und wird dabei von Matthäus bestätigt:
 „Wer nicht für mich ist, ist gegen mich, ...“ Mt 12,30


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zurück in die Gegenwart

Nein, ich kann’s einfach nicht verstehen, weshalb diese gewissen „CHRISTEN“ sich derart was von unchristlich benehmen.

Haben Sie dann Angst um ihren ach so festen „GLAUBEN“?
Sind sie verängstigt, weil die „böse Welt“ eben halt doch nicht SO ist, wie sie eigentlich „glauben“, dass die Welt sein müsste? Und meinen, das „Böse“in der Welt ausrotten zu müssen?
Haben Sie vielleicht Angst, dass GOTT andere ebenso lieb haben könnte wie sie, wo sie doch tagtäglich – hach, ihr wisst schon.

Oder geht’s vielleicht nicht doch eher um das, worum sich die Welt seit dem Erscheinen des so genannten homo sapiens sapiens vor einigen 10’000 Jahren zu drehen scheint:

Um Macht und um’s Geld ?

Dienstag, 5. Juni 2012

Wollt ihr ewig leben?

Falls ja:
Dann würde ich euch raten, selbiges NICHT in Basel, Istanbul oder San Franzisco tun zu wollen.

Weil’s nämlich unterdessen geologischerseits längst bekannt ist, dass diese – beispielhaften – Städte bloss darauf warten, von einem gigantischen Erdbeben in Schutt, Asche und Sondermüll gelegt zu werden.


Istanbul von oben (nein! NICHT von unten!)


















 
NEIN!
Ich will das, was in den letzten Tagen in Italien geschehen ist NICHT irgendwie verharmlosen oder gar zu schlechten Witzen missbrauchen.

Aber was ich mich seither eben doch frage:
Dort, in Italien, in den genannten Städten und vielen weiteren Gebieten wird die Erde mit Sicherheit sich bewegen. Sprich: Alles von sich abschütteln, was sie zwickt und juckt.
Ernsthaft:
Erdbeben/Tsunamis etc. sind unausweichlich, wegen der Plattentektonik:


Afrika bewegt sich auf Europa zu, Nordamerika driftet Richtung Mars ... !
Und es wird keinesfalls so sein, dass sich „die Erde“ auch nur einen Mikroscheiss darum kümmern wird, was da über ihr so vorgeht.

Und auch wenn’s manchmal bloss im kleineren Massstab abgeht:
Erdrutsche, Ueberschwemmungen, Springfluten und ähnliches.

Gotthardeisenbahn, 5.6.12


Die Frage:
Weshalb haben denn die Menschen DIESE „Siedlungen“, von denen sie spätestens seit 50 Jahren WISSEN müssen, dass sie früher oder später zerstört werden – brutal zerstört – denn nicht schon längst verlassen?

Ist’s denn einfach eh schon zu spät, diese Millionen Menschen, diese milliardenteuren Industrien nach anderswo zu zügeln?


Baseler Chemie, vor langer Zeit!
















Oder verlassen sie sich einfach drauf, dass ein geologisches Augenzwinkern – je nach Situation – gute 100 Jahre dauern kann?

Dass es also SIE nicht mehr treffen wird?
Nach uns die Sintflut, sozusagen?

Ich weiss es nicht!
Aber irgendwie meine ich, wir können gar nicht anders.
Wir sind, wie alles Lebendige, stets vom Risiko umzingelt.
Alles Leben ist immer und überall von den jeweiligen, günstigen Umgebungen abhängig.
Das geht von der CH-Kleinfamilie bis hin zur arktischen Bärin mit 2 Jungen.

Zum TOD verdammt?

Zum LEBEN geboren!