Heute gibt’s in der Lounge wieder mal ein paar Delikatessen
aus fufi’s grossem Keller voll unnützem Wissen.
Abt. Christlich-abendländische Kultur
Der olle Immanuel (=Gottseibeiuns) Kant, ja DER Kant
wo als erster gedacht hat, dass der Andromeda-Nebel eigentlich eine Galaxie
sei, wie zum Beispiel die Milchstrasse, hat sich damals fürchterlich über seine
Nachbarschaft aufgeregt.
Nicht, weil er neben einem Gefängis wohnte. Und auch nicht,
weil die Gefangenen behufs Zweckung von persönlicher Läuterung stets
christliche Lieder singen mussten.
NEIN! Sie haben falsch gesungen, die Kerle!
Abt. drinking in space
In der Schwerelosigkeit ist es nicht möglich zu Rülpsen.
Anstossen mit Sekt oder das wenn auch noch so verdiente Feierabendbierchen sind
deshalb tunlichst zu unterlassen, von wegen dem Prickeln. Und dies ganz
besonders, weil auch nur aus Röhrchen getrunken werden kann, und auch das mit
der Schwerelosigkeit zu tun. Für AnfängerInnen eignet sich deshalb am besten ein leichter
roter Beerliwein.

Zur Perfektion getrieben haben’s die beiden russischen
Kosmonauten, wo einander im „Nichts“ gegenüberschwebend, an ihren Röhrchen
suggelnd (NEIN!), während ihrer Mission mehrere 5-Liter-Kanister voll Cognac in
Urin metamorphisiert haben.
Und letzterer schwebt jetzt in Form wünderhübscher
kleiner Goldkügelchen irgendwo in den Weiten des Alls.
Abt. 2000-Watt-Society
Die Weihnachtseier werden schneller hart, wenn sie
beim Kochen in der Pfanne mit einem Deckel bedeckt werden.
Abt. de gustibus
Truthahngeier wehren sich gegen Feinde, indem sie
nach ihnen kotzen. Und das muss ziemlich zum Kotzen sein, sagen ihre Feinde.
Koyoten dagegen sind ganz anderer Meinung:
Sie LIEBEN Truthahngeierkotze!
Und drum ärgern sie die Geier auch oft und gerne, in der
Hoffnung, dass da ein leckeres Häppchen für sie rausfallen möge.
Abt. Landeskriminalamt Niedersachsen
Der gute Geruchssinn der Tiere macht Truthahngeier als
Spürvögel für polizeiliche Zwecke interessant. Im Juli 2010 begann das Landeskriminalamt
Niedersachsen mit der testweisen Abrichtung in Kärnten gezüchteter
Truthahngeier zur Suche nach Leichen.
65 Kommentare:
Mehr über's lustige Astronautenleben gibt's hier:
Mary Roach - Was macht der Astronaut, wenn er mal muss?
ISBN 978 3 499 62790 3
Höchst empfehlenswert, da ebenso Vergnüglich wie lehrreich!
OT (auf den Blogeintrag gehe ich später ein):
Es ist ganz gut, dass die Bettina Weber zur rechten Zeit genau das richtige schreibt. Das wird unserer Familieninitiative mehr helfen, als 1000 Plakate. Genau diese Art von "Polemik" hat das Gegenteil zur Folge: Der Leser (und Stimmbürger) denkt, "junge, dumme Emanzenschreiberin, die keinen abgekriegt hat, kühl ihr Mütchen". Ich meine, das Volk ist nicht blöde. Wie die Gegner der Initiative sich abmühen, ein Modell zu verteufeln, mit welchem die meisten von uns ganz gut aufgewachsen sind - dieser Schuss wird genau nach hinten losgehen. Und dann zeigen sie -ausgerechnet - die erste Bundesrätin im Chuchischurz, als stünde gerade sie im Verdacht ein Heimchen am Herd gewesen zu sein...ja, Kat hat recht, die Linken irritiert nichts mehr als eine starke, selbstbewusste bürgerliche Frau.
Was die Gegner immer noch nicht kapiert haben: Sie können niemandem Angst machen. Die Einverdienerehe ist eine historische Errungenschaft für breite Bevölkerungsschichten. Nicht jede Frau ist Atomphysikerin, Börsenmaklerin oder beschreitet eine Karriere zum Bsp. in der Judikative, die nicht durch ein paar Jahre zuhause mit den Kindern zu haben wäre. das ist den Leuten Sand in die Augen gestreut. Wenn eine Frau trotz Kinderglü'ck voll durcharbeiten will - bitte, das ist ihre Sache. Sie verdient ja dafür auch Geld, viel Geld. Wenn eine Frau sich aber entschliesst einpaar Jährchen ganz für ihre Kinder da zu sein, dann ist das weder "rückschrittlich" noch "konservativ" noch "unemanzipiert". Es ist klug. Und für die Kinder ist es sowieso das Grösste. Wer etwas anderes sagt, ist krank im Kopf.
Also, Danke vielmals der Schreibkraft Bettina Weber für Ihre tatkräftige Hilfe.
Nur weiter so, ihr linken Idioten!
http://www.tagesanzeiger.ch/kultur/diverses/Weg-vom-Herd/story/19055414
die nicht durch ein paar Jahre zuhause mit den Kindern unterbrochen werden kann
sollte es heissen!
Tja, Orli,
Ich glaub ich weiss, was du sagen würdest, wenn ich sagen würde, es sei nicht Aufgabe des Staates, gewisse "Familienmodelle" zu fördern.
Drum frag ich dich bloss, weshalb der Staat es denn für richtig hält, dass so viele achsoheilig geschlossene Ehen so mirnütdirnüt gswchieden werden dürfen.
Hat ja eigentli auch was mit Familienpolitik zu tun, glaub?
Und Wer betreut die Kinder danach selbst? Und wer geht fremd, in der Kinderbetreuung?
UND: Werden die Kinder denn überhaupt betreut?
Aber gäll: Hauptsache wir bezahlen weniger Steuern!
Tja, Katharina,
ich weiss schon, dass das Vögelchen neben dem Koyoten ein Geococcyx velox ist (sein sollte), und kein Cathartes aura.
Hab das Bild ja eh bloss wegen dem Koyoten reingestellt.
(Zumal der Kerl ja Bezug nimmt auf einen früheren Abschnitt!)
Aber den Truthahngeier hab ich dann später doch noch verbildlicht!
;-)))
Fufi, die Linken bezahlen aber doch gern mehr Steuern. Das ist immer das erste, was sie vorschlagen, wenn die böse Wirtschaft nicht so tut, wie sie sollte. "Die Reichen" sollten etwa die Hälfte abgeben, damit wir all die schönen sozialen Sachen finanzieren können, nicht? Wirtschaftskrise? Sofort Steuern rauf um sechs Prozent! Wovon sollen denn sonst alle die Staatsangestellten leben?
Nein, es ist nicht Aufgabe des Staates, ein bestimmtes Familienmodell vorzuschreiben. Das tut er aber mit dem Fremdbetreuungsabzug. Deshalb muss man hier einen Ausgleich schaffen. Das ist aus klassich liberal-antietatistischer Sicht eigentlich unschön, aber diese Tubel wollen es nicht anders.
Dass auch der Fremdbetreuungabzug Millionen an Steuerverlusten bringt, stört die gleichen Linken und die FDP und die CVP-Frauen offenbar nicht die Bohne, und auch nicht, dass davon auch nur "reiche" Familien profitieren. Ganz zu schweigen vom flächendeckenden Krippen-/Tagesschulenangebot, welches die gleichen Politiker fordern, pro Platz kostet dies den Steuerzahler 30'000 Franken im Jahr. Dass es funktioniert, beweisen ja die Kantone Wallis und Zug, die das von der SVP vorgeschlagene Modell bereits umgesetzt haben. Das ging in beiden Fällen ohne Steuererhöhung.
Eine Lüge nach der anderen. Die Linken/FDP sind in dieser Frage die Mogelpackung. Und deshalb wird die Familieninitiative angenommen am 24. November! Jupiie.
ein bestimmtes Familienmodell zu begünstigen/bevorzugen(nicht: vorzuschreiben)...sollte es heissen
Take a Billion Thanks, Kat, for epic failing!
Und was die Rennkuckucke (uff!) betrifft: I love them!
Und in diesem Zh an Orli:
Die sind nämlich keine Brutparasiten, sondern so ganz normale Eltern.
Tja, SO normal auch nicht, weil beide das Brutgeschäft gemeinsam betreiben!
Aber weisst du, Orli, wenn sich der Staat denn auch steuertechnisch aus den Familien raushalten sollte, weshalb gibt's denn überhaupt Kinderabzüge? Abzüge für andere unterstützte Personen?
Weshalb zahlen Verheiratete mehr Steuern asls Nichtverheiratete?
Weshalb kriegen Verheiratete weniger AHV als Nichtverhieratete?
Weshalb gibt's keine Witwerrenten?
Weshalb denn, Orli, weshalb denn nur?
wenn sich der Staat denn auch steuertechnisch aus den Familien raushalten sollte
Soll er ja gar nicht! Aber die Diskriminierung des einen Familienmodells muss aufhören.
Zum Rest deines (wieder mal leicht als solchen durchschaubaren) Fragen-Filibusters: Who cares?
Na siehste, Orlando
Ich seh nicht ein, weshalb wer, wo DIESE Form NICHT nur des Zusammenlebens, sondern auch der Betreuung gewählt hat, Steuerabzüge kriegen soll.
Beachte nämlich:
NICHT-Verheiratete Paare, wo die Frau am Herd das Kind verzieht und der Papa das Geld nach Hause schaufelt, die können KEINE Abzüge machen, weil, wie sollte die Mamma denn, wo sie doch eh schon nichts verdient?
Und vor allem: der Initiativtext lautet SO:
----------------
Die Bundesverfassung vom 18. April 1999 wird wie folgt geändert:
Art. 129 Steuerharmonisierung Abs. 4 neu
4 Eltern, die ihre Kinder selber betreuen, muss für die Kinderbetreuung mindestens ein gleich hoher Steuerabzug gewährt werden wie Eltern, die ihre Kinder fremd betreuen lassen.
----------------
Und lies das mall ganz genau, Orli, dann wirste vielleicht merken:
SELBER heisst „selber“, nicht etwa vom Grosi, vom Götti der der Tante!, Selber!
Selber!, nicht „gratis“!
Weil Eltern, die ihre Kinder schon bisher gratis vom Grosi haben fremdbetreuen lassen, haben nämli auch bisher NICHTS von den Steuern abziehen dürfen.
Und genau SO soll’s auch bleiben!
Denn es steht so im Initiativtext:
„SELBER“ vs „FREMD“, nicht etwa „gratis“ vs „bezahlt“!!!!
Capito?
Ein Text von allerfeinster Scheisse, meine ich!
Ein Leckerbissen für Koyoten, wenigstens?
Aber sag mal Orli,
ja, DU Orli,!
weshalb soll sich der Staat gerade NICHT aus der Familie raushalten?
Wo er sich doch sonst überall raushalten soll?
Ausgerechnet "die Familie"? Unser intimstes?
Und namal:
Ich kenn mich da nicht so aus, aber:
Wenn für SUBVENTIONIERTE Fremdbetreuung Steuerabzüge gemacht werden dürfen, find ich das eklig!
Und für nicht-subventionierte Leistungen sollte höchstens soviel abgezogen werden dürfen, bis die Subventionsgrenze erreicht ist.
Finde ich!
Ok, Orlando
Wenn DIESE Diskriminierungen abgeschafft würden:
Weshalb zahlen Verheiratete mehr Steuern als Nichtverheiratete?
Weshalb kriegen Verheiratete weniger AHV als Nichtverheiratete?
Weshalb gibt's keine Witwerrenten?
Tja, DA hätte auch ich nichts dagegen!
cause: I DO CARE!
Und schliesslich:
Sobald die Kinder deiner Musterfamilie, O., "ausgeflogen" sind, tja, dann gilt auch für deine Musterfamilie:
Weshalb zahlen Verheiratete mehr Steuern als Nichtverheiratete?
Weshalb kriegen Verheiratete weniger AHV als Nichtverheiratete?
Weshalb gibt's keine Witwerrenten?
Claro?
Ja eben, dann schafft die Fremdbetreuungsabzüge ab! Und stellt sofort die Finanzierung von Kinderkrippen ein! Das wäre ein Staat, der sich aus der Familie raushält.
Nein, Fufi, da hast du was missverstanden: Das Grosi, der Götti und die Schwester oder die Nachbarin (genau gleich wie übrigens das Au-Pair) laufen unter "Eigenbetreuung". Fremdbetreuung ist wenn man das Kind tut bringen an einen Ort, wo heisst "Kinderbetreuung professionell eidg. dipl." und dort man bezahlen tut für Betreuungsleistung.
Teleologische Auslegung, capisc?
Keine Angst es kommt schon gut, diesmal kann nicht mal der Absender dem Anliegen etwas anhaben ;-)
Und wo, bitte Orlando, steht DAS da:
"Das Grosi, der Götti und die Schwester oder die Nachbarin (genau gleich wie übrigens das Au-Pair) laufen unter "Eigenbetreuung".
im Initiativtext?
Selbst, heisst es! SELBST!
Weisst du, Orlando, SELBST! wie SELBST-Verantwortung!
Nicht Verantwortung vom Grosi, oder dem Opär!
Ok, es heisst, mit einer guten Portion Helvetismus: "SELBER"!
Das Gekeife muss ich nicht haben, darum quer-oberflächlich überlesen. Meine Meinung: Wirklich soll der Staat kein Familienmodell mehr bevorzugen. Wenn Familien mit dem Heimchen-am-Herd-Modell "Die Frau am Herd, der Mann am Schwert" glücklich werden, dann soll er das genauso unterstützen wie jedes andere Modell, wo die Leute glücklich werden damit. Was glücklich macht, soll niemand anders als der Glückliche bestimmen.
Dass allerdings die Modelle, wie Fairness auszusehen hat, sehr kompliziert sind, ist die Ursache, dass immer wieder um Details gestritten wird. Da gibt es einerseits Familienabzüge, Krippenunterstützung, Kindererziehungsabzüge und anderseits soll es Herdprämien geben. Nun, ich habe nichts gegen letztere, wenn sie tatsächlich fair sind und nicht ausgerichtet werden, um eine Ideologie zu befördern (und bei der SVP ist eine solche Idee sehr nahe liegend, wenn die SVP etwas zur Abstimmung bringt, dann greift schon mal der Abwehrreflex, das muss man verstehen).
Wirkliche Fairness wird man ja eh nie erreichen. Aber man kann sich daran annähern.
Orlando, wir hatten keinen Fremdbetreuungsabzug. Wir haben die Kosten zwar versuchsweise dreist abgezogen, was uns aber nur einen Anruf vom Steueramt und eine korrigierte Steuererklärung einbrachte, wo dieser Abzug weg war. Kanton Schwyz.
Wo du recht hast, Tiger, haste recht!
Wünsch dir was!
Tja, Katharina, ich glaube, Du hast Recht. Ich bin nicht in der SP, und zwar aus einem Grund. Was ich sagte über die SVP war nur, dass alles, was sie sagt, halt ein Gschmäckle hat, was es schwer macht, den wahren Gehalt zu sehen. Vielleicht sieht nicht mal sie selbst es.
Der Zuspruch hat nichts mit den Ideologischen Positionen der SVP zu tun,
Doch, eben gerade. Das haben wir doch jetzt drei Jahre lang im MB durchgespielt. Jetzt können sich endlich mal alle zu Wort melden, denen die linksfeministischen Vagina-Monologe der Binswangers und Bettina Webers - und ihren freudlosen und verbitterten Versuchen, im Namen der PC alle gegnerischen Meinungen als reaktionär darzustellen - zum Halse heraushängen.
Jetzt hat endlich das Volk das Sagen und nicht mediokre Martis und linientreue Ideologinnen wie Althaus, Binsi, Fischer, Merli und wie wie alle hiessen mit ihren stalinistischen Kommentarsperr- und Zensurspielchen.
It's showdown, chicks.
Und auf Fufis und Tigris (die sich eher die Hand abhacken würden, als ihr Kreuz bei einer SVP-Initiative hinzumachen, selbst wenn es um ihr eigenes Leben ginge...) können wir diesmal sogar verzichten.
Ahem, von wegen "State of mind eine Tautologie": Welches glorreiche Land hat gerade seine Bundesverwaltung mehrere Wochen geschlossen und hat nun nochmals einen Schuldenmach-Freibrief einer hoffnungslos inkompetenten Regierung ausgestellt?
Hm. Wer nimmt denn nun ernsthaft diese Bettina Weber noch ernst, die ihr Geld vorwiegend damit verdient, anderen zu erklären, weshalb ihr Kleidungs- und Benimmgeschmack für alle eigentlich der beste wäre? Die gefordert hat, dass mehr Frauen bei Schawinski auftreten sollten, selber aber den Schwanz eingezogen hat, als sie die Einladung bekam (und damit gleich aufzeigte, wo die Probleme wohl wirklich liegen). Die einzige Frage ist doch, weshalb Weber und Co im Tagi so viel Platz bekommen.
@Katharina: Selbstverständlich ist der SVP-Vorstoss reine Ideologie, und keineswegs die Reaktion auf ein zu kompliziertes, überbordendes Steuersystem. Und schon gar nicht auf das undurchschaubare Abzugssystem, bei deren Konstruktion die SVP ja immer zuvorderst war. Es gibt schon einen Grund, weshalb die von der FDP geforderte Steuererklärung, die "auf einem Bierdeckel Platz hat", nicht ernsthaft verlangt wird. Ich für meinen Teil wäre froh, all die viele Abzugsmöglichkeiten würden wirklich endlich abgeschafft. Und jede/r bezahlt auf seinem Einkommen, also dem Zuwachs auf dem Vermögen (ohne irgendwelche Tricks!) die Steuern, die dafür geschuldet sind. Aber da sind ja nicht nur die Steuerberater dagegen. Sondern auch die Banken (keine Abzüge mehr fürs Schuldenmachen!) und viele weitere, vermögende, gut verdienende (wenn auch nicht im Steuerausweis). Viel Grund, dass die "liberalen" Parteien solche Themen lieber nicht anfassen.
Die Zustimmung zur SVP-Initiative (die übrigens wohl doch nicht reicht, sorry Orlando), kommt wohl eher daher, dass tatsächlich viele langsam genug haben von dieser ideologisch aufgeladenen einseitigen Förderung der Fremdbetreuung, die immer mehr kostet. Und von der immer mehr Menschen glauben, dass sie den Kindern nicht wirklich gut tut.
Selbstverständlich ist der SVP-Vorstoss reine Ideologie
und
Die Zustimmung zur SVP-Initiative (...) kommt wohl eher daher, dass tatsächlich viele langsam genug haben von dieser ideologisch aufgeladenen einseitigen Förderung der Fremdbetreuung
Sag ich ja die ganze Zeit. Dennoch kann man diese Diskussion eben auch unideologisch führen, hierin haben sich die Initianten bisher vorbildlich verhalten. Die Gegenseite hat hier keinen Stich.
Ja, ich frage mich auch, warum sie Weber im TA schreiben lassen. Ich denke, das hat auch eine Alibifunktion: "Sieht mal, wir können nicht nur links und nett." Sie ärgert aber auch mich des Öfteren.
Dass viele denken, dass Fremdbetreuung "nicht gut tut", ist eigentlich schon ok, die Frage ist aber, ob das die Forschung auch bestätigt. Der "gesunde Menschenverstand" ist, wie wir ja alle wissen, oft nicht sehr treffsicher, wenn es um kompliziertere Fragen geht.
Warum werden im Mamablog nicht einmal, ganz wissenschaftlich, Studien aufgeführt zu diesen Themen? Ich denke, das wäre überfällig. Und nein, Studien sind nicht einfach "Meinung", sie sind das Resultat von Untersuchungen an vielen Menschen. Ein Kolumnist, wie es die Mamabloggerinnen so sind, kann hingegen jede Erfahrung einer Einzelperson zum Modellfall aufblasen.
Sportpapi, dies ist jetzt nicht etwas, das ich "glaube" oder nicht, es ist einfach ein Beitrag, den Du zur Meinungsreifung brauchen kannst. Es wird gesagt, dass eine Fremdbetreuung statistisch nicht schädlich ist, dass sie negative und positive Wirkungen hat verglichen mit der Betreuung zuhaus.
http://www.kindergartenpaedagogik.de/361.html
Ich denke, es wird Zeit, dass Du Deine gefühlsmässige Abneigung gegen die Fremdbetreuung (die ich verstehe, auch ich habe Gefühle gegenüber gesellschaftlichen Entwicklungen) versuchst, auf eine wissenschaftlichere Basis zu stellen. Sonst endest Du als Orlando, der seine Überzeugungen durch alle Böden hindurch verteidigt und die Verfechter ihm fremder Ansichten verlacht.
Was Du denken sollst, sage ich Dir natürlich nie und nimmer.
OMG, Tiger!
Zeig mir doch mal so ne "wissenschaftliche" Studie.
Brauchst mir nicht mal zu sagen, wer sie bezahlt hat, oder initiiert!
Und ich zeig oder mach dir im Nullkommafidirallalla eine Studie, wo das genauigste Gegenteil beweist.
Das ist im Fall der running gag, mit meinen NW-Freunden:
"Studie beweist"
ich lach mich bloss meinem Rücken zuliebe nicht krumm!
Und noch vielvielviel schlimmer ist's mit den Gschpänli von den GW, ganz besonders mit den sozios, pädos und sozis!
Ich meine, das Papier wo die da verschmieren ist echt unnötiger Ressourcenverschleiss.
Leider?
Ich meine so etwa:
Studie beweist: Der flächendeckende Ersatz von Benzin- durch elektrisch betriebene Autos kann nicht nur die Luftqualität sondern auch das Klima nachhaltig verbessern.
fufi meint: Aber bloss, wenn der Mehrverbrauch von Strom in AKW's produziert wird.
Studie beweist: Kinder von CH-Akademikerpaaren bringen mehr Vorwissen in die Schule mit, als Kinder von bildungsungewohnten Flüchtlingspaaren aus ??????????????
fufi meint: Und für sowas wird Steuergeld verschleudert?
Oh ja, ich weiss, dass ich damit in einen soziobildungskulturellen Riesenphettnapf trample!
@Orlando: Die Zustimmung der Leute, nun auch mal etwas für die "traditionelle Familie" tun zu wollen, weicht, sobald man genauer hinsieht und merkt, was für ein Unsinn die SVP hier wieder einmal bringt. Ich gehe davon aus, dass genügend noch rechzeitig die Unterlagen lesen oder sich weiter gehend informieren, so dass - sorry - für Orlando schon wieder Tränen geben wird. Wie gesagt: Für eine Reduktion der Krippensubventionen etc. wäre ich jederzeit auch zu haben.
@Tiger: Du bist wieder einmal deinen Vorurteilen aufgesessen. ICH bin nicht der Meinung, dass Fremdbetreuung schadet. Schon gar nicht so pauschal. Und schon gar nicht, wenn es um 2-3 Tage in der Woche geht, wie das bei uns üblich ist. Sicher müsste man das differenzierter anschauen. Natürlich gibt es Kinder, die zu Hause so wenig Unterstützung erhalten, für die Fremdbetreuung sogar nützlich sein kann. Anderen schadet es meist nicht. Ideal ist es aber sicher, wenn die Eltern in der Lage sind, flexibel genug zu reagieren, wenn mit den Kindern mal etwas nicht gut ist. Und wenn die Eltern vor lauter Arbeitsstress ihre Kinder nicht ganz vergessen.
Alle meine Aussagen gingen aber immer um Wahlfreiheit der Eltern. Und die Frage, ob wir als Gesellschaft volkswirtschaftlichen Nutzen höher gewichten als eben diese private Wahlfreiheit.
Zu den Studien: Naja, die verlinkte stammt ja wohl etwa von 1995. Und hat gar keine eigene Untersuchung. Noch wirklich ein sauberes Review-Design. Das ist gerade mal gar nichts und erinnert stark an eben die Vorgehensweise der MB-Redaktion, aus irgendwelchen "Studien" von irgendwo auf der Welt ihre Diskussiongrundlagen zu zimmern. Mir scheint, aus methodischen Gründen eine Überprüfung der Auswirkung von Fremd- und Eigenbetreuung (haha - dabei wissen nicht einmal die Initianten der SVP, was EIGEN eigentlich heisst...) praktisch nicht durchführbar. Ob täglich in die Krippe, oder einen Tag in die Tagesfamilie, ob Betreuungsverhältnis 1:15 oder 1:4, in welchem Alter, welchem Sozialstatus, etc. All das hat natürlich einen grossen Einfluss auf das Resultat. Ich halte fest: Betreuungsverhältnisse, wie im Link aufgeführt, wären heute wohl nicht mehr zulässig. Und, aktuell aus einer wissenschaftlichen Tagung einer Hochschule, an der ich anwesend war: Gefordert werden von den Spezialisten Qualitätskriterien für Fremdbetreuung, die eigentlich dem entsprechen, was eine "normale" Familie zu bieten hat. Beobachtung, Wahrnehmung, sich ernst genommen fühlen, direkte Ansprache, relativ kleine Gruppe, kompetente, erwachsene Leitung, usw. Nur ist das dann eben kaum mehr bezahlbar...
Easy. Ich meinte nicht, dass diese Studie (oder meinetwegen "Studie") das nonplusultra sei. Ich wollte nur eine bringen, wo anscheinend Gehirnschmalz geflossen ist in eine anständige Untersuchung. Es geht nicht so ums Resultat (das zu beurteilen wäre eine aufwendige Sache), aber es geht mir um die Wissenschaftlichkeit. Wenn jemand wissenschaftlich beweist, dass etwa der Mond nur aufs Firmament gemalt ist, dass Bananen eigentlich gar nicht gelb und Erdbeeren gar nicht rot sind, dann tja, dann wird da schon was dran sein.
fufi, bist Du wieder ganz der Alte?
hoffe ich doch sehr, Tiger!
:grins:
Und weisst du, das Nonplusultra von so Studien (NW, im Fall!) wurde da mal "glaubwürdig" publiziert - NICHT in "archives", jedenfalls.
Und es ging NICHT um die fast ausgestorbenen chilenischen Hochlandnashornelefanten.
Aber die Datenbasis der Studie war: n=2
Holy Darwin!
Ach ja, Tiger:
Erdbeeren SIND NICHT rot!
Ebensowenig wie Bananen nicht gelb sind.
Die SCHEINEN nämlich nur so, in unseren Augen.
Das hat was mit Physik zu tun, und Evolutionsbviologie.
Und mit einigen mehr, wo ich nicht wirklich weiss was es ist!
Aber sind Erdbeeren süss?
Und schmecken sie erdbeerig?
Und wie schmecken Bananen, wenn sie gesplittet sind, sozusasgen?
Für alle praktischen Zwecke sind Bananen gelb und Erdbeeren rot. Was ich sagen wollte, war: Wenn jemand stringent bewiese, dass Bananen dunkelviolett sind, wissenschaftlich glaubwürdig, dann wäre das nicht von der Hand zu weisen, auch wenn die Wahrnehmung hier etwas eindeutig Anderes sagt. Allerdings wird niemand sowas beweisen können.
"Keine statistisch basierte Studie erzeugt Kausalität."??? Aber wir erahnen ja, was gemeint ist.
Und die nächste ärgerliche Story von Bettina Weber. Klar, immer selber schuld. Ausser man ist eine Frau. http://www.tagesanzeiger.ch/leben/gesellschaft/Der-Fall-ums-Chilli-s-birgt-auch-Komik/story/10734513
Mich hat sie schon ärger geärgert als hier. Ich bin halt der Meinung, dass ein Mann halt wirklich sich im Klaren sein muss, dass er sich in die Nähe der Halbwelt begibt, wenn er in ein Puff geht. Ich würde niemals sagen "er ist dann selbst schuld, wenn ihm was passiert", denn schuld ist derjenige, der den Schaden vollbringt. Wenn der Geschädigte unvorsichtig ist, dann ist er nicht schuldig, nur eben unvorsichtig. Also: wer unbedingt ins Puff muss, soll wissen, dass das nicht so sicher sein muss.
Das mit der Kausalität: "erzeugen" ist ja eh ein seltsames Wort in diesem Zusammenhang. Mit statistischen Studien kann man aber schon nahe legen, dass eine Aktion A eine Reaktion B verursacht, oder, Katharina? Wenn ich eine Flasche Wasser erhitze, dann wird die Brownsche Bewegung der H2O-Dingerz, wie heissen sie schon wieder, ah ja, Molükele oder so, schneller und grösser. Das ist statistisch ziemlich erwiesen :-) Oder meintest Du das nicht? Was genau meintest Du dann?
@Katharina
NW Freunde:
Freunde, wo Naturwissenschafter sind und in der Naturwissenschaft forschen.
@Tiger
Bittesärr!
Verwchsle doch bitte nicht die Brown'sche Bewegung - für deren Erklärung ein gewisser A.E. den Nobelpreis gekriegt hat, indem er damit den Korpuskel-Charakter der Fotonen nachwies - verwechsele das also bitte nicht mit der statistischen Kinetik, bzw. der Thermodynamik, bittebittebitte, ja, Tiger?
;-))))))))
Weisste Tieger, wenn du so Wasserflaschen erhitzen tust passiert nämlich dasselbige, wie wenn du sie gefrieren tätest:
Sie gehen kaputt!
@Sportpapi:
Kat. meint, dass Statistik KEINE Grundlage für "stringente Kausalität" im Sinne von 1:1 sein kann, oder so.
Mehr dazu gibt's unter Quantenmechanik.
@Sportpapi: Ärgerlich? Nein, eher lächerlich.
My word, Kat.!
Und hier noch der Zeitungsartikel des Tages:
Junges Faultier im Zoo ZH!
http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/region/Meister-der-Entschleunigung/story/30930427
Im Zoo schlafen Faultiere übrigens rund 17/24 Stunden.
In Weildlife dagegen bloss dero 9!
Ich glaub, ich würd lieber im Zoo schlafen!
Du hast Recht, Kat. Die Aussage, die Du meinst, die richtig ist, ist: WENN ein Mensch wegen Gewalt verurteilt wurde, DANN ist er mit grosser Wahrscheinlichkeit ein Mann. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Mann verurteilt wird wegen Gewalt, ist natürlich klein (wobei es jetzt drauf ankommt, wie man "klein" und "gross" definiert, aber jedes p<0.01 ist in meinem Büchlein klein.
Wie auch immer. Ich lese grad den neuen Singh, und der ist wieder einmal sehr unterhaltsam. Empfehlenswert für alle, die sich von Mathematik nicht grad mit Grausen abwenden.
Übrigens können wir hier einmal eine Hitparade aufstellen der Tagischreiber, die wir am liebsten in der Lounge hätten. Ich hätte am liebsten Simone Meier. Und dann natürlich die mittelprüde Heterosexuelle vom Tagimagi, ah ja, Michèle Roten.
Naja, eine Studie zeigt vielleicht Kausalität auf, erzeugen tut sie sie hoffentlich nicht.
"Die Aussage‚ die Wahrscheinlichkeit, dass ein Mann wegen einem Gewaltdelikt verurteilt wird, ist hoch“ ist somit richtig." Nein. Die Aussage, dass wenn ein Mensch wegen einem Gewaltdelikt verurteilt wird, ist es mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Mann, ist richtig. Der Umkehrschluss ist falsch.
Gesunden.Menschen.Verstand.
Sonst fällt man auf jede Studie herein. Und auf andere sich in einen Mantel von Autorität kleidenden Impostoren, wie diese Saubande von Bundesrat.13. Oder die Führungsgremien an der Uni Zürich.
Achtungachtung, der Begriff "gesunder Menschenverstand" hat eine neue Bedeutung. Er heisst "das, was Orlando denkt". Gleichwertige Bedeutungen sind "das, was Mörgeli denkt" und natürlich "das, was Blocher denkt". Die UNO bittet, diese neue Definition strikte zu befolgen.
Meinungen, die von denen der drei vorgenannten abweichen, sind nicht zugelassen.
Jeder glaubt, seine eigenen Gedanken würden gesundem Menschenverstand entsprechen, und alle anderen wären Deppen. Um die Welt zu erklären, reicht das nicht weit. Aber etwas Kenntnisse über Methodik und Reichweite von Studien wäre nicht schlecht, dann könnte man die Ergebnisse etwas einordnen.
Was mit Saubande Bundesrat gemeint sein könnte, weiss ich nicht. Seit man den extremsten abgewählt hat, ist ja etwas Ruhe eingekehrt. Ich nehme an, O meint nicht den Umgang mit der Abzockerinitiative?
Und bei den Führungsgremien der Uni bemängelt er zu recht, dass man aus politischen Gründen viel zu lange diesen Mörgeli gewähren liess...
Und noch ein Nachtrag zu den selbstlosen Bürgerlichen, zuhanden Orlando: http://www.blick.ch/news/schweiz/bern/berner-politiker-erhoehen-sich-den-lohn-um-50-prozent-id2543348.html
Grummel. Ich bin reingefallen.
Die Zahl 0.01 war rein willkürlich gewählt. Ich denke nicht, dass sie wenn sie in Bezug steht zur Gesamtbevölkerung, stimmt. Bei knapp 4000000 Männern in der Schweiz wären das 40000 verurteilte Gewalttäter. Scheint mir schon etwas viel, aber das ist ja egal jetzt.
Aber ehrlich gesagt ist mir das ziemlich unwichtig.
Im Moment gurkt mich an, dass ich meinen PC neu aufsetzen muss. Der lahmt brutal.
@Sportpapi am 21. November 2013 11:12
Jajaja der gesunde Menschenverstand!
Aber irgendwie wär's ja auch etwas viel verlangt, (nicht nur) den Kids die Grundbegriffe von Erkenntnistheorie, Wahrscheinlichkeitsrechnung, Statistik undsoweiter beibringen zu wollen.
Und ob's denn was ändern möchte?
Wie heisst doch da der schöne Buchtitel:
"Denken hilft zwar, nützt aber nichts"
Dan Ariely, ISBN 978-3-426-78035-0
Besser, Tiger, dein PC lahmt, als dein Tigerchen!
;-)
@Katharina: Ich weiss schon gar nicht, was eine statistische Studie sein soll. Ich kenne nur Studien, die mit statistischen Methoden ausgewertet werden. Und, da sind wir uns einig, in der Regel werden dann in den Schlagzeilen Korrelationen mit Kausalitäten verwechselt. Längsschnittstudien mit mehreren Messzeitpunkten helfen da zumindest teilweise weiter.
Auch beim anderen Problem sind wir uns ja einig. Wen interessiert die erhöhte, vielleicht mehfache Wahrscheinlichkeit, wenn die Wahrscheinlichkeit gegen null geht? Genau darauf haben Tigri und ich hingewiesen. Und zwar unabhängig vom konstruierten Thema.
"Aber etwas Kenntnisse über Methodik und Reichweite von Studien wäre nicht schlecht." Wie kommst du darauf, dass diese Aussage mit dir etwas zu tun hat?
Das Tigerchen lahmt nicht, zumindest nicht, als ich das letzte Mal prüfte...
Jetzt bin ich noch etwas am Datenbackuppen, und dann geht's rund mit Neuabspitzen. Das OS ginge ja noch, aber dann folgen etwa 20 lebenswichtige Anwendungen...
@Tiger
Du meinst aber nicht etwa Herz, Lunge, Niere, Bauchspeicheldrüse oder gar Hirn?
Tja, in ein paar Jahren kannst dir sowas vielleicht als App runterladen, mit regelmässigen Updates - du weisst schon, wegen dem anti-aging.
Aber wenn ich's richtig bedenke: Eine Hirn-App wäre dannzumal ja glaub nicht wirklich mehr nötig?
;-)
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