die Sie besser nie tun sollten!
Naja, für heute will ich es bei fünfen belassen:
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1. Ihrer Nachbarin glauben, wenn sie sagt, dass ihre Löwin ja bloss spielen will.
2. Als Tschütteler einen Penalty schiessen, wenn Sie’s eben nicht können.
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| Ich würde den Penalty wieder schiessen! (A.F., am Tag danach!) |
4. Als SVP-NR die Leichen in Ihrem Keller vernachlässigen ... .
5. Eine Atombombe bauen, wenn Sie NICHT wissen, ob jetzt der rote oder der blaue Draht zum Zünder führt.
In diesem Sinne wünsch ich
euch allen eine wunderschöne Herbstwoche!





202 Kommentare:
1 – 200 von 202 Neuere› Neueste»Und wenn du ein Tschütteler vom Servette FC bist,
solltest du deinen Frust besser nicht in einer Genfer Bar ertränken!
hmm..., deinem kind den namen mohammed geben und photographieren und filmen als hobby haben.
...rutz auf der liste haben und glauben "it doesn't matter".
...als "weissgeld"-banker dem beratervorschlag folgen, den abfluss deutscher vermögen mit russischen zu kompensieren.
...glauben, dass in einer blondine nichts drin ist, das brennt.
...mit leeren stühlen und hohlen gabis sprechen.
...zu wenig aktien haben, wenn die notenbanker die geldschleusen noch weiter öffnen.
...als nationaltrainer glauben, mehr blick bringt auch mehr durchblick.
auguste - *facepalm*
Deinen Chef anklagen und den Wahn haben, Deine Partei stehe dann schon hinter Dir.
Die Idee haben, Dein Land unterstütze Deinen kulturclashaässigen filmischen Angriff auf eine Weltreligion, wenn nur erst einer seine Botschafter gekillt worden ist.
Glauben, die Klatschbasen interessieren sich nicht für anorexische Brüste, wenn sie an Royalem hängen.
Glauben, die GSoA sei ein Hype, der in wenigen Monaten vorbei sei.
Fürchten, man stosse die unterklassentelefonierenden Applefanatiker vor den Kopf, wenn man die neue Generation ihres Toys inkompatibel macht zu alter Addon-Hardware.
Und die wichtigste Sache, die man nie nie nie tun sollte, wenn man, wie ich, zehn Lass-ma-Sachen aufzählen will:
Nur fünf aufzählen.
Hach mein lieber Tieger!
Nu mach mal halblang, sozusagen!
Wollte euch ja bloss noch etwas Zeit lassen, diejenigen 5 Dinge weiterhin zu geniessen, bevor ich euch selbige denn verbieten will!
:grinsundgruss:
Interessant: Die Kampagne des Iwan Städler, resp. seiner nun definitiv zum Revolverblatt mutierten linken Kampfpostille stellt sogar noch in den Schatten, was eine Weltwoche auf die Beine zu stellen imstande wäre. Ein Lehrstück in blutrünstigem Kampagnenjournalismus mit dem Schaum-vorm-Mund-Ziel, den politischen Gegner nicht bloss als politischen Gegner sondern einen Vater von zwei Kindern in seiner beruflichen Existenz zu vernichten. Ich frage mich, wie Herr Städler nachts schläft und ob er am morgen noch in den Spiegel schauen kann.
Und das beste daran: Nichts als billige Skandalgeschichtchen, die keine sind. Von langer Hand geplant, denn die Kronzeugen musste man schon eine Weile belagern bis sie vorsichtig gewundene Statements im Sinne der Städlerschen Story absonderten. Und sorry: Die Herren Hubert Steinke und Vincent Barras muss man nur schon ansehen um zu merken, wieviel's geschlagen hat...
Und diese leicht durschaubare Eskalationsrhetotik, ganz so als hätte nicht jeder Universitätsmitarbeiter die Chance, sich zu bewähren und neue Auflagen zu erfüllen. Als gäbe es an der Uni ein "hire and fire" wie in der Privatwirtschaft...*lach*
Klar geht es um Futtertöpfe, so eine Stelle ist begehrt, manch ein Kollegenschwein sähe sich selber sicher gern dort, wo Mörgeli seit nun schon elf Jahren recht erfolgreich wirkt. Was ist denn das für ein plötzlicher Sinneswandel bei den Herrn Kollegen? Und wieso fädelt man diese Kampagne mit diesem Drecks-Schreiber nicht ein, wenn es um etwas geht, etwa Herr Mörgelis Wahl in den Nationalrat oder so?
Flurin Condrau haben seine Jahre in der Fremde offensichtlich nicht gut getan. Er ist jener frustrierten Schweizerm die es im Ausland zu nichts gebracht haben und dann gnädigerweise in der Heimat erlöst werden. Auf seinem Lebenslauf gibt er an, dass er dann also schon schampar "german/english bilingual" sei. Publiziert hat er vorwiegend im Bereich der Sozialhistorie. Well, does it ring a bell? In dieser Disziplin wird bekanntlich nach streng politisch korrekten Gesichtspunkten geforscht (wer mag, lese den englischen Wikipedia-Entrag dazu): Gender-, Ethnie-, Frauen- und arbeitsspezifische Zugänge blablabla. Hat sich der Mann sich also fast zwanzig erfolglose Jahre in Sheffield und Manchester als bilingualer Internationalist bewiesen, und ganz viele Konferenzen organisiert und besucht, hat er natürlich keine Lust, mit einem rechtskonservativen Politiker als Partner usammenzuarbeiten.
Ausserdem sieht der Condrau schwul aus, finde ich.
Hat eigentlich jemand die Verbindungen dieses Bündners zur Familie Widmer-Schlumpf untersucht?
nein, hat niemand. Billiger Stammtisch-Klatsch.
Ehrlich gesagt, finde ich schon, dass es die Schadenfreude befriedigen kann, wenn ein Sprachrohr des Sozialdarwinismus für einmal selbst dessen Opfer wird. Mörgeli hat halt diverse Male gezeigt, dass er nicht um kompromisslose Worte verlegen ist, wenn es darum geht, die Freiheit des Marktes zu verteidigen. Dass er selbst seine Brötchen nicht in selbigem verdienen muss, hätte durchaus mehr Publizität ertragen, aber jetzt ist es halt so.
Darben muss er ja nicht. Er hat eine durchaus fürstlich bezahlte Position als Nationalrat und Kommissionsmitglied (wo jetzt schon wieder? Er ist stellvertretender Kommissionsschreiber in der Kommission für Bundesweibelkuscheltiere und Vizepräsident der Imkerkommission im Bundeshaus West glaube ich)
Dennoch würde es mir NIEMAND danken, hätte ich mit ihm als eidg. dipl. Verbalmaschinengewehr Mitleid. Obwohl: eigentlich habe ich das. Arbeitslos zu sein gönne ich niemandem.
Allerdings wird er das nicht lange sein. Er kann immer noch als stellvertretender Hilfsbeleuchter bei Teleblocher anheuern. Vielleicht nehmen sie ihn ja, auf dass er endlich etwas heller würde.
Mörgeli, sorry, Du hast dafür gesorgt, dass sich mein Mitleid in so einem Fall in SEHR engen Grenzen hält. Allerdings auch meine Schadenfreude. Du hast es nicht verdient, aber gönnen tu ich Dir Dein Schicksal nicht. Ich weiss, ich bin ein elender Sozialromantiker. Das bin ich, weil ich ein Linker und Netterbin. Nett zu sein ist halt nicht unbedingt blöd, gell.
Lese gerade www.withouthotair.com und möchte es ausnahmslos allen wärmstens empfehlen (no pun intended). Gute Nacht!
Toll, Meta. Wer weiss, vielleicht lässt sich bei mir ein Bisschen Optimismus restaurieren.
Ah ja, und wenn wir schon beim Empfehlen sind: Ich lege Euch Wordhero, eine Art Scrabble für Smartphones, ans Herz. Macht süchtig. Erhältlich gratis im Appshop Eurer Wahl.
Ah genau und von wegen dem "schwulen" Condrau und Widmerschlumpf: Solche Sachen kommen nur auf, weil des Armen gebeutelten Blochers Abwahl noch immer einen Schmerz sondergleichen verursacht.
Hör mal O, was meinst Du eigentlich, interessiert sich Blocher für den Schmerz seiner Jünger? Nein. Der ist schon lange drüber hinweg.
Scheinprof. Mörgeli: jahrelang ohne Leistung, als Parasit am Tropf von Vater Staat, bis der junge Akademiker das Treiben benennt. Mörgeli werden schon bald Flügel verliehen, aber nicht von Redbull. Der Niedergang der SVP: ein Fest. Zum Wohle der Schweiz. Freude herrscht. Cool, der hilflose Frust von Orlando!!!!
@Tigri: Lustig, das mit dem Imker im Bundeshaus West und dem Hilfsbeleuchter.
Aber wo du das mit Sozialdarwinismus und den freien Märkten her hast, musst du mir bei Gelegenheit erklären.
So oder so: Wenigstens gibst du indirekt zu, dass die ganze Schmutzkampagne ein beispiellos primitives Armutszeugnis für einen Journalisten ist und das Blatt, das solches publiziert. Es beweist: man muss staunen, mit wie wenig Substanz da (aus rein politischen Gründen) gemobbt wird.
Da wird mit toten Spatzen nach einer Kanone geworfen.
Ist schon noch peinlich, wenn man nach 20 Jahren aus Engand zurückkehrt, wo man nichts erreicht hat und sich als erstes in eine irrationale Kampagne der Lokalzeitung gegen einen Berufskollegen einspannen lässt. Muss ein ziemlich frustriertes kleines Kerlchen sein, dieser Condrau. Zu seinen einzigen nennenswerten Leistungen gehören zwei Bücher, ein Lehrbuch "Die Industrialisierung Deutschlands" (was zur Hölle das wohl mit Medizinhistorie zu tun hat?) und eines zur "Tuberkulose aus Patientensicht" (dabei handelt es sich um seine Dissertation), von dem "Die Welt" meinte, es sei in einer furztrockenen Wissenschaftlersprache verfasst und voller lästiger "kilometerlanger" Literaturhinweise.
Condrau ist 5 Jahre jünger als Mörgeli. Check the facts, bambino.
Jung, schnittig, durch Historiker-Kaderschmieden, steile Karriere, perfekt zweisprachig....Das ärgert den stronzedummen Orlando, von Beruf dipl. Schnuderbueb
Dann ist er jetzt "Kader-Historiker", mpffff :-)
Mörgeli ist Oberstleitnant bei der Infanterie, das ist der fünfthöchste Offiziersgrad. Das würde ich eher Kader nennen.
Wie schnittig er ist, weiss ich nicht, er versteckt sich ja in seinem Büro. Ein Giftzwerg. Kobold aus dem hintersten Bergkaff. Am Schluss hat er Konferenzchen organisiert in Manchester, pardon: an den renommierten Kaderuniversitäten Sheffield und Manchester – vor allem renommiert gegenüber Oxford, Cambridge und Edinburgh. Und wieso als Historiker ans weltbekannte Münchner Institut für Zeitgeschichte gehen, wenn man an die benachbarte Massenuni kann?
Egal. werden wir sicher alles genauer in der Weltwoche lesen übermorgen.
Orlando jault vor Neid und Eifersucht. Geil.
Danke gell. Aber beweisen tu ich ja nichts, ich finde es halt immer doof, wenn jemand arbeitslos wird. Als damals Ospel seinen Job verlor, schwor ich mir, ihn persönlich zu bemitleiden, wenn ich ihn wieder einmal in der Bar in Feusisberg treffen würde. Aber so kam es nicht.
Eben (aus gut informiertet Quelle) erfahren: Chr. Mörgeli ist geliftet. Voll lustig.
Es GEHT so, ehrlich gesagt.
Ach so, vergessen, dass T hier der Humor-/Politik- und Lebensart-Experte ist - die Maus im Tigergwändli, voll lustig.
Es geht so, ehrlich gesagt.
Naja, Mörgeli verursacht bei mir halt nie und in keinem Fall ein Schmunzeln sonder stets nur einen Abwehrreflex und jähe Angst.
Aber wie üblich: Your Mileage May Vary (YMMV).
Mörgeli lebt übrigens von seiner Frau getrennt. Auch nicht so die Orlando-Ideal-Familie, hä? Amüsant, wenn Singles und Geschiedene nach der SVP-Ideal-Familie rufen. Traditionelle Familie und so. Sie selbst: Abschiffer und Loser.
Amüsant, wenn Leistungsverweigerer und andere Erfolglose, strohdumme Orlandos nach Selbstverantwortung und Fleiss rufen. Hahahahaha. Mich haut das um vor Vergnügen.
Verlogene Drecksbande.
Kommt einer aufs Amt und möchte eine Namensänderung beantragen.
Fragt das Fräulein vom Amt freundlich:
Wie heissen Sie denn?
Er: Mengele
Sie: Sehr verständlich, das dürfte kein Problem werden. Und wie möchten Sie denn künftig heissen?
Er: Mörgeli
Und es waren ja glaub schon immer die Besoffensten, wo am lautesten das Wasser-trinken gepredigt haben.
Im aktuellen Kontext:
Nicht nur Mörgeli, sondern auch Freysinger und (früher?) Schlüer hocken auf dem Portemonnaie der StauerzahlerInnen. Und nicht nur sie, ehrlicherweise gesagt!
Ebenso wie ALLE GR, KR und vor allem NR, SR, RR und BR. Wobei die ex-RR und ex-BR (auch die Abgewählten!)
Wobei die letzteren beiden Sorten denn auch noch eine saftige lebenslange Rente beziehen, auch wenn sie VR-Gehälter in mehrfacher Höhe beziehen.
Nun denn: Wer hat den Mut, sie zu zählen, die ex-Bundes- und Regierungsräte, und wer mag zudem berechnen, was uns die denn wohl kosten mögen?
Nur wer weiss, dass der "Bund der Steuerzahler CH" (in ZH sieht's noch krasser aus), sich zumindest vorständlich aus DIESEN Personen zusammensetzt:
Alfred Heer, Präsident
Heinrich Frei, Vizepräsident
Martin von Reding, Kassier
Thomas Fuchs, Geschäftsführer BDS Bern
Beat Studer
Susanne Brunner
Ernst J. Merz
Quelle: HP am 19.9.2012:
http://www.bds-schweiz.ch/default.asp?navig=1
Tja, DER wird sich nicht wundern.
Also, wenn ihr MICH fragen tätet, ICH wüsste schon, wo Steuergelder problemlos gespart werden könnten!
Ach ja, und da war doch noch der alt-deutsche Messias aller rechtsgläubigen Schweizer:
DER bezieht ja nicht bloss seine alt-BR-Rente sondern zugleich noch einen - für ihn allerdings lächerlich kleinen - Beitrag für seinen nationalen und sozialen Einsatz im NR.
Daumen hoch für Fufi!
Warum macht ihr eigentlich nicht gleich eine parteiversammlung aus diesem blog? die ständige selbstbeweihräucherung und wütenden proteste gegen alles, was in eine andere denkrichtung als die politisch korrekte läuft ist ermüdend. kein wunder dass hier immer mehr wegbleiben.
Tja, weil das wohl eine "Du-hast-schon-recht-aber-und-so-Partei" werden würde.
Und die gibt's ja schon, als SP und FdP?
Nöd wahr?
Hm. Merke: Das Monopol auf Den-politischen-Gegner-Verspotten hat hier O. Jeder andere ist anmassend und wird sogleich abgemahnt (bzw. kriegt eine Unterlassungsklage).
Natürlich ist mir das total egal, persönlich. Auf Leute, die am Boden liegen, trete ich nicht ein, weswegen sich meine Aggression auf Mörgele in engen Grenzen hält. Ich weiss aber, dass Leute wie ich im entsprechenden Fall nicht auf Mitleid hoffen dürfen. Mörgeli hat entsprechende Beisshemmungen ja nicht, im Gegenteil.
@auch-schon-weg
Ja, diese linken Hühner in diesem Stall hier kreischen halt, wenn der Fuchs (das Tier, nicht der Thomas) im Stall aufkreuzt. Viel lieber möchten sie hier in Ruhe rumkacken, einander bemitleidend angackern, ihre verschrobene Weltanschauung ausbrütend. Die ich dann doch zu Rührei auf meinem Teller verarbeite - hähähä, wie Historia beweist.
Eigentlich schade, dass mir argumentatorisch keiner gewachsen ist. Aber ich schau halt trotzdem gern immer wieder rein und störe den politisch korrekten Gottesdienst.
Selbstgerechtigkeit jeder art, auch deiner, ist deplaziert, weil kontraproduktiv. Sie bewirkt niemals einsicht, sondern nur erstarrung in den bereits eingenommenen haltungen. Ganz davon abgesehen: rechthaberei ist sooooo langweilig.
Das Problem heute ist fehlender Respekt. Gegenüber Andersdenkenden, gegenüber Politikern, gegenüber der Natur.
Heute? Als wenn es je anders gewesen wäre. Das Bewusstsein für das Fehlen jeglichen Respekts ist heutzutage jedenfalls ausgeprägter als früher.
Herr Condrau hat, im Gegensatz zu SVP-Mörgeli, eine intakte Familie (verheiratet, Kinder) und ist nicht, wie Orlando sagt, schwul. Jemand, der andere dauernd als schwul bezeichnet um sie zu verarschen verdrängt die eigene homoerotische Neigung, Herr Orlando. Vielleicht solltest du deiner wahrscheinlich ziemlich starken Neigung einfach nachgeben und es einmal mit einem feschen jungen Mann probieren, falls das nicht schon längst der Fall ist du dich aber dafür schämst. Dann wärst du sicher weniger frustriert. Du wärst zwar immer noch strohdumm, aber dafür nicht so agressiv und schwulenfeindlich, gäll.
Ich habe nur gesagt, Condrau sieht schwul aus. Das ist ein Unterschied ob jemand schwul aussieht oder tatsächlich schwul ist, gäll. Es gibt viele, die schwul aussehen, aber nicht schwul sind. Es gibt auch Schwüppel die nicht schwul aussehen, aber nur wenige. Und dann gibts solche, die jene, die andere als schwul bezeichnen, auch als schwul bezeichnen. Ob die schwul sind, weiss man nicht. Jedenfalls ist "schwul" in diesem Kontext ganz klar negativ gemeint, was die Absicht von jenen war, die andere als schwul bezeichneten. Und so bleibt die Kirche im Dorf.
Hehe.
Ein Outing von O. Oh!
Stronzedumm bleibste trossdäm.
Wenn sie ein outing nicht von einer konkretisierung unterscheiden können, fragt man sich, wer hier strunzdumm ist .......
Und was ist schlimmer: jemanden schwul zu nennen oder stronzedumm' bzw strohdumm?
Also, konkret: Ich halte die meisten Aspekte des Schwulismus für Anzeichen einer sozialen Degenerierung und eines Vakuums im kulturellen Umgang mit Sex. Das hat weniger mit den Schwulen selber zu tun (derer ich nicht wenige meine Freunde nenne), sondern mit dem etepetete Tamtam, das um die nicht einmal 4% in der Bevölkerung gemacht wird. Die Zahl allein sagt aus, dass es sich im eine marginale Abweichung von einer recht stabilen Norm ist, weshalb man uns (der Mehrheit) diesen Lebensstil nicht als gleichberechtigt aufzuzwingen braucht. Denn für uns gilt: Soll doch jeder in seinem Schlafzimmer treiben, wie udnmit wem er's will, aber wir möchten darüber auch nicht pausenlos informiert werden und schon gar nicht es unseren Kindern als Zwangsaufklärung verordnet bekommen.
In dem Sinne: Go fuck yourselves!
p.s.: Wer auf eine Schwulbezichtigung eines dritten so reagiert, wie unser Held hier, ist sowieso verdächtig selber schwul zu sein (wieso sonst fühlte er sich angesprochen und bemüssigt zu reagieren?). Jedenfalls meinte ich tatsächlich "schwul" als Beleidigung, und er hat die Beleidigung gegen mich gekehrt. Das heisst auch er hält "schwul", resp. "homoerotische Neigung" für eine Beleidigung. Ha, erwischt, Gedankenverbrecher :-D
Tri-tra-trulala-der pöh, der pöh ist wieder da........ Gäll?
Orlando Homoerotico hat nicht wenige schwule Freunde, wie er sagt. Ja, ja: Kein Wunder!!!!! hahahahahah "Unsere Kinder" hahahahahaha Wie hast du die denn gezeugt? Durch den Darm?
Warum habe ich eigentlich immer recht?
Ha! - http://www.20min.ch/schweiz/news/story/SVP-Jungpolitiker-gewinnt-vor-Bundesgericht-24632712
Und Ha! HA! - http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Moergeli-erhaelt-offenbar-nochmals-eine-Chance-/story/24310630
Was alles nichts an der grundsätzlichen Tatsache ändert, dass Condrau ein kleiner Giftzwerg ist, der aus lauter Neid gegen Mörgeli und Frust über seine eigene gescheiterte Auslandkarriere sich vor eine solch billige Kampagne einer linken Lokalzeitung schnallen lässt. Und schwul aussieht.
...wie wenn du ausser der virtuellen altklugen mila (mit dem langweiligsten Schreibstil des Webs, 20 Jahren an einem Bachelor, die dumme Tröte) Freunde hättest hahahahahaha Die Matura nie geschafft, eine Uni nie von innen gesehen, stronzedumme Sau. Aber Condrau qualifizieren, du Volltrottel. Dümmer gehtz aber wörkchli nömmer.
Orlando sollte mal tüchtig geohrfeigt werden, links und rechts, links und rechts etc. etc. Die Dummheit lässt sich natürlich nicht austreiben, aber Spass würde es trotzdem machen.
Und noch dies: http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Wir-umarmen-uns-jetzt-wieder/story/23821644
Tja, wie es scheint, haben sich einige gewaltig geirrt in den letzten Wochen. Interessant ist auch die Titelung im Newsnetz: "Mörgeli unter Beschuss". Genausogut könnte ich zwei Kommentare gegen Fufi schreiben und danach rumerzählen, der Fufi sei unter Beschuss (dass er nur von mir selber beschossen wird, erwähne ich natürlich nicht...). Was für eine miefige, dreckige kleine Provinzposse dieses verschwulten kleinen Stadtblettlis! Und Condrau ist darauf hereingefallen, die Pfeife, hahaha :-)
Mit je mehr Dreck man wirft, je dreckiger wird man selber. Prof. Dr. Mörgeli steht hingegen mit einem blütenweissen, frischgebügelten Hemd da. Und der Alpenzwerg?
Wenn ich ein Bauer wär, dann lüde ich jetzt eine Wagenladung voll Mist vor dem Tamedia-Hauptsitz ab, steckte ein SVP-Fähnli obendrauf mit dem Schriftzug: Zurück an den Absender, freundliche Grüsse Prof. Mörgeli.
Wie ich das sehe, hat Mörgeli eine Chance bekommen zur Bewährung. Das ist kein Freispruch, nicht einmal ein Freispruch zweiter Klasse.
Aber wenn er sie packt, die Chance, soll er meinetwegen Prof. bleiben.
Doch Tiger, das ist eine Umkehr der Beweislast: Nicht er muss dem verschwulten Tagi mehr erklären, wieso er seinen Job gut macht, sondern die Universitätsleitung muss ihm (und uns) erklären, wieso sie sich ihm gegenüber so intrigant verhalten hat, insbesondere der Murmelifigger da.
Iwan Städlers boulevardeske Drecks-Kampagne hat versagt, was (zumindet für den gescheiten Orlando) früh erkennbar war. In einem normalen Land würde so einer sofort entlassen und dürfte höchstens etwa beim Oberglarner Wochenboten anheuern.
Für den "gescheiten Orlando" (Selbstdeklaration) hahahahahaha Er ist ein strodummer Arsch, schreibt sich hier um Kopf und Kragen. Sein neues Lieblingswort "verschwult". Einfach nur saudumm. Aber was erwarte ich von einem Rassisten, Schwulenhasser, Frauenfeind? Genau das. Logo.
Orlando, du bist total unterbelichtet. Dass du frei rumlaufen darfst, kannst du den sanftmütigen Institutionen danken.
Orlando ist nicht nur ein asoziales Arschloch, er ist stroerdenkanonendumm. Dumm dumm dumm
Sagt mal, ihr ganzen o's (wohl eher nur ein einziges): was genau macht dich denn auch nur einen deut besser als den, den du meinst, fertig machen zu wollen? von argumenten keine spur, nur beschimpfungen, aggressivität und primitivste sprache: was genau soll das nochmal beweisen? dass du das feige schwein bist, dass sich hier aufs allerprimitivste 'vergnügt'? also, das ist dir gelungen. wo ist eigentlich der wirt in diesem merkwürdigen Etablissement? wenn die frauen alle, wirklich jetzt alle, wegbleiben und nur noch die durchgeknallten das wort haben, braucht sich der gastgeber nicht zu wundern, dass der blog vor die hunde geht.
Klar weiss Orlando nicht, was der Unterschied zwischen einem Ordinarius und einem Titularprofessor ist. Woher auch? Er entstammt einem bildungsfernen Milieu (Einwanderer, das erklärt alles). Deshalb hatte er keine Bildung. Nix. Der dumme dumme Orlando. Jöggisau. Die arme Sau.
Doch-wieder-weg = mila, die langweilige Möchtegern-Akademikerin....Sind ja noch Fräuleins da...
Tja - falsch geraten! Versuch's nochmal und konzentrier dich auf dein eigenes geschlecht, das hier nicht gerade den besten eindruck macht.
mila als Orlando. Geil.
Seltsame schlussfolgerung - und falsch!
Mir doch egal, Dumbo-Mila.
Oberassistent Mörgeli (komisch, dass kein einziger Studi zu seinen "Vorlesungen" kommt, sooooo schad) ist schwul und wird heute entlassen.
Ciao ciao!
Ciao ciao SVP! Ciao ciao Orlando IQ 45.
Wie ich prophezeiht habe: Die WeWo hat alles genau so geschrieben, wie ich es anfang Woche gesagt habe: Condrau hat einen mageren Leistungsausweis, dümpelte zehn Jahre an Zweitklass-Unis rum und entstammt dem ultralinken Sozialgeschichtsforschungs-Milieu.
Jetzt ist die Beweislast beim System Uni. Wie konnten vertrauliche Leistungsanalysen und Mitarbeiterberichte an die Presse gelangen?
Die WeWo schreibt es richtig: Indiskretionen von unten sind Whistleblowing. Indiskretonen von oben sind Mobbing.
Erbärmliches Verhalten eines Giftzwergs, der noch nicht mal eine Habilitationsschrift vorzuweisen hat. Peinlich, peinlich für die Uni Zürich!!! Tz, tz, tz.
@doch-wieder-weg: das O.-riginal erkennt man leicht, wenn man nur will: Ich bringe tatsächlich Informationen, Interpretation von Fakten, begründete Meinung, das ganze natürlich hübsch verpackt mit etwas Polemik.
Meine Empfehlung für die anderen O's: einfach überlesen, wie ich das tue...
So von wegen dem Mörgeli:
Macht euch deswegen doch keine Sorgen!
Auch morgen wird das Sünneli wieder aufgehen!
Und an den Homoerotic-O. wo da sagt/zitiert/sich mokiert von wegen dem da:
"Go fuck yourselves!"
Erinnert mich an meinen letzten USA-Aufenthalt, wo ich in der mir fremden Stadt einen mir fremden Menschen fragen musste:
Would ye show me the way to this place right now? Or should I first fuck myself?"
Naja:
fufi war nicht nur noch nie in NY-City, sondern sogar noch nie in USA!
Und auch noch nie in UdSSR, Kuba und Mallorca!
OMG!
Was für ein (Samstag-)Mörgeli!
Die Engel weinen,
und das liebe Sünneli,
es mag gar nicht mehr scheinen!
So lasst uns erinnern die schönen Mörgeli
mit dem lieben Sünneli
wo wir damals gesehen haben
im Museum!
Und von wegen dem Mörgeli und dem Sünneli:
Hab da noch ein Stückli Musik:
http://www.youtube.com/watch?v=1BboTNHYhCo
Also MIR gefällts!
@fufi: Kannst du den Post von 22. September 2012 10:17 bitte löschen, der ist nicht von mir.
Posts von mir sind immer entweder mit Orlando, xxx-O. (grosses O und Punkt) oder von meinem Gmailaccount aus gekennzeichnet (wie dieser hier).
Nick-Kidnapping geht gar nicht!
Hä, der Aufstand wegen eines Smileys???
"Die Kündigung von SVP-Nationalrat Christoph Mörgeli als Konservator des Medizinhistorischen Museums der Uni Zürich hat laut dem «SonntagsBlick» auch einen politischen Hintergrund. Die Zeitung zitiert eine Aktennotiz, die Mörgelis ehemaliger Vorgesetzter Flurin Condrau nach dessen Auftritt bei der TV-Talkshow Schawinski gemacht haben soll: «Aussagen ‹zu viele Deutsche in der Schweiz› hält FC (Flurin Condrau; Red.) für sehr ungünstig. FC schätzt seine deutschen, österreichischen, russischen, englischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und musste diese im Anschluss an die TV-Ausstrahlung beruhigen.» Viele Angehörige des Institutes litten unter solchen Aussagen. Und weiter: «Die Institutsstrategie von FC besteht in einer sehr gezielten und bewussten Internationalisierung». Die werde durch solche Aussagen am TV aktiv behindert."
Aha. Flurin Condrau hat also nur die Wissenschaftlichkeit im Blick.
Tja, wer so schwul aussieht und russische und deutsche Freunde hat, hat ja sicher gar nichts gegen den eloquenten, schnittigen, hochintelligenten und armeeerfahrenen "Chefideologen" einer rechtskonservativen Partei. Nö, nö. Die linken Internationalisten sind ja für ihre Toleranz weltberühmt, sozusagen.
Also ist bewiesen:
1) Die negative Beurteilung erfolgte klar aus politischen Gründen, nicht aus rein wissenschaftlichen, wie dies vorgegaukelt wurde.
2) Condrau oder sonst ein schwul aussehender Institutsmitarbeiter (vielleicht der Russe) hat gezielt und verbotenerweise interne Dokumente an die Presse (und dort nur an eine bestimmte Zeitung, die sich lange Zeit liess, eine Kampagne sauber vorzubereiten) weitergegeben.
3) Der zeitliche Verlauf ist verräterisch: Der Kündigungsgrund ("Zerrüttetes Vertrauensverhältnis") entstand neu erst seit die Kampagne medienwirksam gefahren wurde und sich der Angeschossene in der Öffentlichkeit dagegen wehrte. Man beurteilte die Sachlage also völlig neu und entgegen der Vereinbarungen, seitdem die Kampagne lanciert wurde.
Ein Totalversagen selbst fundamentalster Verhaltensregeln als Institution.
Oder eben eher: Das System schlägt zu.
Interessant in diesem Zusammenhang, wie vorsichtig heute der sonntags-Blick auftritt, wie 'differenziert' (für seine verhältnisse) der tagesanzeiger gestern berichtet hat. man kann von mörgeli halten was man will (ich halte ihn für einen ausgemachten kotzbrocken, der seiner partei mehr schaden als gutes zufügt), aber die sache stinkt wie ein uralter fisch an der sonne. die uni ist, nicht nur in zh, ein fegefeuer der Eitelkeiten, profilneurosen blühen in dieser geschlossenen, stickigen gesellschaft, politische, soziale und intellektuelle differenzen vermengen sich zu einem pool von boshaftigkeit und grabenkämpfen (an denen mörgeli selbstverständlich ebenso beteiligt war). er hat einfach einen strategischen fehler gemacht, der dem angeblichen chefstrategen einer partei schlecht ansteht: er ist in die falle gelaufen, die man ihm gestellt hat, als er gegen seinen vorgesetzten strafanklage forderte. dumm, sehr dumm. ändert aber nichts an der tatsache, dass man ihn aus anderen gründen loswerden wollte, die mit ihm selbst wenig zu tun hatten.
Nichts macht die Sache appetitlicher. Die Uni hat hier zwei volle Stiefel herausgezogen. Ich glaube, dass die Mitarbeit im Kader der Uni nur für politische Leute geht. Wer wirklich akademisch gut arbeiten will, der bleibt lieber im Unterbau. Und verdient viel weniger. Er macht gescheitere Arbeit, sicher. Aber er bleibt unterm Radar.
Die Uni ist eine Schlangengrube. Und Mörgeli war halt die falsche Schlange, wenn es lauter Vipern und Nattern hat, dann ist die einzelne Kobra halt nicht mehr so angesehen.
Aber eben: Eine Kobra ist auch Mörgeli.
Sind Sie zufällig der alien aus dem mamablog? Ich meine nur....
Bingo! Der Kandidat hat 0.3 Punkte! Wooo Hooo!
Im Ernst: Ich las grad den Artikel über Mörgeli in der SZ von heute. Ist ja extrem unappetitlich, wie mit umgegangen wurde und wird. Grad von Aeppli hätte ich viel mehr erwartet. Dass die SPler hier ihre Menschlichkeit aufgeben, wo sie es mit einem Unmenschen zu tun haben, halte ich für sehr sehr traurig.
Leute, das wäre Eure Chance gewesen!
yt ist Tiger. Ich bin laut Google eine gespaltene Persönlichkeit, ein Seestern und ein Kater.
Das habe ich mir fast gedacht. sie scheinen, neben gelegentlichen auftritten der verschiedenen o's, hier der einzige zu sein, der die stellung hält.... was ist los?
Sorry fürs Schnippischsein.
Was los ist? Nichts Besonderes. Gestern war halt Sonntag, da hatte ich etwas Zeit zum Posten. Also zum Blogposten. Einkaufen geht ja am Sonntag nicht so gut, da muss ich über 3 km weit fahren.
Wo ist eigentlich Grünes Männchen? Die ist auch weg, wenn O. nicht mehr so fleissig seine Laterne schwenkt. Kann ich verstehen. Armes Ding.
Und pöh - und Lina - und mila - und der verhaltensauffällige webclown - alle weg? dafür nur solche mit doofen nicks, von denen jeder wohl ahnt, wer dahinter stecken könnte...... Sehr schade.
Im MB wird wieder einmal kräftig zensuriert...
Carolina, nur kurz: mir sind alle Liberalisierungsargumente wohlbekannt, ich habe sie schliesslich lange genug selbst vertreten. Nach eingängiger Prüfung der Faktenlage im Verlauf eines mehrjährigen Meinungsbildungsprozesses bin ich jedoch (für mich persönlich) zum Schluss gelangt, dass dieses 'Business' selbst unter legalen Rahmenbedingungen zuviel Missbrauchspotential bietet, als dass ich es in irgendeiner Weise (noch) befürworten oder gar unterstützen konnte. Könnte ich also demokratisch abstimmen, ich würde für das schwedische Verbots- und nicht für das deutsche Liberalisierungsmodell stimmen.
Mit Sozialromantik oder verklärten/moralisch verbrämten Sexualitätsvorstellungen hat dies nun aber nicht das Geringste zu tun.
mila, ich habe in den Tiefen unseres Altpapierstapels das zehntägige Magazin gefunden. Das wird bei Gelegenheit gelesen. Keine Garantie auf Meinungsänderung. Aber ich bin offen dafür.
Doch, mila, es sind negativ-verklärende, sehr bürgerliche Klischeevorstellungen über "das Milieu" an der Langstrasse. Das ist immer moralisch unterfüttert. Die bürgerliche Gesellschaft lebt mit solchen Ambivalenzen, doppelten Böden, das muss man aushalten. Es gibt diese Theorie, dass jedes funktionierende System mit einem gewissem Mass an moralischer Hypokrisie auskommen muss. Die Frage des Masses dieses Masses ist freilich die entscheidende...
Konkret: Wir dürfen ein gewisses Verhalten (z.B. dass Männer in den Puff gehen, oder Drogenkonsum, Fremdgehen oder ein Neonazi sein) gesellschaftlich stigmatisieren, andererseits mit dem Widerspruch leben, dass es halt passiert. Es ist eine Selbsthygiene des öffentlichen Lebens, ja: der öffentlichen Moral, die ohne Gesetz und Polizei auskommt. Darin besteht gerade die Freiheit der bürgerlichen Gesellschaft, dieses dynamischen Gebildes von privaten, autonomen Individuen. Dass nicht ein Überwacherstaat sämtliche moralischen Masstäbe setzt und dazu schaut, dass sie auch gleich noch durchgesetzt werden. Das ist Talibanismus, das ist DDR, das ist repressiver Totalitarismus.
In anderen Fällen hat man genau den umgekehrten Weg eingeschlagen: Man fragt immer mehr danach "wenn es eh getan wird, wieso es dann nicht gleich legalisieren"? Darum haben wir jetzt ein legal zugängliches Angebot an niederschwelligen Drogen, Abtreibungan im Fliessbandbetrieb und einer Scheidungsrate von fast 50%.
Erst wenn sich die öffentliche Moral wieder vehement durchsetzt und es in den entscheidenden Fragen "Dos" und "Don'ts" gibt, also eine kraftvolle bürgerliche Moral als allgemeinverbindlicher Verhaltenscodex, erst dann nimmt man jenen den Boden unter den Füssen weg, die umz verrecken einen starken Staat will, der alle Probleme löst.
Siehe Rauchverbot: Obwohl es (richtigerweise) heutzutage verpönt ist und als Zeichen von Schwäche gedeutet wird, wenn jemand alle fünf Minuten am Glimmstängel zieht (oder eine Frau während der Schwangerschaft, oder eiÊltern in der Wohnung mit kleinen Kindern), hat das überaus kluge Schweizer Volk jenen Taliban-Lösungen einen Riegel geschoben, die jene Freiheit ind er bürgerlichen Gesellschaft direkt angreifen wollte.
Nach der Minarett-Initiative schon wieder eine Abstimmung, die europa-, ja weltweit Signalwirkung entfalten könnte!
Ah, da sind ja einige wieder.... schön. Bordell-O: ich neige dazu, ihnen zuzustimmen, allerdings ohne die Diskussion selber verfolgt zu haben - werde das jetzt nachholen.
Lieber Orli
Habe soeben DIESEN Kommentar gelöscht:
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O. hat gesagt…
:-)
22. September 2012 10:17
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Hättest dir zwar keine Sorgen machen müssen:
Es gibt wohl niemanden hier, wo nicht gemerkt hat, dass DAS denn nicht von dir stammt.
Hast aber formaljuristisch gesehen dennoch völlig recht:
"Nick-Kidnapping geht gar nicht!"
Womit ich mit dir ausnahmsweise eben doch einverstanden bin!
Und von wegen dem Mörgeli:
Also wenn ICH, als Steuerzahler, einen bezahlen täte, als Prof. an der Uni und als NR in Bern,
wo mich zusammen mehr als 200'000 Fr./pa kosten würde, und der Kerl würde qua Prof. seit weissichwievieljahren die 1 Vorlesung schon grad gar NICHT halten und die 2te an SeniorenrednerInnen delegieren und SEIN Museum - im schlechtesten Sinn - museal werden lassen ....
und er würde qua NR über ALLE und ALLES schimpfen, was sein Geld vom Staat und insbesondere von der multikulturalistisch infizierten Bildungsdirektion bezieht ---
Nun ja, DANN würde sogar ICH mich mit ihm, zusammen mit Herrn Freysinger und dem alt-Lehrer Schlüer an 1 und die Herren "in collectivo" fragen:
"Mann, wosch's Problem, hä?"
So merket denn auf:
Bloss die Hunde der SVP beissen die Hände, wo sie füttern!
Ergänzung betreffend der Hunde:
Und selbstverständlich wollen sie denn auch weiterhin und auch künftig ven denselben Händen gefüttert werden!
En Guete, an alle WählerInnen!
Fufi, ist mit diesem austober ihre welt wieder in Ordnung? schön in schubladen unterteilt, mörgeli/schlüer/freysinger alle gemeinsam einsortiert und den schlüssel weggeworfen? schauen sie sich doch bei ihrer leib-und magenpartei mal um, was die uns in den letzten jahren in zh alles beschert hat. alien hat da absolut recht: die uni ist eine schlangengrube, da nützt auch das richtige parteibuch gar nichts. und ich rede aus erfahrung. den naiven bürgern da draussen kann man natürlich alles erzählen, hauptsache es passt in ihre jeweiligen glaubenssysteme hinein. man nennt das auch sand in die augen streuen.
Der Post von O ist wirklich gut diesmal, er kommt ohne ans-Bein-Pissen aus, ist bissig und gehaltvoll. Und ich bin dennoch nicht einverstanden mit ihm als Ganzem.
Die ersten beiden Abschnitte sind toll, O, und ich unterschreibe sie ganz. Ich bin zwar eine linke Socke, aber Dein Fazit dort finde ich gut. Dort, wo Du die Freiheit definierst und beschreibst, dass es halt Teile gibt im bürgerlichen Selbstverständnis, die im Widersprüchlichen belassen werden, im vollen Bewusstsein. Ich bin, und das mag Dich erstaunen, kein Proponent des allumfassenden Umhege- und Umsorge-, ja Überwachungsstaats. Ich finde zwar, dass wir in der Schweiz gar keinen solchen haben und weit davon weg sind, aber item.
Dass der Satz "wenn es eh getan wird, wieso es dann nicht gleich legalisieren" Dir Bauchschmerzen bereitet, verstehe ich gut, das tut er mir auch. Wo setzen wir Grenzen? Was soll mit diesem Argument legalisiert werden und was nicht? Mord darf man ja nicht legalisieren, Betrug auch nicht, Vergewaltigung auch nicht, was aber schon? Ich finde, dass der Satz nicht taugt.
Taugen tut vielmehr ein sorgfältiges Anschauen jedes einzelnen Themas. Abtreibung hat halt in der Tat sehr eindeutige Fälle, wo sie erlaubt sein muss, etwa bei einer Schwangerschaft aufgrund einer Vergewaltigung oder bei einer schweren Krankheit (ein Brustkrebs wächst viel schneller, wenn die Frau schwanger ist). Das Kiffen ist allerdings bereits ein Streitfall, den man aufgrund der Gefährlichkeit des Suchtmittels entscheiden muss. Wenn THC verboten wird, warum bleibt dann Nikotin erlaubt, das vergleichbare psychotropen Wirkungen hat? Reine Tradition? Also: Hier ist eine einfache, klare, logische Haltung, wie sie O vorschwebt und wie auch ich sie gerne hätte, nicht mehr möglich, ohne den Zigarettenkonsum einfach zu verbieten. Und das will das Schweizervolk ja eindeutig nicht. Und ehrlich gesagt, ich auch nicht.
Dass Du aber Scheidungen hier hineinwirfst, ist sehr unsorgfältig und untergräbt Dein Argument. Es tut Dir wohl leid. Es handelt sich nicht um ein Genussmittel wie bei Sex, Allohol und Nikotin, es handelt sich um etwas gesellschaftlich ganz anderes, das man auch ganz anders betrachten muss. Muss man, einverstanden, sehr einverstanden. Du wärst überrascht zu meiner Meinung hierzu.
Und das mit der öffentlichen Moral: Verführerisch aber nicht praktikabel. Wir können das Rad der Zeit nicht zurückdrehen! Das geht nicht, so sehr es sich O und der Ajatollah Chamenei auch wünschen! Es geht nicht. O, hörst Du, es geht nicht. Leb damit. Die Fünfziger sind vorbei, endgültig vorbei, und sie kommen nie wieder. Das finde ich manchmal auch schade, aber deswegen wird es sich nicht ändern.
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Von wegen der vielen Anonymen hier: He, Leute, bitte. Bitte unterzeichnet mit Eurem Namen, nicht mit dem Richtigen, ich heisse ja auch nicht Tiger (obwohl, so ähnlich heisse ich ja schon, newa), ein Alias reicht. Aber benutzt den doch für all Eure Posts, zumindest für die, die mehr als vier Buchstaben enthalten.
Und fufi, ein Vorschlag: Richten wir doch einfach ein Museum ein für medizinhistorische Museen und leihgeben Mörgelis Einrichtung dorthin. Dann kann sie so obsolet sein, wie sie will, sie ist dann gerechtfertigt obsolet. Gute Idee übrigens, fufi, die habe ich von Dir.
Freiheit ist eigentlich die frei gefällte Entscheidung, das Richtige zu tun.
Ich weiss nicht, ob sie mir noch zustimmen, @bleib-jetzt-erstmal, wenn es dann statt schöner Worte echt zur Sache geht und beispielsweise ein Verbot von Abtreibungen oder der Stopp der staatlichen Drogenabgabe oder die finanzielle Besserstellung von verheirateten Paaren gegenüber geschiedenen auf dem Programm stehen. Oder straffällig gewordene Ausländer dann tatsächlich ausgeschafft werden. Und in den Schulen Religion wieder einen gebührenden Stellenwert bekommt. Hehe.
@fufi: Kannst ja mal vielleicht zeigen, wo Mörgeli denn so furchtbar geschimpft haben soll über Staatsbesoldete, ja? Merci.
Ich ergehe mich nicht in utopien, liber-o, bin ein kind der achziger und neunziger, sich einzubilden, wir könnten in die 60iger zurück, ist naiv. meine schlussfolgerungen sind höchstwharscheinlich andere als ihre und über allem steht bei mir die gutschweizerische fähigkeit zur konsensbildung. ein oft langsamer und mühsamer prozess, fehlerbehaftet, aber doch das beste system, das ich kenne. deshalb halte ich abtreibung, da das gesetz gesellschaftlichen konsens hat, für zur zeit nicht diskussionswürdig. eine konsequente anwendung der längst bestehenden gesetze, zb die von ihnen erwähnte ausweisung von straffälligen ausländern, den schutz der ehe oder einer ähnlichen schützenden beziehung, die vor allem für Kinder notwendig ist halte ich für wünschenswert. gleichgeschlechtliche beziehungen sind eine tatsache, ebenso wie prostitution (siehe tagi), vorurteile oder eine kriminalisierung sind kontraproduktiv.
religion in der schule? nicht mein thema, halte aber unterweisungen in sachen grundlagen unserer zivilisation für wichtig.
schliesse mich tiger an: wenn es um ihren post von 13:20 geht: die ersten zwei absätze sind einleuchtend und treffen bei mir einen nerv. allerdings widersprechen sie sich dann, wenn sie einerseits den talibanismus beklagen, andererseits eben den verlangen, wenn es um themen wie abtreibung und scheidung (?) geht.
O, willst Du "unschuldig" Geschiedene auch schlechter stellen? Und was ist mit den Geschiedenen, die heute schon geschieden wurden, wo noch ganz andere Regeln gelten? Und was ist, wenn ein Ausländer, der in der Schweiz aufgewachsen ist und eigentlich Schweizer ist, straffällig wird? Muss er dann auch raus?
An
bleib-jetzt-erst-mal-da am 24. September 2012 15:48
Weiss ja nicht, wie lange du denn schon da-geblieben-bist.
Je nachdem solltest du denn vielleicht auch wissen können. was ich von den Sozis und den Grünen halte, wo ihren Zahltag auch nur allzuoft beim Steuerzahler abholen.
Aber DIE lästern wenigstens nicht über's System, von dem sie leben!
Und ja, auch wenn ein Lehrer als SP-NR gleich viel "unverdient" wie ein anderer NR, Toni Bortoluzzi, zum Beispiel, weil Toni Brunner lebt ja eh am Subventionstropf der Steuerzahlerinnen .. ?
Also wenn ich da welche von "Eigenverantwortung" und "Einsatz für's Voulch" sabbern höre,
tja, dann denke ich manchmal halt schgon, ob da nicht noch so ein Sparpotential vorhanden wäre?
O., Sie vergessen wieder einmal, dass es mir nicht um bürgerliche Moralvorstellungen (und 'Freiheiten'), sondern um individuell (gelebte) Werte geht. D.h. die simple Frage, was ich persönlich verantworten kann, und was nicht. Für die gesellschaftlichen Rahmenbedingung sind (wie immer) demokratische Mehrheitsentscheide verantwortlich.
@Tigri: Schon klar, dass dir die bürgerliche Gesellschaft dort gefällt, wo sie eher sündig und schwach ist. Ich meine das aber genau etwas anders: dass sie den Fehlentwicklungen der letzten Jahrzehnte ein kraftvolles: "Nein, so nicht" entgegenschleudern muss - und dem Primat von Würde, Anstand, Freiheitlichkeit und der tugendhaften Moralvorgaben zum Durchbruch verhelfen muss.
Unsere Gesellschaft ist ja nicht amoralisch und hat auch nicht zu wenig Moral - aber sie hat die falschen moralischen Werte! Sie dreht sich wie im Hamsterrad in ihrer ewigen Gegenwart und findet nicht mehr heraus und nicht mehr weiter. Dabei war die gute, grosse Zeit schon immer da und wird auch immer da sein, sie war niemals weg. Mann muss nur den Anschluss (wieder) finden.
Dein - und auch @schon-jetzt-wieder-doch-da - Fehler ist es, von der Devianz auszugehen und daran eine allgemeine Moral auszurichten. Dabei müsste es genau umgekehrt sein: Es muss beispielsweise heissen, Abtreibung ist verwerflich und verboten - erst dann schauen wir uns die Ausnahmen von dieser richtigen Regel an. Es muss heissen, Kinder haben ein Recht auf ein intaktes Elternhaus und erst dann schauen wir, dass wir die Unfähigkeit von Eltern in den Griff bekommen, es muss heissen: Drogen sind ein Verderben für jede Gesellschaft, erst dann muss man sich um humane Hilfe für die verloren Süchtigen kümmern.
Man muss sich als Gesellschaft am Guten Wahren und Schönen ausrichten, an den Starken, am Erfolg, am Schönen, an Gott himself. Das predige ich hier jetzt seit einem Jahr.
Aber all die Relativisten, Linken, Nihilisten und ganz ganz viele Intellektuelle und sogenannte Kunstschaffende richten sich genau am Gegenteil aus: Am Dreck, am Kranken, Verrottenden, Schwachen, Erbrochenen, am Hass auf alles, was die eigene Kultur ausmacht, am Hässlichen, am Teufel. Denn nur in einer zutiefst kaputten Gesellschaft haben auch sie ihren Platz.
Es gibt kein "gesellschaftsliberal", so einen Politiker streiche ich sofort von der Liste. Es gibt nur richtig und falsch.
@fufi: Ich warte im Fall noch auf das Zitat von Mörgeli, von wegen Staatsdiener und so, gell...lass dir Zeit, ich habe viel Geduld.
Bitte, O, Du gehst davon aus, dass ich ein verderbter Typ bin, der die Rechte nur akzeptiert, wenn sie Schwächen zeigt und das zugibt. Nun, letzteres stimmt, verderbt bin ich nicht. In fact ist es genau jener Punkt, wo ich die Rechte treffen kann. In den Zielen und den Methoden nicht, aber in den Ansichten über die Moral. Dass die Linken und die Freisinnigen in Bezug auf die Moral enorm orientierungslos sind, betrübt mich schon lang. Ich bin schon ein moralischer Mensch, und ich wünschte mir, dass die wichtigen Leute vermehrt einen moralischen Kompass haben. Da die Kirche im Allgemeinen aber heute keine Beispiele mehr liefert, wie das gehen könnte (und vielleicht hat sie das nie, boh), muss jemand anders den Moralprovider geben. Und hier ist eigentlich niemand so richtig anerkannt, nicht einmal Mohammed bei den Moslems. Es gibt ja haufenweise islamische Richtungen.
Dass man sich vermehrt daran orientieren sollte, was sein darf und was nicht, auf der Grundlage von moralischen Richtlinien, da stimme ich zu. Nur eben gibt es keinen, der solche Richtlinien vorgeben kann. Dass unsere Gesellschaft sich an der Ethik orientiert, diese Hoffnung habe ich aufgegeben, O. Schön wäre es ja, aber es wird nie geschehen. Wir müssen uns anders orientieren.
So, hierbei ist es natürlich gar nicht herausgekommen, wo ich der gleichen Meinung bin wie O und wo nicht. Erstens ist das nicht so schwierig zu erraten, zweitens ist es ziemlich irrelevant.
Ich finde es aber schon einmal sehr gut, wenn man eine Meinung hat, und erst noch eine gute, kohärente. Das ist auch das, was mir an vielen Proponenten der SVP gefällt. Und was ich an so vielen Freisinnigen so verachte.
Uebrigens fand ich dieser Berner Hess ziemlich cool. Da wird er von ein paar Deutschen durch den Kakao gezogen und er schüttelt es einfach ab. Obwohl er ja wirklich ziemlich unvorteilhaft davongekommen ist.
Und Lesben gehören natürlich selbstverständlich zu den "falschen, den untugendhaften, den verrottenden, den erbrochenen und kaputten".
da sage ich nur Qu'Vomit. Ein Geiferer wie die vor den amerikanischen Botschaften.
Kat. Proud to love my Wife.
Und natürlich gibt es so was wie rationale Ethik....tigri.
Ja, gut, dann erklär doch mal, was rationale Ethik bedeuten soll? Etwas "Humanismus" hmm? Dazu etwas "Aufgeklärtsein", hmm? Mischen mit e chli "Menschenrechte", hmm? Und dazu noch einen Spritzer Gender-Quatsch, hmm?
Oberflächlicher, beliebiger New-Age-Talk.
Ach, Leute, wir sind alle so enorm desillusioniert von der Aufklärung. Sie hat alles so geändert, aber alles so brutal kompliziert gemacht. Natürlich liegt es nicht an der Aufklärung, natürlich liegt es an den Menschen dahinter.
Dass intelligente Leute so unsensible Brocken sein können, das enttäuscht mich sehr.
o, die partei, der sie anzuhängen scheinen, die dogmen, die sie für sich zum lebensthema erhoben haben (jedenfalls haben sie dasselbe schon geäussert, als ich das letzte mal hier war) ist dabei, vor die hunde zu gehen. der hauptgrund liegt darin, das sie konsequent an der vergangenheit klebt, durch den sesselkleber und die graue eminenz blocher, bei dem niemand den mut hat, ihn endlich in die pensionierung zu schicken. eine partei, die einmal meine partei war, die sich heute nur noch in gehässigkeiten, polemisierungen, schuldzuweisungen und verfolgungswahn erhebt. Das interessiert mich, nicht sehnsüchte nach den 50er oder 60er jahren, die idealisiert werden. entweder sie kommen im hier und jetzt an oder sie müssen sich nicht wundern, wenn sie für die meisten menschen bzw die paar, die sich das noch anhören, wie ein gereizter prediger anhören.
Unsere Gesellschaft ist ja nicht amoralisch und hat auch nicht zu wenig Moral - aber sie hat die falschen moralischen Werte! Sie dreht sich wie im Hamsterrad in ihrer ewigen Gegenwart und findet nicht mehr heraus und nicht mehr weiter. Dabei war die gute, grosse Zeit schon immer da und wird auch immer da sein, sie war niemals weg. Mann muss nur den Anschluss (wieder) finden.
Selbstversändlich könnte man das Rad der Zeit zurückdrehen. Das wurde in der Geschichte schon mehrfach gemacht. Aber da haben sie mich offenbar falsch verstanden: Das ist es nicht, was ich will. Ich will kein "wieder". Und trotzdem kann ich das Jetzt in Frage stellen, dass aus dem Wieder ein Wieder gemacht hat. Die ganze Moderne und so. Weil ich w e i t e r denke! Und t i e f e r .
Ich will die Ausrichtung an das grosse innere Glühen, das niemals erlischt. Ich will die Tiefenerinnerung und die Tiefenbohrung und den Anschluss an die grosse Zeit. Alle Lust will tiefe, tiefe Ewigkeit. In der Tiefe, in den ganzen Geröllhalden von Schichten tief in unserem Unterbewusstsein, in unserer Kulturgeschichte und in unserer ganz eigenen Seele lebt etwas, das sich Wahrheit nennt oder Gott. Und das müssen wir anzapfen.
Das ist zuallererst etwas, das im Menschen abläuft, ich habe bei Nietzsche darauf hingewiesen: Der Mensch kann sich selber überwinden. Nein, ich muss nicht im Hier und Jetzt ankommen, um zu verstehen wie es funktioniert. Ich fürchte mich vor dem praktisch gelebten Nihilismus der Leute, ich kann diese Sackgasse umgehen, ich muss nicht den Irrweg mitgehen (ich selber bin ja ein gutes Stück mitgegangen, jung und dumm wie ich war!).
Es wird keine Volksstürme geben, keine Revolutionen. Keine Restauration und keine Reaktionäre. Novalis sagte einmal sinngemäss: Wenn das Chaos perfekt ist und alle Werte nurmehr relativ zueinander Gültigkeit haben, erhebt sich der Geist von selber zu Gott. Das haben wir alle noch vor uns.
Mein Konservatismus ist daher mehr eine Bewusstmachung. Keine Partei.
Hmm, oberster Abschnitt sollte kursiv sein, da ein Zitat, Sorry.
at Orli:
Weiss eigentlich nicht, was du damit meinst:
"@fufi: Ich warte im Fall noch auf das Zitat von Mörgeli, von wegen Staatsdiener und so, gell...lass dir Zeit, ich habe viel Geduld.
24. September 2012 20:40"
Aber da frag ich mich ja schon, ob, wenn Mörgeli ein Diener des Staates wäre, ob dann Herr Dr. Ch.B. nicht DER Diener der Diener des Staates sein würde? Selbstverständlich des Eidgenössischen.
Obwohl, der Vergleich scheint mir ja doch recht überdenkenstwert, gäll?
Und von wegen der "Moral-und-Ethik"-Diskussion:
Ethik ist nie der Grund, sondern stets der Ausfluss irgendeines ideologischen Systems und beschreibt deshalb bloss, wie sich die entsprechenden Gläubigen denn - bestenfalls - zu verhalten hätten.
Und deshalb ist Ethik immer ausgrenzend!
Im Sinne von "ICH bin ja soo gut, und DU bist ja sooo böse!"
Es gab übrigens sogar eine nationalsozialistisch-christliche Ethik!
NEIN, Orlando!
KEIN Mensch kann sich (sein Mensch-Sein?) "überwinden"!
Aber JEDER Mensch wird erlöst werden!
fufi, ethik muss keinesfalls ein 'Ausfluss irgendeines ideologischen systems' sein. es sei denn, man betrachtet den einzelnen per se als ideologen seiner selbst. ethik halte ich für das betreben des einzelnen, sein verhalten (immer wieder) mit dem eigenen wertesystem abzugleichen. ethik ist somit in einem individuellen zusammenhang zu sehen, während moral einen öffentlichen bezug hat.
ich kann mit euer beider mit vielen ausrufezeichen versehenen stellungsnahmen nichts anfangen: weder halte ich das mensch-sein für überwindbar (es sei denn im Kontext 'sich für besser halten als andere') noch glaube ich an die erlösungstheorie - wir müssen uns schon selber (von allem übel) erlösen oder lösen.
O, es kommt mir immer wieder dieselbe frage in den sinn, wenn ich sie lese: wer bestimmt, welches 'moralischen Werte' wann zu gelten haben?
@DA:
Genau DA liegt ja der Hase im Pfeffer:
"ethik halte ich für das betreben des einzelnen, sein verhalten (immer wieder) mit dem eigenen wertesystem abzugleichen."
Das EIGENE Wertesystem!
(Na klaro, dass das kein Fremdes sein würde?)
Aber eben:
Das eigene WERTESYSTEM wird bei KEINSTER Ethik auch nur im Geringsten hinterfragt!
Und deshalb: "Ausfluss irgendeiner Ideologie".
Ok, wenn du Ideologie lieber als Wertesystem bezeichnest?
Ja, tue ich, fufi. scheint mir weniger, äh, ideologisch;-)
Ich möcht ja gar nicht aufzählen wollen, wieviele "Ethiken" es denn so geben mag.
Einige Beispiele in alfabetischer Reihenfolge:
Allgemeine, analytische, christliche, humanistische, jüdische, marktwirtschaftliche, marxistische, medizinische, muslimische, praktische, real-existierende, sozialistische, tyrannische, wertefreie, zeitlich-begrenzte (letztere betrifft neben Kriegen ganz besonders "Männer-Wochenenden").
Und das interessante daran ist, dass sie zwar in vielen Punkten übereinstimmen - auf den ersten Blick.
Aber der Teufel ist ja bekanntlich in den Details zuhause!
@Da:
Also mit DIESER Einstellung hättest du ja wohl NIE Scheff-IdeologIn der KPdSU werden können!
:grins:
Und übrigens:
DEN Posten hat's im Fall echt gegeben!
Und Nicht nur in der UdSSR!
Such bloss mal in Wiki nach "Chefideologe"
Da wird dir erst recht klar, welche Chancen du dir damit verbaust!
über rationale Ethik und unveräusserbare Menschenrechte:
The following is the complete text of the Virginia Declaration of Rights:
A DECLARATION OF RIGHTS made by the Representatives of the good people of VIRGINIA, assembled in full and free Convention; which rights do pertain to them and their posterity, as the basis and foundation of Government.
I. That all men are by nature equally free and independent, and have certain inherent rights, of which, when they enter into a state of society, they cannot, by any compact, deprive or divest their posterity; namely, the enjoyment of life and liberty, with the means of acquiring and possessing property, and pursuing and obtaining happiness and safety.
II. That all power is vested in, and consequently derived from, the people; that magistrates are their trustees and servants, and at all times amenable to them.
III. That government is, or ought to be, instituted for the common benefit, protection, and security of the people, nation or community; of all the various modes and forms of government that is best, which is capable of producing the greatest degree of happiness and safety and is most effectually secured against the danger of maladministration; and that, whenever any government shall be found inadequate or contrary to these purposes, a majority of the community hath an indubitable, unalienable, and indefeasible right to reform, alter or abolish it, in such manner as shall be judged most conducive to the public weal.
IV. That no man, or set of men, are entitled to exclusive or separate emoluments or privileges from the community, but in consideration of public services; which, not being descendible, neither ought the offices of magistrate, legislator, or judge be hereditary.
V. That the legislative and executive powers of the state should be separate and distinct from the judicative; and, that the members of the two first may be restrained from oppression by feeling and participating the burthens of the people, they should, at fixed periods, be reduced to a private station, return into that body from which they were originally taken, and the vacancies be supplied by frequent, certain, and regular elections in which all, or any part of the former members, to be again eligible, or ineligible, as the laws shall direct.
VI. That elections of members to serve as representatives of the people in assembly ought to be free; and that all men, having sufficient evidence of permanent common interest with, and attachment to, the community have the right of suffrage and cannot be taxed or deprived of their property for public uses without their own consent or that of their representatives so elected, nor bound by any law to which they have not, in like manner, assented, for the public good.
VII That all power of suspending laws, or the execution of laws, by any authority without consent of the representatives of the people is injurious to their rights and ought not to be exercised.
VIII That in all capital or criminal prosecutions a man hath a right to demand the cause and nature of his accusation to be confronted with the accusers and witnesses, to call for evidence in his favor, and to a speedy trial by an impartial jury of his vicinage, without whose unanimous consent he cannot be found guilty, nor can he be compelled to give evidence against himself; that no man be deprived of his liberty except by the law of the land or the judgement of his peers.
IX That excessive bail ought not to be required, nor excessive fines imposed; nor cruel and unusual punishments inflicted.
X That general warrants, whereby any officer or messenger may be commanded to search suspected places without evidence of a fact committed, or to seize any person or persons not named, or whose offense is not particularly described and supported by evidence, are grievous and oppressive and ought not to be granted.
Kat.
/2:
XI That in controversies respecting property and in suits between man and man, the ancient trial by jury is preferable to any other and ought to be held sacred.
XII That the freedom of the press is one of the greatest bulwarks of liberty and can never be restrained but by despotic governments.
XIII That a well regulated militia, composed of the body of the people, trained to arms, is the proper, natural, and safe defense of a free state; that standing armies, in time of peace, should be avoided as dangerous to liberty; and that, in all cases, the military should be under strict subordination to, and be governed by, the civil power.
XIV That the people have a right to uniform government; and therefore, that no government separate from, or independent of, the government of Virginia, ought to be erected or established within the limits thereof.
XV That no free government, or the blessings of liberty, can be preserved to any people but by a firm adherence to justice, moderation, temperance, frugality, and virtue and by frequent recurrence to fundamental principles.
Adopted unanimously June 12, 1776 Virginia Convention of Delegates drafted by Mr. George Mason
Kat.
In CONGRESS, July 4, 1776.
The unanimous Declaration of the thirteen United States of America,
When in the Course of human events, it becomes necessary for one people to dissolve the political bands which have connected them with another, and to assume among the powers of the earth, the separate and equal station to which the Laws of Nature entitle them, a decent respect to the opinions of mankind requires that they should declare the causes which impel them to the separation.
We hold these truths to be self-evident, that all men are created equal, that they are endowed with certain unalienable Rights, that among these are Life, Liberty and the pursuit of Happiness.
That to secure these rights, Governments are instituted among Men, deriving their just powers from the consent of the governed, That whenever any Form of Government becomes destructive of these ends, it is the Right of the People to alter or to abolish it, and to institute new Government, laying its foundation on such principles and organizing its powers in such form, as to them shall seem most likely to effect their Safety and Happiness. Prudence, indeed, will dictate that Governments long established should not be changed for light and transient causes; and accordingly all experience hath shewn, that mankind are more disposed to suffer, while evils are sufferable, than to right themselves by abolishing the forms to which they are accustomed. But when a long train of abuses and usurpations, pursuing invariably the same Object evinces a design to reduce them under absolute Despotism, it is their right, it is their duty, to throw off such Government, and to provide new Guards for their future security.
Einführung und Präambel der Unabhängigkeitserklärung.
Kat.
Congress shall make no law respecting an establishment of religion, or prohibiting the free exercise thereof; or abridging the freedom of speech, or of the press; or the right of the people peaceably to assemble, and to petition the Government for a redress of grievances.
First Amendment to the United States Constitution
Kat.
http://www.youtube.com/watch?&v=DioQooFIcgE&NR=1
Kat.
Wow, das ist mal ein cooler Film, Katharina. Dass die Gründer der USA sehr gescheite Köpfe waren, ist mir schon lange klar.
Mila dreht wieder ihre altklugen immergleichen Runden im Mamablog mit Sätzen wie diesem (sie ist anderer Meinung und begründet): "Weil die Prämissen der Betrachtung konträr gelagert sind".
Hahahahahahahaha Prust!
Sind Sie. Ich betrachte den Menschen unter einer ganzheitlichen Prämisse (Körper/Geist/Seele), nicht nur den Körper als solchen. Aber man müsste schon lesen (und verstehen) können, um mitreden zu können - n'est-ce pas? ;)
Und keine Sorge: ich habe mit dem Thema fertig.
PS:
@Fufi, mit Verlaub: die Zeile mit dem Anstand und Respekt solltest Du so langsam über Deinem Eingang entfernen. Sie wird und wird nicht glaubwürdiger.
@Und-noch-mal-wieder-da: Weshalb niemand hier ist? Eben darum.
@Da: O, es kommt mir immer wieder dieselbe frage in den sinn, wenn ich sie lese: wer bestimmt, welches 'moralischen Werte' wann zu gelten haben?
Gott.
Ich habe höchst selten Ausrufezeichen in meinen Posts. Und selbstverständlich kann der Mensch sich selber überwinden. Das müsste er im Falle seiner Erlösung sowieso.
@fufi: Du hast behauptet, Mörgeli habe und er würde qua NR über ALLE und ALLES schimpfen, was sein Geld vom Staat und insbesondere von der multikulturalistisch infizierten Bildungsdirektion bezieht ---
und zar am 24. Sept. 14.15.
Ich ersuche dich jetzt um einen Nachweis, wo Mörgeli dies getan haben soll, wie du behauptest. Ganz einfach.
A propos: Blocher hat auf das Bundesrats-Ruhegehalt verzichtet.
@Katharina, Katharina, tz tz tz. Was soll das denn beweisen? Ich möchte es gern in deinen eigenen Worten hören. Texte copypasten kann jede. Das heisst nicht, dass du es auch verstanden hast. In fact, frühere Aussagen von dir im Bezug auf LGTB-Forderungen, zeigen eher, dass du es nicht verstanden hast...
Mila, du schreibst höllisch kompliziert, denkst aber sehr einfach. Deine Kommentare drehen sich im Kreis, du sagst immer das gleiche, aber in immer gesuchteren Wendungen.
Ich meinte: der Satz ist so überaus kompliziert für die banalste Ansage. Du sagst banales Zeug und frisierst das pseudoakademisch auf. Einfach nur peinlich.
Weil die Prämissen der Betrachtung konträr sind = Wir sind nicht gleicher Meinung.
o, sie nehmen also für sich in anspruch, für/durch/über g.tt zu sprechen? sozusagen sein stellvertreter zu sein, sein Sprachrohr? sie glauben (!) zu wissen (!), was g tt für uns wollte? werden sie doch mal konkret - welchen besseren zustand müssten wir denn herbeiführen, wenn wir g..tt gefällig wären?
Mamablog-Flitzer/Besuch aus dem MB: wandelt hier ein tiger auf anonymen Spuren?
Resp. dass du nicht verstanden hast, dass das Zeugs offen ist für wildeste Interpretationen und Spekulationen. Deshalb gibt es Gerichte. Die zum Beispiel George W. Bush zum Präsidenten machten obwohl er weniger Stimmen hatte als Al Gore. Und deshalb gibt es Juristen. Das haben die gescheiten Gründerväter genau gewusst. Deshalb haben sie in der Declaration of Independence dreimal Gott erwähnt.
@Bin: Nein. Es steht ja alles geschrieben, ich brauche keine Stimmen zu hören. Man muss es nur lesen.
Ich versuche nur zu erklären, dass das alles irgendwie längst auch in der DNA unserer Kulturgeschichte eingeschrieben ist und wir nur tief genug bohren müssen, um auf dieses Gold zu stossen.
Ich glaube, so werden wir die reichsten Menschen der Welt.
O, korrigieren Sie mich, wenn ich etwas falsches sage: wenn mich nicht alles täuscht, ist die biblische Exegese ein riesiges spannungsfeld unterschiedlicher Interessen, herangehensweisen und Interpretationen (ich bin definitiv kein experte, wie man hört). wie kann also eine ganze glaubensgemeinschaft zu den gleichen konklusionen wie sie kommen, wenn schon innerhalb dieser gemeinschaft umstritten ist, ob das at, das nt oder allenfalls beide gültig sind? letztlich muss doch, so verstehe ich das jedenfalls, eine gewisse hierarchie vorhanden sein, die gewisse vorgaben macht, wie an den christlichen kirchen abzusehen. konkret: wer bestimmt letztlich, was allgemeingesellschaftliche relevanz zu haben hat?
Warum muss alles so kompliziert sein?
So geht es: http://www.youtube.com/watch?v=gYNAF-QcPrE
Have fun.
@Da: Über diese Luxusprobleme können wir dann diskutieren, wenn wir soweit sind und alle vom gleichen reden, finden sie nicht auch? Da wird Aurora tagen, da gibts was zu singen und schlagen.
luxusprobleme, o? ich frage nach den grundsätzen, nach der praxistauglichkeit ihrer vorschläge. wie soll das gehen, dass alle irgendwann vom gleichen reden?
Bleiben wir auf dem Teppich, für den Anfang. Es ist ganz einfach: Vom gleichen reden wäre dann, wenn wir eine qualifizierte Mehrheit haben im ganz banalen politischen Tagesgeschäft. Viele wollen es lieber nicht sehen: Aber die wirklich wichtigen Konflikte laufen schlicht entlang links rechts, wobei rechts für die freiheitlich-demokratische Bürgergesellschaft steht und links für die Zwangs- und Solidaruntertanenschaft eines von Ideologen gelenkten Staates. Im Kampf gegen alle linken Anliegen liegt das Heil, Da! Denn seien wir ehrlich: die haben die (scheinbar) überzeugendste profane Heilsreligion zur Hand, auch heute noch. Der Marxismus kann noch hundertmal mutieren und sein Aussehen verändern – der Teufel kommt immer wieder zurück. Ihr Heilversprechen ist freilich nur mit grossen Opfern und viel Schaden umzusetzen, das kümmert sie aber nicht. Denn sie haben (genauso wie wir Rechten) einen ausgeprägten Machtinstinkt: Sie wissen genau, dass sie ihre verderbliche Politik nur durchsetzen können, wenn sie entweder an der Macht sind oder die Institutionen der bürgerlichen Gesellschaft (Bildung, Gesundheit, Kultur, etc.) gezielt unterwandern. Man muss sie also vernichtend schlagen, wieder und wieder, ja, man muss ihnen in Blogs und Foren und im alltäglichen Blabla mit Entschiedenheit entgegentreten. Manche dümmere Zeitgenossen wissen gar nicht, dass sie längst linke Positionen eingenommen oder eingeflösst bekommen haben, immer wenn von "sozialer Gerechtigkeit", von "progressiver Politik" und von "die Welt verändert sich" die Rede ist, ist es ein linker Propagandaerfolg. Das dialektische Denken, die zersetzenden Ausläufer der Gegenkultur, der ganze Überbau des Sozialen - man muss es demaskieren, benennen und dann hat man schon viel getan. Man muss den Leuten die Konsequenzen dieser kurzsichtigen und unwissenden Politik aufzeigen, sie entlarven, sie erschrecken.
Den Linken und Nihilisten muss ihr falsches Regiment entrissen werden und sie selber als Lachnummer oder als Schreckensepisode in die Geschichte verabschiedet werden. So einfach ist das: man muss sie politisch vernichten. Frühere Männergenerationen waren dafür bereit, mon cher. Die Männer, die mit der Waffe an der Grenze standen 1939 bis 1945, jene die in der Normandie und in Nordafrika ihr Leben liessen. Jene, die zur P26 gehörten - die hätten im Falle eines linken Endsieges zugeschlagen. Diesen Geist wünsche ich mir zurück.
Das wäre die erste Voraussetzung dafür, dass wir uns wirkich seriös mit Fragen der richtigen oder falschen Auseinandersetzung um bestimmte Stellen der Bibel auseinandersetzen können. Exegese und biblische hermenautik ist übrigens etwas was von den sogenannten "Religionswissenschaftlern" erfunden wurde, von linken, schwulen Aufklärern also. Die Grundsätze, nach denen sie fragen: Sie stehen ja alle in den 10 Geboten. Man muss nur lesen und verstehen.
Versuchen sie doch einmal ihre Politik und ihr Leben danach auszurichten! Sie werden ein Leben lang beschäftigt sein. Die Juden versuchen's schon seit 5000 Jahren. Sehen sie, vor so etwas muss man Respekt haben.
Irgendwie freu ich mich, euch alle hier wieder mal in der altbekannten Runde begrüssen und bewirten zu dürfen!
Da geb ich ja gern ne Runde von was-weiss-ich-denn-was-ihr-möchtet-aber-ihr-kriegts aus!
und @ mila wo sagt:
"@Fufi, mit Verlaub: die Zeile mit dem Anstand und Respekt solltest Du so langsam über Deinem Eingang entfernen. Sie wird und wird nicht glaubwürdiger."
Siehste, ich fahr seit gut 30 Jahren mit dem OeV zur Arbeit und zurück. Und kaufe seit noch ein paar Jahren mehr ein, im Migros, Coop und zuweilen in "Spezial"-Geschäften - und so.
Und da muss ich mich ja auch zuweilen ungeschützt durch die Stadt bewegen .... .
Und ehrlich gesagt:
Da mein ich irgendwie, dass HIER, bei mir, dennoch(!!!) mehr Anstand und Respekt herrscht als draussen, in der Welt in der wir alle Geld verdienen müssen!
O, ich gebe zweierlei zu bedenken:
1. Die kulturgeschichte der menschheit war immer auch ein kampf der zivilisationen. Das hat sich auch nach den religionsstiftungen nicht geändert. nur durch kampf bzw auseinandersetzung kann neues entstehen, das erst einmal nur das ist, neu. Nicht gut, nicht schlecht. Sehnsucht nach früheren zeiten ist insoweit legitim, als man unterstellen kann, sie wollten gutes bewahren und in die gegenwart portieren. nochmal also die frage: dieser kampf, diese sehnsucht nach dem schönen, wahren, guten - er ist ein zutiefst individueller kampf, der von ihrer überzeugung gespeist wird, der einzig wahre und gerechte zu sein - woher nehmen sie diese persönliche legitimation?
2. Ich zitiere: .....'Und sitzt hinter dieser wahren Narrheit nicht noch der unbescheidenste aller Hintergedanken, dass wir selber das Prinzip des Guten sein müssen, weil sich Gutes und Böses nach uns bemisst?' Aus: Morgenröte, F. Nietzsche, 1881
mir persönlich scheinen demut, dankbarkeit, einstehen für überzeugungen, ohne das gegenüber zu verteufeln und der wille, zu wachsen in unserer zivilisation besser geeignet zu sein als kampf um der leidenschaft willen.
Noch eine zusatzfrage, o: was, wenn die grundsätze, die die 10 gebote ausmachen, nicht meine sind? oder die millionen anderer, die anderen überlieferungen anhängen?
verstehen sie mich nicht falsch: vieles, was sie sagen, fordert mich auf eine gute und wichtige art heraus - womit ich mühe habe, ist die ausschliesslichkeit.
"Was soll das denn beweisen?" beweisen wollte ich nichts und muss ich auch nicht. im verlauf hier wurde das Stichwort rationale Ethik gebracht. als Denkanstoss verwies ich auf die Virginia Declaration of Rights und die Präambel der Unabhängigkeitserklärung und einen Teil der Bill of Rights. Immerhin ein Rahmenwerk rationaler Ethik.
Ueber Gott kann rational nicht diskutiert werden. Entweder Sie glauben daran oder Sie sehen dass es ein Hirngespinst ist.
Weder die eine noch die andere Position kann logisch bewiesen werden.
Kat.
Meinetwegen, es gibt alte Werte, dann gibt es heutige Werte (was die Linken jeweils Fortschritt nennen) und dann gibt es: ewige Werte. Bevor wir verstehen lernen, dass der Übermensch eine Persiflage ist der taumelnden Menschheit überm Abgrund ihres Grössenwahns, müssen wir uns wohl noch ein wenig diesen süssen Allmachtsfantasien hingeben und uns berauschen lassen – denn was folgt? Es ist etwas, das weh tut: Selbst-Überwindung, in den Abgrund springen. Das sind brutale Häutungen, entsetzlich schmerzhafte Stadien, nigredo, albedo, rubedo.
Bevor wir - ich gebe ihnen recht - uns dann schussendlich in eine demütige, dankbare, empfangende, selige Pose ergeben dürfen. Wobei ich persönlich nicht glaube, dass das Paradies auf Erden errichtet werden wird. Ich sehe mich auch weniger als Mönch denn als Krieger. Dies zu meiner "Legitimation", nach der sie frugten.
Aber für heute abend habe ich genug und ich empfehle erstmal: The book of Eli.
Man kann sagen was man will: dieser Film sagt trotz zeitgeist-anbiederndem Finale mehr über die Bibel (als Wort Gottes) aus, als die meisten Exegeten je dazu zu sagen haben. Und er macht erst noch Spass.
@Kat: Wieso erwähnt die Declaration of Independence dann Gott? Wie rational ist das denn?
Und warum wurde in der Bill of Rights das Thema ausdrücklich als Nicht-Staatssache, folglich private Selbstbefriedigung, deklariert?
Ihr ganzer Auftritt hier ist das gleiche wie die vor den Botschaften sabbernden Flaggenverbrenner, die sich auf den anderen Esel eingeschworen haben, dem Muh Ham Ed.
Richtig, War of Cultures ist das Paradigma. Deshalb steht vor den Küsten jener Idioten zur Zeit die Amerikanische Navy, denn wir scheuen uns nicht unsere bewährten zivilisatorischen Werte auch so zu verteidigen. Und diese sind nun mal auf einer rationale Ethik begründet. Hat auch mit einer historischen Analyse der Gründer zu tun, denen die Gründe für den Untergang Roms sehr wohl bewusst waren. Nämlich Leuten wie Ihnen, Orlando.
Mit Leuten wie Ihnen kann gar nicht diskutiert werden. Das hat sich ad Nauseam in Gesprächen mit Muslimen gezeigt. Islam ist vielleicht die krasseste Form des religiösen Faschismus, aber Sie, Orlando, stehen dem in Ihrer Rhetorik und Ihrer Romantisierung des ‚Kämpfers für die richtige Sache‘ in Nichts nach.
Kat.
"Und ehrlich gesagt:
Da mein ich irgendwie, dass HIER, bei mir, dennoch(!!!) mehr Anstand und Respekt herrscht als draussen, in der Welt in der wir alle Geld verdienen müssen! " fufi, da zeigst Du wieder einmal deine trottelige Seite.
Kat.
Ach, die ungetrübte Schönheit einer präzisen Ausdrucksweise - sie erschliesst sich nun mal nicht jedem. Worte wollen benutzt werden, und nicht im stillen (Denk-)Kämmerlein dahinvegetieren.
Ansonsten schliesse ich mich vorbehaltslos Kats letztem Kommentar an. Gehabt's euch wohl!
O bestechend wie die farbigen Herbstwälder...
the book of Eli und der Dekalog (von mir aus für die Diskussion hier ohne die ersten drei) sind äusserst treffende Bilder.
Wer mehr braucht macht sich zu wichtig.
Was, ich soll für den Untergang Roms verantwortlich sein? Und nicht die schwulen Senatoren, die es in Dekadenz versinken liessen? Und zu schwach wurden, das Imperium gegen die äusseren und inneren Feinde zu verteidigen? M'kay. Gern geschehen.
Dafür, dass Gott ein Hirngespinst sein soll, reden sie ganz schön viel von ihm. And so did your founding fathers.
Was Thomas Jefferson wohl von LGTB gehalten hätte?
@Zysi: :-)
Yep. "Die meisten Homophoben sind schwul."
Tja, "Anonym",
"Anonym" ohne weitere Wiedererkennungsmerkmale geht halt eben NICHT!
Und ob irgendwer schwul sei oder nicht, also so was interessiert hier nicht im geringsten.
Und sollte es eigentlich woanders auch nicht!
Guet Nacht allersiits!
Du bist echt ein Volltrottel, fufi, und ein dummes parteiisches misogynes Arschloch obendrauf. Entferne doch den homophoben Stuss eines Orlando.
@Meine Rede: Und du, was bist denn du, dass du dich so für die Homos einsetzt?
Ein Hetero.
@ Anonym am 27. September 2012 18:51
"Anonym hat gesagt…
Du bist echt ein Volltrottel, fufi, und ein dummes parteiisches misogynes Arschloch obendrauf. Entferne doch den homophoben Stuss eines Orlando."
Gelobt sei Jesus Christus. Amen.
Und dennoch, mein allerliebstes Anonymes:
Möchtest du vielleicht
- einen Eisenkraut-Tee, zur Beruhigung
- einen Fenchel-Tee zur Urin-Ableitung
- oder bloss einen Sirup mit Röhrli?
Darfst es ruhig sagen, s'ist gratis, hier bei mir!
Charakterteeli und Anti-Infantilismus-Honig scheint die Lounge nicht zu haben.
Immerhin genügend Charakter, um Ihren anonymen diffamierenden Post nicht zu löschen - bleiben Sie doch einfach weg, wenn es Ihnen nicht passt. Oder machen Sie sich die Mühe, selbst so ein Ding hier aufzuziehen. Und haben Sie soviel Charakter, nicht anonym zu posten - wir ahnen sowieso, wer es ist.....
Hmmmm. Ein Anonymus fordert Charakter. Das ist wirklich ironisch.
Hmmmm. Ein Kommentator, der die Aussage anderer auf deren Nuttigkeit untersucht, lässt sich über Charakter aus. Das ist zynisch. Die Leserschaft wird es satirisch nehmen.
Stimmt, das war wieder mal ein richtiger Klops von alien/Tiger. Aber erstens woanders und zweitens unter seinem Nick. Satire sieht völlig anders aus - für meine Begriffe.
Also, 'Anonym': wenn Fufi konsequent ist, löscht er Ihre berechtigte Kritik - warum also nicht gleich sich erkennen geben oder wenigstens einen Nick ausdenken?
Who cares, anyway?
Kat, in den Dokumenten steht ganz viel von Gott aber gar nichts von LGTB. Wie erklärt sich das, mit deiner gepiresenen "rationalen Ethik" - ein Begriff, selber zusammenerfunden und von schwammig-diffuser Qualität, wie als gäbe es einen car-boot-sale der Konzepte und Ideen und man kauft hier was und dort was, weil man grad so ne Laune hat und leimt sich zuhause in der Werkstatt alles irgendwie zusammen. "Ethik" aus Secondhand-Waren und der Marke Do-it-youself.
Es ist so richtig das Ikea- und Baumarkt-Zeitalter, auch in Belangen des Über- oder Unterbaus: Die Wissenschaftler (analytische Philosophie, Sprachspiele) haben schon lange alles zersetzt, zersägt, zerlegt und zertrümmert Jetzt kauft sich jede und jeder im Supermarkt abgepackte Teilchen und setzt sie zuhause selber zusammen, das ist billig und von schlechter Qualität, aber er bekommt so das Gefühl er sei ein Handwerker und das neue Möbel passt in die kleine Wohnung in der man heute wohnt. Als Mieter, selbstverständlich. Man hat ja keinen Besitz und kein Vermögen mehr, das ist unmodern, man gibt lieber alles für die hedonistischen Primärbedürfnisse aus und verschuldet sich womöglich, damit das Glück ab Fliessband möglichst nie versiegt. Ist eh egal, der Staat hat links und rechts und oben und unten alles mit Watte ausgestattet, damit nichts passiert, wenn wir mal umfallen sollten.
Und so sitzen wir in unseren Mietwohnungen, mit unseren dritten Säulen und DVD-Sammlungen und basteln uns eine Ethik zusammen.
Und würden nicht mal merken, wenn Frau Kägi von oben links schon drei Wochen tot in ihrer Wohnung läge und zu stinken beginnt.
Tja, Orlando
Mit deiner Kritik an den (leider weit verbreiteten) LEGO-Filosofien sprichst du sogar mir sozusagen aus dem Herzen.
Deine Abscheu gegenüber einem "Sozialstaat" kann ich allerdings nicht nachvollziehen, erst recht nicht, soweit der söttige nämli schon ein Ur-Alt-Testamentarisches MUSS ist.
Von wegen den Witwen und Waisen und der Sorge um die Eltern. Und so!
Wer nur im geschützten Biotop des hiesigen Sozialamtes ein Auskommen finden kann und sein Klimakterium mit seiner Modelleisenbahn verbringt, sollte sich wohl nicht über "LEGO-Filosofien" auslassen, sondern schön brav mit Faller Bausätzen die Kreuzigung Jesu nachspielen. Hübsch arrangiert neben dem Modell der Schwarzwaldklinik oben auf dem Gipsberg.
Insbesondere sollte ein söttiger sich nicht über die "Sorge um die Eltern" äussern, solange er seine Hasstiraden und unverdauten Schuldzuweisungen seinem eigenen Muetti gegenüber nicht verdaut hat.
Zum Glück ist Erlösung kein nur in beschränkten Mengen vorkommendes Gut. Sonst sähe es für einige hier sehr düster aus...
Die Erlösung von der Märklin Bahn ist eine Gabe Christi? Ich meine nur so. Wie kann jemand von sich behaupten, freien Geistes zu sein, wenn derselbe dem JWHE huldigt. Und erst noch der Variante AT. Das ist nichts weiter als das selbstverleugnende Entschuldigen aller Süchtigen.
Wenn wir die Bibel genau lesen gibt es keinen Verständnisunterschied zwischen AT und NT. Es geht nicht um eine Dispensation des Gesetzes und eine der Gnade. Im Gegenteil Gott war schon immer voll Gnade und Erbarmen, bei Adam, bei Noah, bei Abraham, bei Lot und bei David, um nur einige wenige zu nennen. Auch geht es nicht um zwei verschiedene Wege der Errettung! Es gibt nur einen einzigen Weg zu Gott, nämlich durch Yeschua (Jesus). Während das im NT offensichtlich ist, bleibt im AT noch einiges verborgen, was aber keineswegs bedeutet dass man im AT durch das Halten des Gesetzes gerecht geworden wäre. Alle Gerechten wurden durch den Glauben gerecht, das betont auch Paulus. In der Zeit vor dem Tod des Erlösers Yeschua war dieser Glaube auf den zukünftig erscheinenden Erlöser Israels gerichtet. Danach konnte man zurückschauen auf das bereits in Yeschua (Jesus) vollbrachte Werk am Kreuz. Aber das Prinzip blieb das Gleiche, nur dass jetzt die ganze Identität des Messias bekannt war.
Es heisst JHWH (und nicht JHWE), da es im Hebräischen keine Vokale gibt, dumbass. What kind of a jew are you?
Und in Ye-shuas Name ist SEINER enthalten.
Es gibt keinen Gegensatz zwischen AT und NT, es ist eine Botschaft, die zusammenhängt und sich nirgends widerspricht. Es ist auch kein Testament, sondern ein Bund den Gott zuerst mit Abraham schloss und in den er uns durch Yeschua hineingenommen hat. Gott hat in Yeschua einen neuen Bund geschlossen der ewig gültig ist. Der neue Bund ist eine Neuauflage des ersten Bundes unter anderen Bedingungen, da wir nun durch das Blut des Lammes Gottes gereinigt werden von unseren Sünden und die Torah in unsere Herzen geschrieben wird (statt auf Steintafeln) und wir mit dem Heiligen Geist versiegelt wurden.
Man sollte nicht mir Leuten über Theologie diskutieren müssen, die "ich mach' mir die Welt - widdewidde wie sie mir gefällt ..."
Lego-Theologie. Pah!
Deshalb ist es Zeit sich von theologischen Konzepten zu trennen, die eine Unterschiedlichkeit von AT und NT und eine Trennung zwischen Juden und Heiden, eine Vorstellung von einem zornigen Gott des AT und einem gnädigen alles erlaubenden und nichts verlangenden Gott des NT beschreiben. Diese Vorstellungen entstammen nicht der Bibel sondern der griechischen Philosophie des Altertums vor deren Verführung Paulus ausdrücklich warnte.
Gott ist EINER (hebr. echad) und er hat uns einen Maschiach (Messias) gesandt. Er hat von Adam bis zum Ende der Tage eine Gemeinde, ein Volk, einen Glauben.
Epheser 2, 13-22:
Jetzt aber, im Maschiach Yeschua (Christus Jesus), seid ihr, die ihr einst fern wart, durch das Blut des Maschiach (Christus) nahe geworden. Denn er ist unser Friede. Er hat aus beiden eins gemacht und die Zwischenwand der Umzäunung, die Feindschaft, in seinem Fleisch abgebrochen. Er hat das Gesetz der Gebote in Satzungen beseitigt, um die zwei - Frieden stiftend - in sich selbst zu einem neuen Menschen zu schaffen und die beiden in einem Leib mit Gott zu versöhnen durch das Kreuz, durch das er die Feindschaft getötet hat. Und er kam und hat Frieden verkündigt euch, den Fernen, und Frieden den Nahen. Denn durch ihn haben wir beide durch einen Geist den Zugang zum Vater. So seid ihr nun nicht mehr Fremde und Nichtbürger, sondern ihr seid Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen. aufgebaut auf der Grundlage der Apostel und Propheten, wobei der Maschiach Yeschua (Christus Jesus) selbst Eckstein ist. In ihm zusammengefügt, wächst der ganze Bau zu einem heiligen Tempel im Herrn, und in ihm werdet auch ihr mit aufgebaut zu einer Behausung Gottes im Geist.
Freiheit ist die Freiheit, das Richtige zu denken und zu tun.
btw, wann ist es eigentlich zuletzt vorgekommen, dass evangelikale Christen oder Anhänger der lateinischen Messe nach dem Sonntagmorgen-Gottesdienst auf die Strassen gestürmt sind und die iranische Botschaft in Brand gesetzt und saudi-arabische Flaggen verbrannt haben?
I's nor religion, it's culture, stupid!
An mein liebes anonymes Mädel
am 30. September 2012 21:44
und am 30. September 2012 23:45
Tja weisst du, es soll auch solche geben, die unter infernalischen Bedingungen aufgewachsen sind, ohne danach ein Riesenvermögen zu erben!
Und dann müssen die halt eben schon und irgendwie auch ihre Brötchen verdienen, damit sie - Orlando sei Dank, NICHT auf der anderen Seite des Sozialamtes ihr Geld kriegen!
Und was deine Anti-alles-was NICHT-DEINE-Religion-ist-Tiraden betrifft, und das hat schon Orli gesagt: הךהי heisst NICHT JWHE!
Mach dich also lieber etwas gescheiter, bevor du so nen Stuss von dir gibst, bitte!
Und zum Schluss noch dies:
Si tacuisses, philosopha mansisses.
Tja, mein kleines Frotzelchen, es gibt noch viel zu tun für Dich.
Wann packst Du es an?
Eigentlich ist das ja die Aufgabe des webclowns, aber aus aktuellem Anlass mache ich das jetzt mal. Fufi, zu Deiner neuen Methode passt das hier ausgezeichnet:
http://www.youtube.com/watch?v=O1eOsMc2Fgg
Es fragt sich nur, wer wen softly killed, Frau tritt in den Hintern Psychologin, die ja so darauf pocht, alte Geschichtchen ad acta zu legen.
Wenn Du die ganzen frauenverachtenden Tiraden gouttierst, bitte schön.
Das müssen Sie mir erklären - wo goutiere ich frauenverachtende Tiraden?
Unglaublich, was die hysterischen Weiber alles veranstalten, um nur ja von ihrem intellektuellen Unvermögen abzulenken - zufälligerweise immer gerade dann, wenn sie O. argumentativ nichts mehr entgegenzusetzen haben in ihrer dummdreisten Beschränktheit.
Wahrlich ein Triumph der Frauenbewegung. Ha!
"Unglaublich, was die hysterischen Weiber alles veranstalten, um nur ja von ihrem intellektuellen Unvermögen abzulenken" - vielleicht, weil Ihre 'intellektuellen' Elaborate nun wirklich keine Substanz bieten, auf die eingegangen werden kann.
'Hysterische Weiber'? Hysterischer Prediger, Nicht-Beantworter-von-Fragen, Gesprächsabbrecher, Dogmatiker, Nietzsche-auf-Teufel-komm-raus-unter-die-Nase-Reiber, Sensibelchen, Demagoge, Frömmler, Missionar - brauchen Sie wirklich weitere Erklärungen dafür, dass man nicht 'gebührend' auf Sie eingeht?
Naja, O, beginne einmal damit, auf die Wörter der anderen einzugehen, bevor Du Dich über Deine fehlende Resonanz beklagst.
@Tigri: Nein, ich "beklage" mich ja gar nicht, und schon gar nicht über "fehlende" oder "ungebührende" Resonanz.
Ich staune nur, wie frau sich in Fufi-Bashing und gegenseitiger Kratzbürstigkeit ergeht, wenn ihr nichts mehr einfällt, was sie meinen gut begründeten und logisch entwickelten Gedankengängen entgegensetzen könnte.
Und Carolina ist sowieso immer dabei, wenns was zu fighten oder im Brustton der Empörung was über O. zu motzen gibt. Ich wüsste ausserdem nicht, wann i c h ein Gespräch abgebrochen haben soll.
Klar, O, pflegen Sie einfach weiter Ihre Vorurteile und Bewertungen über mich. Ihre Feindbildpflege ist ja auch legendär.
Weiter oben haben Sie eine, für mich zumindestens, interessante Diskussion mit 'Da' /'Hier'/'Dort'/was weiss ich abgebrochen. Schade.
Ich habe sie nicht abgebrochen, da-dies-wo-wieder-da ist einfach abgehauen. Also, um in die Leere zu schreiben ist mir meine Zeit dann doch zu wertvoll.
Freut mich, dass es sie interessiert hat.
Was genau hat sie eigentlich interessiert?
Gratisrat vo grossen bösen O.: Schauen sie doch mal "The book of Eli", dazu noch Tarkowskijs "Opfer" und Malicks "Tree of life".
Die Leute pflegen die Diskussion mit mir abzubrechen, weil sie ob der schieren Schönheit meiner Gedanken überfordert sind. Zum Beispiel Blitz Blank. Der meidet mich, weil er ganz genau weiss, dass ich seine dämliche Masche voll und gaz durchschaue. Und damit, dass ich dann lustvoll alles zerpflücke, daran hat eben nicht jeder Freude.
Es ist ein Vorrecht des Königs,
beklagen sich die einen.
ICH SAGE:
Bloss der König hat die Pflicht, seinen Hofnarren Orlando ernst zu nehmen.
Alle anderen ............ !
Tja, schliesslich leben die Hofnarren ja auch von den Brosamen, die vom Teller des Königs für sie abfallen!
O (ich weiss, Sie mögen diese Grinsemännchen nicht, aber für diesen Post 13:47 kriegen Sie eines,ach was sag' ich: zwei oder drei von mir....;-)). Man müsste Sie erfinden, wenn es Sie nicht gäbe.....
Gabi hat die Grinsemännchen leider für breite Bevölkerungsschichten ruiniert.
Tja, es gibt mich aber nicht, das ist das Problem. Meine "nachdenkliche Variante" wurde gestern in Quarantäne gesetzt, nachdem ich nicht nur erklärte, warum der MB eben d o c h Zensur betreibt sondern auch noch von Frau Kuster freundlich aber genau wissen wollte, wie sie es zu finanzieren gedenke, wenn Unternehmen nun plötzlich auf wertvolle Mitarbeiter verzichten müssen, die sie über Jahre aufgebaut, geschult, weitergebildet haben, weil diese plötzlich nur noch 60% arbeiten und für die Kinder da sein möchten.
Das war wohl zuviel für das Kusterchen, mein böser böser Text durfte nicht erscheinen. Und von da an gings von vorne los mit der Begutachterei vor Veröffentlichung jedes meiner Posts. Und weil die Gutachter offenbar ihr Geld wert sind, komme ich mit der Hälfte meiner Posts nicht mehr durch.
Vielleicht ist einer von denen schwul und fühlte sich von meiner Bemerkung wegen BB angesprochen, wer weiss? Vielleicht hat aber auch ein Schwachkopf wie xyxyxy bei der Obrigkeit interveniert. Fazit: nix mehr durchkomm.
Merke: man darf nichts gegen Schwule sagen. Sonst ist man tot. Gegen Juden, Behinderte, Männer, Muslime und Bonibanker – anything goes, bis hin zu Ausrottungsfantasien, das ist schliesslich Meinungsäusserungsfreiheit. Aber gegen Schwule: Nein.
Tja, also für einen wo's nicht gibt, gibt's den Orlando aber ziemlich intensiv!
DER sollte sich denn deshalb aber wirklich als Körperwelten-Objekt zur Verfügung stellen!
Naja, "Körper-Welten", NICHT "Geistes-Welten" oder gar "Hirtn-Welten"!
Ach ja, Orli,
das was da nebenan läuft, naja, meinst du wirklich, dass das irgendwen HIER denn interessieren möchte?
Fufi, ja, mich - im Moment zumindest. Vor allem interessiert mich die Hälfte Ihrer Kommentare, die angeblich durchgekommen sind - unter welchem Nick, O?
Und nach allem was ich weiss, geht das mit der temporären Zensur nicht nur Ihnen so.
Gegen Gabi und xy habe ich gar nichts, im Gegenteil. Aber das wissen Sie ja, nicht wahr?
Zu BB sage ich nur: es wäre unglaublich langweilig im MB, wenn es nicht auch solche Figuren wie ihn gäbe.....
Tja, und damit wünsche ich euch allen einen schönen Abend!
hmm..., ich bin keine breite bevölkerungsschicht. (gallisches sprichwort)
auguste - bmi23
hmm..., jetzt habe ich erst ihren ganzen post gelesen, strasser - rofl.
langsam und zum mitlesen: leopards don't change their spots (i.e. you). leopards don't change their spots (i.e. them) - honk, if you got it.
in dieser ganzen unnötig verwirrenden "längste-nicks-der-welt-party" hier, habe ich leider längst den ueberblick verloren, wer wer oder was ist. wer die hoffnung hat einmal in einem "pjöngjang inn" sequel eine linie zu kriegen, sollte sich vielleicht nicht länger als ein dutzend zeichen nennen. obwohl...
war-schon-weg: noch jemand da?
da hat gesagt: fragt wer?
reacti.o: ich reagiere nicht!
motzende carolina: sehen sie, sie tun es schon wieder!
liber.o: die freiheit nehm' ich mir!
der mamablog flitzer: kleider machen leute? - get a life!
zysi: jesus war auch nackt in der krippe.
zeitungsleser 4: wo stand das?
geradeaus: nt - bang in the middle.
stilett.o: in welchem absatz?
kurz-wieder-da: hab ich was verpasst?
tiger: die kat ist aus dem sack!
kat: ich polier dir gleich die streifen!
besuch aus dem mamablog: ich übersetze mila!
infern.o: finger weg - die braut gehört mir!
mila: hach, ich bin ganz weg.
kopfschüttelnde carolina: und mich nennen die hysterisch!!!
fufi: mir raucht der kopf - ich muss ins bett.
buongiorn.o: buona nott.o, linker pfaff.
eni: hat jemand geil.o gesehen?
meta: dirty shades of grey, anyone?
gabi: zu wenig fesselnd :-)))))))))))))
da hat gesagt: was mach ich bloss hier?
auguste - you're a friggin' complicated bunch these days
Unter welchem Nick? Also das sieht doch ein Blinder...!
@August: honk. Aber das mit den Schwulen stimmt einen doch nachdenklich, nicht? Wobei sie stimmte es ja schon nachdenklich, als ich Pippi mal des Haschischkonsums bezichtigte. Weshalb sie mir dann mit der Ordonnanzwaffe drohten.
Das Pyongyang-Inn ist recht lustig diesmal.
Aber bringen sie Meta nicht ins Spiel, sie träumt sonst wieder schlecht.
Herr o, ich war nicht etwa plötzlich weg, sondern hatte auf eine antwort von ihnen gehofft - aber sie hatten keine lust mehr. nur um das klarzustellen.......
In aller gebotenen Kürze:
mir persönlich scheinen demut, dankbarkeit, einstehen für überzeugungen, ohne das gegenüber zu verteufeln und der wille, zu wachsen in unserer zivilisation besser geeignet zu sein als kampf um der leidenschaft willen.
Und ich persönlich mag Wildschweinbraten an Rotweinsauce mir Rüebli und Kohlrabi und Kartoffelkroketten. Der schwerste Angriff, Da, auf unsere Zivilisation ist nicht einer von Aussen, sondern der von Innen: Der Kulturrelativismus und der materialistische Wertenihilismus, die munter betriebene Zerstörung der christlichen Grundlagen unserer europäischen Kultur und des marxistisch-dialektischen Gesellschafts-Engineerings. Es geht nicht darum, den "Gegner zu verteufeln", sondern schicht den Gegner dieser gewachsenen, jahrtausendealten Zivilisation als solchen zu demaskieren und anzuerkennen. Wenn die Maske ganz ab ist, wer weiss, vielleicht ist es dann wirklich der Teufel.
Demut Dankbarkeit empfinde ich gegenüber dieser Kultur gegenüber, die ich in der Kunst, der Geschichte und der Gegenwart antreffe, die mir lieb und wert ist, die mich in meiner Identität formt und den gemeinsamen Werten Richtung und Form gibt. Jede Kultur ist permanent im Wandel. Wenn sie schreiben "der Wille zu wachsen", dann bin ich gleicher Meinung und ich beziehe das gern auch explizit auf unsere Zivilisation und unsere Kultur.
Der Gegner von alledem will nicht wachsen, sondern schrumpfen, will die Vernichtung dieser gewachsenen Kultur und von allem was sie ausmacht, aus purem Hass und will an ihre Stelle etwas anderes setzen.
Vielleicht sollten wir anfangen, die Absichten des Gegners zu benennen, welcher Konsequenz dieses Neue ist und was es bedeutet, ganz genau bedeutet für uns, Klartext reden (und nicht z.B. von "sozialer Gerechtigkeit" faseln sondern es das nennen, was es ist: mehr soziale Kontrolle/durch wen?)
Noch eine zusatzfrage, o: was, wenn die grundsätze, die die 10 gebote ausmachen, nicht meine sind? oder die millionen anderer, die anderen überlieferungen anhängen?
Die 10 Gebote richten sich an alle Menschen, die an Gott glauben. Durch den erneuerten Bund mit dem Opferlamm. Glauben sie an Gott?
Andere sollen ihren Buddha in den Garten stellen, ihren Krishnas im Tempel Blumenopfer bringen, ihre Räucherstäbchen anzünden und um ein paarmal um die Kaaba herumgehen. Mir doch egal. Aber dort wo ich/wir das sagen haben, sollen unsere Gesetze Geltung haben.
Das ist auch Kultur: an einem Ort etwas zu sagen zu haben, und ja: Herr im Haus zu sein. Um sich immer wieder zu vergewissern, dass das gewährleistet ist, haben wir die Demokratie und ganz viel Föderalismus. Und das ist gut so.
Danke, herr o, dass sie sich die mühe gemacht haben, mir zu antworten. (Darf ich sagen, dass mir ihr milderes, nachsichtigeres, klareres alter ego besser gefällt als das allzu missionarische, predigerhafte - geistige klarkeit überzeugt mich jedenfalls immer mehr als eifertum).
ich stimme weitestgehend mit ihnen überein - hausrecht sollte in unserem kulturkreis tatsächlich nur derjenige erhalten, der unser christlich geprägtes, gewachsenes kulturelles und politisches haus auch anerkennt. er muss deswegen aber noch lange kein christ sein, sondern nur die toleranz, die ihm unsere strukturen erlauben, auch selber leben.
Nein, ich glaube nicht an einen gott (der durch irgendeine kirche vertreten ist). Aber ich glaube. Nur betrachte ich diesen meinen glauben als zu meiner intimsphäre gehörig - ich missioniere nie, deshalb reagiere ich auch allergisch, wenn man es mit mir versucht. Ich achte sorgfältig darauf, dass unsere kinder ihre wurzeln erfahren, denn nur so können wir als eltern sicherstellen, dass sie frei und leidenschaftlich für ihre ideale einstehen. Das hat für uns mit religion erst einmal nicht viel zu tun, sondern mit kultur.
Ich kann ihren glaubens- und kulturpessimismus nicht teilen. ich halte unsere gewachsenen und über Jahrtausende verwurzelten wurzeln für so stark und über die zeit sooft schlimmerem ausgesetzt als heute, dass sie sich letztlich bewähren werden und noch ein paar ableger mehr formen werden.
Dann müssen sie mir jetzt aber dringend mal erklären, was sie unter "missionieren" verstehen!
Haben sie eigentlich das Gefühl, nur weil es einige "Freidenker" und Linke und Schwule als Missionarentum stört, wenn ein Christ über seine Werte spricht und warum er auf deren Grundlage dies und das gut oder schlecht findet, lassen wir uns so einfach das Maul verbieten?
Empfinden sie es als missionarische Beleidigung, wenn Christen sagen, was sie glauben, nämlich dass Gottes Liebe sich auf alle Menschen erstreckt und dass auch der hinterletzze Atheist durch J.C. erlöst ist?
Meinen sie, nur weil es sie irritiert, sollte ein jeder für sich im stillen Kämmerlein sein Christentum leben und sich nur ja nicht öffentlich dazu äussern?
Ich kanne es ihnen genau agen – weil es irritieren soll! Dieses ganze Christentum will unbequem sein, will stören, will herausfordern. jeden einzelnen aber auch die Gesellschaft.
Religionsfreiheit bedeutet nicht Freiheit VON Religion, sondern dass jeder sich in seiner Religion frei entfalten kann. Das wird oft verwechselt.
Wie kommen sie darauf, ich sei Pessimist? Gott bewahre! Ich bin Optimist, weil ich diese unsere weisse, heterosexuelle, kapitalistische, bürgerliche, freiheitliche und christliche Kultur einfach geil finde! Und geradezu euphorisch werde ich beim Gedanken, dass je weiter sich der Mensch/die Menschheit entwickelt, desto mehr lernt er das schätzen, was wirklich von Bedeutung ist. Der junge Mensch/die Moderne liebt die irren Strudel einer um sich selber kreisenden, ewigen Gegenwart, lösst sich von Oberflächlichkeiten und Kurzlebigkeiten treiben und wird dennoch nicht glücklich. Sondern desillusioniert und wehleidig. Erst der gereifte Mensch/die Post-Postmoderne findet zu den ewigen Werten zurück...oder beser: findet sie wieder, wie sie alle Weisen vor uns schon gesucht und gewusst haben. Die Zeit ist kein linearer Strahl.
Das funktioniert natürlich nicht, wenn wie heute 60-jährige noch wie 20-jährige sein möchten. Aber eben...
Ich finde unsere Kultur sogar geil mit all ihren Kaputtheiten und Schönheitsfehlern!
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Produced by my Brüderlein.
Schönes Werbefilmchen. Diese Italiener! Bei all der Bellezza, die in ihrem Land versammekt ist, ist es kein Wunder, dass sie eher konservativ eingestellt sind. Oder endefalls nicht so verhärmt-vergrämt-stutenbissig-griesgrämig wie die besserwisserischen und überkorrekten Linken hierzulande.
Niemandem in Italien würde in den Sinn kommen, dass andere Völker, Länder oder Kulturen der eigenen gleichwertig oder gar überlegen sind. Che vuoi cazzo? Fuori, vai!
Interessant im Film: Schlechte Auswahl der Speisen, ist doch die ligurische Küste stark vom Piemont beeinflusst. Man hätte mehr Fisch, Kapern, Gemüse erwartet - und nicht einfach Schinkenröllchen.
Wieso ist die italienische Küche so gut und vor allem international so beliebt?
Sie hat sich kaum weiterentwickelt, ist eigentlich stehengeblieben in supereinfachen Klassikern. Dagegen die Franzosen und ihre Haute-Cuisine: Alles verkomplizieren, schwierige Saucen, komplexe Verfahren, Verfremden, Destillieren, Reduzieren - das ist Ingenieurskunst.
In Italien: Null Innovation, sondern das einfache Gute beibehalten und immer bessere, originalere Rohstoffe. Und ganz viel traditionelles Wissen um die Rohstoffe und die RICHTIGE Zuberetung. Die Qualität der einzelnen Produkte machts. Alles Gute haben sie für sich, im Land seit Jahrhunderten, deshalb ist es sehr schwer, es nachmachen zu wollen mit dem Schrott den wir hier bekommen. Ausser man leistet sich wirklich tolle Importwaren.
Das ganze möchte ich unbedingt als Metapher verstanden wissen. Es ist eine Geisteshaltung. Es sind Unterschiede in den Kulturen, stupid!
D'accordo, O. Dass italienische Gedichte so stupend (nicht stupid) einfach sind, und dennoch so genial gut, macht ja gerade ihren Charme aus. Ein normales italienisches Gericht hat 7 Zutaten, e basta. Bei den Franzosen hat ein primitives Gericht 15 Zutaten. Ein Tiramisù ist sooo einfach gemacht und soooo fein.
Dennoch würde ich auf keinen Fall von der Wertschätzung der Einfachheit (die ich ja teile) aufs Funktionieren der italienischen Wirtschaft schliessen. Die Abwesenheit von Regeln hat zu einer Korruption sondergleichen geführt und zu einer Rückkehr des Rechts des Stärkeren. Und das ist unzivil.
Das Mädchen im Film ist eine 25-jährige Ligurierin, die ihren Job in der Gelateria verloren hat und gerne einige Tage das dreifache verdient hat mit etwas Filmen. Die Wirtschaft in Italien ist eine Katastrophe.
Ich habe nicht von der Wirtschaft gesprochen, sondern von der Kultur und dem Selbstverständnis, dem Mind-Set. Das scheinen mir doch schon zwei sehr verschiedene Dinge.
Wieso die italienische Wirtschaft eine Katastrophe ist, weil eine Gelateria-Verkäuferin ihren Job verliert, erschliesst sich mir nicht.
Die italienische Politik wurde jahrzehntelang von linken Mörderbanden lahmgelegt. Lange wollten die sinistren italienischen Kommunistenidioten lieber ein Ostblockland sein - mit Folgen bis heute. Kein Wunder hatten die Mafiosi aus allen Lagern leichtes Spiel - Stichwort Craxi.
Zum Glück haben lombardische und piemontesische "Faschisten" im Verbund mit dem Vatikan das Ruder stets herumgerissen, um Schlimmeres abzuwenden. Wieso wurde Berlusconi dreimal vom Volk gewählt? Weil tutta l'Italia begriffen hat, dass man auch so sein kann wie die "Padanier": Auf Augenhöhe mit den Nordeuropäern, die da Sommer für Sommer am Strand lagen.
Io non obbedisco se non all'Iddio! [...] Io non obbedisco se non alle leggi di quello stile a cui, per attuare un mio concetto di ordine e di bellezza, ho assoggettato la mia natura libera.
(Gabriele D'Annunzio)
Die Kausalität hast Du hineingelesen. Tendenziös. Ich sagte, dass ein Jobverlust schlimm ist in dieser Wirtschaftskatastrophe in Italien. Tutto qua.
Es ist a) fraglos klar, dass die "linken" Regierungen in Italien die Misere mitverursacht und mitnichtverhindert haben. Weiterhin ist aber klar, dass Berlusconi die Krise stark verschlimmert hat. Die Linke, allerdings nicht die übliche Linke, in Italien hat die besseren Rezepte, denke ich.
Denk ich an Italien in der Nacht, so bin ich um den Schlaf gebracht.
-- Enrico Eine
Falsch!
Das ist von Heine ("Denk ich an Deutschland in der Nacht, so bin ich um den Schlaf gebracht"). Geschrieben im Pariser Exil.
Erbitte genaue (!) Begründung, wie Berlusconi die Krise (welche?) verschlimmert haben soll. Danke.
Die romantisierung alles italienischen halte ich seit vielen jahren für überholt: wäre italien nicht hüter der westlichen kultur(guter), stünde es wahrscheinlich auf einer stufe mit rumänien. das bild vom liebenswerten, aber chaotischen, lebenslustigen, aber tolerantem sänger, dem man alles verzieh, weil ja das essen so gut war/das land so schön/der urlaub so fantastisch, trotz allem, was da politisch schieflief, hat sich komplett gewandelt. obrigkeitshörigkeit (stichwort rauchverbot!), gepaart mit obrigkeitsverachtung, abzockerei im grossen stil (mal in letzter zeit an einem italienischen strand gewesen?), gepaart mit sichtbarer verachtung für touristen, ausländer und süditaliener, öligkeit (ich rede nicht vom essen) und eine auch im ausland zur schau getragene arroganz (italienische restaurants ausserhalb Italiens: wer tut hier wem einen gefallen?) etc. etc.
Berlusconi hat, nach den linken mörderbanden, das land in ein zensurbessessenes, selbstverliebtes, nach aussen hin wirtschaftlich gesünderes land verwandelt, das da, wo es noch nicht völlig korrupt war, durch seine medien völlig untere der knute gehalten wurde. Berlusconi ist die quintessenz des 'neuen' kaputten Italien: durch und durch korrupt, ohne jeglichen moralischen überbau, machtbesessen, oberflächlich, grössenwahnsinnig, peinlich.
Kleiner tipp: mal an der cote d'azur entlangfahren - sobald man frankreich erreicht, werden die menschen höflich und freundlich, die Strassen sauber - während man in Iialien behandelt wird, als sei man völlig unerwünscht. die franzosen scheinen aus ihren fehlern gelernt zu haben, die italiener fallen nur noch mit arroganz auf.
Aber, ihre Frauen, ah! die Frauen!
Und weitere Unterschiede (zu z.B. Rumänien): Autos! Mode! Filmkultur! Musik (alte und neue)! Literatur! Uraltes Qualitätshandwerk (Parfums, Schuhe, Marmore, etc). Ganz zu schweoigen eben vom ganzen Food-Bereich.
Sie mögen in allem recht haben, aber ich beurteile Länder erstmal nicht danach, ob sie nett zu mir als Tourist sind. In Mailand fühlte ich mich sehr zuvorkommend behandelt, man schätzte sogar, dass ich italienisch radebrach. Klar, sie sind ein introvertiertes, vermutlich tief chauvinistisches Volk. Übrigens. Im italienischen Restaurant im Ausland muss man sie nur entsprechend "behandeln", ein bisschen forsch auftreten, dann spuren die schon. In Paris wird man überdies nicht freundlicher bedient im Restaurant, im Gegenteil. Dort habe ich mich schon offen mit Kellnern gestritten. Und im Streit auf englisch gewechselt, da konnte er nicht mehr mithalten und unterlag. Hehe.
Sie können doch hoffentlich nicht wollen, dass die Italiener etwas mehr wie die Holländer oder die Skandinavier sind, oder?
Tatsache ist, die bürgerlichen Kräfte (so komplex diese in diesem Land mit seiner monarchistischen, faschistischen und Vergangenheit als Weltmacht zusammengesetzt sein mögen) es geschafft haben, das Land vor dem Kommunismus zu bewahren und nach dem Krieg doch wie mit dem Lift Gesellschaftsschichten aus dem Mittelalter in die Neuzeit befördert haben. Vittorio de Sica und die anderen mussten die sizilianischen Fischer und die verarmten Bauern der Emilia Romagna noch auf Film bannen, ein Jahrzehnt später hätte man sie geradezu mit der Lupe suchen müssen.
Und erst jene, die in den Norden gingen, um als reiche Onkel in die verarmten Gegenden zurückzukehren. Ich kannte einen Kellner in einer Schweizer Stadt, der 40 Jahre im gleichen Gasthof kellnerte (ausser den Ausdrücken aus dem Gastgewerbe konnte der kein einziges Wort deutsch) und mit 67 zurück nach Sizilien ging, wo er sich eine Villa gebaut hatte.
Danke, O. "Enrico Eine" gibt es natürlich auch nicht, das ist eine veritalienisierte Version von "Heinrich Heine". Neeeneee, so läppische Fehler begehe ich nicht. Wenn es aussieht wie ein Fehler, ist es oft Absicht bei mir.
Über Berlusconi und seine Taten wurde schon so viel gesagt und geschrieben, alles, was ich da schriebe, wäre unsorgfältiges Schmieren. Gescheite Leute haben hier Stoff geliefert, Umberto Eco, Stefano Benni und Legionen weiterer Leute.
Wobei ich gegen die Teilnahme beim Bungabunga nichts hätte :-) Scherz. Lieber nicht. Ich würde mich mit Ruby für den Tag danach am Corso Montenapoleone zum Glace verabreden, ein paar blaue Pillen einstecken und mich verabschieden.
Vor einer guten Woche war ich in einem kleinen italienischen Restaurant in Bern (ehi bella, ti ricordi?), die Leute waren sehr korrekt und nett, nichts von Abzockerei. In Mailand habe ich mich damals sehr wohl gefühlt, auch dort, wo man nicht auf den Inhalt meines Füllhorns hoffen konnte. Nein, Italien ist ein schönes Land. Dass man am Strand "abgezockt" wird, ist nicht italienisch, es ist menschlich. Man muss sich wehren, wenn nötig. Ich habe jedenfalls auch am Strand sehr nette Bagnobetreiber getroffen. Und wenn Du italienisch mit ihnen redest, dann sind sie sofort supernett. O hat wirklich Recht. Mein Italienisch kann man nicht grad als Radebrechen bezeichnen, aber ein Italo merkt recht schnell, dass ich keiner von ihnen bin.
Ansonsten ist es essenziell, dass man den grossen Unterschied zwischen Privatem und Öffentlichem, zwischen Individuellem und Gesellschaftlichem in Italien begreift. Und dass man den Stellenwert der Nostalgie begreift. Viele Italiener hängen dem Bild Italiens aus den Siebzigern an, als die Politik genauso korrupt war wie heute, als aber das Leben noch funktionierte und als es noch eine Zukunft gab. Heute ist alles soo viel komplizierter geworden. Das ist sicher ein Grund dafür, dass man Berlusconi wollte: der versprach Einfachheit. Ich wusste immer, dass seine Rezepte in einigen Jahren versagen würden, dass es so lange gedauert hat, erstaunt mich, und dass es die grösste Wirtschaftskrise seit 70 Jahren brauchte, erstaunt mich noch mehr.
Die Welt funktioniert in Teilen immer noch im 2003-Modus, in der Schweiz eh. Bald wird uns 2008 einholen.
I ist introvertiert, und es ist nicht sonderlich gebildet übers Ausland, das hat man mit Ländern gemein wie den USA, aber auch mit Frankreich. Schade, wirklich.
O, Italien schmerzt mich sehr. Der verbreitete Sozialdarwinismus, der noch viel stärker als in der Schweiz verbreitete Drang danach, dass der angriffige, selbstbewusste, extrovertierte Nichtskönner vorwärts kommt während der introvertierte, gebildete Mensch nicht einmal einen Job findet, den hasse ich sehr. Und er wird Italien sehr schaden. Nein, der Drang nach einer Meritokratie ist in Italien bei genauerem Hinsehen nicht sehr verbreitet. Der Laute kommt voran.
Anwesende sind natürlich ausgeschlossen, wie immer. tiger, mir gefällt ihre nachdenkliche wehmut. sie trifft den sachverhalt sehr viel besser als mein geschreibsel. vielleicht hätte ich der fairness halber hinzufügen müssen, dass hinter meiner enttäuschung jahrelange zermürbung steht. in meinem beruf habe ich seit langer zeit viel mit italienern zu tun und meine geduldsleine wird immer kürzer. einst ein glühender verfechter alles italienischen, war ich lange zeit charmiert von der leichtigkeit und bonhomie, mit der immer alles einen positiven abschluss fand. das fing an, sich in der berlusconi-aera zu ändern, leise, unmerklich. gestandene männer fingen an, sich für ihr land zu entschuldigen, gleichzeitig aber kritik zu bestätigen, indem sie schlampereien, korruption, bestechung und ignoranz verteidigten bzw sich einschleichen liessen. generell erschien es uns, dass ein misstrauen gegenüber allem und jedem üblich wurde, die lebensfreude schien ständiger schlechter laune zu weichen, irgendwann schottete man sich immer mehr ab und wir fanden keinen zugang mehr. die zerrissenheit ging soweit, dass man uns jegliches vertrauen entzog, so dass wir schliesslich nägel mit köpfen machen mussten und abzogen. das, obwohl meine wurzeln in diesem wunderbaren, wunderschönen und einzigartigen land liegen.
die mörderbanden und mafia hatten nicht geschafft, was berlusconi schafft: dass sich die italiener ihres landes schämten.
Ach, mich regt diese Italien-Expertise der Schweizer auf. Dieses Herunterschauen auf den südlichen Nachbar halte ich für fast schon rassistisch.
Das Berlusconi-Bashing in Schweizer Medien: peinlich. Wir haben wohl immer noch das Gefühl, das sei so etwas wie das kaputtere Tessin, auf das wir herunterschauen können. Seit Marignano haben die Schweizer ein gestörtes Verhältnis zu Italien.
Und ganz viel Katholizismus-Hass ist dabei. Übereifriges, unsachliches, oberpeinliches Ressentiment. Und Neid. Neid auf all die grosse Kultur, die Schönheit und das Charisma.
Es zwingt ja niemand die Schweizer, sich um Italien zu kümmern, als wäre es irgend so ein missratener Cousin.
Interessanterweise wissen die Schweizer Pantoffel-Weltpolitiker in nur zwei anderen Ländern ganz genau Bescheid (und fühlen sich bemüssigt, es laufend und mit brennender Leidenschaft mitzuteilen) wo Gott hockt: Amerika und Italien.
Bei anderen Ländern ist die Lage weniger klar. Man ist ja auch schliesslich neutral.
*kotz*
Da lobe ich mir die nachdenklichen und wehmütigen beiträge des tigers - so kann man das ganze nämlich auch angehen. ich (weder komplett-schweizer noch mit kolonialgelüsten ausgestattet) versuchte, der romanisierung etwas (wehmütigen) realismus entgegenzusetzen. ich halte es auch nicht für hilfreich, wenn bei jedem thema hier die orlandeske rechts-/links-schiene gefahren wird, die alles auszublenden scheint, was sich dazuwischen bewegt. und dann zum schluss jeweils die Katholizismus-keule. kotz und würg, da haben sie recht, herr o.
und tiger, nochmals: ich wollte ihnen keinesfalls zu nahe treten.
eine gute woche.
Danke, Vorbeigucker. He, schon gut, bis ich etwas krumm nehme, muss viel viel viel geschehen. Ausserdem habe ich den Ton ja schon gemerkt, und er war nicht apodiktisch sondern geprägt durch Anschauung und Erfahrung. Ich weiss dafür von Frankreich wenig (vorgestern habe ich wieder einmal Intouchables gesehen, ein Feelgood-Movie erster Klasse).
Ich bin so eine Art Secondo, halbwegs zumindest, ich schau Italien zwar schon von aussen an, aber ich weiss sicher besser, wovon ich rede, als der durchschnittliche Schweizer. Als Experte würde ich mich niemals bezeichnen, traut generell niemandem, der sich als Experte für ein Land bezeichnet, der lügt. Ich kenne keinen einzigen Schweizerexperten, also jemanden, der das Land in allen seinen Facetten kennt. Es gibt Leute, die sich daran versucht haben und es noch tun, aber je mehr man weiss übers Land, desto mehr weiss man, dass man eben Wichtiges nicht weiss. Das ist wissenschaftliche Bescheidenheit.
Berlusconi wurde (und wird) auch in Italienischen Medien öfters hart kritisiert - natürlich nicht in den Mediaset-TVs. Es gibt haufenweise italienische Intellektuelle, die ihn gar nicht mögen, und die auch wirklich viele harte Fakten gegen ihn gesammelt haben (nicht nur Richter...). Nein, die Bewegung gegen den Berlusconismus ist nirgends grösser als in Italien.
Wenn man etwas kritisiert, dann sollte man schon Argumente bringen, finde ich, und nicht nur Emotion und dumpfes Ressentiment.
Ich bin weder Experte für Italien, noch kenne ich mich irgend aus in diesem Land. Ganz im Gegensatz zu 80% der Schweizer Journalisten und etwa 90% der Normalbevölkerung, die sich geradezu überschlagen mit Empörung über Berlusconi.
Ich fgare mich eben, ob es nicht vielmehr Antiitalianismus ist, der sich da unverholen ausdrücken darf, wenn man einmal eine Projektionsfläche gefunden hat (eben in Berlusconi). Die chauvinistische kleine Bünzlihäme, das Herabschauen auf die rückständigen, dummen Italos, die in Weihrauchkapellen ihrem Wunderplunder-Glauben nachgehen, gepaart mit Kennergehabe weil man seit Jahren in der Toscana Ferien macht. Ja, ja wir Schweizer wären schon die besseren Italiener.
Bei den Deutschen, den Franzosen und den Össis trauen wir uns das viel weniger.
Seien wir doch einfach ein bisschen ehrlicher. Mit Lnks und Rechts hat das wenig zu tun, Da.
Wenn ich in Deutschland bin, wirkt dort alles auf mich auch billig, spiessig, Sozialmisere pur, so viele Proleten, und gestelzte, obrigkeitsgläubige Gummihälse, angestrengte Kulturbürger, elitäres, dünkelhaftes Getue. Nur das Bier - man muss es zugeben - ist besser als in der Schweiz.
Wahrscheinlich ist es auch wichtig, sich abzugrenzen, gerade als kleine Republik gegen die grossen (Kultur-)Nationen, die uns umgeben. Denn wieso sonst lebt man in diesem Land hier, wenn das Ausland doch so viel besser ist? Nur wegen dem Lohn und der 3. Säule? das wäre ja dann ein tristes Dasein...
Nein, O, diesen Eindruck über Italien und die Schweizer habe ich gar nicht. Berlusconi, das musst Du anerkennen, ist halt wirklich streitbar und der Abscheu über ihn wird nicht darum gross, weil man eigentlich Italien verabscheut und das nicht zugeben will, sondern er wird darum gross, weil man eigentlich Italien mag und seine hässlichen Seiten nicht verstehen will und kann.
Aber, wahr, das hat mit links und rechts zuerst mal nicht viel zu tun. Berlusconi hat eine unappetitliche Politik betrieben, hier war die Einigkeit gross. Ohne jedes antiitalienische Ressentiment.
Berlusconis immer wieder dokumentierte Nähe zur Mafia und zu Mafia-ähnlichen Gebilden, seine unterwanderung des Fernsehjournalismus, seine Klientelpolitik (nichts Neues). Gab es schon bei Andreotti? Ja, klar, aber der war ja nicht angetreten mit dem Anspruch, die Politik zu säubern.
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