Es ist ja schon erstaunlich, wie es einigen wenigen Süperschwiizern gelungen ist, mit strafbaren Handlungen einen SNB-Präsidenten aus dem Amt zu moben (mit bloss 1 "b"!), der seinerseits nichts Strafbares getan hat.
Diese Art von Moral - "Moral ist, wenn es für micht gut ist" - erinnert mich irgendwie an eine Comic-Figur.
Und DIE stammt NICHT aus dem Dorf, das Widerstand leistet!
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| Moralelastix* |
*mehr zu diesem Unzeitgenossen in "Asterix und der Kupferkessel"
Und da scheint wer die Silvesterfeier verdöst zu haben und wollte einer kleinen Insel wieder mal so ein richtiges Spektakel bieten.
Und erstens kam es anders, und nein, man kann dennoch nicht sagen, dass das Spektakel ins Wasser gefallen sei! Gegenteilig, sozusagen, sogar aus Sicht der Marsianer.
Nicht alles was gut ist für Zürich, ist auch gut für die Schweiz!
Zumindest was das nationale Tschütteliwesen betrifft!
Irgendwie tun mir die Neuenburger leid.
Da spielt's ja auch keine Rolle mehr, ob denn Xamax nächste Saison in der CH-Liga 2 oder in der tschetschenischen Süper Lüg rumkicken wird.
Es sei denn, ein wirklich und so richtig glaubwürdiger Schweizer Investor, dem es zuallerletzt um sich selbst, aber zuallererst um das Wohl aller arbeitslosen Nicht-nur-Tschütteler in der CH geht,..... zum Wohl der ganzen Schweiz also - jedenfalls würde die Konkursmasse kaufen.
Zum Schnäppchenpreis, selbstverständlich!
Zum Schnäppchenpreis, selbstverständlich!
Aber es hat auch gute Nachrichten gegeben:
Die Skorpion-Krustenechsen im Zoo ZH haben Nachwuchs gekriegt! Ist es nicht härzig, das Kleine?




27 Kommentare:
test test kleine Brechprobe
Und dennoch wünschte ich, dass der Herr Kapitän Dr. C.B. aka "Rattenfänger von Herrliberg" entgegen aller Seemannsregeln das sinkende Schiff als Erster verlassen täte.
Die Ratten haben sich nämlich schon immer zu helfen gewusst!, zB in D >1945 oder in SU >1991.
O Wahn! Wahn! Überall nur Wahn!
Wohin ich forschend blicke
in Stadt- und Weltchronike,
den Grund mir aufzufinden,
warum gar bis auf das Blut
die Leute sich quälen und schinden
in ganz unnütz toller Wut!
Hat keiner Lohn noch Dank davon:
in die Flucht geschlagen, wähnt er zu jagen.
Hört nicht sein eigenes Schmerzgekreisch,
wenn er sich wühlt ins eigene Fleisch,
wähnt Lust sich zu erzeigen.
Wer gibt den Namen an?
Es ist halt doch der alte Wahn,
ohne den nichts mag geschehen,
Es mag gehen oder stehen!
Steht es wo im Lauf,
er schläft nur neue Kraft sich an;
gleich wacht er auf,
dann schaut, wer ihn bemeistern kann!
Er blickt mit freudiger Begeisterung ruhig vor sich hin, doch eines Abends spät,
ein Unglück zu verhüten,
bei jugendheissen Gemüten,
ein Mann weiss sich nicht Rat;
ein Bloggeur in seinem Laden
zieht an des Wahnes Faden.
Und will es der Wahn gesegnen,
nun muss es Prügel regnen,
mit Hieben, Stoss' und Dreschen
den Wutesbrand zu löschen.
Gott weiss, wie das geschah? -
Ein Kobold half wohl da!
DER hat den Schaden angerichtet!
O Wahn, o heil'ge Einfalt!
Freiherr von und zu Orlando, welch hübsch Gedicht fürwahr, doch, oh saget an, ist es denn Eures?
Nein, meint Google, es ist von einem richt'gen Dichter, einem Deutschen.
Gopf, bist Du nonchalant. Nicht einmal Zitate anständig markieren tust Du. Dass das Copyright abgelaufen ist, ändert daran nichts.
@Orlando
Tönt irgendwie, na ja NICHT gerade nach Meistersingern, und eigentlich auch nicht nach Nürnberg?
die vorwahlen der republikaner in den us of a...
was für ein zirkus. wenn es nicht so bedenklich wäre, so wäre es richtig lustig... ok, es ist trotzdem lustig.
ein skrupelloser raider, ein egomanischer irrer, ein christlicher talib und rassistischer palälibertarier. lincoln dürfte in seinem grab rotieren...
immerhin: so dürfte obama im schlafwagen zu seiner zweiten amtszeit kommen.
auch lustig: die vizepräsidenten-wahl für die svp-fraktion. als zickli nicht gewählt wurde, verlangte die blocher-clique eine wiederholung der wahl!
demokratie definition der zürcher svp: "demokratie ist, wenn abgestimmt wird, bis das resultat uns passt."
Also, pöh!, zur SVP äussere ich mich nicht mehr (mein individueller Gähnfaktor bei diesem Thema ist für mich letzthin ins Unermessliche gestiegen). Was die republikanische Kandidatenkür betrifft, würde ich jedoch gerne wissen, wie selbige von den eigenen Medien wahrgenommen wird, und ob es signifikante Wahrnehmungs-Unterschiede diesseits und jenseits des Antlantiks gibt. So gibt es viele Amerikaner, die sich der Tea-Party niemals anschliessen würden, dennoch aber nachdrücklich darauf verweisen, dass deren Entstehung Gründe hat, die nicht bloss auf irrational-evangelikales Wirrgeschwätz reduziert werden können - wie man nach der Lektüre hiesiger Blätter versucht ist zu glauben.
Kurzum: vielfach schwingt in unseren Beobachtung zu Abläufen in 'God's own country' sehr vieles an alteuropäischer Überheblichkeit mit. Damit bekunde ich nach einem längeren Aufenthalt in den Staaten doch so meine Mühe.
Atlantiks. Hochnotpeinlich, dieser Verschreiber. Und: dass es für deren Entstehung Gründe gibt. Soviel Korrektur zugunsten besserer Lesbarkeit muss sein. (Merke: manchmal ist die kürzere Version nicht die verständlichere.)
Streiche ebenso: das 'ist für mich' und belasse es bei einem verschlankten 'mein individueller Gähnfaktor bei diesem Thema ist letzthin ins Unermessliche gestiegen'. (Merke zum zweiten: Patentrezepte für einen guten Schreibstil gibt es nicht.)
wie selbige von den eigenen medien wahrgenommen wird?
nicht viel anders als hier, schau nur mal bei jon stewart oder stephen colbert rein...
oder bill maher...
hm, irgendwie frage ich mich pöh, wer denn nun der Kandidat wäre, dessen Debatten mit Obama vor den Wahlen unterhaltsamer wären. Bei jedem finden sich ja haufenweise dunkle Flecken auf der Weste. Ich denke, Obama nimmt jeden problemlos auseinander.
Und keinen der Kandidaten lieben die Reps ja so wirklich alle, wer am Schluss also gekürt wird, wird weitherum ungeliebt sein.
Äh, mila, Korrekturen sind nicht nötig, sofern sie nicht Wesentliches betreffen. Ich denke, dass hier niemand Probleme hat mit ortographischen, grammatischen oder stilistischen Schnitzern. Und niemand wird andere Leute ernsthaft aufgrund ihrer Rechtschreibfehler beurteilen. Hoffe ich mal.
Und von wegen Patentrezept: Klar, aber wenn man meine kleine Regel weiter oben beherzigt, kommt man schon mal weit (wenige Substantive, viele Verben und möglichst unterschiedliche Adjektive. Dann: kurze Sätze. Und nicht jeder Satz ein Verb.)
ich hoffe schon, dass gingrich das rennen macht, so rein vom unterhaltungswert her... und dem, was obgenannte kommentatoren daraus machen werden.
aber vermutlich wird's schon romney...
...was ja auch nicht schlecht ist, da die tea baggers den absolut nicht mögen.
Hm, leider habe ich den Kommentar dazu im Tagi heute nicht gelesen (und die Zeitung weggegeben), aber genau das war das Thema, glaube ich, ob Romney sein Reichtum schaden könnte beim einfachen Volk. Vielleicht kommt das Stück dann im Internet.
Und ich glaube, Kilians Antwort war "Nein". Es gibt sicher einen heissen Herbst.
Nun, Tiger, Du selbst bist aber, mit Verlaub, nicht gerade das ideale Aushängeschild für eine durchschlagende Erfolgsquote dieses doch sehr simplen (vielleicht: zu simplen) Rezepts... Aber keine Sorge, auch Du wirst es irgendwann hinkriegen, lesbar zu schreiben, ohne dabei allzu viel Laberlastiges von Dir zu geben. Wenn Du nur fleissig weiterübst, und vor allem diese fiesen kleinen Füllwörter wo immer möglich weglässt - an deren Überreizung ist schon so manch anderer selbsternannte Stilist undankbar gescheitert. (Merke zum dritten: Füllwörter sind nur etwas für Fortgeschrittene - nach zig gelesenen Studentenarbeiten kann ich das mit Fug und Recht behaupten.)
Pöh, die Wahl zwischen Gringrich und Romney, sie könnte sich als eine zwischen Skylla und Charybdis erweisen. Wobei das ohnehin keine Rolle spielt, scheint doch Obamas Herbstsieg angesichts dieser Ausgangslage gesichert (unverdienterweise zwar, aber hey, was solls! Bush hat ja vorgemacht, wie es geht). - Ob die obamaschen Wahlkampfgelder darin geflossen sind, möglichst skurille Gestalten in das breite mediale Bewusstsein der Republikaner zu hieven?
Und dennoch: das eine ist, was Stewart oder Colbert sagen, ein völlig anderes, was die Mehrheit der amerikanischen Bevölkerung denkt. Für die sind Stewart und Colbert (ganz zu schweigen von Maher) sicher nicht repräsentativ.
du hast nach medien gefragt, nicht nach "der amerikanischen bevölkerung".
und von wegen "geschwätzigkeit": ein zwist zwischen tigri und dir ist wie wenn eine krähe eine andere schwarz nennt...
Danke, mila, ich nehme das als Kompliment. Es kann nicht alles allen passen. Und Leute, denen mein Stil zusagt, gibt es doch einige, wie ich in den letzten Jahren feststellen durfte. Ich meine, wenn Du unverhofft dafür Komplimente kriegst, wie findest Du das? Ist mir schon mehrmals passiert.
(Ich erinnere mich nicht zuletzt meines Deutschlehrers, der einen meiner Aufsätze als "Wurf" bezeichnet hat)
mila, Du hast Probleme mit dem, was *in* meinem Kopf vorgeht, nicht erst damit, wie ich es aufschreibe.
Möchtest Du etwa damit sagen, dass es in Deinen Kopf unterbruchlos 'labert'? Das kann ich mir nun kaum vorstellen...
Also: ich habe lediglich Einschätzungen zu Deinem Schreib-Stil abgegeben (zuvor: zu der Unpointiertheit Deiner CB). Ich halte vieles von dem, was Du womöglich für gekonntes locker-flockiges Palaver hältst, für leicht angestrengt wirkendes Durchschnittsblabla ohne jeden Unterhaltungswert. Andere mögen das anders sehen, aber da Dir augenscheinlich daran liegt, Rückmeldungen zur Qualität Deiner Texte/Kommentare zu bekommen, tue ich Dir den Gefallen und lasse Dich an meiner Meinung teilhaben. Sie muss Dir auch keineswegs passen - nur: wer nicht bereit ist, ehrliche Kritik anzunehmen (ohne selbst unaufgefordert zur 'Retourkutsche' anzusetzen), der sollte keine einfordern. Sozialkompatibles Schmeicheln liegt mir nicht, dafür fehlt es mir schlicht an Nettigkeit. Und: ich habe keinen Bedarf an Feedbacks zu meinem Schreibstil. Ich mag ihn, und gedenke, vorerst nicht ein Jota daran zu ändern.
Nein, ehrlich gesagt, brauche ich kein Feed-back. Dennoch ist Deine Meinung natürlich absolut in Ordnung, ist ja Deine Meinung. Ich brauche halt mehr Styroporwörter, ja und?
Und kritisiert habe ich Dich im Bewusstsein, dass Dich solche Kritik eh nicht kratzt.
Ausserdem: Was mila tut und was nicht, das bestimmt genau eine Person: mila. Als ich diesen Spruch einmal meiner Tochter sagte (mit mir als Protagonist, doh!), musste sie weinen, so absolut tönt er. Aber er stimmt halt.
@mila
Bewegt sich denn nicht unser ganzes Leben zwischen Skylla und Charybdis?
Und am Schluss ... eben!
off topic:
es war anno 1982 wo meine ersten beiden Kätzchen zumir kamen. Hätte sie eigentlich "Skylla" und "Charybdis" nenne wollen, aber letzteres wäre ziemlich unpraktisch gewesen, wenn ich das Kätzchen rufen möchte.
Skylla ist geblieben, das Schwesterchen wurde zur Elektra.
Aber Skylla hat ihrem Namen lebenslang alle Ehre gemacht!
:-)
Und von wegen den republikanischen Vorwahlen:
Wenn der Mormone die freie Vielweiberei versprechen täte, wer weiss ..... ??
O Wahn!
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