Es ist Orlando, der zu Recht die "Leidensgeilheit" der Christen gegeisselt (!) hat.
Wie kann was CHRISTIGES ob dem Evangelium denn sich nicht einfach freuen?
Schlagworte
brechen dein Genick
Stichworte
treffen dein Herz
Widerworte
machen dich mutlos
Machtworte
machen dich wertlos
Worte der Liebe
haben keine Namen
4 Kommentare:
Tja, GUTE Worte scheinen wenig Macht über uns zu haben, aber auf böse reagieren wir sofort. Ich halte das für eine der erstaunlichsten Eigenschaften der Sprache – nur der Sprache? - , dass ein GUTES Wort bezüglich seiner Wirkungsamkeit völlig von der Offenheit des Angesprochenen abzuhängen scheint, wogegen ein böses seine Wirkung ganz „selbstständig“ entfalten kann.
Schlagworte sollten Weise nutzen - im Kampf gegen die Ignoranz//Stichworte erleichtern jeden Vortrag//Widerworte mag ich; sie fordern Kreativität//Machtworte müssen sein, z.B. wenn der Kleinste um 21.30 noch eine weitere Jassrunde wünscht//Worte der Liebe haben viele Namen.
Fufi, Deinem allerersten Kommentar möchte ich bereits widersprechen. Es gibt Menschen, an denen perlen auch böse Worte ab wie Öl an der Teflonpfanne. Vgl. das alte Sprüchlein: Sticks and stones may break my bones but words will never hurt me. (Stecken und Steine mögen mir die Knochen brechen, aber Worte werden mir nie weh tun.) Und auch gute Worte kommen nicht immer sofort an, können aber nachwirken. Dass die bösen mehr Wirkung zeigen als die guten, das haben auch schon Paarforscher postuliert: es gibt diese Beobachtung, dass Beziehungen besser halten, wenn auf fünf liebevolle Aussagen zum Partner höchstens eine lieblose kommt...
Nachtrag zum Gedicht, Fufi:
Worte machen alles mögliche
Und Torte - macht dick.
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