Montag, 22. September 2014

Ein Wort zum Sonntag

Nenei, ich will nicht religiös werden.

Aber politisch!

Weil wir, das Vouch, dürfen ja am Sonntag wieder unsere Zukunft bestimmen, wie's nämlich in unserem schönen Schwiizerländli weitergehen soll.

Ist eine gebratene Bratwurst MEHRWERT als eine rohe?
 
Also und irgendwie meine ich, dass DAS ja ein Paradebeispiel sein könnte für den Sinn einer MEHR-WERT-Steuer, weil eine gebratene Bratwurst, wo ich im Take-away kaufe ist bestimmt MEHR WERT als eine rohe, wo ich M kaufe und danach erst noch kochen oder braten muss!
Ebenso wie ein Essen einen gewissen MEHR-WERT aufweisst, wenn's mir denn fertig auf einem schön gedeckten Tisch serviert wird, als wenn ich mir eine Büchse Ravioli reinziehe, kalt, natürli!
In diesem Sinne würde ich die Initiative ja annehmen, wenn sie nämlich fordern täte, dass auch die "Take-aways" mit 8% besteuert würden!


Mietzinserhöhung? - Ist mir doch egal!

Weil als Hartz-IV-Bezüger interessieren mich solche Details nun wirklich nicht.
Interessanter scheint mir dagegen, dass die Gegner der Vorlage mit einer Mietzinserhöhung drohen.
Und DAS kann ich jetzt wirklich nicht vestehen

Ich habe mich deshalb gescheit machen wollen, und zwar hier:

http://www.politnetz.ch/abstimmungen/2014-09-28/1000/preisguenstiger-wohnraum

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Informationen zur Abstimmung


Planungs- und Baugesetz (Änderung vom 28. Oktober 2013; Festlegung Mindestanteil preisgünstiger Wohnraum) (ABl 2014-01-10). Gegenvorschlag zur inzwischen zurückgezogenen Volksinitiative «Für mehr bezahlbaren Wohnraum».
Die Ge­mein­den sol­len künf­tig die Mög­lich­keit ha­ben, mit pla­nungs­recht­li­chen In­stru­men­ten den An­teil an preisgünstigem Wohn­raum zu stei­gern (§ 49b PBG). Zudem werden die höchstzulässigen Mietzinse in den Grundzügen geregelt und die Kompetenz zur Regelung der angemessenen Belegung der Wohnräume auf die Gemeinden übertragen. Gegen diese Änderung des Planungs- und Baugesetzes wurde das Kantonsratsreferendum ergriffen.

Und der Jasager sagt:
Ja: «Für ein Instrument, dass die Förderung des preisgünstigen Wohnraums stärkt, den Gemeinde­n ihre Autonomie jedoch bläst.»  

Und der NEIN-Sager sagt:
Nein: «Regelungen von Mietzinsen und weitere Vorschriften? Nicht sehr liberal! Deshalb NEIN.» 

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fufi meint:

Die Gemeinden sollen die MÖGLICHKEIT erhalten!
Und die höchstzulässigen Mietzinse werden in den Grundzügen geregelt.

Also irgendwie verstehe ich wirklich nicht, dass deswegen die Mieten steigen sollten.
Es sei denn, die Vermieter wollen die Mieten dort erhöhen, wo sie noch dürfen, damit sie ihren Gewinn auch weiterhin erpressen können?
  

1 Kommentar:

fufi hat gesagt…

Und von wegen den gastronomistischen Klönern:

Kennt ihr die Geschichte vom kleinen Mädchen, wo der rechte Arm verkrüppelt war?
Also, das Mädchen hat sich mal in die Kirche geschlichen und insbrünstig gebetet: "Lieber Gott, mach doch bitte, dass meine beiden Arme gleich sind."
PLING, hat's dann gemacht, und es waren beide Arme gleich verkrüppelt!

Zynisch, meint ihr?
Nun, immerhin hat Gott ihr gebet erhört, glaub!

Das ist wie der mutige Kreuzesritter von damals, wo seine schwangere Frau verliess, um die Christenheit zu retten, und zuvor Gott bat, er möge sein Kind doch bitte bei seiner Rückkehr in die Arme schliessen dürfen.

Tja, das durfte er denn auch.
ER war unterdessen zum Krüppel geschlagen worden, sein Kind eines vom Typ Trisomie 21 und die Mutter bei der Geburt gestorben.

Und da hast der Kreuzesritter denn auch noch die Frechheit besessen, dem Gott so alle Schande zu sagen.

Obwohl sein Gebet nämlich erhört worden war!

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