Letzthin hab ich so ein Abstimmungs-Propaganda-Pamphlet
erhalten.
Da ging’s um die Pauschalbesteuerungs-Initiative.
Und da war die Familie Gygax drauf, auf einem Bildli, wo
Angst hat (NEIN! nicht das Bildli, sondern die Familie Gygax aus Bern!), dass
die Initiative angenommen werden könnte, weil sie sich vor Arbeitsplatzverlust
fürchtet, die Familie Gygax aus Bern.
Und ja, aus Bern stammt die Familie Gygax, scheints, und nicht etwa, wie das Bildli suggerieren möchte, aus Wilderswil oder Meiringen-West oder sonstwoher vom Berner Oberländer Armenhaus. Da lacht sich ja sogar das Adelbodner Lisi krumm!
Zahlen lügen nicht? – Aber klar tun sie das!
Und dann zählen sie da auf, dass die rund 5500
Pauschalbesteuerten über 1 Milliarde an Steuern abliefern täten. WOW!
Da hab ich gerechnet, und hab gefunden:
Durchschnittlich liefern die Pauschalen etwas mehr als
180'000 an Steuern ab.
Das ist etwa gleich viel wie einer abliefert, wo in der CH
wohnt, wenn er etwa 600'000 erhält, pro Jahr (NICHT verdient!). OHNE
Vermögenssteuer, im Fall.
Ganz unabhängig, was die Pauschalen denn jährlich scheffeln
und wie hoch ihr Vermögen denn sein mag. Weil Vermögenssteuern zahlen die nämlich
auch nicht, hier in der CH.

Und die läppischen 95 Millionen, wo ein gewisser Herr B.
Ecclestone mit Steuer-Wohnsitz in Gstaad (ganz links) dieses Jahr hat als Busse wegen Korruption
bezahlen müssen, die gelten denn im Fall NICHT als Lebenshaltungskosten!
Stellt euch mal vor
5000 Pauschale würden abhauen, Steuerflüchtlinge, sozusagen.
Aber die wären, im Gegensatz zu anderen, woanders stets
willkommen.

Zurück zum Thema:
Die restlichen 500 würden die „Verluste“ denn mehr als kompensieren.
Die restlichen 500 würden die „Verluste“ denn mehr als kompensieren.
Wenn sie sich denn zu den ortsüblichen Tarifen besteuern
lassen täten. Und die Steuern auch bezahlen täten, natürlich!
St. Stepahn hat auch Angst
Die haben nämlich nur 1 guten Steuerzahler, in der Berner Oberlander Gemeinde St. Stephan, und das ist ein Pauschaler, und wenn der wegzieht sei schluss mit lustig. Jammert der Gemeindepräsi.
Hey, bin ICH, sind WIR, ist die Rest-Schweiz denn dafür verantwortlich, dass sich eine fast
anonyme Berner Oberländer Gemeinde derart von Einem Einzigen abhängig macht?
Klumpenrisiko, würde sich das im Investment-Banking nennen!
Also ehrlich, SO schlimm wie dem Heiligen Stephan

wird’s wohl weder dem Präsi noch sonst einem Stephanier
ergehen.
Irgendeine/n würden sie sicher finden .... !!!!


6 Kommentare:
Aber mal ehrlich:
Weshalb haben die denn nicht noch so nen Berner Oberländer "Barry" auf's Bildli genommen, von der Familie Gigaggs?
So was Tierisches macht sich doch immer gut?
Oder ein paar Ziegen und vor allem Esel wo dann NEIN stimmen?
Die Propagandisten der Pauschalbesteuerung merken sehr gut, dass ihnen die Felle wegschwimmen. Effektiv gibt es nämlich sehr wenige Gründe für diese Besteuerung. Gute Steuerzahler seien es. Naja, eigentlich wären sie es. Zu guten Steuerzahlern will man sie ja eben grad machen.
Das Argument, dass sie nur gekommen sind, weil sie den Steuerdeal abschliessen konnten und dass sie ohne diesen wieder gingen: Kann sein. Aber nicht alle von ihnen tun dies, und wie fufi sagte, die Bleibenden machen die Reisenden Wett. Ausserdem haben wir ja den interkantonalen Steuerausgleich, da muss auch St. Stefan nicht so brutal darben. Und den innereidgenössischen haben wir auch, da muss der Kanton Bern nicht so Angst haben.
Und noch was: Diese Leute sind eh nicht sonderlich wertvoll für die Schweiz. Ausser Geld geben sie uns nix. Zumindest mir nicht. Und an Carolina: Hello schreibt auch über die Schönenundreichen, wenn sie nicht in der Schweiz wohnen.
Famlie Gygax sind keine echten Schweizer. Hier gilt gleiches Recht für alle Bürger, das gilt auch für das Steuerrecht.
Leider, Demokrat, ist dem nicht so.
Die Steuerhoheit liegt bei den Kantonen, nicht beim Bund.
Das ist nämlich auch der Grund, weshalb so viele Reiche in SZ oder ZG ihren steuertechnisch relevanten Pseudo-Wohnsitz haben.
Und weshalb so viele Pauschale in BE oder in VD ihre Steuern optimieren.
Und hier noch was zum Schmunzeln:
Und wieder mal hat fufine, obwohl sie eigenhändigst im Kalender bei heute 2 Härzli dreingemalt hat, naja, jedenfalls hat sie sochon wieder vergessen, dass heute unser Hochzeitstag ist.
Liebendes Grinsen!
Und noch was zu St. Stephan:
Per 1.1.2015 werden wir Baumer die Sternenberger übernehmen. Freundeidgenössischtens, im Fall.
Weil die waren langsam überfordert, die Sternenberger, steuertechnisch-infrastrukturell-finanzialistisch.
Da hat auch der Film nichts genützt!
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