Die (S)Hitparade der blödsten Wahlidiotien 2015: Wer gwünnt?
Platz 5 - FDP
Also, ich meine, wenn die denn nicht mal vom Tschüttelen was verstehen ???
Die Mannschaft - Olé Espana
https://www.youtube.com/watch?v=aGe58_r1te4
Platz 4 - GLP
Wählt MICH! MICH! MICH! MICH! Und ach ja doch, eine Partei hab ICH auch noch!
Shaggy - Mr. Boombastic
https://www.youtube.com/watch?v=rrI0kTGuVA4&list=RDrrI0kTGuVA4
Platz 3 - CVP
Einfach Unschlagbar, dieser Versprechen <-> Realitätsvergleich, auf derselben Seite!
Ken Hensley - Go down
https://www.youtube.com/watch?v=vhMcUdrtL1A
Platz 2 - SVP
Hey, jetzt machen sogar die auf innerschwiizer Klassenkampf! Oder eher auf Bürgerkrieg?
Led Zeppelin - Immigrant song
https://www.youtube.com/watch?v=-nhNy1BcDXw
and here comes the winner
Die SP hat sich 10 Ziele gesetzt. Hier dieNummer 9:
https://www.youtube.com/watch?v=cl9DJNdteGo
Nachtrag am 8. Oktober 2015
Und das da für alle, wo von der Politik enttäuscht sind:
https://www.youtube.com/watch?v=ZtVOhqarpVo




14 Kommentare:
Ich versteh das nicht, was die SVP schreibt!
Meine Eltern wurden 1987 Schweizer.
Ich bin am 6. Dezember 1992 geboren.
Bin ich jetzt Schweizer oder nur ein Eingebürgerter?
Ziemlich willkürlich, diese Datumsgrenze von 1980, nöd wahr?
Oder hat's denn vorher keine Einbürgerungen gegeben?
Ich meine, wie wär's, 1848 zum Grenzdatum zu nehmen?
Aber gälled, meine Herr Blocher und Bortoluzzi und so: DAS wär dänn grad gar nöd so in eurem Sinn! Ihr eingebürgerten Möchtegernschwiizer!
Aber SO weit zurück muss ja niemand suchen, es genügt schon, sich ans Jahr 1999 zu erinnern. Ihr wisst schon, das mit der grossen Sonnenfinsternis:
Schweizerische Staatsbürgerschaft 1999
Eintritt in die SVP Kriens, 2000
Mitglied im Grossen Rat (Kantonsrat) des Kt. Luzern 2005-2007
Wahl in den Nationalrat 2007
Vizepräsidentin der eidg. SVP- Fraktion seit 2007
Partei- Präsidentin der SVP Kt. Luzern: 2008-2009
Wiederwahl in den Nationalrat 2011
Vorstandsmitglied der SVP- Frauen Schweiz, seit 2012
Eine EINGEBÜRGERTE in Diensten der SVP???
Ja gaht's dann na?
http://www.yvette-estermann.ch/svp/index.php
Beim Bäumle, fufi, hatte ich schon je den gleichen Eindruck. "Ich bin toll, wirklich, Ihr könnt gar nicht anders, als mich zu wählen, ich bin sooo toll, cooool, suuuuuper:" Die GLP wähle ich nicht.
"SP oder Grüne" ist eigentlich Hans was Heiri.
Und Yvette wähle ich ja sowieso nicht...
Yvett I hett e SP-Mehrheit...
Hach weisst du, Tiger!
Oder andersrum:
Du weisst ja, Tiger:
Grün-rot gibt , tja also, naja: gibt BRAUN!
Irgendwie ist's rundum zum Auswandern, auf den Mars zum Beispiel:
Alle diese Idioten sind 140 Millionen Meilen weit weg.
Grosses Aufatmen!
Und hier noch eine Perle aus den Wahlzetteli:
Da gibt's ne Liste 14, und die wirbt auf Plakaten mit dem Slogan
"Sag NEIN zur EU"
So wit so naja, und dass auf der Liste 14 auch so Kandidatinnen kandidieren ist eigentlich klar, weil sonst gäb's nämlich gar keine Liste 14.
Aber dass die Frau MFW, wo auf dieser Liste kandidiert, ihren Beruf als "Relationship manager" angibt?
Nun, DIESES Ship würde ich eher nicht besteigen!
Ich bin, ehrlich gesagt, froh, SEHR froh,
wenn ich ab nächster Woche auf den Plakatwänden nicht mehr diese, ich sag mal: Gesichter sehen muss.
Wenn da wieder für Zahnpasta Werbung gemacht wird, oder für so billig-Kredite.
Oder, weil es ist ja bald wieder soweit:
Für so schnüsige Dessous, wo die Männer ihren Schätzli zu Weihnacht schenken sollen.
Zu ihrem eigenen Vergnügen.
re a.a.O:
'Ich und...welche so ein Grundeinkommen grundweg ... abtaten' und ich dachte immer, dass Du dies befürwortet hattest.
Was die USA betrifft: können wir uns leisten.
Ohne eine kontinentale Lösung betreffend Migration seid ihr im 'Türken vor Wien' Meme be- und gefangen.
Wir haben eine einfachere Lösung. offen, aber: 'assimilate or perish'.
Eines der grösseren Probleme der USA wie auch hierzulande ist die zunehmende Ungleichheit. Dies ist nicht einfach ein moralisches Problem. Es wird zu einem sozialen Problem werden. Gated communities werden sich immer mehr ausbreiten, die Segregation der Gesellschaft in haves und have nots auch. Neben Leuten, die wirklich viel Geld machen nehmen immer mehr diejenigen zu, die am unteren Ende der Existenz leben. Wohin führt das? Kann ich Dir sagen, Kat, kannst Du Dir aber auch selbst sagen, wenn Du hundert oder hundertfünfzig Jahre zurück schaust, als es schon einmal so war. Das Wirtschaftswunder nach dem Weltkrieg hat diese Entwicklung für eine Zeit überdeckt, weil die Menschheit sich in immer rasanteren Tempi in der Natur bedienen und die Nichtnachhaltigkeit im Leben einüben konnte. Für einige Jahrzehnte glich sich die Einkommensverteilung in den reichen Ländern aus, was sozial viel Frieden brachte. Diese Zeit neigt sich dem Ende entgegen. In den USA schneller als hier - was für einigermassen alle gesellschaftlichen Entwicklungen der letzten 150 Jahre zutraf (Vorher war die USA ja viel mehr noch mit den Ureinwohnern und der Staatsbildung beschäftigt, womit man es hier viel weniger zu tun hatte, weswegen die Entwicklungen sich nicht oft sehr ähnelten).
Ich sage also grössere Unruhen voraus. Die Armen, deren Zahl ja wirklich enorm zunimmt, werden sich erheben gegen die Reichen. Und das wird nichts Schönes sein, sondern es wird verbunden sein mit vielen Toten, mit sehr viel Schuld, die die Reichen anhäufen. Ihr altes Mittel "Brot und Spiele" wird irgendwann auch nicht mehr gross nützen.
Was nützt also? Nun, ein Grundeinkommen würde hier wohl helfen. Und zwar nicht im Sinne von einfacher Volksbelustigung sondern als nachhaltige Lösung. Sie wird wohl in gewissen Ländern vorausgedacht und zuerst eingeführt werden, nicht in der Schweiz, natürlich, viel eher in Schweden.
--
Ich selbst werde diese ganzen Entwicklungen vielleicht ja gar nicht mehr erleben, da sich mein Leben anscheinend eher dem Ende zuneigt. Ich bedaure dies sehr, aber vor allem, wenn ich es aus den Augen meiner Kinder anschaue.
Kat, die Einwanderer zur Assimilation zu zwingen ist nicht menschenwürdig, weder für die Einwanderer noch für die Ansässigen. Es ist aber nicht nötig, beileibe nicht. Eine anständige Integration reicht. Ein Einwanderer, dem man das noch nach 40 Jahren ansieht, der sich sonst aber hierzulande gut integriert hat, ist mir sehr willkommen. Seine Kinder werden automatisch assimiliert sein. Die Kinder eines Türkenpaares sind von alt eingesessenen Schweizern praktisch nicht zu unterscheiden.
Ich sehe es eigentlich positiver, Tigri. So werden Dinge wie Garantiertes Grundeinkommen auch hier ernsthaft angeschaut. Bernie Sanders etwa ist auch ein Gamechanger in der politischen Diskussion. Immerhin wird er nicht mehr als Sozialist beschimpft - auch wenn seine Sicht sozial ausgerichtet ist. Viele der 1% sehen sich in der Verantwortung. Leute wie Elon Musk tun etwas betreffend Energiewende.
Vielleicht haben wir betreffend Assimilation unterschiedliches Wortverständnis. Es ist so, dass wir hier die Integrationsdiskussion nicht so haben wie Ihr. Dies, weil wir im Grunde unterschiedliche Lebensweisen und Kulturräume immer hatten. Ganze Stadtteile sind von den Herkunftskulturen geprägt. Die Lebenskultur der Ostküste, des Mittelwestens, des Südens und der Westküste sind so unterschiedlich wie einige europäische Länder, und von anderen Immigrationsgruppen geprägt. Meistens ist die immigrierende Generation ihren Herkunftskulturen verpflichtet, die zweite generation assimiliert aber dann ins gesamtgewebe amerikansicher lebensströme. Oft, ohne die herkunft zu verleugnen, sondern diese einbringend. dies hat wenig ethnische Konflikte hervorgerufen (die Konflikte mit Afroamerikanern sind Konflikte der Armut, schlechter Allokation von Infrastrukturgeldern (Schulen!).
Da haben nur Teabagger Angst vor einer Islamisierung, als Beispiel. Umgekehrt wird die Diskussion betreffend Unterschicht rassistisch geführt: Weisse, privilegierte diskutieren da im Elfenbeinturm, ohne die realitäten der unterschicht nur ansatzweise zu kennen. die Latinos und die Afroamerikaner werden fast nicht in die Diskussion eingeladen. Das trifft insbesondere auf die Westküstenelite der Political Activists zu. Die leben in ihrer eigenen 'gated community' Gedankenwelt, die sogar für die Bay Area abgehoben wirkt und übrigens massive soziale Probleme mit der Mittelschicht verursachen.
Das Meme einer zweiten Amerikanischen Revolution wird fast nur von Teabaggern und NRA Fundis portiert.
Im linken Spektrum wird eher mit Demos, Sit-Ins und unermüdlichem Anschreiben und Petitionieren im politischen System operiert. Aber: Die Occupy Bewegung war genaugenommen ein Ansatz in Richtung nicht gewaltfreien Kampfes für mehr ökonomischen Ausgleich und Fairness.
Ach sit-ins. Interessiert doch keinen Meinungsführer. Die werden nur wirklich bewegt durch krasse Sachen. Tod und Mordschlag, etwa... Oder wenn sie ihren Reichtum verlieren.
Dass die kulturellen Unterschiede in den USA gross sind, ist mir klar, und ist eigentlich jedem flüchtigen Betrachter eines Globus klar. Grosses Land und so. Vielen Amis scheint das nicht so klar, Virginianer scheinen immer wieder erstaunt, dass Washingtoner und Connecticutter so anders sind als sie.
Von dem her kann man "Assimilation" gar nicht sehr gut definieren. Assimilation wohin? Eben. Ich empfinde ja eben Assimilation als Beleidigung.
Dass das Grundeinkommen in Betracht gezogen wird, wusste ich nicht, und ich hätte das nicht erwartet. Allerdings trifft das ja vielleicht auf Kalifornien zu und NY, kaum aber auf Texas. Das Grundeinkommen ist eine gute Idee, auch viele gescheite Wirtschafts"wissenschafter" sehen das so und untersuchen es sehr intensiv.
Wie auch immer. Ich bin jetzt Emmer. Ja, und tatsächlich, die Leute sind schon etwas misstrauischer zu Fremden als erwartet. Ich bin mir gewöhnt, dass mich jeder gleich mag, hier trifft das nicht zu.
Noch was, apropos Schweden. Ich liebe die Serie "Welcome to Sweden". Empfehle ich heiss.
Kommentar veröffentlichen