Donnerstag, 28. Januar 2016

5 Dinge


die ihr auch dieses Jahr nicht unbedingt wissen müsst!


Abt. Flugshow

Krähen sind nicht nur hochintelligent, die können nämlich auch noch verdammt gut fliegen. Einige davon können sogar auf dem Rücken fliegen!
Dochdoch, das ist mehrfachstens beobachtet worden.
Allerdings rätseln die Wissenschafter, weshalb sie sowas denn tun, weil es ist ebenso schon mehrfach beobachtet worden, dass rückenfliegende Krähen in so Hindernisse wie Bäume oder Gebäude rückengeflogen sind, sodass das, was früher so gut ausgesehen hatte, in einem mittleren Desaster geendet hat.

Also Mädels können sie damit definitiv nicht beeindrucken, meint die Wissenschaft dazu.

fufi meint: vielleicht macht’s halt einfach nur Schpass?



Abt. panta rhei verkehrt rum

Ich nehme jetzt mal so ganz frech an, dass ihr alle in der Schule gelernt habt, dass der elektrische Strom vom PLUS zum MINUS fliesst. Macht ja eigentlich noch Sinn, mögt ihr jetzt sagen, so von oben nach unten, sozusagen.
Leider falsch, weil:
Die Elektronen, ihres Zeichens die Trägerinnen der Elektrizität, was der Name schon andeutet, jedenfalls sind die NEGATIV geladen und vertragen sich denn untereinander grad gar nicht, weshalb sie schleunigst so was positiv Geladenes suchen, auf dass sie sich in dessen Umfeld gemütlich niederlassen können.

Mehr über diese putzigen Kerlchen gibt’s hier:



Abt. Philosophische Wohnorte

Der gute alte Immanuel Kant hat scheint’s eine Zeitlang so grad gegenüber einem Gefängnis gewohnt. Und die Gefangenen in diesem Gefängnis mussten täglich bezwecks Erbauung und Besserung so christliche Lieder singen.
Nicht dass DAS den grossen Filosofen gestört hätte, aber:
Offenbar haben sie VALSCH gesungen!

Und die Moral(!) von der Geschicht:
Wenn du nicht singen kannst, kommst ins Gefängnis nicht!



Abt. Moskau einfach

Einige von euch, aber ganz besonders Orlando werden sich daran erinnern mögen, dass vor noch nicht allzulanger Zeit den kritischen Schweizern von den unkritischen Schweizern (-Innen hatten damals noch nichts zu sagen) dringendst geraten wurde, sich ein Billet Moskau einfach zu kaufen. Und das dann auch zu brauchen.
DA hätten sie sich aber gefreut, in Schaffhausen, genauer in Ramsen, oder noch genauer im Ramsener Ortsteil Moskau!



Abt. einfach tierisch

Hoppla, aber DAS solltet ihr denn eben doch und trotzdem wissen, dass nämlich

die Wasserspitzmaus

das Tier des Jahres ist. Ebenso schnuckelig wie giftig, im Fall!

Hier könnt ihr euch darüber etwas gescheiter machen:


19 Kommentare:

Tiger hat gesagt…

Als vor acht Jahren der damalige New Jorker Gouverneur Elliot Spitzer über eine Sexaffäre stolperte, erntete ich Lacher bei US-Amerikanern, wenn ich ihnen erklärte, dass Spitzer auf Schweizerdeutsch "hornier" bedeutet...

fufi hat gesagt…

Und filleicht ist das ja auch der Grung, warum unsere Büsis die Spitzmäuse zwar töten, aber nicht fressen.

Weil die eben keine richtigen Mäuse sind!

fufi hat gesagt…

Hey Tiger

Sag mir bitte was "hornier" auf Schweizerdeutsch bedeutet. Hab sowas glaub noch nie gehört?

Tiger hat gesagt…

Ja eben spitzer... "geiler" im Slang. "Spitzer" heisst ja eigentlich einfach so viel wie "spitziger". Die andere Version ist aber lustiger.

fufi hat gesagt…

OMG!

Hab's unterdessen auch geschnallt, Tiger!
Let's get nasty!

fufi hat gesagt…

Abt. Einfach paradiesisch!

Hab da noch was:

http://folio.nzz.ch

Orlando hat gesagt…

Abt. Miss Petry & The Bleeding Obvious

Wir wollen nur wissen, wie Ihr Plan aussieht. Wie sieht er aus?

Petry: Wir müssen natürlich genügend Bundespolizisten einsetzen und dürfen Zurückweisungen nicht scheuen. Dies muss notfalls auch mit Grenzsicherungsanlagen durchgesetzt werden.

Wie hoch sollen die Zäune sein?

Petry: Schauen Sie doch mal nach Spanien. Die haben auch hohe Zäune.

Was passiert, wenn ein Flüchtling über den Zaun klettert?

Petry: Dann muss die Polizei den Flüchtling daran hindern, dass er deutschen Boden betritt.

Und wenn er es trotzdem tut?

Petry: Sie wollen mich schon wieder in eine bestimmte Richtung treiben.

Noch mal: Wie soll ein Grenzpolizist in diesem Fall reagieren?

Petry: Er muss den illegalen Grenzübertritt verhindern, notfalls auch von der Schusswaffe Gebrauch machen. So steht es im Gesetz.


(Quelle: Mannheimer Morgen)

Öh, ja, natürlich. weshalb sind sonst Grenzbeamte bewaffnet?

Schusswaffengebrauch ist nicht gleich Schiessbefehl! Wenn ein Beamter eine Waffe zückt, um etwa Einzelne abzuschrecken, in Schach zu halten oder in die Luft schiesst, ist das auch Schusswaffengebrauch. Aber kein Schiessbefehl.

Es kommt natürlich immer darauf an, wovon man ausgeht. Nach Lesart der Idioten, die Frauke Petry jetzt diffamieren, dürfen Grenzbeamte wohl nur als Folklore anwesend sein, aber nichts handeln (weil es gar keine Grenze mehr gibt in deren Köpfen). Als Statisten im grossen Welcome-Theater. Also ungefähr so, wie die Polizisten auf der Kölner Domplatte am Silvester, die auch dort waren, aber mehr zur Dekoration.

Nach Auffassung dieser Träumer hätte die Polizei mit gutem Zureden die Situation sicher entspannen können. Die gleichen Leute sehen den Grenzschutz ja auch eher so als Welcome-Teams mit Blumensträussen statt Schusswaffen an der (ohnehin imaginären) Staatsgrenze.

Man sieht jetzt, wie die Begriffe durcheinandergeraten und einfachste staatspolitische Grundbegriffe verludern – nur damit man ein bisschen über den politischen Gegner empört sein kann. dass selbst vernünftige Hinweise auf das Gewaltmonopol des Staates als verachtenswerte Gesinnung verdreht wird. Hinweis: weiter unten sagt Petry klar und deutschlich, "Gewalt geht gar nicht".

Das ist jetzt das Totalversagen einer linken Elitedemokratie, was wir da gerade erleben. man kann das Volk lange gängeln und nach eigenem Gefallen erziehen wollen und anlügen...einmal kommt die Retourkutsche.

Die können von Glück reden, dass die Deutschen immer schon etwas lahm waren bei Revolutionen. Irgend so ein Obrigkeits-Treue-Gen oder so. Eine Beisshemmung oder so.

Orlando hat gesagt…

Ich meinte natürlich nicht "politischer Gegner" sondern "Konkurrenz".

Carolina hat gesagt…

Auch in diesem Fall würde ich sagen, dass Manipulation, unausgesprochene Machtansprüche der 4. Macht im Staate Deutschland und vor allem eine Form von political correctness zu dieser Misere geführt hat. Dazu nämlich, dass Meinung solange zu den demokratischen Grundrechten gehört, wie sie nicht von unliebsamen Elementen vorgebracht wird, die womöglich noch den Finger in die Wunden legen.
Insofern auch hier wieder: Die AfD empfinde ich persönlich als absolut widerlich, allerdings leider auch als folgerichtig - das kommt davon, wenn man meint, einen Grossteil der Bevölkerung für dumm und blöd und ungebildet erklären zu können; ihnen Wunschvorstellungen für Wahrheit zu verkaufen; sie heimlich, still und leise in den Kokon eines Nannystaates einzupacken, der ihnen eigentlich nur noch eine Option lässt: Du zahlst, wir machen, was wir wollen. Oder: wir zahlen für Dich, Du machst, was wir wollen. Und noch anzunehmen, dass es niemand merkt.
Was dieses kurzfristige, undemokratische Handeln und Denken dabei völlig ausblendet, und das ist das wahre Elend an einer Frau Petry und ihrer Partei: in dem das politische Establishment sie als Sündenbock, Neonazi und Antichrist brandmarkt, verstärkt es den Eindruck bei denen, die sich eben von genau diesem Establishment überhaupt nicht mehr vertreten und verstanden fühlen, dass weitere Radikalisierung notwendig ist.
Das ist politische Korrektheit und die Folgen davon in absoluter Reinkultur. Die Geister, die ich rief……...

Orlando hat gesagt…

Was ist denn "widerlich" an der AfD?

Sie widersprechen sich selbst, indem Sie sie als eine Kraft, die den Finger auf die Wunde hält und Meinungen sagt, die Sie offensichtlich als richtig bezeichnen.

Entweder sind deren Positionen, Haltungen oder Meinungen falsch - oder aber richtig.

das Genze ähnelt stark dem Diskurs um die SVP. Die böse Kraft, die aber eigentlich nichts anderes getan hat, als das rechtbürgerliche Spektrum zu einen, bündeln und auf klassich konservative und wirschaftsliberale Ziele zu fokussieren. Auch hier gab es mitd er Zeit einen Abnutzungseffekt beim Diffamieren. Jetzt sehen wir gerade, wie die anderen Parteien die grosse Konkurrenz nach alter Manier bekämpfen: mit diesen lachhaften Abstimmungs-Slogans vom "Angriff auf den Rechtsstaat" (als wäre in einem Rechtsstaat das Recht des Täters höher zu gewichten, als das Recht des Opfers) und "verfassungswidrigkeit" (als ob die gefühlte Integrationsfähigkeit ausländischer Straffälliger höher zu gewichten sei als der Anspruch auf Sicherheit der Inländer!).

Auch hier hat es gedauert, bis erst eine kleine Avantgardegruppe, dann breitere Gesellschaftsschichten von der Richtigkeit und staatspolitisch zukunftsweisenden Visionen der Rechtsbürgerlichen überzeugt wurden.
Auch hierzulande, trauten sich zuerst die Leute nur im stillen, allein mit dem Wahlözettel, die SVP zu unterstützen. Und erst allmählich merkte man, dass diese Haltung keineswegs rechtsextrem" oder "rassistisch" oder "isolationistisch" etc war. sondern ein durchaus vernünftiger Weg für das Land, auf die lange Sicht gesehen.
Auch hierzulande wurde die rechtsbügerliche Avantgarde ausgegrenzt, dann - als dies scheiterte - unter der Gürtellinie bekämpft und dann einzelnene Exponenten mit dreckigen Ränken zu schaden versucht.

Das ist Courant Normal in einer Demokratie.

Die etablierten Kräfte (auch jene in den Medien) tun alles, um die wachsende Konkurrenz zu bekämpfen. Und scheitern nicht nur, sondern verlieren dabei jeden Stil und jeden Verstand.

Losers!

Tiger hat gesagt…

Jeder Bulle hat eine geladene Waffe, und vor der habe ich keine Angst, gleich bei den Grenzwächtern, solange es Profis sind. Schiessen auf Unbewaffnete geht aber nicht, wirklich, das geht nicht.

Ich würde ein Parteiverbotsverfahren einleiten gegen die AfD. Gleichzeitig würde ich endlich einmal versuchen, herauszufinden, was zu machen ist mit den Millionen AfD-Wählern. Die sind eine grosse Masse und die kann man nicht einfach ignorieren.

Es sind zwar sicher Idioten, aber fehlgeleitete Idioten. Man muss sie Ernst nehmen. Ihre Ansinnen muss man aber klar als antidemokratisch benennen.

Übrigens ist die Afd natürlich widerlich. Hier gibt es eigentlich keinen Diskurs. Petry ist eines der Gegenbeispiele für meine These, dass die Rechten dumm sind.

Carolina hat gesagt…

'Petry ist eines der Gegenbeispiele für meine These, dass die Rechten dumm sind' - häh?

O: Nein, ich widerspreche mir nicht selber. Nur weil (in diesem Fall eine Partei) jemand den Finger in die Wunde legt bzw Meinungen vertritt, die ich nachvollziehen kann, heisst das noch lange nicht, dass der Zweck die Mittel heiligt.
Bin da ganz Olaf Henkels Meinung, der, als er die AfD verliess, von der 'NPD im Schafspelz' sprach.
Wem soll ein Verbot der AfD nützen, Tigri? Ist genauso kontraproduktiv wie der Versuch, die Partei einfach zu ignorieren - wohlbemerkt, eine Partei, die potentiell 10 bis 12 % der Wählerstimmen holen könnte und die drittstärkste Kraft in der Bundesrepublik werden könnte. Dann passiert doch genau das, was ich in meinem Schlusssatz oben gesagt habe: diejenigen, die sich sowieso nicht verstanden fühlen und in der AfD meinen, eine Art Heimat gefunden zu haben, werden sich zunehmend radikalisieren und das wäre brandgefährlich.
Nein, eine wirklich stabile Demokratie hält eine AfD aus - ja, mehr noch: sie nimmt sie ernst, sie setzt sich an einen Tisch mit ihr und trägt Konflikte nicht über manipulative Spielchen aus, sondern coram publicum. Und Politiker, die wirklich ihr Geld wert wären, würden eben nicht diesen pc-Scheiss mitmachen, sondern sich überlegen, inwieweit die AfD vielleicht Recht hat, wo sie selber die Unzufriedenen abholen könnten. Aber auch das untersteht ja dem eisernen PC-Gesetz in Deutschland.
Unterdessen ist die CSU die einzige akzeptierte Partei in Deutschland (um nicht zu sagen: Bayern), die es wagt, Nicht-Genehmes zu sagen. Zwar halten die meisten CSU-Politiker auch den Atem an, gehen schon mal vorsorglich in Deckung und schicken ihren grossen Vorsitzenden vor (hat Tradition in der CSU, das haben sie mit FJS selig auch so gemacht), aber es wird wenigstens gesagt.

Carolina hat gesagt…

/2
Warum ich die AfD für widerlich halte (aber NICHT für illegitim): es tummeln sich hier sehr viele Ex-DDR-Bewohner, denen vom damaligen Regime eingeredet wurde, dass sie mit Nazi-Deutschland nichts zu tun hatten, dass die Alt-Nazis samt und sonders aus dem Westen kamen (das ist kein Witz!). Als die Mauer fiel, die jungen Leute so schnell wie möglich gen Westen gingen und die Schlechtausgebildeten, Indoktrinierten, Nichtflexiblen zurückblieben, war es schon abzusehen, dass auch die schönsten und teuersten Wiederaufbaumassnahmen nicht kaschieren konnten, dass es viele Menschen geben würde, die sich als alleingelassen, verloren und plötzlich den Weiten des Kapitalismus ausgesetzt fühlen würden.
Kommt hinzu, dass die sogenannte DDR fast 30 Jahre lang im eigenen Saft schmorten und höchsten ab und zu mal ein paar Nordvietnamesen oder Russen kennenlernten.
Viele der heutigen Pegida-Mitmarschierer haben nicht nur einen latenten, sondern offenen Hass auf alles Fremde (vielleicht sollte man besser sagen: alles, was ihnen fremd ist) und Antisemitismus ist mit von der Partie!
Diesen Menschen zu suggerieren, dass sie damit recht haben könnten, dass ihr 'Unglück', ihre Unzufriedenheit hauptsächlich etwas mit den 'Fremden' und Juden/Muslimen/Kapitalisten/Wirtschaftsführern etc (wen immer man noch als Sündenbock finden kann) zu tun hat, ist unredlich. Es ist eine Schwarz-Weiss-Malerei, die nur dem Zweck dient, uralte Aengste und Clichées zu bedienen, aus denen man dann eine Rechtfertigung für die zur Parteipolitik erhobenen entsprechenden Ideologien ziehen kann.
Aendert aber alles nichts daran, dass man die komplexeren Zusammenhänge, das, was in Deutschland gerade geschieht, was für meine Begriffe nicht nur deutsche, sondern westliche Kultur bedrohen könnte, benennen muss - und da die grosse Schweige- und Beschwichtigungskoalition in Deutschland, allen voran die Kanzlerin, das nicht tat und auch ausser halbbatzigen Schnellschüssen keine Anstalten zu machen scheint, ist man jetzt auf die AfD angewiesen, die den Finger in die Wunde legt; und zwar auf eine Weise, die man sich vor ein paar Jahren noch nicht hatte träumen lassen.

Orlando hat gesagt…

Ich vermute, jeder von diesen Verschwörungs-Spinnern, Pro-Putin-Idioten, Antiamerikanern, Antisemiten und anderen Wirrköpfen hat im wirklichen Leben Mühe, seine Standpunkte zu vertreten, zu erklären, zu argumentieren und bestenfalls zu revidieren. Für sie zum Glück gibt es die sozialen Netzwerke.

Wo sich übrigens auch die linken Schmuddelkinder austoben, wie man unschwer erkennen kann und wie jetzt leider total untergeht. Wer redet von den Gewalt- und Mordandrohungen die im Netz von dem unsympathischen Gebräu aus Attac, Occupy, Antifa und anderen Schwarzblockisten ausgehen?
Und wer sorgt (in seiner krass totalitären Haltung einem demokratischen Meinungspluralismus gegenüber) jedesmal für Krawalle wenn ein paar besorgte Bürger des Abendlandes auf dem Stadtplatz zusammenkommen und eine bundesdeutsche Fahne schwingen?

Eine Sammelbecken-Partei, wie die AfD eine ist, kann da Wunder wirken, denn in ihnen findet etwas wichtges statt: Schon heute steht die Partei lupenrein auf dem Verfassungsboden. Der Vorstand weiss, dass man keine Zeit verlieren kann, um sich mit Abweichlern (egal in welche Richtung) aufzuhalten, sondern eine klare Linie und ein klares Programm zu verfolgen. Natülich gibt es (noch) einzene verirrte Strömungen und Plattformen von superkrudem Zeugs, das wird sich aber im Rahmen einer inneren Konsolidierung radikal ändern. Der Sinn einer Partei ist, ihre Mitglieder auf eine Linie zu bringen, denn am Ende will man ja Erfolg haben, gewählt werden und konstruktiv mitarbeiten. Mit politisch wahnwitzigen und abstrusen Theorien, vorgetragen von geistig Minderbemittelten, kann man sich da nicht sehr lange aufhalten.

Nehmen wir doch das Beispiel vom anderen Ende des Spektrums, die Partei Die Linke. Auch dort tummeln sich Witzfiguren, die sich eine Weltrevolution herbeisehnen, den Kapitalisten die Gesichter einschlagen wollen, die Bürger in Gulags schicken und eine neue Gesellschaftsordnung errichten, an der der alte Stalin Freude hätte. Es gibt sogar eine stramme kommunistische Plattform, deren hübscheste Vertreterin auch mal in Talkshows auftreten darf.

Und bei den Grünen...ich will gar nicht wissen, welche Eso-Antisemiten-Propalästinenser und anderen Spinnern und Vorgestrigen dort rumlaufen!

Und doch traten die Grünen den Marsch durch alle Institutionen an und sind heute eine kleine Partei, die wacker ihre Positionen einbringt und irgendwie dazugehört zum bunten Spektrum. war sogar mal an der regierung beteiligt. Und sogar ein paar Bundeswehrsoldaten an den Hindukusch geschickt.

Damals, als sich die Grüünen von den etabierten Parteien auch nicht verstanden fühlten, gab es sicher auch so Tigris und andere Dämliche, die forderten, die Partei zu verbieten oder unter vom Verfassungsschutz überwachen zu lassen.

Uschön war der Abgang von Henkel und Lucke. Aber wie man vernimmt war das weniger wegen inhaltlicher Differenzen, sondern wegen Machtkämpfen - courant normal auch dies. Henkel wäre in der SChweiz inetwa ein rechts-FDPler. Dr erkannt hat, dass das mit dem Euro und mit GRiechenland nicht funktioniert. Und jetzt einen eigenen Wahlverein gegründet hat. Wir werden sehen, wer überlebt. Ich finde das grade eine sehr spannende Phase.

Nein, nein, die AfD ist schon okay. Wenn ich dort wählen könnte, würde ich die auch wählen.

Orlando hat gesagt…

p.s.: Achtung, Pegida iszt nicht gleich AfD. Andererseits, wenn Sigmar Gabriel (SPD) schon wie die redet, und Dinge fordert für die er vor einem halben Jahr noch als Rassist aus der Partei geworfen worden wäre, dann kann das zweierlei bedeuten:

1) die Besorgten aus dem Abendland hatten schon vorher recht gehabt
2) oder die Linken haben nun ganz und gar abgewirtschaftet

fufi hat gesagt…

@Orlando
"Der Sinn einer Partei ist, ihre Mitglieder auf eine Linie zu bringen, denn am Ende will man ja Erfolg haben, gewählt werden und konstruktiv mitarbeiten. Mit politisch wahnwitzigen und abstrusen Theorien, vorgetragen von geistig Minderbemittelten, kann man sich da nicht sehr lange aufhalten."

Hey, meinste damit NSDAP 1933 oder SVP 2016?
Oder vielleicht gar die KPdSU, 1917 - 1980?

fufi hat gesagt…

Ich meine, da könnten wir das Strafgesetzt ja grad auch noch weiter differenzieren, so nach Alter, zum Beispiel, oder nach Geschlecht, oder nach Vermögen und Einkommen.
Hoppla: Letzteres ist glaub nicht mehr nötig!

Orlando hat gesagt…

Im Prinzip alle drei. Mit dem ziemlich entscheidenden Unterschied, dass es in der SVP oder der AfD die Delegierten sind, der Parteitag oder eine Basisversammlung, die das Programm bestimmt, und nicht ein Politbüro oder der Führer.

Damit ist ja auch noch nichts über die Richtigkeit oder Qualität des poltischen Programms gesagt, sondern allein über den Mainstream, der sich in der jeweiligen Partei herausbildet - und der, q.e.d., nicht von den Randgruppen geprägt wird, sondern aus der "Mitte" der Partei.

Es gab sicher auch schwule Nazis, die es mit Juden gut konnten. Allein, sie setzten sich parteiintern nie durch. Es gab bestimmt auch in der KPdSU Genossen, die tief im Innern nicht an Stalin glaubten, sondern an den westlichen Luxus. Doch sie hatten am Ende zu wenig Gewicht...

Carolina hat gesagt…

Orlando: Ihre Worte in Gottes Ohr…….

Kommentar veröffentlichen