Freitag, 4. März 2016

Recht habt Ihr!


Es geht ja nicht an, dass ich da bloss so lästere, von wegen politischen Unkenntnissen, ohne dass ich dagegen was tun will!

Nun denn: Dass der Herr Parmelin kein Käser ist, sonden ein Weinbauer, das sollte ja noch in halbwegs frischer Erinnerung sein. Und wie der 2te FDP-Bundesrat neben dem Herrn Schneider-Ammann (jaja, der wo seiner Frau die Ammann-Industrie-Gruppe gehört, aber dazu schpäter), also eben, dass dieser der Herr Burkhalter ist, ist ja auch politisch-helvetisches Allgemeinwissen. Und dass derselbige dem EDA vorsteht? Aber klar!
Obwohl gerade dieser Dididi Leerstelle ist, wenn ICH die 7 aufsagen muss.


Aber wie war das denn früher?

Hier also ein Rückblick auf ausgewählte frühere Bundesrats-Zusammensetzungen:


1955: Sächs Schnägge und en Schodeet

Paul Chaudet, FDP, trat am 31. Dezember 1966 zurück, in der Folge der "Mirage-Affäre". Er hatte dem EMD vorgestanden.


1968: Sächs Fläsche und en Schpüeler

Willi Spühler, SP, Bundesrat von 1959 –1970.



1971: Sächs Würschtli und es Gnagi
 
Rudolf Gnägi, BGB, Bundesrat von 1966 - 1979



2006: Sächs Bäse und en Blocher

Christoph Blocher, SVP, Bundesrat von 2003 – 2007. 

Entgegen allen anderslautenden Gerüchten wurde der Herr Doktor Ch.B. am 12.12.2007 NICHT abgewählt, sondern nicht im im Amt bestätigt = nicht WIEDER-gewählt!
Und beachtet in DIESEM Sinne bitte auch DAS da:
Am 10. Dezember 2003 wurde Christoph Blocher mit 121 von 237 Stimmen knapp (bei einem absoluten Mehr von 119 Stimmen und mit 5 Stimmen Vorsprung gegenüber der amtierenden Ruth Metzler) in den Bundesrat gewählt.


2014: Sächs Bachschtei und en Muurer


Ueli Maurer, SVP, Bundesrat seit 2009

„Nenei, mer bruuched kä Muur, mer händ ja schliässli die bescht Armee vo de Wält.“
(Verwechselt den Bundesrats-Ueli trotzdem bitte NICHT mit dem Hanf-Ueli, ihr wisst schon!)

1 Kommentar:

fufi hat gesagt…

Und hier noch das verschprochene Wort zum Herr Schneider-Amman.
Der hat nämlich grosses Glück, dass die „Amman-Group“ seiner Frau gehört. SO kann er, wo sinnigerweise der helvetische Wirtschaftsminister ist, nämlich völlig neutral entscheiden, in Wirtschaftsfragen, ohne dass er wegen Eigeninteressen in irgendwelchen Gewissenskonflikt käme.

Vorgemacht hat’s damals der Herr Dr. Ch.B., wo die EMS-Chemie an seine Tochter, oder warens sogar mehrere?, verschenkt, vererbt oder verkauft hat.
Anyway: Jedenfalls konnte der Herr Dr. Ch.B. deshalb in wirtschaftlichen Fragen ganz unabhängig und zum alleinigen Wohle des Schwiizervoulchs argumentieren und entscheiden.

Aber als Vater aller wirtschaftichen Unabhängigkeit loben wir doch den Chäschpi Villiger, FDP, Bundesrat von 1989 – 2003, weil der hat damals, als er Bundesrat wurde, und erst noch Militärminister, also jedenfalls hat der damals alle seine Anteile an der Villiger-Velofabrik an seinen Bruder verkauft.
Er konnte dann allerdings dennoch nicht verhindern, dass der Auftrag zur Neu-Ausrüstung der Velosoldaten an seinen Bruder ging.

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