Nicht dass er wen ermordet hätte, oder bestohlen oder betrogen, NEIN:
Er lästert! haben sie ihm vorgeworfen, die religiösen Selbstgerechten.
Einen Mörder haben sie dagegen freigelassen, weil grad Pessach war.
Nein: ER war NICHT Charlie!
Aber er wurde getötet, weil es solche gab, wo sich so viel besser hielten als er.
Solche wo meinten, sie hätten die Wahrheit mit der Gabel gefressen.
Solche wo meinten, dass SIE denn schon wüssten, was der liebe Gott tun würde, wenn er denn bloss einer von ihnen wäre.
Solche halt, wo sich zwar sicher waren, in ihrem Glauben, aber dennoch meinten, sie müssten IHREN Glauben denn auch mit Gewalt durchsetzen, weil sie es nicht ertragen mochten, dass wer irgendwelche kritische Fragen an sie richtete.
Koste es was es wolle, auch wenn's das Leben eines Unschuldigen sein sollte.
Und dagegen ist bis heute kein Kraut gewachsen, da hilft kein Brüsseler Schiggorée, auch wenn er an einer Soss Café de Paris angerichtet wird.
Zynisch?
Das bringt mich zum Vorwurf von Carolina wa da meint, was ich sage sei ein Schlag ins Gesicht alle Opfer islamistischen Terrors. Da frag ich doch bloss mal zurück: WER sind denn die hauptsächlichen Opfer des islamistischen Terrors?
All die wo in Syrien verrecken und in Afghanistan bei Selbstmordanschlägen tagtäglich getötet werden?
All die Gefolterten, die gefangenen Mädchen wo an die Heiligen Krieger verteilt werden, bezwecks deren Wohlbefinden und Triebabfuhr?
Zynisch?
Sowas nur schon zu bedenken zu sich erdreisten, ob all der Pariser und Brüsseler Toten?
Zynisch?
Sind sie denn wirklich keine Opfer des islamistischen Terrors, die, wo jetzt vor den Zäunen Europas warten und hoffen und nichts anderes tun können als hoffen?
Die muslimischen Flüchtlinge meine ich,
wo auch und gerade jetzt, nach den Anschlägen, in so ner Art genereller religiöser Sippenhaft aller möglichen und unmöglichen Untaten verdächtigt werden und deshalb, bittesärr, schon gar nicht ins Heilige Land reingelassen werden dürfen, weil, s'ist ja schon klar: Köln ist überall und wer würde denn so nen Hund aufnehmen, wo nicht schtubenrein ist?
Womit die Opfer des Terrors, also die werden damit irdendwie zu Tätern gemacht, die Opfer, und wer möchte sich da nicht sich hach so bedauernd seine Hände in Unschuld waschen?
Müssen sie wirklich erst abgeknallt werden, an den Grenzzäunen, die Flüchtlinge, oder meinetwegen auch verhungern oder erfrieren, auf dass sie denn erst so wirkliche Opfer werden sollen!
Opfer des islamistischen Terrors?
Nein: ER war NICHT NUR Charlie!
2 Kommentare:
Da ist einiges durcheinandergeraten, Fufi:
1) nur rund ein Drittel der Migranten stammt aus Syrien
2) dort ist die Minderzahl vom IS bedroht, sondern eher vor ihrem eigenen SOZIALISTISCHEN Präsidenten und seinen Truppen!
3) weil der seit 2011 jeden friedlichen Protest für mehr Demokratie mit allen Mitteln bekämpfte
Auch wenn der IS in Syrien und im Irak eines Tages geschlagen ist, werden die Migrantenströme nicht abreissen. Dafür hat Merkel gesorgt, indem sie ALLE (nicht nur die syrischen Bürgerkriegsflüchtlinge, die es am Nötigsten hätten) gerufen hat.
Interessant: Bei den gestellten Asylanträgen pro 100'000 Einwohner nur gerade an sechster Stelle, knapp vor der Schweiz. Am MEISTEN Asylgesuche im 2015 hatte Ungarn (das den Laden früh dicht machen wollte) zu verkraften, gefolgt von Schweden (die bekanntlich den Laden dichtgemacht haben) und Österreich (ditto).
Und die Zahl, bei der mir mulmig wird: Deutschland hat 2015 476'000 Asylgesuche erhalten. in der gesamt EU (inkl. Schweiz) sind es 1'321'000 Asylgesuche. Nachweislich (Frontex) nach Europa gekommen sind aber 1'800'000 Menschen im Rahmen des Flüchtlingsstroms.
Wo ist der Rest? Wo sind die restlichen 500'000?
Niemand weiss es. Denn wir haben ja keine Grenzen mehr in Europa, jeder kann sich frei zwischen Lampedusa und Oslo, zwischen Varna und Belfast bewegen. Natürlich gibt es noch Grenzbeamte, die sporadisch grenzquerende Züge durchsuchen und Autos anhalten und gelegentlich ein paar illegal Anwesende rausfischen. Aber das ist alles nicht mehr systematisch.
Effektiv ist es sowieso schon lange nicht mehr: so wurde Abdesalam oder wie der Pariser Terrorist hiess, scheinbar zweimal an der Grenze nach Belgien "kontrolliert". Und der andere, der Tunesier, der am Jahrestag von Charlie Hebdo mit einem Fleischermesser eine Pariser Polizeistation stürmen wollte, war bekanntlich unter vier verschiedenen Identitäten und sieben verschiedenen Namen in mehreren Staaten (auch der Schweiz) "erfasst" und fuhr von seiner ASYLUNTERKUNFT in Recklinghausen mit IS-Flagge, Messer und Sprengstoffgürtelattrappe bequem mit dem Zug nach Paris.
Überwachungsstaat, hallo? Vor der Überwachung durch solche Amateure müssen wir uns kaum fürchten. Fürchte ich.
Sollte heissen: Bei den gestellten Asylanträgen pro 100'000 Einwohner liegt Deutschland nur gerade an sechster Stelle.
Übrigens hatte Schweden 2015 insgesamt 100'000 Flüchtlinge aufgenommen, bevor sie die Grenzen dichtmachten. Also gut doppelt so viel wie die Schweiz. Vermutlich haben die weltoffenen Schweden einfach nicht genug Platz für all die Flüchtlinge!
Wie frei man sich im weltoffenen Europa bewegen kann, zeigt ja auch das Beispiel des slowakischen Poulet-Lastwagens. Er überquerte mehrere Staatsgrenzen, während hinten ein Dutzend Flüchtlinge erstickte.
Freiheit schöner Götterfunken!
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