Kann aus irgendwelchen mir absolut unerfindbaren Gründen meinen eigenen Beiträge nicht mehr kommentieren.
Deshalb so:
Tja, Unaussprechlicher.
Besten Dank für deinen Zynismus und deine Belehrungen, worauf ich nämlich schon längst sehnlichst gewartet habe!
Die Frage lautete eben glaub anders:
Magst auch DU dich an Respekt und Anstand halten?
Und aufgrund all dessen, was du hier bisher von dir gektozt hast, kann ich mir söttiges schon fast nicht vorstellen.
Ja, ich weiss nicht, wie lange du hier schon als stiller Beobachter dabei bist.
Aber ich weiss, dass du seit deinem Out-Coming hier bestimmt noch nichts wirklich Gutes zur allgemenien Atmosphäre beigetragen hast.
Das find ich übrigens schade, weil da doch einige - liebe - Gäste waren, die für dich Partei ergriffen haben.
Aber letztlich liegt's ja an DIR!
Und wenn du irgendwelche Blogs nicht anders nutzen willst, heisst: Wenn du denn sowas brauchst um dein Gift zu versprühen, dann mach doch deinen eigenen! OK?
Und Orlando
Nichts gegen ein "occasional" Ausrasten. das kann's geben.
Es geht um die Grundhaltung. Und wenn du "Respekt" lieber mit "Mässigung" umschreibst, aber ich hätte doch lieber Respekt!
Und wegen der Sache mit dem Igel:
Da hast du mindestens MICH denn schoin so falsch wie möglich verstanden. Hab jedenfalls in keinster Weise den Igel mit dir identifiziert.
Bin jetzt zu faus zum suchen, aber wäre froh, könntest mir - wenn's sein darf - namal sagen, wann und wo das geschrieben wurde.
Und namal allgemein:
Solange ich nicht rausgefunden habe, weshalb fufi seinen Blog nicht kommentieren kann, werde ich mich halt in dieser Form zur Sprache bringen!
58 Kommentare:
Beim Kommentierfenster kommen ja jetzt zwei Wörter als Abfrage. Diese eingeben ohne Leerschlag dazwischen. Dann beim inneren blauen Randschieber rechts (über "Älterer Post") ganz herunterfahren, dann erscheint ganz normal der "Veröffentlichen" Button.
Probiert mal das hier mit einem Frauennamen:
http://obtampons.ca/apology
Am 29. Januar (oder am 28.?) war ich zum ersten Mal hier.
Von Respekt und Anstand habe ich gelesen, wollte von Ihnen, Fufi, wissen, wie Sie´s wohl definieren würden.
Sie haben mit der Gegenfrage "pariert". Meine Vorstellung davon in einem Blog ist diese hier:
Mangels jeder weiterer Möglichkeit wahr genommen zu werden (Mimik, Gestik, persönlicher Hintergrund), kann einzig zählen, was jeweils in einem Forum zu lesen ist.
Missverständnisse und Fehldeutungen sind zulässig und menschlich. Trotzdem ist es keine Hexerei, sie zu vermeiden:
Nachfragen, dem Anderen die Möglichkeit einzuräumen, Dinge richtig zu stellen, ist eine Grundvoraussetzung von Anstand und Respekt.
Sich dadurch auch einmal darauf hinweisen zu lassen, dass man etwas falsch deutet, etwas missversteht, ist für mich in einem Blog eine wichtige Form von Respekt und Anstand.
Selbstverständlich sind eigene Interpretationen zulässig, können aber weder zu einer Wahrheit erklärt, noch anderen Blogern aufgedrängt werden.
Nur das im Blog Niedergeschriebene zählt. - Zwangsläufig!
Entgegen begründeten Einwänden der Betroffenen, und an allem nachlesbar Niedergeschrieben vorbei, weiterhin Unwahrheiten zu kolportieren, ist dagegen keine Form von Anstand und Respekt - es ist das Gegenteil - und gehört sanktioniert.
Bei Derartigem mit einer "smoking gun" erwischt zu werden, kann nicht einfach nur mit einem achselzuckenden "so what?" beiseite gewischt werden...
Da ansonsten ja
A: der Wert JEDER Aussage im Blog zur Nichtigkeit relativiert wird (und daher den Austausch an sich jedes ernsthaften Wertes beraubt!)
B das der Verletzung der Grundregel des Anstands und Respekt gleichkäme, dass ich das, was mein Gegenüber äussert, auch ernst nehmen will.
Wird dies nicht von Anfang an von Blogverantwortlichen eingefordert und umgesetzt; Verstösse dagegen sanktioniert, kommt´s wie´s gekommen ist. Wie es eben kommen muss.
Das sind meine - sich aus der Erfahrung der letzten Monate speisenden - Grundvoraussetzungen von Anstand und Respekt in einem Blog.
...
Auch ohne im Einzelnen (meine eignen) Kommentare nach zu lesen, weiss ich: An die halte ich mich.
An was halten Sie sich, Fufi?
Ich habe überhaupt keine Probleme, mit Blogs, die mich aussschliessen, Fufi.
Ihnen wird - wenn Sie sich mit Ihrer "Argumentation" nicht auch noch völlig blamieren wollen - gar nichts anderes übrigen bleiben.
Absehbar und okay.
Bloss eins mag ich nicht: Ihrem, für Sie offenbar immer noch glaubhaften, Selbstbild bestätigen: Was Sie schreiben, stimmt nicht.
Jede und jeder ist hier keinesfalls willkommen. Eine Gesinnungskontrolle findet sehr wohl statt. Und zwar nicht auf allgemeingültige Werte hin, sondern auf genau jene, die am Selbstbild rütteln könnten.
Ich lese hier von der "Kotze", die ich ausbreite; ich lese hier vom Respekt an dem es mir mangle.
Gucken Sie noch mal genau, was mein Vorschlag von Anstand und Respekt im Blog wäre... Sie wissen genauso gut wie ich, wieso Ihre Behauptung jede Tatsache übertünchen muss (das, was da wirklich steht ;-) )
Mein Auslachen ist es, was Menschen wie Tigri/Alien am Meisten schmerzt. Ein Phänomen, das eigentlich recht einfach zu verhindern wäre: In dem man das, was man selber äussert ernst nimmt und daher mit ernsten Reaktionen darauf umgehen kann.
Sie brauchen hier einfach klare Schubladen. Wenn´s nicht passt, einfach fester reindrücken, ist nun mal nicht die Voraussetzung, um eine Grundatmo von Respekt und Anstand zu schaffen.
Grundregeln von - echtem - Respekt und Anstand fangen nun einmal früher an. Ansonsten endet es in der entsprechenden Sprache des Blogbetreibers...
Etwas zu fäkal, um souverän - im eigentlichen Sinne des Wortes im eignen Blog - zu sein. Und zu bleiben.
((der Unaussprechliche))
Was mir übrigens hier grad schon zum zweiten Mal auffiel:
Gefassel von "wirst Du sofort vergessen" oder Ähnliches. Hab´s nicht mehr wörtlich... Aber grad diejenigen, die´s äussern, werden sich zweifellos erinnern. Hier scheinen sich ein paar Mitbloger allen Ernstes vorzustellen, man habe hier eine Art Bloger-Denkmal seiner selbst zu errichten.
Das muss einer der wichtigsten Gründe sein, weshalb ich mit diesen Personen auf keinen grünen Zweig komme. Weshalb wir aneinander vorbei reden MÜSSEN:
Treibt SIE das also wirklich um?
Glauben Sie allen Ernstes, Sie schreiben hier gegen das Vergessen, gegen die Vergänglichkeit an? Gegen die Anonymität einer einzelnen Existenz in der Masse dieses Planeten?
In einem Blog?
In einem Blog, der nur schon durch den früher oder später zu erwartenden Super-GAU-Virus sowieso im virtuellen Nirwana verschwindet? Der aus nichts ausser ein paar jämmerlichen, binären Zahlenkombis besteht? Der im allerbesten Fall mal auf eine ausgedruckte Printerseite schafft???
DANN wird mir natürlich bewusster, wieso nicht unbedingt gelesen wird, was der Andere äussert oder gar entgegnet. Wieso es eher von Nachteil wäre, auf Gesagtes einzugehen... Zumindest wenn es nicht auf "Linie" ist. Wieso gar nicht erst ein Dialog zustande kommen kann.
Natürlich nicht!
Wie auch! Der könnte ja nur von jenem Pfad abbringen, der einen in die Ewigkeit enthebt. Das könnte einen ja nur verwirren, wenn man nun auch noch auf Gedanken, Fragen oder gar kritischen Anmerkungen, geschweige denn auf Hinweise zu eigenen Widersprüchen, eingehen müsste...
Hier müssen grosse (möglichst) Selbstgewissheiten verkündet werden, die möglichst unvergänglich zu klingen haben!
Die zeigen, die aller Welt beweisen, dass man nicht einfach eine Komparsenbesetzung im Ozean der Zeit ist, sondern, dass man WIRKLICH etwas zu sagen hat. Und sei´s bloss, dass man aller Welt immer erklären muss (als Ersatz fürs konkrete Handeln quasi), dass man eineR von den Guten sei... Ob nun gleich für die wahre Weltrevolution feministischer Prägung oder bloss in der Zwergenvariante, indem man betont, man sei ja eigentlich kein so Schubladisierer (während man am Laufmeter schubladisiert...
:-)
Wenn man sich alleine aus einer derart schlichten Geisteshaltung den Eintritt in den Pantheon jener erhofft, welche die Zeit überdauern, dann ist es nur allzu verständlich, dass man es auf den Tod nicht leiden kann, wenn man auf Indizien hin gestossen wird, die diesem, doch sehr dünn gewobenen, Hermelinimitat durch die zarten Fädchen scheinen könnte.
Mein Gott...
Schreiben gegen das Vergessen...
Im Blog!
Ich lach mich scheckig.
((der sich krümmende Unaussprechliche))
Guten Morgen, Gabi.
Mich interessiert Ihre Theorie - gegen das Vergessen anschreiben.... Habe leider keine Zeit momentan, aber das ist mir aufgefallen:
Ihr Schluss, dass Mitbloggende so verstört auf Kritik reagieren, die sie selber sich nicht scheuen, abzusondern, könnte auch anders gesehen werden. Im klaren Bewusstsein, dass wir alle nur ein klitzekleines Murmeli im Weltall sind, könnte der Einzelne auch den Schluss ziehen, dass es überhaupt keine Rolle spielt, wie ich mich in einen anonymen Forum benehme: es zählt einzig und allein die Möglichkeit, mal wieder so richtig die Sau rauszulassen, etwas, was man im richtigen Leben wohl kaum kann. Oder?
Schönen Tag allerseits.
Da haben Sie natürlich Recht, Caro.
...Und selbst das ist legitim.
Vollkommen!
Das hat mich übrigens an was erinnert:
"...es zählt einzig und allein die Möglichkeit, mal wieder so richtig die Sau rauszulassen, etwas, was man im richtigen Leben wohl kaum kann. Oder?"
Ist Ihnen dabei ev. auch die Analogie zu Ego-Shooter-Games aufgefallen? Mir jedenfalls kam der Gedanke sogleich.
Und natürlich die im Zusammenhang damit stets geäusserte Frage, ob diese Brutalo-Spiele die Aggression der Spielenden abkanalisiert ins virtuelle Nirwana (womit viel mehr Brutalo-Ego-Shooter-Games gespielt werden sollten und eigentlich gefördert gehörten!) oder ob sie vielmehr der Aggression und den Gewaltphantasien erst die richtige Kraftnahrung bieten (womit sie samt und sonders verboten werden müssten).
Wie auch immer. Bloger, die einfach gerne die Sau rauslassen, müssen ebenfalls irgendwo ein lärmgeschütztes Ecklein finden, um sich auszutoben; das scheint klar.
Dann kann´s mir also nur noch ums kolportierte Selbstbild gehen.
Denn das hier:
"Die Heimat aller Heimatlosen, Ungehorsamen und sonstigen schrägen Vögel
Jede und Jeder ist hier willkommen.
Keine Gesinnungskontrolle! "
... ist dann vollkommen überflüssiges Blabla - noch nicht mal ein potemkimsches Dorf! -, das eigentlich nur kaschieren soll, dass man einfach mal etwas wilder auf den rhetorischen (naja... schon etwas hoch gegriffer Ausdruck für platte Unflätigkeiten) Putz hauen will. Also inkl. "Arschloch", "Kotze", "Giftspritze" und, und, und...
Dann doch lieber gleich auf das Zuckerwattengeschwätz von Toleranz, Anstand und Respekt verzichten. Dann finden sich Figuren wie ich gar nicht erst ein - die tatsächlich mal dachten, es ginge um einen Austausch auf Augenhöhe (ohne Scheuklappen neben denselben)!
Eben: Blog "sauber" halten, beginnt vorher. Ev. gar schon in der Kurzbeschreibung des Blogs.
((der Unaussprechliche))
PS: Ich wäre sehr auf das von Ihnen neulich Erlebte gespannt, von dem Sie ev. noch berichten wollten... Auch wenn ich fürchte, dass ein erbaulicher Austausch immer schwerer zu werden scheint (dass sich dies natürlich nicht auf Sie bezieht, wissen Sie)
Fufi, der Unaussprechliche hat wieder ein paar Tonnen Unleserliches hinterlassen, das ich jetzt mangels Unterhaltungswerts nicht lesen kann (und auch, weil ich mindermasochistisch veranlagt bin). Dummerweise würde sogar Substanz untergehen, weil ihr lauter Form vorausgegangen ist. Selber Schuld, Gabi.
Viel mehr freut es mich, und ich hoffe, Dich auch, dass ein Pfarrer offiziell nominiert wurde als deutscher König. Klar, das ist schon lange überfällig, und erst vor gut anderthalb Jahren haben die Deutschen diese Chance vorbeiziehen lassen. Aber lieber spät als nie.
Na dann hoffe ich mal, dass dieser substanzielle, und tief gehende, persönliche Beitrag zum Blog als "themenbezogen" durch geht...
;-)
((der Unaussprechliche))
Fufi, übrigens, kann es sein, dass Du bzw Dein Blog Opfer eines paramilitärischen Hackerangriff geworden bist? Ich meine ja nur.....
Ich mache jetzt einfach hier weiter re Gauck:
Der Satz, Gabi, auf den Sie sich bezogen im MB, wird von Spiegel Online so zitiert:
'Dann der Fall Thilo Sarrazin: Dem attestierte er im November 2011 "Mut": Die politische Klasse könne aus dem Erfolg von Sarrazins Buch lernen, dass "ihre Sprache der politischen Korrektheit bei den Menschen das Gefühl weckt, dass die wirklichen Probleme verschleiert werden sollen".' Ihm gebührt mE schon für die Korrelation 'politische' Korrektheit und 'Verschleierung' das Amt des Bundespräsidenten.
Ich glaube kaum, dass Gauck die Erlösung allen Uebels sein wird, aber irgendwie habe ich ein Gefühl, dass die, die ihn jetzt (wieder) mittragen, vor allem die Grünen und Sozialdemokraten in Deutschland, eines Tages noch bereuen werden, ihn portiert zu haben. Er mag eitel und selbstverliebt sein (was ich ihm angesichts seines Lebenslaufes nicht mal übelnehme), aber er wird kein Abnicker und Grüssaugust sein (hoffe ich). Insofern halte ich ihn für eine gute Wahl.
Fufi, Deinen Worten kann ich mich nur anschliessen.
Gute Nacht.
Ich finde seine Wahl grossartig.
Er personifiziert die allerjüngste Geschichte Deutschlands und er steht dafür, dass man für Worte und Taten zur Rechenschaft gezogen werden kann.
Gut, und Begrüssenswert, dass die Behörde, die verhindert, dass Unrecht nachträglich einfach weggewischt werden kann, schon seinen Namen trug, bevor er ein Amt antritt, dass ihn immerhin als "moralische Instanz" legitimieren soll.
Denn von einer "moralischen Instanz" wird immer erwartet werden, dass er Vergangenes nicht einfach übertünchen und wegschweigen will (wie etwa Wulf), sondern dass er dem Stimmbürger jederzeit den Spiegel vorhalten kann und darf... Weil er sich seinem Spiegelbild selbst ohne Komplexe stellen kann (= Eitelkeit?) und es daher auch nicht nötig hat, irgendwelche Spiegel verhängen zu lassen.
... Muss ich ja wohl begrüssen, oder?!
;-)
((der Unaussprechliche))
PS: Die Sarazin-Debatte hatte ja übrigens etwas, dass auch Einiges in mir regte: Selten war in einer dermassen grossen Häufung ablehnender Statements so sonnenklar, dass seine Kritiker weder dessen Erklärungen dazu genau studiert hatten, geschweige denn das Buch je lasen: Aufregung aus purem PC-Reflex. (mit dem entsprechenden Resultat bei breiten Schichten der Wähler)
Darum habe ich über Sarrazin ja auch nie etwas gesagt. Hörensagen zu kommentieren ist mir zu blöd. Und sein Buch zu lesen, ja, das hätte ich mir nicht angetan, dafür ist mir das Thema zu langweilig.
Warum sollte es auch jeder lesen?
Die Frage lautet eher: In wiefern können Menschen glauben, sich ganz besonders demokratisch zu gebärden, wenn sie ihr Urteil ausschliesslich auf dem Gefühl beruht, dazu unbedingt auch ein Urteil fällen zu müssen?
... Also ohne sich überhaupt erst mit der Sache an sich beschäftigen zu wollen.
Niemand muss ein Buch gegen seinen Willen lesen. Niemand muss sich die begründete Meinung eines Autos, bzw. seine Folgen und Schlüsse aus Gegebenheiten, antun, wie auch niemand gezwungen werden kann, sich mit überhaupt etwas Niedergeschriebenem zu beschäftigen, geschweige denn die selbe Meinung zu teilen.
Bloss eben: Ein Urteil steht dann auch nicht zu.
Und ich bilde mir mal ein, der neue Bundespresi könnte genau dies ebenso sehen.
Das wäre schön
((der Unaussprechliche))
Die Frage, wieso heute so viele Leute meinen, zu irgend einem Thema eine Meinung haben zu müssen, ist eine gute.
Meine Meinung dazu:
Eigentlich ist ja nur eine enge Bandbreite von Meinungen um den Mainstream herum wirklich akzeptiert. Klar, der Mainstream ist anders, wo man ist; in Muotathal besteht er darin, die SVP gut zu finden, und jeder Grüne dort ist ein gefährlicher Abweichler. In Zürich 1 sieht es anders aus.
Wer also eine Meinung aus dem Mainstream als eigene deklariert, wirkt bei vielen mutig, obwohl er es überhaupt nicht ist. Ich habe mir etwa erlaubt, Steve Lee enorm belanglos zu finden, und wurde von gewissen Leuten irre gedisst letztes Jahr. Gaddafi einen Verrückten zu finden vor zwei Jahren, war in der Schweiz quasi ein Muss. Wer keine Meinung hatte zu ihm war verdächtig.
Eine Meinung zu haben ist also oft wohlfeil. Wenn sie der allgemeinen entspricht. Sonst lässt man es lieber (wenn man nicht herumstreiten will).
Darum behalte ich meine Meinung oft bei mir, und die Leute denken irrtümlicherweise, ich hätte gar keine. Ich streite sehr ungern.
Für mich ist nicht die Vielfalt der Meinungen etwas, mit dem ich Mühe habe, sondern die Verkürzungen, aufgrund derer sich Einzelne Urteile erlauben.
Oder eben noch schlimmer: Meinungen, die als "wahr und gut" kundgetan werden, ohne sich auch nur annähernd mit dem Gegenstand befassen zu wollen; ja sogar noch stolz zu veründen, dass man dies sicher nicht tun werde.
So à la "steht´s in der NZZ, ist es sowieso blöd" oder ähnliche Schubladisierungen.
Damit kann ich nichts anfangen.
((der Unaussprechliche))
Natürlich. Denkverbote sind ultraärgerlich. Vor allem darum bin ich in keiner Partei.
Nur eine Frage, Tiger: drüben mit neuem Nick unterwegs?
Jetzt aber, Carolina.
Ja, vorübergehend. Der aktuelle ist ja ein ironischer Kommentar auf sich selbst.
Aha. Mein Spracherkennungsmessgerät (oder wie heisst das Ding, mit dem K immer droht?) hat nämlich ausgeschlagen wie wild.....
Voll erfüllt. Andere haben das enorm nicht drauf, ich bin immer wieder erstaunt, wie wenig gewisse Leute Sprache gefühlsmässig wahrnehmen.
Muss heissen: "Musteranalysen haben gezeigt..."
((d.U.))
Genau die meinte ich, Gabi. Schönen Tag!
Gibt es eigentlich einen Clubschule-Kurs in Juristerie?
Weil Püppi ist ja noch in Ausbildung (seit Jahren), ich frage mich wann sie als wackere Matlockin für Opferfrauen vor Gericht auftritt und in ihren Plädoyers Elektroschockklammern an den Hoden der generell unter Anklage stehenden Immerschuldmänner fordert.
Und Katharina könnte auch etwas Nachhilfe in Rechtssprechung brauchen. Oder einfach mal ein Therapeut, der ihr die Zusammenhänge erklärt. Oder einfach etwas frische Luft.
Oder einfach einen heftigen Tätsch auf ihren Popo.
Na kommen Sie, Orlando...
Gleich kippen Sie auf der anderen Seite des Spektrums in ähnliche unappetitliche Sümpfe wie Augustes Leichenschänderfantasien.
Mir ist zum Teil schon eher peinlich, in welcher Form Sie da auf dem Thema weiter reiten, bei dem ich mich (allen Unterstellungen von Gift und Kotze spritzen zum Trotz) nicht zu groben Vulgaritäten hinreissen lasse, sondern meine "Befriedigung" vor allem aus dem Rezitieren des Stusses ziehe, den die durchgeknallten Pasdaran selber äussern.
Nichts ist dermassen peinlich und demaskierend, als deren selbst geäusserter Blödsinn.
(ist mir übrigens ein Rätsel, aus welchen Gründen fufi Ihre Facon als harmlose einzelne "Ausraster" abtut... Aber eben: Zum Versuch sich ein möglichst objektives Bild zu machen, kann niemand gezwungen werden)
((der Unaussprechliche))
Keine Ahnung, ob es das gibt. Aber, Schulterklopf, im Gegensatz zu P habe ich es auch nicht nötig, anderen Frauen die Qualifikation abzusprechen - im Gegenteil, ich habe immer die Hoffnung, dass sich die zunehmende Kompetenz auch auf die Empathie bzw das soziale Verhalten auswirkt. Bisher allerdings nur wenig Hinweise.....
Also mir scheint, ein paar Hinweis hat man ja jeweils dennoch, ob jemand zwischendurch mal überlegen kann, in wiefern die postulierte Meinung mit dem tatsächlichen Verhalten übereinstimmt oder nicht.
...Übrigens auch der Grund, weshalb ich mich bei WS viel mehr aufgeregt habe, als ich Falle von ein paar neurotischen Schrullen, die mir jetzt wirklich nie die Möglichkeit eines Alternativprogramms, zu ihrem eingegrenzten Denken, aufgezeigt haben. Wie z.B. (Achtung: ich schreib sie dennoch wieder hin:) Mila.
Ich hab die Pasdaran wirklich nie - also überhaupt nie! - erlebt, wie sie sich einfach nur für etwas Geringstes je entschuldigt oder es zumindest relativiert hätten. - Also nicht mal für ne Lappalie (und selbstverständlich auch nicht zwingend mir Unhold gegenüber).
Wer also nicht mal zu Fehlern stehen kann, mit deren Eingeständnis noch lange kein Gesichtsverlust einher gehen kann, von dem muss ich nicht erwarten, dass er sich für Quatsch verantworten würde, der ihn als vollkommenen Trottel hinstellte.
Bei Pippi und Konsorte mehren sich nur die Hinweise auf Letzteres.
((der Unaussprechliche))
Tja, O, die Empfehlung, Katharina einen Fuditätsch zu verpassen, kann angesichts ihrer Vergangenheit nicht deplazierter sein. Ich denke, Du solltest Dich entschuldigen.
Jetzt habe ich mal den blauen fufi-Link gedrückt und bin hier. Das Internet ist sehr unterhaltsam. Aber ich verstehe Ihren Eintrag nicht, er ist etwas obskur. Diskutieren Sie manchmal auch über Themen? Einen schönen Abend!
Franz Oettli
Franz Oettli: früher ja. In letzter Zeit stellts mir auch ab. Gute Nacht.
@Franz Oettli: Ja, manchmal. Aber dieser und sein Vorgänger-Blog waren immer ein Schatten dessen, was möglich wäre. Sehen sie sich unter www.orlandos-bar.blogspot.com die Monate März, April 2011 an. So hätte es sein können. Ahh, so hätte sein können!
Wir alle sind schuld,m dass es nicht so ist. Ein Paralleluniversum zum MB, das in sich den Kern zum Scheitern barg. Weil, schlicht und ergreifend, die Leute die sind, die sie sind.
Es war zu gut. Es war zu gut für uns. Und ich meine alle. Mich inklusive. Jeden einzelnen von uns.
Hier sind wir versammelt, ergo bibamus - die Konkursmasse unserer Leidenschaften. Die einen üben sich in Enthaltung, die anderen in Selbstsucht. Und die Dritten in Wehmut.
In guten Zeiten tobte hier, und zuvor in der Bar, das pralle Leben. Es überwältigte letztlich uns alle. Hat uns mitgerissen, hat uns beflügelt, hat unser Innerstes nach Aussen gekehrt und uns zu kreativen Höchstleistungen angespornt. Und damit allerlei Teufel geweckt. Wir sind nicht besser, als die, die wir sind. Es gibt uns nur so, leider. Wir haben uns alle eisern an dieses Gesetz gehalten. Von A. wie August bis Z. wie Zappa. Und alle anderen dazwischen auch.
Und jetzt: empty chairs at empty tables. http://www.youtube.com/watch?v=tgScJtuFeWQ
There's a grief that can't be spoken.
Und diese Vorstellung, genannt: das Leben, sie geht weiter. Es geht weiter. Immer weiter. Woanders hin.
O Wahn!
"Chiamavi ’l cielo e ’ntorno vi si gira,
mostrandovi le sue bellezze etterne,
e l’occhio vostro pur a terra mira;150
onde vi batte chi tutto discerne."
(Dante, Divina Commedia, Purgatorio XIV)
'Auf die Haltung allein kommt es an. Denn nur sie allein ist von Dauer und nicht das Ziel, das nur ein Trugbild des Wanderers ist, wenn er von Grat zu Grat fortschreitet, als ob dem erreichten Ziel ein Sinn innewohnte'.
(Antoine de Saint-Exupéry, Die Stadt in der Wüste, Citadelle)
Ziele sowieso. Da hat man den Job gelandet, die beste Aktie zum besten Zeitpunkt verkauft, die Superschnecke ins Bett gekriegt... und jetzt? Ja, und jetzt geht das Leben weiter.
Für Meta.
Bolje biti pijan nego star - Besser betrunken als alt
Wenn ich an dich zurückdenke,
meine alte Liebe,
tut es mir leid,
dass wir nur die besten aller Freunde waren.
Und das Leben fliegt dahin,
die Jugend wird immer kürzer,
alles wird irgendwann zurückkehren,
allein sie bleibt zurück.
Es ist besser betrunken zu sein
als alt,
besser betrunken zu sein
als alt.
Der Wein weiss nicht
dass wir einst ein glückliches Paar waren.
Es ist besser betrunken zu sein
als alt.
Wenn der Winter kommt,
und die ersten Schneeflocken,
werde ich beim alten Gymnasium
auf Dich warten.
Aber Du wirst nicht kommen,
ich kenne Dich zu gut.
Vielleicht ist es auch besser so:
ich habe mich daran gewöhnt,
allein zu sein.
Moji Drugovi - My Friends
My friends are pearls scattered all around the world
And I’m a migratory bird so I sometimes run into them while I’m flying
Is it destiny, or who knows what it is
Whenever we meet, we always drink to it
It always ends with one of our songs.
My friends are tough guys with big hearts
When it’s drinking time as well as when it’s kissing time and when it’s time to shoot
Up there, from Alaska, to Australia
Whenever we meet, we always drink to it
It always ends with one of our songs.
May we be alive and happy for another hundred years
May there be songs and wine and may God guard us
May the best women always be beside us
Because this life is short and it goes by in an instant.
For my friends, I’m praying to the winds for full speed
Safe roads and starry nights and clear mornings
Is it destiny, or who knows what it is
Whenever we meet, we always drink to it
It always ends with one of our songs.
May we be alive and happy for another hundred years
May there be songs and wine and may God guard us
May the best women always be beside us
Because this life is short and it goes by in an instant.
My friends are pearls scattered all around the world
And I’m a migratory bird so I sometimes run into them while I’m flying
Is it destiny, or who knows what it is
Whenever we meet, we always drink to it
It always ends with one of our songs.
It always ends with one of our songs.
It always ends with one of our songs.
Mir ist zumut,
daß ich die Schwäche von allem Zeitlichen recht spüren muß,
bis in mein Herz hinein:
wie man nichts halten soll,
wie man nichts packen kann,
wie alles zerlauft zwischen den Fingern,
alles sich auflöst, wonach wir greifen,
alles zergeht, wie Dunst und Traum.
Heut oder morgen oder den übernächsten Tag.
Ich sag, was wahr ist, sags zu mir so gut wie zu dir.
Leicht will ichs machen dir und mir.
Leicht muß man sein:
mit leichtem Herz und leichten Händen,
halten und nehmen, halten und lassen ...
Die nicht so sind, die straft das Leben und Gott erbarmt sich ihrer nicht.
Die Zeit im Grund, Quin-quin, die Zeit,
die ändert doch nichts an den Sachen.
Die Zeit, die ist ein sonderbares Ding.
Wenn man so hinlebt, ist sie rein gar nichts.
Aber dann auf einmal,
da spürt man nichts als sie:
sie ist um uns herum, sie ist auch in uns drinnen.
In den Gesichtern rieselt sie, im Spiegel da rieselt sie,
in meinen Schläfen fließt sie.
Und zwischen mir und dir da fließt sie wieder.
Lautlos, wie eine Sanduhr.
O Quin-quin!
Manchmal hör ich sie fließen unaufhaltsam.
Manchmal steh ich auf, mitten in der Nacht,
und laß die Uhren alle stehen.
Allein man muß sich auch vor ihr nicht fürchten.
Auch sie ist ein Geschöpf des Vaters,
der uns alle geschaffen hat.
(Hugo v. Hofmannsthal 1874-1929, Der Rosenkavalier, Monolog der Marschallin)
Freundschaft ist unnütz, wie auch Philosophie und Kunst... sie besitzt keinen Wert für das Überleben; sie ist vielmehr eines der Dinge, die dem Überleben einen Wert geben.
Lewis, Du AnAr (Anonymes Arschloch), Du. Aber wo Du Recht hast, nicht wahr.
Ringsum auf dem Erdenballe:
Krawalle, Krawalle, Krawalle!
Die Welt ist voller Wahn!
Wer schuld ist dran?
Wir alle, wir alle, wir alle!
Eugen Roth, 'Zu spät'
Eine wahrhaft infernale Vorhöllen-Posse. Ein reichlich schwatzhaftes, aber nichtssagendes Trio Inferiore - die drei Hexen? -, dazwischen der mit seinem Schicksal hadernde Orlando - Hekate? Nur wird es leider nichts nützen, das längst über alle Berge verschwundene Publikum ins Gebet zu nehmen, wenn man es höchstselbst so eindrucksvoll verbockt hat.
Uiuiui, sowohl das Musteranalysengerät (höchstselbst! Hekate! Wahrhaft) als auch der Bullshitometer schlagen aus...... Und ich erhalte - Moment: muss noch schnell den Besen in die Ecke stellen - .... ja, kann es denn sein? Fortsetzung folgt sicher, watch this space.
Carolina, trösten Sie sich:
Das Durchschnittliche gibt der Welt ihren Bestand, das Aussergewöhnliche ihren Wert.
Eins von beidem trifft demnach immer zu.
Wobei ab einem gewissen Zeitpunkt selbstverständlich gilt:
Eine Erde, auf der die Dornen die Blüten ersticken, ist nicht wert, bewohnt zu werden.
Woraus wiederum folgt:
Meist belehrt uns der Verlust über den Wert der Dinge.
Der schlaue Mann sagt sich deshalb:
Ein bisschen Freundschaft ist mir mehr wert als die Bewunderung der ganzen Welt.
Denn:
Um den vollen Wert des Glücks zu erfahren, brauchen wir jemand, um es mit ihm zu teilen.
Nur scheint man sich hier drinnen nurmehr noch das Unglück zu teilen. It seems like misery likes company, too.
Well, enjoy it, then!
(Was im Übrigen schade ist, da das Denken eigentlich der Prozess sein sollte, durch den die niederen Instinkte in hohe Instinkte verwandelt werden. Aber wie fast alles wird es im Pandaemonium ins absurdeste Gegenteil verkehrt. He nu.)
Verständnislos
irrt ein greiser Revolutionär
durch die leeren Regale.
(fufi, 1991)
O, wenn Les Mis, dann: http://www.youtube.com/watch?v=izgc7IhcGG4 - everybody loves a landlord...
Übersetzungsmaschine: chbala!
@XY: und es reichte ihr nicht einen chirurgisch sauberen Schnitt zu machen und das weite Weite zu suchen, nein sie musste zurückkommen und noch nachtreten. um sich zu vergewissern, dass er auch wirklich genug mit sich hadere.
@Meta: meine Güte, ja! Natürlich. Ich habe es in London 3 Mal gesehen. Was für eine tolle Show! Was für eine tolle Vorlage! Kennen sie die Verfilmungen auch (des Buchs)?
coldplay - viva la vida. as you said.
O, ich habs nur einmal gesehen, auch in London, aber damals eine - Kassette gekauft. Long, long ago... Nein, an Verfilmungen erinnere ich mich nicht.
Gute Nacht - auch an Kassandra! Orakelst Du noch ein wenig?
Ja, Kassandra, orakle, unke, munkle, flüstere, plaudere, krächze, tremoliere, schreie, jauchze, zetere, doziere, referiere, rufe, lache, singe deine Lieder noch ein wenig für uns! Und bring die Sterne zum tanzen.
aha, immer noch gegenseitiges verhackstücken angesagt?
etwas leserunfreundlich finde ich allerdings die blogübergreifenden fehden, bei denen im einen blog die einträge des anderen diskutiert werden, und umgekehrt.
erstaunt hat mich, was für ein humorloser, von sich selbst eingenommener geselle hervorkommt, wenn der clown die maske absetzt. fast ein wenig gruslig...
wie auch immer... ein bier für mir!
Hallo pöh!
Welcome back!
Haste schöne Ferien gehabt?
Jedenfalls:
Hier
servier
ich dir
dein Bier!
Na dann prost!
;-)
yup, war supi!
zwar war's eisig kalt, aber schnee war dafür perfekt und es hatte wenig volk auf den pisten (memmen!).
ausserdem ist die grosse so weit, dass man mit ihr überall runterkommt (jede befahrene schwarze piste gibt eine kerbe in den skistock) und der kleine fuhr zum ersten mal alleine tellerlift.
hat gut getan und spass gemacht.
danke der nachfrage und für's bier...
btw. kennst du die "kein bier vor vier"-uhr?
http://enter-berlin.net/wp-content/uploads/2011/02/Kein-Bier-vor-vier.jpg
Nichts gegen die 4Uhr-Uhr, pöh!, bloss:
MEIN Tag hat 24 Stunden, und da ich eigentlich nie vor 1/4 vor 5 aufstehe, hab ich da ja auch keinste Probleme!
Aber sag mal, die "schwarzen" Pisten, sind das die für die Ausländer?
Aber sag mal, die "schwarzen" Pisten, sind das die für die Ausländer?
nein, nein, fufi, das verwechselst du mit "schwarzen listen"...
Besten Dank, pöh!
Jetzt versteh ich glaub auch, weshalb Spielbergs Werbefilm "Schindlers Lifte" so ein Kino-Erfolg wurde!
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