Herrr Müller rennt
Er rennt auf’s Tram. Oder den Bus. Oder die S-Bahn.
Wie viele Hunderttausende andere auch.
Täglich. Weltweit.
Aber bleiben wir doch bei unseren eigenen Leisten.
Also nochmal von vorne:
Herr Müller rennt
Er rennt auf’s Tram. Oder den Bus. Oder die S-Bahn.
Wie viele Tausende andere auch.
Täglich.
Täglich.
In Zürich, Bern, Basel, Lenzburg und Wollishofen.
Täglich rennen sie. Als ginge es um’s Ueberleben.
Und bringen sich gerade damit in Lebensgefahr.
Uff! Zum Glück hat’s Tram noch bremsen können.
Und Sabrina rennt auch
Aber sie telefoniert auch noch.
Beim Rennen.
Auf’s Tram. Oder den Bus. Oder die S-Bahn.
Wie viele Tausende andere auch.
Täglich.
Wie viele Tausende andere auch.
Täglich.
Weil es wichtig ist, was sie sagen muss.
Oder was sie hören muss.
SEHR wichtig, jedenfalls.
Sonst würde Sabrina ja auch nicht telefonieren.
Beim Rennen.
Auf’s Tram. Oder den Bus. Oder die S-Bahn.
Daniel rennt nicht
Daniel fährt. Er fährt Auto. Auf der Autobahn.
Und er isst sein Morgenbrötli.
Und er telefoniert, während er sein Morgenbrötli isst.
Und wenn er fertig telefoniert hat,
nimmt er einen Schluck vom Morgenkaffee,
und sendet ein SMS.
Und nimmt nochmal einen Schluck Morgenkaffe.
Und Daniel rennt nicht.
Daniel fährt. Im Auto. Auf der Autobahn.
Und er liest seine SMS.
Und checkt seine E-Mails.
Im Auto. Auf der Autobahn.
Wie viele Tausende andere auch.
Täglich.
Wie viele Tausende andere auch.
Täglich.
Und ist's auch Wahnsinn
so hat's dennoch Methode!
62 Kommentare:
Wie ist es möglich, dass in einem so kurzen Text soviele Rechtschreibefehler vorkommen? Ob der Autor auch parallel am simsen war?
am Simsen, Herr Dr. Zahnd, am Simsen, gross!
am = an + dem, worauf ein Substantiv folgt. Also: am Simsen.
Beim Natel einfach länger draufdrücken, dann kommen die Grossbuchstaben automatisch.
Jaja, Herr Dr. Zahnd
Wer sich auf den Inhalt nicht einlassen will, stört sich gerne an der Form, gellen Sie?
Und übrigens: "soviele" im von Ihnen intendierten Kontextualsensus wird getrennt geschrieben, nämlich so: "so viele".
Achtung, Sprachpolizei! Und erst noch ehrenamtlich, gell.
Wer ist hier der Sprachpolizist?
Bitte um Prätzisihrung!
Meine Herren, meine Herren! Es reicht nicht, keine Ideen zu haben. Man muss diese auch ausdrücken können.
Ein Dr.rer.pol. sagt:
"Es reicht nicht, keine Ideen zu haben. Man muss diese auch ausdrücken können."
Wie recht er damit doch hat!
:michkringelvorlach:
Nicht mal zitieren kann er gut, Dr. Stalder.
"Es reicht nicht, keine Ideen zu haben. Man darf auch keine Ahnung haben, wie man sie ausdrücken soll."
Achtung, Zitierpolizei! Und erst noch ehrenamtlich, gell.
ACHTUNG Orlando!
Sag mal, bist du dafür bezahlt?
Mit Steuergeldern?
Oder tust du das alles ehren(?)amtlich?
Und in der Zeitung von Morgen steht:
NICHTS vom Herr Müller, weil der hat nämlich Glück gehabt.
Aber es steht auch:
Fussgängerin von Tram tödlich verletzt. Klingelzeichen wegen telefonieren überhört.
Autofahrer prallt ungebremst in stehende Kolonne.
War von Smartphone abgelenkt.
Und in den Todesanzeigen von Uebermorgen steht dann:
Tragischer Unfall, mitten aus dem Leben gerissen,
wir sind untröstlich.
Und DANN fragen sie denn LIEBEN GOTT:
Weshalb nur, weshalb nur?
Aber ehrlich gesagt, DAS hätten sie Sabrina fragen müssen, und Daniel, damals als ....!!!
Achtung, Handypolizei! Und erst noch ehrenamtlich, gell.
Lieber Herr (?) Fufi (?)
Es könnte aber auch sein, dass der Lehrer Müller den Schülern schlechte Deutschnoten verteilt - weil die Schüler am Handy beschäftigt waren. Und aus einem dieser Schüler wird ein Steinmetz, und so wird es kommen, dass der Bibelspruch auf dem Grabstein des Deutschlehrers viele Deppenapostrophe enthalten wird. Doch keiner wird es mehr merken, weil alle dannzumal des korrekten Deutsch unkundig geworden sein werden. Nach dem Bibelspruch wird übrigens eingraviert seint: "Lg Müller".
Und ja, richtig: Friedhofspolizei.
Meine Tochter hat seit gestern ein iPhone... heute hat sie mich mit einer WhatsApp-Meldung geweckt...
Aber: Sie schreibt ihre Meldungen auf Hochdeutsch, die meisten wenigstens, und erst noch praktisch fehlerlos...
das ist aber schön!
@Dr. Zahnd: LOL!
In Mundart kann man gar nicht schreiben, weil es das gar nicht gibt als Schriftsprache. Basta.
Sonst müssen wir konsequenterweise auch anfangen, die Eigennamen zu vermundarten, also Tsüri, Baasl, Bärn, Lozärn, Winti, Frauefäld, usw. - zum Kotzen. Infantil und gaga. Zum Glück haben wir diese Schwoben-Schwemme, die bringen wieder etwas mehr Hochdeutschen Zack in die verbireweichlichten Agglo-Schweizer.
Interessanter Artikel in der New York Times:
The theories (...) hold that male homosexuality emerges from family dynamics — often a distant father and an overbearing mother — or from early sexual abuse. Confronting these psychic wounds, they assert, can bring change in sexual desire, if not necessarily a total cure.
“I don’t believe that anybody is really gay,” he said. “I believe that all people are heterosexual but that some have a homosexual problem, and some of these people attempt to resolve their conflict by adopting a sociopolitical label called ‘gay.’”
Es gibt in den USA offenbar tausende Ex-Gays.
http://www.nytimes.com/2012/11/01/us/ex-gay-men-fight-view-that-homosexuality-cant-be-changed.html?pagewanted=1&_r=0&hp
Also, schweizerdeutsch wird haufenweise geschrieben, schon mal die SMSe und Mails der Jungen gelesen? Hallo?
Diese Klage, dass die Rechtschreibung immer mehr verludere, höre ich auch schon seit meiner Kindheit. Meine Eltern haben schon immer geklagt, dass die Assistenzärzte frisch von der Uni keine fehlerfreien Notizen und Berichte erstellen konnten und die Handwerker in spe konnten damals auch schon nichts recht machen. Alles halb so schlimm: Sprache ist ständig in Bewegung und bloss weil Mundart angeblich keine Schriftsprache sei, hat das noch keinen Jugendlichen davon abgehalten, sie genau so einzusetzen, als Schriftsprache.
(Interessanterweise haben wir im Nachlass meines Vaters, der ein Sprachkorrektheitsbesessener war, Zeugnisse gefunden, die uns zeigten, dass er in der Schule weniger als mittelmässig in seiner Heimatsprache war.
Wenn schon selektive Ausschnitte aus Zeitungsartikeln, dann auch dieser:
'Reparative therapy suffered two other major setbacks this year. In April, a prominent psychiatrist, Dr. Robert L. Spitzer, publicly repudiated as invalid his own 2001 study suggesting that some people could change their sexual orientation; the study had been widely cited by defenders of the therapy.
Then this summer, the ex-gay world was convulsed when Alan Chambers, the president of Exodus International, the largest Christian ministry for people fighting same-sex attraction, said he did not believe anyone could be rid of homosexual desires.'
Es ist ganz offensichtlich nichts Neues: das Thema ist und bleibt kontrovers. Es gäbe eine relativ einfache Lösung: man lässt Menschen ihre sexuelle Orientierung (so nicht schädlich für andere) privat ausleben, dann kann man tausende unglücklicher Scheinehen (und damit auch betroffene Frauen) verhindern und Männern jahrzehntelanges Hadern mit ihrem sexuellen Selbstverständnis ersparen.
Mir ist es, zwar ohne Studien, aber dafür aus ein bisschen Anschauung, klar, dass Homosexualität nicht wegtherapierbar ist. Und mir ist ebenso klar, dass sie gar nicht wegtherapier sein soll.
Sagt mir ein wirklich erfolgreiches Beispiel, wo das wirklich ging, über viele Jahrzehnte hinweg, bei einem eingefleischten Schwulen. Ich glaube nicht, dass es das gibt.
Nein, Carolina, die Gesellschaft propagiert heute etwas ganz anders (was Nicosia 'sociopolitical labelling' nennt, das von den LGTB-Freaks ja besonders vorangetrieben wird): Sie diktert, Homosexualität sei eine determinante biologischpsychologischhormonelle Angelegenheit, come out of the closet, steh dazu, sonst bist du ein verklemmter Mensch, oder schlimmer: ein Extremist.
Siehe exemplarisch Tigris Statement.
Diese Männer haben davon die Nase voll und konnten ihre angeblich felsenfest fixe sexuelle Orientierung ändern! Also ist sie doch gar nicht so felsenfest fix oder?
Das heisst: die haben die Wahl, ganz offensichtlich...wer nicht schwul sein möchte (aus welchen Gründen auch immer), muss es auch nicht. Das ist meist eine freiwillige Willensentscheidung.
Amerika ist (wieder einmal) viel weiter als wir: In Deutshland oder der Schweiz wäre ein solcher Artikel niemals ohne harsche Kritik und/oder Lächerlichmachung und/oder Abschiebung in die Extremismusecke publiziert worden.
@Carolina: Hä? Unglückliche Scheinehen? Beweise, bitte. Sexualität privat ausleben? Ähm, ja, was denn sonst? Und wann ist eine sexuelle Orientierung "schädlich für andere"?
Zu Scheinehen: Man muss ja auch nicht jedes kleine sexuelle Wünschchen ausleben, sowieso nicht, wenn man verheiratet ist. Das ist wieder so eine linksschwule Lügenpropaganda, dass man jedem Bedürfnis sofort nachgeben müsste. Da tritt die moralische Verrottetheit wieder einmal deutlich zutage. Oder gehen sie mit jedem mann sogleich ins Bett, der ihnen gefällt?
@ - Xgüsi: AN den Herrn Doktor Zahnd
Glauben's Sie's mir, Dottore, fufi (HERR fufi)
KANN nicht nur korrektes, sondern sogar gutes Deutsch schreiben.
Was er anderweitigst regelmässigst und hier glaub's auch schon bewiesen hat!
In DIESEM'S Sinn's grüsst's Sie apokatastropholistischstens
fufi
Hey Orli
Kannst du mir bitte erklären, was irgendwelche Schwulitäten mit unserer ganz normalen Alltagshetzerei zu tun haben?
Ob Homosexualität heilbar sei, das ist ja bloss die einte Frage.
Sicher ist:
Gegen DUMMHEIT kämpfen Götter selbst vergeblich!
Closet-gays, die heiraten, machen nicht nur sich selbst, sondern auch ihre Frauen, ggfs ganze Familien, kreuzunglücklich. Das ist ja auch in dem Artikel beschrieben, allerdings sehr aus der Sicht der betroffenen Männer, dass die wenigsten es schaffen, ihre wahre Sexualität ein ganzes (Ehe-)leben lang zu ignorieren.
Zu Ihrem ersten Absatz: es ist ein riesiger Unterschied, ob wir eine militante coming-out-Mentalität dulden müssen, d.h. ein junger Mensch gezwungen wird, eine bestimmte sexuelle Haltung einzunehmen 'im Namen einer Sache' oder ob er sich freiwillig outen kann, ohne mit gravierenden Folgen für sein berufliches, privates und gesellschaftliches Leben rechnen zu müssen.
Wem schadet es eigentlich, wenn Schwule/Lesben ihre sexuellen Orientierungen leben? Würden wir diese Minderheit (ich glaube, man geht von ca 4% aus) akzeptieren, müsste der extremere Teil dieser Minderheit auch nicht lauthals auf die Strasse gehen, um Rechte einzufordern. Sie könnten, ohne behelligt zu werden und selber zu behelligen, ein Privatleben führen, das uns völlig kalt lassen kann bzw nichts angeht.
Kleines sexuelles Wünschchen? Dann haben Sie aber den Artikel, den Sie zitiert haben, selber nicht gelesen. Denn darin steht, wie sehr die betroffenen Männer mit sich ringen, es sich keinesfalls einfach machen und aus ihrer Verzweiflung heraus etwas, das sogar dieser Alan Chambers für unmöglich hält, zu bekämpfen versuchen.
Ja, Zahnd, fufi ist des Deutschen (hier gehört der Genitiv hin, gelle) sehr mächtig, mehr noch, gerade seine hohen Kenntnisse erlauben ihm, seine teilweise sehr abenteuerlichen Mutationen durch zu geben.
Spielen mit der Sprache, sag ich's dem!
Und ja, auch ich finde, alle Homosexuellen sollten verheiratet sein, ausser denjenigen, wo halt - und sowas soll's (Achtung: Apostroph) - jedenfalls auch bei Heteros geben, also den oder die Richtige für's (Achtung: Apostroph) Leben noch nicht getroffen haben.
Aber sowas ist in den allermeisten Ländern allerstrenglichstens verboten, was bis hin zur sofortigen Strafe durch Steinigung gehen kann!
"Zur sofortigsten Strafe", hab's ich gemeint!
Neinei, Tiger!
Ich bekenn's ja:
Der fufi ist dem's Dativ's seine's Genitiv's Tode's, besonder's im apostrophischen's Akkusativ's!
Holy Handgranate!
Rettet des Deppenapostroph's!
@C.
ihre wahre Sexualität
das gibt es ja eben nicht, darum geht's ja! Es handelt sich um soziopolitische, ich würde ergänzen: psychologische Konstrukte. Jeder Versuch, das wissenschaftlich nachzuweisen schlug ja fehl.
Machen wir die Probe aufs Exempel (nachdemsie mir ja ausgewichen sind): Ich zum Beispiel habe den wiederkehrenden sexuellen Traum, von einer Blondine, einer dunkel- und einer rothaarigen Sexbombe gleichzeitig verwöhnt zu werden und dabei zuzusehen, wie Evelyne Widmer-Schlumpf von einem maskierten Ledermann ausgepeitscht wird*.
Ist das jetzt meine wahre sexuelle Natur? Und wieso um alles in der Welt sollte ich deswegen mit meiner Freundin nicht mehr schlafen können?
Kreuzunglücklich, dass sich meine sexuellen Wünsche leider wohl auch niemals in die Realität umsetzen lassen können, bin ich deswegen noch lange nicht.
Und übrigens: Kreuzunglücklich können Menschen auch in schwulen oder lesbischen Beziehungen sein.
Sie könnten, ohne behelligt zu werden und selber zu behelligen, ein Privatleben führen, das uns völlig kalt lassen kann bzw nichts angeht.
Das war früher so. Was meinen sie eigentlich, es gab im "dunklen" Mittelalter, bei den Puritanern, bim Biedermeier oder in den fünfziger Jahren keine Schwulen und Lesben?
Heute behaupten sie aber, LGTB sei ein biopsychohormonelle Tatsache, an dem niemand etwas hermfragen dürfe und man gebährdet sich als eine Minderheit, die sich erdreistet sich von der heterosexuellen ehrheit diskriminiert zu fühlen - wie ein Jude, weil er Jude ist oder ein Schwarzer wegen seiner Hautfarbe...das ist ja das zynische!
Und noch zu kreuzunglücklichen Familien, Carolina: Finden sie es etwa besser wenn sich Daddy oder Mummy in der Midlife-Crisis plötzlich entscheiden, doch eher gay zu sein und die Familie zerstören - nur damit sie ihren egoistischen Neigungen nachgehen können?
Wir sollten uns gelegentlich darüber unterhalten, dass es nichts mit Verklemmtheit oder religiösem Fanatismus zu tun hat, wenn man dieses Primat des Sexus, diesem wie ein Grundrecht vergötterten Trieb, seiner sexuellen Neigung und Befindlichkeit jederzeit und immer nachgehen zu können, in Frage stellt. Bei normalen Menschen nimmt ihre Sexualität nicht eine so zentrale Rolle in ihter Identität, ihrem Selbstverständnis ein. Ich kenne einige relaxte Schwule, die nicht ständig über diesen (letztlich unmassgeblichen) Teil ihrer Persönlichkeit definiert werden wollen. Und ich habe Schwule kennengelernt, die gar nicht wollen, dass man ihnen "es" anmerkt.
Gehen sie mal in eine Schwulenbar**. Sie werden überrascht sein, dass dort nicht nur die geschockten Obertunten rumhängen, die wir alle zur Genüge kennen.
Oder kuckst du hier: http://news.yahoo.com/blogs/ticket/freedom-fabulous-two-republican-gay-groups-waves-tampa-171129230--election.html
* das ist frei erfunden, EWS kommt selbstverständlich in keinem meiner feuchten Träume vor!
** Jaja, Orlando war in seinem Leben auch schon mal in einer Schwulenbar, oder sogar zweimal.
Hey Fufi
Kannst du mir bitte erklären, was irgendwelche Apostroph's mit unserer ganz normalen Alltagshetzerei zu tun haben?
www.mercatornet.com/family_edge/view/11393
and everyone benefits from same sex marriages - even if they don't get married themselves.
Sehr wahr.
Danke why?
O.
Nachdem ich mich mal von Ihrer Fantasie erholt hatte (übrigens: schade um den Disclaimer), kann ich nur sagen, es ist ein seltsames Gemisch aus Wahrheit und Dichtung, dass Sie auftischen. Ich versuche es mal der Reihe nach:
Nein, bislang hat niemand einwandfrei bewiesen, 'woher Schwulsein kommt' - z.Zt. wird wohl die die Variante genetische Komponente plus frühkindliche Erfahrungen gehandelt. Es ist mir auch ehrlich gesagt ziemlich wurscht: Schwule (Lesben immer mitgemeint) sind nun mal eine Tatsache. Und wer immer uns auf die Welt gestellt hat, hat offensichtlich Wert auf Vielfältigkeit gelegt. Nur: aus dem Schwulsein per se Rechte abzuleiten, halte ich für einen Irrweg.
Nein, es gibt sehr wohl einen erheblichen Unterschied zwischen sexuellen Wünschen/Fantasien (und deren Ausleben) und der wahren Sexualität eines Menschen. Schwule und Lesben haben selbstverständlich auch Fantasien, genauso wie Heterosexuelle, die sie vielleicht ein ganzes Leben lang nicht ausleben, aus welchen Gründen auch immer. Aber diese Wünsche sind eine Unterkategorie einer übergeordneten sexuellen Identität.
Wenn Sie die Leserbriefe zu dem Artikel in der NYT lesen, stellt man fest, dass es natürlich auch unter Schwulen Varianten, Gegenpole, völlige Gegensätzlichkeiten etc gibt. Sie sind ja keine homogene Gruppe, die alle die gleichen Bedürfnisse haben. Und natürlich gibt es unglückliche und glückliche Ehen auch unter Schwulen - wer sagt das Gegenteil.
Ich meinte bei Scheinehen etwas anderes: nehmen wir nur mal an, wir könnten als Gesellschaft(en) Schwule als Minderheit akzeptieren und ohne grossartige Bewertung tolerieren (sich mit Eltern auseinandersetzen, mit ihrer Umgebung, für Vertrauen und gegen Vorurteile kämpfen müssen alle, die in irgendeiner Form Minderheit sind, also wir alle und wenn es nur das Brillentragen ist). Diese Schwulen könnten also, ohne sich für ihr Wesen zu entschuldigen, ihre Sexualität ausleben. Dann hätten sie es gar nicht nötig, sich Umerziehungskurse anzutun, sich ständig zu rechtfertigen, anderen ihre Sexualität ständig zur Kenntnis zu bringen: sie hätten einfach ein privates Sexleben, das nicht dem der meisten entspricht. Welcher Schaden genau würde der Gesellschaft entstehen? Wäre es der moralische Untergang? Natürlich nicht, denn diese Menschen könnten aufhören, sich in die Rechtfertigungsecke gestellt zu fühlen, als moralisch fragwürdig, als auf eine vage Art und Weise ausgestossen aus der Gesellschaft. Die Konsequenz wäre, dass Sexualität, egal welcher Couleur, wieder als private, intime Angelegenheit angesehen wird - die einzige Maxime wäre, ob ich anderen mit meinen Handlungen schade. So wie es heute ist, regiert eben oft genug noch die Angst vor gesellschaftlicher Ablehnung: Schwule heiraten, obwohl sie eine Ahnung haben, dass es falsch ist. Wenn dann die Ahnung zur Gewissheit wird, ist das für die Frauen eine kleinere Katastrophe.
Eine Form von sanktionierter Lebensgemeinschaft halte ich für etwas sehr positives: gerade gestern kam auf TeleZüri ein Interview mit diesem alten schwulen Paar (Namen sind mir entfleucht), die nach Einführung der Schwulenehe 2002 geheiratet haben - die Energien, die durch die jahrzehntelange Verheimlichung ihres Zusammenseins verpufft sind, sind erheblich.
Wenn das eine Selbstverständlichkeit wäre, könnten wir dann über Recht auf Kinder, komplette Gleichstellung mit heterosexuellen Gemeinschaften, Missionierung vor Schulen etc diskutieren, aber auf eine ganz andere Weise: denn die Schwulen, die ja dann zu ihrem Schwulsein stehen könnten, ohne gesellschaftliche, soziale und berufliche Folgen befürchten zu müssen, müssen sich dann auch bewusst sein, dass sie eine Minderheit wie jede andere sind. Mit den Haltungen von heute drängen wir sie in die Opferecke und fordern extreme Reaktionen heraus.
Und ja, es gibt etliche Varianten, die aber jede für sich nur beweisen, dass das gesellschaftliche Kriterium für Akzeptanz der potentielle Schaden bzw. Nicht-Schaden für die Gesellschaft sein muss.
Carolina, 20 Franken darauf, dass O Dein (gutes) Stück nicht liest.
Sorry, Tiger, ist auch viel zu lang geraten. Sie gewinnen die 20 Franken ......
Kein Sorry nötig.
a) ich habe es gelesen
b) hat O einen notorischen Hang zur Wortdiarrhö
c) habe ich auch schon zu viel geschrieben
Aber, C., die Prämisse für ihre Betrachtungen stimmt doch gar nicht! Wo sehen sie Homos denn diskriminiert oder von der Gesellschaft abgelehnt? Tun sie das? Ihre Angehörigen? Am Arbeitsplatz? Oder ist es ein diffuses "gesellschaftliches Klima"?
Der abstrakte Raum "Gesellschaft" ist allzuoft für allerlei Interpretationen und Manipulationen gut – man muss nur genau hinsehen und erkennen aus welcher Ecke sie kommen, dann weiss man Bescheid.
Erklären sie mir mal, wie schwule oder lesbische PERSONEN diskriminiert werden?
Wenn ich fernsehe, kommt bald in jeder TV-Serie ein Schwüppel vor, es wird so verdammt viel darüber geschrieben, Stars sind homo und es wird darüber mit verzücktem Hyperernst geredet, geredet und wieder geredet.
In "der Gesellschaft" sind Homos heute hochgefeiert, überakzeptiert, gehätschelt und verwöhnt. Nicht mal Schwulenwitze sind mehr zulässig. Es ist die erfolgreiche Propaganda im Laufe der AIDS-Ära, die dazu geführt hat: Man hatte Empathie mit den armen Schwulen, weil sie sich gegenseitig ansteckten bei ihren Praktiken, dabei handelt es sich doch um Sex, Sex, Sex, das wichtigste auf der Welt und diese armen Kerle sterben daran - die Natur ist so böse. Und Tom Hanks küsst Antonio Banderas und zwei Cowboys schmusen unter der Bettdecke und alle tragen wir ein rotes Schläufchen.
Damals begann der Paradigmenwechsel: Die Sexualität, der sexuelle Lifestyle wurde als massgebliche Identität eingesetzt. War es früher eine kleine Perversion, eine Devianz, oft genug eine Frivolität oder ein unschuldiges Experimentieren, wurde es nun zur tdernsten Sache. Sexuelle Orientierung wird wie eine Religion, die sich ständig diskriminiert fühlt, heul, heul, wir sind anders und werden anders wahrgenommen, heul, heul! Deshalb begannen sie sich eben wie eine faktische Minderheit zu gebährden, und ihren sexuellen Geschmack gleichzusetzen mit Hautfarbe, Ethnie, Geschlecht oder - wie eine Behinderung.
Fragen wir doch so: Wann kommt die Schwulen-Quote? Und würden sie sie unterstützen? Es gint ja auch keine Behindertenquote, oder?
In Wahrheit ist es deshalb genau umgekehrt: Wenn die Homos selber einsehen, dass es eine freie Wahl ist, ein Lebensstil, ein sexueller Geschmack, eine Art, die schönste Nebensache der Welt zu betreiben - dann können wir über Adoption von Kindern und testamentieller Bevorzugung etc. reden.
Nur: aus dem Schwulsein per se Rechte abzuleiten, halte ich für einen Irrweg.
Wie meinen sie das?
Ich möchte jetzt die Probe aufs Exempel machen: Was sagen sie zu einer Lesbe, die sie fragt wieso sie keine Lesbe sind?
Wenn das so ist, wie Sie sagen, warum gibt es dann diese Umerziehungskurse überhaupt? Wenn alles so paletti ist und die jungen Männer einfach mal eben sagen können, hey, ich bin schwul und das ist gut so......
Verwechseln Sie evtl Hollywood mit dem wirklichen Leben? Auch heute noch ist, vielleicht subtiler als früher, die Diskriminierung ganz klar da. Oder wieviele Eltern, hauptsächlich Väter, kennen Sie, die einen schwulen Sohn cool fänden? Auch wenn der eine oder andere Oberbürgermeister oder Aussenminister zu seinem Schwulsein steht, ist das ja eher der Beweis dafür, wieviel Aufsehen das erregt und dass es keinesfalls eine Selbstverständlichkeit ist.
Ich beantworte Ihnen weitere Fragen erst, wenn Sie meine Frage beantwortet haben: wie genau schadet Schwulsein bzw schwule Sexualität ausleben der Gesellschaft, wenn es genauso privat gehandhabt wird wie bei der Mehrheit der Heterosexuellen?
@ Orlando am 1. November 2012 21:25
"Kannst du mir bitte erklären, was irgendwelche Apostroph's mit unserer ganz normalen Alltagshetzerei zu tun haben?"
Kann ich definitiv'stens NICHT!
Da musst's Du denn schon unseren Dottorissimo Zahnd fragen, der mich irgendwie an eine Schullehrerin namen's "Frau Malzahn" erinnert!
Die Kusre sind ja nicht für Mönner, die eigentlich gerne schwul sein möchten, sondern für Männer, die es NICHT wollen. Die nicht an dieser einen kleinen Neigung ihr ganzes Leben aufhängen WOLLEN (wie es der gesellschaftlche Konsens zu sein scheint mit wiederum ihren ganzen überpositiven Typisierungen der Homosexualität als etwas hypernormales). Weil sie lieber mit einer Frau glücklich sein WOLLEN. Weil sie eine Familie haben WOLLEN. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg, scheinbar.
Später mehr.
Also Leute, eigentlich ist mir diese ganze Debatte ziemlich egal. Das Schwulsein, die Homosexualität, interessiert mich nicht. Was ein Schwuler mit einem zweiten Schwulen so anstellt, geht mir am Arsch vorbei (no pun intended). Dito Lesben. Wenn Frauen miteinander Spass haben im Bett oder auf dem Küchentisch oder auf der Waschmaschine, dann freut mich das für sie, aber ansonsten ist es mir egal.
Wofür ich aber schon einige Male Hinweise gesehen habe ist der Ursprung der Homophobie. Ich denke, dass gerade Männer mit einem erhöhten Mass an Homosexualität anfällig sind dafür, einen Hass auf diese zu entwickeln. Männer, die sich ihrer Sexualität sehr sicher sind (wie ich, ich bin ausgetestete 0.3% schwul), werden wohl nie auf die Idee kommen, Schwule zu hetzen und den entsprechenden Lääfstääl (Zitat Patricia Boser Ende) zu verdammen.
'Kleine Neigung', aha. Wenn die Dauer und Schwierigkeit dieser Konversionen ein Indiz dafür ist, wie klein diese 'Neigung' ist, dann lesen Sie die Leserbriefe. Mal ganz davon abgesehen, dass niemand von der Nachhaltigkeit dieser Massnahme spricht.
Bin am Schaffen. Ist wieder so ein Wochenende......
Leserbriefe sind ein Quark (und erst noch in der NYT - der Zeitung im Mutterschiff des internationalen Gayismus!)...tz tz tz.
Wir können uns gegenseitig mit Fragen zuschütten, die unbeantwortet bleiben. So funktioniert es abermals nicht. Sie sind mir schon hier ausgewichen:
C.: Nur: aus dem Schwulsein per se Rechte abzuleiten, halte ich für einen Irrweg.
O: Wie meinen sie das?
Ich gebe zu, dass die Beantwortung ihrer Frage (was der moralische Nachteil für eine Gesellschat ist, wenn LGTB gleichberechtigt sei) einige Gedankenarbeit erfordert. Sie dürfen mit einer Antwort in den nächsten Tagen rechnen.
Es geht wie immer um sprachliche Finessen, die ein ganzes Sonnensystem von Bedeutungen enthalten. In der Mitte: ein Zentralgestirn. Darum geht es. Und daraus leiten sich wiederum die ganze Spinrichtung des Diskurses und damit die Implikationen für Moral, Recht und Interpretation des sozialen Miteinanders ab. Dazu jetzt nur soviel: Vom libertären Standpunkt gesehen sollen Individuen tun und lassen, was sie wollen. Nur gibt es dort auch keinen Staat, der vor Diskriminierung schützt oder so etwas wie "gesellschaftliche Gleichberechtigung" durchsetzen könnte. Wir wären also gleich weit. Und sind es nicht die so unglaublich aufgeklärten und säkularisierten Europäer, die jede Gerechtigkeit als vom organisierten sozialen Gemeinwesen her kommend definieren?
A bientot!
Und sind es nicht die so unglaublich aufgeklärten und säkularisierten Europäer, die jede Gerechtigkeit als vom organisierten sozialen Gemeinwesen her kommend definieren?
...und sind damit dem "Nachtwächterstaat", der nur das lebensnötigste für seine Bürger organisiert und bereitstellt, grundsätzlich negativ gegenüber eingestellt? Und fürchten sich vom Gesellschaftsmodell gänzlich freien Kräftespiels als wie vor dem Teufel, weil da keine Fairness und Gerechtigkeit herrsche in dem ganzen 'homo homini lupus est'?
hmm..., homos, banken, co2 und islamisten - die apokalyptischen reiter der gegenwart?
strasser, die welt wird nicht an schwulen zu grunde gehen. gabi, europa, amerika, asien, australien - ja, nicht mal ganz afrika - haben gross bock auf den koran. tiger, nicht alles an banken ist durch die bank schlecht. fufi, ich hoffe, du erholst dich gut (bin etwas spät dran mit meinen genesungswünschen, aber dennoch in klassischem artillerie-jargon: halt die rohre frei!).
sorry, strasser, meiner antwort an sie bezüglich berlusconi kam die italienische justiz zuvor. ich schliesse mich der einfachheit halber ganz deren urteil an.
und weil's hier momentan soviele dr. hat, die legendären doobies zum thema...
youtube: the doobie brothers - the doctor
auguste - ist mila jetzt private gegangen oder nicht?
Gefechtspause von Gabi, Beno, Fistik und Konsorten, Artillerist? Die setzen ihnen ja mächtig zu! Wie gehts eigentlich ihrem Augenlid? Flackert's wie eh und je? :-D
Dabei sollten sie sich im aktuellen Waffen-Blog ja ganz wohl fühlen. Ein Prachtskerl dieser Guggenbühl. Die linken Softieschwüppeln erwarten irgend einen kommoden Psychologenschwurbel à la "strukturelle Gewalt" und "systemische Defizite" und "ein negatives gesellschaftliches Klima, das von populistischen Parteien (=der SVP, anm. d. Red.) geschaffen wird" - und der Guggebühl kommt dann ganz bodenständig und cool und sagt, was Sache ist.
Vielleicht muss man das ja, wenn man einen Son hat, der Taxichauffeure spitalreif schlägt...
Und zu allem Übel, Augie, ist jetzt ihre Traumfrau enttarnt. Dumme Sache, gell? Wie gehen sie damit um, welche Gefühle löst das in ihnen aus?
O: denken Sie sich ein Smilie!
Zu Guggenbühl: er wird älter und erfahrener. Sein früheres touch me/feel me Geschwätz ersetzt er seit längerem durch mehr und mehr Tacheles. Und er kriegt natürlich regelmässig eines vor den Bug von F Urbaniok, der den 'Gutmenschen' (sorry, einmaliger Ausrutscher, aber manchmal passt es halt wirklich gut) zeigt, wo's langgeht.
A: 'grossen Bock auf den Koran' - wo bleibt Ihre sonstige Oberkorrektheit?
O, zu der anderen Diskussion:
Ihre Nachdenklichkeit bzgl meiner Frage halte ich für richtig und angemessen, daher beantworte ich Ihnen Ihre (falls ich eine vergesse, bitte anmahnen):
'Was sagen sie zu einer Lesbe, die sie fragt, wieso sie keine Lesbe sind?'
Bin ich zwar privat und beruflich noch nie gefragt worden, aber ich würde wahrscheinlich entweder sagen: none of your bloody business oder sie fragen, ob sie denn eine Wahl hat?
(In Hollywood oder bei irgendwelchen sich produzierenden Kampflesben vielleicht gang und gäbe, aber die grosse Mehrheit (der Minderheit) wollen ganz sicher dasselbe wie die Heterosexuellen: unbehellig sein und bleiben.)
' Nur: aus dem Schwulsein per se Rechte abzuleiten, halte ich für einen Irrweg':
Ich bin Ihnen nicht ausgewichen, sondern habe versucht darzulegen, dass Schwule (und unter denen auch nur eine Minderheit, siehe oben) dann nicht mehr spezielle Rechte einfordern würden/könnten, wenn ihre Form der Sexualität als gegeben akzeptiert würde. Dann wäre für mich auch klar, dass Sexualität in die Privatsphäre gehört und sich aus Schwulsein keine politischen Rechte ableiten. Aber es ist eben anders.
'Man muss ja auch nicht jedes kleine sexuelle Wünschchen ausleben, sowieso nicht, wenn man verheiratet ist. Das ist wieder so eine linksschwule Lügenpropaganda, dass man jedem Bedürfnis sofort nachgeben müsste. Da tritt die moralische Verrottetheit wieder einmal deutlich zutage. Oder gehen sie mit jedem mann sogleich ins Bett, der ihnen gefällt?'
Nochmal: Ihre Prämisse, dass Schwulsein eine kleine Neigung sei oder ein kleines Wünschchen, halte ich für falsch (es gibt natürlich Ausnahmen, wo 'having it both ways' lifestyle ist). Es geht hier nicht um den Wunsch nach einem 'threesome', eine Fantasie mit EWS oder ein bisschen S/M.
Wenn wir Schwulen die Ehe erlauben, also ein verbindliches Zusammensein, das auch noch die staatliche Anerkennung hat, holen wir sie aus der Schmuddelecke heraus - und genau das ist ja der Punkt: verbindlichere Beziehungen, der Wunsch nach Bürgerlichkeit ist bei den Nicht-Hollywood-Schwulen genauso gross wie bei Heteros. Ihre Sexualität ist dann in der Privatsphäre, wo sie hingehört. Für die Gesellschaft als Ganzes nützlicher und menschlicher. Und es schadet niemandem.
Wer wurde enttarnt? Wer wer wer? Wie?
Pippi.
hmm..., c., ist nicht genau das das wesen eines clowns - seine zwiespältigkeit?
eigentlich nicht, strasser, hinter vors gesicht geschlagenen händen flackert es sich schlecht. gabi kämpft verbissen gegen den bedrohlichen islam an und führt sich dabei auf wie weiland mohammed selbst in sein besten demagogischen tagen. und die andern - desperately seeking their place in the wwww - das sind doch nur belanglose "triple j's" - just jokes and jerks.
waren sie auch mal, bevor sie sich darauf besannen, das eptitom des christlich-fundamentalistischen us-republikaners im helvetischen exil raushängen zu lassen, der noch mehr mit der tea-party flirten würde, wenn das "heissgetränk für alle fälle" doch nur etwas hochprozentiger wäre.
übrigens, sie müssen auch aufpassen, dass nicht zu viel aufgeregtheit in ihre schwulen-proteste einfliesst. das kann schnell mal etwas übertrieben und bunt gestelzt wirken - und plötzlich berühren sich die extreme. mir wärs ja egal, aber sie würden wahrscheinlich schon ganz schön zusammenzucken.
ja, das war unschön und reichlich unnötig. ich habe den namen gegoogelt und bin nicht schlauer geworden, als wenn ich pippi langstrumpf reingetippt hätte, und das universum hielt auch nicht inne in seiner ausdehnung.
an waffen interessierte mich persönlich eigentlich immer nur eines: treff ich mit dem ding? und militärisch: welche wirkung habe ich damit im ziel? ich scheine tief drin ein recht resultatbezogener mensch zu sein, und wir kannten als neunjährige den unterschied zwischen wyatt earp's "buntline" und "little joe's" "peacemaker" colt.
youtube: kevin fowler - beer, bait and ammo
auguste - jetzt kommt wieder die jahreszeit, wo man sich besser warm anzieht. erkältung oder berührungsängste - make up your mind, strasser.
Huch, ich dachte immer, Fistik und Beno und evtl auch Karl Odermatt wären ein und dieselbe Person, unterwegs mit mehreren Nicks......
(Sorry, Fufi!)
Pippi. Pippi wurde als Pippi enttarnt? Sind Sie okay, Orlando?
Hey ihr Getarnten!
Sagt mal:
Tut ihr nur so, oder seid ihr wirklich derart was von bekackt?
off topic, aber trotzdem interessanter lesetipp für carolina:
http://blog.dasmagazin.ch/2012/10/27/im-angesicht-des-todes/?goslide=0
vielleicht etwas spät, aber ich bin mit den tagimagis in verzug.
Danke marcus. Habe das Buch gekauft, weil mich das Interview mit GDB so angesprochen hat... Sehr empfehlenswert!
Gute Nacht.
@Frage: Nein, Pippi wurde als jemand anderes enttarnt.
@August: Ist es möglich, dass sie nicht besonders gut im Googeln sind? A propos: Wie gehts eigentlich ihrer griechischen Frau, die mit dem grossen Mund, die sie verlassen hat? Und: treiben sie sich nächtens immer noch in Rotlichtbars herum, auf der Suche einer Femen-Ukrainerin? (btw: ihre literarischen Ergüsse hierzu, damals im Maxblog, sind etwas vom spannendsten, was ich auf einem Blog je gelesen habe! Da liegt viel Talent brach...)
@C: Antwort im neuen Thread.
hmm..., vielen dank der nachfrage, strasser. in athen ist die lage ziemlich hoffnungslos. das drama spielt sich nicht mal so sehr bei den medial gut dokumentierten grossprotesten auf dem syntagma- oder omonia-platz im zentrum ab. es sind die "kleinen dramen" in den familien, die heute dort praktisch alle betreffen und die abwärtsspirale am laufen halten. ganz furchtbar.
und auch danke für den blognovela-strauss. möglich wäre es ja vielleicht, dass ich dahinter steckte - aber wahrscheinlich? im gegensatz zu jenem autor, kaspere ich ja weiterhin mehr oder weniger regelmässig wie immer durchs www. warum also hätte ich doch recht abrupt und ohne ende aufhören sollen? da wäre mir, bei meinem angeblichen talent, ehrlich gesagt, ein abschliessendereres ende eingefallen.
à propos, ukrainerinnen, heute auf newsnetz.ch gibt es einen artikel über eine tv-reportage zum thema. hab sie aber nicht gesehen, und kann deshalb nichts dazu sagen. ich bin schon wieder bei jauch eingenickt.
auguste - vielleicht wars ja einer von denen...
youtube: züri west - i schänke dir mis härz
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