Freitag, 5. Oktober 2012

Von Hektaren und Milchkühen

Da sollen unsere Steuergelder den Bauern ja künftig nicht mehr nach der Anzahl der gehaltenen Tiere, sondern nach der Zahl der in ihrem Besitz befindlichen Hektaren Land ausgeschüttet werden.


















Tja, meint fufi, das macht ja eigentlich auch noch Sinn.

Weil: Die Anzahl der Tiere lässt sich ja nicht so einfach kontrollieren, weil die sterben ja manchmal so ganz unkontrolliert (geboren werden sie unter totaler Kontrolle, von A-Z).

Aber eine Hektare ist eine Hektare und bleibt eine Hektare, und das sind 100 Aren und 1 Are misst 100 qm sodass eine Hektare 10'000 qm ist und bleibt. Und das ist etwas mehr als die Grösse eines Tschütteliplatzes (OHNE das drumherumgebaute Stadion!).
Ganz unabhängig, ob diese Hektare landwirtschaftlich genutzt wird oder nicht. Hauptsache, sie befindet sich in der Landwirtschaftszone und gehört dem Bauern.

Ok, besser wärs ja schon, wenn die Hektare in der Bau- statt in der Bauern-Zone wäre ... ?
















Aber immerhin:
SO können die Bauern denn ihre Einnahmen aus unseren Steuergeldern endlich mal so richtig planen!
Weil, wie oben dargelegt, die Hektaren bisher jedenfalls noch kein Anzeichen von Schwindsucht von sich gegeben haben. Ein regelmässiges Einkommen ist damit garantiert!
Und das bisher so beliebte Milch/Tomaten/Aprikosen-Wegschütten fällt auch weg, und vor allem, dass das Zeugs nämlich vorher noch gemolken, bzw. geerntet werden musste!

 

Milchkühe pro Hektare


Aber s’ist ja klaro, dass wer das denn auch bezahlen muss.
Und auch hier haben sie das Problem nach Hektaren gelöst, und das ist ja auch ganz einfach, weil.
Die Einnahmen pro Hektar sind in den Reichen-Vierteln kleiner als bei den Armen.
Also holen wir die Kohle doch bei den Armen!
























Und das hat nämlich auch seine guten Gründe:
Weil, es leben nämlich (naturgemäss?) viel, viel, viel mehr Arme auf einer Hektare, als Reiche. Und die verursachen auch noch viel, viel, viel mehr Kosten und Probleme.
Da müssen nämlich Polizisten eingesetzt werden, um die Armen unter Kontrolle zu halten.
Und Krippen und Horte und Tagesschulen, damit denn auch beide Elternteile arbeiten und Steuern abliefern können.

Und da müssen Tram- und Buslinien gebaut werden, damit sie zur Arbeit und zum Shopping fahren können, weil sich die nämlich keine Range-Rover leisten können, um ihren staatserhaltenden Beitrag zur Produktion und zum Konsum abzuliefern.


















Und dann soll’s ja auch diejenigen Armen geben, die „verarmen“. Und die wohnen ja auch nicht in den Vierteln der Reichen. Und da müssen wir diese arbeitsscheue Subjekte – samt ihrer Brut - ja auch noch mit unseren Steuergeldern am Leben erhalten. Obwohl sie nicht den geringsten Beitrag zum Prosperieren unseres heilen Staates beitragen.

Tja, irgendwie haben die Reichen, wo die Steuern für die Reichen senken und für die Armen erhöhen wollen ja schon recht.

Oder nöd?

18 Kommentare:

fufi hat gesagt…

Also ich versteuere das bisschen, was ich verdiene, in Bauma (ZH).

Und da jubelte doch zum Jahresanfang unser lokales Cäsblettli:
"Steuerfuss-Senkung um 1%!"

Ganz verschämt kam dann irgendwann noch der Nebensatz:
"Der Kanton ZH hat den Höchststeuersatz um 1%gesenkt!"

Welche Freude für mein Portemonnaie!

fufi hat gesagt…

Wobei, die Idee ist ja eigentlich bestechend!
Ebenso wie das Geld pro Hektare ausgegeben wird, werden auch die Steuern pro Hektare eingezogen.
Sodass die geschuldete Steuer nämlich durch die Anzahl der in der Hektare sich befindlichen Steuerpflichtigen sich verteilt. Klaro?
Jedenfalls würden sich dann keine Reichen mehr eine 2-Zi.-Wohnung vom Typ Chüngelistall in so ner Ueberbauung leisten können, sondern nur noch die Super-Reichen!
Und die Armen würden in den Villenvierteln vo rich hin vegetieren!

Orlando hat gesagt…

Neid ist doch die 6te von Sieben Todsünden, oder?

Robin Hood funktionierte bekanntlich auch nur im Roman und im begrenzten Gebiet von Sherwood Forest. Hätten "die Reichen" ihn nicht mehr durchquert, wäre auch für "die Armen" nichts übrig geblieben, resp. hat die Volksmär den edlen Robin ja schon unmissverstndlich als Kriminellen geoutet: Er wandte Gewalt an.

Gewalt.

fufi hat gesagt…

Nein, Orlando,
s'geht irgendwie nämlich nicht um Neid.

Siehste, auch fufi würde sich vielleicht fragen, wenn er als Tschütteler vom FCB 1.5 Mio. verdient, und NACH Steuern nur noch 1'000'000 Franken hat zum Leben, im Jahr.
Oder als WasweissichwaswosovielGELDbekommt?

Aber auch wenn fufi denn auch viel, viel weniger Steuern bezahlt, auch DANN bleiben halt bloss etwa 60'000 Franken zum Leben. Pro Jahr!

NEIN!
Es geht nämlich darum:
WELCHE "Gesellschaft" wollen wir, oder: WOLLEN wir überhaupt eine Gesellschaft?
Und falls NEIN: WER würde denn künftig die Drecksarbeit machen, für uns? Und uns unseren Mehrwert erarbeiten?

Fragen über Fragen!

Und SOLLEN und WOLLEN wir denn wirklich für sie sorgen, die Armen, die Witwen und die Waisen?

Und hier noch ein Hinweis des Theologen:
Ueberleg dir doch mal, was gemeint ist, wenn du "Vater und Mutter ehren sollst".
Das hat nämlich so gut wie NICHTS mit Moral zu tun, sondern mit handfesten ökonomischen Interessen!


Orlando hat gesagt…

Fortsetzung zu Italien aus dem Vorvorvorthread.

Das sind Feinheiten, die der kommune Schweizer nicht sieht, Tigri.
Wenn jemand ein Land mag, aber seine hässlichen Seiten nicht verstehen kann/will, dann ist er ein idiotischer Ignorant.
Nachweislich haben sich nicht die meisten Italiener für Berlusconi "geschämt", sonst hätten sie ihn nicht gewählt, e basta.

Und hier hat es eben dann doch wieder mit rechts und links zu tun: In vielen Ländern sind beide Blöcke mittlerweile so fundamental voneinander verschieden, dass sie für ganz verschiedene (dank Konkurrenzdemokratie realisierbare) Konzeptionen für das Land mit sehr unmittelbaren und vitalen Folgen für die Bürger zu tun. Siehe USA.
En intelligenter Italiener oder Amerikaner wird das immer differenzierter sehen - sofern er nicht selber ein vehementer Vertreter des einen oder anderen Flügels ist. das ist mit Italien nicht anders.

Und ein Ausländer, der das Land liebt, sollte umso mehr einen differenzierten Blickwinkel haben und wenn er nur Leute kennt, die gegen Berlusconi gestimmt haben (die also dreimal auf Seiten der Opposition waren) hat er das gewiss nicht. das ist eine verfälschte Sichtweise.

So wie die meisten Schweizer, die mal in New York waren oder sogar mehrmals beim Grand Canyon und Jon Steward gucken, nur einen sehr kleinen, verengten Blickwinkel auf die USA haben. New York, L.A. und Hollywood sind nicht Amerika, jedenfalls nicht allein.

Mich würde noch interessieren: Welche politischen Entscheidungen Berlusconis sollen genau "unappetitlich" oder eine "Katastrophe gewesen sein"?
War es die Finanzpolitik, die Wirschaftspolitik, hat er den Sozialstaat abgebaut, ist die Arbeitslosigkeit dramatisch gestegen, hat er eine zu harte Hand in der Asylpolitik gehabt, hat er gegen das Gewerbe regiert oder gegen die Gewerkschaften, den Polizeistaat ausgebaut, die Armee geschwächt - che politica ha fatto lui per la quale essi l'odiano cosi?

Danke für eine präzise Antwort.

Orlando hat gesagt…

@fufi: Ist es nicht eher ein Armuts(!)zeugnis für eine Gesellschaft, wenn sie das "Ehren des Vaters und der Mutter" an Dritte abdelegiert?

Mich würde sehr interessieren, wo in der Schweiz Polizsten eingesetzt werden, um "die Armen" unter Kontrolle zu halten.

Du verdienst also Netto und nach Abzügen 5000 Franken pro Jahr. Ich kenne Männer, die mit so einem Lohn eine vierköpfige Familie ernähren. In der Schweiz. Und dann kenne ich ganz viele Leute, die z.B. von ihrer Kreativität leben und die froh wären, wenn sie 5000 Franken im Monat netto hätten. Und schliesslich kenne ich nicht wenige Selbständige, die sich jahrelang ein Gehalt auszahlen, das massiv tiefer als diese Summe ist, damit ihr Business voran kommt.

Würdest du als (wie die Bauern ebenfalls vom Staat bezahlter) Pfaff arbeiten, hättest du das dreifache Geld zur Verfügung.
Wieso werden eigentlich Pfaffen vom Staat bezahlt? Ganz einfach, weil sie ein Service Public sind, die der wohlfahrende Staat auf seine Bprger herniederprasseln lässt - egal, ob diese jetzt wollen oder nicht. Und weil die Kirchen bei uns Staatskirchen sind.

Amen.

fufi hat gesagt…

An Orlando am 8. Oktober 2012 16:48

Und nachweislich hat damals die Mehreit der US-AmerikanerInnen NICHT GWB gewählt!

Anonym hat gesagt…

hmm..., da wären mal sein privater kampf gegen die judikative gewesen, den er zeitaufwändig aus dem öffentlichen amt führte. seine unheiligen allianzen, die in italien jede gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche weiterentwicklung während mehr als eines jahrzehnts blockierten. seine eskapden, die scham- und hemmungslosigkeit quasi von ganz oben legitimierten.

als koch müssten sie eigentlich erkennen können, strasser, dass dies ein sicheres rezept für desaster war. nicht dass die italiener jemals gut regiert waren in meiner lebenszeit, aber die berlusconi jahre waren reinste, demokratisch legitimierte anarchie. die euro-und schuldenkrise zwingt die italiener jetzt gnadenlos über die bücher zu gehen, und sie finden kaum etwas, das in der gegenwärtigen lage zuversichtlich stimmt. das ist bitter für ein land, das eigentlich einiges an potential und talent hätte.

jetzt habe ich unbändige lust auf spaghettini mit knobli, perperoncini und blattpeterli an olivenöl bekommen. ab in die küche.

youtube: spliff - carbonara

auguste - pasta for president

fufi hat gesagt…

@Orli am 8. Oktober 2012 17:33

Tja, da haste wieder mal die ganz grosse Kanone geladen und abgeschossen.
Die dicke Berta kann’s ja nicht sein weil, Preussen zwar einerseits ja schon, aber halt eben nicht katholisch.

Nun denn, du fragst:
„Ist es nicht eher ein Armuts(!)zeugnis für eine Gesellschaft, wenn sie das "Ehren des Vaters und der Mutter" an Dritte abdelegiert?“
Meine ich NEIN!
Weil erstens leben wir nicht mehr wie for rund 3'000 Jahren in einer patriarchalisch-stammesorientierten-priesterlich-regierten Agrargesellschaft, und zweitens wird’s nicht an Dritte abdelegiert sondern solidarisch sorgen die einen für die anderen.

Und damit:
„Mich würde sehr interessieren, wo in der Schweiz Polizsten eingesetzt werden, um "die Armen" unter Kontrolle zu halten.“
mag ich ja tatsächlich etwas in die Zukunft geschaut haben, denn noch ist’s in unseren Banlieus tatsächlich noch nicht soweit.

Aber ehrli, wenn du DAS da schreibst:
„Du verdienst also Netto und nach Abzügen 5000 Franken pro Jahr. Ich kenne Männer, die mit so einem Lohn eine vierköpfige Familie ernähren.“ and so on .....
DANN möchte ich ja wirklich und ehrlich 2erlei wissen, nämli:
a) Wie machen’s die Kerle bloss, mit 5000 Franken pro Jahr eine 4köpfige Familie zu ernähren? Broccoli?
und
b) wieviel verdient Orlando pro Monat, und wieviele Mäuler müssen damit gestopft werden?


Und schliesslich:
fufi ist halt eben nicht Pfaffe.
Und schon gar kein Priester!

Und wenn du zum Thema der Staatskirche mal was lernen willst, kannste mal nach Dokumenten gugglen, die im Vorfeld der kantonalzürcherischen „Trennungsinitiative“ von 1995 erschienen sind.
Da hat fufi nämli was nicht ganz Dummes geschrieben, zum Thema „Staatskirche“, oder so.
Auch wenn’s den Bündner Bischöfen schon traditionellerweise nicht passt!, das ZH Staatskirchenrecht!

Und damit zieht sich fufi das futon, na ihr wisst's ja unterdessen!

;-)

fufi hat gesagt…

An Auguste:

Also ICH meine:

Bobby Henderson for President!
Und Pastafarianismus als Staatsreligion!
Bei ewiger Porridge-Strafe für Ungläubige!

http://de.wikipedia.org/wiki/Spaghettimonster

Orlando hat gesagt…

1) privater kampf gegen die judikative

Fakten, Fakten, Fakten. Tipp: Wikipedia, Berlusconi, deutsche Version. Wie viele Verurteilungen zählen sie und wieviele eigestellte Untersuchungen, Freisprüche etc.
Anklage erheben kann jeder dahergelaufene linke schmierige Staatsanwalt. Sich dagegen zur Wehr zu setzen ist ein fundamentales Menschenrecht, auch wenn man Milliardär und Premierminister ist...oder? Auf die Verurteilungen kommt es an.

2) den er zeitaufwändig aus dem öffentlichen amt führte.

Er war von 2001 bis 2011 Regierungschef (die längste und politisch stabilste Phase in der italienischen Nachkriegsgeschichte!). Hätte er zurücktreten sollen, wegen (siehe 1)?

3) seine unheiligen allianzen, die in italien jede gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche weiterentwicklung während mehr als eines jahrzehnts blockierten.

Was soll das sein, was für Allianzen?

Allianzen gab es mit der Lega Nord, mit der Alleanza Nazionale, den Christdemokraten etc. - das ganze bürgerliche Lager. Was soll daran schlecht sein? Dass er nie die armen Linken gefragt hat, oder was?

4) seine eskapden, die scham- und hemmungslosigkeit quasi von ganz oben legitimierten.

Das hat mit Politik überhaupt nichts zu tun. Wenn DSK in New York nicht Gewalt angewendet hätte, hätte man bei ihm auch genau gleich argumentiert: alors ça, c'est sa vie privée, hein.

Also, zweiter Versuch: was war so schlecht an der Politik Berlusconis, ausser dass ein paar Leuten seine Fresse nicht passte (weswegen einer sie dann mit einem Mailänder Dom-Modell einschlug)?

Würde echt gerne mehr erfahren über die italienische Politik wirklich! Ich bin da nicht so im Bilde.

Orlando hat gesagt…

@fufi:

a) pro Monat, du hast schon richtig verstanden

b) den Teufel werd ich tun und hier (wie andere...) über meine finanziellen Verhältnisse Auskunft zu geben. Und über die privaten erst recht nicht!

Spaghetti a la puttana hat gesagt…

Die Tschinggen sind eh alles elende Rassisten, oder dann bekiffte rote Säue, die den trällernden Canzone der roten Altkommunisten bei billigem Chianti aus der Bastflasche huldigen. Dann gibt es noch die alten Grosis die ihre Santa Maria abbeten, ihre Söhne verhätscheln und ihre Töchter knuten.

Die ganzen dekadenten alten Steinhaufen sind ungepflegte, vermoderte Rattenlöcher und die Politiker hängen an den EU-Subventionen wie die linken Sihlquai Journis an ihrem Tagi Koks oder dem täglichen Gratisheroin. Das sind ja dann die, die nach Bologna fahren zwecks ‚Reportage‘ und dort nach eifrigem Konsum eines Blechbottichweines Marke Cooperativa Stampepede eine illegale Rumänin poppen oder eine exotische Äthiopierin und dann vom Kulturaustausch im durchlauchten Magi berichten, mit ein bisschen Dante und drei Prisen Verdi Arie gewürzt schmeckt das auch den Maggi-Beutelsuppenfressern auf dem alpenländisch-mediterranen Divan vom Ikea. S’Büsi knabbert an den Resten und scheisst’s dann auf den Balkon des Mieters im Stock weiter unten.

Das durchaus vorhandene italienische Talent fuchtelt nach übermässigem Espressokonsum aus dem Automaten, der selbstverständlich nur mit Jetons funktioniert, die nur am Morgen zwischen 9 Uhr und 9 Uhr dreissig an der Rezeption gekauft werden können, wild zitternd in den Büros umher und weiss am Nachmittag nicht, wie es den Rasenmäher mit Blechgehäuse zum Starten bringt, um in die monotone Banlieue um Mailand herum zu kommen. der Antennenwald flüstert Mediaset zum Einschlafen.

Das Nachtessen besteht aus Chef Bojardi Büchsen, made in Germany und Ferrero Küsschen zum Desert.

Das beste italienische Essen wird anderswo serviert, bei den Mafiosi in New Jersey etwa. Abfallverwertung zahlt sich wohl aus.

fufi hat gesagt…

Weisst du, Orli, es könnte ja auch sein, dass auch fufi da oben NICHT seine finanziellen - nun ja, Verhältnisse hat er eh keine - aber du verstehst schon.

Aber frag doch mal die Männer, wo mit 5000 pro Monat ihre Weiber und Kinder und Meerschweinchen und so und die vielen Kreativen die du kennst wo mit 5000 glücklich wären,
jedenfalls frag sie doch mal, was DIE denn davon halten, wenn sich Herr Alex Frei beim Bundesratsempfang darüber beschwert, dass ihm von seinen 1.5 Mio "VERDIENST" 0.5 Mio an Steuern abgenommen werden, sodass ihm pro Jahr bloss noch EINE MILLION FRANKEN übrigbleibt.

fufi hat gesagt…

Und, JA, ORLI, DA bin ich doch irgenwie so richtig erschrocken:
"Und dann kenne ich ganz viele Leute, die z.B. von ihrer Kreativität leben und die froh wären, wenn sie 5000 Franken im Monat netto hätten."

DA tönst du ja wie so ein Linsgrünkultureller!
Ich hoffe ja doch schon sehr, dass du nicht etwa auch noch meinst, diese kreativen SelbstverwirklicherInnen müssten denn auch noch mit unseren schwer und absolut unkreativ - wie die KreativistInnen sagen würden - jedenfalls VERDIENTEN(?) Steuergeldern unterstützt werden?

Bhüet's mi vor em Hüenervogel!

Orlando hat gesagt…

@Spaghetti: Zuviel Sopranos geschaut? Es heisst übrigens "alla puttanesca", man sagt ja auch nicht a la carbone".

@fufi: hat doch mal ein deutscher Politiker zu Protkoll gegeben: Bei high profile kulturellen Anlässen träfen sich stets die Grünen und die CDUler. Die Genossen hätten keinen Stil und die FDP-Juristen hätten keine Zeit.

Nun, in "Lohengrin" möchte ich auch lieber neben Adèle Thorens sitzen, als neben Susanne Leutenegger Oberholzer oder Gabi Huber.

Es sei denn die Parteien schicken Chantal Galladé oder Christa Markwalder, dann allerdings müsste ich mir das überlegen.

fufi hat gesagt…

Aber Orli, wo bleiben denn da die Christlichen Sozialisten aus dem Freistaat?
Werden denn die gar nicht zu so "high profile kulturellen Anlässen" eingeladen?

Was ja irgendwie noch verständlich wäre, weil ein Prosit auf die Gemütlichkeit eben halt doch nicht so schaurig kulturell sein mag.
Oder doch?
Oder nöd?

fufi hat gesagt…

Und ja doch Orli

Fufi mag ein Gewerkschafter sein, ein Sozialist sogar, aber fufi ist mit Sicherheit KEIN Linksgrünintellektuellkultureller Cüpli-Läppler.

Aber fufi hat ein grosses Herz und ein ebensolches Portemonnaie und offeriert darum allen Kreativen gerne einen Sandkasten, gard links von der Lounge. Und es gibt gratis Sirup und Biberli!

Kommentar veröffentlichen