Mittwoch, 8. Mai 2013

Canonball-run to heaven

Ein paar nicht so ganz orthodoxe Gedanken zum Fest von Christi Himmelfahrt.
von fufi


Once upon a time ....


Genauer gesagt, so in der ersten Hälfte des 18. Jahrhundertz gab’s so eine theologische Mode namens „Physikotheologie“, wo die aufkommende Naturwissenschaft mit der Theologie, nun, ich sag mal gutmenschlich „versöhnen“ und NICHT „vereinnahmen“ wollte.

Da wurde denn unter anderem auch berechnet, wie weit Jesus denn gekommen sei, wenn er damals mit der „Geschwindigkeit einer Kanonenkugel“ in den Himmel aufgefahren wäre.

 

Mal ganz abgesehen davon, dass er mit DIESER Langsamkeit die Erdanziehung denn gar nicht hätte überwinden können. Aber auch dann hätte er’s nicht allzuweit gebracht und würde heute nämlich irgendwo zwischen dem Saturn und dem Uranus rumdümpeln.


Im siebten Himmel!


Tja, Mohammed hat da den besseren Teil erwischt.
Im Sinne des damals hochmodernen geozentrischen Weltbildes befindet der sich nämlich in der siebten Spähre und also 2'900'000'000 km weit weg auf dem Uranus, was ja sinngemäss „Himmel“ bedeutet.

 

Bloss: der Himmel planetarisch als Uranus verstanden ist ein sogenannter „Eisriese“
DA wachsen keine Trauben und so, und die Jungfrauen, wenn es sie denn gibt, dürften sozusagen naturgemäss recht frigide sein.
Aber vielleicht wird er dort auch nur tiefgefroren, bis zum jüngsten Gericht. Oder so?


Der Koloss in der Lotosblüte


Ganz abgesehen davon, wie eine Lotosblüte unter dem Gewicht eines in sich selbst ruhenden Fleischklosses überleben soll,

 

so bleibt doch immerhin noch das klitzekleine Problem vom Grossen Nirvana!
Om Om Om Om Om Om Om Om Om Om Om Om Om ??????
Weil, DA weiss ja eh niemand, wo und was DAS denn überhaupt sein soll!
Nicht mal ein gewisser Kurt Cobain, denn weil eigentlich sollte ja keiner mehr zurückkommen, aus dem Nirvana, schon rein definitionsgemäss.
DAS soll nämlich eine Reise sein, wo der, der sie tut, nachher NICHTS zu erzählen hat.
NICHTS und grad GAR NICHTS! sozusagen!


COUGARs, MILFs und das Geheimnis der Wiedergeburt


Und weil einige halt die richtige Abzweigung zum Nirvana verpassen - KEIN Wunder, wenn niemand weiss, wo das Zeugs denn eigentlich ist - aber jedenfalls müssen DIE dann scheinz zurück zum START.
Und da gibt’s so ne abstruse Theorie, wonach diese armen verirrten(!!) Seelen denn sogar ALLES was grade kopuliert sehen, und sich dann für so ein mütterliches Ei entscheiden, wo sie reinschlüpfen wollen, und das denn auch ganz schnelle tun.
NEIN, ich verstehs nicht wirklich, weshalb so ne arme Seele als, zum Beispiel, als Nacktmull wiederkommen will. Schon etwas pervers, oder nöd?

 

Aber so humanoidistisch betrachtet würde damit wenigstens der Ödipus-Komplex erklärt!
Und vielleicht sogar auch der Penisneid?



In DIESEM Sinne wünsche ich euch allen ein schönes, langes Auffahrts-WE!


J




fufi am 8.5., 19:45
@Orlando
Also irgendwie find ich den tätowierten Dickwanst noch um Klassen hässlicher, weil nämlich auch noch sowas von nicht-natürlich!
Und ich wünsch dir was, mit einem Bild vom Sternmull!


Und der Schternmull hält nämlich einen recht tierischen Rekord:
KEIN anderes Lebewesen ist schneller beim Entscheiden, ob irgendwas "essbar" sei und das Zeugs danach auch noch zu fressen.
Heisst: Wenn DU noch über dein Chäschüechli nachdenkst ist's schon längst weg, wenn in der Lounge Schternmülle leben täten!


fufi am 12.5., 14:45
Nicht schlecht, Auguste, der mit dem Kiesel, bist ein schlaues Wiesel!

Aber von wegen ob die denn wirklich sooo schampar bunt sind?
Nun, ich kenne einige von denen, Männli und Weibli, und die sind mehrheitlichstens mindestens ebenso bünzlig wie die Heteros, soweit die denn bünzlig sind.
Oh nein: KEINE „Farbtupfer“ sondern grau in grau, und einige davon tief schwarz-braun. Und das NICHT nur im Darkroom!

Und von wegen dem Heiraten und so:
Ich meine, wir müssten langsam eh unterscheiden zwischen „standesamtlich verpaart“ und „kirchlich verheiratet“. Es soll nämlich nicht wenige Heteros geben, wo sich lieber „registrieren“ lassen möchten, als sich zu „verheiraten“.
Wobei es aber auch solche geben soll von da drüben, wo ihren Bund denn auch gerne vor so nem Gott tun möchten.
Und ehrlich gesagt: Sollen sie es doch tun, das geht mir doch sowas an der Leber vorbei!
Gegenteilig! Aber darüber mag ich jetzt nicht streiten.

Da bleibt bloss noch die Frage nach den Kindern, was ja zumindest für die Weiblein keine Frage ist. Ihr wisst schon: DIE kommen schon dazu, manchmal sogar natürlicherseits, und die Kinder gehören ja eh zur Mamma!
Mit den Männern wird’s etwas diffiziler.
Aber so als Richtschnur:
Wenn die Kinder VOR dem Outing da waren, nun denn!
Danach wird’s mehr als grenzwertig!

Oh ja, ich bin GEGEN die Adoptionsmöglichkeit!

Und noch VIEL PERVERSER ist, was da die SIR ELTON JOHN mit IHREM MANN gemacht hat, wo nämlich IHR MANN ein paar mal in ein Fläschchen gewichst hat, und dann eine Leikuh zum Austragen seines Wichses bezahlt hat.
SIR ELTON JOHN, ihr Mann und ihr zweites gemeinsames Kind!
Und heute gelten SIR ELTON JOHN und sein Mann offiziell als ELTERN von 2 Kindern! Wääcckk!


fufi am 12.5., 17:30
Und noch was von wegen den kieseln und Steinen und so:
Oft sind nämlich die aussen Unscheinbarsten, die innendran am Schönsten!





45 Kommentare:

Orlando hat gesagt…

Zum Nacktmull: Fast möchte man an dem lieben Gott zweifeln, der so etwas Hässliches geschaffen hat.

Aber nur fast.

fufi hat gesagt…

Und schon wieder bist's DU, ORLI, wo in den Genuss eines der seltenen fufi-Online-Kommentare kommt.

Merke als ganz besonders auf:

Die Hässlichkeit liegt im Auge des Betrachters!

fufi hat gesagt…

Und weil ich schon wieder online kommentieren darf:

fufi das foton haut jetzt ab in sein schwarzes Loch zu erquickendem Schlaf!

Ich wünsch euch was!

Orlando hat gesagt…

Na gut, Mulle gehören in den Tierheimen vermutlich zu den Ladenhütern.

Und hier: Warum Schwule kritisieren fast noch ein unverzeiuhliches verbrechen ist als Steuern hinterziehen:

http://www.spiegel.de/wirtschaft/attacke-gegen-keynes-fergueson-entschuldigt-sich-a-898155.html

Dabei ist Fergusons Gedanke gar nicht so abwegig: Keynesianismus heisst, jetzt das öffentliche Geld auszugeben und sich zu überschulden, damit die Krise ein paar Branchen weniger hart trifft. Deshalb hat die Stadt Zürich bspw. alle mittelfristig geplanten Bauvorhaben seit 2008 vorgezogen, deshalb überall die Baustellen. Antizyklische Investitionspolitik. Was nach gesundem Menschenverstand tönt, ist in Wahrheit eine planwirtschaftliche Schuldenmacherei auf dem Buckel der nächsten (nicht nur Politiker-, sondern vor allem Steuerzahler-)Generation. Nur damit es uns jetzt etwas besser geht, damit wir etwas weicher landen,nachdem wir fast 10 Jahre in Saus und Braus gelebt haben, hinterlassen wir einen Schuldenberg und lähmen dabei auch die finanzielle Gesundheit und damit die Handlungsfähigkeit des Staates wenn der nächste Aufschwung kommt. Dann müssen wieder die Bürgerlichen ran und die Sauerei aufräumen und werden von allen als "Kaputtsparer" bezeichnet.

Interessant ist nun Niall Fergusons These: Als Schwuler denkt Keynes nicht an Nachkommen und an die Zukunft, sondern vor allem hedonistisch an den Spass, den man im Jetzt haben kann. Wie sagte Keynes doch: "Auf lange Sicht sind wir alle tot": Das erinnert an das barocke "lasst uns fressen, lasst uns saufen, denn morgen sind wir alle tot".

Keynes ist ein Heiliger vor allem der Linken (sofern sie sich bemühen, überhaupt etwas von Marktwirtschaft zu verstehen). Er liefert Ihnen das Fundament für einen Ausbau der Staatsmacht in allen Lebensbereichen - oft verharmlosend "Service public" genannt in unseren Landen.

Und hier ist die Überschneidung: Schwule und Linke denken in ihrem uneingeschränkten Materialismus nicht an ein Morgen, an die Zukunft der Kinder, sie wollen lieber im Heute etwas Spass haben, uneingedenk der Konsequenzen.

Ferguson gebührt ein Orden, dass er das Offensichtliche ausgesprochen hat. Blamabel, wie er sich jetzt entschuldigt. Na ja, der Gedanke ist ja jetzt da draussen. Das ist das wichtigste.

fufi hat gesagt…

Sag mal Orli, mit deiner linken Schwulophobie:
Hast's denn schon mal mit einem Psychiater versucht?
Wennste Glück hast, kriegste sogar ne IV-Rente!

Orlando hat gesagt…

Sie ist erstens nicht links (ich stehe eher rechts) und zweitens keine "Phobie". Ich habe viele Male betont, dass mich die Sexualtät der Leute kein bisschen interessiert. Wo einer seinen Schniepel hineinhält, ist vermutlich sogar Gott egal. Aber nicht egal ist, wenn uns diese Lebensform (freie Entscheidung) als gleichberechtigt oder sogar ehewürdig verkauft wird, wenn Toleranz eingefordert wird und unseren Kindern schon im Kindergarten gezeigt werden soll, dass man auch homosexuell sein soll - und ein Klima geschaffen wird, wie du es gerade tust: dass man darüber nicht einmal mehr einen Witz machen kann, weil jemandes Gefühle verletzt und er sich infolgedessen diskriminiert fühlen kann. Ein Klima, in dem es Denk- und Redeverbote gibt, wo ein heuchlerisches, politisch durchwirktes Dogma den 95% Normalen Vorschriften machen will, was sie zu denken und sagen haben.

Frage: Wieso hat denn das Aids-Virus besonders unter Homos gewütet? Nein, nicht weil es von Gott gesendet wurde, denn schützen hätte sich jeder können, wie die Heteros ja auch - nein, sondern weil die Schwulen eben nicht nur besonders extreme und (im viralen Sinn selbst-geführdende) Praktiken aneinander ausüben und eine dazu passende anything-goes-anytime-and-with-anyone-Promiskuität an den Tag legen. Von nichts kommt nichts. Wir normalen sexuell aktiven Menschen, die unser Leben nicht gerade so intensiv auf die Befriedigung dieser einen Lust ausrichten wie die, die wir uns verlieben, schmusen und vor dem Einschlafen schnell noch eine Runde bumsen, machen uns da gar keine Vorstellung.

Man könnte jetzt argumentieren, deshalb sei es wichtig, dass auch Schwule stabile Lebensgemeinschaften bilden und ein bürgerliches Leben in Zweisamkeit führen können. Ja, das sollen sie meinetwegen auch, bin ich absolut dafür. Da steht ihnen ja niemand im Weg. Aber Kinder können sie nunmal nicht haben und die Ehe ist für Mann und Frau. Sorry folks!

Ein Rollstuhlfahrer kann nunmal auch nicht Profifussballer werden.

Tiger hat gesagt…

Wenn Du, Orlando, wie Du ja sagst, Schwule kennst, dann weisst Du, dass längst nicht alle davon promisk sind und sich in Darkroomschwulenbars herumtreiben.Im Gegenteil, das ist eine absolute Minderheit. So, wie auch, Feministinnen aufgepasst, Kunden von minderjährigen Prostituierten und Besucher des Strassenstrichs zu einer sehr kleinen Minderheit gehören.

Nein, die meisten Schwulen sind normale Menschen, langweilig, zuweilen dumm, zuweilen borniert, zuweilen gebaren sie sich hipsterisch, zuweilen bünzlig. Es gibt Schwule unter Bankdirektoren, Stadtangestellten, im Firmenkader, unter den niedrigen Angestellten, unter den Ärzten, Lehrern, Ingenieuren, Helikopterpiloten, PR-Experten, Werbern, Werbeopfern, Verkäufern, Käufern, Schalterbeamten, Kondukteuren, Tramführern, Strassenbauarbeitern, Tänzern.

Vergiss nicht, dass die Schwulen sich vor HIV genau so schützen können wie die Heteros. Sie tun es leider nicht genug, aber gemessen daran, wieviele Schwule es gibt (in der Schweiz sicher über eine halbe Million, mithin also mehr, als in Zürich Leute wohnen) gibt es nicht viele HIV-Infektionen.

Und noch was: Lesben haben kein HIV-Problem, obwohl sie in Deiner Optik wohl genau wie die Schwulen anyone-anytime-fuck-as-you-want sind.

Ob Schwule Kinder adoptieren können sollen oder nicht, sollte in meiner Sicht aus der Optik der Kinder entschieden werden. Ein kleines Kind, das der Enge und der Langeweile und Lieblosigkeit eines Kinderheims entkommen kann durch Adoption, das interessiert es sicher nicht, da bin ich total sicher, ob die Adoptiveltern nun schwul sind oder Hereros. Und es interessiert sich auch nicht, ob sie verheiratet sind oder nicht.

Kinder kriegen, adoptieren und haben einerseits und verheiratet sein anderseits sollte man total voneinander trennen. Die Familie gibt es nicht mehr, die "gute" alte. Sie war, auch hier haben die Feministinnen Recht, wohl immer zumeist einfach eine langweilige Zwangsgemeinschaft. Ich bin überzeugt davon, dass aus Patchworkfamilien tendenziell (d.h. statistisch) die besseren Menschen hervorgehen. Soziologen, Forschung bitte.

Dass Schwule heiraten können sollen, finde ich allerdings unnötig, allerdings aus ganz anderen Gründen. Heiraten ist in meinen Augen eine schlechte Idee. Die rechtlichen Leitplanken, die es einer Lebensgemeinschaft gibt, kann man mittels Verträgen nachbilden. Ich bin absolut dafür, dass dafür Standardverträge ausgearbeitet werden, die in ihrer Tragweite über die heutigen Eheverträge hinaus gehen. Aus diesem Grund finde ich, dass Schwule und Lesben nicht "heiraten" können müssen, schon heute nicht, denn sie können sich solche Leitplanken ja basteln, wenn sie wollen.

Und noch ein Letztes: Sollen Homopaare Kinder machen dürfen? Mit künstlicher Insemination, Leihmutterschaften etc.? Ja. Neugeborene Kinder sollen nach ihrer Geburt während einer kurzen Zeit mit wenig Aufwand zwischen Eltern übergeben werden können, in meinen Augen. Sie gehören ja nicht ihren Eltern sondern sich selbst bzw. in der Optik Orlandos Gott.

Soo, Leute, mit diesen Zeilen habe ich mein bisher eher schwammiges Bild von Elternschaft und Ehe etwas genauer ausgedeutscht. Ich denke, dabei bleibe ich und ändere nur noch Details.

Geholfen bei diesem Entscheidungsprozess hat mir Orlando, Katharina und diverse andere aus dem Mamablog. Kleine Verbeugung.

Anonym hat gesagt…

hmm..., die amüsanteste und hinterfotzigste art sich mit der homosexualität auseinanderzusetzen liefert "little britain's" daffyd thomas, der dorfschwule aus llanddewi brefi. leicht überkandididelt und zerissen wegen ihrer einzigartigkeit in grösserer zahl als man gemeinhin vermuten würde wird in diesen kleinen sketchen den schwulen ihre relative bedeutungslosigkeit, die sie mit dem überwiegenden rest der menschheit teilen müssen, gnadenlos vor augen gehalten.

sie sind im grunde genommen nur ein etwas bunterer kiesel im bachbett voller kiesel und so sollte man auch mit ihnen umgehen. solange es neben den toiletten im migros-kafi noch keine "dark-rooms" hat, ist die hiesige welt doch noch ziemlich im lot.

auguste - zungenküsse in der öffentlichkeit sind ein zeichen von tiefer unsicherheit - auch bei heteros.

Orlando hat gesagt…

Nur kurz: Man (auch ich) sollte aufhören, ständig von der Schwulen zu reden, sie sind eine Quantité négligeable, oder wie August sagt: Kiesel unter anderen Kieseln.

Das Problem ist, dass sie medial verstärkt selber nicht aufhören, aggressiv ihre Agenda zu pushen, freudig unterstützt von den "progressiven" Herolden einer neuen perversen Sozialutopie, die auf die Zerstörung aller tradierten Werte auf ist. Man kann keine TV-Serie mehr gucken ohne irgend eine Tunte, die mir da vorgeführt wird mit drohendem Finger, dass ich dummer, rückschrittlicher, potenziell intoleranter Zuschauer dies gefälligst als gleichberechtigt akzeptieren soll.

Das ist ja das Groteske: Dass Parlamente gegen die wahre Haltung ihrer Völker entscheiden, dass ein Mann einen anderen Mann heiraten können soll, während eine Finanzkrise und die Folgen einer falschen Migrationspolitik im grossen Ausmass das Leben der Menschen bestimmen - die den ganzen Scheiss ausbaden müssen, welche die Classe politique ihnen einbrockt.

fufi hat gesagt…

Ach weisst du Orli, so in ein paar Jahren werden die LesboSchwulen derart was von integriert sein, dass sich KEIN Medienschaffendes mehr darum interessieren würde, weil dann sich nämlich KEIN müdes Schwein sich dessen Themas wegen auch nur auf die linke (grins!) Seite wälzen würde.

Und hey, denk dran: Live and let die!
(IMHO einer der schlechtesten, im Phall!)

Tiger hat gesagt…

Classe politique eingebrockt... ja, und wer macht diese classe politique aus? Zu einem grossen Teil die wählerstärkste Partei der Schweiz, die

/schalmeienklängeON

SVP

/schalmeienklängeOFF

Dass Homos keine quantité negligeable sind, habe ich ja neulich angemerkt, aber anscheinend hast Du das nicht gelesen.

Orlando, der Write-Only-Commenter.

Orlando hat gesagt…

@Tigri:

Ich wollte dir eigentlich die Peinlichkeit ersparen und auf deine Mutmassungen nicht eingehen. Also, nun tue ich es doch:

wieviele Schwule es gibt (in der Schweiz sicher über eine halbe Million, mithin also mehr, als in Zürich Leute wohnen)

Falsch. Zum Vergleich die Zahlen aus seriösen Erhebungen aus den schwulen USA: 3,5%*. Das wären in der Schweiz also 280 000 Personen. Und selbst, wenn sich diese in einer Umfrage als homosexuell bezeichnen, heisst das noch lange nicht, dass sie vor Gott dem Allmächtigen (bekannt aus der Bundesverfassung) "vermählen" möchten. Im Gegenteil, ich möchte wissen, wie viele dieser knapp 300 000 Personen überhaupt ihre gelobte Sexualität leben, bzw. von ihren gelobten progressiven Rechten Gebrauch machen. Antwort: 695 eingetragene Partnerschaften (ganze Schweiz, 2012**). Wir reden also - wenn es um die Anzahl Leute geht, die schon jetzt alle rechtlichen Mittel zur zweisamen rechtlichen Aneinanderbindung ausschöpfen und vermutlich am Ehesten den Wunsch verspüren, eine homosexuelle lebenslange "Ehe" eingehen zu wollen - von gerade Mal 0.0086875% der Gesamtbevölkerung.

0.0086875 Prozent! Eine Zahl zum Auswendiglernen.

Und für diese minoritäre Interessengruppe sollen wir 12 000 Jahre Kulturgeschichte und gelebte Werte über den Haufen werfen? Dass ich nicht lache!

*http://williamsinstitute.law.ucla.edu/wp-content/uploads/Gates-How-Many-People-LGBT-Apr-2011.pdf
**http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/01/06/blank/key/07.html

Ja, so arbeiten wir Nicht-Ingenieure. Total chaotisch, nicht?

Orlando hat gesagt…

@Fufi: Ja, "LIve and let die" ist Kulturuntergangskitsch, passend zu dem dekadenten Unfug, den die 68er Generation eben so zu verantworten hat. Vor Gott und vor der Geschichte.

James Bond hats bekanntlich überlebt. Während einige Linke noch heute im Destruktionsmodus dieser Zeit steckengeblieben sind.

@Auguste: Wenns nur um Zungenküsse ginge! In meinem Fitnessclub tummeln sich ja die Schwulen, als hätten sie das männliche Körperbewusstsein erfunden. Nun, mit dem Gegaffe in der Dusche kann ich leben, was mir auf den Keks geht, sind drahtig-hyperklischierte zürcher Urbanoschwüppel, die ihre "Warmheit" bei aller sich bietenden Gelegenheit auch noch zelebrieren müssen und im Brausebad ungeniert schäkernd herumtollen. Widerlich! Die Sauna meiden normale Kerle wie ich ohnehin schon, weil die sich dort breitmachen. Da werden selbst unbefangenste Männer zu kommunen kleinen Schwüppelrassisten. Ganz einfach.

Orlando hat gesagt…

p.s.: Ich befürworte - nachdem es ja schon Frauen- und Männertage in der Sauna gibt - getrennte Homo- und Heterotage. Mit freundlichen Grüssen, ein geplagter Zürcher Bürger.

Orlando hat gesagt…

Hm, grmbl: Korrigendum - da es ja jeweils zwei Personen sind, beträgt der Anteil homosexueller Individuen, die potentiell eine Ehe schliessen möchten, an der Gesamtbevölkerung: 0.017375 %.

My bad, apologies.

Orlando hat gesagt…

Nein, Himmel! Sorry, diese Zahlen sind falsch. Es handelt sich nicht um Bestände, sondern um jährliche Neueintragungen. Um die jährlichen Partnerschafts-Auflösungen bereinigt waren somit Anfang 2012 in der Schweiz 4972 gleichgeschlechtliche Partnerschaften eingetragen. Dünkt mich jetzt noch viel, wenn ich ehrlich bin.

Die fragliche Gruppe (rund 10 000 Personen) entspricht dann 0,125 Prozent der Bevölkerung.

Also keine Spur von der Stadt Zürich, sondern etwa soviele Menschen, wie in Männedorf (höhö) am Zürisee.

Tiger hat gesagt…

Ah, fufi, noch etwas zum Luftdruck: Du sagst ja, dass die Siedetemperatur pro 300m Höhe um ein Grad sinkt. Auf 2400 m Höhe, in Machu Picchu, siedet das Wasser also nicht bei 100 Grad sondern schon bei 92 Grad. Spaghetti kochen dauert also länger als bei uns, weil sie dort länger gesotten werden müssen.

Tiger hat gesagt…

Orlando, mit dem Anteil von etwa 10% an der Bevölkerung, meine ich nicht diejenigen, die eine eingetragene Partnerschaft eingehen, damit meinte ich ganz einfach die Homosexuellen. Und das sind wahrscheinlich deutlich mehr als es die Stadtzürcher sind. Wahrscheinlich sind es etwa so viele, wie es Kantonalzürcher sind OHNE die Stadtzürcher.

Das wären also nicht nur die Männedorfer. Auch die Hombrechtiker, die Stäfner, die Uetiker, die Meilemer, die Herrliberger, die Erlenbacher, die Küsnachter, die Zolliker und so weiter und so fort.

Ausserdem: Auf dem Mt. Everest ist der Luftdruck so tief, dass das Wasser bei 70 Grad kocht. Da wird kein Spaghetto gar.

Tiger hat gesagt…

Was wohl der Hauptgrund ist, warum die Mt.-Everest-Spitze als ungastlich bezeichnet wird.

Orlando hat gesagt…

Wie kommst du bloss auf diese Zahl? Tz tz tz.

Ich habe dir hier ein paar: Overall, 95.0% of girls and 96.2% of boys described themselves as predominantly heterosexual; 1.4% of girls and 1.7% of boys as predominantly homosexual or bisexual; (...). The reported prevalence of homosexual attraction (girls: 2.0%; boys: 2.9%) exceeded homosexual fantasies (girls: 0.4%; boys: 0.5%) and affiliations (girls: 0.3%; boys: 0.5%).

Also, über die amerikanischen 3,5% kommen wir kaum heraus. Nicht mal bei den doch so "sexerimentierfreudigen" Teenagern! Gut die Befragung von 4200 Jugendlichen liegt zehn Jahre zurück. Aber ich glaube nicht, dass sich seither Wesentliches verändert hat...

Quelle: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12710652

Ausserdem: ist für dich jeder, der mal mal vor einem Freund gewichst hat bisexuell, oder jeder der einen Steifen in der Dusche nach dem Turnen bekommen hat, ein Schwuler? Jede eine bisexuelle Lesbe, die mal ihre Busenfreundin zungengeküsst hat?
Ich weiss ich weiss, aber man muss in diese pubertären Niederungen heruntersteigen, um solche weit übertriebenen Claims zu widerlegen.

Da man sich hier und andernorts ja seit je geweigert hat, eine handfeste und allgemeingültige Definition von Homosexualität und der Gründe für dieses Verhalten zu erarbeiten – wegen des Denkverbots, da darf man nicht forschen, nicht hinterfragen, keine Kritk üben! - müssen wir jetzt halt über die konkreten Zahlen gehen, um das Phänomen zu begreifen.

Tiger hat gesagt…

Die Claims sind nicht weit übertrieben. Deine Zahlen sind weit untertrieben. Sehr weit verbreitete und weitherum akzeptierte Zahlen gehen von mindestens 5%, eher von rund 10% Homos in der Bevölkerung aus.

"predominantly hetero" beginnt schon bei 51% hetero. Wer also einen Bianteil in sich trägt, der ist kein Heti. Ziemlich simpel. So betrachtet gibt es eigentlich nicht so viele Heterosexuelle oder Homos. Alle sind in unterschiedlichem Mass Bi.

Ich kenne mein Mass. Klein, aber >0.

Was Du "pubertäre Niederungen" nennst, nenne ich "Experimentieren". Ist ziemlich verbreitet.

Denkverbot gibt es für mich keines. Ich darf denken, was ich will. Auch in Bezug auf die Homosexualität. Wenn Du aber für jeden Menschen definieren willst, ein für alle Mal, ob er homo, bi oder hetero ist, dann machst Du es Dir unmöglich. Erstens ist diese Definition zu einer gewissen Zeit unmöglich, zweitens ändert sie über die Zeit. Katharina war vielleicht als Heterofrau angelegt, wer weiss.

Ich denke, dass die sexuelle Orientierung sich für jede Person zu jeder Zeit auf einem Kontinuum von 0 bis 100 bewegt, von total unhomo bis zu exklusiv homo. Elton John ist hier wohl so bei 90%, der Tiger bei 0.4%, Katharina bei 95% oder so. Es ist wahrlich nicht so schwierig, wenn man einmal die Existenz von Kontinuen zulässt und nicht verbreitet, dass die Leute ENTWEDER in die riesengrosse Schublade der Hetis, die klitzekleine der Bis oder die leicht grössere der Homos gehören. Diese Vorstellung ist ganz einfach falsch und veraltet und dass sie Orlando vertritt macht sie kein Pitz richtiger.

Orlando hat gesagt…

Sehr weit verbreitete und weitherum akzeptierte Zahlen

Wo? Welche Zahlen? Woher hast du die?

wenn man einmal die Existenz von Kontinuen zulässt und nicht verbreitet, dass die Leute ENTWEDER in die riesengrosse Schublade der Hetis, die klitzekleine der Bis oder die leicht grössere der Homos gehören.

Das machen die ja selber! Ich doch nicht. SIE wollen ja als das (was dann scheinbar ein unabänderliches Schicksal ist) wahrgenommen werden, Sie machen das zu ihrer "Identität", SIE fühlen sich ja diskriminiert, SIE wollen sich dadurch ja Rechte ableiten! Ich doch nicht!

Mir recht, wenn man diese Kategorien als künstlich einstuft. Im Minimum kann man ja wohl sagen, dass man nicht zgleich hetero- und Homosexuell sein kann, oder? Da scheitert eben schon die Logik. Feige weichen dann aus und sagen Müll, wie "wir sind halt alle irgendwie ein bisschen bi".

Und währenddessen bricht ja jeglicher wissenschaftlich brauchbare Nachweis, dass es sich um irgendetwas anderes als ein reines willensgesteuertes Verhalten handelt, in sich zusammen.

Was mich aufregt: Dass im Rahmen des scheinbar greifenden Diskriminierungsschutzes Wände aus Tabus errichtet werden, verblüffend ähnlich wie bei ECHTEN Minderheiten, wie z.B. Antisemitismus, Behinderten, schwarzen Minderheiten etc. Das ist historisch und vor diesem Hintergrund geradezu geschmacklos, finde ich.

Und dass man solche ungeheuerlichen Widersprüche der LGTB-Aktivisten nicht hinterfregen darf, ausser anonym so wie ich hier, ohne von der PC-Inquisition des behüteten Meinungsmainstreams in eine dunkelbraune Ecke gedrückt zu werden - von diesem Misststand will ich gar nicht erst anfangen...

Anonym hat gesagt…

Researchers determining the prevalence of homosexuality in nationally representative samples have focused upon determining the prevalence of homosexual behavior, ignoring those individuals whose sexual attraction to the same sex had not resulted in sexual behavior. We examine the use of sexual attraction as well as sexual behavior to estimate the prevalence of homosexuality in the United States, the United Kingdom, and France using the Project HOPE International Survey of AIDS-Risk Behaviors. We find that 8.7, 7.9, and 8.5% of males and 11.1, 8.6, and 11.7% of females in the United States, the United Kingdom, and France, respectively, report some homosexual attraction but no homosexual behavior since age 15. Further, considering homosexual behavior and homosexual attraction as different but overlapping dimensions of homosexuality, we find 20.8, 16.3, and 18.5% of males, and 17.8, 18.6, and 18.5% of females in the United States, the United Kingdom, and France report either homosexual behavior or homosexual attraction since age 15. Examination of homosexual behavior separately finds that 6.2, 4.5, and 10.7% of males and 3.6, 2.1, and 3.3% of females in the United States, the United Kingdom, and France, respectively, report having had sexual contact with someone of the same sex in the previous 5 years. Our findings highlight the importance of using more than just homosexual behavior to examine the prevalence of homosexuality.

Source: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/7611844

Anonym hat gesagt…

The American Academy of Pediatrics stated in Pediatrics in 2004:

Sexual orientation probably is not determined by any one factor but by a combination of genetic, hormonal, and environmental influences. In recent decades, biologically based theories have been favored by experts. Although there continues to be controversy and uncertainty as to the genesis of the variety of human sexual orientations, there is no scientific evidence that abnormal parenting, sexual abuse, or other adverse life events influence sexual orientation. Current knowledge suggests that sexual orientation is usually established during early childhood.

Orlando hat gesagt…

That's exactly the sort of distortion created by activists in order to conceal the fact, that only a very small margin in society is at question here.

1) wo ist die Kategorie der Bisexualität im ersten Text?

2) Wenn ein Teenager mal ins einem Leben das Schnäbi eines anderen Mannes berührt hat (=homosexual behavior since age 15), dann gilt er jetzt das Leben lang als schwul nach dieser Rechnung, oder was? Das ist leider total unseriös.

3) there continues to be controversy and uncertainty as to the genesis of the variety of human sexual orientations period! That includes, or at least does not exlude, the powers of mere free will. Wie kann man also hinstehen und diese seine Orientierung zum alles bestimmenden Identitätsmerkmal machen und daraus Rechte ableiten wollen? Als Jude, als Schwarzer oder mit einer Behinderung wird man geboren und das kann man mit harter wissenschaftlicher, forensisch sauberer Beweisführung nachweisen.

Das ist einfach alles zu ungenau und zu nebulös. Wie vieles andere im Leben auch. Deshalb: ein Kiesel wie andere auch.

@Fufi: Es geht die "an der Leber vorbei", wenn sich Mann und Mann vor deinem Gott vermählen wollen, aber du findest es "grenzwertig" und "pervers", wenn Elton Johns Partner sein Kind (es ist biologisch und rechtlich sein Kind!) bei sich aufnimmt? Hä?

Orlando hat gesagt…

Da sieht man wieder mal, wie die Linken beim Staatsfernsehen funktionieren:

SRF verfälscht Berichterstattung in Fussballspiel - manipulierte O-Töne aus politischen Gründen

http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/stadt/SRF-macht-aus-Stille-FanGesang/story/23605854

Und was haben diese Idioten dazu zu sagen:

«Um den Beitrag möglichst attraktiv zu gestalten, wurden die Fan-Gesänge nachträglich in die Zusammenfassung hineingeschnitten."

Eine potemkinsche Lärmkulisse. Aus Attraktivitätsgründen. Die Wirklichkeit ist drum nicht attraktiv genug. Wenn 30 000 Fussballfans aus politischen Gründen schweigen, darf dies der TV-Zuschauer nicht erfahren.

Dieser Entscheid wurde unter hohem Zeitdruck gefällt.

Weil keine Zeit mehr blieb, Archivtöne hervorzuholen und über das Filmmaterial zu legen? "Aus Zeitnot mussten wir leider vorsätzlich manipulieren". Was, wenn keine Zeitnot bestanden hätte? Hätte man dann der Attraktivität halber auch noch den Spielverlauf am Bildschirm neu erfunden?

Selbstverständlich bildet SRF am Fernsehen die Wirklichkeit ab, Manipulationen von Bild und/ oder Ton sind nicht zulässig.

Dann sollte man die Verantwortlichen fristlos entlassen!
Ich meine, welchem Redaktor kommt es in den Sinn, dem Fernsehzuschauer aus seiner (des Redaktors) Sicht unerwünschte Geschehnisse in der Wirklichkeit zu unterschlagen, ja sie vorsätzlich zu verfälschen, damit der Zuschauer nicht erfahre, was WIRKLICH passierte?

Ein Skandal erster Güte!

Es wird jetzt spannend, zu sehen, wie die linken Staatsfernsehleute veramlosend und vernütigend behandelt werden von ihren Berufskollegen in der Mainstreampresse.

Br-Igitt!-e hat gesagt…

aber die linken sind doch mehrheitlich gegen das hooligankonkordat, orlando?

du kommst mir ein wenig vor wie das cyber-pendant zu diesen einsamen und verbitterten, alten männern, die nur noch auf ihrem bänklein sitzen und vor sich hin schimpfen - egal ob ihnen jemand zuhört oder nicht und egal ob das geschimpfe irgendeinen sinn ergibt oder nicht.

geh wieder mal weg von deinem computer, lass dir die sonne ins gesicht scheinen und riech an den blumen am wegesrand!

Orlando hat gesagt…

Aber ich habe doch Zuhörer: zum Beispiel dich. Und all die anderen (frag Fufi, wieviele es sind), die hier regelmässig hineinschauen und sich ihre tägliche Portion Orlando holen.

Ja, das Problem beim linken Staatsfernsehen ist, dass sie so links und etatistisch überheblich sind, dass sie nur überlegen: Fussball? Hooligans? Das müssen ja rechtsextreme SVP-Proleten sein. Denen bieten wir sic sicher kein Podium!

So wie man Blocher auch immer nur vor Treichlern und bei lauten Stellen seiner Reden im Albisgüetli zeigen darf beim Staatsfernsehen. Der ist ja das Böse, den darf man nicht beim Opernball oder bei einer Kinopremiere zeigen.

Blümlein schnuppern, kann ich, wenn ich pensioniert, müde und intellektuell schlaff geworden bin (also so wie du im Geiste). Jetzt ist Zeit, zu kämpfen.
Und da ich für mein Geld arbeite (stell dir vor! das ist nicht wie in euren Sozialberufen, wo man ein bisschen Kaffee trinkt und redet und darüber einen Bericht verfasst) muss ich meinen Kampf auf dieses gemütliche Bänklein hier beschränken. Auch, weil ich kaum Zeit haben ein eigenes aufzustellen und zu betreiben.

Dass dich das stört und du lieber hättest, dass Ruhe ist...nun ja, das lässt tief blicken.

Schönen Tag und viel Freude beim Sonne tanken und Bäume umarmen.

Br-Igitt!-e hat gesagt…

hö? wie kommst du drauf, dass mich dein geschreibsel stört? ich finds oft recht unterhaltsam, ehrlich! ziemlich verquer und meist recht wirr, aber dadurch auch oft unfreiwillig komisch.

aber sag mal, glaubst du tatsächlich, dass du mit deinem nörgeln, schmähen und zetern hier irgendetwas erreichst? dass irgendjemand dich liest und denkt: "wau! der orlando! der hat's erfasst!"? echt?
das alles ist doch im allerallerbesten falle kontraproduktiv.

und mal ganz abgesehen davon, dass du offenbar doch der einzige hier bist, der tagein tagaus während (und auch nach) der arbeitszeit hier seine langen, langen pamphlete verfassen kann (nur so wegen "da ich für mein geld arbeite") - würdest du diese energie investieren, um wirklich etwas zu bewegen, könnte ja sogar etwas dabei herauskommen.

aber das wäre natürlich nicht mehr ganz so einfach, bequem und sicher wie hier ein wenig am compi die sau rauszulassen.

vor 20 jahren wärst du vermutlich jemand gewesen, der zeitungsredaktionen mit einer flut von leserbriefen eingedeckt hätte: ein zwar nervtötender, aber im grunde harmloser querulant.

so, und jetzt muss ich tatsächlich zurück an die arbeit - und zwar nicht in einem sozialberuf (wie kommst du denn auf die idee?)

bis die tage!

btw: wer ist "blocher"?

Orlando hat gesagt…

Nein, im besten Falle weckt es Widerspruch. So wie bei dir.

Aber tatsächlich: Leute wie ich haben Leser, die einfach gern vorbeischauen lesen und mit einem Schmunzeln weitersurfen. Wir Rechten sind nicht so Gschpürschmi-Solidaritäts-Gedusel-Memmen, die sich bei jeder Gelegenheit auf die Schultern klopfen müssen wie die Linken, und "du auch? ich AUCH!" machen müssen.

auch nach der arbeitszeit
DAS ist aber herzig! Aber hat leider nur Gültigkeit im Leben eines 08.00-12.00, 13.30-17.00-Menschen. Hahaha. Das zeigt natürlich auch den Horizont.

Und noch zurckerallerliebster ist "Querulant". Da stelle ich mir grad so eine ältere Dame im Mantel, die ihren Regenschirm zürnend gen Himmel streckt und über die "Querulanten" zetert, die (ohne das Schild "Rasen betreten verboten" zu beachten) im Gras hocken und Gitarre spielen. Orlando, der reaktionäre Punk, der den Mittelinks-Biedermeier stört...

Da spricht doch eine gute Portion eingemitteter, kleinbürgerlicher Mief aus dir! :-D

However: Es gibt da also jene, die etwas zu sagen haben (ob sie nun Leserbriefe schreiben oder . Und da gibts jene, die nichts wirklich zu sagen haben, aber umso lieber (aus Neid) die ersteren kritisieren. Dasist zwar schwach und recht billig, aber, hey, mir auch recht. Jedem sein Pläsierchen.

Orlando hat gesagt…

@Brigitte: Mittagspause bis 14 Uhr? Uuuuuh. Verwaltungsangestellte? ;-)

Carolina hat gesagt…

Ich dachte eigentlich, wir hätten uns hier mal 'geeinigt' (soweit das möglich ist), dass wir nicht werweisseln und schon gar nicht unterstellen, ob, welchen oder zu welchen Zeiten jemand einen Beruf ausübt - da wir ja alle zur einen oder anderen Zeit unserer Blogsucht frönen. Ich z.B. habe Wochenpläne, die einzigen fixen Zeiten sind viermal die Woche SehrFrühdienst, und einen 'Zweitjob' am einigen Abenden bzw Nächten. Jemand, der Mittagspause um 14.00 hat, Orlando, kann für ein Riesenspektrum an Jobs in Frage kommen. Jemand, der manchmal ständig, manchmal gar nicht mitschreibt, auch. Was soll's?

Brigitte: Habe mal ein wenig zurückgelesen - dachte, ich käme dann darauf, wer Sie sind. Bin ich nicht, aber ich lese Sie gern. Nur eine Ihrer Bemerkungen ist mir übelst aufgestossen: dass Sie Bastien Girod nicht von der Bettkante stossen würden..... Das hat mich schwer enttäuscht (ich weiss, ich weiss, über Geschmack etc. etc. - und wäre ja auch schlimm, wenn wir alle auf dieselben Männer stünden). Ich habe den guten Mann mal im Bundeshaus 'getroffen' und ein arroganterer, humorfreierer und eitlerer Fatzke ist mir wirklich selten untergekommen. Mal ganz abgesehen, dass er so etwas Hinterf..... hat, ist er, wie gesagt, vor allem komplett humorresistent und das gibt einem Mann in meinen Augen den Gnadenschuss. Nicht verwechseln mit unterschiedlicher politischer Meinung (obwohl das so ist). Ich teile mein Bett seit vielen Jahren mit jemandem, der politisch ziemlich wenig mit mir teilt - aber das gibt dem ganzen eine gewisse Würze und schliesst keinesfalls aus, dass man ein Werte- und Ordnungssystem teilt.

Zu Doris Fiala vertrete ich die Meinung, dass sie sich für den Presi-Job tausendmal besser eignen würde als jede Frau Mauch, jeder Herr-Heisse-Luft-Ledergerber und wie sie alle heissen. Aber: sie ist eindeutig in der falschen Partei. Sexyness ist kein Kriterium, sonst könnte ich ja gar nicht mehr wählen gehen......

Anonym hat gesagt…

Selbstverständlich hat Orlando seine Leser. Wahrscheinlich solche wie mich, die die herrschende political correctness unerträglich finden, die aber trotzdem mal was Intelligentes lesen wollen. Und die es (bisher) nicht übers Herz bringen, die üblichen Verdächtigen unter den Rechten zu wählen - auch wenn Köppel mal meinte, Nase zu und durch. Bastien Girod? Attraktiv. Obwohl humorlos gar nicht geht. Ich würde aber auch Paul Rechsteiner jederzeit einem Alfred Heer oder (igitt!) SVP-Fehr vorziehen ...

Orlando hat gesagt…

@Anonym: Danke, Autogramme gebe ich aber erst in der Hölle.

@Carolina: Freut mich, sie wieder mal zu lesen. Echt, jetzt!

Ich wusste ja, dass es nicht lang geht, wenn sich Kerle über Politikerinnen unterhalten, dass auch Kerlinnen sich über Politiker unterhalten wollen werden. Was ich aber nicht begreufen kann, dass Bubiface Girod mit seinem nervigen Sprachfehler die gemüter der Ladys scheinbar in Wallung bringt. Ich meine, nach meiner Wahrnehmung sieht ein attraktiver MANN eher so aus wie Amstutz, Jositsch, Gerhard Pfister, Lukas Reimann, Carlo Schmid, Freysinger auch und vielleicht sogar Zanetti...aber was weiss ich denn schon?

Humorlosigkeit ist übrigens ein eklatantes Markenzeichen der Linken. Irgendwer hat vor kurzem irgendwo geschrieben, man müsse nur mal mit einem Linken über Klimaveränderung, Ausländer, Individualverkehr oder Israel sprechen - dann merkt man sofort, wer dröge, sauertöpfisch und absolut hu-mor-lo-s bis ins Mark ist.

Meine neue Lieblingspolitikerin ist übrigens Marianne Bukert-Eulitz von Bündnis 90/die Grünen: http://www.bz-berlin.de/aktuell/berlin/gruene-wollen-miss-wahl-auch-fuer-weniger-schoene-article1678304.html

Wenn man so aussieht, muss man ja...links werden :-D

Orlando hat gesagt…

@Anonym: Ist doch scheissegal ob sie die wählen oder nicht. Solange sie nicht aus purem "nicht übers Herz bringen" (das bekanntlich links in der Brust schlägt) statt dessen die Linken wählen, ist schon viel gewonnen.

@Carolina: Ich bezog mich gestern, 14.32, übrigens auf Br-igitt-e, die mir Vorhaltungen machte, weil ich hier auch "nach der Arbeitszeit" poste.
Ich finde das aus zweierlei Hinsicht interessant: Sollte man denn nur während der Arbeit in Blogs kommentieren? Also so den Arbeitgeber und letztlich die volkswirtschaftliche Produktivität schädigen? Das lässt tief blicken, und eben auch Rückschlüsse über die Mentalität zu. das sind die Leute, die dann schnell für ein "Recht auf eine Arbeitsstelle" und natüüüürlich satten Lohn für alle fordern. Es sind die Leute, die dnaach trachten, unsere Witschaft zugrunde zu richten und die den Wohlstand, in dem sie baden, ganz offensichtlich verachten. Sie möchten lieber medioker und arm sein, wie unsere Vorfahren.

Carolina hat gesagt…

I'm touched, Orlando!

Zu Ihrem Link: Alles verbieten! Alles abschaffen! Schöne Menschen, reiche Menschen, erfolgreiche Menschen - weg damit. Aus den Augen, aus dem Sinn. Sind sowieso alles Abzocker, Ausbeuter und Asoziale. Und dann überlassen wir die Welt (zumindest die deutsche) mal eine Weile den Marianne Bukert-Eulitz' (bloody hell!), den Petra Pau', den Claudia Roths, den besonders Betroffenen und Mitfühlenden, denen, die ihre moralischen Ueberlegenheitsgefühle auf einem Tablett vor sich hertragen, ja sogar die Deutungshoheit darüber zu haben scheinen, den Tugendwächtern, vor denen mir vor allem in Deutschland graust...... Sorry, aber ich habe gerade letzte Woche auf einer Fortbildung eine Ueberdosis von dieser Nanny-Scheisse aushalten müssen und bin immer noch geladen......
Deshalb, nur deshalb springe ich auf den Namen Girod an - weil er auch einer von der Sorte ist und nur deshalb mein Blut in Wallung bringt.

Amstutz: zu geschniegelt. Jositz: okish. Freysinger: yeah - würde ich auch mit Flagge nicht von der Bettkante stossen...... Und jetzt noch ein Mümpfeli, damit man mich in der Luft zerreissen kann: ich finde als Mann Joe Ackermann ganz nett!

Vielleicht ist Humorlosigkeit nicht das richtige Wort, vielleicht muss es heissen: Selbstironie. Menschen, die über sich selber lachen können, sind relativ rar, finde ich - ich habe mit dem Thema auch Mühe.

C hat gesagt…

Nachtrag: Meine Tochter schlägt vor: Miss Blöd, Miss Hässlich, Miss Schnurrbart, Miss PC.

Nachricht des Tages: Der Wolff übernimmt das Polizeidepartement, Leupi die Finanzen, judihui - das ist sogar dem Tagi suspekt.

Einen schönen Tag allerseits.

Orlando hat gesagt…

@C: Touché, betupft oder berührt? ;)

Abzocker, Ausbeuter und Asoziale - hübsche Alliteration. Vorsicht, dass Ihnen die nicht die JUSO oder die AL klaut.

Ackermann! Versteh einer die Frauen!

Die Nachricht des Tages...mir fehlen die Worte. Sollten sich die Rotgrünen tatsächlich einen verspäteten Aprilscherz erlaubt haben? (Soviel zum Thema Linke und Humor...) Wieviel kann man eigentlich den armen Polizisten NOCH zumuten?

Ich meine, das ist etwa das gleiche, wie wenn ein neoliberaler staatskritischer Sparfanatiker und SVP-Banker wie Matter das Zürcher Sozialamt übernähme...!

C hat gesagt…

O: Berührt bzw gerührt natürlich.....

Fiala! Versteh eine die Männer! ;-)

Orlando hat gesagt…

@C.: How touching.

Ih find's eine Sauerei, was man mit Fiala gemacht hat. Zuvorderst wieder dieser ledrige Schawinski, diese Dooftröte mit dem erhobenen Mahnfinger.

Übrigens: Dass zum Thema Schwulerei weder von Tigri noch vom anonymen LGTB-Aktivisten mehr was kommt, werte ich jetzt einfach mal als Zeichen dafür, dass meine Argumentation so daneben nicht ist. Das ganze Thema strotzt von nebulösen Behauptungen und der ätzende Ativismus geht den Leuten auf die Nerven. Siehe Demos in Paris im Januar - ene neue Volksbewegung. Traurig die Zeiten, wo man Demos veranstalten muss, um das Offensichtliche zu sagen. Vielleicht müssen wir bald auf die Strasse, um festzustellen, dass der Mond in der Nacht und die Sonne am Tag scheint.

Danke, ihr beiden für euer stummes Eingestehen, dass Orlando eben doch recht hat.

Orlando hat gesagt…

Schawinski ist voll von Scheisse und von Bias. Wie ein Gestörter hasst er die SVP und kriegt doch einen Steifen, wenn er gegen die Blochers und Mörgelis abschifft.

Man vergleiche nur mal die beiden letzten Sendungen, eine mit Fiala am 6. Mai und die andere mit Jaqueline Badran eine Woche später.

Während er bei Fiala noch wie ein Junkie auf dem Thema herumreitet und ihr aggrohaft an den Grind wirft "du hast es einfach immer noch nicht verstanden", speichelleckt er die Badran und schmiegt sich mit Komplimenten an sie, wie aussergewöhnlich und glamourös und ein bisschen verwegen (ja, aus seiner schnarchigen Altherrensicht vielleicht) sie sei, weil sie vorvorvorgestern mal aus einem Club geworfen wurde, weil sie drinnen angesäuselt rauchte.

Soll meinetwegen diese ganze stadtzürcher Hippiekacke bei dem Gruppensex betreiben - der Leutschenbach wird schon sehr bald in der Bedeutungslosigkeit seines parallelen Universums versinken.

Anonym hat gesagt…

Ach Orli, Du bist und bleibst halt nur ein Samefag, die dermassen verblödet und borniert ist, dass sie nicht einmal merkt, wenn Statistiken für sich selber sprechen. Etwa dass die Prävalenz der Homosexualität über all die Befragungen und Studien hinweg über viele Länder in etwa 3 -5 % beträgt.

Und? es ändert nichts an deren Rechten. Somit ist ein Austausch mit Dir zu dem Thema müssig, nutzlos und gähnend.

Nebenbei driftet deine Sprache immer mehr auf die stadtzürcher Gosse ab. Entweder zeigt sich immer mehr Dein Wesen hinter der Maske oder die permanente Indoktrination durch SRF zeigt doch seine Wirkung.

Du bist auch ein Samefag, was Deine immer gleichen sexuellen Sprachbilder betrifft. Gruppensex mit Hippiekacke in der Schwulensauna in etwa. Muss ein Trauma sein.

Zum Schawinski: Wer bei dem zum Interview antritt und sich seine schlodrige Teenisprache gefallen lässt, hat sowieso einen an der Waffel.

Carolina hat gesagt…

O, ich habe in den letzten drei Wochen wirklich nur sehr wenig mitbekommen - habe im Schnelldurchgang die Einträge hier nachgelesen und noch einen Haufen Zeitschriften und Zeitungen zur Nachbearbeitung hier liegen.
Da, wo ich war, ist das Thema Daniel Cohn-Bendit heiss diskutiert worden - siehe heute auch Zürcher Oberländer (!), wo, wie in den Diskussionen in Deutschland (ich habe so manches Mal an Sie gedacht, wenn ich die Alt-68er beobachtet habe, dieses für mich schon fast unsägliche Panoptikum), um Nachsicht gebeten und vor allem die Forderung nach Kontext gestellt wurde. Worüber ja in DCB's eigener Partei keinesfalls Konsens herrscht.
Ganz prinzipiell bin ich der Meinung, dass es so sein sollte: dass man diese nachträgliche Tugendhaftsforderungen nicht noch weiter treibt, gerade in Deutschland nimmt das Ausmasse an, die ich mir für die Schweiz wirklich nicht wünsche. Ich habe überhaupt keine Probleme damit, dass jemand eine Vergangenheit hat, falsche bzw aus heutiger Sicht fragwürdige Abzweige genommen hat. Aber ich habe ein grosses Problem damit, wenn sich ausgerechnet die als holier-than-thou gerieren, die ihre eigene Vergangenheiten verklären bzw nicht dazu stehen können, wie übrigens Schawinski oder ein Res Strehle. Und soweit ich sehe, hat sich Doris Fiala ok verhalten - mehr brauche ich für meinen Teil nicht. Die Nachsicht, die man einem DCB entgegenbringen soll, gilt eben dann auch, über Parteigrenzen hinaus, für eine Doris Fiala, einen Christian Wulff, einen Uli Hoeness.
Ich habe zu Schawinskis Hochzeiten nicht in der CH gelebt, aber er ist ein gutes Beispiel für das, was ich gestern sagte: absolut humor- und selbstironie-frei, eitel und voreingenommen. Das trübt leider in meinen Augen alles, was er erreicht hat (anderes Beispiel dafür ist übrigens Joschka Fischer).

Orlando hat gesagt…

Zunächst mal: Ich muss dich enttäuschen, herallerliebstes Anonym, ich poste nur als Orlando.

Was du nicht kapieren willst: Nur weil wir zum Beispiel 29 Prozent Raucher sind, haben wir deswegen noch nicht das Recht, dass unser Verhalten offiziell (und pseudowissenschaftlich hergeleitet) als gesund deklariert wird, wir Kindergartenschülern das Rauchen beibringen, vor dem Richter die Aufhebung aller Rauchverbote fordern und per Gesetz das Recht auf eine unbeschädigte Lunge einfordern können. Capisc?

Dass zwischen Tigris 10 %, deinen anfänglichen 5-10% (jetzt sinds plötzlich nur noch 3-5%, ohne Berufung auf irgendeine Quelle) geschrumpft sind zeugt von grosser Nervosität und nachlassendem Glauben in die eigene Sache. Ein Lügengebäude stürzt in sich zusammen - auch punkto freier Wahl dieser Lebensart.

Drittens ist die Ehe inallen Kulturen und Zeiten ein Bund zwischen einem Mann und (mindestens!) einer Frau und nicht zwischen zwei Personen. Personen ist keine Kategorie. Sonst könnte ich eben auch meine Mutter heiraten und womöglich meinen Hund (der hat nämlich sehr wohl eine Persönlichkeit...).

So'n Quatsch.

Hippiekacke ist ein bestehender Begrff, moron.

@C.: Ich habs gesehen, gestern im Tagi (eine ganze Seite Speichelleckerjournalismus!). Immerhin: DCB nimmt jetzt keine Preise mehr an, weil er sich der Diskussion nicht stellen mag. Er winselt ja: Ich habe doch nur ein bisschen provoziert! - Ja, der Goebbels hat auch nur ein bisschen "provoziert". Arschloch.
Und die linke Selbstgerechtigkeit geht ja noch weiter. Was schreibt dieser Jakob Augstein ("Im Zweifelsfall links") im Spiegel:

Ja, so ist das mit revolutionären Zeiten. Es geschehen da Dinge, die man in friedlicheren - oder verklemmteren? - Tagen "unverantwortlich" nennen würde.

Eine Revolution ohne Exzesse gibt es nicht.

Empörende Sätze, von einem Deutschen verfasst. Denn auch die Nazis verstanden sich als revolutionäre Heilsbringer.

Und natürlich sei in den bösen USA alles noch viel schlimmer.

Anonym hat gesagt…

The samefag is just a butthurt fag who tries to force his opinion, knowing that we deeply care for his valued opinions.

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