Und während wir uns im sicheren Café Philosophque Gedanken über Sinn von Strafen und Gerechtigkeit machen, und finden, dass unsere Gesellschaft auf dem Holzweg sei, wenn sie so unmassvoll das Strafrecht und den Justizvollzug gegen die "Freiheit" eintauscht, wo sich doch die Welt in Wahrheit immer mehr in Richtung des inter-vernetzten Schmus' der Inter-Beingness entwickeln sollte:
Da hat sich einer für die Freiheit entschieden. Dumm nur, dass damit die Sicherheit von Vielen bedroht ist. Zwickmühle, nicht?
Bestellen wir doch noch einen Frappuccino Decaff ohne Zucker und denken über das Vergewaltigungsparadigma patriarchaler Gesellschaftsstrukturen nach - während eine weitere junge Frau irgendwo brutal abgeschlachtet wird.
Natürlich kann das niemand. Aber man sieht hier mal wieder, dass die Jurisprudenz weitgehend abgekoppelt ist vom Menschen (zumindest vom normalen, nicht juristischen Menschen). Ihre Entscheide sind sehr oft rein technische. Sie selbst würden das natürlich anders sehen und vor allem eloquent begründen, warum dieses Technische genau gut ist usw. (dass diese beiden Begründungen nicht zusammenpassen, ist klar, wer aber drauf hinweist, ist ein Tüpflischiisser).
--
Katharina, Deine Beobachtungen, die ich heute ja natürlich nicht zum ersten Mal gelesen habe, sind zwar richtig, aber so extrem verbreitet ist eine derart falsche Idee von Frauen bei Männern nicht, wie Du befürchtest. Natürlich sind bei vielen Männern noch falsche Vorstellungen im Umlauf, aber es wird besser. Als ein Freund von mir eine befreundete Lesbe fragte, wer bei ihnen denn "der Mann" ist und wer "die Frau", fand nicht nur ich diese Frage sehr seltsam. Ich denke, langsam wird es hier besser.
Warum ist die Frage seltsam? Weil sie von geschlechtsspezifischen Rollen ausgeht, die es einfach nicht mehr braucht. Ich zum Beispiel interessiere mich persönlich nicht dafür, zumindest nicht bewusst. Das Paradigma hat für mich selbst wenig Bedeutung.
Ich will den Aufsatz noch lesen, zuerst aber was anderes:
Ich habe mir vergangenes Wochenende "Avatar" reingezogen. Was für ein herrliches Spektakel. Technisch etwas übertrieben. Doof sind die schwebenden Berge. Der Rest stimmt.
Wieso ich so Freude habe? Ganz einfach: Es geht im Subtext nicht um Klimafragen, wie gewisse Dämliche gemeint haben, festzustellen. Es geht um viel Grundlegenderes: Die aus einer dystopischen Zukunft (unserer hoffnungslosen Moderne) herkommenden Aliens (hier: die Menschen) kommen auf einen Planeten der "noch" intakt ist, der "noch" im Gleichgewicht mit den Göttern und der Natur, "noch" eins mit einer alles durchdringenden, alles verzaubernden mysthischen Spiritualität. Da ist nicht der edle wilde sondern eine entwickeltere Gesellschaft als die kriegerischen Erdlinge mit ihren Maschinen, ihrem Drang nach den Rohstoffen, mit ihrem gottlosen Beherrschungstrieb. Nicht von Ungefähr sind die Blauen eine Gesellschaft mit Stammesregeln, König und Königin, stolzen Jägern (ein bisschen gleichberechtigt auch ein paar Jäger-Mädchen), IM EINKLANG MIT DEN AHNEN, nur halt eben schlecht gegen die Menschen/Aliens gerüstet.
Blau, nicht zufälig: die blaue Blume. Sehnsucht. Ein Reich, dass der Held bezeichnenderweise nur erlangt, wenn er schläft. Schlaf. Sehnsucht. Das ist ein zutiefst romantisch-reaktionäres Machwerk, das mit der Bestrafung und Vernichtung der Bösen endet. Eine wunderhübsche Revanche fürwahr!
Mir scheint ohnehin, dass Big Hollywood sich seit längerem die besten Geschichten für Animations- und Comicverfilmungen aufspart. Ich denke da, unter anderem, an 'Up' und ja, auch an den 'Lorax'. Der Rest an Erzählkunst wurde ans Arthouse oder ins Ausland ausgelagert.
Ein argentinischer Film, der mich kürzlich sehr berührt hat: "El secreto de sus ojos". Was für eine wuchtige Parabel auf Schuld und Sühne.
Interessant, davon weiss ich nichts. Ich fand bloss, ich müsse auch mal wieder einen Blockbuster angucken.
Und ich lag vorher falsch:Das Schlussbild stellt keine Rache dar. Es ist schlicht eine Ausweisung der Menschen aus dem blauen Paradies. Ihr habt verschissen, ihr müsst gehen, Fast wie die Ausschaffungsinitiative :-)
Ich habe immer gewusst: Die Wende vollzieht sich zuerst (und dazwischen und zuletzt...) im kulturellen Bereich. Der ist ein Speicher von Vergangenem, während sich heutige Speicher zum Beispiel mit Lappalien herumschlagen, wie der idiotischen Speicherung von 50 Millionen Tweets. Demgegenüber überdauert der kulturelle Speicher der Kunst - ähnlich wie etwa der kirchliche: die heilige von Jesus eingesetzte römische Kirche im religiösen Bereich - Moden, zeitgeistige Trends und leere L'art pour l'art Wixereien.
Das Essentielle überdauert. Die Negotionalia, die kunstvoll arrangierten Nebensächlichkeiten, all diese gekonnten oder ungekonnten Simulationen von Kunst-Bedeutung: Sie sterben schon im Moment ihrer inflationären Geburt. Der institutionalisierte Frevel ist keiner mehr: er ist bloss ein lächerlicher Furz.
Es sollte eine aggressive Ausschaffungsinitiative in der Kunst geben. Statt des unergiebigen Synchronisierens in plumpen Gemeinplätzen allgemeiner Mittelmässigkeit. Fuck Art!
Na ja, man muss es vielleicht (einmal mehr) gesamthaft betrachten: welcher Mensch würde nicht lieber mittelmässige Installationen bewerkstelligen, unnötige Bücher fabrizieren, substanzfreie Popsongs generieren, als (s)einen grauen Alltag in neokünstlich befluteten Büros und Fabrikhallen verbringen? Die grassierende Sinnentleerung überträgt sich symptomatisch von einem Metier ins andere.
Früheres Handwerk verstand sich selbst als Kunst, und ich denke, auch ein Bauer kannte den Stolz eines Erschaffenden angesichts des verrichteten (Tage-)Werks. Heute senden wir bis zu 100 letztlich völlig bedeutungslose e-mails pro Tag und fühlen uns nach getaner Arbeit geschlaucht, nicht stolz (worauf auch?). Konsum soll die klaffende Lücke dann in der freien Zeit zuverlässig stopfen.
(Wahre) Kunst ist etwas, das aus den tiefen Schichten des Seins entspringt. Dies ertragen wir weder als Produzierende, noch als Konsumenten. Denn dafür müssten wir uns erst einmal der Lücke, der Leere - dem existentiellen Leiden - stellen.
welcher Mensch würde nicht lieber mittelmässige Installationen bewerkstelligen, unnötige Bücher fabrizieren, substanzfreie Popsongs generieren, als (s)einen grauen Alltag in neokünstlich befluteten Büros und Fabrikhallen verbringen?
Wo ist der Unterschied?
Dass man irgendwann vor vierzig Jahren vielleicht noch schocken konnte, noch mit neuem überraschte, noch eine wahrhaft neue Perspektive öffnete (Minimal Art, abstrakter Expressionismus, Beuysscher Konzeptschmarrn, der den Kunstbegriff infrage stellt). Aber alle Brechnungen sind vollzogen, alle Infragestellungen in Frage gestellt, alle Tabus gebrochen, alles Neue schon im Akt des Enstehens veraltet. Welche tabus brechen, wenn es keine mehr gibt? Aber was ist mit all den epigonalen Konzeptkunstentwerfern und Kunstvermittlerinnen, die aus den Kunsthochschulen quillen, wo bekanntlich Schwarmintelligenz regiert und wo es nur ein Dogma gibt: Kunst darf nur eines aussagen: Nichts.
Wor wären uns also einig, was zu einem Künstler gehört: Ein Metier, eine Art Handwerk, das er beherrscht und darin Meisterschaft erlangt. Dann eine spezifisch persönliche Prädisposition der Verinnerlichung, die nicht allen Menschen gegeben ist. Leiden? Nennen wir es lieber: Die Fähigkeit, sinnliche Zusammenhänge und emotionale Extreme intensiver wahrzunahmen und in Kunst umzusetzen.
Kunst ist daher immer elitär. Sowohl auf Macher- wie auf Rezipientenseite. Das haben wenigstens jene der (interesanten) modernen herausgefunden, die ihre Kunst immer erst beim Betrachter als Kunst entstehen lassen. Was noch lange nicht heisst, dass jedes leere Blatt Papier, jeder einsame Ton, jede am Boden liegende Ansammlung von Gegenständen oder jeder Farbklecks auf einer Leinwand automatisch als Kunst zu betrachten wären. Selbstverständlich braucht es Normen.
Elitär sind höchstens die Kreise, die Kunst konsumieren (Ausdruck bewusst so gewählt). Einzigartigkeit ist nicht gleichbedeutend mit Elitarismus. Im Gegenteil: wahre Kunst bewegt jenseits der Pfade 'verfeinerten' Kunstverständnisses.
11 Kommentare:
Besorg uns nicht! Häb Sorg!
Keine Sorge, Tigerchen!
Und während wir uns im sicheren Café Philosophque Gedanken über Sinn von Strafen und Gerechtigkeit machen, und finden, dass unsere Gesellschaft auf dem Holzweg sei, wenn sie so unmassvoll das Strafrecht und den Justizvollzug gegen die "Freiheit" eintauscht, wo sich doch die Welt in Wahrheit immer mehr in Richtung des inter-vernetzten Schmus' der Inter-Beingness entwickeln sollte:
http://www.20min.ch/schweiz/news/story/Prostituierten-Moerder-in-Genf-gefluechtet-20035160
Da hat sich einer für die Freiheit entschieden. Dumm nur, dass damit die Sicherheit von Vielen bedroht ist. Zwickmühle, nicht?
Bestellen wir doch noch einen Frappuccino Decaff ohne Zucker und denken über das Vergewaltigungsparadigma patriarchaler Gesellschaftsstrukturen nach - während eine weitere junge Frau irgendwo brutal abgeschlachtet wird.
Natürlich kann das niemand. Aber man sieht hier mal wieder, dass die Jurisprudenz weitgehend abgekoppelt ist vom Menschen (zumindest vom normalen, nicht juristischen Menschen). Ihre Entscheide sind sehr oft rein technische. Sie selbst würden das natürlich anders sehen und vor allem eloquent begründen, warum dieses Technische genau gut ist usw. (dass diese beiden Begründungen nicht zusammenpassen, ist klar, wer aber drauf hinweist, ist ein Tüpflischiisser).
--
Katharina, Deine Beobachtungen, die ich heute ja natürlich nicht zum ersten Mal gelesen habe, sind zwar richtig, aber so extrem verbreitet ist eine derart falsche Idee von Frauen bei Männern nicht, wie Du befürchtest. Natürlich sind bei vielen Männern noch falsche Vorstellungen im Umlauf, aber es wird besser. Als ein Freund von mir eine befreundete Lesbe fragte, wer bei ihnen denn "der Mann" ist und wer "die Frau", fand nicht nur ich diese Frage sehr seltsam. Ich denke, langsam wird es hier besser.
Warum ist die Frage seltsam? Weil sie von geschlechtsspezifischen Rollen ausgeht, die es einfach nicht mehr braucht. Ich zum Beispiel interessiere mich persönlich nicht dafür, zumindest nicht bewusst. Das Paradigma hat für mich selbst wenig Bedeutung.
Ich will den Aufsatz noch lesen, zuerst aber was anderes:
Ich habe mir vergangenes Wochenende "Avatar" reingezogen. Was für ein herrliches Spektakel. Technisch etwas übertrieben. Doof sind die schwebenden Berge. Der Rest stimmt.
Wieso ich so Freude habe? Ganz einfach: Es geht im Subtext nicht um Klimafragen, wie gewisse Dämliche gemeint haben, festzustellen. Es geht um viel Grundlegenderes: Die aus einer dystopischen Zukunft (unserer hoffnungslosen Moderne) herkommenden Aliens (hier: die Menschen) kommen auf einen Planeten der "noch" intakt ist, der "noch" im Gleichgewicht mit den Göttern und der Natur, "noch" eins mit einer alles durchdringenden, alles verzaubernden mysthischen Spiritualität. Da ist nicht der edle wilde sondern eine entwickeltere Gesellschaft als die kriegerischen Erdlinge mit ihren Maschinen, ihrem Drang nach den Rohstoffen, mit ihrem gottlosen Beherrschungstrieb. Nicht von Ungefähr sind die Blauen eine Gesellschaft mit Stammesregeln, König und Königin, stolzen Jägern (ein bisschen gleichberechtigt auch ein paar Jäger-Mädchen), IM EINKLANG MIT DEN AHNEN, nur halt eben schlecht gegen die Menschen/Aliens gerüstet.
Blau, nicht zufälig: die blaue Blume. Sehnsucht. Ein Reich, dass der Held bezeichnenderweise nur erlangt, wenn er schläft. Schlaf. Sehnsucht. Das ist ein zutiefst romantisch-reaktionäres Machwerk, das mit der Bestrafung und Vernichtung der Bösen endet. Eine wunderhübsche Revanche fürwahr!
Danke, Hollywood.
Mir scheint ohnehin, dass Big Hollywood sich seit längerem die besten Geschichten für Animations- und Comicverfilmungen aufspart. Ich denke da, unter anderem, an 'Up' und ja, auch an den 'Lorax'. Der Rest an Erzählkunst wurde ans Arthouse oder ins Ausland ausgelagert.
Ein argentinischer Film, der mich kürzlich sehr berührt hat: "El secreto de sus ojos". Was für eine wuchtige Parabel auf Schuld und Sühne.
Interessant, davon weiss ich nichts. Ich fand bloss, ich müsse auch mal wieder einen Blockbuster angucken.
Und ich lag vorher falsch:Das Schlussbild stellt keine Rache dar. Es ist schlicht eine Ausweisung der Menschen aus dem blauen Paradies. Ihr habt verschissen, ihr müsst gehen, Fast wie die Ausschaffungsinitiative :-)
Ich habe immer gewusst: Die Wende vollzieht sich zuerst (und dazwischen und zuletzt...) im kulturellen Bereich. Der ist ein Speicher von Vergangenem, während sich heutige Speicher zum Beispiel mit Lappalien herumschlagen, wie der idiotischen Speicherung von 50 Millionen Tweets. Demgegenüber überdauert der kulturelle Speicher der Kunst - ähnlich wie etwa der kirchliche: die heilige von Jesus eingesetzte römische Kirche im religiösen Bereich - Moden, zeitgeistige Trends und leere L'art pour l'art Wixereien.
Das Essentielle überdauert. Die Negotionalia, die kunstvoll arrangierten Nebensächlichkeiten, all diese gekonnten oder ungekonnten Simulationen von Kunst-Bedeutung: Sie sterben schon im Moment ihrer inflationären Geburt. Der institutionalisierte Frevel ist keiner mehr: er ist bloss ein lächerlicher Furz.
Es sollte eine aggressive Ausschaffungsinitiative in der Kunst geben. Statt des unergiebigen Synchronisierens in plumpen Gemeinplätzen allgemeiner Mittelmässigkeit. Fuck Art!
Na ja, man muss es vielleicht (einmal mehr) gesamthaft betrachten: welcher Mensch würde nicht lieber mittelmässige Installationen bewerkstelligen, unnötige Bücher fabrizieren, substanzfreie Popsongs generieren, als (s)einen grauen Alltag in neokünstlich befluteten Büros und Fabrikhallen verbringen? Die grassierende Sinnentleerung überträgt sich symptomatisch von einem Metier ins andere.
Früheres Handwerk verstand sich selbst als Kunst, und ich denke, auch ein Bauer kannte den Stolz eines Erschaffenden angesichts des verrichteten (Tage-)Werks. Heute senden wir bis zu 100 letztlich völlig bedeutungslose e-mails pro Tag und fühlen uns nach getaner Arbeit geschlaucht, nicht stolz (worauf auch?). Konsum soll die klaffende Lücke dann in der freien Zeit zuverlässig stopfen.
(Wahre) Kunst ist etwas, das aus den tiefen Schichten des Seins entspringt. Dies ertragen wir weder als Produzierende, noch als Konsumenten. Denn dafür müssten wir uns erst einmal der Lücke, der Leere - dem existentiellen Leiden - stellen.
welcher Mensch würde nicht lieber mittelmässige Installationen bewerkstelligen, unnötige Bücher fabrizieren, substanzfreie Popsongs generieren, als (s)einen grauen Alltag in neokünstlich befluteten Büros und Fabrikhallen verbringen?
Wo ist der Unterschied?
Dass man irgendwann vor vierzig Jahren vielleicht noch schocken konnte, noch mit neuem überraschte, noch eine wahrhaft neue Perspektive öffnete (Minimal Art, abstrakter Expressionismus, Beuysscher Konzeptschmarrn, der den Kunstbegriff infrage stellt). Aber alle Brechnungen sind vollzogen, alle Infragestellungen in Frage gestellt, alle Tabus gebrochen, alles Neue schon im Akt des Enstehens veraltet. Welche tabus brechen, wenn es keine mehr gibt? Aber was ist mit all den epigonalen Konzeptkunstentwerfern und Kunstvermittlerinnen, die aus den Kunsthochschulen quillen, wo bekanntlich Schwarmintelligenz regiert und wo es nur ein Dogma gibt: Kunst darf nur eines aussagen: Nichts.
Wor wären uns also einig, was zu einem Künstler gehört: Ein Metier, eine Art Handwerk, das er beherrscht und darin Meisterschaft erlangt. Dann eine spezifisch persönliche Prädisposition der Verinnerlichung, die nicht allen Menschen gegeben ist. Leiden? Nennen wir es lieber: Die Fähigkeit, sinnliche Zusammenhänge und emotionale Extreme intensiver wahrzunahmen und in Kunst umzusetzen.
Kunst ist daher immer elitär. Sowohl auf Macher- wie auf Rezipientenseite. Das haben wenigstens jene der (interesanten) modernen herausgefunden, die ihre Kunst immer erst beim Betrachter als Kunst entstehen lassen. Was noch lange nicht heisst, dass jedes leere Blatt Papier, jeder einsame Ton, jede am Boden liegende Ansammlung von Gegenständen oder jeder Farbklecks auf einer Leinwand automatisch als Kunst zu betrachten wären. Selbstverständlich braucht es Normen.
Elitär sind höchstens die Kreise, die Kunst konsumieren (Ausdruck bewusst so gewählt). Einzigartigkeit ist nicht gleichbedeutend mit Elitarismus. Im Gegenteil: wahre Kunst bewegt jenseits der Pfade 'verfeinerten' Kunstverständnisses.
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