Sonntag, 13. Juli 2014

Fufi ist Theologe ist Dogmatiker ist Theologe

Wie es sich für jedes bessere Medium gehört, will auch ich heuer eine kleine Sommerserie starten. Und zwar zu Themen, wo ich in meinem Profil aufgeschrieben habe.

Den Anfang mache ich, ihr habt's bereits im Titel gelesen.

Und das Stichwort hat mir Orlando gegeben, in seinem Kommentar vom 12. Juli, 11:18, wo er nämlich das Christentum als "Schriftreligion" bezeichnet: "Denn schliesslich ist das Christentum eine Schriftreligion."
Dem will und muss ich ganz entschieden widersprechen!
Ich hab mir damals eben auch so ein paar Gedanken gemacht, zu genau DIESEM Thema, und die möchte ich euch nicht vorenthalten.



Ist das Christentum eine tolerante Religion?

a) Religion der Offenbarung


Das Christentum ist aufgrund seiner Struktur als Offenbarungsreligion in jedem Fall intolerant: in seinem zentralen Bekenntnis, dass nämlich in diesem Jesus von Nazareth Gott selbst Mensch geworden sei und gesprochen habe, liegt sein Anspruch auf das Wissen um die absolute, weil göttliche Wahrheit. In diesem Sinne wird die christliche Religion denn auch nie eine tolerante sein können, in formaler Hinsicht zeichnet sich das Christentum vielmehr wesenhaft aus durch Intoleranz, welche sich jedoch allein auf den erkenntnistheoretischen Bereich erstreckt.
Aus dieser formalen nun auch eine praktische Intoleranz der Christen in ihrem Verhalten zur Welt ableiten zu wollen, wäre ein ebenso falscher wie fataler denkerischer Kurzschluss, ein geistiger Salto mit mortalen Folgen für die Nichtchristen.
Die Beziehung des Christentums zu seiner nichtchristlichen Umwelt wird demzufolge erstens nicht von der Art und Herkunft des Wissens, sondern einzig von seinem Inhalt bestimmt sein können, und dies zweitens um so mehr, weil ebendieser Inhalt durch seinen Ursprung als Wille Gottes ausgezeichnet ist.
Was für jedes gesprochene Wort gilt, darf auch für dasjenige Gottes vorausgesetzt werden: es fordert zuallererst, gehört zu werden, die Autorität des Sprechers bestimmt in der Folge erst die Art seiner Aufnahme und Gewichtung durch den Hörer. Richtet nun Gott sein Wort an die Menschen, so besteht deren Teil zunächst im Hören auf das Gesagte, um das Gehörte daraufhin, entsprechend seiner göttlichen Herkunft, in ihrem Leben massgebend sein zu lassen. Seine Absicht kann gerade nicht darin liegen, dass die Menschen in (falschem) Respekt vor seinem Wort erstarren und infolgedessen die darin ausgesagte Botschaft überhören, oder dass ihr Inhalt aufgrund einer Ueberbetonung ihrer Herkunft bewusst zur Nebensache gemacht wird.
Nicht seiner Faktizität oder Divinität, nicht dem 'Dass', sondern dem 'Was' des in Jesus Christus offenbar gewordenen Wort Gottes kommt die entscheidende Bedeutung für das christliche Leben zu.


b) Buchreligion oder Religion des Wortes?

Damit ist bereits gesagt, dass die Definition als Buchreligion das Christentum nicht eigentlich zu charakterisieren vermag: Zwar verfügt es mit dem Neuen Testament über eine heilige Schrift, doch verstehen sich deren Autoren nicht entsprechend als 'heilige Schriftsteller' , sondern als Berichterstatter, als Chronisten und später als Ausleger des im Christusereignis offenbar gewordenen Gotteswortes. Die neutestamentlichen Texte, insbesondere die Evangelien lassen keinen Zweifel offen, dass sie nicht mit der Absicht entstanden, als diese Texte selbst heilig zu sein, ihr primäres Anliegen besteht vielmehr darin, über sich selbst hinaus woandershin, auf das eigentlich Wesentliche, den wirklich Heiligen zu verweisen.

Ein erster Unterschied des Christentums gegenüber den 'klassischen' Buchreligionen des Judentums und des Islam besteht also darin, dass die Evangelien nicht für sich selbst stehen und auch nicht für sich selbst sprechen wollen, wogegen deren heilige Schriften sozusagen buchstäblichen Anspruch auf uneingeschränkte, göttliche Geltung für sich reklamieren. Eine weitere Differenz liegt im Umstand, dass ihr Inhalt zunächst an einen einzigen Propheten geoffenbart, und den Gläubigen erst dank dessen Vermittlung bekanntgemacht wurde. Er stellt deshalb ein esoterisches Spezialwissen dar, wogegen die christlich als solche bekannte Selbstkundgabe Gottes in Jesus Christus coram publico geschah und sich damit als öffentliches Ereignis der Nachprüfbarkeit preisgegeben hat. Insofern, und dies als drittes Merkmal, worin sich das Christentum von den Buchreligionen unterscheidet, handelt es sich bei ihm auch nicht eigentlich um eine prophetische Religion, denn die Welt wird nicht brutal und abrupt konfrontiert mit einem (schriftlich) fixierten Willen Gottes (Vogel friss oder stirb!), vielmehr tritt hier Gott selbst zu den Menschen hin und redet sie in lebendiger, verständlicher Sprache unmittelbar an .
Darüber hinaus verdeutlicht auch die Tatsache, dass das Christentum zwar einen Missionsbefehl zur Verkündigung des Evangeliums, jedoch keinen Auftrag zu dessen Verschriftung kennt, dass es in jeder Hinsicht als Religion des Wortes zu gelten hat: Erstens aufgrund seiner Bezogenheit auf das als Jesus Christus geoffenbarte göttliche Wort, und zweitens gerade auch vom Charakter seiner grundlegenden Schriften her, denn die Evangelien sind im wahrsten Sinne des Wortes Be-, oder vielmehr Nach-schreibung eines Geschehens. Sie erzählen die Geschichte Gottes, wie er sich mit seinem Wort an die Menschen gewandt hat, und sollen in ihrer schriftlichen Gestalt der Mit- und Nachwelt die Möglichkeit bieten, diese seine Geschichte immer wieder neu zu erzählen und zu hören , um dem Leser, beziehungsweise dem Hörer die Begegnung mit ihm zu eröffnen. Ihr Anliegen ist nicht eine ansonsten völlig isolierte Proklamation und Kodifizierung des Gotteswortes im Stil eines alttestamentlich-prophetischen "So spricht JHWH", sondern die umfassende Darstellung der Selbstoffenbarung Gottes: "So hat Gott gesprochen."


c) Anspruch als Ansprechen

Aufgrund seiner Struktur als Religion des Wortes kann das Christentum seinem Anspruch auf das Wissen um die endgültige, göttliche Wahrheit nur dadurch Ausdruck verleihen, indem es seine nichtchristliche Umwelt daraufhin anspricht. Es wird infolgedessen auch stets ihrem Widerspruch ausgesetzt sein, ohne sich dagegen zur Wehr setzen zu können, besitzt es doch kein göttliches Beglaubigungsschreiben, um die Richtigkeit seines Glaubens zu beweisen.  Es wird seinen Anspruch nur mit Worten vertreten, nicht aber mit irgendwelchen Machtmitteln durchsetzen und sein Gegenüber zum Glauben zwingen können.
Eine weitere Konsequenz aus der Bestimmung der christlichen als einer, oder vielmehr der Religion des Wortes liegt darin, dass sie keinen eigentlichen religiösen Heilsweg anzubieten hat. Sie wird also darauf verzichten müssen, sich mit dementsprechenden christlichen Anweisungen zu profilieren, und vor allem wird sie sich davor hüten müssen, mit derartigen Forderungen aufzutreten. Vielmehr wird sie auch in dieser Hinsicht nur von demjenigen berichten, und nur auf ihn zeigen können, von dem sie glaubt, dass in ihm allein das Heil ist.
Die einzige Form, in welcher das Christentum demnach seinen Wahrheitsanspruch legitimerweise geltend machen kann, ist diejenige der christlichen Predigt, der Verkündigung des Evangeliums.


d) Macht oder Ohnmacht der christlichen Religion?

Der Anspruch des Christentums an seine Umwelt wird sich als ein Ansprechen darauf beschränken müssen, die in den Evangelien dokumentierte Geschichte Jesu zu erzählen und sich zu ihm als dem Christus zu bekennen, doch wird es keinen Einfluss auf die Reaktion seiner Hörer nehmen können. Es wird sprechen können, dürfen und müssen, doch ob es dabei auf Aufmerksamkeit stösst und Gehör finden wird, ob sein Reden also zum Glauben führen wird, das zu erreichen steht nicht in seiner Macht: Ein Wort zu sagen ist das eine, dass dieses aber gehört und darüber hinaus auch noch geglaubt wird ist eine andere Sache, die sich mit keiner Macht der Welt erzwingen lässt.
Ebenso muss sich auch das Fehlen eines spezifisch christlichen Heilsweges und eines ebensolchen codex iuri divini, respektive christiani besonders in einer religiös aufgeladenen Umwelt als Schwachheit des Christentums auswirken: Die ganze Welt schreit nach Heil, und das Christentum hat ihr grundsätzlich nichts weiter zu bieten, als ihr dieses als bereits feststehende Tatsache zu verkündigen. Offensichtlich ist das der religiös suchenden Seele dann doch etwas zu dürftig … . 
Das Christentum als die Religion des Wortes kann deshalb eine strukturbedingte Schwachheit nicht abstreiten, sie hat wesenhaft Anteil an der 'Ohnmacht des Wortes'. Dennoch wird ihr dadurch auch eine gewisse Macht verliehen, denn indem die christliche Kirche um die Grenzen ihrer Möglichkeiten weiss, wird sie vor einem sinnlosen Einsatz ihrer Kräfte bewahrt und kann sich darauf beschränken, nur das was ihren Fähigkeiten entspricht, und das jedoch möglichst gut zu tun. Ihre Macht besteht gerade darin, von aussen an sie herangetragene, unerfüllbare (religiöse) Ansprüche zurückweisen zu können, und indem sie das tut wird sie zugleich die Macht desjenigen bezeugen, den sie als ihren Herrn bekennt.

19 Kommentare:

fufi hat gesagt…

Ja, ich weiss:

Off töppicker geht's nümmer! Aber trotzdem:

Germany for World Champion 2014 - im Tschüttele!

Das hat nämlich auch was mit Nächstenliebe zu tun, weil:
Wir haben sie da vor ein paar Tagen zertrampelt, die Brasilos.
Und gestern haben ihnen die Oranjen grad noch mal einen mächtigen Tritt in den Arsch gegeben.
Da wollen wir ihnen ja nicht auch noch antun, dass wir die Gauchos von nebenan - ihre (zumindest tschüttelerischen) Erzfeinde - Weltmeister werden lassen!

In diesem Sinne:
Daumen drücken!
Auf dass die Nord-Schweizer gewinnen werden!

fufi hat gesagt…

Holy smoke!

They done it!

Germany for European Champion 2016 - im Tschüttele!

Orlando hat gesagt…

Die Teutnen sind keine Nord-Schweizer, pfui Deibel!

Ich kenne keinen einzigen vernünftigen Schweizer aus meinem Bekanntenkreis oder am Arbeitsplatz, der für die Deutschen war.

Das kann man auch gar nicht, das ist unanständig und unschweizerisch. Es ist eine schöne Tradition, dass man bei solchen Spielen für jeden war, aber sicher nicht für die Deutschen!

Die Deutschen lieben uns aber wir lieben sie nicht zurück, ist das klar!

Etwas anderes ist es mit den historischen Deutschen, den Romantikern, den Schriftstellern, Komponisten etc. den Deutschen bis 1914. Aber sicher nicht den politisch-korrekten, angestrengt spiessigen, supervergnügungsorientierten aufgestellten, netten, anständigen, pseudokultivierten Wellness-Streberdeutschen seit 1945, wie sie so in Zürich rumlaufen und unser schönes Land langsam aber sicher KOLONISIEREN.

Weil sie seit 60 Jaren vor lauter Nazischuldgefühlen ihr Land in eine Wohlfühloase für ihre Prolos verwandelt haben und den Muslimen in ihren Städten grosszügig Moscheen bauen und die EU per Zahlungs-Dauerautrag vor dem Untergang retten - weil sie ihre einstige Grösse als Kulturnation zugunsten von dumpfem TV-Massenkulturquatsch aufgegeben haben und nur immer ständig von allen geliebt werden wollen. Weil sie vor lauter Korrektheit und Nettheit und Erfolgen an Fussballwettbewerben jetzt wieder ein bisschen Selbstwertgefühl entwickeln und locker-lässig-gutdrauf auch noch einen Papst hatten, jetzt kommen sie in unser Land und:

- nehmen uns die Jobs weg
- nehmen uns die Wohnungen weg
- sind überall, und laut, und sprechen ihre Fremdsprache
- kolonisieren uns mit ihrem Frass, ihrer Sprache und ihrer Vorlautigkeit
- finden uns und wie wir es uns so eingerichtet haben in inserer Demokratie, niedlich...pardon: putzig
- betonen stets und überall "Ihr gehört doch zu Europa"
- nehmen uns in der Badi die Plätze weg
- sind da und bewegen sich!
- reden schneller und geschliffener als wir
- sind stinkfreundlich
- nerven

Hier mein Vorschlag für die Umsetzug der Masseneinwanderungsinitiative: Bei den Deutschen anfangen. Peu à peu. Zum Beispiel mit dem Opernhaus-Chef, der statt der Zürcher Sängerknaben die Münchner engagiert, weil die besser seien. Use! Uuuse! Uuuusseee!

Sollen sie in ihren eigenen Strassen rumhupen, wenn sie die Fussball-WM gewonnen haben.

Lasst uns kämpfen wider die Verdeutschung der Schweiz!

Orlando hat gesagt…

"Teutnen" = Teutonen, natürlich...

fufi hat gesagt…

Hach ja, Orlando.

Ich mag mich nur allzugut daran erinnern, als sich die Deutschen und die Habsburger damals vor etwas mehr als 700 Jahren von der Eidgenossenschaft abgespalten haben und meinten, sie müssten jetzt ihre eigenen Spuren in der Geschichte hinterlassen.

Es wäre also langsam an der Zeit, die abtrünnigen Schwester-Republiken heim zu holen, in die Eidgenossenschaft?
Meinst du DAS?

Immerhin hätte das den Vorteil, dass sogar die Schweiz mal Tschütteli-Weltmeister werden könnte!

fufi hat gesagt…

Let's fight the Germanism in Switzerland!

fufi hat gesagt…

Germany for European Champion 2016 - im Tschüttele!

Orlando hat gesagt…

Eine Heimholung...gegenwärtig ist es mehr eine Heimsuchung. Und in falscher Richtung. Wenn schon dürften uns ausgewählte Bundesländer beitreten, die von Berlin/Brüssel die Schnauze voll haben. Baden-Württemberg und Bayern hätten dann eine Art Wartestatus als vorläufige Kantone für die nächsten 99 Jahre, und je einen konsultativen Sitz im National- und im Ständerat. Gleichzeitig müssten Hoch-Savoyen, die Franche-Comté, Vorarlberg und allenfalls leistungsfähige norditalienische Provinzen dazustossen. Ziel müsste auch sein, die Franken aus Bayern herauszulösen und die Badener von den Württembergern von den Schwaben von den Schwarzwäldern zu trennen und die ganzen Gebiete so zu zersplittern, dass nichts mehr an die Zugehörigkeit zum Reich von läppischen 150 Jahren erinnert. Nach ein paar Feldzügen im Osten, im Westen, im Norden und im Süden hätte man dann eine souveräne Eidgenossenschaft mit gemeinsamen Aussengrenzen, gemeinsamer bester Währung aller Zeiten und gemeinsamer Aussenpolitik. In diesem Gürtel rund um die Schweiz gäbe es Selbstverwaltung auf Gemeinde- und Kantonsstufe, allerdings...eben, erst in 99 Jahren volle Mitgliedschaft. Von Bern und Zürich aus würden wir bis dahin - gnädig wie wir sind - diese Gebiete in allen Belangen, die nationalstaatlich organisiert sind, als Protektorate verwalten (auf altschweizerisch: Untertanengebiete). Selbstverständlich würde dieser Bund und sein Territorium aus der Europäischen Union herausgelöst und würde so schnell ähnlichen denkbaren Regionalbünden in Ost- und Sowiesoeuropa als Vorbild dienen. Mit diesen Bünden (und selbstverständlich mit London) könnte man dann eine strategische Partnerschaft eingehen und die Brüsseler Diktatur mit einem Mehrfrontenkrieg bedrängen, bis sie kapituliert. Und zum Schluss nehmen wir Brüssel mit den Freiwilligen Feuerwehren von Embrach und Kehrsatz ein. Begleitet vom Jodelchörli von Sarnen und den Treichlern AUS DEM GANZEN NEUEN REICH! Muahahahaha!

Orlando hat gesagt…

@Fufi, zum obigen Text: Kannst du uns noch die Quellenangabe machen? Danke.

Ich finde überhaupt die Fragestellung schon uninteresant "ist das Christentum eine tolerante Religion". Ich sage die ganze Zeit es braucht mehr aus der Tiefe schürfende Intoleranz auf der Welt, dann sind die Grenzen gesteckt und es gibt keine Probleme. Die heitigen Konflikte auf der Wet entstehen immer und überall dort. wo VERSCHIEDENE Kulturen versuchen "in Toleranz" miteinander zusammen zu leben. Pluralistisches Einerlei und flüchtige Potpourri-Identitäten funktionieren aber nicht, resp. sind sehr kurzlebig.

Aber den Text muss ich mal noch lesen.

@Kat: apropos aus der Tiefe. ich habe gestern eine faszinierende Dokumentation über Dreamtime der Aboriginies gesehen. Das ist natürlich alles eine grosse Delusion für dich, infantil-gestörtes Verhalten von paternalistischen Religioten und so weiter.
Hm, da habe ich nun eine 14 000 Jahre alte Kultur und daneben ein etwa 200jähriges vages Konzept von sogenanntem Humanismus und menschlicher Ratio, das völlig autonom ist und zu Staub zerfällt, wenn's Lichtlein ausgeht (oder, wie @Tigri behauptet, überhaupt ein Zufallsprodukt ist)...hmmm, ich frage mich, was da grösseres gewicht hat. *grübel*

fufi hat gesagt…

Die Quellenangabe gebe ich dir gerne, Orlando:

Das ist der erste Teil des dritten Teils meiner Liz-Arbeit mit dem Titel "Auf der Suche nach christlicher Toleranz".
Und da hab ich 3 exemplarische theologisch-dogmatische Positionen daraufhin untersucht, wieweit sie wen, wo sich an der einen oder anderen Positionen orientiert, "ermutigt", "tolerant" zu sein gegenüber Andersgläubigen.
Im Klartext: Welche Interpretationsbasis des christlichen Glaubens ermöglicht (ich sage: ermöglicht!) eine grösstmögliche ebenso ehrliche wie zwischenmenschliche Beziehung eines Christenmenschen zu einem Ungläubigen.

Die Positionen die ich untersucht habe:
historisch-liberal: Ernst Tröltsch
religionswissenschaftlich-modern: Hans Küng
christlich-dogmatisch: Karl Barth.

Und das was ich hier veröffentlicht habe sind Grundzüge dessen, was ich in meiner Diss zum Thema geschrieben hätte.

fufi hat gesagt…

Und zu deiner Beruhigung/Genugtuung:
Ich habe mich dabei VIELFACH mitdem NEUEN Katechismus der RKK auseinandergesetzt.
Wahrscheinlich allerdings nicht in DEINEM Sinne!
:grins:

fufi hat gesagt…

Und ja, DAS ist ja die Grosse Frage:
WO nämlich die Grenzen sein sollen, von der "Toleramnz"!

fufi hat gesagt…

Und ja, DAS hab ich denn in keinem auch noch so gescheiten Buch gefunden, dass nämlich wer die GRENZEN gezogen hat!
Und auch gesagt hat WO die Grenzen zu ziehen seien.
Weil, NICHT alle Christen eignen sich als Märtyrer.

Ebenso wie übrigens auch nur die wenigsten Muslime als Selbstmordattentäter zu missbrauchen sind!

Anonym hat gesagt…
Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.
fufi hat gesagt…

Ach ja, es sind Ferien.
Da hat man ja wirklich nichts Gescheiteres zu tun, als sich gegenseitig als Idioten zu beschimpfen.
Tja, Mann und Frau könnte sich ja auch mit dem Gratis-Cüpli zuprosten und "Häppy Holideys" wünschen.
Oder so?

Also ICH wünsch euch allen was, für heute!

Anonym hat gesagt…

Ach komm Fufi.... er unterstellt mir, dass ich die Mehrheit der Texte hier, also auch Deinen Text oben, als 'infantil-gestörtes Verhalten' betrachten würde, was nicht stimmt, wie Du weisst, und Du hast nichts gescheiteres zu tun, als meine Anspielung auf sein 'Religiot' Zitat zu bemäkeln? Wenn Du so parteiisch bist, dann bin ich hier weg, denn es gibt so einiges von ihm, das wir uns nicht gefallen lassen müssen.

fufi hat gesagt…

Schon klar, Kat.

Ich hab momentan bloss keine Lust zum Streiten!

Carolina hat gesagt…

Dem schliesse ich mich an! Same old, same old…….

C hat gesagt…

Ich meinte, dass ich mich Katharina anschliesse…….

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