Freitag, 10. Juli 2015

Sommerzeit? - Ferienzeit!

Der sommerliche Drang nach Süden muss ja schon tief in den teutonisch-alemannischen Genen verankert sein. Ich meine, es ist ja irgendwie schon etwas absurd, was da so Sommer für Sommer abgeht!

Sie sagen, sie fahren in die Ferien - sagen sie, sie FAHREN!




Und wenn das nicht schon paradox genug wäre, naja: Und wenn sie denn lange genug "gefahren" sind, legen sie ihren Kleinen "Flügeli" an. Und das zum Schwimmen!
Bildergebnis für flügeli schwimmen
Also Ich, meinerseits, würde mir "Flügeli" montieren zum Fliegen!



Aber was solls?

Ich wünsch euch allen eine wunderschöne Anreise in die Ferien:



Und hab da grad auch noch das passende Lidl dazu:

Canned Heat - Long way from L.A.

https://www.youtube.com/watch?v=Eki7yegLJTQ


Und ja doch:

Ich wünsch euch allen auch noch wunderschöne Ferien
NACH der wunderschönen Anreise

15 Kommentare:

fufi hat gesagt…

Und wenn wir da schon bei den unerlkärlichen Paradoxien menschlichen Urverhaltens sind: Weshalb essen denn auch eingefleischte VeganerUndInnen Fleischtomaten?

Hab dazu auch ein Lidl:

https://www.youtube.com/watch?v=G4Xs43hMOSk

fufi hat gesagt…

Und denen wo NICHT in die Ferien "fahren" wünsch ich gute Erholung von denen wo in die Ferien "fahren"!

fufi hat gesagt…

A propos:
Habt ihr denn gewusst, dass auch strenggläubige ChristenUndInnen schon vor der Ehe fischen dürfen?

Tiger hat gesagt…

Ich fand dieses Südwärtspilgern per Auto in den Ferien und vor verlängerten Wochenenden schon immer peinlich. Wirklich. Und jetzt wollen sie, um diesen Stau abzumildern, sogar eine zweite Autobahnröhre bauen. Superidiotisch. Wieso setzen sie sich nicht für einen Autoverlad durch den Alptransit ein, einen mit hoher Kapazität?

Naja, whatever. Wenn man in den Süden will, ins Tessin, nach Rimini, nach Genua, nach Rom, Ravenna, Neapel, you name it, dann geht das perfekt mit dem: Zug. Wirklich, die italienischen Züge sind deutlich schneller als die schweizerischen, zum Teil zumindest, zwischen Mailand und Bologna rasen sie mit 300. Und sie sind bequem. Nicht alle, die regionalen sind natürlich eine Peinlichkeit sondergleichen.

Dann gibt es die Möglichkeit, mit dem Bus zu reisen, und wenn das alle täten, dann wären die Strassen auch weniger voll. Viel weniger. Ja, als ich in Kroatien war vor einem Jahr fuhr ich mit dem Bus, das war deutlich simpler, billiger und schneller als mit dem Zug zu reisen. Leider.

Orlando hat gesagt…

Die Linken wollen Babys im Muterbauch töten, wenn sie das "falsche" Geschlecht haben!

http://www.blick.ch/news/schweiz/linke-frauen-fordern-recht-auf-abtreibung-bei-falschem-geschlecht-id3963609.html

Pfui Deibel!

fufi hat gesagt…

DAS, Orli, tun - nicht nur - Inderinnen schon längst!

Und biste sicher, dass das nur die Linken wollen?
Oder machen das die Rechten ganz einfach in aller gebotenen stillen Heimlichkeit?

Und doch doch, der BLOCK bürgt für höchste schurnalistische Qualität!
Gratuliere Dir für dein Meinungsmachermedium!

Aber in der Sache gebe ich dir recht!

fufi hat gesagt…

Und ja doch Orli,hast recht: Es GIBT eine Alternative!

Ich kenn da ne Familie, ein Elternpaar, das hatte 7 Kinder.
Die ersten 5 waren Mädchen.
Der 6te war ein Büebli und wurde nach seinem Vater benamst.
Die 7te war ein Mädel und nicht vorgesehen!

Tiger hat gesagt…

Ich stimme fufi zu, die Rechten betreiben die Geschlechtsbestimmmung mit Sicherheit schon lange, im Veborgenen. Auch sonst bin ich mit Euch einig. Sowas geht gar nicht, mit Selbstbestimmung der Mutter hat das wenig zu tun, dafür umso mehr mit Eugenik. Und Eugenik, nee du, das ist irgendwie so nazi und so. Da bin ich also gegen nä.

fufi hat gesagt…

Also und irgendwie und aber trotzdem:

Ich weiss wirklich nicht, ob ich lieber ein Mädel geworden wär.

Vielleicht doch?
Oder doch lieber nicht?

Who knows?
I don't weiss!

https://www.youtube.com/watch?v=pey29CLID3I

mila hat gesagt…

Ich sehe diese Art der (Mutter-)Freiheit auch mehr als nur skeptisch. Und würde es sehr begrüssen, wenn der Bundesrat mit seiner Vorlage durchkommt (übrigens, auf Initiative von Pascale Bruderer - einer Linken).

Im Übrigen glaube ich allerdings nicht, dass nur 'fremde' Kulturangehörige von so einer Selektion Gebrauch machen würden. Das ist (definitiv) das falsche Argument.

fufi hat gesagt…

Tja, Mila

Die eigene Freiheit endet an der Grenze zur Freiheit der Anderen. Oder so.
Aber hat ein Fötus heutzutage überhaupt die Freiheit, sich austragen zu lassen, und falls ja, sein Geschlecht selbst bestimmen zu dürfen?

Nun, irgendwie und so jedenfalls NICHT vor Woche 13!

Katharina hat gesagt…

Abgesehen davon, dass sich fragt, wie ein solches Gesetz durchsetzbar sein soll (Arzt-Patienten Privileg und Schutz, und genau da beginnen die Probleme mit dem Vorschlag, und zeigt die feuchten Kontrollträume der Linken):

erstens gibt es sicher auch Männer, die wegen Genderselektion zur Abtreibung 'überreden'...

und zweitens: das muss abgelehnt werden, weil sonst zu viele Schweizer Männer geboren werden, die verhindern, dass all die Schwyzer Sozi Meitli sich mit all den überschüssigen Chinesli Männli vermählen. Wir wollen doch den Mandarindli Express zum Kanton Mandarin nicht stoppen. Das müssen wir doch fördern! Und schmieren! Mit Grolivenöl aus der Kolonie Deutsch-Südwesteuropa!

mila hat gesagt…

Im Tag ist heute eine Auseinandersetzung zwischen Anne-Marie Rey und Pascale Bruderer zu diesem Streitpunkt nachzulesen. Persönlich kann ich der Argumentation von Anne-Marie Rey, die sich gegen die von Bruderer initiierte Vorlage stellt, nicht nachvollziehen. Es soll eine persönliche Katastrophe sein, wenn eine Frau nach drei Buben einen vierten austragen muss, ein Mädchen aber gerne behalten würde? Was für ein Schwachsinn. Schon heute höre ich von Frauen, die gerne schwanger werden wollen, Buben seien halt so, und Mädchen eben anders. Stellt man die Geschlechtswahl frei, die nun aufgrund genetischer Tests möglich ist (die allerdings zu einem anderen Zweck, dem Ermitteln von Krankheiten, durchgeführt werden), frei, wird das solchen 'Erörterungen' noch mehr Auftrieb verschaffen, als das bislang schon der Fall ist. Wo ein Mittel, da ein Weg - auch das zum 'Wunschgeschlecht', auch für die hundskomune Schweizerin ohne Migrationshintergrund. Kann man eine solche Entwicklung, und sei es nur im Ansatz, begünstigen wollen?

Über die Fristenregelung als solche habe ich lange diskutiert, und tue es nicht mehr. Ich stehe dazu, dass es sie geben soll. Es soll auch genetische Tests zur Abklärung von genetisch und erbbedingten Krankheiten geben - nicht jede Mutter, nicht jedes Paar ist stark genug, um eine solche Herausforderung zu tragen und gut für ein betroffenes Kind zu sorgen. Ich selbst habe mich damit überrascht, dass ich für meine Schwangerschaft entschieden habe, keine solchen Abklärungen durchführen zu wollen, selbst wenn die Befunde der normalen Vorsorgeuntersuchungen auf eine Anomalie gedeutet hätten. Mein Partner und ich waren uns vor dem Ultraschallmonitor in der zwölften Woche sehr einig (und ich mit mir selbst schon früher), dass dieses Kind, so wie es ist, auf die Welt kommen wird. Daran hätte auch eine auffällige Nackenfaltenmessung nichts geändert. Und ich behaupte einmal: sehr viele Frauen und Paare denken nach wie vor so, insbesondere diejenigen in einem etwas reiferen Alter. Mit Mitte Zwanzig hätte ich mir vermutlich nicht vorstellen können, mich an ein Kind zu binden, dass besondere, lebenslange Sorge meinerseits benötigt. Ich hätte es mir ebenso nicht vorstellen können, ein Kind alleine auszutragen und grosszuziehen (wenn der Partner sich verweigert oder selbst eine Belastung darstellt). Zwei gute Freundinnen standen in jungen Jahren genau vor dieser Wahl und haben sich gegen das Kind entschieden. Natürlich kann man immer hoffen, dass ein Mensch an seinen Aufgaben wächst - aber es trifft nicht immer zu. Unter anderem deshalb befürworte ich die Fristenregelung. Kein einziger mir bekannter Fall, und es sind insgesamt sehr wenige, war eine 'Lifestyle'-Entscheidung: ist die Mutter noch in Ausbildung, in einem Praktikum oder in finanziell schwierigen Umständen, und es ist kein Vater da, der die Last zuverlässig mit ihr trägt, kann ich keine Frau dafür verurteilen, dass sie sich zur Abtreibung entschliesst. Aber solche persönlichen Dilemmen entgehen den meisten Pro-Life-Argumentatoren, oder sie sind ihnen herzlich egal. Hauptsache, das Kind kommt auf die Welt - aber wie respektive unter welchen (Sozialhilfe-)Umständen es danach aufwächst, wird ausgeblendet. Den Müttern jedoch ist es nicht egal, und das sollte man, wenn man es schon nicht respektieren kann, zumindest zur Kenntnis nehmen. Statt auf rosa Pro-Argumentations-Wolken zu schweben.

mila hat gesagt…

Und noch eins zum Adoptions-Argument, das üblicherweise (spätestens) an dieser Stelle auftaucht: ich kenne sehr gute Beispiele, aber auch sehr schlechte. Adoptierte Kinder, die (zeitlebens) am Umstand leiden, dass sie nicht gewünscht waren und weggeben wurden (selbst wenn es die beste Entscheidung war, die die Mutter beim Zeitpunkt der Geburt für sie treffen konnte), und Kinder, die es nicht tun. Für mich liegt die Entscheidung bezüglich Adoption ebenfalls berechtigterweise beim Individuum, und nicht bei der Gesellschaft. Nicht die (Gesamt-)Gesellschaft gebärt Kinder, nährt sie und begleitet sie ins Leben, sondern es sind Individuen. Und wenn sie einmal tatsächlich einspringen muss, unter anderem mit Sozialhilfe, tut sie das nur widerwillig, unter Murren und behaftet mit einem Stigma für die, die sie in Anspruch nehmen. Alleinerziehende Mütter, die ihr Kind in die Krippe geben, damit sie arbeiten und selbst für ihr Kind sorgen können, werden wiederum nicht selten scheel angekuckt ('Das arme Kind! Die hätte sich mal lieber den Vater bei der Stange halten sollen...'). Daher bitte etwas weniger schönfärberische Heuchelei, und etwas mehr Alltagsrealismus.

fufi hat gesagt…

mila:
Schau dir mal nen neuesten Post an!

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