Ich wünsche ALLEN schöne Weihnachtstage!
Und denen, die's nicht so mit Weihnachten haben, wünsche ich ein schönes langes Wochenende.
Ich wünsche allen Kranken Besserung.
Ich wünsche allen Einsamen Begegnungen.
Ich wünsche allen Bedrückten Hoffnung.
Ich wünsche allen Menschen Zukunft.
........................................................................
Der folgende Text findet sich auf
www.christliche-autoren.de
Meine Lieblingstanne
Meine Tochter musste schon immer alles Mögliche „retten“. So kam sie eines Tages im klirrenden Januar nach Hause und hob eine eingetopfte Tanne aus dem Kofferraum ihres Autos. Dieses arme Ding hatte sie am Straßenrand gefunden. Es war ein Weihnachtsbäumchen, das seinen Dienst getan hatte. Es sah schrecklich aus. Die Spitze war verstümmelt worden, die Zweige verklebt vom Kerzenwachs. Außerdem war das Bäumchen so vertrocknet, dass es so gut wie keine grünen Nadeln mehr hatte.
Ich gab ihm eigentlich keine Chance.
Da wir allerdings einen großen Garten hatten, erhielt es einen liebevollen, sonnigen Platz. Im Jahr darauf bekam unser Tännchen tatsächlich einen zaghaften Maiwuchs. Aber es sah immer noch erbärmlich aus; hatte es doch keine Spitze und kaum Nadeln. Doch siehe da – im Laufe der Jahre wurde der Maiwuchs immer prächtiger und irgendwann bildeten sich zwei neue Spitzen.
„Sieh mal an“, dachte ich, „wenn uns etwas genommen wird, schenkt Gott es uns doppelt zurück!“ Von da an war dieses Bäumchen meine Lieblingstanne.
Von einstiger Hüfthöhe war sie im Laufe der Jahre zu einem wunderschönen Baum gewachsen, zu dem ich nun emporschauen musste. Außerdem – ich konnte sie immer wieder nur staunend betrachten – hatte sich eine der beiden Spitzen kräftiger entwickelt und ragte nun stolz empor. Wer diese Tanne in unserem Garten sah, konnte nicht glauben, dass sie mal ein „hässliches Ding“ war, zumal sie sich als schöne Blautanne zeigte.
Ich sah jedoch in diesem schönen Baum, wie er einmal verletzt, wertlos und hässlich war. Und in welcher Schönheit er jetzt da stand. Sein Anblick berührte mich oft sehr stark, weil er mich daran erinnerte, dass Jesus mich selbst aus meiner Verlorenheit und von meinen Verletzungen befreit hat und immer wieder heilt.
Im Rahmen des Braunkohle-Tagebaus musste ich mit meiner Familie umsiedeln und konnte die Tanne nicht mitnehmen.
Sie wurde von Rhein-Braun weggebaggert, aber ich werde sie nie vergessen.
Renate Ziert
Da wir allerdings einen großen Garten hatten, erhielt es einen liebevollen, sonnigen Platz. Im Jahr darauf bekam unser Tännchen tatsächlich einen zaghaften Maiwuchs. Aber es sah immer noch erbärmlich aus; hatte es doch keine Spitze und kaum Nadeln. Doch siehe da – im Laufe der Jahre wurde der Maiwuchs immer prächtiger und irgendwann bildeten sich zwei neue Spitzen.
„Sieh mal an“, dachte ich, „wenn uns etwas genommen wird, schenkt Gott es uns doppelt zurück!“ Von da an war dieses Bäumchen meine Lieblingstanne.
Von einstiger Hüfthöhe war sie im Laufe der Jahre zu einem wunderschönen Baum gewachsen, zu dem ich nun emporschauen musste. Außerdem – ich konnte sie immer wieder nur staunend betrachten – hatte sich eine der beiden Spitzen kräftiger entwickelt und ragte nun stolz empor. Wer diese Tanne in unserem Garten sah, konnte nicht glauben, dass sie mal ein „hässliches Ding“ war, zumal sie sich als schöne Blautanne zeigte.
Ich sah jedoch in diesem schönen Baum, wie er einmal verletzt, wertlos und hässlich war. Und in welcher Schönheit er jetzt da stand. Sein Anblick berührte mich oft sehr stark, weil er mich daran erinnerte, dass Jesus mich selbst aus meiner Verlorenheit und von meinen Verletzungen befreit hat und immer wieder heilt.
Im Rahmen des Braunkohle-Tagebaus musste ich mit meiner Familie umsiedeln und konnte die Tanne nicht mitnehmen.
Sie wurde von Rhein-Braun weggebaggert, aber ich werde sie nie vergessen.


19 Kommentare:
Lieber Fufi
Schöne Weihnachten - hoffe, bei Euch schneit es auch......
Und möge 2012 ein gesundes, spannendes und glückliches Jahr sein - falls wir am 21. Dezember 2012 samt und sonders untergehen sollten, haben wir es wenigstens genossen;-)
Allen anderen ebenfalls schöne Festtage!
Vielen Dank Astrid!
Hoffe dass dein Fuss/Knie wieder ok ist!
Und von wegen dem 21.12.2012:
War ja echt die grösste Enttäuschung meines Lebens, dass die Welt damals am 11.8.1999 NICHT untergegangen ist. Wäre ja was gewesen, zu meinem Geburtstag!
Aber wenn die Welt denn schon geordnet untergehen soll, tippe ich doch eher auf den 21.12.2112.
Oder vielleicht den 7.3.2013?
Wer weiss?
:-)
Ich würde ziemlch viel Geld verwetten, dass wir nächstes Jahr um diese Zeit alle noch da sind, Fufi! Mich nervt das Geschwätz zum 21.12.2012 tierisch!
Musste das Knie doch noch operieren lassen - blöd von mir, den Herrn Doktor vom Gegenteil zu überzeugen. Jetzt bin ich halt lahmgelegt, der Turkey wird von meiner Schwester gemacht und ich hänge hier so ab, sehr komisch für mich.
Aber übermorgen geht es nach London - jedes Jahr das Riesenfest. Darauf freuen wir uns alle.
Alles Gute, Fufi, auch an Fufine und Deinen Zoo!
;-)
Nun ja, Astrid
Spielt ja keine Rolle, wer den Truthahn in den Ofen schiebt.
Solang's denn KEIN cold turkey ist!
Wünsch dir ein schönes Fest!
Besser spät als nie: frohe Weihnachten allerseits! Und gute Besserung, Astrid.
hmm..., frohe festtage allerseits. was für eine weihnachtszeit; der gallische gockel und turkey haben lämpen und das pjöngjang inn bleibt wegen des trauerfalls geschlossen...
auguste - enjoy it anyway!
Darauf brachte mich jüngst der Nachwuchs, der gern fragt: wie gahts wiiter? -
O Tannenbaum, o Tannenbaum,
wie grün sind deine Blätter.
Du grünst nicht nur zur Sommerszeit,
nein auch im Winter, wenn es schneit.
O Tannenbaum, o Tannenbaum,
wie grün sind deine Blätter.
O Tannenbaum, o Tannenbaum,
du kannst mir sehr gefallen.
Wie oft hat nicht zur Weihnachtszeit
ein Baum von dir mich sehr erfreut.
O Tannenbaum, o Tannenbaum,
du kannst mir sehr gefallen.
O Tannenbaum, o Tannenbaum,
dein Kleid will mich was lehren.
Die Hoffnung und Beständigkeit
gibt Trost und Kraft zu aller Zeit.
O Tannenbaum, o Tannenbaum,
dein Kleid will mich was lehren.
(Melodie volkstümlich, vor 1800. Text von den Herren Zarnack und Anschütz, ca. 1820.)
hmm..., hoffentlich hat er Weihnachten überlebt:
http://www.youtube.com/watch?v=SjuqNdzCl3g
Jetzt wäre ich vor Grölen fast an dem Stück Dresdner Stollen ertickt, das ich im Mund hatte, als ich diesen Youtube-Link anklickte und diese Gans sah!
Danke für dieses Weihnachtsgeschenk. Danke. Danke.
Verstünde ich nichts von Kommunikationsmodellen, ich wäre sprachlos.
hmm..., grad noch mal davon gekommen, lina. alles ok bei ihnen?
auguste - kein freund des arbeiter- und bauernstaates
Prima in Form und vergnügt, danke. Auf der Fahrt ins Kino. - Hoffe, dem virtuellen Glon und seinen realen Buben gehe es prächtig. Wünsche guten Rutsch!
Tja, wie sagte doch schon der alte chinesische Weise Fu Fi:
Ich bin lieber der Osterhase als eine Weihnachtsgans!
Sagt eine Gans zur anderen: Glaubst du an ein Leben nach Weihnachten?
Jedenfalls glaube ich an ein Leben nach dem 21.12.12. (Womit ich niemanden als Gans betiteln will!)
Fragt ein Engel den anderen:
Sag mal, glaubst du an ein Leben vor dem Tod?
Weisst du Anna2,
wenn die Inkas denn so schaurig esoterisch gewesen wären, und so, hätten sie ihren Kalender wohl eher zum 12.12.12. beendet.
Oder gar am 21.12.21?
Aber wahrscheinlich hatten sie ganz einfach keinen Platz mehr zum weiterdatieren.
Und das Datum dürfte ihnen wohl scheissegal gewesen sein, da sowieso weit zukünftig!
Eine schöne Tanne. Und dann dies: Verunstaltet mit elektrischen Kerzen! Blinkblink: Da kommen die Instant-Weihnachtsgefühle, die man dann auch praktischerweise wieder abschalten kann? Passt in die heutige Zeit.
Wanderer:
Hab's mir echt auch überlegt, ob ich DIESES Bild denn wirklich reinstellen sollte.
Hab's dann eben doch getan, und zwar weil das Bildli schon im zitierten Text eingebaut ist.
Aber du hast recht. Und wie!
Instant ist gut, übrigens.
Erleuchtung, Erlösung? - Sofort!
Schliesslich bezahlen wir per MasterCard!
Kommentar veröffentlichen