ODER: wie heute über Häute diskutiert wird ... ????
Eigentlich hätte ich mich bei dieser unseligen Diskussion über ebenso unselige Schnipseleien an ebenso unseligen weil unschuldigen kleinen Dingern ja zurückgehalten, wenn nicht,
JA: Wenn nicht so ein abscheulicher Leserbrief im TA veröffentlicht worden wäre
(mehr dazu weiter unten).
Zunächst aber mal medias in res, wie schon die Römer, noch bevor sie zu Denken anfingen, jedenfalls zuzuschlagen pflegten:
Jeder kleine Bub muss schnellstmöglich beschnitten werden .....
Tja, DARIN sind sich ja sogar die iranischen MEGAyatollahs und die jüdisch-israelitischen-Ultra-Orthodoxen einig!
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| Abraham hat scheints viele Söhne wo beschnitten werden müssen .. |
Und irgendwie haben sie damit ja auch recht, denn wenn die Knäblein erst im „gestandenen Mannesalter“ beschnitten würden, könnte es ihnen so gehen, wie das in der Bibel beschrieben ist, nämlich in Genesis 34!
Hier eine Kürzestversion:
Dina ist eine, aber nicht die einzige Tochter Jakobs. In der biblischen Erzählung gefällt sie Sichem, dem Sohn des Hiwiters Hamor, eines reichen Fürsten aus Kanaan, so sehr, dass er sie entführt und vergewaltigt.
Aus Liebe erbittet er von seinem Vater, Dina heiraten zu dürfen.
Dieser wiederum bespricht die Bitte seines Sohnes mit Jakobs Söhnen, die nur unter der Voraussetzung einwilligen, dass alle Männer aus Sichems Stamm beschnitten werden. Nur durch die Beschneidung, den Bund Gottes mit Abraham, würde eine Heirat erst möglich sein. Hamor und Sichem willigen ein; die Männer der Stadt Sichem werden beschnitten.
Drei Tage später – alle sind von Fieber geschwächt – überfallen zwei der Vollbrüder Dinas, Simeon und Levi, die Stadt, und töten alle männlichen Einwohner.
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| Das Blutbad zu Sichem, DIE BIBEL: 1. Mose 34 |
Scheints ist eine möglichst frühe Beschneidung also vor allem von militärisch-strategischer Bedeutsamkeit in als „religiös“ getarnten Vernichtungskriegen!
Trotzdem, fragt sich fufi, weshalb sich denn auch die allermeisten so called „Porn-Stars“, soweit sie maskulinen Geschlechts sind, sich ihres Vorhäutchens entledigen lassen.
Weil, glaub ich, SO schampar religiös werden DIE ja nicht sein .... ?
Jedenfalls, da muss so oder so und also wirklich und echt was dran sein, oder eben gerade nicht?, an einem söttigen Praeputium:
Aber jetzt hört der Spass auf ..
mit diesem Leserbrief nämlich, den der TA am 17.8.2012 veröffentlicht hat:
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| Tja, DIESE Schreibe sprengt jeden vernünftigen Rahmen, sozusagen ... |
Hey! lasst euch diese Gescheisseschreibe mal so richtig auf der Zunge vergehen, so wie diejenige Nonnen-Mystikerin wo damals von der Kommunion ausgeschlossen wurde, weil sie bekannte, dass sie jedesmal, wenn sie sich die Hostie auf der Zunge vergehen liess, einen Orgasmus kriegte, weil sie die Hostie als Jesus Vorhaut auf ihrer Zunge zu spüren meinte!
Alles klaro? Nun denn:
Betroffen sei sie, sagt sie, als Christin.
Weil IHR Fundament ebenfalls das alte Testament sei, sagt sie, als Christin.
(wie das der Juden und der Muslime, aber DAS sagt sie nicht, als Christin!)
Und da gehe es ja eh bloss so um einen Fetzen Haut, sagt sie, als Christin.
fufi der Christ meint dazu:
MICH machts als CHRIST betroffen, dass eine CHRISTIN sich davon betroffen fühlt, wenn die Knabenbeschneidung verboten würde.
MEIN Fundament, als CHRIST, ist das NEUE TESTAMENT!
Was muss das für ein lächerlicher Gott sein, oder vielmehr, was muss das für eine lächerliche Christin(?) sein, deren Gott einen derartigen Wert legt auf so ein, Zitat: „kleines Stückchen Haut“.
Die wo mich kennen kennen mich ...
Aber die Sache mit den Mädchen, DIE mag sie als Frau denn schon nicht goutieren.
Aber DA geht’s ja, gemäss ihrer verschrobenen Sichtweise, auch bloss um „KULTUR“ und nicht um den Gehorsam zu ihrem HERRN!
Aber stellt euch bloss mal vor, im Alten(!) Testament würde so was stehen wie:
Und die Mädchen sollt ihr im 8. Jahre beschneiden, zur Ehre des Herrn, deines Gottes und ihres künftigen Bräutigams?
Weil, auch da geht's ja - rein anatomisch gesehen - auch nur um so ein paar Stücke Haut und Fleisch?!!!
Weil, auch da geht's ja - rein anatomisch gesehen - auch nur um so ein paar Stücke Haut und Fleisch?!!!
Nun, immerhin steht DAS im Alten(!) Testament:
Lev 24,16: Wer den Namen des Herrn schmäht, wird mit dem Tod bestraft; die ganze Gemeinde soll ihn steinigen. Der Fremde muss ebenso wie der Einheimische getötet werden, wenn er den Gottesnamen schmäht.
Lev 24,23: Nachdem Mose so zu den Israeliten gesprochen hatte, führten sie den, der den Fluch ausgesprochen hatte, aus dem Lager hinaus und steinigten ihn. So erfüllten sie, was der Herr dem Mose aufgetragen hatte.
Die Menschenrechte in Ehren, aber mit dem richtigen Augenmass, sagt sie, die Christin!
fufi betet: Bhüet’s mi, liebe Gott,
vor däne (!!!!) Chrischtemänsche!




73 Kommentare:
Und bitte und wie gesagt:
Bhüet's mi vor SOETTIGE!
Ich kenne viele Christen, wo vielleicht nicht ganz gleicher Meinung sind mit mir, wo ich aber mit DIESEM Vorwurf denn keinesfallstens gemeint haben will!
Fufi, du bist ein riesiger Dummkopf.
Er ist es! JHWH ist herabgestiegen! Oh lobpreiset allesamt!
Nein, Fufi, bist Du nicht! Aber, ähem, exzentrisch (natürlich im besten Sinne des Wortes;-))
Und, sorry, gäll, aber dieses Thema hängt mir zum Halse heraus - schaue mir aber gern an, was geschieht..... Falls jemand zufällig letzte Woche Maischberger gesehen hat und die versammelten Wichtigtuer und Selbstgerechten - dagegen ist der Leserbrief oben harmlos.
Ja, er ist es: Orlando höchstpersönlich.
Jetzt kommt dann gleich das Grüne Männchen, um ihn zu verteidigen. Gleich.
@Fufi: Ich melde mich hier ja äusserst selten zu Wort, aber hier juckt es. Mir erscheint jedenfalls deine überzogene Reaktion weit bedenklicher als die Meinung der Leserbriefschreiberin. Als Christ mit auch jüdischen Wurzeln, aber eigentlich keineswegs religiös, bin ich auch der Meinung, dass hier viel Lärm aus ganz anderen Gründen produziert wird, als "nur" aus christlicher Nächstenliebe.
Sportpapi
http://www.schweizermonat.ch/artikel/beschneidungsverbot-beschneidet-die-erziehungsfreiheit-der-eltern
wieder einmal sind die meisten gutmeinenden menschen äusserst sitautiv am meinungen bilden. übrigens, von den befürwortern des verbotes der brit mila, interessiert mich, seit wann und wozu sie sich für die religionsinhalte anderer interessieren, wenn man doch tolerant und rechtstaatlich sein will?
Fufi, wer legt das Fundament des NT?
Ich empfehle Dir zur Lektüre 1. Kor 7,18-19:
„Ist jemand als Beschnittener berufen, der bleibe bei der Beschneidung. Ist jemand als Unbeschnittener berufen, der lasse sich nicht beschneiden. Beschnitten sein ist nichts und unbeschnitten sein ist nichts, sondern: Gottes Gebote halten“
Also haben wir "Christen" gemäss Bibel keinen Anlasse den Juden irgendwas aufgrund hellenistischer Vorstellungen was abzusprechen. Denn Schriften und das Wort Gottes, welches die ersten Christen ja weitererzählten was: das uns heute als AT bekannte Schriftgut, nicht?
Für mich ist der eigentliche Skandal, dass wir aufgrund eines islamischen Ereignisses nun die tradierten Inhalte der Juden diskutieren, aber das sollten die Juden selber lösen können.
Nein, Zysi, der Skandal ist, dass anscheinend zu gelten hat: einmal Tradition, immer Tradition. Auch diese Traditionen müssen hinterfragt werden dürfen, ohne dass gleich üble Motive unterstellt werden - wie z.B. Herr Graumann es bei dieser Fernseh-Diskussion tat. Vor allem geht es bei der Knabenbeschneidung (mal von den Grossmäulern und ewig- auf-einen-Zug-aufspringenden-Diskutanten) darum, wie er zu unserer westlichen Rechts- und daraus folgend Werteordnung passt. Ich habe drüben schon mal gesagt: sogar ich als Jüdin (Halb-) halte diese Diskussion, die im übrigen unter liberalen bzw nicht-praktizierenden Juden längst nicht mehr selten ist, halte es für wichtig, zu hinterfragen und das, was hinter dieser Praxis HEUTE steht, zu eruieren.
Carolina, hinterfragen ja klar. das muss aber nicht zwingend zu einer neuen, zeitgemässen (=sowieso gut) regelung (also verbieten) führen.
hinterfragen ist ein himmelweiter unterschied zu dies gesetzlich bevormundend verbieten zu wollen.
Haben Sie den Artikel (Link) gelesen?
Diese Unverfrorenheit, dem Priestervolk seine Rituale strittig machen zu wollen unter dem Vorwand aufgeklärten Säkularismus' - dieser unglaubliche Tabubruch der unerschöpflichen Tabubrecher, die kein Gesetz der Würde und des Respekts kennen, Respekt, der mit dem trennenden Brennstrahl der Toleranz im Zeitalter des irren Lichts nichts gemein hat. Weil er den Menschen in seiner Ganzheit, in seiner unveräusserlichen Identität und mit seiner unantastbaren Würde meint, und nicht das blosse Rechtssubjekt oder als Anhäufung von Zellen. Hier wird noch der letzte Vorhang im Tempel niedergerissen.
Carolina: dem modernen Heidentum, das gerade en vogue ist, stehen 5000 Jahre Tradition gegenüber. Wenn du selbst eine Tochter Israels bist, solltest du wissen, dass das Gesetz Gottes - es war und ist vor allem heute für das auserwählte Volk keine leichte Aufgabe, es zu befolgen - sich nicht den gerade gültigen Trends in der Frühlingsmode folgt.
Ein Frevel ist es vor allem, weil es die vom Vaterhass Besessenen, die dem grossen Götzen Nihil Huldigenden sind, die ihre momentane (aber nur vorübergehende) Übermacht ausnutzen, um noch den letzten Rest von Ritus, Mythos, Kult zu zerstören und plattzuwalzen.
Und natürlich ist es antisemitisch, es trifft ja gerade den Kern jeden Antisemitismus: Die Verhöhnung des religiösen Gesetzes, oder wahlweise: die Propagierung der Überlegenheit des eigenen gesetzes, die Denunzierung von Juden und Jüdinnen, Aussonderung, Gängelung, den Ruch des Verderblichen ihnen anzuhängen, den alten Brunnenvergiftern und Christenmädchenschändern, nicht wahr!
Dasist etwa so niederträchtig wie die plumpsten Neonazis. Auch die haben das greater Good im Sinn. Eine neue Kristallnacht im Namen des korrekten, intakten Bubenschnäbis. Sieg Heil! Wieso nicht gleich Gräber schänden?
Also , was ich übers Thema meine, ist das hier:
GÄHN GÄHN MEGAGÄHN.
Es ist brutal idiotisch, daran wieder einen Zusammenstoss der Kulturen festmachen zu wollen. Es geht um TRADITIONEN, nichts weiter. Wenn muslimische Eltern in der Schweiz ihre Buben beschneiden lassen wollen, so sollen sie das tun dürfen. Wenn das jemand nicht will, soll er es nicht tun.
Ist es antisemitisch oder antimuslimisch? Ja, vor allem ist es aber strunzdumm. Die Leute haben das kleine Bisschen Denkfähigkeit eingetauscht mit schnödem mit-den-Wölfen-heulen. Es gibt sicher oben ein paar Antisemiten und so, aber die Masse folgt ihnen einfach. Und merkt nicht, dass sie instrumentalisiert wird.
Ist DAS blöd.
O, Sie bewegen sich auf Glatteis: ich als 'Tochter Israels' (bloody hell!) sage Ihnen klipp und klar, dass der Spiess immer und immer wieder herumgedreht wird: die Juden bestehen darauf, ihre Knaben zu beschneiden, weil sie nur dann zum 'auserwählten Volke' gehören. Darin liegt eine Ueberhöhung der eigenen Religion, der eigenen Bedeutung, die Hass und Groll nach sich ziehen kann. Was per se kein Grund ist, sie aufzugeben, allerdings doch wenigsten endlich aus der Denktabuzone entlassen werden sollte.
Es war auch viele Jahrtausende gang und gäbe, Sklaven zu halten und das Alte Testament, auf dass man sich in Sachen Beschneidung beruft, hat selbstverständlich diese Tradition unangefochten mitgetragen - aber heisst das tatsächlich, dass man sie nicht in Frage stellen durfte, als man sie abschuf?
Die entscheidende Frage für mich ist jedoch nach wie vor: wenn Gott uns unsere Kinder nach seinem Abbild schickt - warum sollen wir dann an ihnen herumpfuschen, sobald sie auf der Welt sind?
Zysi, ja, habe ich gelesen. Er stellt eine mögliche persönliche Meinung da, die ich doch sehr in Frage stelle. Denn, wenn es wirklich so wäre, dass Eltern das Recht haben, ihren noch nicht zur Einsprache fähigen Knaben mit einem körperlichen Eingriff (!) in eine Religionsgemeinschaft aufzunehmen, wo ist denn dann das Recht des Kindes auf körperliche Unversehrtheit? Und die Frage, die mir nie jemand beantwortet, bleibt: was spricht dagegen, dass die Knaben ab einem bestimmten Alter selber bestimmen, ob sie das wollen oder nicht?
Ich habe es neulich schon mal ausgeführt: ich bin in einer Familie aufgewachsen, in der das Thema bis heute kontrovers diskutiert wird. Aber wenigsten war die Kontroverse gestattet! Meine (jüdische) Mutter war ganz und gar dagegen dass ihre Söhne, meine Brüder, beschnitten werden. In diesem Zwiespalt leben meine Brüder heute wieder mit ihren eigenen Söhnen. Und man verstehe mich richtig: ich würde auch die Entscheidung pro Beschneidung akzeptieren, aber finde eine Diskussion und die Entlassung dieses Themas aus der Tabuzone wichtig und richtig. Es einfach so machen zu lassen, weil 'es so üblich ist', widerstrebt mir sehr.
@Carolina: Innerhalb der Familie, der Religionsgemeinschaft gewisse Aspekte der Religionsausübung in Frage zu stellen, erachte ich als sehr sinnvoll. Aber von aussen zu urteilen, zu melden, was ihr da glaubt und wonach ihr handelt, das ist ein alter Zopf und wird deshalb verboten, das ist eine ganz andere Sache. Wieder einmal mein Argument dazu: Wer getraut sich, einen Impfzwang einzuführen. Niemand, weil man die Selbstbestimmung der Eltern als zu wertvoll betrachtet. Obwohl die Impfverweigerer ihren Kindern sicher den grösseren Schaden zufügen als Eltern, die ihre Kinder beschneiden lassen. Weiter auch Fehlernährung, Bewegungsmangel, usw.
Sportpapi
Carolina, bin dabei, dass kontrovers diskutiert werden sollte (Zwiespalt in einer Gemeinschaft wie Familie, jüd.Gemeinde). Nur hat hier ein Gericht ein Präjudiz geschaffen für etwas, das gar nicht zur Debatte stand. Und genau da setzt die Wirkung ein. Ihnen wäre es gar nicht mehr möglich sich mit der Thematik auseinanderzusetzten (es zu akzeptieren...), wenn Ihnen jemand schon vorher sagt, das die Traditionen der Juden eben nichtig seien, im Lichte der europäischen Gesetzgebung nicht mehr zeitgemäss.
Sicherlich ist es nicht abwegig, wenn die jungs selber bestimmen könn(t)en. ISt es so barbarisch für diese eine Entscheidung zu treffen, die nachweislich in der repräsentativen Mehrheit nicht Problemen führt? Ansonsten hier das Argument von Sportpapi nicht umgehbar ist; wie auch andere Entscheidungen für die Kinder getroffen werden.
Oder denken Sie auch, dass alle Jugerndliche selbstbestimmt eine Zahnstange tragen?
Carolina, ich weiss, dass ich Sie damit nicht überzeugen kann; will ich auch nicht; lediglich hinterfragen.... Aber, ich staune nicht, sollte ich die phsychische Unerversehrtheit noch erleben dürfen......und da stehen die Chancen (leider) gar nicht so schlecht.
Abschliessend, noch was zur Sklaverei; wozu sind die Hebräer/Israeliten aus Ägypten ausgezogen, so ganz problemlos - damit sie in den Augen ihres Gottes neu Sklaven halten konnten, an ihrer statt? War das die Regentschaft von David (ein Herz das Gott gefällt)? Eher nicht....
Naja, mir scheint, als hätte ich wieder mal zuviel zwischen und zuwenig in den Zeilen geschrieben.
Jedenfalls ist’s mir ja denn schon grad ganz und gar nicht drum gegangen, mich in diese leidige „Beschneidung-oder-nicht“-Debatte einzumischen.
Mir ist’s und geht’s auch heute eigentlich nur DARUM, dass ich mich ernsthaft frage, wie eine CHRISTIN – und da denkt fufi eben zuerst ans neue Testament und die Evangelien und an Karfreitag und Ostern und allenfalls noch an Joh 3:15 – wie also eine CHRISTIN sich auf’s Alte (!!!) Testament berufen kann, um aufgrund ihres Glaubens die Menschenrechte sozusagen beschneiden zu wollen.
Nun denn, mit ihrer RELIGIÖSEN(!) Ablehnung der Menschenrechte befindet sie sich allerdings – wenn auch nicht in christlicher – aber doch in streng religiöser Gesellschaft!
Zysi, Ihren vorletzten Paragraph verstehe ich nicht. Aber zum Thema Überzeugung: Sie werden es nicht glauben, aber ich bin keinesfalls der 100en Ueberzeugung, dass Beschneidung keinen Platz in unserer Gesellschaft haben soll. Aber ich reagiere extrem allergisch, wenn Vertreter meiner Religion (sage ich jetzt mal so, obwohl ich nicht praktiziere) in die Argumentation, vor allem natürlich in Deutschland, die Themen Holocaust und Antisemitismus werfen. Das halte ich für unredlich. Und dass das Thema jetzt Wellen wirft, muss weiss Gott nicht per se heissen, dass das Kölner Amtsgericht irgendwie politisch beeinflusst war. Bloss weil ein Urteil bzw ein Gesetz auf sich warten lässt, heisst das noch lange nicht, dass es nicht längst überfällig war.
Wir Eltern impfen Kinder, um sie vor Krankheiten zu schützen, wir lassen sie Zahnspangen tragen, damit die Zähne gerade werden. Das ist etwas grundsätzlich anderes als einem Kind die eigene Religionsgemeinschaft per Körperverletzung aufzudrängen. Stellen Sie sich alle mal vor, die katholische Kirche verlange von den Gläubigen ein Fisch-Tattoo auf der Wange - undenkbar. Einem Knaben die Vorhaut zu beschneiden, ohne medizinische Gründe, sondern weil es ihn zu einer Religionsgemeinschaft zugehörig macht, lange bevor er ein Mitbestimmungsrecht ausüben kann, ist für mich nicht viel schlüssiger. Und das Argument 'tut doch gar nicht weh, er merkt es doch gar nicht' ist kein Argument, sondern eine Beschwichtigungsformel.
@Carolina:
2 Daumen und 2 Zehen hoch!
Und ach ja:
manchmal bin ich - zumindest wenn's um gewisse Themen geht, halt auch ziemlich cholerisch.
Zumindest in der Virtualität!
;-))
Eine Überhöhung der eigenen Religion, so so. Wenn man Religion als so etwas wie eine Gucci-Tasche ansieht, dann schon. Hingegen finde ich, weder die Nichtgläubigen, die Ungläubigen und die Heiden, auch die vom Stamm Abgefallenen sollten in dieser Frage nicht mitbestimmen können.
Religion, um eine immer wieder bemühte Floskel zu verwenden, ist Privatsache. Wer wie orthodox oder wie assimiliert seine Religion lebt und sie in seiner Familie praktiziert, ist nicht Sache der Gesellschaft, für gut oder richtig zu befinden. Religion ist Privatsache. Die Amerikaner haben das halt immer noch besser kapiert, als die Europäer. Ihnen erschiene diese Diskussion in hohem Grade absurd!
Zahnspange, Zysi, danke! Auch schicken Eltern ihre Kinder zum Religionsunterricht, bevor diese mündig sind, lassen sie taufen und firmen und konfirmieren, bei Tische beten und ministrieren. Das wäre ja dann nach dieser Lesart schlimmster Religionsterror, den diese Eltern ausüben. Absurd!
Und im Falle des Judentums @Carolina, ist die Sache noch klarer: Ein jüdischer Mann wird erst zum Juden dadurch, dass er beschnitten ist. Sie würden Juden also vorenthalten, Juden zu sein, bis sie 16 sind. Absurd. Und wie gesagt: antisemitisch.
Dreimal absurd, diese "Argumentation". man muss sich schämen, dass so etwas überhaupt diskutiert wird.
Du hyperventilierst, Carolina. Komm runter, will you? Du gibst der Beschneidung VIEL zu viel Bedeutung. Sie ist eine unbedeutende Sache, ohne irgendwelchen wesentlichen Konsequenzen. Ein Wangentattoo ist gar nicht vergleichbar. Wenn ein 12jähriger eine Spange trägt, dann sehen das alle, und es beschneidet (pun not intended) sein Selbstverständnis im Allgemeinen nicht. Wenn man den Kiefer bei einem Neugeborenen korrigieren könnte, würde es gemacht, das weisst Du. Aber man kann nicht, also tut man es in der Pubertät.
Ich bin der klaren Ansicht, dass unsere Gesellschaft das Thema wieder dorthin stecken sollte, wo es hingehört: irgendwohin zu den unwichtigen Dingen. Ich frage mich allerdings ernsthaft, wieso Du und so viele andere Leute die Sache wichtig finden. Und ich glaube irgendwie nicht, dass es aus rein liberalen Gründen ist. Ich glaube, da ist etwas Ideologisches dahinter. Kann das sein, Carolina? Der Wille, den Islam zu hauen? Jetzt haben wir endlich einen kleinen Hebel, also hebeln wir mal drauf los? Das ist doch lächerlich.
PS: 100%en, Entschuldigung.
Ach ja, und an den Adonai und den Elohim und wenn er sich sogar in hebräischen Buchstaben schreibt:
ICH darf Gott VATER nennen, und nicht "Adonai" = Herr = Sklavenbesitzer und ähnliches.
Und mein Vater ist NICHT schizophren oder grössenwahnsinnig oder so und deshalb muss ich ihn auch nicht im Plural "Elohim" ansprechen.
Man muss sich schämen, Sonderzeichen? Ist es tatsächlich an Ihnen, eine Diskussion mit diesen schwächlichen Argumenten abwürgen zu wollen? Danke, da diskutiere ich lieber mit Zysi, Fufi oder wem auch immer - aber nicht mit jemandem, der meint, die moralische Oberhoheit über alle Fragen der Religion zu haben.
Tiger: sorry, aber diese Insinuation ist für mich genauso übel wie der Vorwurf des Antisemitismus bzw die Erwähnung des Holocaustes in diesem Zusammenhang.
Wenn Du es nicht aushälst, musst Du die Küche verlassen. Es ist nun mal etwas, was mich bewegt, was hier angeschnitten wurde und, obwohl ich eigentlich arbeiten sollte, mich fesselt, hauptsächlich aus persönlichen Gründen. Ich hyperventiliere? Von mir aus - aber ich weise Dich ja auch nicht ständig darauf hin, wenn Du aus der Puste gerätst vor lauter O-Haue, oder?
carolina
Ich glaube Ihnen, dass Ihnen genau dies (Themeneinwurf) aufstosst und Sie trotzdem diesem "Gebot" nicht grundsätzlich feindlich gegenüber stehen.
Religionsgemeinschaft per Körperverletzung aufdrängen.....
Ou Carolina, das sind nicht Ihre wohlüberlegten Worte.
Wir können nun lange darüber dabettieren, was die Unversehrtheit der Jungendlichen besser gewährleistet; die Grundlage der jüdisch-christlichen Bibel oder die heutigen gesellschaftlich akzeptierten Normen.
Nun, du schräges hebräisches Gottchen:
Gottchen! Meinst du das ECHT ernst, wenn du sagst: "Religion ist in den USA Privatsache?"
Solltest dich dort mal zu einem Tee-Kränzchen einladen lassen.
Oder vielleicht einen Mörder beraten, wie er eine Aerztin wo -jaja! - am besten abknallen kann!
Nein, umarm und küss doch mal wieder deine Astarte und heb en schöne abig!
Naja, so schwächlich waren die Argumente nicht (meine wohl auch nicht). Eher diese: "Wir Eltern impfen Kinder, um sie vor Krankheiten zu schützen, wir lassen sie Zahnspangen tragen, damit die Zähne gerade werden. Das ist etwas grundsätzlich anderes als einem Kind die eigene Religionsgemeinschaft per Körperverletzung aufzudrängen." Wie kann ein gläubiger Mensch seine Kinder vom Glauben fernhalten? Wie sie nicht taufen, nicht konformieren, nicht beschneiden? Ist es nicht gerade auch so, dass die Eltern die Kinder gemäss ihrem Glauben schützen möchten, indem sie sie offiziell in die Glaubensgemeinschaft aufnehmen lassen wollen?
Sportpapi
Also gut, Zysi, das akzeptiere ich, das war in hohem Masse polemisch.
Psychische und Physische Unversehrheit kann auch erhalten/erreicht werden, indem Jugendliche über solche Schritte wie Beschneidung selber entscheiden dürfen, so wie sie auch über den Gang zur Konfirmation entscheiden dürfen. Dass sie in der Regel in der Glaubensgemeinschaft der Eltern (oder eben in keiner) aufwachsen, ist natürlich unbestritten - aber muss dazu wirklich eine frühe Beschneidung sein?
Sportpapi, jetzt mal ehrlich: es ist doch etwas völlig anderes, ob ein Kind naturgemäss in der Religionsgemeinschaft bzw sozialen Regelgemeinschaft der Eltern aufwächst (und damit in jedem Falle ja idealerweise schon einen moralischen Ueberbau erhält) oder ob es einen körperlichen Eingriff braucht, wie eine Beschneidung, um diese Gemeinschaft der Eltern für das restliche Leben dieses Kindes vorzugeben, ohne dass eine Chance auf informierte Mitentscheidung besteht, oder? Und, es tut mir ja leid, aber die Zahnspange und die Impfung ziehen einfach nicht.... Siehe oben.
Tiger
Wo steht die Thematik im Koran? Danke für's einlesen.
Der islam hat bis auf das Relikt einer monotheistischen Religion keine seriösen Berührungspunkte mit den Juden.
Orlando
Damit Sie mich richtig verstehen. Ich finde hingegen den christlichen Taufritus an Babys genauso hinterfragungswürdig wie dies Carolina bei den Juden fordet.
DER Unterschied liegt jedoch darin, dass die Juden dies aus dem Wort direkt angewiesen bekommen und wir Christen NICHT. Also hinterfragen wir bei den Juden eigentlich die Anweisung Gottes und bei den Christen effektiv die Traditionen des menschlichen Christentums (nicht identisch mit dem Evangelium der Bibel).
Ich ziehe eine kurze Zwischenbilanz
und danke herzlichstens (alfabetisch):
Carolina, Sportpapi und Zysi
für ihre feinen Beiträge!
Und dem schizophrenen Gottchen mag ich eigentlich gar nicht wünschen, dass es hier und heute in seiner neokonservativen Religionsgemeinschaft zu sich selber finden würde.
In schā'allāh!
Das ist etwas anderes, Carolina, da haben Sie recht. Ich finde eine jahrelange religiöse Unter- und Abrichtung deutlich prägender als ein kleiner körperlicher Eingriff. Ich würde trotzdem das eine wie das andere nur in speziellen Fällen verbieten wollen. Nicht noch mehr Gebote und Verbote! Ihre Argumente zeigen eigentlich vor allem, dass Sie der Religion wenig Gewicht zumessen. Indem Sie der Meinung sind, man könne religiöse Vorgaben nach Lust und Laune aufheben und anpassen. So funktioniert das aber nicht.
Sportpapi
Sportpapi, dieser Ihrer Schlussfolgerung halte ich entgegen: ich messe der Religion bzw den Religionen ein sehr, sehr hohes Gewicht zu - zu hoch, wenn Sie mich fragen. Und wer redet von 'Lust und Laune'? Damit unterstellen Sie mir, wie das Sonderzeichen oben mit der Gucci-Tasche, dass ich mein hübsches Köpfchen gar nicht allzu sehr mit so etwas belasten möchte, dass ich nicht etwa ein denkender, philosophierender, in Frage stellender Mensch bin. Das ist keine Argumentation, Sportpapi, das ist Polemik und ist, jetzt werde ich auch polemisch, exakt das, worauf ich neulich hingewiesen habe: man hat irgendwann den Eindruck, Ihnen gehen die Argumente aus bzw Sie können es nicht vertragen, dass jemand anders anders denkt und dann fangen Sie an, persönlich zu werden.
Nicht noch mehr Gebote und Verbote! Unterschreibe ich sofort. Aber dazu gehört, dass man gegebene, auch sehr alte Traditionen und Gebote in Frage stellen darf, ohne beschuldigt zu werden, man habe kein Wertesystem.
Carolina
Psychische und Physische Unversehrheit kann auch erhalten/erreicht werden, indem Jugendliche über solche Schritte wie Beschneidung selber entscheiden dürfen, so wie sie auch über den Gang zur Konfirmation entscheiden dürfen.
Bei der psychischen Unversehrtheit bin ich mir für die Zukunft nicht mehr so sicher; Ritalin scheint/schien ja genau dort anzusetzen, bei unmündigen Kindern, dessen Eltern für Sie entscheiden - mit dem Ziel die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen einzuhalten.
Ich frage mich nur für mich, wieso hat da nie ein Gericht ein Verbot oder ein Spital ein Moratorium verhängt?
On verra, das meinte ich mit "dem überzeugen", dass wir auch noch weitere psych. Unversehrtheiten für "unsere" Kinder erfahren werden, künftig. Im Namen wessen nur?
Nehmen wir nur das Bsp. des MB mit dem Kratzen und Schreien => auch wenn das eine getürkter Thread ist zwecks Kommentarfeuerwerk, mache ich mir Sorgen über das Fünkchen Wahrheit zur Lage dieser Mama.
Hey nomau - wer nicht sieht, dass dies im erwachsenen Stadium zu sozialen Rückständigkeiten führt (was ich nicht bekomme, das ent-diskrminiere ich).
Und wer nicht bereit ist, dies dann eben auch im Erwachsenenbereich zu korrigieren (ui, schlimm, das hat jemand den Mut über andere zu meinen) der erntet Chaos und Unlenkbarkeit (wenn noch demokratisch, menschlich zu gehen soll) einer Gesellschaft.
Siehe Asylwesen; das sind soziale Kinder, wenn die in der CH eintreffen (wie sollten sie auch anders; keine gesellschaft die ihnen dies ermöglichte) - oder will mir jemand sagen, dass ein maghrebinischer Asylant, in diesem Tagen die Frauen hier respektiert in ihrer Selbstbestimmung, wenn schon den Einheimischen (beider genders) die Augen rausschwitzen......
Kinder sind zu führen und lenken nach der Verantwortung der Eltern. Und da gehört das Einbetten in die Religion dazu; sofern dies für die Eltern relevant.
Damit habe ich kein Problem, Zysi. Wir sind bei unseren Kindern weitergegangen.: bewusst nicht getauft, aber verschiedenen Religionsgemeinschaften bewusst ausgesetzt (Grosseltern, Cousins und Cousinen), mit ihnen den Kirchgang gemacht, sie in den Religionsunterricht geschickt, sie endlosen Wertediskussionen zuhause ausgesetzt etc. Und selbstverständlich waren und sind sie unserem moralischen Ueberbau ausgesetzt. Ein Kind hat sich kurz vor dem 16. Lebensjahr taufen lassen - das stimmt für uns, denn es ist eine zutiefst eigenverantwortliche Entscheidung. Mein grösstes Problem besteht oft genug darin, dass ich anscheinend viel mehr als die Religiösen unter ständiger Beweispflicht zu stehen scheine, dass ich meine Kinder zu verantwortungsvollen, bewussten und anständigen Erwachsenen erziehe - per se anzunehmen, Agnostiker hätten kein Wertesystem, ist einfach dumm, oder?
Meine, unsere, Haltung, dass wir als Eltern nicht das Recht haben, unseren Kindern eine Religionszugehörigkeit aufzudrängen, schon gar nicht mit körperlichen Erkennungsmerkmalen, gilt im übrigen für jede andere Religion auch. Das heisst aber noch lange nicht, dass sie nicht mit einem kulturellen Hintergrund aufwachsen, der auch-religiöse Zusammenhänge beinhaltet.
Das Thema im MB heute hat mich, im Gegensatz zu Ihnen, eher gefreut: denn diese Mama scheint doch, zumindest sieht es so aus, ein Einzelfall zu sein und der Tenor der Antworten ging ja in die Richtung, dass Eltern eben gefälligst eine Erziehungs- und damit auch eine Bestrafungspflicht haben. Ueber die Art und Weise kann man sich natürlich streiten.
Den müssen Sie mir noch erklären: 'getürkter Thread'?
Sie stechen in punkto Unversehrtheit bei mir in ein Wespennest, Zysi. Ich gebe ganz offen zu, dass ich hier stark verunsichert bin, was die Zukunft angeht. Ich habe keine Patentrezepte, keine Antworten, aber ich habe viel mit einer jungen Generation zu tun, die mich sehr hoffnungsvoll stimmt. Immer wenn ich sehe, was eine Religion bzw deren Auslegung mit Frauen (dreiviertel der Frauen und Kinder, die vor brutalen Männern und Brüder flüchten müssen und die wir aufnehmen, haben einen muslimischen Hintergrund) anrichten kann, welchen bedrohlichen Einfluss auf unser westliches Wertesystem unser ständiger Kotau vor diesem Einfluss hat, tröstet mich, dass eine Generation herangewachsen ist, die erstaunlicherweise viel nüchterner und fähiger zu sein scheint als wir Älteren, die ja nur barmen und diskutieren. Ich bin da durchaus positiv eingestellt.
“Hingegen finde ich, weder die Nichtgläubigen, die Ungläubigen und die Heiden, auch die vom Stamm Abgefallenen sollten in dieser Frage nicht mitbestimmen können.” genau dieses Argument gilt in einem säkularen Staat eben nicht. Das ist das gleiche Argument, das verwendet wird, um in europäischen Ländern die Scharia als Rechtsnorm für innermuslimische Angelegenheiten einzuführen – als Ersatz für die im Land geltenden Rechtsnormen.
Das Kölner Gericht hat letztlich eben zu dieser Frage eine Entscheidung getroffen. Nämlich die, dass die säkulare Rechtsnorm Deutschlands und die nicht veräusserbaren Menschenrechte religiösen Riten, die Sie ja selber richtigerweise als nicht staatliche, private Angelegenheit ansehen, übergeordnet ist.
Dass die deutschen orthodoxen jüdischen Vertreter sofort mit der Holocaust-Keule antrabten, hat meiner Meinung nach deren Legitimation, für alle Juden zu reden, aufgehoben. Es ist natürlich im deutschen Kontext ein leichtes, auf das brauen Stigma der Geschichte zu spielen. Es ist unfair, weil ich denke, dass Deutschland jenes Kapitel vorbildlich und abschliessend aufgearbeitet hat. Nun gilt es, sich dem Stigma zu entledigen, z.B. in dem in der politischen Diskussion auf die Holocaust Keule gar nicht eingegangen würde.
„man muss sich schämen” – dass ein erzkatholischer born again Christian nicht davor zurückschreckt, den Vorzeigejuden zu mimen, so wie Sie das tun mit der Wahl eines hebräischen Nicks.
„Du gibst der Beschneidung VIEL zu viel Bedeutung. Sie ist eine unbedeutende Sache, ohne irgendwelche wesentlichen Konsequenzen“ – genau das stimmt eben nicht. die Amerikanische Ärztekammer lehnt die Prozedur ab, ausgenommen die bekannten medizinischen Indikationen. Sie sagt auch deutlich, dass die angeblichen hygienischen und prophylaktischen Argumente nicht stimmen und die Risiken der langfristigen physischen und psychischen Komplikationen nicht aufwiegen.
Im amerikanischen Reformjudentum ist es auch so, dass die symbolische Kraft der Zeremonie ohne den eigentlichen chirurgischen Eingriff vollzogen wird und dies dennoch dem Sinn der alten Schriften entspricht. Überdies ist die Quelle, auf die sich Beschneidung beruft, auch nicht teil des jüdischen Quellenmaterials im engeren Sinne, sagen die hiesigen Rabbis – orthodoxe inklusive.
Kat.
Carolina
Als Agnostikern haben Sie diesbezüglich auch eine anders (ich sage und meine jetzt nicht beliebigere) fundierte Ansicht zur vorgebenden Charakter der Bibel, klar.
Was meinen Sie wie es mir manchmal ergeht, als angehauchter evangelisch reformierter im Gespräche mit Bruder und Schwester aus charismatischeren Gefilden, etwa so wie wenn Fufi und ich, nur dann mit ungekehrten Vorzeichen. ;-)
Zu Ihrem positiven Hoffen. Wissen denn die Jungen noch warum sie dies nicht so annehmen wollen? Oder haben Sie's einfach irgendwie so ihm Gefühl, ein Eindruck? Ich bin da eher skeptisch. Denn wir erlauben ja eben gerade bei bekannten Fakten nicht, das Kind (totalitäre Ideologie) beim Namen zu nennen. Aber hoffen ist immer möglich....
Zum getürckt; Naja da muss man ja gutgläubig sein, wenn die hehren Schriftstücke im MB alle samt Inhalt für bare Müntze zu nehmen sind.
Das war lediglich das Sprungbrett für die Journalisten-Auszeichnung...
Kat, sie dürfen ruhig anmerken, dass dies auch unter dem Begriff humanistisches Judentum bekannt ist, dort bei Ihnen drüben.
Überdies ist die Quelle, auf die sich Beschneidung beruft, auch nicht teil des jüdischen Quellenmaterials im engeren Sinne, sagen die hiesigen Rabbis – orthodoxe inklusive.
Ach was Sie nicht sagen.....Brit Shalom steht dann aber sicher in der Tora.....
In den Koran lese ich mich sicher nicht ein. Ich werde aber für den sterben, der es tun will und nicht darf.
Zysi, das habe ich so wiedergegeben wie ein Rabbi, mit dem ich sporadisch in Kontakt bin, das mir gesagt hat. Er verwies dabei auf den Talmud als 'only ancillary source of hebrew belief'. Er sagt von sich selber, orthodox zu sein, unterstützt aber die Anliegen der LGBT Gemeinde. - Der Grund dass ich ihn kenne.
In Amerika wird immer der Begriff Reform Judaism verwendet, bezogen auf ein reformiertes Glaubensbekenntnis und Praxis in 'Kontrast' zum orthodoxen Bekenntnis. Unter Humanistisches Judentum wird hier eine nicht-theistische Bewegung verstanden, als Form einer ethnischen und kulturellen Identität.
Zum MB-Thread: Ich denke die Autorin hat authentisch geschildert, was vorgefallen war, und damit wohl ihre eigene Unsicherheit betreffend Selbstbewusstsein offenbart. Immerhin ergab sich eine Diskussion über Grenzziehungen und Massnahmen, etwas, mit dem alle Eltern konfrontiert sind.
Kat.
@Carolina: Wir haben offensichtlich nicht die gleiche Vorstellung vom Begriff polemisch. Aber ich verstehe mittlerweile, wenn Sie die Aussage ärgert. Ich bleibe aber auch dabei: Wenn ich gläubig bin, so dass mir die Regeln meiner Religion heilig sind, zumal wenn sie noch in heiligen Schriften explizit geschrieben stehen, dann kann ich doch nicht anders, als zu versuchen, nach diesen Regeln zu leben. Die Idee, dass man hinterfragt, ändert, auswählt steht für mich dazu in Widerspruch, gläubig zu sein. Die Idee, dass man den Kindern die Wahl lässt, ob sie zu einer Religionsgemeinschaft gehören wollen oder nicht, wenn ich glaube, dass von der Mitgliedschaft ihr Seelenheil abhängt, diese Idee ist für mich ganz absurd.
Sportpapi
'Die Idee, dass man den Kindern die Wahl lässt, ob sie zu einer Religionsgemeinschaft gehören wollen oder nicht, wenn ich glaube, dass von der Mitgliedschaft ihr Seelenheil abhängt, diese Idee ist für mich ganz absurd'
Auf dieser Grundlage ist eine Diskussion mit Ihnen nicht möglich, nicht wahr? Also beenden wir dies. Wenn Sie die Entscheidung von Agnostikern, ihren Kindern eines Tages die Wahl zu lassen, geht es ihnen ja nicht um Meinungsaustausch, sondern eher um Missionierung.
Und nein, ich glaube nicht, dass Sie verstehen, warum mich und einige andere Ihre - meist nachgeschobenen Aussagen - ärgern. Dann würden Sie sie ja unterlassen. Schade eigentlich.
Wieder in Eile unsorgfältig geschrieben, muss heissen:
'....Wenn Sie die Entscheidung von Agnostikern, ihren Kindern eines Tages die Wahl der religiösen Ausrichtung zu lassen, für absurd halten, geht es.......'. Pardon.
Missionierung in welche Richtung denn? Ich habe schon mehrfach erklärt, dass ich keineswegs gläubig bin, da ich zu viele dieser alten Geschichten automatisch hinterfrage und niemals nach solchen Vorgaben leben könnte. Aber ich habe Respekt vor Menschen, die dieses Vertrauen aufbringen können. Und ja, eine Diskussion ist natürlich nicht möglich, wenn Sie auf ihrem Standpunkt beharren, und ich auf meinem. Und diese widersprüchlich sind. Allerdings, von wegen missionieren, versuchen Sie ihren Standpunkt zur Regel für alle zu machen, zumindest soweit es die Beschneidung als sichtbares Zeichen betrifft.
Sportpapi
Dann, Sportpapi, habe ich etwas total falsch verstanden. Dieser Satz von Ihnen, den ich oben zitierte, heisst also was genau? Ich habe ihn jedenfalls so verstanden, dass für Sie das Einbeziehen der Kinder in die Religionsgemeinschaft der Eltern eine Selbstverständlichkeit ist.....
Und wenn ich hier als Missionar in Sachen Beschneidung (Kontra) erscheine, ist das nicht beabsichtigt, siehe mein Post an Zysi. Ich habe kein Interesse daran, Menschen an der Ausübung ihrer Religionsfreiheit zu hindern; ich halte aber religiöse Traditionen nicht für per se sakrosankt und ein säkulares Rechtssystem hat die Pflicht, Praktiken wie die Beschneidung zu hinterfragen - zu hinterfragen, nicht unbedingt, sie zu untersagen.
Carolina, nun sollten Sie eigentlich verstehen, warum ich den Ausdruck Religioten verwende.
den Aspekt übergeordneten Rechtes umgehen die IMMER.
Kat.
Und nein, wenn eine religiöse Praxis übergeordnetes Recht verletzt, dann hat ein säkulares System das Recht, diese zu verbieten.
Indem dieses Prinzip nun unter dem Vorwand religiöser Freiheit unterwandert wird, wird ja erst Tür und Tor für die Islamisten geöffnet, die genau mit dieser Strategie unser System bodigen wollen.
Unglaublich, dass dies immer noch nicht durchschaut wird und dass die orthodoxen in deutchland sich da mit dem erzfeind solidarisieren, zeigt ja nur, dass die wirkliche Auseinandersetzung mit denjenigen, die letztlich eine Theokratie errichten wollen, erst angefangen hat.
Kat.
Zum Unterschied von Judentum und Islam: das eine ist eine auf Expansion angelegte Religion und die andere nicht. Ich habe ganz und gar nichts gegen Sharia und Muslimbrüderschaften und die Riten und Traditionen des Islam. Ich habe etwas dagegen, wenn diese aber mir ihren Glauben aufzwängen wollen - bei mir zuhause. In meiner Kultur bin ich der Herr und nicht irgend so ein schwuler Imam. Nehmen wir die Minarettinitiative: ES ging nur darum, die Expansion der sich überlegen dünkenden Muslime in Europa ein bisschen aufzuhalten.
Kein Muslim kann ohne Minarett nicht beten oder seine Religion ausüben. Aber kein Jude kann ohne Beschneidung Jude sein. OHNE BESCHNEIDUNG NIX JUD. Es ist so simpel.
Da muss in einer offenen Gesellschaft das Primat der Religionsfreiheit über die sektiererisch und in vielerlei verräterisch religionsfeindlichen und -zersetzenden Totalitarismen, nur halb verdeckt als "Menschenrechte" deklariert, gesetzt werden.
Eine solche Gesetzgebung würde Judenknaben daran hindern, vollwertige Juden zu sein.
Es ist also eine Art Pogrom. Und das im 21. Jahrhundert! Ich empfinde tiefe Scham. Wie können deutsche Richter dies nur verantworten?
Ein Rabbi, der sich für LGTB-Anliegen einsetzt? Hahahaha.
אליהו heisst übrigens Elijah, der Prophet. Ein Beweis, dass du keine Ahnung hast, du dumme Schickse.
@Kat: Es geht um nichts anderes als um Verhältnismässigkeit. Deshalb habe ich ja den Vergleich zum Impfen etc. gezogen. Religiöse dürfen nicht alles.
@Carolina: Sie haben mich schon richtig verstanden. Eltern bringen ihre Kinder in ihre Religionsgemeinschaft. Die Kinder entscheiden dann irgendwann selber, ob sie da bleiben möchten, einen Schritt weitergehen oder was auch immer. Aber ich selber muss ja nicht gläubig sein, um das so zu sehen und zu verstehen.
Sportpapi
Ach ja..... jüdisch sein ist matrilineal, Du Dummschwatz. Und Du weisst sicher viel mehr als ein akkreditierter Rabbi in einer der grösseren amerikanischen Städte über Judentum als er. logo.
Ein Jude würde niemals eine Wortwahl wie 'NIX JUD' wählen.
"Ich habe ganz und gar nichts gegen Sharia" sagt ja alles. Happy stoning you stoner.
Denkst du ich kann nicht lesen und den Namen entziffern, und sehen dass du die Grammatik nicht mal beherrschst?
Selber dumme Shiksa, aufgeblasene Gentile.
der Punkt war, dass Du als erzkatholischer born again Christian Jüdischsein für Deine Zwecke missbrauchst, indem du dich als semitisch anbiederst, Du Sauhund.
Kat.
Es gibt kein Recht, das dem Gesetz Gottes übergeordnet wäre, sorry.
Das ist der Irrtum der modernen Heiden.
Und im allgemeinen Werterelativismus der multikulturellen Gesellschaft darf sowieso kein Recht totalitäre Geltung haben, schon vergessen? Ihr habt nicht mal eure eigene Doktrin im Griff...
Statt dessen übelste Bigotterie. Hat sich denn übrigens jemals ein Jude beschwert, weil er beschnitten worden ist? Nein. Deshalb ist es ein klassisches "Verbrechen" ohne Opfer.
- Kein Anschluss unter dieser Nummer, versuchen Sie es später. Morons!
Ein Bettmümpfeli für die LGTB-Social-Media-Agentin hier:
http://www.haaretz.com/print-edition/news/clerics-urge-j-lem-to-ban-gay-parade-1.154567
Hihihi.
Ah, und noch was: Wenn sie nächstes mal in Zürich-Enge einen orthodoxen Jungen mit Schäfchenlöckchen und Gebetsschal sehen - bitte sofort aus der Sklavenhaltung befreien, das Kind! Es wird gezwungen, bis zu seiner Bar Mitzwah (wo es in einem Singsang Texte in einer völlig fremdem Sprache vor beschnittenen Männern rezitieren muss, obwohl es vielleicht lieber Fussball spielen möchte, das Ärmste!), darf keinen Hotdog essen, muss immer dunkle Kleidung tragen und darf jeweils Samstags nicht einmal die Klospülung betätigen!
Entsetzlich! Rettet diese Kinder!
Sind das eigentlich Sie, Orlando, der manchmal Samstag morgen auf einer Orangenkiste in der Bahnhofstrasse steht und mit Höllenfeuer, dem Zorn Gottes und dem baldigen Untergang der Welt droht?
Man merkt Ihnen schon deshalb an, dass sie von den innerjüdischen Diskussionen keine Ahnung haben, weil 'die Juden' nämlich tatsächlich andere Religionen stehenlassen und tolerieren können, ohne sich als Verfechter des einzig Wahren und Guten aufblasen zu müssen. Dieses Missionarische, diese Erhebung über alle anderen ist etwas dem christlichen Fundamentalismus Gegebene und vom Expansionismusgelüsten des Islam nicht so weit entfernt. Mit dem Unterschied allerdings, dass wir dieses mehrköpfige Monster selber geschaffen haben und keinen Sündenbock bei anderen Religionen suchen dürfen.
Gute Nacht allerseits und Verbrennungen vermeiden, wenn man zu nah an der Glut hockt!
Die Fundi-Keule wäre wirksamer, wenn sie nicht so zusammenhangslos ausgepackt würde, Carolina.
Nein, die Juden können andere Religionen nicht 'stehen lassen und tolerieren' - sie sind das auserwählte Volk des einzigen und allmächtigen Gottes, der ihm die Gesetze geschenkt hat. Ihnen sind die anderen Religionen schlicht egal, sie haben mit diesem ihrem exklusiven Bund genug am Hut. Haben sie eigentlich schon mal eine Synagoge von Innen gesehen?
Und, erklären Sie's dem Goj, Carolina: Was passiert, wenn die messianische Zeit anbricht?
a hint for you: Jesaja 1, 11 (ff.)
Die ganze Erde werde Gott erkennen, so dass niemand mehr Unrecht tut
sondern wird mit Gerechtigkeit richten die Armen und rechtes Urteil sprechen den Elenden im Lande und wird mit dem Stabe seines Mundes die Erde schlagen und mit dem Odem seiner Lippen den Gottlosen töten.
Orlando als Elijah, Orlando Strasser is back.
- "riesieger Dummkopf"
- "dumme Schickse"
- "Morons!"
So spricht unser aller Orlando.
Ja, das ist Orlando. Willkommen ! Schön, dass hier schon bald wieder kein Gräslein stehen wird, Orlando Strasser.
Wo bleibt eigentlich sein Apologet, das Grüne Männchen, hä ?
mit dem Odem seiner Lippen den Gottlosen töten.
Töten! Dagegen ist ein bisschen Schnipp-Schnapp-Vorhaut-ab ja geradezu Babykram.
Übrigens: Fufi ist ein Dummkopf. Er merkt zwar zuverlässig, wo die Probleme sind, aber dann geraten in seinem Hirn die Befehle durcheinander, Synapsen funktionieren nicht richtig und irgend ein ungefähres Bauchgefühl wandert in seine Finger und er tippt dann so Zeugs wie oben. Symptomatisch ist auch das Nicht-zu-Ende-Schreiben seiner Gedanken - keine Marotte, sondern Spiegel seiner wie oben beschrieben funktionierenden Gedankenwelt. Konzise sieht anders aus.
Hallo Orlando Strasser ! Orlando, wir haben dich hier vermisst.
Kat
Er verwies dabei auf den Talmud als 'only ancillary source of hebrew belief'.
Mir selber als Goijm steht es ja nicht zu über einen Rabbi zu sagen, er erzähle einen Unsinn, das ist den Rabbi's selber vorbehalten.
NUr eines gilt mit Sicherheit, die Tora und nicht ausschliesslich der Talmud ist auschlaggebend, was Er meint. Auch für mich als Christ; insbesondere in diesem Land hier.
Dass er die LGBT-Frucht unterstützt, okay. Sein Ding. Soll er nur unterstützten, anscheinend zu lange im babylonischen Talmud gelesen...
Orlando, es geht auch einfacher, ohne "Angst" zu machen - wir wollen doch lieb sein, nicht?
Auch unserer Schriftgelehrten wissen anscheinend nicht, was das vornehmste Gebot ist; und das kann man auch trotz/mit/wegen der bestehenden gesetze beherzigen: Mar 12,29-30
"Höre, Israel: der Herr, unser Gott, ist ein einiger Herr; 30 und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben aus deinem ganzen Herzen und aus deiner ganzen Seele und aus deinem ganzen Verstande und aus deiner ganzen Kraft".
Das ist sein Angebot für Segen; er hat auch eines für Fluch.
Abraham, nahm es an, Isaak nahm es an, Jakob nahm es an, Mose nahm es an; schrieb es auf. David nahm es an, Salomo nahm es an, Ruth nahm es an Deborah nahm es an, Maria und Josef nahmen es an, Jakobus (Jesu Bruder) nahm es an, ...
Nicht dass wir müssten, wir dürfen. Und das Beschneiden erachte ich als eine Möglichkeit dieses Angebot (Segensgeschenk) anzunehmen, für die Juden. NICHT für die Christen, also lassen wir die Finger vom Ölbaum!
noch vergessen@Kat
Fragen Sie ihren Rabbi einmal was er zu Tikun Olan meint (in Midrash Tanchuma, Parshat Tazria, Kapitel 5 - Talmud).
Dann erfahren Sie vermutlich auch, warum die Relevanz der amerikanischen Juden (Manasses Geschichte und Verheissungen lassen grüssen) resp. Rabbiner nicht gerade die 1.Adresse sein müssen für Israel, Jerusalem.
Hahaha, der evangelische Christ muss unserer matrilinearen Jüdin das Judentum erklären.
Ja, so kommt es, wenn man geradezu aus der Mitte der um sich kreisenden, ewigen und von jeglichem Zeit- und Geschichtsbegriff entrückten, oberflächlichen Gegenwartsstrudeln heraus den Wahn entwickelt, mit etwas Gendertheorie und einem unhinterfragten hegelianischen Kotzdogma gegen 5000 Jahre Überlieferung – von Vater zu Sohn übergeben – angehen zu können.
Das ist, wie mit einem Sackmesser gegen ein Gewitter anzugehen.
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Zunächst an Zysi am 20. August 2012 18:53:
„etwa so wie wenn Fufi und ich, nur dann mit ungekehrten Vorzeichen. ;-)“
Da freut sich fufi auf gut neudeutsch: you made my day! ;-)))
Dann an den Sportpapi am 20. August 2012 21:01:
„Wenn ich gläubig bin, so dass mir die Regeln meiner Religion heilig sind, zumal wenn sie noch in heiligen Schriften explizit geschrieben stehen“
DA kann ich dir leider nicht folgen, weil MIR ist NICHTS heilig, was von DIESER Welt ist!
Weder irgendwelche Schriften, wo ja kaum vom Himmel oder wasweissichwoher auf die Erde gefallen sind, und schon gar nicht – bedenke: ich bin Dogmatiker – irgendwelche REGELN irgendwelcher Religion wo mir irgendwelche Religiöse vorschreiben.
(sorry, Zysi! :grins:)
Ok, 3 Dinge sind mir heilig:
mein Vater im Himmel
meine Mutter im Himmel
mein Bruder im Himmel
Dann an Kat. am 20. August 2012 21:44
Stimme dir zu, dass es auf dieser Welt viel, zu viele Relidioten gibt.
Es gibt aber auch viele, viel zu viele
Polidioten, Sozidioten, Psychodioten
besonders schlimm sind die Moneydioten und die Ingenidioten.
Höchst bedauerlich, aber zum Glück wirkungslos sind die Kosmolidioten wo immer noch meinen, sie könnten das Universum VOR der allerersten Planck-Zeit beschreiben.
Dann an den verhinderten Profeten am 20. August 2012 22:02 und später .........
Das kuriose Geschreibsel tönt etwa so: Eliijahu.
Und heisst so etwa: MeinGottIstJahwe-HU?
„Ein Beweis, dass du keine Ahnung hast, du dumme Schickse!“
Hu-Huu?
Off topic?
Vielleicht, glaube aber eher NEIN!
Hab heute eine feine Frau kennengelernt, im Zug von Züri nach Wetzikon.
mehr zu IHR findet ihr hier:
SFDRS, 23.08.2012, 20:05
DOK: Nicht Kind, nicht Frau - Leben nach dem Missbrauch
Und hier zum nochmal Schauen.
Fast nicht zum Aushalten. Ich will sie nur umarmen, einfach umarmen.
Danke für den LInk, Tiger. Vielleicht schaffe ich es auch noch, diesen Dok zu sehen.
Heute im Tagi über Sloterdijk und sein philosophisches Schaumgebäck, wo er offenbar über die Philosophen der 68er als die schlimmsten GLEICHMACHER schimpft. Ha, ha, habe sofort an unser aller Orli gedacht.
Wenn Sie mit dem NIetzsche durch sind, geschätzter @Orlando, können Sie sich dann mal an den Sloterdijk machen, der sich "in seinen Notizen solidarisch mit all jenen" zeigt, "die wahre Macht und echtes Geld besitzen," und uns dann für ein Weilchen dessen Credos um die Ohren schlagen.
Schönen Morgen allerseits!
Noch ein Link.
Es freut mich, dass ich ihnen offenbar ganz neue Erfahrungen vermitteln kann, @Waldmännchen. Dass ich ihnen im dunkeln Wald, den sie vor lauter Bäumen nicht sehen, die Laterne schwingen darf. An allen Ecken und Enden bröckelt das liebgewonnene Weltbild einer ganzen fehlgeleiteten Epoche - denken sie an mich, wenn sie (vielleicht in 5 Jahren) dann mal einsehen, das wir recht hatten.
Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne...
Wo ist Orlando?
Gott hat ihn getötet!
RIP Neil, 1930-2012
http://www.youtube.com/watch?v=L84aiYQULPg
Il giorno che (Neil) sbarcò sulla luna
tutti dissero che era un giorno speciale
dallo spazio in diretta le immagini
ed il mondo si fermò a guardare
Quelle orme impresse nell'argento
quella bandiera così innaturale
così immobile nell'aria senza vento
ed il mondo si fermo a guardare...
E la luna, la luna
da tanto tempo lontana
per un momento così vicina
la luna appena sfiorata
obiettivo di sempre
e traguardo finale
di favolosi anni sessanta
che stavano per tramontare
Ma lei, è luna, e non è il sogno americano
se vuoi sognare, la puoi guardare da lontano...
Sembrava così diversa la luna
in quell'estate che non era estate
ma era la prova di un lunghissimo autunno
di foglie al vento e di barricate
E la luna la pallida luna
un'emozione da dimenticare
c'erano cose molto più importanti
ed il mondo smise di sognare
Ma lei è luna, nessuno la potrà cambiare
e quando è sera, lei sa quello che deve fare
Lei deve colorare il cielo
ed i tuoi sogni di bambina
e addormentarsi li vicino a te...
a te......
Ma lei è luna, nessuno la potrà cambiare
e quando è sera, lei sa quello che deve fare
Lei deve attraversare i sogni
di chi la guarda e si innamora
di chi vuole restare sola con lei...
con lei... di chi vuole
restare con lei
--
Aber er, der Mond, wird sich nicht verändern
und wenn es Abend wird, weiss er, was er zu tun hat
Er muss in den Träumen jener sein
Die ihn anschauen und sich verlieben
Die alleine sein wollen mit ihm
Italienisch ist schon eine poetische Sprache.
Für einmal bin ich mit Tigri voll und ganz einverstanden.
In memoriam of the World's first lunatic:
http://www.youtube.com/watch?v=o_oXLNhEYec
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