Samstag, 10. November 2012

Heilige Maria und Josefa

Frau M.* trifft Frau B.* auf ein Feierabend-Cüpli und es ergibt sich folgender Dialog:

Frau M.: Gestern habe ich eine lesbische schwarze geschiedene alleinerziehende muslimische Migrantin aus Albanien kennengelernt, wo seit 2 Jahren mit einer Asylantin aus Nordkorea zusammenlebt.
Frau B.: Soooo geil!

Sowas von übertrieben, meint ihr?

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Sarah (27, l.) und Tanja (29) leben in Zürich, sind seit fünf Jahren ein Paar und seit September 2012 verheiratet. Im März erwarten sie ihr erstes Kind. Der Mamablog begleitet sie während der Schwangerschaft und berichtet in regelmässigen Abständen über ihr Leben, ihre Liebe und ihren Alltag.

 

Sooo geeiiiiill!!!!

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Tja, wenn das Kind denn schon im März 2013 kommen soll, da MUSSTEN sie ja vorher noch heireten, weil das ist nämli schon früher so gewesen und wird's wohl auch noch eine Weile bleiben.
Und weil das mit dem Kinderkriegen und so ja in der Heimat gesetzlich verboten wäre, haben sie's halt im Ausland gemacht. Aber auch das ist ja nicht  wirklich ungewöhnlich. Sowas kennen wir doch schon längst von den Abtreibungen und den Steuerhinterziehungen.

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Und irgendwie hat ja schon so ein gewisser SIR Elton John viel, viel Geld dafür bezahlt, dass der Wichs seines Mannes in so ne Eizelle eingeschleust wurde wo dann von einer Leih-Kuh ausgetragen wurde.
Und dann sind sie Vater und Mutter geworden, SIR Elton John und sein Mann.
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Nun, wie wäre denn das, dass über eine ganz gewöhnliche werdende und danach seiende 08/15-Familie berichtet würde? Oder sogar über eine 08/05-Familie, wo nämli wegen dem Nachwuchs noch in finanzielle Fisimatenten geraten könnte?

Aberneiauaberau!

SOWAS wäre denn ja wirklich so was von oberspiessig und von Riieeehhsengääähhhn!

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Und dennoch ist's wieder mal ein Beweis für

fufis 1. Hauptsatz der Oeffentlichkeitsgeilheit

Denk dir das Allerdümmste aus, wo dir in den Sinn kommt.
Und dann sag noch was viel, viel Dümmeres.
Und sorge dafür, dass DAS denn medial so laut wie möglich rausgeplärrt wird.

Und es wird nicht lange gehen, bis
10'000 noch viel Dümmere das dir nachschwätzen werden!

26 Kommentare:

fufi hat gesagt…

Und wer sich das beschriebene Elaborat in seiner Gänze antun will findet es hier:

http://blog.tagesanzeiger.ch/mamablog/index.php/27300/zwei-frauen-und-ihr-baby/

Aber Achtung:
DAS hat mit Schurnalismus schon grad gar nichts mehr zu tun, weil es die Grenze zur Hagiographie denn schon längst überschritten hat.
wääcckk!

fufi hat gesagt…

Und dann war da drüben auch noch dies:

http://newsnetz-blog.ch/hugostamm/blog/2012/11/08/was-hat-die-komplementarmedizin-an-der-uni-zu-suchen/

Aber vielleicht mag ich dazu denn mal was schreiben, was zu einer echten Diskussion beitragen möchte.
In DIESEM (hihi) Sinn also bis später!

Carolina hat gesagt…

Fufi, so ganz kann ich Dir leider nicht folgen. Was ist denn jetzt dumm? Dass die zwei in einer lesbischen Beziehung ein Kind in die Welt setzen? Dass sie vom MB auserkoren wurden, als lebendes Beispiel für 'was-weiss-ich'?

Das Thema Medienbeschränktheit bzw Volksverdummung kommt schon beim Thema 'Bubensuizid' (Buben!!!!) voll zum Tragen: wie Sofia schön beschrieben hat: der Herr hat einen Professorentitel, hat eine These, die er sich scheinbar schön im Elfenbeinturm entworfen hat, lässt Gegenthesen nicht zu bzw stellt sie als moralisch verwerflich dar und, päng, haben wir wieder einen Betroffenheitsblog kultiviert, wo die meisten den Kopf schütteln und über ein 'so gemein', 'wir müssen die Gesellschaft ändern', 'in welchen Zeiten leben wir eigentlich' nicht hinauskommen. Zum Kotzen.

Carolina hat gesagt…

Ja, und dann die zwei Damen, die sich im Ausland das erfüllen, was mit gutem Grund hier (noch) nicht erlaubt ist - weil sie es so wollen, weil es geht, weil ja die versammelte Bloggemeinschaft schon routinemässig abnickend das Recht von gleichgeschlechtlichen Partnerschaften betont. Es wird gar nicht mehr darüber diskutiert, ob vielleicht ein riesiger Unterschied (für das Kind, immer für das Kind!) darin besteht, ob es sozusagen nach Wunsch mit anonymem Samenspender produziert wurde, mit der klaren Folge, dass es nie einen Vater haben oder kennen wird oder ob ein bereits existierendes Kind aus sehr schwierigen Verhältnissen oder einer zerbrochenen früheren Partnerschaft adoptiert wird. Und ich musste an meine Diskussion mit O letzte Woche hier denken und mich an der eigenen Nase fassen, denn ich tue exakt dasselbe. Da wir vor vollendete Tatsachen gestellt werden, das Kind längst im Bauch ist, was soll man über Recht und Unrecht noch gross diskutieren? Ich habe mich resigniert damit herausgeredet, dass ich versuche, das Kind zum Mittelpunkt zu machen und nicht zwei sich selbst verwirklichende Frauen (das gälte übrigens genauso bei einer heterosexuellen Verbindung oder Alleinerziehenden, die bei der Forderung 'Recht auf Kind' die Rechte des Kindes u.U. völlig ausser Acht lassen). Aber glücklich bin ich damit nicht, es frustriert mich, das ein Herr Oettli, der als einer der wenigen einen Beitrag einstellte, der ein Kind auf ganz altmodische, traditionelle Weise als Bereicherung seiner Ehe bezeichnet, schreibt, er sehe in ihren Augen die Augen seiner verstorbenen Frau, nichts mehr gilt.
Aber ich bin auch einigermassen ratlos, weil der Zug in Richtung Akzeptanz längst abgefahren ist: wir können eigentlich nur noch die Auswirkungen auffangen. Obwohl: können wir das?

fufi hat gesagt…

@Carolina

Zunächst: Auf das Bubensuizid-Gesabber habe ich mich, angesichts meiner triple-anorektischen History schon mal grad gar nicht einlassen mögen.

Und WAS jetzt DUMM sei, fragst du?
Nun, mir scheint dass irgendwie ALLES DUMM ist!

Schwule wollen Familien sein mit Kindern, Politiker versprechen dem Volk Wohlstand indem sie ihre Renten kürzen wollen, und die KP von China will die Korruption bekämpfen und in Italien macht eine ex-Porno-Queen DNA-Politik.

Und Fringer erklärt das Cupspiel gegen irgendwelche so inferiore Basler zur FCZ-Reifeprüfung. MANN, wenn ICH denn bloss eine solche Matur zu bestehen gehabt hätte!

Was denn wirklich dumm sei, hast du gefragt.
Nun, ICH bin's bestimmt nicht, auch wenn ich da einiges nicht auf die Reihe bringen kann!

fufi hat gesagt…

Wer die Dummen sind?

Zunächst die beiden Lesben.
Aber vielleicht kommen die dann mal ja in der "Schweizer Illustrierten".

Und dann und for allemstens das Kindlein.
NEIN, das ist nicht das Dumme sondern das Verarschte.

Und die Dummen sind auch all die wo applaudieren, weils halt so - nein, ichweissnichtwas - aber eben so geil ist.

Und jeder Klick bringt Geld.
GELD! GELD! GELD! GELD!

Früher hiess die Frage: cui bono?
Heute: Wer zahlt wieviel wofür!

Wobei die Antwort eigentlich schon von vornherein klar ist, wenigstens in den söttigen Fällen:
Es sin immer die Dummen wo bezahlen!

Anonym hat gesagt…

hmm..., das stimmt nicht ganz, carolina. ich lese herrn oettlis posts immer, wenn ich beim scrollen auf sie stosse. sie haben etwas geerdetes und unaufgeregtes und bringen einen blickwinkel zum thema, aus dem ein ganzes leben spricht. aus oettli-posts könnte man manchmal direkt einen country song machen...

youtube: craig morgan - this ain't nothing

auguste - ein bisschen ott vielleicht, aber...

Tiger hat gesagt…

Hm. Obschon ich auch denke, dass es nicht so schlecht ist, wenn ein lebendiger Mensch den leiblichen Vater und die leibliche Mutter kennt, weiss ich, dass das bei sehr vielen Leuten nicht so ist. Wer bei Lesben aufwächst, der kennt mitunter wirklich den Vater nicht. Ist das aber schlimm? Ich glaube nicht, nicht zwangsläufig jedenfalls. Ob die männliche Bezugsperson in einem Kinderleben nun der Vater ist oder ein Freund, das ist in meinen Augen nicht relevant.

In meiner Kindheit hatte ich relativ wenige männliche Bezugspersonen, und allesamt nur so nebenbei, und das hat mich schon geprägt. Aber es haben mich noch viele andere Sachen geprägt in meinem Leben, sehr viele.

Carolina hat gesagt…

Auguste: Ja genau.

Tiger: Mir geht es um folgendes: ein Kind, das von einer Frau und einem Mann auf die Welt gestellt wird, hat meistens, egal was alles passiert, irgendeinen Bezug zu seinem Vater. Auch die Fähigkeit, sich an einem unzulänglichen Vater reiben zu können, ist notwendig, mal ganz abgesehen davon, dass einem ein 'normaler' Vater oder mindestens eine männliche Person als Rollenmodell eine wichtige Komponente der Erziehung ist. Auch in einer geschiedenen Ehe hat das Kind Wissen über seine genetische Herkunft. Auf diese Stimmen und Links drüben, die darauf hinweisen, wie wichtig das ist oder werden kann, zum Teil sehr persönlich und berührend, wird kaum eingegangen.
Und Sie werden verzeihen, Tiger, aber die Tatsache, dass Sie ohne oder mit wenig männlichen Bezugspersonen aufgewachsen sind, spielt hier als Einzelfall keine Rolle - Sie kennen, nehme ich an, Ihren Vater.
Also nochmals: ein Kind auf diese Welt zu stellen, mit dem Wissen, dass es seinen genetischen Vater nie kennenlernen wird, und dem Plan, eine Art künstliche Vater-Mutter-Beziehung herzustellen, die vielleicht in ganz jungen Jahren funktioniert, aber irgendwann eine ungeheure Belastung für das Kind werden kann, hat für mich einen ganz unangenehmen Beigeschmack nach Selbstverwirklichung ohne wirklichen Gedanken an die Folgen.

Gute Nacht!

Orlando hat gesagt…

@C: Wer Robert Blys "Eisenhans" gelesen hat, würde nicht so saudumm daherschwatzen wie Tigri. Der erinnert mich an die Dreissigerjahre,wo zeitgeistig-moderne Deutsche auch fanden "wir brauchen eigentlich keine Juden, ich glaube wir können Deutschland sehr glücklich machen, in dem wir die deportieren und vergasen".

@Fufi

Früher hiess die Frage: cui bono?
Heute: Wer zahlt wieviel wofür!


Kennst du schon die Geschichte der Schlampe Sanda Fluke, die vom Staat gratis Kontrazeptiva für alle forderte? Das ist Obamas Amerika.

Wobei die Antwort eigentlich schon von vornherein klar ist, wenigstens in den söttigen Fällen:
Es sin immer die Dummen wo bezahlen!


Da bin ich ausnahmsweise mal völlig einverstanden mit dir!

fufi hat gesagt…

Nun ja Orlando,
aber vielleicht wäre die Gratis-Abgabe von Kontrazeptiva eben - auf lange Sicht jedenfalls - viel billiger, als was sonst geschehen wird?

Und wer zahlt's: Die Dummen!

Orlando hat gesagt…

Hm, die Gebärmutter als Ort der Planung der Bevölkerungsentwicklung? Frauen fürs Vaterland, sozusagen die Vergesellschaftung der Eierstöcke? Eine Kombination von "Mein Bauch gehört mir" und "l'état c'est moi"?

Da kann man nur noch fordern: Gratis Abtreibungen für alle, auch an Lebenden! Ich hätte da Menschen über 60 im Visier. Die sind einfach zu teuer für das Kollektiv.

Die zuvielen Menschen belasten schliesslich die Umwelt, verursachen Staus und mehr Abfall. Und erst der Stromverbrauch!

Carolina hat gesagt…

Interessant, Orlando: diesen 'Eisenhans' habe ich seit einiger Zeit neben meinem Bett liegen, zusammen mit anderen Titeln aus dem Nachlass meines Vaters. Jetzt nehme ich es mir dann doch mal vor.
Ich verweise in diesem Zusammenhang auch auf Alexander Mitscherlichs 'Die vaterlose Gesellschaft', das natürlich noch unter dem Eindruck einer Welt nach den Weltkriegen stand (ich teile übrigens die Schlussfolgerung, die die 68er aus seinem Buch gezogen haben, nicht!).
Kleiner Auszug aus dem Klappentext:
"Die »Hierarchie der Vaterrolle« zerfällt, die prägenden Vorbilder verblassen. Die daraus entstehenden Konflikte erzeugen neuartige neurotische Verhaltensweisen wie Indifferenz dem Mitmenschen gegenüber, Aggressivität, Destruktivität und Angst. Als einen der folgenreichsten Konflikte unserer Zeit bezeichnet Mitscherlich die paradoxe Entwicklung, dass der einzelne immer mehr »subjektive Autonomie« fordert und auch erlangt, zugleich sich aber den bürokratischen und anderen konformistischen Zwängen immer stärker unterordnen muss."

Orlando hat gesagt…

Natürlich, den abwesenden Vater und seine natürliche Autorität ersetzen wir munter mit einem sozialen Kollektiv, das wohl in der Geschichte noch nie eine so gnadenlose Kontrolle über und Manipulation der Individuen ausgebildet hat, oder noch wird.

Deshalb müssen wir schleunigst die Notbremse ziehen und die Menschen zu mehr Eigenverantwortung zwingen und den Staat (als das finanzielle Kollektiv, wo ganze Teile der Gesellschaft total von anderen abhängig sind) überall dort zurückdrängen, wo mindestens subsidiär die noch funktionierende Bürgergesellschaft sowie private Initiativen die gleichen Resultate erzielen.

Denn von allen Süchten, ist die Sucht nach immer mehr Rundumversorgung und das Abgeben können von Verantwortung die gefährlichste.

Und sie hat, in gewisser Weise, mit dieser von ganz bestimmten Gruppen zu einem ganz bestimmten Zweck gewollten und beabsichtigten Dekonstruktion des Vaterprinzips, der archetypischen Dualität des Menschlichen (Vater-Mutter, Mann-Frau, Mond-Sonne, Eis-Feuer, Himmel-Hölle, Dunkel-Hell etc.etc.) zu tun - resp. sprechen wir's ruhig aus: des patriarchalen Prinzips.

Ja, des Patriarchats. Und jetzt regen sich schon instinktive Ressentimants und Widerstände, gell?

Yours truly.

C. hat gesagt…

Verwechseln Sie mich, O? Bei mir regt sich gar nix. Ganz im Gegenteil: ich halte das, was Sie über archetypische Dualität sagen, für eminent wichtig. Dualität beinhaltet aber auch, einfach wegen der Rigorosität, möglichen Missbrauch für eigene Zwecke, weshalb ich es für die Aufgabe jedes einzelnen Menschen halte, sich, Achtung: schon wieder Kitsch!, mit der eigenen Dualität auseinanderzusetzen. Anfangsschritt: Bewusstsein dafür schaffen. Es erstaunt mich immer wieder, wieviele eigentlich intelligente und interessante Menschen an dieser ersten Stufe des Menschseins schon scheitern bzw sie einfach zu ignorieren zu versuchen, wie ein Kind beim Peekaboo.

Orlando hat gesagt…

Soweit , so gut. 110 Punkte für ihre Bemühungen in diesem verlorenen Blog dort, Carolina. Man sieht bereits, wie autoritär die Lesbenehe-Befürworter auftreten, die neuen Jakobiner der Gesinnungs-Korrektheit und Heralde des aseptischen neuen Biedermeier: Nietzsches "letzte Menschen".

Die Krankheit ist das Gegensätze vereinigen wollen, das die Pole ineinander verschmelzen wollen. Dieser dialektische Zwang der permanenten Elimination von antagonistisch funktionierenden Kräften um der Auslösung in etwas Neues willen. Sein Gesicht löst sich schon auf, die Konturen werden unscharf - und der Mensch kauft sich seine vorgefertigten Identitätsbrocken im Supermarkt ein.

Widerlich.

"I think there will be a reaction. A reaction against this communnitarian dissociation. Man doesn't stand for ever his nullification. Once there will be a reaction. And I see it setting in, you know, when I think of my patients: they all seek their own existence (...) against this complete atomisation into nothingness...or meaninglessness. Man cannot stand a meaningless life." (Carl Gustav Jung, 1961)

fufi hat gesagt…

Gegensätze vereinigen wollen, heisst Antimaterie mit Materie vermählen zu wollen.
Und da gibt's - wenn auch manchmal ungewollt - ganz einfach einen Gigantobumms!

Nein, die Kunst - Lebenskunst! - ist, die Gegensätze so nah wie möglich einander anzunähern (AKTIV!), weil daraus die grösstmögliche (Lebens-)Energie gewonnen(!) werden kann!

Orlando hat gesagt…

Wenn man Eis und Feuer "einander annähert" entsteht feuchter Matsch. Welche Energie gewinnt man aus feuchtem Matsch?

Ich glaube, man muss die gegensätze Gegensätze sein lassen, und sie respektieren. Ja, mit Respekt hat es zu tun. Vor der Andersartigkeit und vor der Würde alles Lebendigen unter der Sonne.

Wer sich laufen versucht, dem "Anderen" anzugleichen, anzunähern, sich aufzugeben um mehr wie das Andere zu werden - der hat auch nicht so viel Liebe für sich selbst. Nur wenn wir uns selber bleiben, tief in uns verwurzelt und beheimatet, können wir für den Anderen eine Bereicherung sein, und als Wir in ihm eine "grösstmögliche Lebensenergie" darstellen.

Wenn wir uns von allem Anfang an dazu verpflichten, unsganz nah anzunähern, bis wir kaum mehr als das Andere kenntlich sind, dann haben wir schon verloren.

fufi hat gesagt…

Orlando:
Entweder haste mich missverstood oder ich habe mich wrong expliziert.

Ich meinte das eigentlich so:
Die Gegensätze müssen sich in ihren Extremen annähern, nämlich dort, wo sie die grösste Energie beinhalten. So wie 1 vor 12 mit 1 nach 12, wenn du verstehst.

Und die Menschen, wo diese Pole verbinden können .... !
Von wegen Lebenstkraft!

Orlando hat gesagt…

@Ich verstehe es beim besten Willen nicht, Fufi.

Orlando hat gesagt…

Neues aus der Welt der Frauenquoten:

2003 wurde in Norwegen für Verwaltungsräte eine Frauenquote von 40 Prozent beschlossen, die zunächst freiwillig war. Weil das nicht funktionierte, wurde das Gesetz 2006 für börsenkotierte Unternehmen obligatorisch, mit einer zweijährigen Übergangszeit.

(...)Nach der überraschenden Ankündigung der Regierung reagierte die norwegische Börse negativ, wobei die Aktienkurse von Firmen, die noch keine weiblichen Verwaltungsräte hatten, stärker sanken als jene mit Frauen im Aufsichtsgremium. Auch im Jahr nach der Umsetzung der Quote sank der Unternehmenswert: Bei den Firmen, die ihre Verwaltungsräte wegen der Quote stark reorganisieren mussten, war der Effekt doppelt so hoch wie bei den anderen.

Einige Unternehmen liessen sich sogar von der Börse dekotieren, um die Quote zu vermeiden: Bis 2009 sank die Zahl der börsenkotierten Firmen in Norwegen auf unter 70 Prozent des Niveaus von 2001, während die Zahl der nicht kotierten Aktiengesellschaften um 30 Prozent stieg.

(Die Aktionöre) befürchteten, dass durch die Quote die Auswahl geeigneter Verwaltungsräte massiv eingeschränkt und das Unternehmen Schaden nehmen würde.

Nicht zu Unrecht, wie die Autoren meinen. Weil alle Firmen plötzlich dringend Frauen brauchten, veränderten sich in den Verwaltungsräten nicht nur die Geschlechterverhältnisse. Die Mitglieder (...) wurden jünger, hatten nicht mehr so viel Erfahrung und waren in ihrer Haupttätigkeit weniger auf oberster Managementebene tätig.


Was zeigt, dass man es nicht ohne das Gehirn zu gebrauchen gut meinen sollte...

Anonym hat gesagt…

hmm..., strasser, ihr 09.51er war das bislang beste plädoyer gegen skianzüge im partner-look, das ich je las. sei ihnen erfolg vergönnt damit.

auguste - pullis mit tiermotiven drauf sind keine weihnachtsgeschenke für leute älter als 9 jahre

Orlando hat gesagt…

Sollte sich gar Augie auf seine alten Tage seines konservativen Kerns ich bewusst werden? Nachdem er vor den radikalen Gleichmäherinnen und den New Age Genderschwätzern und den Kampflesben jahrelang seine hündischen Verbeugungen gemacht hat?

Augie, der typische fall eines FDP-Weicheis, das sich eher von linken Frauen mit Haaren auf den Zähnen entmannen liesse, als zugeben, dass O. und "die Rechten" recht haben?

fufi hat gesagt…

An die beiden streitenden Zwillinge:

Orlando und Auguste und umgekehrt!

Da hat der Tiger ja schon recht, dass uns nämlich eure Familienverhältnisse und so denn wirklich nicht wirklich interessieren mögen!
Ihr erinnert mich irgendwie an Toni Vescolis Lied auf der Tegsass-CD:
„De Augie und ich“
Find’s nicht im WWW, ein Gratis-Cüpli für wer als erster den Link postet!

Was mich allerdings wundert ist, dass Orli über einen braven Hauptmann der besten Armee der Welt sich derart ereifern kann Wo dieselbige doch die Schweizer Unabhängigkeit und vor allem die Reichsten vor (Macht)-Verlusten bewahren soll?

Und ja, FALLS denn das mit der Geschichte von der SIG 220-Knarre, falls ....

JEDENFALLS:
Wär’s vielleicht denn nicht gerade heute Zeit, das was war gewesen sein zu lassen?

Stelle jedenfalls jede Menge Gratis-Cüpli/Wiskis/Stangen/Grüntee und so zur Verfügung um auf’s Begräbnis der Kriegsbeile anzustossen.
Und ein Schinken-Käse-Sändwich gibt’s auch noch.
Gratis!

An die geneigte Leserschaft:
Jaja, ich weiss schon!

Orlando hat gesagt…

Mit Grüntee kann ich nicht anstossen, weil Augie und ich uns nicht grün sind. Eher schon Whisky. Oder vielleicht hast du einen Wodka im Kühlschrank, ukrainisches Fabrikat? Für Krimsekt fehlt hier ein wenig das Rotlicht, finde ich.

fufi hat gesagt…

Meinetwegen könnt ihr mit Tischbomben anstossen, solange ihr's in Friedenmachender Weise tut!
Ich hab echt alles da!

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