Nein, nein, natürlich nicht heute.
Weil heute feiern wir ja unseren 29. Hochzeitstag.
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| Neinei, DAS war erst einige Monate später |
An alle NumerologikerInnen: Lasst euch DIESES DATUM auf der Zunge zergehen:
22.11.83
Und zudem: In der Kirche haben wir esrt später geheiratet, nämlich am:
4.2.84
Aber im 2025 lassen wir uns scheiden, weil dann wird auch fufine das (zumindest heute geltende) AHV-bezugsberechtigungs-Alter erreicht haben.
Wir haben unsere Steuern bezahlt!
Weil, s’ist ja nicht nur so, dass wir bis dann 42 – in Worten: zweiundvierzig – Jahre lang viel, viel, viel mehr Steuern bezahlt haben, als wie wenn wir damals „NEIN“ gesagt hätten.
Ohne in die Details zu gehen, aber wenn es bis dann denn „nur“ mehrere zehntausend Franken sein werden, wo wir anderweitig hätten verputzen können!
Wir lassen uns scheiden!
Also, wie gesagt, im 2025 lassen wir uns scheiden.
Weil dann, ja dann machen wir denn erst so ganz verdammt rückwärts, als AHV-Schmarotzer: Dann werden wir ja so nach allen Regeln der Verfassungsgesetze so richtig betrogen.
Um rund 1000 Franken monatlich nämlich.
Weil wir verheiratet sind.
Nicht etwa weil wir uns dann immer noch lieben werden. Sowas garantiert so ein Papier nämlich nicht. Und nicht etwa, weil wir zusammen in 1 Haushalt leben.
Und auch das Zusammenleben ist auch ohne diesen Wisch ganz gut möglich. Das tun nämlich NICHT-verheiratete auch. Und seit der Aufhebung des Konkubinatsverbotes tun sie das sogar so richtig legal, wenigstens im Kanton Zürich.
1'000 Franken monatlich.
Erhalten(!) NICHT-verheiratete Paare mehr von der AHV als verheiratete, unabhängig davon ob sie 1 oder mehreren Haushalten und Ferienhäuschen leben.
Das macht bei einer gemeinsamen Rest-Lebenserwartung von 15 – 20 Jahren 180'000 bis 240'000 Franken aus.
Nein, es geht NICHT um Alleinstehende, sondern um Paare, die bloss deswegen profitieren, weil sie nie so nen Wisch unterschrieben haben und deshalb auch schon ziemlich viel Steuern gespart haben.
Zugunsten des gemeinsamen Vermögens!
Von „Familienförderung“ faseln sie
Und definieren eine söttige ganz old-fashioned im Sinne der 1848er Verfassung und der Vorgabe der heiligen römisch-katholischen Kirche.
Der liebe Papa ist das Familienoberhaupt weil er die Batzeli unter seiner Kontrolle hat und das ebenso gute Müetti selbstverwirklicht sich am Herd und auf dem Buckel der Kinder.
Der liebe Papa ist das Familienoberhaupt weil er die Batzeli unter seiner Kontrolle hat und das ebenso gute Müetti selbstverwirklicht sich am Herd und auf dem Buckel der Kinder.
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| So seid gesegnet und vermehrt euch wie die Karnickel! |
Und auch wenn sie dann steuerlich zwar nicht benachteiligt würden, weil s'Müetti ja gefälligst zuhause Schtrampelhösli stricken soll und sich ja kein eigenes Sackgeld verdienen darf:
Aber spätestens AHV-technisch werden auch DIESE ein ganz banales verheiratetes Paar werden.
Mit ALLEN genannten Benachteiligungen!
Drum Prüfe, wer sich ewig binden will, zunächst sein Bankkonto!
Wieviel ist euch eure Liebe wert?



26 Kommentare:
Wisst ihr, was Lapi" bedeutet?
LebensAbschnittsPartnerIn
na sowas?!?
Hört, hört!
Da rennst du bei mir offene Türen ein, Fufi, mit deiner Empörung, dass dir/euch der Staat so viel von eurem sauer erworbenem Geld wegnimmt!
Und weil die gigantische Umverteilungsmaschine unserer sozialen Sicherung sich noch ins Fäustchen lacht, weil ihr als dumme Verheiratete weniger AHV kassiert, als wenn ihr getrennte Leute wärt!
Ich habe es schon immer gesagt: Der Sozialstaat zerstört, ich sage: zerstört!, die Bindungen der Menschen untereinander, sei es mit dem Partner, mit den eigenen Kinder, mit der Familie, mit dem Nachbarn. Das ist die von Kulturzerstörern und -zersetzern mit Absicht betriebene Entfremdung der gewachsenen sozialen Strukturen.
Ich bin langsam dafür, die Ehe und die intakte Familie unter Denkmal- und Immaterielle-Kulturgüterschutz zu stellen und massiv zu subventionieren - Alleinstehende sollten dafür eine Strafsteuer bezahlen.
Aber vielleicht brauchen wir hierzu eine Revolution, wie sie 1979 Khomeini im Iran gemacht hat. Eine geistige Erneuerung dieser ganzen Gesellschaft.
Tja, Orlando
Irgendwie hab ich das leise Gefühl, dass wir zwar dasselbe sagen, aber nicht dasselbe meinen?
Um Gottes Willen. Dass der Staat sich nicht der Tendenz zur Nichtehe angepasst hat, heisst doch nicht, dass die Ehe die alleinseligmachende Lebensform ist. In meinem Kollegenkreis kenne ich viele Nichtverheiratete. Solche mit und solche mit ohne LebensabschnittspartnerInnen (hässliches Wort, stimmt).
Nein, ich denke, dass die gesetzliche Sonderstellung der Ehe auf allen Ebenen abgeschafft gehört. Die steuerlichen Aspekte sind nur eine davon, es gibt auch sonst noch viele Spezialregelungen. Die sind einfach nicht mehr zeitgemäss.
Klar, der Tiger wird nicht mehr heiraten. Gerade WEGEN dieser Gesetze, welche die Ehe gegenüber anderen Lebensformen ungerecht behandeln, bevorzugen oder schlechter stellen. Nein, derart anbinden wird er sich nicht mehr lassen.
Und das hier ist wirklich genial. Ich trauerte, als Watterson vor 17(!!!) Jahren mit Calvin und Hobbes aufhörte.
Hey Tiger
weisst du, es interessiert mich ja nicht im geringsten, ob wer mit wem (sei es Wiibli oder Mändli) jedenfalls zusammenklebt.
Mich interessiert: Weshalb bekommen(!) die soviel mehr Geld als wir?
Kannst du mir DAS bitte erklären?
HEY!
Wo bleiben die Gratulationen?
Möchte nämlich gerne mit euch darauf anstossen, mit 1 oder vielleicht sogar mehreren Cüpli!
fufi+fufine alles gute und ein volles "bhüet euch gott die nächsten 29. Bundjahre"
@orlando
Kein Gesetz vermag die Geisteshaltung des Herzens zu bestimmen! Eine „Bund-Ehe“ kann nur mit denjenigen geschlossen werden und dann ein Leben lang halten, die das Herz haben, eine Ehe dieser Art einzugehen und dem Ehebund treu zu bleiben.
„Ich weiß, HERR, daß des Menschen Tun nicht in seiner Gewalt steht, und es liegt in niemandes Macht, wie er wandle oder seinen Gang richte“ (Jeremia 10,23).
In Bezug auf die Ehe scheinen mir diese Worte wahrlich zutreffend.
Geld, Geld, Geld - ja klar, aber wer kann dies mitnehmen. Nach 74 Jahren Ehe starb vor ca. 2 Wochen mein Gr.vater. Der Reichtum des gemeinsamen Lebens (mit +/-) erkenne ich in der in sich ruhenden Geborgenheit meiner Gr.mutter......das hat sie beide jedoch auch was gekostet, halt kein Geld.
Vielen Dank, zysi!
Und weisst du, irgendwie geht's ja auch nicht ums Geld.
Aber es gibt halt so Situationen, wo du dir wirklich verarscht vorkommen kannst.
Mein Beileid, zysi.
Warum es so ist? Naja, das habe ich schon etwas skizziert, es liegt an der Tradition, fufi, dass die Leute heiraten. Und die Leute heiraten nicht, weil sie sich paaren wollen, das geht nämlich ohne Ehe. Nein, sie heiraten, weil sie das für gut halten. Meistens tun sie es ohne weiteres Studieren.
Ist die Ehe nur Tradition? Ich denke, ja. Sorry, O, aber sonst sehe ich darin keinen Sinn.
@Zysi: Mein Beileid.
@Fufi: Herzliche Gratulation.
@Tigri: Wie meinen?
Ich meinte: Ausser "Tradition" ist die Ehe sinnlos.
Hä?
@Zysi:
In der Tat ist es einer der grössten selbstentlarvenden Fehler der Linken, dass sie alles aufs Geld reduzieren. Auf Geldströme, die sie umlenken wollen von der einen zur anderen Gruppe, und darauf, dass nur die Geldallokation zu Glück und Selbstverwirklichung führt. Dadurch, dass sie alles in Geldwert umrechnen, Kinderhaben, Familie haben, Ausbildungen machen, Emanzipation - dadurch sind sie masslos gierig nach Knete. Und massen sich erst noch an, selber am besten zu wissen, wie man das, was sie nicht selber erwirtschaftet haben, am besten verteilt. In ihrem schockierenden Materialismus, in dieser krankhaften Fixiertheit auf Geld, Geld, Geld sind die Linken die seelenloseren Blutsauger als jeder erzkonservative Kapitalist.
Vielleicht sollte jemand sie mal wieder aus dem Tempel vertreiben?
fufi, tiger, O - danke.
Fufi:
Mich interessiert: Weshalb bekommen(!) die soviel mehr Geld als wir?
Kannst du mir DAS bitte erklären?
Weil eben Traditionen keine Wertigkeit mehr zugeordnet wird. Dem Werterelativismus (oder auch weitere Schubladenbezeichnungen möglich) gilt es zu huldigen.
Orlando:
treffendst!
Nun, Zysi, du weisst, dass wir uns dort treffen, wo wir unterschiedlicher Meinung sind!
Ehrli: Ich meine nicht, dass Traditionen unser Leben bestimmen sollten.
Sonst würden wir ja unsere Ernte immer noch mit dem Ochsenkarren ins Nachbardorf fahren, weil: DAS haben sie nämlich jahrhundertelang so gemacht.
Und wenn DAS keine Tradition ist?
Oder das jus primae noctis?
So ein Quatsch: Ehe ist nicht einfach "Tradition". Wenn, dann wäre es eine Tradition in ALLEN kulturen. So ein Blödsinn.
Man zeige mir das Beziehungsmodell, das auch nur annähernd so gut funktioniert wie die Ehe zwischen einem Mann und einer Frau (als Kernzelle einer Gesellschaft, als Rückgrat einer Zivilisation, als anthropologische Konstante), dann überlege ich mir das.
Tigri, starsinniger Dummkopf: Nur weil die heutigen verwirrten, verzogenen und leicht verführbaren modernen Zeitgeistmenschleins es nicht mehr zustandebringen, eine Ehe aufrechtzuerhalten, heisst das doch nicht, dass etwas an der Ehe nicht stimmt.
Nur weil jemand keine Kanone im Bett ist und seine Frau nicht befriedigen kann, müssen wir deshalb ja auch nicht sagen, Sex sei im Allgemeinen überflüssig, sinnlos und nicht mehr zeitgemäss, oder?
fufi, sicher sollen traditionen nicht allumfänglich unser leben bestimmen. aber als richtschnur können diese schon dienen. ich bin jedenfalls froh und dankbar eben anhand der tradierten ehe meiner gr.eltern (ja die anderen beiden stehen nun kurz vor der 70. hochzeit) diese wertigkeit erkennen zu können.
andere beispiele der schöngefärbten zeit ohne sozial tradierter werte sind mir bekannt.
jus primae noctis?
edward the longshanks lässt grüssen...
grundsätzlich frage ich mich, wieso für dich tradition mit negativer färbung versehen ist? für mich sind traditionen in erster linie brauchtum und da gibt es doch auch positive ausprägungen?
Nein, Zysi, an sich habe ich grad gar nichts gegen Traditionen.
Das ist nämlich der Humus, auf dem auch ICH meine Pflänzchen ziehe und auf dem sie denn auch bestens gedeihen.
ABER ich habe grausam was gegen MENSCHEN, wo sich mit dem Verweis auf Traditionem ALLEM verweigern, was nicht in ihr Weltbild - sprich: Ihnen nicht in den Kram passt!
Deutsch und theologisch:
ICH würde wieder heiraten.
Aber ICH würde auch ein Paar, dass sich das weder zivil noch kirchlich antun möchte, nun ja: ich würde das Paar segnen und so.
Und das sogar, wenns zwei vom selben Geschlecht wären.
Oh ja, Tradition als Richtschnur ist vollkommen i.O. Aber eben, als "Wegweiser". Und es führen viele Wege nach irgendwo. Und am Schluss enden sie sowieso alle am selben Ort!
Aber Traditionen sind keine Gesetze, auch wenn sie in gewissen ach so heiligen Büchern geschrieben stehen!
NEIN, ich bin gegen die Blutrache, auch wenn's Tradition sein mag.
Und ich bin dagegen, dass unverheiratete Mütter aus der Familie ausgeschlossen werden, obwohl die Mädels schon mit 3 die ersten Sexualkontakte mit ihrem Vatrer gehabt haben. Auch wenn's Tradition sein würde, in der Familie!
Sorry, ich kenn da so einiges .... was "Familientradition" ist!
Und auch wenn's bloss der Anspruch wäre, um's mal "light" zu sagen, dass DER(!) ERST(!)-Geborene denn gefälligst in die Fussstapfen des Vaters treten soll. Und des Grossvaters und des Urgrossvaters. DAS ist nämlich Tradition!
Ehe hat aber nicht besonders viel mit Tradition zu tun. Da wir Menschen nun mal so geschaffen sind, brauchen wir in aller Regel eine langfristige emotionale Bindung, die uns befähigt mit einem Partner/Partnerin Liebe zu machen, zusammenzuleben, eine Familie zu gründen und gemeinsam durchs Leben zu gehen. Das ist nicht "Tradition", das ist ganz einfach die conditio humana.
Da braucht man weder Bibel noch Koran noch irgendwas dazu. Und auch kein Zivilgesetzbuch.
Das ewig Männliche und das ewig Weibliche ziehen einander an. Und prokreieren. Das war schon immer so und wird auch mmer so bleiben, solange noch Menschlein wandeln unter der Sonne.
Es ist schliesslich auch "Tradition" dass Frauen die Kinder gebären. Und dass Kinder "traditionellerweise" bei ihren Eltern aufwachsen.
Wie gesagt: Nur weil fast die Hälfte der modernen Menschen der Ehe nicht mehr gerecht werden, sagt das noch gar nichts über die Ehe aus.
Naja, weisst du Zysi:
ICH wurde damals mit "Traditionen" und söttigem Scheiss erschlagen!
Und dennoch hab ich nach vielen Jahren bemerkt, dass die eine oder andere denn doch noch einen ganz festen Boden abgeben kann!
Und - Achtung, meins NICHT zynisch:
lasst uns darauf tanzen!
http://www.youtube.com/watch?v=kGHmjFLaaSY
Wünsch euch allen ALLES!
Ius primae noctis:
In aussereuropäischen Kulturen war es wenigstens zeitweise üblich, dass die Defloration dem Ältesten, dem Häuptling, dem Brahmanen, dem Magier zustand - da die Menschen (Männer und Frauen!) dem Akt selbst zu hohe (mythische) Bedeutung zumassen, als dass er einem jungen ungestümen (und betrunkenen und unerfahrenen) Bräutigam hätte überlassen werden können.
Die Berichte aus Europa im Mittelalter sind nachweislich eher dem Reich der Legenden zuzuordnen. Romantische Gerüchteküche.
Es kommt mir so vor wie in George Orwells 1984 wo die Propagandamaschine des totalitären Staates über die schlimmen Zeiten vor der Diktatur verlauten lässt:
There was also something called the jus primae noctis which would probably not be mentioned in a textbook for children. It was the law by which every capitalist had the right to sleep with any woman working in one of his factories.
Sorry, Orlando,
aber ich meine, dass es meist die Frauen sind, wo Kinder gebären hat weniger mit Tradition als eben mit der "conditio humana" zu tun.
Du weisst, dass ich in Sachen Biologie und so nicht ganz unbelesen bin, aber mir ist nur 1 Fall bekannt, wo ein Mann ein Kind zur Welt gebracht hat.
Das war vor ein paar Jahren in USA, und der Mann war früher eine Frau, wo sich das innerste der Frau NICHT hat rausschnipseln lassen, sodasse es denn irgendwie - mit medizinischer Hilfe - jedenfalls ist jetzt der Vater die Mutter des Kindes --- und die Mutter? - dcwiurft
Und von wegen der alleinigen Paar-Bindung, oder wie DU sagst: "eine Familie zu gründen und gemeinsam durchs Leben zu gehen."
DAS ist ja was ziemlich neumödisches, weil erst seit etwa 150 Jahren etabliert, ländlicherseits dauerte es noch rund 100 Jahre länger!
Nein, nein, WENN schon "conditio humana", und das im soziobiologischn Sinne, dann ist's die Grossfamilie, nein, nöd mal nur das, sondern die Sippe!
Und SOWAS möchtest ja wahrscheinlich auch du nicht mehr als Standard des Zusammenlebens?
Auch wenn's genau das denn meistenorts noch ist!
O, die Ehe funktioniert in der Tat weltweit schlecht. Sie wird reihenweise geschieden, in allen Kulturen, mancherorts sehr häufig und andernorts seltener (wobei das wohl auch nur kulturell bedingt ist).
Wie so oft: O, Deine Ansicht, was traditionell ist und was neumodisch, die ist sehr tendenziös. Sie ist geprägt durch Deine Ideologie. Klar, Du siehst das nicht ein, und wirst es so bald nicht einsehen, aber uns ist das klar.
Haha, also, Fufi: Historisch ist die Ehe sogar ein ziemliches Elite-Privileg, weil nicht jeder dahergelaufene Tölpel jede entlaufene Magd heiraten KONNTE. Das konnten nur reiche Männer oder Männer mit reichen Vätern oder Bauern, die einen eigenen Hof hatten et cetera. Die anderen blieben ledig. Wahrscheinlich war der Anteil lediger vor 200 Jahren viel höher als heute.
Die waren es aber aus sozioökonomischen Gründen, und nicht, weil sie es nicht gewollt hätten.
Es wäre also ein Zeichen historischen Fortschrittes zu werten, dass heute - hundertfünfzig Jahre später - jeder Kreti eine Pleti heiraten KANN, ein Gang zum Standesamt reicht. Allein, er WILL nicht mehr wollen.
Aber eben: Bis die Menschen begreifen, dass Freiheit nicht heisst, frei zu sein, alles mögliche zu tun und zu lassen, sondern das richtige zu tun, müssen wir noch ein paar Kinderkrankheiten unserer Moderne überwinden.
Und da kannst du noch so lange herumdökterlen und lavieren, wie du willst: Die Ehe zwischen Frau und Mann zwecks Kinderaufzucht ist eine anthropologische Konstante und zwar weltweit und in allen Kulturen. Dass Frau und Mann durch Liebe zueinander finden, hat ja niemand behauptet. Und ob jetzt im Haushalt noch Cousins, Neffen und Personal lebt, spielt ebenfalls keine Rolle. Denn die FAMILIE besteht immer noch aus Vater, Mutter und den gemeinsamen Kindern.
Some things never change.
Youtube: Rammstein - Herzeleid
http://www.ted.com/talks/candy_chang_before_i_die_i_want_to.html
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