Dienstag, 26. Februar 2013

Freundeidgenössisch demokratisch! solidarisch?

Es ist ja bloss eine kleine Vor-Entscheidung,
die da gefällt werden soll, am 3. März in Sternenberg.
Aber scheint's, wirft sogar eine kleine Kröte grosse Schatten for sich hin??

Nun denn, es geht drum, dass die Gemeinden Sternenberg und Bauma sich zusammenraufen und künftig als Einheit auftreten sollen, oder so.
Nun, christlich-kirchlich und feuerwehrmässig tun sie das ja schon längst, und offenbar auch schon im schulischen Bereich.



So weit so gut.
Gemeindefusionen sind eigentlich häufig recht sinnvoll, zumal wenn's um Gemeinwesen von je weniger als 5000 EW geht (fufi seinerseits würde meinen: weniger als 20'000!).  Irgendwie scheint's ja wirklich effizienter, da die Verwaltungen und was weissichnochwas zusammenzuführen.
Wie das zum Beispiel letzthin die Glarner vorgemacht haben, wo jetzt bloss noch 3 Gemeindeverwaltungen haben, und 1 Kantonsverwaltung.
(Da fragt sich der geneigte Bürger allerdings, ob's denn die 3 Gemeindeverwaltungen wirklich AUCH noch braucht?)



Wir wollen frei sein, wie - tja, wie wer?????
S'ist ja irgendwie schon edel, wie da ein Baumer den Sternenbergern Mut macht, sich NICHT mit denen vom Tal einzulassen und stolz und selbständig bankrott zu gehen.


Aber lest selbst:



Ach ja, da hab ich noch ein paar Infos

Peter Good war
Gemeindepräsident von Bauma in Diensten der SVP
Kantonsrat in Diensten der SVP
Kantonalpräsident der SVP Zürich

Der Steuersatz
von Sternenberg ist 122 (kantonaler Höchst-Steuersatz)
von Bauma ist 117


Peter Good wurde rechtskräftig verurteilt
wegen illegaler Methoden im Wahlkampf:

Aber das wo er da als Abstimmungsempfehlung von sich gegeben hat,
für die Stimmbürgerinnen einer ANDEREN Gemeinde,
NEIN illegal ist das ja wohl kaum, bloss dégoutant!
Nun, was meint IHR zu sowas?


Und da hab ich noch was, von wegen der SCHULE in Sternenberg:

Und für alle, wo den Winter nochmal so richtig geniessen wollen:

fufi wünscht euch viel Spass!


26.2./1
Es waren 500, Orlando, 500 Franken!
Und eigentlich geht's ja um die Einflussnahme.
Stell dir mal for, so ein linker ZH-Stapi, zB König Elmar I., würde den Herrlibergern weismachen wollen und ihnen das Blaue vom Himmel versprechen, wenn sie denn entlich mit der Stadt ZH fusionieren würden.

27.2./1
Freut mich, dass ihr euch so angeregt unterhaltet!

Und an Carolina und Orlando, alfabetisch, und alle anderen natürli auch:
NEIN, fufi kann NICHTS dafür!
Und auch seine Freunde von der IT in der Stadt Zürich haben ihm - bisher - nicht helfen können, dass er wieder wie zuvör sich zu seinen Gästen an den Tisch setzen kann, um mit ihnen zu diskutieren!

Beachtet das Meersäuli auf dem Teller! Kathedrale Cuzco, Peru

Weil, die ganze SchXXXXXXXX funktioniert nämlich auch nicht für die, wo in der Stadtverwaltung nichts Gescheiteres zu tun haben als, na, ihr wisst schon.
Es soll uns ja nicht besser gehen als euch!

In diesem Sinne bin ich nämlich froh, euch wenigstens auf diese Waise meinen Senf auf die heissen Hunde wo eigentlich Pferde sind geben zu können! 

Und an Carolina:
Glaub mir, auch ICH habe den Schnee einige (Zenti)-Meter höher, als er tatsächlich noch rumliegt!

1.3./1
An C, von wegen dem Altern

Das1te mal war ich 38, und hab so-nem Schnösel, wo mich mit dem Rollbrettli angefahren hat was gesagt. Worauf der MIR was gesagt hat, nämli: "Heb d'Schnurre, du futztumme Alte". Tja, das Adjektiv hat mich nicht sonderlich getroffen!
Das 2te mal war ich 41, und konnte die 4X definitif nicht mehr als Abschluss der 30er interpretieren.
Das 3te mal wird wohl heuer sein, wenn ich denn die Doppel5 auf dem Rücken trage.
Weil, das wird ja erst wieder lustig, wenn's zur Doppel9 wird!


1.3./2
Von wegen dem Altern, zum 2ten:
Es war mein 35ter, als fufine zärtlich meine Schläfe streichelte und sagte: Deine grauen Haare sind so sexy!
Und es war 1 oder 2 Jahre später, nach einer langen SommerSonnenWanderung als fufine plötzlich aufschrie: fufi, du hast einen Sonnenbrand auf der Glatze!
Thaht's life, oder so!

35 Kommentare:

Oorlando hat gesagt…

Good wurde vor neun Jahren zu 100 Franken Busse verurteilt, weil er ein paar Wahlplakate ohne Erlaubnis an den Strassenrand gestellt hatte - wow! Was für ein Krimineller! Und so einer läuft noch frei rum, nay! und schreibt sogar noch Leserbriefe. Der gehört in eine Zwangsjacke gesteckt, geteert und gefedert und lebendig begraben für seine Missetaten! Was für ein Satansbraten!

Und jetzt sagt er auch noch zu den Sternenbergern, dass sie ruhig Sternenberger bleiben sollen, unabhöngig und frei. Also nein, wirklich! Der gehört vor ein Kriegsverbrechertribunal. Den Haag einfach!

Gruss, ein Wutbürger.

Tiger hat gesagt…

Also Moment, erstens kann ja einer mit Nachnamen Good gar nicht bad sein, und zweitens, wer so heisst wie die heisse Lara, der hat einen Bonusbonus.

Ob Sternenberg in Bauma aufgeht, ob ich da "sternefoifi" rufe oder "bäumig", darüber habe ich eigentlich gar keine Meinung. Meist sind aber solche Fusionen schon sinnvoll und sie vernichten das Selbstverständnis ja nicht. Meint Ihr, ein Elmer wird sich in 20 Jahren nicht weiterhin as Elmer fühlen?`Er wird kaum sagen, er sei "Glarner Süd". Klingt ja bescheuert. Ein Oerliker fühlt sich als Oerliker, ein Witiker als Witiker, ein Wiediker als Wiediker, ein Wipkinger als Wipkinger. Obwohl ja alles einfach Züricher sind.

Tiger ist ja bald Kreis 7ner. Judihui. (Ob das jetzt nach Hottingen hötterle oder in Hirslanden lande, muss ich noch heraus finden).

Update: anscheinend bin ich in Hottingen. Hot indeed. Das ist eine alte Zeichnung des Quartiers, wo man die urbane Entwicklung unverkennbar sieht.

Orlando hat gesagt…

@Fufi: Es ist ja genau umgekehrt, Good sagt den Sternenbergern, sie sollen bleiben, wo und was sie sind. Kannst du eigentlich lesen?

@Tigri: Es st genau umgekehrt: Fusionen machen vor allem bei grossen Gemeidnen Sinn. Zrich ist ein gtes Beispiel die haben damit schon in den 1890er Jahren begonnen. Es macht ja keinen Sinn, ist kaum effizient, zwei Gemeinden nebeneinander zu haben mit je über 10 000 EW nd zweimal parallel die gleiche Infrastruktur und Verwaltung aufrecht zu erhalten, die in Orten mit über 10 000 EW beträchtlich sind (Altersheimen, Schulen, Sozialämtern, Steuerverwaltungen, Spitex, Tiefbau, Entsorgung etc.).

Kleine Gemeinden wie Sternenberg und Bauma, können ohne weiteres in zentralen Fragen (Schule) zusammenspannen ohne ihre Eigenständigkeit aufzugeben.

Was machst denn du in Hottingen? Totlangweilig da oben. Na gut, abgesehen zum Zoo. Aber da passt du ja bestens hin. Als Exponat, sozusagen.
Nein, jetzt im Ernst: Was zieht dich nach Züri?

Tiger hat gesagt…

Mir gefällt Deine Wortwahl, Carolina. Hätte ich einer posh lady wie Dir nicht zugetraut. w... w... wowoll. -- Apropos Hiwil: Wenn Du mal in die Apotheke Wald gehst zum Posten, die (zum Erkennen: körperlich eher kleine und schlanke, dunkelhaarige) Apothekerin Heimgartner ist meine former Ehefrau. -- Carolina, ich weiss nicht. Aber ich finde Dich nicht sehr unsympathisch, was eigentlich absolut ein Understatement ist.

fufi hat ja gesagt, dass er ein teschnisches (Ortographie absichtlich) Problem habe, dass er seine eigenen Sachen nicht mehr kommentieren könne. Seltsames Probem, indeed. fufi, ruf einmal den Techsupport vom Departement (oder, wenn sie eh schon dort sind, frag sie doch gleich, warum blogspot zickt). Und sag einen Gruss vom Tiger, der immer mit den Techsupportlern super ausgekommen ist (vor allem mit den Techsupportlerinnen, und da dummerweise vor allem mit den jungen, dabei stehe ich ja eher auf Frauen in meinem etwas biblischeren Alter...).

Was macht Nicolas Lindt heute? Goldige Osterhasen einpacken?

Warum formuliert das Lindt im Imperfekt? Weil das halt nicht so ist, heute, jedenfalls sicher nicht überall. Ich verachte beileibe nicht, "was die Schweiz ausmacht", ich weiss einfach, dass wir mittlerweile ein sehr pluralistisches Volk sind, wo die Linken sehr sehr respektable Anteile haben. Und, O, wenn, sagen wir, 30% der Schweizer klar links stehen, kann man dann nicht sagen, dass das erstens klar Schweizer sind und b) dass halt die Meinungsverteilung in der Schweiz sich aufgetan hat vom Engstirnigen der 50er zum Offenen der 10er Jahre? Wer bestimmt, wer sich "Schweizer" nennen darf? Du, der wahrscheinlich bald eine Volksabstimmung verlieren willst (welcome to the club, das passiert- mir dauernd)? Würde ich nicht sagen. He, ich bin zu über 75% nicht von schweizerischem Blut, aber ich bin dennoch Schweizer, seit ich mit 6 (erleichtert, dank schweizer Mutter) eingebürgert wurde und schweizerdeutsch rede (in ungefähr vier Dialekten, wenn es sein muss) sowie drei Landessprachen super kann (nur beim Rätoromanischen muss ich es beim entfernt Verstehen bewenden lassen, wobei ich nach vier Wochen Celerina wohl alles verstünde).

Ah ja, dieses Jahr ist Zürifäscht. Drei Mal dürft Ihr raten, mit wem ich hingehen werde :-) Die Patrouille Suisse? Das sind doch die Partybomber von der Rega, wo man sich immer fragt, wo sie die Verletzten hineinmoschten wollen, die sie transportieren. Ach, das Kreuz ist auch falsch aufgemalt, weiss auf rot statt rot auf weiss. Wenn man nicht alles selber macht.

Und dieser Gut ist ja ein Kotzbro... äh Sympathieträger erster... Güte. Neulich habe ich wieder einmal die WetWocke gekauft, als es darum ging, warum Krippen schaden. Ich war dann sehr enttäuscht vom Artikel.

Anonym hat gesagt…

Die Rote Pest wütet epidemisch im Schweizer Medienwald. Ein untrügliches Symptom ist arrogante Impertinenz.

Motztüte.

Carolina hat gesagt…

Tiger, keine Ahnung, warum und wo Dir meine Wortwahl gefallen hat - und zu Deiner doppelten Verneinung äussere ich mich lieber nicht. Das mit dem 'posh' würdest Du sehr schnell sein lassen, wenn Du mich persönlich kennen würdest.....

Habe ich doch gesagt, was Lindt heute macht: er ist überkonfessioneller Trauerredner, Schriftsteller mit regelmässigen Kolumnen im ZOL und hat etliche Bücher herausgebracht, die mir zu, äxgüsi, Herr Lindt, seicht sind. Aber ich schätze ihn als nachdenklichen Redner sehr.
Ich bin sehr selten in Wald, ausser wenn ich in der (noch bestehenden) Höhenklinik eine Klientin besuche oder wir ein Fest in der Bleichi-Beiz haben - sehr empfehlenswert. Was wohl Deine Ex dazu sagt, dass sie hier sozusagen geoutet wird?

Kenne Peter Good nicht, aber die Diskussionen um die Fusion von Bauma und Sternenberg verfolge ich. MMn hat der Leserbrief von Good seine Berechtigung, warum darf er das nicht sagen? Ich habe allerdings auch grösstes Verständnis besonders für die Sternenberger, dass sie nicht einfach die Fusionierten sein wollen - allerdings bin ich Realistin genug, um zu sehen, dass da viel Sentimentalität dahintersteckt. Und so meine ich, dass O Recht hat: gut wäre es, wenn eine Fusion stattfände, um 'Synergien', wie das so schön auf neudeutsch heisst, zu nutzen, aber identitätsmässig sehr wohl noch Eigenständigkeit herrschte.


C hat gesagt…

PS: NEIN, fufi, ich möchte keinen Schnee, keine Lifte und keine Kälte mehr - immer um diese Zeit spiele ich mit dem Gedanken, dann doch mal irgendwann auszuwandern. Ist ja ein Elend, obwohl ich unter den ersten freigelegten Beeten heute morgen Schneeglöcklein und knospende Hyazinthen gefunden habe...

Orlando hat gesagt…

Folgendes nur so im Zusammenhang mit den hier geführten Diskussionen darum, ob Strafe überhaupt sinnvoll ist - oder ob man ihnen nicht viel lieber grosszügig vergeben soll und sie wieder in unsere Mitte aufnehmen. Sind ja auch alle Opfer, der Gesellschaft, des Systems undsoweiter. Dieser Kerl hat wenigstens Teile von sich in die Gesellschaft reintegriert und sogar mehrfach, einfach ziemlich gegen den Willen von Teilen dieser Gesellscaft, den Opfern.

http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Er-vergewaltigte-15-Jahre-lang--keiner-stoppte-ihn-/story/17299871

Aber das ist ja immmmmer ein Einzelfall, gell? Man kann einen Täter nicht mit den anderen vergleichen, gell? Jedes von Gottes Kindern ist einzigartg, gell?

Es ist Zeit, wieder etwas genauer zwischen Opfer und Täter zu unterscheiden.

Tiger hat gesagt…

Warum ich nach Züri gehe? Naja, man will mich hier nicht mehr :-) Nein, ehrlich gesagt, habe ich die Gegend gesehen und ausserdem habe ich eine kleine familiäre Änderung, die es nicht mehr notwendig macht, dass ich immer in Freienbach wohne.

Und Zürich kenne ich ja gut, ich habe viele Jahre lang da gearbeitet, studiert und ich kenne viele Einwohner und Arbeitnehmer dort. Hottingen ist langweilig, aber wenn es sein muss, ist man in 10 Minuten im Niederdorf, und auch um 3 Morgens kann man vom Central, ohne, um um Leib und Leben fürchten zu müssen, nach Haus wanken. Aber ich gebe zu, es ist nicht grad die Amüsiermeile. Dafür fehlt auch der Durchgangsverkehr.

Im Vergleich: Altstetten, Oerlikon, Seebach finde ich etwas öder, in Schwamendigen ist immer Chilbi und Tanz, wie man hört, Wiedikon ist ein bisschen chnuschtiger und gleichzeitig anstrengender (wobei ich mit den Ausländern ja kein Problem habe) - obwohl ja jetzt dank der Umfahrung, welche zu lange von den richtigen Leuten, die fehlgeleitet waren, bekämpft wurde, beruhigt ist, und wo man an der Weststrasse durchatmen und -schlafen kann (grauenhafter Satz, aber noch vor fünf Jahren hätte man mich ausgelacht!), Enge und Wollishofen zu wenig weit weg von meiner Herkunftsgegend (der Groove ist wohl noch am ehesten wie in Hottingen, Hirslanden und Witikon). In Höngg ist noch weniger los als bei mir, beim Tiefenbrunnen gefallen mir die Häuser nicht, und die zentralen Gebiete (Lindenhof, Piratenplatz, Kreis 1, Central, Limmatquai und so) sind wohl unbezahlbar. Ah ja, an der Leonhardshalde habe ich einmal übernachtet, in einem Studiheim! Ich bin ein richtiger Hardcoredowntownzürcher höööö. Und dass der Zoo nahe ist, ist gut, ich glaube ich muss meine ZKB-Kundheit wieder in Erinnerung rufen, da krieg ich Discount auf den Eintritt. Langstrasse, Konradstrasse, Sihlquai und so weiter sind wohl etwas für die Freaks.

Von wegen Gemeindefusionen: Orlando, hier ist tatsächlich wieder einmal ein Thema gefunden, das geschieht alle paar Monate, wo wir uns leidlich einig sind. Die Fusionen etwa im Tessin habe ich sehr befürwortet, ich hoffe, sie gehen weiter. Ich fände es sehr gut, wenn etwa Sorengo zu Lugano ginge, auch Gentilino und Massagno. Lugano geht ja jetzt bis Italien, bis vor einigen Jahren war es ja recht klein. Das Tessin könnte in einige Gemeinden aufgeteilt werden: Chiasso (oder Mendrisio), Lugano, Locarno, Bellinzona und Faido (oder Airolo). Faido wäre die grösste Gemeinde mit den wenigsten Einwohnern :-) Roveredo und Mesocco könnten dann auch gleich den Kanton wechseln und zur Gemeinde Bellinzona gehen (das ist ein Scherz, niemand will vom Kanton Graubünden weg).

Aber zuerst einmal etwas grammatisches: "Sinn machen" kann man auf Deutsch nicht. Etwas "hat" oder "ergibt" Sinn. Das "machen" kommt aus dem Englischen, und bis da der Duden nicht einen grünen Kleber draufgemacht hat, sollte man es nicht benutzen. Carolina ist da anders, sie darf, wenn sie will.

Und ehrlich gesagt, halte ich Gemeindefusionen auch bei kleinen Gemeinden für sinnvoll. Was für einen Sinn soll es haben, wenn Humlikon und Adlikon, Nachbargemeinden mit je deutlich weniger als 1000 Einwohnern im Bezirk Andelfingen, in der Nähe von Winterthur, beide eine komplette Infrastruktur unterhalten? Vielleicht arbeiten sie ja schon heute gut zusammen, das weiss ich nicht, fände ich gut. Dass sich eine kleine einer grossen Gemeinde anschliesst (also etwa Gandria an Lugano), ist sicher eine gute Idee.

Tiger hat gesagt…

Was sie dazu sagt, dass ich sie oute? Naja, sie ist wohl sehr entspannt damit, es kann ja keine Konsequenzen haben.

Eigenständigkeit: Franz Hohler ist ein Oerliker, das weiss man, und diese Eigenschaft klebt an ihm mehr als der "Zürcher". Niklaus Meienberg hat auch in Oerlikon gelebt, das weiss man auch. Man muss keine Angst haben, dass durch die Eingemeindungen auch Eigenheiten verloren gehen. Habt Ihr gewusst, dass Nänikon zu Uster gehört (und nicht zu Greifensee, obwohl sein Bahnhof ja "Nänikon-Greifensee" heisst)?

"Posh" war ein Witz, Carolina. Wollte Dir nicht nahe treten damit.

Carolina hat gesagt…

I'd much rather be called 'posh' than 'Marie Antoinette'..... Habe ich noch nie gesagt, dass mir meine Mutter immer sagt (heute noch!), dass ich zu 'wild' (so nennt sie das) daherkomme? Ich bin ein wenig zu laut, zu blond, zu 'opinionated' und fluche zuviel - meine Klienten haben manchmal Angst vor mir, aber das gehört zur Therapie ;-)

Tiger hat gesagt…

Eine Therapeutin, die flucht, wunderbar!!! Meine ist zu lieb, zu sanft, zu softspoken, sie ist fast immer einverstanden, mit dem, was ich sage, und wenn nicht, dann merke ich das erst, wenn ich ganz gut aufpasse...
--
Von wegen posh aber, ich möchte ja gern wissen, wie Pippa so redet oder Catherine oder die Frau von ihrem Schwiegervater, wie heisst sie nochmal, ja, die, die aussieht, wie ein Ross... ah ja, Camilla, ich wusste ja, das hat irgendwas mit einem sanften Kräutertee zu tun...
--
Sag mal, bist Du schon KK-anerkannt?

Orlando hat gesagt…

Also kommst du einfach so aus Spass nach Zürich? Nichts dagegen, weil ich wohne ja auch einfach so aus Spass dort.
Aber sag mal, arbeitest du denn eigentlich (wieder) oder bekommst du IV?
Ich meine, das Leben in Zürich ist ja nicht gerade günstig, Miete etc. Und Alimente an deine Frau in Wald musst du ja wohl auch noch bezahlen...

Orlando hat gesagt…

Interessante Episode aus dem heutigen MB (Autor: Rinaldo Diezinger, nicht Nina Merli, die heute freu hat - es ist Papablog-Tag!). Zeigt sehr schön, wie diese Leute finktionieren.


Muttis Liebling sagt:
27. Februar 2013 um 07:37

Mitte 20 hat einen grossen Einfluss, die Infertilitätsrate und das Risiko für Anomalien/ Fehlbildungen steigen ab dem optimalen Gebäralter 19- 22 LJ exponentiell. Die Erstgeburt > 30 gehört ins Strafgesetzbuch.

*
Nina Merli sagt:
27. Februar 2013 um 09:02

Ich finde eher, dass ein so dummer Kommentar ins Strafgesetzbuch gehört.

*
markus müller sagt:
27. Februar 2013 um 10:49

und ich finde eher dass eine bloggerin nicht ihre kommentatoren als dumm bezeichnen soll. noch dazu auf einem blog, der die hälfte aller beiträge zensiert, kaum ist man etwas kritisch.

Anonym hat gesagt…

Die Frage ist, ob jene Nina Merli eine der Mamablogistas ist oder nicht. Da der Kommentar immer noch da steht, muss angenommen werden, dass es sich tatsächlich um eine der Autorinnen handelt. und der gleiche Verein meckerte, weil angeblich Economiesuisse ein paar Studies angeheuert habe zum kommentieren. social media agents oder so.

Sehr bedenklich, was in jenem Haus so vor sich geht. - Und recht unprofessionell.

Motztüte.

Tiger hat gesagt…

In Bezug auf mein wirtschaftliche Existenz, nur so viel: Nein, ich beziehe keine IV (auch keine Sozialhilfe, sowieso keine öffentlichen Gelder), und ja, ich arbeite "en Art". In Bezug auf meine Gesundheit: Leider ist sie nicht sonderlich stabil, mit Aussicht auf deutlich mehr Stabilität dieses Frühjahr (die Hoffnung stirbt zuletzt). Ich hoffe, ein Hallodri verlässt Freienbach und ein gfreuter Bürger zieht ein in Zürich (das überzeichne ich jetzt etwas, vor allem den "Hallodri", so einer bin ich, genau untersucht, keineswegs).

Warum ziehe ich nach Zürich? Ja, klar, vor allem, weil es mir Spass macht. Ich hätte mir auch Luzern und Bern vorstellen können, Winterthur, St. Gallen weniger und die Städte im Tessin und in der Westschweiz auch nicht. Basel auch nicht so. Jetzt ist die Wahrscheinlichkeit halt gering, dass ich Katharina über die Füsse stolpere, aber das ist weniger schlimm. (Katharina will die Kontrolle haben darüber, was mit ihr geschieht, nicht umgekehrt, das finde ich, angesichts ihrer Vergangenheit, sehr verständlich). Katharina, bist Du übrigens Motztüte???

Meine Exfrau arbeitet in Wald, wohnen tut sie in der Nähe von hier, wo ich noch wohne.

--

Ja, Orlando, das zeigt es schon. Dass die MamabloggerInnen nicht sehr souverän sind, ist ja altbekannt (schon Binswanger war das nicht sehr, und das ist schlimmer geworden seit ihrem Abgang, die einzige coole war Althaus).

Allerdings ist Mama Lieblings Post auch von einer Dummheit sondergleichen, inhaltlich hat Merli ja Recht.

Tiger hat gesagt…

Und das mit Economiesuisse, das ist nicht "angeblich", sonder das war so. Das war ein Fehler von denen, den sie auch zugegeben und korrigiert haben.

Orlando hat gesagt…

Haha, der doofe "Politgeograf" Michael Hermann gestern im Tagi:

Die enthemmte Vergütungskultur ist fürs Schweizer Modell eine ernste Bedrohung.

Das heisst, sich die Kinderaufzucht und -betreuung vom Staat vergüten zu lassen ist unschweizerisch und passt nicht zu unserem Modell hier in der Schweiz.

Tiger hat gesagt…

Das Ding vom Geografen habe ich gelesen und fand es gar nicht so doof.

Mit "enthemmter Vergütungskultur" meint er die Zäpfen von Vasella, Ermotti, Ospel und so weiter. Ist ja klar.

Orlando hat gesagt…

Wirklich? Ach so. Ich dachte er meint die jungen Frauen, die sich das Kinderkriegen und aufziehen vom Staat vergüten lassen wollen...

Es wäre ja auch krass, wenn dem Staat die Steuern entgehen, weil gut ausgebildete junge Frauen mit den Kindern zuhause bleiben, statt - wie es sich gefälligst gehört, ro rüschtüsch tüschtig wie inner DDR, näh! - schuften zu gehen. Daher gibt er lieber ein paar hundert Millionen für Kinderkrippen aus, damit er wieder ein paar Fränkli über Steuern einnehmen kann. Ist ja logisch, nicht?

Orlando hat gesagt…

Oder verwechsle ich einfach "vergüten lassen" und "vergolden lassen"?

Orlando hat gesagt…

Köppel, wie immer glasklar und messerscharf:

http://www.weltwoche.ch/die-weltwoche/details/article/hervorragende-ausgangslage-kopie-1.html

Bei Telezüri gelang es ihnen noch, mit Verweis auf Leutenegger und Thomas Held (ausgerechnet!) zu behaupten, dass viele viele junge Menschen damals links und extrem links waren.

Ja, ihr Doofies, die Herren haben sich aber recht stark abgegn^renzt seithet, Leutenegger als Rechts-FDPler und Held als ehemaliger Chef von Avenir Suisse.

Strehle hat sichnie abgegrenzt.
Soll er sich doch endlich äussern, dass er es im Fall in dem Artikel über die portugiesische Terrorbande FP25, die im Namen der Revolution ein paar Unternehmer und Polizisten tötete, damals nicht bewundernd gemeint hat und er sich von den Aktionen dieser mordgierigen Irren distanziert. Es tue ihm leid, wenn das fasch verstanden worden sei. Dann hat die Weltwoche keinen Wind mehr in den Segeln. Und steht ziemlich mit abgesägten Hosen da.

Das ist doch der Grundsatz Nr. 1: Wer zu Vorwürfen schweigt, macht sich nicht gerade unverdächtiger dadurch. Es bleibt etwas an ihm kleben. Dasselbe bei Condrau.

Ich bin sicher, Strehle würde eher seinen Job riskieren, seine Mutter verkaufen oder die Hand abfaulen lassen als sich für seinen linksextremen Irrlehren zu entschuldigen oder sich nur schon zu distanzieren. Ein so braver kommunistscher Parteisoldat lässt sich nie unterkriegen. Venceremos! No pasaran!

Tiger hat gesagt…

Weisst Du, O, das Thema interessiert mich nicht, leider, sonst würde ich mich mit Hilfe der Weltwoche und des Magazins einlesen, was mich einiges an Geld kostete (die ganzen Ausgaben der Weltwoche, die ich nicht habe) sowie viel Zeit zum Lesen, ich denke, mit weniger als 120 Minuten kommt man nicht weg.

Jeder, der sich einen Kommentar anmasst mit weniger Investition, der macht was falsch. IMO.

Und jetzt: Soll ich eben doch investieren? Naaa, eigentlich nicht.

Du aber: ich bin eigentlich sicher, Du hast die Entgegnung im Magazin gelesen.

Tiger hat gesagt…

Ich sag jetzt nur, was Du hier schreibst, von wegen der Terroristen in Portugal. Wenn er sich distanzierte, dann wäre es natürlich spät dafür. Nichts von abgesägten Hosen. Aber vielleicht hat er das ja schon getan. Weiss nicht.

Orlando hat gesagt…

Ja, steck den Kopf in den Sand. Wer sich nicht informiert, kann nicht mitreden, ganz einfach. Rückzug in die selbstverschuldete Unmündigkeit - so wird die Aufklärung rückgängig gemacht. Mir solls recht sein.

Was wäre wohl für ein Kach, wenn ein Chefredaktor umhergeht, Existenzen vernichtet und den Moralfinger erhebt, wo er nur kann, der selber als 30-jähriger in Neonazikreisen verkehrt hat, Artikel mit "Sieg Heil!" beendet hätte und versucht hätte, Breiviks politische Anliegen seinen Lesern verständlich zu machen, und zwar weil Breivik ja auch als ein Arm des weltweiten Kampfs für eine gerechte Ordnung zu verstehen sei, für die der Jurnalist solidarisch eintritt?

Und sich dieser Chefredaktor selbst wenn eine andere Zeitung diese seine Vergangenheit aufdeckt, sich nicht bemüssigt fühlte sich zu erklären...?

Sondern durch einen Subalternen aus dem eigenen Konzern (D. Binswanger) eine Schmähschrift gegen die andere Zeitung und den Autoren des aufklärenden Artikel verfassen lasst?

Tiger hat gesagt…

Ich lese den Artikel "Der Fall ". Wenn man die Artikel in der Weltwoche im Netz lesen kann, tu ich das auch noch.

Aber, ach, man liest den Streit, was die Wahrheit ist, kann man so nicht gut herausfinden...

Orlando hat gesagt…

Btw, wer war die treibende Kraft (im verdeckten Zusammenspiel mit Condrau) hinter der sauber eingefädelten Kampagne des Tagesanzeigers gegen Mörgeli und seine Lebensgrundlage als Professor und Museumsdirektor?

Wer verantwortet in letzter Konsequenz das yes/no, wenn seine Angestellten (Iwan Städler) mit der Idee kommen, den Mörgeli abzuschiessen wie ein Wildschwein?

Wer erteilte Binsi die Erlaubnis, den Twitter Alex Müller hinzurichten?

Tiger hat gesagt…

Der Fall «Weltwoche»

HTML ist mühsam.

Tiger hat gesagt…

Alexander Müller war unvorsichtig. Sein Arbeitgeber ist feige wie alle Banken. Ein normaler Arbeitgeber hält zu seinen Angestellten, wenn es schwierig wird. Ich bin sicher, das hätte Michèle erwartet (wenn sie nachgedacht hätte, was sie ja kaum hat).

Carolina hat gesagt…

'Sein Arbeitgeber ist feige wie alle Banken' - na, da wären wir ja wieder bei denselben gewagten Behauptungen. Wie hälst Du es eigentlich so mit den Posts von Muttis Liebling drüben, Tiger?

Ich weiss nicht, warum es so schwer ist einzugestehen oder auch nur zu sehen, dass sowohl WW als auch Tagi selbstverständlich politisch Stellung beziehen, dass beide Kampagnenjournalismus betreiben. Nur weil man einer Seite politisch näher steht, heisst das doch noch lange nicht, dass man das nicht durchschaut, oder? Jedes Mal die Fälle, in denen sich eine Seite 'schuldig' gemacht hat, aufzuzählen, ist gähnend langweilig, denn beide bekleckern sich nicht ständig mit Ruhm.

Orlando hat gesagt…

Nun, dass politische Grabenkämpfe nicht nur unter Zuhilfenahme der Medien ausgefohten werden, sondern primär in den Medien, das ist vielleicht schon ein neues Phänomen...

Ich meine politisch ist ja gar nichts los, es liegt eigentlich gar kein echtes Problem vor. Es sind noch nicht mal in erster Linie Politiker oder Journalisten selber im Visier der jeweiligen Gegenseite, sondern politisches Gedankengut.

Der gegenseitige Hass zwischen Linken und Konservativen, wie ich ihn hier und anderswo ja auch kultiviere, ist anderswo längst Alltag. Tatsächlich stehen sich nun einmal zwei diametral entgegengesetzte Weltsichten und Gesellschaftsentwürfe gegenüber...das zeigt sich in den Debatten der letzten Jahre immer mehr. Da muss man doch nicht so finöggelig sein und den Tränen nah nach "Anstand" rufen. Exzesse gibts auf beiden Seiten, das ist wahr. Aber dafür klärt sich das Feld, die Positionen werden deutlich. Das ist ja auch sehr gut.

Und dass die Rechten jetzt auch plötzich dogmatisch daherkommen, das ist das Resultat von drei Jahrzehnten linkem Meinungsterror und Intoleranz in den Denk-, Lehr- und Schreibstuben des Landes. Die Jungen schlagen zurück - unerbittlich und mit voller Kraft. Geschieht ihnen recht, diesen gruusigen Linken!

Tiger hat gesagt…

Dass die BANKEN feige Säcke sind, kann man ganz getrost sagen. Ich greife hiermit ja keine Bankangestellten an.

Orlando, ich habe den Magazinartikel gelesen, klingt schon ziemlich schitter, was dieser Gut da zusammenkombiniert, wenn man Binswanger nur ein kleines Bisschen glaubt. Gut, der Möchtegernjourni. Aber ich bin ja gar keinen.

Dass wir Linken jetzt aber schuld sein sollen, dass die Rechten immer mehr und mehr geifern, das ist ja wahrlich lustig. Pruust, Orlando.

Tiger hat gesagt…

Banken sind Opportunisten. Das sagen sie ganz offen. Opportunismus ist bei ihnen ja auch kein Schimpfwort.

Wenn man sie Wendehälse schimpft, dann zucken sie nur mit den Schultern "wos is des Problem? so leufts Bisness nun mal.". Der Inbegriff des Opportunismus.

Orlando hat gesagt…

Die beste Szene der neuen Staffel.

http://www.youtube.com/watch?v=DKol_ThaMWc

Iconic, almost. Unfortumately it's all downhill from there. Downright insensible and ill-written towards the end. A once great series in decline, what a pity.

Paré ist grossartig, irgendwas zwischen herzig und smokin' sexy. Schöne Mischung.

C hat gesagt…

Heute im Tagi von Hohler das Gedicht über das Altern - so gruselig wahr. Bin zwar noch ein knappes Vierteljahrhundert (oh das hört sich gut an) vom. 70. Geburtstag weg, aber so vieles kommt mir bekannt vor...... Es gibt tatsächlich Tage, da ist es auch mit 46 schon genau so.....

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