Selbstverständlich JA!
Aber mal zunächst: Woran leiden wir denn?
An Krankheiten
Ziemliche Scheisse. Da hat uns die Evolution ja wirklich was
Bescheuertes eingebrockt.
Mit diesen Viren und den Bazillen und was uns da auch noch
so krank macht.
Und dem genetischen Zeugs, wo vielleicht schon bald heilbar
ist.
Oder hat gar der Liebe Gott die Welt so eingerichtet, dass
wir unter solchen Krankheiten leiden müssen? dürfen? sollen?
An der Welt, den Umständen, den zufälligen Ereignissen
Jetzt hat sie mich verlassen, meine Freundin, obwohl ich
doch seit Jahren immer gemacht habe, was sie mir befohlen hat!
Ich wäre ja so viel lieber Polizistin geworden als Hausfrau!
Weshalb ist gerade MEIN Mann von einer besoffenen
Kantonsrätin der Grünen zum Krüppel gefahren worden?
Blindwütendes Schicksal? oder Gottes Fügung?
DER MENSCH! – es gibt nichts Schlimmeres!
Aktuell gab’s da in Südfrankreich 1 Suizid mit 150 Toten.
Und der IS tötet ja nur Heuchler, vom Glauben Abgefallene
und Ungläubige.
Und der Vater wo seinen Sohn auf offener Strasse
zusammengeschlagen hat, irgendwo im Züribiet, hat’s doch nur gut gemeint.
Und der andere Vater, wo seine 14jährige Tochter in die
Geheimnisse der körperlichen Liebe einführt, will sie ja auch nur auf ihre
künftige Rolle als Ehefrau vorbereiten.
Und dann gibt’s die Eifersüchtigen, die Rachsüchtigen, die
Selbst- und die anderen Gerechten, und die plagen, quälen, töten und foltern
auch gerne, wenn’s denn sein muss.
Und das meist im Namen irgendeiner höheren Gerechtigkeit.
(-> Ethik!)
Und Abu Graib und Guantanamo und Auschwitz und so Gulags und (nicht nur) chinesische Umerziehungslager sind ja eh bloss propagandistische Lügen.
Und Und Und Und Und - - - ad absurdiam nauseatisticam
Und Abu Graib und Guantanamo und Auschwitz und so Gulags und (nicht nur) chinesische Umerziehungslager sind ja eh bloss propagandistische Lügen.
Und Und Und Und Und - - - ad absurdiam nauseatisticam
Ist söttiges Leiden sinnvoll?
Vom unsinnigen Sinn des Leidens
Erst meine Krankheit hat mir die Augen geöffnet!
SEIN Schicksal hat MEINEM Leben eine Wende gegeben!
Der Tod meiner Mutter hat mir einen neuen Weg gezeigt!
2 Kommentare:
Ja selbstverständlich hat mir "mein Leiden", ich sag mal was gebracht.
Ich hab , e.g., erst in der Psychoanalyse gelernt, dass ich Denken kann.
Bloss: Hätte ich DAS denn nicht auch, zum Beispiel über liebevolle Förderung erhalten können?
MUSSTE ich deswegen wirklich "leiden"?
Und klar doch kann's sein, dass wer wo leidet, Hilfe findet im Leiden eines anderen - im Leiden Jesu, zum Beispiel.
Aber ehrlich: Macht DAS denn das eigene ebenso wie das fremde Leiden auch nur um 1 Jota sinnvoller?
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