Ihr werdet mir wohl glauben, dass ich ein bekennender
Öffentlicher bin und deshalb meinen Verkehr nur öffentlich zu machen pflege.
Auch wenn ich, ich geb’s ja zu, auch mal privat verkehre,
mit meinem/unserem Gagöppeli.
Nicht ganz unnötige 8'200 km waren’s in den letzten 11 Jahren, wobei etwa
15 - 20 Tagessätze à 120 km auf das Konto „9999 - Fremdbestimmt“ verbucht
werden dürfen.
Neulich in der S3
Da reisten heute doch 3 Mädels (naja, ich schätze zwischen
18 und 30), jedenfalls offenbar aus Sambia, mit der S3 von Zürich in Richtung
Wetzikon. Mit 3 Kindern, von denen sich jedoch nur 1 1deutig einer Mutter
zuordnen liess.
Und ja doch, die unterhielten sich prächtig. Und ja doch,
nicht wirklich im Flüsterton, sondern so ungefähr in der Lautstärke der
Teilnehmerundinnennnen am Ausflug vom Senioren-Wandergrüppli der katholischen
Kirche Effretikon (glaubt mir, nach 10 Jahren weiss ich, wovon ich spreche!)
Und ja doch zum 3tten: Eine von ihnen verfügte über das, was ein Opernkritiker
vielleicht als „tragende Stimme“ bezeichnen täte.
Das kann ja nicht gut kommen!
So weit so gut und soweit auch kein Problem, wenn in Effi
eben nicht genau das besagte Wandergrüppli nicht auch noch in die S3
eingestiegen wäre.
Weil die hatten jetzt, zumal der Zug schon ziemlich voll
war, 2 grosse Probleme:
1tens konnten sie nicht sich in den gewohnten Rudeln auf den
S-Bahn-Sitzen niederlassen und
2tens wurde ihnen die Lärm-Hoheit von den erwähnten 3 Frauen
streitig gemacht.
Holy Shit!
Fuck off, fucking Swiss, fuck Switzerland!
Sowas kann ja nicht gut gehen, dachte ich, et voilà:
Es dauerte keine 3 Minuten, bis seitens des Wandergrüpplis
die ersten Reklamationen kamen, das Lautstärke-Volumen bitte etwas
herunterzufahren. Was auf der Gegenseite selbstverständlich das Gegenteil
bewirkte. Und so weiter und so weiter.
Ich kam mir vor wie im Affenwagen.

Und als erfahrener Tierpfleger wollte ich die Situation
etwas beruhigen, aber was macht IHR denn, wenn ihr zwischen 2 verfeindeten
Schimpansenhorden steht?
Eben!
Die einen töteten mich mit Blicken, die Andere hat mir
den obigen Untertitel diktiert.
Und zum Schluss noch dies:
2 der 3 Frauen haben sich danach an mich gewandt und gesagt,
die 3tte habe sie halt manchmal nicht so alle. Sie haben sich für sie
entschuldigt.
Und die Situation hat sich eh entschärft, weil das Wandergrüppli
nämlich in Pfaffikon ausgestiegen ist.
Zum Glück ist es NICHT mit dem gleichen Postauto weitergefahren wie ich,
das Wandergrüppli!
Der Lärm im Zug hat mir nämlich gereicht!
das Wandergrüppli!
Der Lärm im Zug hat mir nämlich gereicht!

2 Kommentare:
Voll kuul im Fall!
Schon die ersten 2 Besuchenden von/in diesem Post haben ein JA und ein NEIN dreingeschrieben.
So let the games begin!
Ok, würde die jeweiligen Gründe eigentlich ganz gerne kennenlernen?!?
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