Sonntag, 18. September 2011

Versuch einer Antwort auf eine unbeantwortbare Frage

Ich versuche(!) damit, eine Antwort zu geben auf Biancas Frage zum möglichen "Leben nach dem Tod."

Ihre Frage findet ihr hier:


Liebe Bianca!

Du sprichst da ein ziemlich heikles Thema an.


1. Naturwissenschaftlich

Rein biologisch gesehen meine ich, dass mit dem Tod  - dem Ende der biophysiologischen Körperfunktionen - alles aus ist.

Der Main-Schalter steht auf "off". Da gibt's höchstens noch eine biodynamische Kondensator-Restspannung, die sich langsam in NICHTS auflöst, gemäss dem 2. Hauptsatz der Thermodynamik.
Over and done, sozusagen.
Und in einigen 100 Jahren werden WIR der Humus sein, auf dem das Gras, die Blumen und Bäume, und hoffentlich auch noch einiges Gemüse wächst.


Das Tröstliche dabei:
NICHTS wird mehr weh tun! Aber wirklich gar nichts!

auch knapp daneben ist daneben ...

Du sagst, Bianca:
"Viel gelesen habe ich in letzter Zeit über Nahtoderlebnisse, also Erinnerungen von Menschen die bereits klinisch tot waren und ins Leben zurückgeholt wurden. Einheitlich wird da berichtet, dass sich die Sterbenden selbst gesehen haben, wie sie da liegen und reanimiert werden. Auch die Ärzte, Sanitäter oder andere Personen, die dabei sind, werden teils detailliert beschrieben. Das spricht für die These, dass sich unsere Seele von unserem Körper löst und fortbesteht, zumindest für eine Weile. Die Aussage der meisten „Zurückgeholten“, dass sie sich während ihres Sterbens wohl fühlten und keinen Drang verspürten, zurückzukehren, ist tröstlich."



















So weit so tröstlich, ABER:
Bei allen Nah-Tod und sonstigen was-weiss-ich-was-für-Erlebnissen:
Bisher ist - naturwissenschaftlich beweisbar - eben doch noch niemand von dort drüben zurückgekehrt!


2. Philosophisch


Auch in der Philosophie ist ein Leben nach dem Tod kein wirklich grosses Thema, es sei denn, es stamme von sogenannten "christlichen Philosophen".
Aber ehrllich gesagt: "christliche Philosophie" ist, um es mit den Worten des Theologen Karl Barth zu sagen, ein "hölzernes Eisen"! Entweder wir betreiben Dogmatik = christliche Philosophie, als zwar als Theologen, und stehen zu unserer Basis, oder wir lassen es bleiben!


3. Religiöserseits sieht's natürlich anders aus

Dazu gibt's aus meiner Sicht die 3 grossen Möglichkeiten:

a) Religionen der Naturvölker und so

Da sind oben die Götter und unten die Menschen und irgendwo dazwischen die Toten.
Und die ganz lieben und guten Toten werden von den Göttern aufgenommen. Und alle andern schwirren da noch irgendwo herum, und je nachdem sind sie uns gut oder böse gestimmt.
Da gibt's nur 1: Einhalten der Rituale und der Gebote, gefälligst!


b) "Wiedergeburt zur Scheidung der Gerechten"

Gemeinsam ist allen diesen Religionen (v.a. Buddhismus, Judentum und Islam), dass sich der Mensch in diesem SEINEM JETZTIGEN Leben das spätere Gute verdienen muss!
Die Idee der Auferstehung der Toten entstand im altjüdischen Kontext, aber deren Auferstehung erfolgte zum "ewigen GERICHT"!




















Ebenso wie diejenige, die vom Islam versprochen wird.
NUR die GERECHTEN werden Leben! Hallelujah! - oder so?

Ganz schlimm sieht's auch im oft ach so hochgelobten Buddhismus aus!
Ich kenne einige BuddhistInnen, die haben im Fall derart Angst vor dem Sterben.
Werden sie erlöst? Nein!
Und als was kommen sie zurück? Als Schnecke, zum Beispiel?
Und NEIN, ich esse kein Kalbfleisch! Meine Tante kam vielleicht als Kalb .. ?
Und mein Onkel als Ananasbaum?
Klaro?

Zwischenruf von fufi


Aber ICH meine, da geht's ja nur allzuhäufig auch nicht ums Jenseits, sondern darum, uns bereits im Diesseits eine derartige Angst vor drüben einzujagen, dass wir denn den SELBST-ernannten GOTT-StellvertreterInnen denn ja bedingungslos gehorchen möchten!

Wer möchte denn schon als Ziesel wiederkommen - zur Strafe! - oder in der Hölle schmoren, wo doch die ach so Heiligen voller Schadenfreude nach unten schauen und sich ob ihrer eigenen Scheinheiligkeit gar nicht mehr zu Benehmen wissen und sich auf ewig mit Ambrosia vollsaufen?

















Und - ehrlich gesagt - ich glaub auch nicht, dass ich bis in alle Ewigkeit irgendwelche "Huri" deflorieren möchte, weil ich da unten nämlich so lieb und so brav war und dazu noch 23 ungläubige Hunde getötet habe!

NEIN, NEIN und NEIN!

All das tumbe Geschnörre von Schuld und Sünde und vor allem von "jetzt musst du aber ganz besonders brav und lieb sein um in den Himmel zu kommen" und nämlich ganz besonders fest genau DAS machen, was ICH sage, was du zu tun hast ...?
Also ICH weiss nicht, was da - in IRGENDWELCHER Religion irgendein vollkrankes Arschloch als irgendein Gott verehrt werden sollte!
Und deshalb sag ich: HIERBEI mags um ALLES gehen, BLOSS NICHT um Gott!



4. Erlösung? JA - ein für Allemal! - in Christus!

Dazu zunächst eine Erinnerung an meinen Dogmatik-Professor, einen Schwaben, der nach einer recht turbulenten Seminar-Sitzung sich in allerbestem Schwäbisch ereiferte:
Wiedergeburt? - Meinetwegen! Aber nur 1 Mal: In Christus!

RICHTIG! Meine ich!
Ich weiss zwar nicht, was das denn "konkret" bedeuten sollte. War noch nicht drüben, bisher!
Aber es wird bestimmt nichts Böses oder Schlimmes sein!
Ich möchte mich da diskutatorisch nicht in die tiefsten theologischen Abgründe begeben, aber ich behaupte - theologisch fundiert, natürli:

Wir kommen ALLE in den Himmel!

Und wenn ich ALLE sage, meine ich ALLE!
Alles was lebt, oder vielmehr: ALLES was stirbt!
Ja, ich weiss was ich damit sage.

Und was sagt Jesus, gemäss dem Johannes-Evangelium, als letztes?
"tetelestai" - ES ist vollbracht!
Vollbracht! Ganz!, nicht nur so ein bisschen, und jetzt müssen sie denn noch ganz lieb sein.
NEIN: Vollbracht!

Und was meint der Apostel Paulus dazu?
"efhapax" - EIN für allemal!
Hat Christus sich als Sühne(Sünde)opfer dargebracht, für ALLE! (ist natürlich biblisch-religiöse Sprache, aber dennoch?)


5. Mein Gott!

Viele, ich denke, die meisten von uns (Christen) lernen "Gott" zuerst kennen als "den lieben Gott", und Jesus als den "Heiland".

Und erst später "lernen" wir, wie wir denn gefälligst sein zu hätten, damit der - unterdessen NICHT mehr liebe Gott - "Freude" an uns haben könne. Obwohl wir - glaub's - noch immer "seine" Kinder sein möchten?
HEILIGE SCHEISSE!

Vielleicht hat's ja was, wenn JvN sagt: (Mt 18,3)
"Amen, ich sage euch, wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, werdet ihr nicht ins Himmelreich hineinkommen."

Obwohl er das (siehe oben) später denn revidiert hat!
Denn bei Gott ist nichts unmöglich, da gehen sogar Kamele durch Nadelöhre!
-------------


Und wenn du, liebe Bianca, dich sorgst um später:
"Was ist aber mit dem Schmerz, den man im irdischen Leben bei seinen Liebsten zurücklässt?"
Weißt du, Bianca, wenn der liebe Gott zu DIR gut sein wird, und DAS glaube ich, wird er es auch zu den DEINEN sein!


















In diesem Sinn wünsche ich Dir, Bianca, und den Deinen ganz besonders,
und allen anderen ebenso
ein herzliches
Bhüet eu Gott!

21 Kommentare:

Anna2 hat gesagt…

Pfüeti. Fufi, Bianca, Tiger, alle, dies brauchen können, also alle.

Darf ich mal gaaaaaaanz prosaisch werden? Patientenverfügungen sind eine gute Sache, vorausgesetzt, sie werden à jour gehalten. Und wer dem Tod ins Auge schauen muss, tut gut daran, nicht nur seine Lebenserwartung zu überdenken, sondern auch seine möglichen Todesarten. So meine schwer kranke Mutter, die kürzlich meinte, eine massive Lungenembolie wäre eigentlich ein guter Abgang. Sicher ist das einfacher, wenn man einen Gesundheitsberuf hat und Leute schon sterben gesehen hat. Schaden kanns trotzdem nicht. Ich bin z.B. fern von sicher, ob ich mir im hohen Alter - vorausgesetzt, ich erreiche es - einen Herzschrittmacher einsetzen liesse. Lag nach einer Hudelwetter-Exkursion heute völlig KO im Sessel und habe meinen Herzschlag gespürt, dank Müdigkeit bis in die Knochen und viel Bewegung keine 50 pro Minute, und kurz vorm Wegdämmern gedacht: wenn er einfach aufhörte, verlöre man das Bewusstsein und es wäre wie einschlafen -

Neinnein, zum Glück bin ich gesund, von Bagatellinfekten abgesehen, und fern von suizidal. Holz aalange. Und das Hudelwetter bringt auch good news: Der neue Kachelofen heizt prächtig!

Damit das hier nicht zu sehr off-topic gerät: ans Leben nach dem Tod kann ich nicht glauben, bin aber ganz zufrieden ohne.

Gute Nacht.

Anonym hat gesagt…

hmm..., keine ahnung, ob es den lieben gott gibt, aber solange sünder wie ich noch frei herum laufen, wäre er zumindest nicht arbeitslos.

youtube: vince gill - threaten me with heaven (mp3 download)

auguste - still a sinner in september

Laura TI hat gesagt…

Ein Leben nach dem Tod? Ich denke schon.
Der Gedanke, dass mein Kind ein kurzes glückliches Leben hatte um dann im Nichts zu verschwinden, der wäre für mich unerträglich. Ich habe in mir die Gewissheit, dass es ein danach gibt, dass es einen lieben Gott gibt, nicht der böse, fordernde, der mir die Kirche aufschwatzen will, nein, ein Gott der mich liebt, so wie ich meine Kinder liebe, der mich tadelt, so wie ich meine Kinder tadle, der manchmal Wege geht, die ich nicht verstehe, so wie ich Wege ging, die meine Kinder nicht verstanden. So wie ich für meine Kinder das Beste will, will er für mich das Beste und genau so, wie ich meinen Kinder die Entscheidungen für ihr Leben überlasse und dann hinter ihnen stehe, um sie aufzufangen, so überlässt Gott mir meine Entscheidungen und steht hinter mir um mich aufzufangen. Und so, wie meine Kinder mir vertrauen, vertraue ich ihm, dass er mir nicht mehr aufbürdet, als dass ich zu tragen fähig bin.

Anonym hat gesagt…

hmm..., laura ti, ob es einen gott oder ein himmelreich gibt, lasse ich einfach mal offen. was es mit sicherheit gibt, ist jener platz in jedem von uns, wo gefühle niemals sterben - nicht die grossen und schönen und auch nicht die unscheinbaren und traurigen. wie wir damit umgehen liegt allein in unserer hand. die einen geben die hoffnung im leben nie auf und andere zerbrechen.

sie durften einfach nicht zerbrechen, weil sie wussten, dass da noch zwei kinder sind, die sie brauchen. diese erkenntnis war grösser als der schmerz und das ist gut so.

natürlich kann man dem lieben gott danken und alles, aber vielleicht war es auch nur der leicht unterschätzte "heilige geist" der ein wenig nach dem rechten schaute, indem andere menschen in den dunklen momenten mal die hand ausstreckten.

youtube: alan jackson - sissy's song

auguste - amen oder coca-cola - beides passt meistens

Astrid hat gesagt…

Biancas Eintrag hat mich sehr berührt. Nachdem ich mich damals mit meinem eigenen Sterben 'abgefunden' hatte, trieb es mich um, dass ich meine zu der Zeit noch kleinen Kinder zurücklassen musste. Das löste sich erst auf, als ich ehrlich und offen (hört sich einfach an, war aber sehr, sehr schwierig) vor allem mit meinem Mann und meiner Familie darüber sprach. Im Nachhinein haben mir viele gesagt, die Schonhaltung, die ich ihnen gegenüber an den Tag gelegt hatte, hätte sie sehr belastet. Als meine grosse Angst endlich auf dem Tisch lag, wurde mir klar, dass es vielleicht zum Lebensweg meiner Kinder gehören würde, ohne Mutter aufzuwachsen. Diese letzte Kontrolle aufzugeben, einzusehen, dass unsere Kinder ein Schicksal haben, das von uns losgelöst ist, war eine Qual. Aber als die Einsicht kam, ich darüber sprechen konnte, wurde sie kleiner - mir wurde klar, dass mein Mann und meine Familie alles tun würden, um die Kinder zu beschützen und sie in Liebe aufwachsen zu lassen.
Ich habe das alles überlebt, aber erlebe immer wieder Rückfälle. Doch die Angst vorm Tod ist weg und ich erlebe das als grosses Geschenk. Ich habe mich in den letzten Jahren stark engagiert in der Hospizarbeit, vor allem auch mit Kindern (die im übrigen bei uns, in der reichen Schweiz, bis auf wenige Ausnahmen, praktisch nicht-existent ist!). Und immer, immer war und ist der Tod eine wundersame, wunderbare und völlig einzigartige Erlösung. Und das Sterben, das mir im Grunde immer noch Angst macht, ist ein so hochindividueller Prozess, dass ich versuche, darauf zu vertrauen, dass mein Sterben das sein wird, was 'ich brauche' (in meinem Fall bin ich Mitglied bei Exit, falls......)
Aber auch die Verzweiflung, die auf die Hinterbliebenen wartet, kenne ich: ich hätte damals, auch wenn es schrecklich kitschig klingt, mein Leben gegeben, um meinem Kind das Leben zu ermöglichen. Aber genau das ist es, was wir alle aushalten müssen: Schicksal, Leben, Gotteswerk - wie immer man es nennt. Für mich liegt der grösste Trost darin, dass meine Toten in Sicherheit sind, dass im Tod keine Qual, kein Schmerz und kein Hass mehr liegen.

Bianca hat gesagt…

Danke, lieber fufi, dass du dich so intensiv mit meinem Blog-Post auseinandersetzt.
Meine Angst vor dem Tod ist seit einigen Wochen massiv weniger geworden. Wie bei allen Ängsten, wenn man sich ihnen stellt, verlieren sie ihre Mächtigkeit. Für mich ist klar, dass das Sterben an sich mit positiven Gefühlen einhergeht, kein Leiden mehr, Erlösung, Frieden, selbst wenn da das grosse Nichts folgen sollte.
Es ist auch viel Egoismus dabei, unter den Lebenden bleiben zu wollen, ich lebe gerne, ich liebe gerne. Mein Ziel bleibt deshalb auch, metastasenfrei zu bleiben resp. gesund zu werden. Ich will meine Kinder gross werden sehen, und das schaff ich auch. Der Wille kann Berge versetzen.
"Ich bin viel zu träge, um aufzugeben, weil immer was geht." (Der Weg)
http://youtu.be/MH-R3UYtpig

fufi hat gesagt…

@Auguste
und auch Laura:

Hab auch keine Ahnung, ob's den lieben Gott denn wirklich geben sollte.
Kann's nämlich NICHT beweisen, und alles, was meint, GOTT beweisen zu können, beweist glaub bloss den eigenen Unglauben - aber das ist ja was anderes.

Was ich meine ist: Wenn's den LIEBEN GOTT den geben täte, wär der liebe Gott ein LIEBER GOTT!

fufi hat gesagt…

@Anna2 im letzten Thread!

Von wegen den Sicherheitsbfragen:

Das "Kennwort" für meinen obigen Post hiess:

trost

Weitere Fragen sind an den GigantoWebMaster zu richten!

fufi hat gesagt…

@Anna2 am 18. September 2011 22:01

Du bist da Expertin, aber ich glaube eine COx oder NOx-Vergiftung wäre auch noch ganz angenehm?
Hasta la vista, baby!

Unser Kachelofen blieb bisher noch unbenutzt, weil die Heizung mit dem Schmine genügte!

Und nichts gegen ein Leben nach dem Tod, aber sofern das ja recht spekulativ ist, meine ich doch, wir sollten uns dafür einsetzen, dass möglichst viele Menschen ein LEBEN VOR DEM TOD führen dürften?!

Laura TI hat gesagt…

Astrid,
das finde ich die zentralste Aussage überhaupt, dass jeder seinen eigenen Lebensweg hat, sein eigenes Schicksal. Das als Mutter zu begreifen ist ein ständiger Prozess, ein sich ständiges Hinterfragen und Loslassen.
Ich selber fürchte mich nicht vor dem Sterben noch vor dem Tod, ich fürchte viel mehr das zurückbleiben mit der Leere, die nichts und niemand aufzufüllen vermag. Aber auch daraus führt ein Weg, das habe ich gelernt und auch dankbar zu sein für jeden Tag, den man mit seinen Lieben verbringen darf.

Orlando hat gesagt…

Du verwechselst wiedermal das erste mit dem zweiten Kommen Christi, Fluffy. Qui sedet at dexteram Patris.

Ja, auch du wirst dem "vollkranken Arschloch" noh einmal gegenüberstehen, du Wohlfühlchrist, wie wir alle. Und gerade du predigst ein pietistisches Weltbild! Das ist ja spannend...!

Gott hat den FREIEN WILLEN mitgegeben und du verbrauchst den - wozu? Mich treuen Leser würde mal interessieren: Wo bekennt sich unser "dogmatischer" Theologe Fuffy eigentlich ZU Gott und dem Christentum?

Und: unterscheidet sich das vom neuen SP-Parteiprogramm? Wenn ja, wodurch?

Fach Eschatologie, aktuelle Benotung: 3,45, gibt aufgerundet einen Dreieinhalber. Klar ungenügend. Bisher...

pöh! hat gesagt…

Du verwechselst wiedermal das erste mit dem zweiten Kommen Christi...

jesusporno?

fufi hat gesagt…

Danke für die Benotungs-Provokation, die ich hier aus Gründen vom "Schulterklopf" gerne annehme:

Dogmatik Hausarbeit: 6
Dogmatik schriftlich: 6
Dogmatik mündlich: 6
Ethik (nur) schriftlich: 6
Neues Testament schriftlich: 5
Neues Testametn mündlich: 5

Lizentiat: 1
Plus anerkennungspreis der UZH für "hervorragende wissenschaftliche Arbeit"
(Thema: Christlich begründete (inter-)religiöse Toleranz)

Nein, ich denk ich weiss genau, was und wovon ich schreibe!
:grins:

fufi zynisticus hat gesagt…

@pöh!

Es soll ja so Jungfrauen geben, die sich für Ihn aufsparen. Tja, DER wird sich aber freuen?

Anonym hat gesagt…

hmm..., und DIE könnten aber eine enttäuschung erleben.

auguste - heaven can wait, sex rarely

Astrid hat gesagt…

Fufi, das habe ich eben erst gesehen:
'Was ich meine ist: Wenn's den LIEBEN GOTT den geben täte, wär der liebe Gott ein LIEBER GOTT'.
(Fufi, 19.9., 15:42).
Wirklich? Es scheint mir, dass jenseits aller Eschatologie und Rappenspalterei genau dieses die meisten Menschen umtreibt. Ein lieber Gott, der diese Leiden wirklich will? Oder verstehen wir ihn einfach nicht? Vielleicht will er uns ja wirklich testen bzw auf eine höhere Bewusstseinsstufe bringen (wie man mir als Kind im Kommunionsunterricht beigebracht hat)?
Und was bedeutet es, wenn Theologe Fufi von einem möglichen Gott als einem 'kranken Arschloch' spricht? Es würde mich wirklich interessieren, wie Dein Glauben aussieht, Fufi. Nicht, wie er nicht aussieht....

Astrid hat gesagt…

PS: Die Sicherheitsabfrage sagte bei obigem Post: 'snore'! Ich frage mich, ob nicht doch pöh dahinter steckt.....

pöh! hat gesagt…

oweh, ich bin entlarvt!

fufi hat gesagt…

Astrid

Oh ja, Gott und das Leiden!
Ein ewiges unlösbares Problem, ich weiss!
Hierzu ein Textli, das ich früher mal geschrieben habe:

HORROR DEI
Gott würfelt nicht.
Gott spielt nicht Roulette.
Gott macht Menschen!

Gerne werde ich später auf deine Fragen eingehen.
Etwas mehr zu meinem Glauben gibts bald in einem neuen Post!

Und was das "kranke Arschloch" betrifft, war ich vielleicht mal wieder undeutlich. Ich meinte, gewisse "Götter" an die ich glauben soll, weil mir das MENSCHEN sagen, die's "gut" mit mir meinen und mir deshalb auch genau sagen was ich tun und lassen muss und wieviel ich zu bezahlen habe .. ! Solche "Götter" meinte ich!

Astrid hat gesagt…

Fufi, Du warst mehr als deutlich, glaube mir.
Und den vorletzten Satz verstehe ich nicht.

fufi hat gesagt…

Liebe Astrid

Da versuch ich's doch noch mal:
Ich mag's einfach nicht, wenn mir irgendwelche "gute" und "fromme" Christen sagen, ich täte denn nämlich nicht richtig glauben, und ich müsste mich bekehren, weil ich sonst nämlich in die Hölle kommen täte!
Und glaub(!) mir, söttiges hab ich leider schon öfter mal hören müssen! Von den selbsternannten "richtigen" Christen!
Du willst mir vielleicht auch glauben(!), dass ich so ähnliches denn umgekehrterweise mir nie anmassen würde zu sagen?

ICH glaube an DEN Gott, zu dem ich "VATER" beten darf, an DEN Jesus, der mich seinen "Bruder" nennt!
Und nicht an irgendwas, das sich seine Zeit mit "Himmel und Hölle" Spielen vertreibt!

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