Donnerstag, 29. Januar 2015

Liebe Gäste, ich hab's kapiert!

Ich hab als Wirt noch zu lernen, scheints!

Ich freue mich jedenfalls an jedem Besuch und Kommentar.
(ok, jedem nicht-beleidigenden Kommentar.)

ÄXGÜSI

39 Kommentare:

fufi hat gesagt…

Und ja, ich mein's ehrlich.

Glaubt mir einfach: Manchmal fühl ich mich schon etwas überfordert.
Wo soll ich mich raushalten?
Wo soll ich mich einbringen, und wie?

Es ist mängisch recht schwierig, Gastgeber und Partei zugleich zu sein.

Aber ich nehme eure Rückmeldungen gerne an, und versuche konstruktive Kritik umzusetzen.

fufi hat gesagt…

Ich weiss ja nicht wie es euch geht.

Was mich betrifft werde ich halt leider täglich mit Lösungen zum Problem konfrontiert.
Wenn ich auf dem Arbeitsweg den „Experten“ unfreiwillig zuhören muss.
Wenn die Arbetsgschpänli ihre Lösung von sich geben.
Wenn ich..... ??????
Und ich habe Freunde, wo klar die eine Haltung vertreten.
Und ich habe Freunde, wo klar die andere Haltung vertreten.

Und das denn auch in der ganzen möglichen Bandbreite:
„Abknallen, diese Typen“
„Wir brauchen hier keine Muslime“
„Lasst ihnen doch Zeit, hier sich einzuleben“
„Sie bringen tiefes religiöses Wissen mit, das wir nicht kennen.“

Und dann weiss ich auch noch Einiges, was ich nicht sagen darf.

Und manchmal mach ich mir auch selbst so meine Gedanken.


Bin ich zynisch?
Bin ich skeptisch?
Bin ich?

fufi hat gesagt…

Und was mir soeben auf-, oder besser eingefallen ist:

Ich hab mich glaub noch nie so richtig dezidiert und klar zum Thema geäussert.

Ich hab das für sen Sonntags(?)-Beitrag mir vorgenommen!

Tiger hat gesagt…

Naja, fufi, "Abknallen, diese Typen" ist ja eindeutig ausgesprochen von einer kriminell veranlagten Person. Sorry, da habe ich kein Verständnis dafür. Wenn es gesagt wird von Muslimen, Juden, Buddhisten (das ist NICHT wahrscheinlich, ehrlich gesagt) oder Christen.

fufi hat gesagt…

Sorry, Tiger, sowas höre ich zumindest wöchentlich!

fufi hat gesagt…

Aber doch, Tiger, das hör ich nicht von meinen Freunden, aber ich hör's, und wie gesagt, ziemlich oft.

fufi hat gesagt…

Und ja doch, "Abknallen" gilt meist für Pädophile, Rasermörder und so und islamische Hardleinerim Sinne von auch noch nicht Terrosristen.
Praktizierende Muslime im Allgemeinen gehören meist bloss ausgeschafft.

Ausser demjenigen wo Käptän ist beim FCZ.

Glaubt mit bitte, SOWAS hör ich fast täglich!

Orlando hat gesagt…

Ein Gedanke heute im Tram:

Wer sind alle diese Ausländer und wieso sind sie eigentlich hier? Asiaten, Südamerikaner, Afrikaner...ich meine ja, jeder soll sein Glück versuchen dürfen, egal woher er kommt. Aber diese Menschen, wieso sind sie hier? In schlecht bezahlten Jobs, vom Sozialgeld lebend, in Wohnblocks in Quartieren, wo wir nicht mal geschenkt wohnen wollten, am Working-Poor-Rand unserer erfolgreichen, auf Leistung und Selbstverwirklichung ausgerichteten Luxusgesellschaft.. Und vor allem ohne eigentlichen Bezug zu diesem Land, zu unserer Kultur! Die leben ja völlig apathisch, der Sprache oft kaum mächtig, an unserer Gesellschaft vorbei, hier, wo der Bürger mit dem Stimmzettel nicht nur über die Politik des Landes abstimmt und über jeden Bau einer Bushaltestelle mitbestimmen kann. Die haben keinen blassen Schimmer von unserer Vergangenheit, von unseren Eigenarten, von unseren Zukunftssorgen - die kommen hierher und es ist egal ob es die Schweiz oder Schweden oder Birmingham ist, es ist auch egal wie das Land funktioniert, wie es geworden ist, wie es ist. Es ist ihnen egal. Darin unterscheiden sie sich übrigens nicht von den sogenannten Expats, worunter die Piefkes die schlimmsten sind, weil sie Zürich als eine Art preussische Neo-Kolonie ansehen. Und die fressen die Regale kahl und uns die Haare vom Kopf, man gehe mal am Samstag in den Globus: Heuschreckenplage von teutonisch parlierenden Herrenmenschen ohne Takt und Klasse. Kein Wunder nimmt die Deutschenfeindlichkeit auch bei gebildeten Schweizern immer mehr zu. Beide Gruppen werden wie moderne Motten vom Licht angezogen und es ist ihnen Wurscht, was die Schweiz ist, was sie in ihrem Innern zusammenhält. Postmoderne Weltenbummler, die wie Algen angeschwemmt werden und das soll Berechtigung genug sein, hier in dem Land sich breitzumachen, das unsere Grossväter unter Entbehrungen und in Bescheidenheit aufgebaut haben? Und das soll ein Fortschritt sein? das soll den neuen globalisierten Menschentyp darstellen?

Die Stimmung kippt langsam. Wie war das 1871, als die teutschen Grossbürger in der Tonhalle den Sieg des deutschen Vaterlandes über die Franzosen feiern wollten? Die Oberländer Bauern waren über den See mit Fackeln und Heugabeln angereist und stürmten den Saal. Das hat den feinen Damen und Herren gehörig den Spass verdorben. Danach hatten wir gut 100 Jahre wenigstens im Inland Ruhe vor Ihnen.

C hat gesagt…

Fufi, meinen Respekt! Irgendwann dann…….

O: So ein Konglomerat an einseitigen, bösartigen und in seiner Polemik Ihrer nicht würdigen Zusammenschnitte habe ich wirklich schon lange nicht mehr gehört. Auf dieser Basis möchte ich nicht diskutieren.

Orlando hat gesagt…

So denken viele. Vielleicht sollten wir in Zukunft (und das könnte eine Lehre aus dem Ganzen seit Wochen besprochenen sein) einfach sagen was wir denken. Das Gegenteil von der Wahrheit ist die Lüge. Davon haben wir jetzt doch genug gehabt!

Nein, ernsthaft, dieses beliebig-unverwurzelte Dasein in diesem unseren komplexen, von aussen rätselhaften Land, das ist mir und vielen anderen ein Dorn im Auge. Könnte es nicht auch sein, dass es dies ist, was viele Menschen in Deutschland auf die Strassen trieb: Dieses von oben verordnete, reichlich finanziell gesponserte, geschichts- und grundlose Anwesendsein von Fremden jeder Couleur in grosser Zahl, diese Invasion über jegiche Verbundenheit von Land und Leuten und gewachsenen Mentalitäten, Befindlichkeiten, Sitten und...ja, der typisch europäischen kleinräumigen (Heimat-)Liebe hinweg? Was in Grossstädten funktionieren mag (mehr schlecht als recht, wenn man sich das in Paris geschehene und die effektive Wirklichkeit von Rotterdam über Birmingham und Berlin vor Augen führt...) stösst in anderen Regionen eben auf eine erhöhte Sensibilität bei der bereits anwesenden Bevölkerung mit ihrer wechselvollen, komplizierten Geschichte.

Europa ist nicht Amerika. Wir haben dort vor 100 und mehr Jahren einen gewissen Bevölkerungsüberschuss "abgeladen" und uns danach wie davor weiter die Köpfe eingeschlagen. Darauf muss man nicht stolz sein. Aber wenn man sich die gesellschaftliche Wirklichkeit in den USA ansieht, dann frage ich mich schon, was dort in den letzten vielleicht 60 Jahren schiefgelaufen ist. Dass das Völkergemisch nicht unbedingt bessere Menschen hervorbringt, ist damit nachhaltig bewiesen. Vor allem aber deutet alles darauf hin, dass eine Gesellschaft, die allein auf ein naturalistisch-materielles Menschenbild vertraut und meint, man könne eine sinnvolle Freiheitsordnung stiften allein mit postmodern-entwurzelten, abstrakten Rechtsnormen, die beginnt rasch zu welken in dem Grad wie der innere Wertezerfall nur noch durch materiellen Wohlstand kompensiert werden kann. Noch sind allerdings die selbsterhaltenden und erneuerungsfähigen Kräfte dort sehr viril und nicht zu unterschätzen - da können wir hier noch einiges lernen.

Hach, was so ein paar Grippetage doch für Klarheit schaffen im Geist!

Schönen Tag.

fufi hat gesagt…

Gefährlich, was du da sagst, Orlando.
Sowas kann nämlich der Same sein, aus dem Hass und Gewalt entstehen kann.

Deine Gedanken im Tram:
„Wer sind alle diese Ausländer und wieso sind sie eigentlich hier?“
Und dann: „Die Stimmung kippt langsam.“
Und: „So denken viele.“

Weshalb fragst du? Deshalb, ich geb dir ein Beispiel:

Offenbar kleben seit einigerZeit einige Deutsche in STZH.
Ich arbeite seit einiger Zeit dort und habe lange Jahre auch dort gelebt.
Aber das mit den Deutschen ist mir nie aufgefallen. Und/oder das hat mich nicht ge- oder bekümmert. Bis ich in den Medien gelesen habe, dass offenbar vielzu viele von denen hier seien, und die eine Plage oder so seien und uns die Butter fom Brot nehmen täten.
Und HokosPokus und SchwuppDiWupp hab ich auf einmal an jeder Ecke, in jedem Tram und so und jedenfalls auf einmal war die ganze Schtadt von Deutschen überschwemmt.

Ich glaube kaum, dass das damals eine MEI von Deutschen war. Da hat bloss wer meine Aufmerksamkeit auf was gelenkt, und da hab ich vor lauter Schweizern, Italienern, Brasilia-nerinnern, Libanesen und so bloss noch die Deutschen wahrgenommen.

Was ich sagen will: GENAU SO wird eine Mücke zum Elefanten gemacht.
Und DER ist dann SO bedrohlich, dass er dringendst abgeknallt werden muss.
Soll heissen: SO SCHAFFEN wir uns Probleme, und vor allem Problem-MENSCHEN.
Und NEIN, NEIN, NEIN Orlando!
Das ist KEIN Angriff gegen dich!

Deshalb noch ein weniger brisantes Beispiel:
Die Medien sind wieder voll von „Grippe-Epidemie“. Und jetzt rennt wieder jeder in die Not-aufnahme, bloss weil er 2 mal nacheinander hat niesen müssen!
Klaro?

Tiger hat gesagt…

Orlando, glaub mir, ich will Dich verstehen, ich tu Deine Ansicht und Deine Gefühle nicht einfach so ab als chauvinistisch oder gar rassistisch. Ich denke, das wäre eine Diskussion abträglich. Im Moment demontiert Pegida sich ja selbst, aber nicht auf eine konstruktive Art. Das ist schade.

Du fühlst, dass wir, die wir hier aufgewachsen sind und die die Schweiz sich über die Siebziger und Achziger in die neueste Zeit fortentwickeln haben sehen, was zweifellos interessant war, egal, aus welcher Ecke man es beobachtet hat, denn Orlando, ich habe die Schweiz nicht durch eine Ideologiescheibe betrachtet sondern nur einfach durch meine eigene Meinung, die ja genau meine ist und von niemandem gekauft - Du fühlst also, dass die Schweiz immer mehr bevölkert wird von Menschen, die sie einfach als Lebensraum sehen, und schlimmer noch, als Lebensraum mit minderwertigen Menschen mit fremden Sitten, mit Leuten, die so gemacht werden sollen, wie die Einwanderer sind.

Während ich das auch nicht gut finde, finde ich es vor allem darum nicht gut, weil es mir absolut klar ist, dass es keine richtige und keine falsche Art gibt, Schweizer zu sein. Dies muss allen klar gemacht werden, den Deutschen, den Franzosen, den Türken, den Spaniern, den Tunesiern, den Syrern, den Russen. Niemand bei uns darf von jemandem erwarten, seine Eigenart aufzugeben für eine andere. Vor allem nicht für eine "schweizerische". Denn wenn etwas den Westen ausmacht, traditionell, ist es die Toleranz. Orlando, Du isst gern Fleisch, ich tu das auch zuweilen, aber ich habe überaus flotte vegetarische Freunde, die sonst perfekte Schweizer sind. Wir "Schweizer" sind viel weniger homogen als Du vielleicht denkst, es gibt Intellektuelle jeder Couleur, haufenweise Schwule und Lesben (schweizweit viele 100000), es gibt Strunzdumme, Ignoranten, Kommunisten, Kleriker, Antiklerikale. Unter den "Schweizern" notabene.

Orlando, mit den gesellschaftlichen "Beweisen" sei mal nicht so schnell. Es gibt ja auch wichtige Beispiele, wo Immigration einem Land nachhaltig geholfen hat.

Also, Orlando, Du MUSST toleranter werden. Denn die Schweiz der 60er, wo es noch kaum Immigranten gab und alle im Land irgendwie "Schweizer" waren (obwohl, damals kamen doch diese Tschinggen, weisch no?), die kommt nie nie nie mehr zurück. Du kannst das bedauern, aber der Geschichte ist Orlandos Bedauern egal.

Ja, ich weiss, das tut weh, und ich erwarte nicht von Dir, dass Du mir jetzt sagst, wie sehr es weh tut. Aber sei's gewiss: Du bist hier in grosser Gesellschaft.

Die Schweiz verändert sich, rasant, nicht nur wirtschaftlich, demografisch, steuerlich, ausbildungsmässig, landschaftlich etc. etc., sondern auch in der Bevölkerungszusammensetzung. Das zu bekämpfen kannst Du probieren. Ich sage Dir darum auch "El Cid".

C hat gesagt…

Das Schlimme an O's Tobsuchtsanfall ist, dass durchaus berechtigte Fragen und Probleme in einem Rundumschlag komplett untergehen. Da braucht man sich nicht zu wundern, wenn dann mit Etiketten und Schubladisierung (meistens in die rechte Ecke) gearbeitet wird - besonnenere und differenziertere Sichtweisen haben dann meistens keine Chance mehr.

Wenn man sich nicht immer wieder das Geschehen in Europa von vor 70 Jahren in Erinnerung ruft, sich nicht darüber im klaren ist, dass auch in jüngerer Geschichte (Ex-Jugoslavien) Kriege ausbrachen, denen wir mehr oder weniger hilflos ausgesetzt waren, kommt man nicht weiter.
Mein Grossvater hat uns oft genug erzählt, dass er in England und sein Bruder in Polen auch nach der gelungenen Flucht nicht willkommen gewesen seien - obwohl zu der Zeit die KZs 'befreit' worden waren und jeder wusste, was darin geschehen war. Er war 'der Jude', der misstrauisch beäugt wurde und erst durch erfolgreiche Integration (die wir heute wahrscheinlich als Assimilation bezeichnen würden) akzeptiert wurde.
Die Flüchtlingszüge aus dem Osten, die vor den Russen nach West-Deutschland zogen, waren mit ca 6 Millionen Menschen eine Zumutung für ein völlig zerstörtes Land - und die Geschichten darüber, wie diese Leute manchmal von ihren 'Landsleuten' behandelt wurden, sind traurige Legende.
Aber trotzdem ist die Integration letztlich gelungen - wie übrigens auch, Orlando, die der Deutschen, die um die vorletzte Jahrhundertwende herum ja nicht nur herumpieften, sondern ganz wesentliche Impulse für das Bildungs- und Rechtssystem gaben.
Die Probleme haben wir nicht mit den uns 'kulturell ähnlichen' und integrationswilligen (zu denen ich auch die zähle, die nichts anderes wollen als ihre Familie einigermassen würdig durchzubringen), sondern mit denen, die unser freiheitliches System dazu benutzen, ein nicht-freiheitliches System zu propagieren. Einwanderer, die eigentlich nur Verachtung für unser Land haben, die sich nicht über eine Staatsbürgerschaft, sondern eine Religion definieren ('ich bin Muslim' vs 'ich bin Schweizer'), haben für meine Begriffe nichts von dem begriffen, was die Schweiz ausmacht.

Die Schweiz hat eine lange humanistische Tradition - es wäre für mich ein Trauerspiel, wenn wir die aufgeben würden, weil wir nicht klar und deutlich denen, die letztlich dieses System nicht bejahen, die Tür weisen. Denn das geht ganz klar auf Kosten derjenigen, die voller Dankbarkeit dafür sind, dass sie sicher und freiheitlich mit ihren Familien hier leben können.

Tiger hat gesagt…

"Einwanderer, die eigentlich nur Verachtung für unser Land haben, die sich nicht über eine Staatsbürgerschaft, sondern eine Religion definieren ('ich bin Muslim' vs 'ich bin Schweizer'), haben für meine Begriffe nichts von dem begriffen, was die Schweiz ausmacht."

Für meine auch nicht. Wirklich, sie zeigen damit, dass sie sich gegen irgend eine Art von Integration stemmen würden, sie wollen, dass wir uns hier bei uns integrieren und sie erwarten, dass wir ihre als Leitkultur annehmen. Natürlich dürfen wir dem nicht nachgeben, was meinst Du, Orlando, ich sei hier insgeheim bereit, meine Art aufzugeben und Moslem zu werden? Nein, bin ich nicht. Das Wesen der Schweiz macht aber nicht ihre Religion aus, da gibt es viel wichtigere und tiefere Identitätsfaktoren, davon bin ich überzeugt. Man kann als Moslem ein perfekter Schweizer sein, das weiss ich absolut sicher. Genauso, wie manche Christen das Schweizerischen Gesellschaft verachten und grundlegend ändern wollen.

Tiger hat gesagt…

Grammatikfehler sind Zeichen dafür, dass ich den Text überarbeitet habe, aber dabei frühzeitig stehen geblieben bin...

fufi hat gesagt…

@Tiger

Warum MUSS Orlando toleranter werden?
Kannste das stringent begründen?

Und sonst noch:
Muslim vs. Schweizer
ist ebenso sinnvoll wie
Christ vs. Schweizer

Ok, ich weiss dass
Christ und Saudi-Araber eigentlich nicht zusammengeht.

fufi hat gesagt…

absolut off topicstens, oder vielleicht eben grad nicht,
anyway: Schaut euch das da mal an!

http://www.tagesanzeiger.ch/panorama/vermischtes/Darum-gibt-es-keine-Einhoerner-mehr/story/13317475

Katharina hat gesagt…

2 the Brit lady that should not use initials ('C') 'Die Probleme haben wir nicht mit den uns 'kulturell ähnlichen' und integrationswilligen (...), sondern mit denen, die unser freiheitliches System dazu benutzen, ein nicht-freiheitliches System zu propagieren'

und was bedeutet das, wenn ein Einheimischer wie Orlando gem. Selbstbezeugnis das tut? Das betrifft auch einige andere unselige Konvertiten.

Was IST 'kulturell ähnlich'?
Dass Teabaggers und viele Konservative der Innerschweiz dasselbe vertreten?

Dass Mainstream Zürich Putin-Versteher sind und sonst sowieso China als Modell der Zukunft (a.k.a Hegemonie auf Steroiden) sehen?

Und @Windfahne Tigri: Was sind die 'tieferen Identitätsfaktoren' des von europäischen Grossmächten 1848 diktierten Konstruktes Schweiz? Was ist ein 'perfekter Schweizer'?

Und kindsgi-fufi: der ölige christ und der saudi gehen sehr wohl miteinander. ersterer verwechselt öle mit ale und zweiter ist bürger eines landes das viel öl liefert. auch du solltest nicht hinter der sakristei, nach viel ale, den saudi zum neuen 'juden' deklarieren, nur wegen den scheichs auf dem fluchplatz in dübendorf-dabi.

fufi hat gesagt…

Kat.

Ich spreche hier nicht von tempöraren Expats wo ihre Brötchen? Brote? Barren? in SArabia verdienen.
Ich frage mich: Gibt's denn überhaupt (noch?) so was wie eingeborene Christen, im Wahhabiten-Land? Und wie mag's denen denn gehen?
DAS da meint der Chindsgi-Idiot!
http://de.wikipedia.org/wiki/Christentum_in_Saudi-Arabien

Aber, weil du mich blöd angemacht hast:
Solange in USA (= Gods own Country) Möngis (IQ<=70) hingerichtet werden, was soll?
Fröhliches Händeschütteln über Religiöse Grenzen hinweg!

Tiger hat gesagt…

"Windfahne", jetzt hast Du's mir gegeben! Nein echt, Kat, sorry, wenn mir andere als Du sowas vorwerfen, dann trifft mich das, aber bei Dir, weisst Du, da sind sowas Schlagworte, zumindest kommen sie bei mir so an.

Die tieferen Identitätsfaktoren der Schweiz sind Legion. Es ist die AHV, unser Schulsystem, unser Berufsbildungssystem (um das uns die US-Regierung ganz offiziell beneidet), die Migros und der Coop, die Landschaft, der Dialekt (oder besser die Dialekte), das Funktionieren des Staates etc. etc. Katharina, was vor 200 Jahren abging war ein Zündfunkte, aber danach wurde sehr sehr viel erschaffen, das die Schweiz ausmacht. Klar, wir haben auch me-too-Sachen wie die Telekommunikationsunternehmen, aber grosso Modo ist die Schweiz sehr originell.

Aber einen "perfekten Schweizer", und ich glaube, das habe ich zwischen den Zeilen klar gemacht, gibt es nicht. Überhaupt rein gar nicht.

Tiger hat gesagt…

Und warum muss Orlando? Naja, admittedly, er muss nicht. Nur wird er so immer orlandobsoleter. Und davor hat er Horror.

fufi hat gesagt…

Doch doch, Tiger die gibt's!
Und du weisst auch, in welcher Partei du söttige finden kannst,
und in welchen PNOS-Vereinen!

Und DIE halten sich nämlich auch für perfekte Schweizer.
Leider scheinen die perfekten Schweizerinnen dabei ziemlich untervertreten?

(Auf die Gefahr hin, dass sie mich einen Kindskopf schimpfen!)

Tiger hat gesagt…

Oh, klar, die hehren Vorbilder von der PNOS habe ich vergessen. Ich Dummerli ich.

C hat gesagt…

Fufi, und was genau hälst Du (Du hast wieder von der unseligen Rechts-Links-Abgrenzung angefangen!) den Pnos, Deinen Kollegen und anderen Deppen (da könnte ich Dir zum Beispiel von einer Dinnerparty vor ein paar Wochen erzählen, wo sich einer darin gefiel, alles, was mit den bösen Bankern zu tun hat, immer und immer wieder als jüdisch, als typisch Jude etc abzuqualifzieren!) entgegen? Beliebigkeit, inneres Barmen, innere Resignation? Oder überlegt sich irgendjemand mal, wie es kommt, dass diese Leute (wie ja auch Eurer Ansicht nach Pegida) niederste Instinkte so ansprechen können? Ist es einfach ein Bodensatz an Immerdoofen, Minderbemittelten oder Unverbesserlichen? Oder könnte man sich mal überlegen, woher diese dumpfen Vorurteilen kommen? Ist doch dasselbe mit den islamistischen Terroristen: in dem man sie einfach abqualifiziert als absolute Ausnahmen, arme Radikalisierte, die es ja nicht einfach haben, keine Arbeit, keine Eltern, keine Ausbildung etc etc, können wir uns alle wieder unserer Empörungskultur hingeben - nach dem Motto: ist ja ekelhaft, aber ich habe damit gar nichts zu tun und will diesen 'can of worms' auch gar nicht aufmachen.

C hat gesagt…

Katharina: Why shouldn't the 'Brit lady' use her initials? You all get who it is, don't you?

Zu Ihren Fragen: eine freiheitliche Gesellschaft hält Verirrte und Radikale aus - vor allem kann sie mit Provokationen besser umgehen als ein absolutes System, das jede Form von Provokation, Kritik und freigeistlichem Denken für eine Bedrohung hält.

Ich habe schon mal geschrieben, dass ich nicht der Meinung bin, dass wir 'kulturell ähnlich' bzw 'kulturelle Identität' bzw 'Werte' ad nauseam diskutieren und bis ins Detail definieren müssen. Es reicht völlig, dass sich von-aussen-Kommende mit einem freiheitlich-demokratischen System (egal, mit welchen Fehlern und egal, mit welchen strukturellen Unterschieden) zu identifizieren haben und nicht qua Religion die Abschaffung der individuellen Freiheiten in diesen Systemen betreiben.

fufi hat gesagt…

Und nicht, und dies in Ergänzung zur Lady,
sich vordergründig mit der "freiheitlich-demokratischen Gesellschaft" arrangieren, und im Hintergrund ihr eigene Parallelwelt aufrichten.
Wäre ja auch noch zu sagen.
Und leider gibt es von denen einige hier.

Ok, da kann wer sagen, das sei ja dasselbe wie das mit den Christen in SArabien oder China.
Bloss: Ist es wirklich dasselbe?
Und falls ja: Schande über diese "Christen".

Orlando hat gesagt…

Ihr redet über alles Mögliche, aber nicht über das was ich gemeint und geschrieben habe.

Es geht nicht darum, wer ein besserer Schweizer als andere ist oder wie man überhaupt ein Schweizer ist. Ein sinnvolles Set von "Identitätsfaktoren" geht auch meiner Meinung nach nicht über die klassischen überindividuellen Definitoren Familie, Sippe, Heimat, Geschichte, Kultur, Nation und Religion hinaus. Na ja, immerhin...

Mir geht es um etwas Gewachsenes, Vorhandenes, ein Stück Identität, das zeitlich, sozial und territorial bedingt ist. Ich meine die Schweiz von heute (zeitlich), wie sie uns gemeinsam (sozial) in ihren Grenzen (territorial) wichtig ist und wir alle irgendwie ein Interesse haben, dass für diesen Flecken Erde das Beste herausschaut. Ein Wir-Gefühl, das uns ein klein wenig erfasst (oder auch nicht), wenn wir die Nationalhymne hören am 1. August oder auf einem Flugplatz in Hongkong das Schweizerkreuz an einer Swiss-Maschine erblicken. Oder wie es mich stest etwas rührt, wenn ich ein paar mal im Jahr am Sonntagmorgen im Quartierschulhaus meinen Stimmausweis stempeln lasse. Ein Moment, wo man merkt: hey, ich bin dieses Land und dieses Land ist ich. Und sich verantwortlich fühlt für das Ganze.

Ein (äusserst) komplexes Gemeinwesen, in das nun Fremde einfach so hineinlatschen, 80'000 jedes Jahr, egal ob es Deutsche oder Filippinos oder Kosovaren oder Brasilianer sind - und egal ob sie uns rein rational gesehen etwas bringen oder uns mehr kosten: ich glaube es ist einfach viel zu viel.

Das ist kein dumpfes Bauchgefühl eines Wutbürgers, sondern eine ziemlich pragmatische Einschätzung.

Ein kleines beispiel aus der Lebenswirklichkeit der ganz normalen Leute:

Ein bekifft.angetrunkener Jugendlicher lacht Leute aus und pöbelt Frauen an, raucht in der S-Bahn und hält seine Füsse auf den Sitz. Es ist Samstagabend 21 Uhr.

Wieso spielt es für uns in unserer Wahrnehmung und der Beurteilung der Situation eine Rolle dass es ein Ostafrikaner ist, der diesen Regelverstoss begeht?

Kat würde sagen, weil wir alle protofaschistische Rassisten sind, Tigri findet, dass der Ostafrikaner kein schlechterer Schweizer ist als irgend ein Schweizer (?), Fufi würde meinen, ich habe Vorurteile aus den Medien und Carolina ereifert sich über über den "Tobsuchtsanfall", wenn jemand gelassen ausspricht, was in diesem Moment alle im Zug denken.

Aber mir geht es eigentlich nicht darum wie viel Respekt jemand vor meinem Land, vor meinen Sitten, vor meinen Mitmenschen an den Tag legt, oder den Mangel davon. Mir ist die schiere Anwesenheit von einem grossen Teil dieser Menschen ein Rätsel, wieso das sein muss, wieso diese Entscheidung eines Weltenbürgers von Irgendnirgendwo "ich will in der Schweiz leben", völlig unvermittelt, grundlos, beziehungslos, unhinterfragbar. Ich kann es verstehen, wenn Tamilen, Kosovaren oder Portugiesen kommen wollen, denn es gibt schon einige hier. Aber bei anderen fragt man sich doch echt, mit welcher Begründung sie hier sind - ausgenommen dem nackten abstrakten Recht, sich niederzulassen, wo man will. Was sie anlocken mag, ist eine andere Frage. Das Wetter, die freundlichen gut gelaunten Menschen und tiefe Lebenshaltungskosten können's ja nun wirklich nicht sein...!

Denn es besteht das Problem der Menge.http://www.nzz.ch/wirtschaft/wirtschafts-und-finanzportal/die-ungewoehnliche-offenheit-der-schweiz-1.18290677

Bin ja gespannt, wie es in den USA aussehen würde, wenn dort jedes Jahr 3 Millionen Menschen neu einwandern würden. Da würden wohl sogar die Inner City Niggas Teaparty-SVP wählen, oder was ähnliches...

C hat gesagt…

Natürlich war Ihr Ding von gestern ein Tobsuchtsanfall eines Wutbürgers, O. Dann müssen Sie sich auch gefallen lassen, dass man das so nennt.

Was die Attraktivität der Schweiz angeht, glaube ich tatsächlich, dass der gewachsene Ruf der Schweiz als Vermittlerin, als Nicht-Einmischerin, als mit einer tiefgehenden humanistischen Tradition behaftet immer noch wirkt, auf einen Teil der Einwanderer zumindest.
Dann gibt es die, die einfach in Sicherheit sein wollen, die im wahrsten Sinne des Wortes auf der Flucht sind - für die spielt es wohl keine grosse Rolle, ob es die Schweiz, Dänemark oder was-auch-immer ist.
Und dann die, die es ökonomisch besser haben wollen - die in ihren eigenen Ländern kein Auskommen haben; eben die Portugiesen, die hier auf dem Bau oder als Putzfrauen arbeiten; die Tamilen im Gastgewerbe etc.
Dann Expats, die modernen Nomaden - sie gehen dahin, wo die beruflichen Rahmenbedingungen für sie am ehesten stimmen.

Ich persönlich glaube auch, dass es eine ganz natürliche, menschliche Schallgrenze gibt, an der der sehr feine Grat zwischen Interesse und Ablehnung alles Fremden überschritten wird - da hilft auch jede politisch-korrekte Empörung nicht. Und ganz besonders in einem Land wie der Schweiz, in der die Selbstbestimmtheit und (so genannte) Neutralität einen sehr hohen Stellenwert hat/hatte, ist es mMn ein Fehler, diese Befindlichkeiten der Bürger einfach zu verleugnen bzw unter den Tisch zu kehren. Dabei kommen dann so Ungetüme wie die MEI und Minarettinitiative heraus, die stellvertretend für grosses Unbehagen herzuhalten haben, aber wenig durchdacht sind.

Aus alter Nomanden-Erfahrung weiss ich aber auch zwei Dinge sehr genau:
den Fremdländern, in die ich gehe, aus welchen Gründen auch immer, schulde ich eine gewisse Loyalität (NICHT: Aufgabe meines eigenen Wertesystems); jemand, der in seiner Heimat verfolgt, unterdrückt oder bedroht wird, braucht dieses unbestimmte 'Wir-Gefühl', von dem Sie sprechen, nicht - er braucht in erster Linie Sicherheit für sich und seine Familie und die Zusicherung, dass er, wenn er sich integriert, irgendwann vielleicht Teil dieses Gefühls werden kann, egal ob schwarz, braun, grün oder gelb.

Jedes Land hat mMn das Recht, die Einwanderung so zu bewirtschaften, wie es ihm passt und dafür die entsprechenden Forderungen aufzustellen. Das sollte bei uns eigentlich viel einfacher sein als z.B. in GB, Frankreich oder Holland etc, die alte Sünden und Lasten aufzutragen haben.

fufi hat gesagt…

@Orlando

4 Personenen benehmen sich gleich-höchst unanständig in der S-Bahn:
- ein weisser Schweizer
- ein schwarzer Schweizer
- ein schwarzer Senegalese
- ein weisser Türke
Wer benimmt sich am unanständigsten? Und weshalb?
(Geschlecht und Religionszugehörigkeit eien ausgeklammert!)

Und wenn du nicht weisst, weshalb wer von diesen Vielen hier ist:
Frag doch mal wen!

Orlando hat gesagt…

@fufi: Die benehmen sich alle gleich unanständig, meinst du? Dann ist es natürlich eine Saubande (kein Wunder, es hat ja Ausländer darunter!) ;)

Meine Güte, kannst du ein einziges Mal stringent und leicht seriös bleiben?

Und ich wollte dir soeben danken für deinen Saudi-Arabien-Hinweis.
Hast du gewusst dass nicht einmal in der weltoffenen Businessmetropole Dubai ein Christ eine Muslimin heiraten darf, dass dort Konversion bei Strafe verboten ist und die Errichtung eines Kirchturms ebenfalls? In Dubai!

Und in diesem Zusammenhang gleich @C. Sie widersprechen sich:

Dabei kommen dann so Ungetüme wie die MEI und Minarettinitiative heraus, die stellvertretend für grosses Unbehagen herzuhalten haben, aber wenig durchdacht sind.

und dann:

Jedes Land hat mMn das Recht, die Einwanderung so zu bewirtschaften, wie es ihm passt und dafür die entsprechenden Forderungen aufzustellen.

Ja, eben.

Nein, es war keine Tobsucht, eine einfache verwunderte Feststellung im Tram. Ich habe danach auch niemanden verprügelt. Diesmal nicht.

Den Wutbürger halte ich für eine schlechte Erfindung, denn Wut erzeugt gegen-Wut. Am Schluss sind alle aufeinander wütend und sehen aus wie eine schnaubende Wutgesellschaft.

Ausserdem sprach ich nicht von den Flüchtlingen. Obwohl man die Eritrea-Frage über kurz oder lang angehen muss.

Ich meinte jene, von denen Sie schreiben "die es ökonomisch besser haben wollen" und von den Lonken höre ich immer, wie prekär diese Verhältnisse sind und Working-Poor und sich kaum das Leben leisten können. Arm bleibt arm, nur bei schlechterem Wetter und pünktlicheren Zügen...das ist ein weiterer Widerspruch.

Und dann die Expats (zu denen die teutonischen Horden zu rechnen sind): Sie suchen sich Orte,wo die "beruflichen Rahmenbedingungen" am besten sind.
Ja, das sag ich ja. Wie eine Heuschreckenplage. Mein Anliegen war aber, dass die Schweiz, unser Land, eben mehr darstellt als eine "berufliche Rahmenbedingung" und vielleicht der Nutzen, den uns diese Leute für ein paar Jahre bringen, nicht überschätzt werden sollte.

Sie schlagen keine Wurzeln, leisten keinen sinnvollen Beitrag ans Gemeinwesen, bauen nichts Nachhaltiges. Das ist auch eine Form der Überfremdung: Nur kommen, fressen, gebrauchen, konsumieren und wieder abhauen und beim Ausgang noch rasch bezahlen, wenn die "Rahmenbedingungen" anderswo besser sind. Die geist-, kultur- und masslose Oberflächlichkeit dieser Existenzen finde ich ekelerregend. Ich rede aus Erfahrung, ich kenne viele solche Leute.

fufi hat gesagt…

Oh ja, Orlando

Genau das meine ich:
Die benehmen sich alle gleich unanständig!
Kannst die multikulturelle Saubande in corpore in einen Migros-Benimm-Kurs schicken.

Und das ist's ja, was ich meine, wenn ich die "westlichen" Freundschaften mit den arabischen Scharia-Staaten anprangere.
Geht's umd Öl? Geht's um strategische Militärschtützpunkte?
Um EIGEN-Interessen geht's jedenfalls.
Und NICHT um Menschenrechte, wie zum Beischpiel im Irak!

fufi hat gesagt…

Ach ja, und 2022 gibt's ne Tschütteli WM in Katar.
Dochdoch: in Katar!

fufi hat gesagt…

@Orlando

Von wegen den teutonischen Expats:
1. Zahlen die (oder iher Firmen für sie) hier Steuern,
2. sind's definitif nicht deine verhassten Lonken, xgüsi: Linken, wo die ins Schwiizerländli locken, von einigen Professuren abgesehen, meinetwegen.
DA müsstest du schon deine rechten politischen Freunde fragen, was das denn zu bedeuten habe, für ihr ach-so-heiliges-Schwiizerländli wo Ausländer nicht eigentlich erwünscht sein sollen!

fufi hat gesagt…

Es sind die ArbeitGEBER wo die reinholen, und nicht die (Noch-)Arbeitnehmer!

Carolina hat gesagt…

Wenn ich so etwas höre wie den von unserem Weltbürger O beschriebenen Ekel vor den Deutschen, muss ich immer daran denken, welchen Ruf Schweizer in England haben (witzigerweise meinen wir ja tatsächlich, wir hätten eine special relationship mit GB): Swiss dwarfs, nörgeln lautstark an allem herum und gelten als Prototyp von 'tight-arsed....
So ist das mit Rundumschlägen: sie sagen meistens viel mehr über den Sprecher als den Beschriebenen aus.
Ich für meinen Teil möchte diese Debatten lieber mit jemandem führen, der ein wenig besser über den eigenen Tellerrand hinausschauen kann und sich ein wenig besser unter Kontrolle hat.

Würde ich Sie nicht mittlerweile kennen, würde ich sagen: go easy on the Calpol, O!

Orlando hat gesagt…

@fufi: selbstverständlich muss man die Firmen zu einer "Schweizer-zuerst"-Prinzip zwingen. Da ist ein Gebot der Vernunft. Es darf nicht sein, dass die öffentliche Hand mit hohen Beträgen Berufsbildung und Arbeitsmarktmassnahmen co-finanziert, nur damit dann Leute vom Schlage einer Carolina in den HR-Abteilungen irgendwelche Münchner oder Düsseldorfer Streberbubis anstellen, weil man 'ach wie sind wir doch so international' sein will.

Natürlich zahlen sie hier Steuern, sogar viel, hoffentlich auch. Aber es geht eben nicht nur um Geld. Ausländische Lohnsöldner bringen in den wenigsten Fällen ein Fingerspitzengefühl für die spezifisch schweizerischen Sensibilitäten und Komplexitäten mit.

Genau darum wird es auch in den Wahlen im Herbst gehen: Wir müssen das Heft wieder selber in die Hand nehmen, nachdem eine frauenlastige Regierung, ein linkslastiges Parlament und die desorientierten Wirtschaftseliten (angeführt vom angeschwulten NZZ-Liberals) in den letzten vier Jahren versagt haben.

Ach was, so schlimm ist es natürlich nicht. Aber es ist trotzdem gut zu wissen, dass in diesem Land der Souverän weit gesünder tickt als seine Vertreter und die überwiegende Mehrheit seiner Meinungsmacher.

Orlando hat gesagt…

@C: Ich habe nur einen ihrer Widersprüche aufgezeigt. Kein Grund gleich loszukeifen. Die meisten Leute können gewisse Impulse manchmal auch ein wenig unter Kontrolle halten.

Tiger hat gesagt…

C, ich habe nicht und hatte die die Idee, zu England (oder einem anderen Land for that matter) irgend eine special relationship zu haben, die können mir vorbeigehen am arse, am tighten meinetwegen.

Orlando: MEI und Minarett sind wahrlich der Prototyp von schlecht Durchdachtem. Tja! Minarett hat Mühe mit dem Völkerrecht, MEI lässt haufenweise Wirtschaftsvertreter sich am Kopf kratzen, und zwar seit vielen Monaten ohne Unterlass.

Der Trampel im Tram: Deine Beobachtung habe ich NIE gemacht, und ich bin oft mit dem ÖV unterwegs. Echt, ich sah niemals einen Ausländer, der sich daneben benommen hat. Schweizer eigentlich auch nie (obwohl sich die ja manchmal schon zum Fremdschämen aufführen, in ihrer Selbstgerechtigkeit eine unheimliche Dummheit zur Schau stellen, aber dumm sein ist ja nicht strafbar und auch nicht unanständig, gell...)

Wegen der nirgends Wurzeln schlagenden Expats: Ja, die Leute regen auch mich auf. Sie bilden Parallelgesellschaften mit ihren eigenen Clubs, ihren eigenen Freizeitvergnügen, ihren eigenen Schulen. Ja, nur: Was willst Du machen? Sie sind ja nicht kriminell, nur einfach wohnen sie in einem Land, wo sie nicht sehr gut integriert werden können (vor allem, weil sie es nicht wollen, weil sie es nicht müssen).

Tiger hat gesagt…

Ich weiss übrigens nicht, wovon Ihr beiden redet. Weder hatte ich das Gefühl, Orlando habe einen Rant abgelassen noch C ein Gekeife. Bin ich da falsch am Gelegenhaben?

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