Mittwoch, 31. August 2011

Integration und so - part4 (der 2letzte, vorläufig)

Ich möchte zunächst daran festhalten:

Integration ist eine BRING-Schuld der ImmigrantInnen!

NICHTS darf in ein fremdes Land/eine fremde Kultur reintrampeln und meinen, ES sei denn eh das grösste und das beste und alles Bisherige habe sich gefälligst an SEINEN Massstäben zu orientieren! Oder diese - wenn sie auch den allgemeingültigen Wertvorstellungen widersprechen würden - gefälligst - nein, NICHT zu tolerieren - sondern zu akzeptieren hätten! So nach dem Motto: ICH bin jetzt hier, und ihr habt mich gefälligst so zu nehmen, wie ICH bin!
(Uebrigens noch ein interessanter Ansatz, den Uebergang von einer "Paar-Beziehung" zu einer "Familie" zu diskutieren, wenn denn das (erste) Baby da ist?)

ABER, und das ist MEIN grosses Aber:
Niemand soll und darf diejenigen, die sich hier integrieren wollen, daran hindern, heisst: ihnen die ohnehin schon schwere "Arbeit" noch schwerer machen.
Niemand darf Niemandem den Integrationswillen pauschal absprechen, aufgrund irgendwelcher Nationalität oder Hautfarbe, zum Beispiel.
Wer wirklich will, dass sich jemand hier integrieren kann, hat auch die Pflicht, dieses "jemand" in dessen Bemühungen ernsthaft zu unterstützen.
Es ist nämlich noch kein Schweizer vom Himmel gefallen.
Und wenn's denn söttige gegeben haben sollte, wären sie jetzt tot. Wären sie integriert?


Anpassung oder Integration? - Beides!

Ich meine ALLES, was sich kurzzeitig bei uns aufhalten will, hat sich anzupassen.
1. Primär heisst das natürlich, sich an unsere Gesetze zu halten.
2. Und sekundär, unsere "Sitten und Gebräuche" (ich will diesen Ausdruck mal so stehen lassen) zu respektieren.
Bloss: Sind Burka-Trägerinnen, die in Begleitung ihrer Oelscheich-Ehemänner und von Bodyguards umzingelt an der Bahnhofstrasse mehrere Millionen Dollar liegen lassen, naja: sind die wirklich angepasst (im Sinne von 2?) Oder Bikini-UnSchönheiten und Bierbauch-Monster, wo die berühmten Chagall-Fenster im Fraumünster unbedingt gesehen haben müssen wollen?

Wie lange gilt "Anpassung" und ab wann ist "Integration" gefordert?

Muss sich ein tunesischer, muslimischer Tschütteli-Star, der einen 1Jahresvertrag bei einem Zürcher FC hat, bloss anpassen? Oder sogar integrieren?
Oder ein US-amerikanischer Investment-Banker der Credit Suisse, mit 1Jahres-Vertrag?
Oder eine rumänische Nutte, die mit einer 3Monate Bewilligung am Sihlquai anschafft?

Andersrum:

1. Die Familie XY, immigriert aus AZ, vor 7 Jahren. ER arbeitet in der Spedition und zahlt seine Steuern und kann sich auf Deutsch so recht und wenigstens verständlich ausdrücken. Seine Frau versteht noch immer wenig Deutsch, kann sich aber im MIGROS immerhin so gut verständlich machen, dass im Alltag keine Probleme entstehen. Die 3 Kinder sprechen fliessend Züritüütsch und ihre Muttersprache und sie fallen in der Volks-Schule weder auf noch ab.

2. Die Familie, nein: Mister Black wurde von einem internationalen Konzern angeheuert, vor 3 Jahren. The Family lives in a lovely place above the Zuger-See. Father, mother and all the 3 kids do just speak and understand Englisch - or Bahnhof!
Sie verkehren bloss unter "ihresgleichen" und die Kinder besuchen die internationale Schule, abgesehen vom ältesten Töchterli wo jetzt nämlich in einem exklusiven Internat in Montreux auf ihre künftige Karriere vorbereitet wird.

3. Und wie steht's denn mit irgendwelchen ex-sowjetunionistischen Oligarchen mit Pauschalbesteuerung? Auch wenn sie Tschütteliklubs kaufen täten, oder Aktiern? Und NICHT nachweisen können, dass sie ihr Geld ebenso ehrlich und redlich verdient haben wie etwa die Herren von der UBS?

Und WER ist jetzt hier, in der Schweiz, im Voulch, im Alltag integriert?

Aber ja doch, möchte ich fast sagen hören: das "Integrationsproblem" betrifft doch nicht das "Hochpreissegment" der Fremdarbeiter! Weder in Wirtschaft, Sport, Industrie, Forschung oder gar Kultur!


Integration ist gefordert! INTEGRATION!

Aber "Integration" ist mehr! Mehr als (nicht nur sprachlich) angepasst, unauffällig, arbeitsam.
Integration heisst auch, sich "eins" zu fühlen mit dem "Volkskörper", worin mann/frau sich eben "integriert" hat und zu dessem Fortbestehen und Wohlergehen beitragen will.
Kurzum:
ECHT Integration bedeutet Einbürgerung!
Mitreden WOLLEN und Dürfen und können.
Unabhängig vom Migrationshintergrund.
Als gelunges Beispiel "Echter(?)" Integration möchte ich den bekennden Secondo-SuperSchweizer Toni Bortoluzzi erwähnen.

Nein, ich meine damit NICHT, dass wir den "roten Pass" an Verbrecher wie etwa Ded Gecaij oder Bashkim Berisha oder an dubiose Elemente wie V.Vekselberg, B. Tschagajew, Muammar G. oder so verscherbeln sollen!


Aber ich meine: Wer sich wirklich integrieren will, hat's verdient, integriert zu werden und integriert  zu sein.
Ganz! Und Basta!


Und zum Schluss noch dies:

63 Kommentare:

fufi hat gesagt…

Naja, zumindest was Abschnitt 1 betrifft haben's früher Andere anders gesehen.

Sie wurden "Entdecker" genannt, und "Missionare".
Klaro, tönt doch eh besser als Mörder und Ausbeuter?

Anna2 hat gesagt…

fufi, ich hab ne blöde Frage: Eine Familie aus einem Balkanstaat, nennen wir ihn Bordurien, frei nach König Ottokars Zepter... Angefangen hats harmlos. Mutter und Vater sind beide wesentlich jünger als ich und können recht gut Deutsch. Beide waren noch vor wenigen Jahren in ungelernten Berufen tätig. Dann wurde der Vater krank. Woran, ist laut den Akten nicht so klar, einer dieser diagnostisch schwierigen Schmerzzustände, von denen man weder beweisen noch widerlegen kann, dass sie organisch sind. Und die Mutter ist dekompensiert mit ihren vielen kleinen Kindern. Inzwischen leben alle von der Sozialhilfe und arbeiten nicht mehr. Trotzdem ist es mehr Glück als Verstand, wenn sie ihre Arzttermine mal einhalten. Strafgebühren ab dem zweiten unentschuldigten Versäumnis schrecken sie nicht. Zahlt ja am Ende auch die Sozialhilfe. Dass sämtliche Kids heilpädagogische Sonderförderung erhalten und/oder bereits beim kinder- und jugendpsychiatrischen Dienst gelandet sind, führt zu keinem bisschen Problembewusstsein bei der Mutter (den Vater sieht man nicht mehr). Die einzige, die ich im ganzen Haufen als halbwegs verlässlich und konstruktiv erlebe, ist die älteste Tochter. Sie ist zehn, und es ist meist sie, die mit den jüngeren Geschwistern kommt, WENN mal jemand kommt... Natürlich sind bereits x Stellen involviert. Und natürlich droht sich diese "Karriere" bei sämtlichen Kindern zu wiederholen. Und natürlich kann es noch mehr Kinder geben, wo die bisherigen hergekommen sind. Und natürlich kann man rein gar nichts tun, ich meine: wirklich tun, ausser die üblichen Pflichtübungen runterzuspulen. Ich brumme jeweils ein bisschen in meinen virtuellen Bart hinein, aber die Tochter kann ja auch nix für ihre Alten. Und die (gebärfähige) "Alte" hatte bisher mehrfach das Handy aus, wenn ich anzurufen versuche. Falls die Nummer überhaupt noch stimmt; die Tochter war nicht sicher...

Es ist eigentlich undramatisch, niemand ist kriminell, aber integriert sind die nicht, und ich würde mal sagen: Diesem Grad an Dreistigkeit und Gleichgültigkeit begegne ich bei Einheimischen nicht und bei den meisten Ausländern/innen auch nicht.

Solche Fälle, Familien, Menschen kennen Sie doch bestimmt auch. Was macht man da? Ich stehe kurz davor, ihnen kollektiv zu sagen, sie sollen sich einen anderen Dummen suchen, der das mitmacht. Es wäre das erste Mal!

P.S. Details verfremdet wegen dem A...geheimnis.

fufi hat gesagt…

@Anna2

Und ob ich solche Geschichten kenne, von EinwandererInnen aus Borduristan ...... , oder benachbarten Republiken!

Lange Jahre - ich befürchte: auch heute noch! - galt die Ablösung ArbeitsloserInnen durch die IV als "Integrationserfolg". Und wenn wer oder was denn wirklich zu NICHTS zu gebrauchen war, wurde diese Lösung denn auch oft und gerne und meist erfolgreich angestrebt!

Was sagte die IV-Beraterin damals zu fufune: Sie haben Pech, dass Sie nicht -ic heissen, denn dann hätten Sie ihre volle Rente auf sicher!
Naja, bis zur nächsten Prüfung hat sie wenigstens - procap sei Dank - ihre ¼ -Rente. Obwohl sie mit Sicherheit NIE mehr ...... .
Tja, wer hat, dem wird gegeben.
Und wer NICHT hat, dem wird genommen!

Auch ich bin an ein A-Geheimnis gebunden!
!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
war das klar und deutlich genug?

Und siehste, was MICH betrifft, so bin ich alleroffiziellstens halt nur zu 38% invalid.
Pech gehabt, dass es nicht 41% sind?
Oder soll ich darüber gar glücklich sein?

Anonym hat gesagt…

hmm..., sorry folks, wenn ich kurz mal off-topic reinschneie, aber ich habe gelesen, dass die inder noch ne weile sorglos in den dschungel können. der tiger lässt sich im moment noch anderswo sein eigenes süppchen kochen.

well done, tiger!

hier noch so was wie eine "get well soon" karte auf blogisch:

youtube: rodney atkins - if your going through hell

dass selbstfindung bei multiplen so in arbeit ausarten kann, hättet ihr mir auch stecken können - i'm looking at you astrid & doc.

auguste - y'all have fun in the meantime

fufi hat gesagt…

@Anna2 zum 2ten

Wundert's dich denn, mit den Burdoren und den EinwandererInnen, deren Krankheiten genau an der CH-Grenze so schaurig fest aufgetreten sind? - Das muss mit unserer "katharsischen" eidgenössischen Luft zu tun haben?

Und denk lieber NICHT dran:
Da wird ja so ne NICHT funktionierende Software - du weisst schon in welcher Stadt und welchem Amt - für weitere rund 8 Mio. künstlich beatmet, obwohl sogar der hinterletzte UHU weiss, dass das Teil spätestens nach den nächsten 20 Mio. auf dem Friedhof der Eitelkeiten begraben werden wird.
Aber vielleicht gelingt das übernächste Projekt, ganz billig - oder villicht au nöd?

SO geht das!
GEHT das so?

Astrid hat gesagt…

Fufi, wenn ich das richtig verstehe, drehen wir uns im Kreis. Dein Teil 4 und Eure Beispiele sagen doch nur eines, was Du bisher immer bestritten hast: jeder, der in dieses Land kommt, muss in der Lage sein, sich und seine Kinder zu ernähren. Er muss wissen, dass er, wenn er das nicht mehr kann, die Schweiz verlassen muss - es sei denn, er hat anderswo Bonuspunkte gesammelt (fürs Gemeinwohl gearbeitet, sich auf Gemeindeebene engagiert, sich vorbildlich integriert, also guten Willen gezeigt). Ein Asylant, dessen Leib und Leben bedroht wird, darf in diesem Land heute nicht arbeiten. Das sollte subito geändert werden - und er muss wissen, dass er nur dann eine Chance hat, hier bleiben zu dürfen, wenn er arbeitet. Sein Asylantrag wird auch dahingehend geprüft.
Ein Manager, der mit seiner Familie temporär in die Schweiz zügelt, viel Geld verdient, aber auch viel Geld ausgibt, geht in der Regel wieder - von ihm Integration zu verlangen, halte ich für blödsinnig. Sehen wir es als eine Art Zweckgemeinschaft auf Zeit.
Russischen Oligarchen unsere Firmen und Immobilien hinterher zu werfen, halte ich für dumm. Man müsste dafür sorgen, dass die Schweiz genauso profitiert wie die Oligarchen, mit klaren Auflagen. Als echte Zweckgemeinschaft - siehe oben.
Und dann, vielleicht, tritt etwas ein, was wegen der Ausschüttung vorhandener Mittel nach dem Giesskannenprinzip lange, wenn überhaupt je, nicht mehr eingetreten ist: diejenigen, die wirklich in Not sind, die aber für die Gemeinschaft wichtig sind (weil sie aktiv auf verschiedenen Ebenen mitarbeiten, politisch engagiert sind, Kinder grossziehen etc), erhalten soviel Sozialhilfe, dass sie würdig davon leben können. Aber dafür bräuchte es ein radikales Umdenken und vor allem ein völlig neues Handeln.

Astrid hat gesagt…

Auguste, yours must be one hell of a trip. How should we have known? And: will you not be our web-clown anymore when 'they' have finished with you?

Anna2 hat gesagt…

Astrid, brava, schon wieder.

Auguste, ich verstehe hauptsächlich Bahnhof. Wenn Sie auf dem Selbstfindungstrip sind: viel Glück!

Gute Nacht.

Anonym hat gesagt…

Astrid, Du unterscheidest immer noch fundamental zwischen "denen" und "uns". Das ist nicht zielführend.

Ein Einwanderer, der Frau und Kinder mitbringt, findet also Stelle, Wohnung und er wird aufgenommen. Dann, sagen wir, nach 5 Jahren, restrukturiert irgend so ein windiger deutscher Manager seine Firma und schmeisst ihn raus. Er findet wegen zu grosser Spezialisierung so schnell keinen Job mehr. Die Frau arbeitet zwar auch, verdient aber weniger als der Mann (sie arbeitet halt prozentual weniger). Das Einkommen reicht nicht mehr. Der Mann kann aber kein Arbeitslosengeld beziehen (obwohl ihm ALV-Beiträge abgezwackt wurden waren, AL-VERSICHERUNGsbeiträge, er ist also versichert, im Schadenfall kriegt er aber nix), und wenn er kein Geld mehr hat muss er raus, mit Frau (die sich auch am Integrieren war) und den Kindern, die mittlerweile Schweizer sind und besser schweizerdeutsch als weitweitweggisch können. Und die sowieso jetzt die ersten vier, fünf Schuljahre gemacht haben und also TOTAL integriert sind.

Astrid, das kann eine intelligente Person keine gute, ausgereifte Lösung halten, da ist noch viel, viel Gehirnschmalz nötig. Wäre, wenn die SVP nicht jeden Gedanken als überflüssiges Akademikergewäsch bezeichnen würden.

Lies nicht zwischen meinen Zeilen. Ich habe hier KEINE Alternative gezeigt. Ich weiss nicht einmal eine, so kurz spitz. Die Sache ist halt wirklich kompliziert!

Orlando hat gesagt…

Der August sieht den Wald vor lauter böhzen Wölfen nicht mehr. Und wenn dann noch hinter jedem Coyoten noch ein Strasser hervorlugt, fühlt er sich wie in der Schlussszene von "Der Mann mit dem Goldenen Colt"...wobei da eher ein goldener Bikini raucht, nebst Augusts Kopf, natürlich...Buh!

Anonym hat gesagt…

Hinter jedem Koyoten ein Strasser? Neee du, Koyoten und Hyänen mögen sich nicht.

Astrid hat gesagt…

Im Gegensatz zu Ihnen, Tiger, der sich in irgendwelchen Kleinst-Beispielen verläuft, versuche ich aufzuzeigen, dass wir nur durch einen Gesinnungswandel weiterkommen in dieser Frage. Dazu gehört auch und vor allem, diese verdammten SVP/SP-Spielchen endlich sein zu lassen. Sie haben es immer noch nicht kapiert: was Sie betreiben, z.B. die SVP kontinuierlich in die Nähe der NSDAP zu rücken, ist exakt das, wovon wir wegkommen müssen. Und diejenigen, die es immer noch nicht lassen können, der SP jeglichen guten Willen in dieser Frage abzusprechen, haben auch nichts verstanden. Die Stärke der Schweiz war immer die Fähigkeit zum Kompromiss und zu im Volk tragfähigen Lösungen; Ihre immer gleichen dümmlichen Parolen tragen nur zur Aufheizung (und zumindestens bei mir) gähnenden Langeweile bei - was sollen wir da noch diskutieren?
Pardon my French: aber ich sehe, dass Sie anscheinend rapide genesen sind, weitermachen wie bisher und nebenan schon wieder die Damenwelt gegen sich aufbringen - also nehme ich mir heraus, auch wieder Klartext zu reden, Tiger.

Anonym hat gesagt…

Ich bin weit davon entfernt, den Einzelfall als Muster für den Allgemeinfall darzustellen, im Gegensatz zur SVP, die ich nicht ausstehen kann, das ist genetisch, bear with me. Ich denke ganz entschieden nicht, dass von ihr in den nächsten Jahren wirklich zukunftsgerichtete, diskussionswürdige Lösungsvorschläge kommen werden. Ich lasse mich aber überzeugen, ich bin kein blöder Ideologe.

Allerdings muss eine allgemeine Lösung den Einzelfall befriedigend lösen, und zwar jeden oder zumindest fast jeden. Wenn es verbreitet schlecht gelöste Einzelfälle gibt am Schluss, dann ist die Lösung fürs allgemeine Problem untauglich. Und das ist es, was ich und fufi vermeiden wollen. Wir wollen eine Lösung, aber bitteschön eine gute und kluge und keine, die man nur mit Sonnenbrille und Wäscheklammer an der Nase ertragen kann.

Klartext ist übrigens ganz in Ordnung. Schonen Sie mich bei einem 100-m-Lauf meinetwegen (beim Gehen bringe ich es auf 1 km/h, Rennen versuch ich gar nicht erst), aber mein Kopf funktioniert gut. Die Änderungen sind subtil, werden wir schon noch merken. Astrid, ich möchte von Ihnen einfach fair behandelt werden und anständig, aber nicht schonend. Fair, weil sie (hoffentlich definitiv) gemerkt haben, dass ich kein Arschloch bin. Sondern ein besorgter Schweizer, der halt nicht genau über die gleichen schweizer Dinge besorgt ist wie Sie. Aber dafür gibt es den Ausdruck "we agree to disagree", den ich eigentlich unterstütze, und zwar nicht im Sinne von Beliebigkeit sondern von gegenseitigem Respekt, der mit Diskussionen ohne Gehässigkeiten gefüttert wird. Es hat schon SVPler gegeben, die ich respektiert habe. Gerne würde ich einmal einen treffen, der auch (einen wie) mich respektiert.

Sorry, fufi, ich muss schnell auf Pippi zu sprechen kommen, ganz schnell: Die Frau zeigt sich in der Spelunke nebenan superkompromiss- und humorlos und greift mich wieder an, und da fällt es mir sehr schwer, ruhig zu bleiben.

Zu Humor, Sarkasmus, Ironie in der Schweiz lest bitte Peter Schneider im Tagi von gestern. Dead-on.

Aber Astrid, darf ich Sie darauf hinweisen, dass es durchaus Frauen gibt, die mich und meinen Stil hier mögen? Ich bringe also nicht "die Damenwelt" gegen mich auf.

Noch schnell eine Erklärung, wieso ich in keiner Partei bin und je war (gefragt wurde ich durchaus, man wollte mich auf die Wahlliste setzen für den Kantonsrat des Kantons Pfupfigau): Meine Unabhängigkeit war mir immer zentral, und Vereinsmeierei widert mich eh an (ich war im Studivereinsvorstand für ein Jahr, das war aber was anderes).

Astrid hat gesagt…

Ich nehme Fufis Meinungen nur direkt von ihm an, Tiger. Er kann sehr gut für sich selber sprechen.
Und wenn Sie einen 'genetischen Anti-SVP-Reflex' haben, erübrigst sich sowieso jede Diskussion.
Und wie oft muss man Ihnen eigentlich noch sagen, dass Sie damit aufhören müssen, von Menschen, die hier nicht mitdiskutieren, abzulassen? Ihre Worte: 'Wäscheklammer auf der Nase', das ist es exakt - diese ewigen Hinweise auf P und K und was weiss ich wen haben einen sehr, sehr strengen Eigengeschmack, der letztlich nur auf Sie zurückfällt.

Anonym hat gesagt…

Gegen seine Genetik kann man kämpfen, und das tue ich. Und die meisten SVPler, auch die hohen Tiere, haben einen Anti-alles-andere-als-WIIIIR-Reflex, ich bin da also durchaus in schlechter Gesellschaft. Aber eben, wenn mir ein SVPler imponiert, dann tut er das, Peter Spuhler finde ich etwa recht cool. Diesen walliser WC-Poeten Orlando (oder wie heisst er) Freysinger finde ich dagegen absolut unappetitlich (und Sie wahrscheinlich auch, vielleicht ohne das "absolut").

Wegen dem Eigengeschmack: Kapiert. Allerdings habe ich damit nur ein bisschen den kleinen Hieb Ihrerseits parieren wollen, wofür ich halt Einzelfälle bemüht habe. Ich werde die beiden nicht von mir aus erwähnen, da gebe ich Acht.

Anonym hat gesagt…

Und, damit meine Meinung klar wird: Ja, wir haben ein Ausländerproblem. Ja. Ja. Ja. Ich würde das hier in 20 Punkten fett rot blinkend schreiben, wenn das ginge.

Die vielen neu Hereinkommenden sind problematisch, und zwar vor allem die aus Ländern, die sehr anders sind als wir, etwa dem Kosovo, Albanien und auch der Türkei (obwohl es grad hier riesige Unterschiede gibt). Die Deutschen sind kaum problematisch, kulturell, die Probleme sind hier ganz anders gelagert, viel subtiler. Mein Grossvater ist ein deutscher Einwanderer. (man merkt: alle meine Adjektive schreibe ich aus Prinzip klein).

Die Exjugoslawen sehe ich halt leider nicht mehr als wirkliches Ausländerproblem an. Die Probleme sind dort sozial bedingt, nicht ausländerpolitisch, denke ich. Ich kenne genug super integrierte -ic-Leute. Kroaten, Bosnier, Serben, Montenegriner sind problemlos, Slowenen eh. Makedonier auch.

Anonym hat gesagt…

Ich würde gerne von Ihnen hören, was Sie zur Lösung des Problems mit oben genannter Familie sagen, Astrid. Ja, es ist ein Einzelfall, aber fänden Sie es fair, wenn solche Leute unter einer restriktiven, ja repressiven Politik zu leiden hätten und ausgewiesen würden?

Anonym hat gesagt…

Immerhin sind Arbeitsplätze ja nicht sehr sicher, diese Familie würde also immer mit einem Bein in Ausschaffungshaft stehen. Und DAS wäre der Integration zweifellos alles andere als förderlich. Wenn wir also wollen, dass sie sich integrieren, und ich will das genauso wie Sie, dann müssen wir ihnen dafür auch einen Anreiz bieten, der über die Möglichkeit der ambulanten Präsenz hinausgeht.

fufi hat gesagt…

Heute nur kurz:

Bedanke mich für eure Kommentare

Mehr dazu gibt's sicher später!

der Gast hat gesagt…

Was bisher vielleicht noch unterschlagen wurde: Wir leben nicht aus einer Insel, sondern mitten in Europa, einem privilegierten Flecken auf dieser Erde, in einem Land mit vergleichsweise viel Wohlstand. Wir werden das auch mit den restriktivsten Gesetzen oder mentalen Einstellungen nicht ändern können. Und wir sind (auch um unseren Wohlstand zu erhalten) sehr auf unsere näheren und entfernteren Nachbarn angewiesen.

Ich möchte damit weder einer sehr offenen noch einer sehr restriktiven Einwanderungspraxis das Wort reden. Bloss, dass wir hier nicht den grossen Handlungsspielraum haben, den uns einige Politiker vorgaukeln.

Orlando hat gesagt…

Ich möchte einer viel restriktiveren Einwanderungspolitik das Wort reden. Einfach weils Spass und Sinn macht.

Das Problem dabei: wenn wir uns wirklich gesundschrumpfen (2000 Watt, nachhaltige Wirtschaftsentwicklung, Landwirtschaftserhaltung, kein Atomstrom, mehr Alternativmedizin, mehr humanitäre Einwanderung, weniger CO2-Ausstoss, weniger Überbauungen, weniger Leistungsdruck, mehr Umverteilung, garantiertes Grundeinkommen, mehr Anstand) dann könnte dieser Schrumpfungsprozess ja plötzlich auch das menschliche Hirn erfassen - was bliebe dann von den ohnehin recht kleinen Hirnen der Linken, Netten und Grünen noch übrig?

Tja, da hätte nicht mal mehr Günther von Hagen etwas zum präparieren! Dafür könnten die gutmenschlichen Leichen in seiner Ausstellung ja alle ein Kopftuch tragen, auch - und gerade - die Männer! Um ein Zeichen gegen die SVP-Hetze zu setzen. Jawoll, nämli!

Astrid hat gesagt…

Gast: Es ist einer dieser Mythen, dass die Schweiz mit dem Beitritt zu Schengen ihre Souveränität aufgegeben hätte. Jedes EU-Land hat bis heute ihre eigenen Regeln, was Einbürgerung und Immigration angeht. Dass die EU-Kommission natürlich das Ziel verfolgt, diese Regeln zu vereinheitlichen, unter ihrem Diktat, steht auf einem anderen Papier.
Tatsache ist, dass etliche EU-Staaten wesentlich schärfere Gesetze bzgl Immigration haben. Das geht von klaren Regeln, die noch vor Grenzübertritt unterschrieben werden müssen (Dänemark) bis zu einer Weigerung, Immigranten Sozialhilfe zu zahlen (U.K.), dazwischen noch viele andere Varianten. Warum die Schweiz als Nicht-EU-Land, lediglich als Schengen-Teilnehmer, hier besonders 'liberal' auftreten soll, bleibt mir schleierhaft.

Astrid hat gesagt…

Tiger, jedes Land der Welt, in dem ich bislang gelebt habe, verlangt von mir und meiner Familie einen Nachweis, dass wir uns ernähren können bzw macht von Anfang an klar, dass Sozialhilfe keine Option ist. Jeder, der in der Schweiz arbeitet, weiss, dass es Rentenansprüche erst nach 45 (glaube ich?) Beitragsjahren gibt. Sozialhilfe wird erst bezahlt, wenn die Tagegelder ausgeschöpft sind -bei Ausländern kann (!) die B-Bewilligung eingezogen bzw beschränkt werden, wenn längere Arbeitslosigkeit vorliegt. Wenn Sie also Annas Beispiel von gestern nehmen, wären wir schon weiter, wenn diese Bestimmungen angewandt und kontrolliert würden. Bestimmungen sind nun mal nicht auf Einzelfälle ausgelegt. Ich würde sicher eine Art Härtefallklausel begrüssen, die in Fällen guter Integration und Sozialisierung ein Bleiben ermöglicht, aber das müssen Ausnahmen bleiben.

Anonym hat gesagt…

Aber was sagen Sie zum Damoklesschwert Arbeitslosigkeit, das wir de facto generieren für die Ausländer? Werd arbeitslos und wir wollen Dich nicht mehr. Du bist will kommen, solang Du Stutz machst, wenn nicht mehr, raus. Rrrraus, hörst Du?

Sagen Sie mir, welcher Ausländer will sich in ein Land, das so ein grosses schwert am seidenen Faden über ihn hängt, schon integrieren? Würden Sie das wollen?

Anonym hat gesagt…

Wenn eine Regelung für diverse Leute riesige Probleme mit sich bringt, dann ist sie wahrscheinlich in Teilen nicht gut. Und es werden dereinst nicht einige wenige sein, welchen hier durchs fallende Schwert der Totz abgehauen wird, es wird wohl zu einer recht häufigen Sache werden.

Und wegen Ihres Vergleichs mit UK: Danke, herzlichen Dank, das wäre jetzt nicht nötig gewesen, sich so zu unterminieren, aber jetzt bringen hei, Achtung:

Erinnern Sie sich der sozialen Unruhen, die ausgebrochen sind zum grossen Teil genau aus diesen Gründen, über die wir oben redeten? Hoffnungs- und Perspektivlosigkeit, gefühlte Grausamkeit des Staates. Das sind die Molotowcocktails, welche uns die Politik vorbereitet und unter die Krawallanten verbreitet, die sie ddann nur noch anzünden müssen. Astrid, wir haben hierzulande noch nicht diese Verhältnisse. Aber wir hatten vor 30 Jahren auch keine Thatcher, die Verheerungen ausgelöst hat, die heute richtig sichtbar werden.

Wir sind alle noch leidlich stolz auf unser Land mit seinen Institutionen. Dieser Stolz ist nicht gratis und in einem diffusen Patriotismus verwurzelt. Das Land muss ihn sich erarbeiten. Und Gemeinheit zu den Immigranten ist keine solche Massnahme. Wir schwächen uns damit.

Wer sagt denn, dass in zehn Jahren nicht der brandschatzende Mob durch die Bahnhofstrasse zieht?

Astrid hat gesagt…

Tiger, Ihre Schlussfolgerungen sind völlig idiotisch - ich habe keine Lust mehr, mich mit Ihren uninformierten, ideologischen Schlagworten herumzuschlagen. Das letzte, was ich Ihnen noch sage, ist folgendes:

1. Ich habe mein Leben lang mit meiner Familie in den unterschiedlichsten Ländern gelebt, meistens 1 bis 2 Jahre, manchmal länger (aufgrund des Berufs meines Vaters, späters dem meines Mannes). In diesen Ländern (meistens Nicht-EU) waren wir sozusagen moderne Nomaden, wir waren in der Regel aus wirtschaftlichen Gründen da. Hätte mein Vater/mein Mann seine Stelle verloren, wären wir subito nach Hause transportiert worden. Rentenansprüche nahmen wir selbstverständlich mit. Und: wir waren jeweils so integriert, wie man das von uns verlangt hat.

2. Warum soll ausgerechnet die Schweiz, dieses kleine Land mitten in Europa, 'liberaler' sein als anderen um sie herum? Das führt im Endeffekt dazu, dass die Gelder, die für wirklich Verfolgte vorhanden sein müssen, an Menschen ausgeschüttet werden, die arbeiten können und wollen. Wie immer in Ihrem einseitigen Wirtschaftsbild profitieren ganz viele ein bisschen von der reichen Schweiz, während die wenigen wirklich Bedürftigen, die unseren Schutz verdienen, nicht würdig leben können.

3. Ihre Schlagworte, 'gefühlte Grausamkeit des Staates' etc sollen wozu genau dienen? Ein Staat ist in erster Linie dazu verpflichtet, Regeln und Gesetze zu erlassen, die einem möglichst grossen Teil der Bevölkerung dienen, dabei sind Ungerechtigkeiten nicht auszuschliessen. Aber Sentimentalitäten bringen uns nicht weiter. Eine klare Ansage (zum wievielten Mal sage ich das eigentlich jetzt?) schon bei der Einreise, ein Bonus-/Malus-System und die Ueberwachung dieser (eigentlich sind unsere Gesetze längst dahingehend angelegt - sie werden nur durch die Verzettelung der kantonalen Stellen nicht angewandt) würden dazu führen, dass Menschen informiert sind, wenn sie einreisen, sie haben einen klaren Pflichten-, aber auch Anspruchskatalog - damit kann jede Seite gut leben. Sie unterstellen mir immer wieder, ich sei gegen jede Form der Immigration - das ist absoluter Unsinn, ich selber bin oft genug immigriert. Aber das Eigeninteresse des Staates, eines demokratisch legitimierten Staates, hat Priorität.

So, Tiger, das war das letzte, was ich zu diesem Thema äussere. Es nervt mich, dass Sie nicht richtig lesen, zuhören und reflektieren - Sie kommen mit den immer selben Einlassungen, ohne ein Gespür dafür, dass genug auch mal genug wäre. Ich habe mich x-mal wiederholt, jetzt ist fertig. Tschüss, bis auf weiteres.

fufi hat gesagt…

Hab mich nebenan so ziemlich verausgabt.
Ergebnislos, weil's der Frau B. glaub nicht so gefällt, was ich geschrieben habe.
Meet you on Saturday!

Anonym hat gesagt…

Hm. SIE haben MICH nicht gelesen. Ich schrieb oben ausdrücklich, dass Sie Integration genauso wünschen wie ich es tue. Und hier behaupten Sie, ich hätte Ihnen den Willen zur Integration abgesprochen.

Wie auch immer, Sie haben kein Konzept präsentiert, wie denn Integration gehen soll bei so einer sozialen Unerbittlichkeit, wie Sie sie fordern. Bei den einen geht es vielleicht, bei den reichen und globetrotterischen Astrids, aber bei den Ahmedis, den Güzgüls und den Lopez, die weniger flexibel sind und in einem neuen Land kurz spitz eine neue Stelle fänden, dort geht es nicht. Sie gehen von sich selbst aus, das habe ich gemerkt, und das ist falsch. Die Immigranten sind zumeist nicht wie Sie. Und ich. Sie sind oft beschränkt kulturell, kennen wenig und lernen wenig dazu. Sie sind nicht stark. Wenn Sie aus der Position der Starken den Schwachen sagen wollen: "Kuckt selbst, WIR Starken halten den Schirm dann si cher nicht über Euch, wenn's regnet", dann gut, sei's drum, aber man darf Ihnen Herzenskälte vorwerfen, Astrid. Wenn Sie das nicht stört, ok, Mörgeli stört das auch nicht, der ist stolz darauf.

Anna2 hat gesagt…

Tiger, mässigen Sie sich bitte und denken Sie dran: auch freundliche Menschen mögen Sie nicht, wenn Sie so werden wie damals mit mila, das war ein Tiefpunkt. Astrid erwartet NICHT, dass Immigranten sind wie sie. Im Gegenteil: sie verlangt, und das finde ich sehr vernünftig, dass Asylanten arbeiten dürfen sollen. Wir züchten uns die Sozialfälle ja geradezu heran, das ganze System ist voll falscher Anreize, auch gegenüber Einheimischen. Warum arbeiten, wenn einem Working Poor netto weniger Geld übrigbleibt als einem Sozialhilfebezüger? Solche strukturellen Hürden gehören aus der Welt geschafft.

Ist es ein Menschenrecht, sich nach wenigen Jahren Niedriglohnarbeit in die soziale Hängematte eines Landes zu legen, das dumm oder grosszügig genug war - meinetwegen beides -, einem den Familiennachzug zu gestatten? UND seinem halben Dutzend Nachwuchsborduriern dabei beizubringen, wie man das macht im Alpenländli, und sie gleichzeitig als Argument gegen die Ausschaffung zu verwenden? Ich versteh das alles nicht und finde: nein.

Orlando hingegen: Das ökologische Argument, das sie da für die Einwanderung verwenden, zweifellos als advocatus diaboli, ist keines. Menschen verbrauchen auch jenseits der Grenze Energie. Dem Planeten ist egal, wo seine Flöhe hocken.

Es gibt keine perfidere Art, einer Sache zu schaden, als die, sie absichtlich mit den falschen Argumenten zu verteidigen. (Nietzsche)

Habe mich heute in Camartins Geschichten des Herrn Casparis gestürzt, wo Nietzsche auch vorkommt, aber nicht mit diesem Spruch. Der Herr ist klug, demonstrativ. Etwas trocken?

Anna2 hat gesagt…

... sollte heissen: gegen die Einwanderung, und Advocatus diaboli ist auch nicht treffend, o ist tatsächlich gegen die Einwanderung, aber nicht für die Ökologie. Hmmmm. Gute Nacht allerseits.

Astrid hat gesagt…

Tiger, solange Sie zeigen, dass Sie nichts, aber auch gar nichts verstanden haben, im MB schon wieder als Blogwart agieren und ihre üblichen Spielchen treiben, reden Sie bloss nicht von Herzenswärme! You wouldn't recognise it if it hit you in the face!
Sie und Ihresgleichen sind mit Ihren Sentimentalitäten und Ihrem gönnerhaften Getue dafür verantwortlich, dass Gelder, die eigentlich denen zur Verfügung stehen sollten, die es dringend nötig haben, für unglaublichen administrativen Aufwand draufgehen, der getrieben wird, weil die Tigris dieser Schweiz sich darin gefallen, alle zu rufen. Kehren wir doch erst mal vor unserer eigenen Tür, bringen wir unser eigenes Dorf in Ordnung. Und Tigri: reich, globetrotterisch? Sie haben überhaupt keine Ahnung, sie schwafeln nur so vor sich hin. Bei Ihnen gibt es nur die reichen, bösen, globetrotterischen Ausbeuter und die armen, leicht beschränkten, hilfebedürftigen Immigranten. Diese Einfältigkeit des Denkens würdige ich jetzt nicht mehr mit einer Entgegnung.

Astrid hat gesagt…

Danke Anna! Und ja, Ihr Euphemismus 'etwas trocken' trifft es sehr gut....
Auch gute Nacht!

Orlando hat gesagt…

Notiz an mich: O. ist "gegen" Einwanderung. Hmjaklar. Dann wäre ihm ja die Bürde der eigenen Existenz erspart geblieben, jawohl. Das kann er ja nur wollen. Was wiederum den ethnisch reinen Helvetern (Fufi, Anna2 etc.) nur entgegenkäme, denen der O. als Einwandererkind so auf dem Schwanz steht mit seinen Ansichten. Das ist überaus logisch.

Denn wie Frau Dokter in ihrem beschissenen reinrassigen Umfeld gelernt hat (wieviele Kosovaren zählen sie zu ihrem Freundeskreis Frau Annazwei? Und wieviel sauber nichtschweizerische Anteile haben sie im Stammbaum?) DARF man über Einwanderung gar nicht diskutieren!! Entweder man ist dafür oder dagegen. Punkt.

Ist eigentlich der Vater ihres Kindes auch so ein Schoggibrauner? Oder lebt bei ihnen gar kein Mann, auch kein Blauaugblonder?

Get out of your ass!

Anonym hat gesagt…

Anna: "Tiger, mässigen Sie sich bitte" sagen Sie mir bitte sehr genau, wo mir die Mässigung gefehlt hat. Kein Wischiwaschi sondern wortgenaue Hinweise bitte.

"auch freundliche Menschen mögen Sie nicht, wenn Sie so werden wie damals mit mila" darf ich Sie höflich bitten, das auszudeutschen? Ich würde gerne mit Quellenangabe, wenn möglich, wissen, "wie ich war damals mit mila". Ich, wie ich mich erinnere, habe meine Ansichten gebracht und verteidigt, und die waren mit milas nicht gleich, und das ist für mich kein Problem, für sie schon, weswegen sie ab ist nach Nordkorea glaub ich, aber ich habe von mir aus keine Menschen angegriffen.

"als Blogwart agieren" sagen Sie mir, wo ich das gemacht habe, und wo ich Sachen gemacht habe, die so nicht andere eh auch tun. Wenn ich was gelernt habe hier: MAN DARF DIE IDIOTEN NICHT GEWÄHREN LASSEN.

"ihre üblichen Spielchen treiben" ich will GENAU wissen, was sie damit meinen. Es gibt bei mir keine üblichen Spielchen, im Gegenteil, meine Texte sind offen und nie intrigant. Ich habe Freunde, gute Freunde, die mich sehr schätzen, ob Sie's glauben oder nicht, und das sind sehr sensible Leute, keine Dorks.

"Sie und Ihresgleichen" DAS EXISTIERT NICHT!!! Ich bin ein Einzelfall, ein Einzelobjekt. NIEMAND ist wie ich, meine politische Meinung ist genau meine eigene UND FERTIG. Dieser Satz ist eine Beleidigung, Anna.

Und dann übersehen Sie (geflissentlich?), dass ich in Bezug auf die Ausländerfamilie, die Astrid samt Kindern in Ausschaffungshaft stecken will, KEINE ANTWORTEN präsentiert habe, ich habe nur FRAGEN gestellt. Die weder Astrid noch Sie beantwortet haben. Und jetzt frage ich mich warum? Ich denke, Sie wollen die Frage einfach intellektuell am Schreibtisch lösen, und Einzelfälle verschmutzen die schönen Lösungen.
ABER ICH, ICH HABE JA GAR KEINE LÖSUNGEN! Sie insinuieren fieserweise, ich hätte welche präsentiert und geriere mich als naiver Gutmensch, einfach um sich nicht mit meinen FRAGEN auseinandersetzen zu müssen.

Wenn ich etwas gelernt habe als Ingenieur, ist es, dass man, um je zu den nützlichen Antworten zu kommen, zuerst UNBEDINGT die richtigen Fragen finden und stellen muss.

Astrid, ein Armer kann nicht alle 1,2 Jahre sein Land wechseln und sofort genug Geld machen, um zu leben. Das geht eigentlich nur als Expat. Ihr wart keine Expats? Was wart Ihr denn dann? Ich, mit meinem beschränkten Horizont, kann mir das gar nicht anders vorstellen.

Cetero censeo Orlandinem delendam.

--

causa wachsein: Dafalganfehlfunktion. Tat mir alles weh, jetzt geht's, mit etwas Katapressan und Novalgin. Dafür beginne ich schon wieder zu schwitzen wie die Sau.

Anonym hat gesagt…

Und wenn Sie das mit den Freunden nicht glauben: Ich werde in den wohl knapp zwei Wochen, die ich hier im Spital verbracht haben werde (ein sehr tiefer Wert, wenn ich meinem Doc glauben darf, normal sind 3 bis 4 Wochen bei meiner Operation, die ja total um die 8 Stunden gedauert haben muss) jeden einzelnen Tag von mindestens einer, meistens unabhängig voneinander von zwei oder drei Leuten Besuch gehabt. Das ist natürlich super, und auch, dass ich mit ururalten Freunden wieder Kontakt habe.

Ceterum censeo Orlandinem delendam.

Astrid hat gesagt…

Klar, Tiger, ich setze mich jetzt hin und zitiere Ihnen Ihr eigenes Zeugs nochmal - Sie werden es nicht glauben, aber ich habe ein Leben. Und Sie verstehen sowieso nur das, was Sie verstehen wollen.
Ich zitiere hier nur eins aus Ihrem unsäglichen obigen Beitrag:

'....Ausländerfamilie, die Astrid samt Kindern in Ausschaffungshaft stecken will....'

Q.e.d. Es geht bei Ihnen nur mit dummen Parolen - sorry, aber da muss ich mir keine Mühe mehr machen. Ist mir einfach zu blöde.

Anna: keep up the good work!

Anonym hat gesagt…

Aus dem Zusammenhang gerissen kann jedes Zitat empörend kingen. Dieser Satz war übertrieben reisserisch und aggressiv und ich würde darauf verzichten, er tat mir nach dem Schlusspunkt schon leid, aber nicht genug, ihn zu löschen (was ich bei vielem anderem schon tue). Aber was soll die Idiotie mit dem "es geht bei Ihnen nur mit dummen Parolen"? Sie und wir alle wissen, dass das meiste von mir NICHT aus Parolen besteht, hin und wieder mal aber etwas aus gescheiten oder aus dummen. Wie bei allen del resto, auch bei Ihnen. Also bitte, untergraben Sie nicht ihre eigene Glaubwürdikeit, indem Sie so einen offensichtlichen, einen FÜR ALLE offensichtlichen Schrott absondern.

Wieso verlangen die Leute von mir, ich soll moralisch korrekter und journalistisch unangreifbarer sein als sie selbst? Vielleicht weil meine Sätze formal so richtig sind zumeist und eingängig klingen? Ja, ich habe als Kind und Jugendlicher unheimlich viel gelesen, und zwar nicht Schund, sondern teils durchaus stilistisch gut Gemachtes (Ja, Erika Fuchs war ein grosser Einfluss), und das hat mir viel gelernt (sehen Sie, ich kann auch falsch, tut gut zuweilen). Ich bin bei meiner Mutter aufgewachsen, was mir ganz entscheidend Machoattitüden Frauen gegenüber erspart hat, was Gutes aber auch Schlechtes hat (das bringt manche Feministinnen auf die die Idee, ich sei ein wohlwollender, guter Tschooli und demzufolge kontrollierbar, ein Eindruck, der sich leider immer als falsch heraus stellt, mich kontrolliert niemand). Sie ist Deutschlehrerin, mit viel Erfahrung, aber heute bin es ich, der SIE unterrichtet.

Journalistische Sorgfalt erfordert, dass man seine Anschuldigungen belegen kann. Sie konnten das nicht, was noch knapp geht, aber von mir dazu aufgefordert, meinten Sie arrogant, Sie hätten ein Leben und (umgeschrieben von mir) würden sich jetzt sicher nicht hinsetzen und Zitate suchen. Mein Leben ist im Moment etwas suspendiert leider, ich werde dann wieder eines haben.

Ja, verdammt, wenn nur die Leute endlich beherzigen würden, dass wir hier nicht im Wilden-Behauptungs-Business sind! Sie sind wie ich und die meisten hier wissenschaftlich gebildet und sind sich Redlichkeit einfach schuldig verdammt nochmal! Wenn Sie also ihre Aussagen nicht belegen wollen, dann
---> unterlassen Sie sie in the first place <---
Sagen Sie die Wahrheit. Weil, wenn es nicht der Wahrheit entspricht, was Sie sagen, und zwar überprüfbar der Wahrheit, dann ist es eine Lüge. (Altmodische Idee, ich weiss, aber solang mir niemand 10k im Monat zahlt dafür, das Gegenteil zu behaupten, bin ich halt arm).

Terziumnondatur

Buon weekend. Und sorry. Ich bin NICHT der Tschooli. Wer mich hassen will, soll mich hassen. Das habe ich von O gelernt. Ich habe genug Leute, die mich lieben, ich brauch keine von hier. Obschon es ein paar gibt, Astrid, das ist leider so. Von meinen Besuchern war keiner vom Blog (was kein Problem ist).

Ceterum censeo Orlandinem delendam esse.

fufi hat gesagt…

@Astrid am 31. August 2011 20:33
JA, Einwanderer(!) sollen eine Arbeitsstelle vorweisen können.
Aber was, wenn sie entlassen werden und Fürsorgefälle werden?
Ausschaffen? auch noch nach 20 Jahren? oder bloss bis und mit dem x.ten Jahr?
Schon wieder eine Frage ohne Antwort!

Anders bei Flüchtlingen, die in der Heimat akut gefährdet sind.
Klar, die sollen arbeiten DUERFEN, aber nicht MUESSEN, wenn's aus irgendwelchen Gründen nicht möglich sein würde. Meine ich!

fufi hat gesagt…

@Tiger am 1. September 2011 08:00

Halt mal!
Wenn einer 5 Jahre ununterbrochen gearbeitet hat!, legal und so!, hat! er Anrecht auf eine ALV-Entschädigung in Höhe von 80% (mit Kindern), bzw.70% (ohne) des versicherten Lohnes. (Ok, s'gibt glaub eine Plafonierung gegen oben.)

DAS ist die gültige gesetliche Grundlage!
Und zwar für rund 1 1/2 Jahre = 400 seco-Tage.

fufi hat gesagt…

@Astrid am 1. September 2011 09:28

Astrid for NR -> BR!
Meine Stimme hast du!

fufi hat gesagt…

@Orlando am 3. September 2011 00:54
Ich kann und will dich nicht dran hindern, dich hier lächerlich zu machen.
Zum Beispiel mit diesem Gutmenschensatz:
wieviele Kosovaren zählen sie zu ihrem Freundeskreis Frau Annazwei?
Wieviele Albanos und Somalier hast denn DU zu FreundInnen, und, tja, wäre auch noch interessant, was über DEINE Haut-, Haar- und Augenfarbe zu vernehmen.

Hey, was du da zu Anna2 gesagt hast, ist allerunterste Schublade und - ja, ich sags - deiner NICHT würdig!

Ich glaub gerade DU solltest gewisse Kommentare von gewissen Kommentatorinnen mal so richtig, nein, nicht nur lesen, sondern auch zu verstehen versuchen! Auch wenn's schwierig sein könnte?

Anonym hat gesagt…

fufi, sorry, was macht Astrids erwähnten Post so BR-würdig? Etwa dass sie mich gerade darin wiederholt schmäht? Fand ich doch eher verletzend. Ich persönlich fand einige Teile des besagten Dings auch ganz ok, aber doch eher selbstverständlich. Die Forderung nach Toleranz, die Ablehnung der ewigen Grabenkämpfe war natürlich sehr gut - und für Astrid-Massstäbe aufsehenerregend, wenn man sie nicht schon kennt, sowas hat sie schon mal gesagt, ich halte es für den Mindeststandard, der eine gepflegte dissente Diskussion ermöglicht.

Ja, Astrid, ich bin verletzlich, ganz prinzipiell. Wie ich das so sehe, deutlich stärker als Du es bist. Ein wenig Rücksicht, wie auch ich sie aufbringe, zumindest in dem Sinne, dass Du VERSUCHST, Wahrhaftigkeit und Fairness in Deine Posts zu giessen. Und etwas ganz Zentrales in der Internet-Kommunikation haben sehr viele nicht so ganz begriffen, und ich habe den Eindruck, dass auch Du das manchmal aus dem Blick verlierst, wenn es um mich geht: Auch wenn wir hier nur die Buchstaben sehen, dahinter steckt ein Mensch aus Fleisch und Blut, ein Mensch, der isst, ausscheidet, liebt, hasst, schläft, wacht, surft. Ein Mensch mit sozialen Kontakten (zuallerallermeist).

Ich habe in meinem Freundeskreis kaum Ausländer (die nicht AUCH Schweizer wären), in meinem Bekanntenkreis aber durchaus, und zwar Serben, Italiener, Kosovaren, Türken, Amerikaner, Deutsche, Engländer, Australier, Neuseeländer, Thais, Ghanaer, Südafrikaner und noch ein paar Nationalitäten mehr.

fufi, die Frage, die Du in 3. September 2011 14:17, also grad vorher, stelltest, stellte ich am 1. September 2011 08:00, und Astrid bezeichnete sie im von Dir erwähnten Post abschätzig als "Kleinst-Beispiel". Das tat weh, fufi, verstehst Du mich?

fufi hat gesagt…

@Tiger
Weshalb Astrid for BR?
DESHALB:
Dazu gehört auch und vor allem, diese verdammten SVP/SP-Spielchen endlich sein zu lassen. Sie haben es immer noch nicht kapiert: was Sie betreiben, z.B. die SVP kontinuierlich in die Nähe der NSDAP zu rücken, ist exakt das, wovon wir wegkommen müssen. Und diejenigen, die es immer noch nicht lassen können, der SP jeglichen guten Willen in dieser Frage abzusprechen, haben auch nichts verstanden. Die Stärke der Schweiz war immer die Fähigkeit zum Kompromiss und zu im Volk tragfähigen Lösungen!

Lasst uns gestern vergessen und gemeinsam an unserer Zukunft bauen. Oder so!

Anonym hat gesagt…

Was mir gut gefällt, ist das da:

http://de.wikipedia.org/wiki/Vier-Seiten-Modell

Macht Implizites expizit!

Anonym hat gesagt…

Hatte ich gemerkt, fufi. Astrid hat Bemerkenswertes um Beleidigendes geschart, und das war doch eher kontraproduktiv, um mich ins Boot zu holen.

fufi hat gesagt…

Tiger

Ich sags mal wieder mit Calvin dem Comicer:
Ein Kompromiss ist dann gut, wenn alle Beteiligten genau gleich unzufrieden damit sind!

Oder in anderen Worten:
En Schluck
und en Truck
und dune isch es!

Tiger hat gesagt…

Tja, fufi, Du weisst nicht wie sehr das stimmt mit dem Truck dieser Tage bei mir...

Ich werde wohl die 70 kg wieder einmal unterschreiten, zum ersten Mal seit vor der RS.

der Gast hat gesagt…

@Tiger

Ich weiss nicht, woran oder wie lange sie noch leiden, wünsche aber alles Gute. Jedenfalls scheint es nicht, Ihre Denkesschärfe zu beeinträchtigen. Bleiben Sie uns erhalten, ok?!

Tiger hat gesagt…

He wow Gast, das war ein seltenes Kompliment. Ich krieg sonst hin und wieder eines weil ich so nett und lieb und gut und so sei (und zwar erst noch von meiner Favoritin!), aber zu meinem Kopf gibt's selten eines.

Danke.

Wird schon wieder. Hab grad noch einige Tage brutal Schmerzen von der Operation (mein Bauch tut weh, husten oder niesen ist tödlich), aber sonst sollte ich gesund sein, meint der Onkel Doc.

Tiger hat gesagt…

Und im Kommentar zu http://fufislounge.blogspot.com/2011/08/uebermorgen-zum-24-august-2011.html gibt es mehr zu lesen.

Blauer Eisenhut hat gesagt…

Das Gejammer und Mitleidheischen des Räudigen wird immer peinlicher. Hey, andere Leute hatten auch schon Bauchoperationen, was soll dieses Gewinsel? Heute gibt es gute Schmerzmedis, so schlimm ist das nicht, es sind immer noch die Knochenoperationen, die am schmerzhaftesten sind. Memme, wie gehabt. Jedes Mittel ist recht, um Aufmerksamkeit zu bekommen, alles wird ausgeschlachtet. Echt krank, aber im Kopf!

Anonym hat gesagt…

Bis vor 30 Jahren war Speiseröhrenkrebs in vielen Fällen ein Todesurteil. Es bedeutete Öffnung des Brustkorbs und Operation durch Beiseitelegen von Lunge und Herz. Heute ist die Medizin weiter und operiert wird durch die Bauchdecke und den Hals, gleichzeitig, ohne, dass der Brustkorb aufgemacht wird, aber Schäden sind immer noch möglich bei Nerven. Ich habe jetzt keine Speiseröhre mehr, dafür einen Magen, der bis zum Hals verläuft.

Und die Gefahr von Metastasen besteht natürlich nach wie vor. Wahrscheinlich hat's keine, aber wie oft habe ich diesen Satz schon gehört und dann hatte es doch?

Schlucken von Dingen geht so langsam wieder ohne grosse Probleme, ich hab aber immer noch das Gefühl, mir stecke ein Kloss drinnen.

Blauer, hock auf Dein Maul, sofort. Du bist ein elendes Arschloch. Ich wollte das alles nicht in diesem Detail erzählen, aber Du Vollpfosten, Du Totalschwachmaat, Du aufgeblasenes Pantoffeltierchen hast mich gezwungen.

fufi hat gesagt…

@Eisenhut

Magst du jetzt besoffen=blau oder sogar gelb-nüchtern sein:

Ziemlich, nein ABSOLUT daneben, wie du dich hier benimmst! Ehrlich gesagt, weiss ich DU bist krank, im Kopf!

Und wenn's denn KREBS wäre, im Kopf, könntest du ja wohl schon dein testament und deine Beerdigungs-Predigt schreiben.
haste also Glück, dass es nur Dünnkacke ist, encephal!

Wenn du meinst, du müsstest hier bloss auftreten, um SO WAS von dir zu kotzen, tja, dann möchte ich dir doch lieber den Brunnen nebenan empfehlen.
Der hat nämlich so ein extra-Teil, wo die Hunde draus trinken können.
Zum Wohl, dann!

fufi hat gesagt…

@Eisenhut!

Zu Deiner Schande erlaube ich mir,
Deinen Post NICHT zu löschen!

Anna2 hat gesagt…

Arrgh. Also Tiger, ein Punkt ist die schiere Menge, die Sie hier posten. Und dann der Kommentar an Daphne drüben im Mamablog. Und was Astrid zitiert hat. Sie haben übrigens etliche Zitate von Astrid mir angehängt. Das kann man alles unendlich lange machen, hin und her, ad nauseam, aber sorry, Nausea schon da. Erst recht, wenn jede noch so leise Kritik Sie dazu "zwingt", hier auf Teufel komm raus weiterzustreiten. Let it be. Alles Gute im Kampf mit dem Krebs!

Eisenhut, pfui.

Orlando, wir reisen diesen Herbst mit serbisch-kroatischen Freunden in ihr Heimatland. Mein Exmann ist Ausländer. Weiss, zugegeben, aber mit osteuropäischen Wurzeln, nicht dass es sie was anginge, sie Idiot. Sie haben "einer "viel restriktiveren Einwanderungspolitik das Wort" geredet und halten es dann für falsch zu sagen, sie seien gegen Einwanderung. Vereinfacht vielleicht, falsch nicht.

Astrid, there's enough good work to keep up elsewhere. Sorry.

fufi, auch sorry. Dieser Troll von Orlando hätte rausgeschmissen gehört. Ich mag nicht mehr. Häbets guet.

Over and out.

Anonym hat gesagt…

Danke, Anna, sorry. Keeping it short now. Sollte klar sein, warum ich Zeit habe, zu schreiben.

Allerdings werden Sie geschätzt, und zwar verbreitet. Worth your while. So keep please. If needed I'll leave instead.

Lina hat gesagt…

Anna2s Weggang ist sehr verständlich und leider symptomatisch, er bedeutet für den Blog: Drainage und dialogische Schwundstufe.

Danke für die lesenwerten Beiträge, den klaren Standpunkt, den eigenen Sound, für die Sprache, den anderen Blickwinkel, für die Fakten, für den feinen Spott, den Anstand, für die intelligenten Beiträge, Anna2!

Den verbleibenden und neuen Schreiberinnen und Schreibern alles Gute!

Und, ja, man ahnt es: auch "over and out".

Anonym hat gesagt…

hmm..., gut bin ich multiple - sonst stünde ich hier wohl kurz davor selbstgespräche führen zu müssen.

was ich mich wohl so fragen würde?

- ziehen web-clowns die rote nase aus beim oralsex?
- hört orlando seine kuschelrock cd's nur mit kopfhörer?
- warum lieben viele frauen katzen, aber tiger nicht?
- liegt es an der pflichtversicherung, dass wir glauben, andere einfach verletzen zu dürfen?
- trägt lina auch so wildgemusterte strumpfhosen wie die bündner bundesrätin?
- öffnet astrid heute einen schampus, weil ihr die kundschaft niemals ausgehn wird?
- omg oder svp - was denkt fufi, wer für den niedergang der lounge verantwortlich ist?
- wird sich pöh! wie ripley in alien 2 fühlen, wenn er hier das nächste mal aufkreuzt?
- mila, zoë & orlando ist das ein flotter dreier oder ein vielfaches davon?
- wie kann man potato und wolf nur mit "e" schreiben (gedankencopyright dan quayle)
- würde jemand low fat blueberry plazenta zum hazelnut cappuccino bestellen?
- hätte eni mila irgendwann mal erwürgt, wenn es noch fortsetzungen aus dem pjöngjang inn gäbe?
- warum gibt es für jede situation im leben einen passenden country song?

youtube: highway 101 - the blame (video)

auguste - happy trails folks and y'all take care

pöh! hat gesagt…

exakt so fühlt er sich - nur noch die kleine augustine ist da. umgeben von säurespeienden monstern...

btw: es gibt auch zu jeder situation im leben eine passende simpsons-szene.

Orlando hat gesagt…

Frauen und Kinder zuerst!
Ist ja ganz praktisch, so einen Orlando zu haben, was?

Seit gestern können ja auch Idioten bei uns unter Beweis stellen, inwiefern sie lesenwerte Beiträge, klare Standpunkte, eigenen Sound, Sprache, andere Blickwinkel, Fakten, feinen Spott, Anstand und intelligente Beiträge abzuliefern imstande sind.

Bisher, unter uns Erwachsenen, hat es ganz ordentlich geklappt. Bisher.

www.ioannis832.blogspot.com

p.s.: nicht gleich in die Hose machen vor lauter Entzücken, Einlass in die verbotene Stadt zu finden, gell!

Anonym hat gesagt…

Weisst Du, wir leben in einer Marktwirtschaft, da ist sich jeder selbst der Nächste, darum hat auch Euer Quotenidiot (ohne Idiot merkt man dem Genie seine Genialität gar nicht an, sei also froh) selbst den Weg finden müssen. War nicht so schwer. Zumal es wirklich reiner Zufall war, ich suchte nach Toilettenherstellern und Wundschorfwiederverwertern und oh Wunder... erstaunt war ich nur, dass der Name nicht "Pjöngjang" war, war das amänd nur eine Erfindung, Auguste? Wirklich, ich war erstaunt. Ja gut, Ioannis was Henricis.

Aber wer weiss, vielleicht schaffst Du es, in Zukunft einmal eine sich von Deiner unterscheidende Meinung als gültig anzunehmen. Bislang habe ich das noch nicht erlebt. Ein Nicht-O war per definitionem ein Arschloch.

Aber sorry, "O" ist nicht mein Berufsziel.

Anna2 ist bei Euch auch nicht, denke ich, also what shell's.

Anonym hat gesagt…

hmm..., das pjöngjang inn heisst gar nicht pjöngjang inn - sondern benimmt sich nur so? da brat mir mal einer 'nen storch (für berner: ein kranich täte es auch), tiger.

normalerweise sind sie dort nördlich des 38. breitengrades am verhungern oder sonstwie am serbeln, wenn die eingangskontrollen temporär mal ein bisschen gelockert werden. aber wer weiss, vielleicht ist diesmal alles anders und der laden macht nicht genau dann wieder dicht, wenn die kundschaft anfängt, langsam ein bisschen spass untereinander zu haben. allein, der glaube fehlt mir etwas.

wie dem auch sei, ich wünsche allen, die sich nach norden zum "gebrannte kinder..."-experiment aufmachen viel vergnügen.

übrigens, der wolfe kann nicht lächeln - nur zähne fletschen - und sich diebisch freuen über die, die allen widrigkeiten zum trotz doch angekrochen kommen werden. und die, die es nicht tun, sind dann wohl kindische trotzköpfe.

man darf gespannt sein, wie das ausgehen wird.

auguste - smelling a wolfe

Anonym hat gesagt…

Ich warte auf den neuen Tom Wolfe, das wird ein Ereignis. Lesen werde ich ihn am Zürisee.

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